Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

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Wuseline
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Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wuseline »

Hallo!
Seit mehreren Jahren überlegte ich schon eine Wurmfarm zu bauen. Für draußen ,im Winter drinnen, ohne die Würmer durch Gewicht der Kisten zu zerquetschen, so, dass ich sie noch herabnehmen kann, also nicht zu groß.. Usw. Bin aber nie auf einen Nenner gekommen.

Jetzt hab ich beschlossen, da mein Gemüsegarten gut läuft, der Kompost meist voll ost, die Farm Lombrico zu kaufen.
Vor drei Tagen hab ich bestellt, überwiesen und warte bis sie kommt.

Sofort habe ich mit Vorbereitungen angefangen, hab gelesen dass soll nützlich sein.
Kompost gesammelt im Eimer, tgl etwas klein geschnittenes rein vermengt, Salat, Karotten Schale auch vom Apfel. Etwas Gartenkalk, Grit, Vogelsand, heute noch etwas WeizenGries dazu und Salat und Zuckerrohrmelasse, mit wenig Pflanzenkohle, Kaffeepulverreste, Urgesteinsmehl vermengt mit etwas Wasser und in den Komposteimer eingearbeitet. Das soll vorwiegend die Mikroben fördern. Ich gebe klein geschnittenes grünzeug weiter tgl hinzu. Da morgen Feiertag ist und die Versandbestätigung noch nicht raus ist, ist noch Zeit den Komposteimer etwas aufzuwerten. Wenn die Wurmfarm da ist, werde ich zuerst den PH meines Komposteimers prüfen, ob das OK ist mit einzubringen.

Ich bin gespannt, ob sich durch diese vorbereitende Maßnahmen die Wurmflucht in Grenzen hält.
Vorwiegend geplant ist, das Kokossubstrat mit Pappe, papierschnipsel und dem vorbereiteten Kompost dann zu mischen. Darauf in eine Ecke die Würmer zu leeren, aber ihr Substrat nicht zu verteilen, damit sie sich hier zurückziehen können.
Ob ich dann neues Futter mit der Kompostmischung mische oder so auflege, unter die Hanfmatte, weiß ich noch nicht so genau.
Kompost dient ja auch als Futter.
Den Mineralmix hab ich dann ja auch noch zum füttern.

Ich denke, es macht Sinn, 2-3 Wochen vor Bestellung Kompost aufzuwerten, vorzubereiten mit einer kleinen Menge an Grünzeug, auch die Mikroben zu fördern mit Zuckerrohrmelasse ( 40% Mineralienanteil) und etwas Weizengries ( oder ähnliches) , zur Förderung der Mikroorganismen, um eben ein gutes Substrat für die Würmer zu erhalten, was sicher besser ist als ein steriler Kokosblock.

Bisher sind das Vermutungen, die Wurmfarm ist ja noch nicht eingetroffen. Ich seh es gelassen, durch den Feiertag wertet sich der Kompost nochmal mehr auf, um dann ein gutes Wurmzuhause zu dienen. ( nach PH Prüfung).

LG
PS ich werde berichten!
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Wurmcolonia
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Wuseline (wave) ,
herzlich (willkommen) auf dem Forum der Wurminteressierten, Wurmfans und Wurmenthusiasten,

Du scheinst ja bereits zu letzteren zu gehören, so gut wie du informiert bist.
Mit halb fertigem Kompost eine Wurmfarm zu starten wird oft geraten und ist eine gute Sache. Außerdem bringen sie vom Wurmhändler sozusagen ihre "gewohnte Umgebung" mit, also etwas Substrat von ihrem früheren Zuhause. Dass du es nicht untermischen möchtest, ist eine gute Idee von dir. Sie könne sich dann langsam von dort aus an ihre neue Umgebung gewöhnen.

Was du ihnen alles an Futter kredenzt hört sich für mich an, wie das reine Wurmparadies. Der pH-Wert ist wichtig für die Judels, bei 7 (+/- 1,5) ist gut für sie, vergiss aber auch nicht die passende Feuchtigkeit (machst du sicher nicht, so gut wie du dich infoemiert hast, aber es gibt hier ja noch andere Mitleser ;), die (noch) nicht so gut informiert sind ). Für die Mitleser: es gibt einen einfachen Test, um die richtige Feuchtigkeit feistzustellen: Man nehme eine handvoll Substrat (ohne Würmer und Kokons ;) ) und drücke es aus. Wenn ein paar tropfen Wasser heraustropfen ist die Feuchtigkeit richtig. Wobei die Denros (Eisenia hortensis) es eher ein wenig feuchter lieben :D . Ist zu viel Nässe im Substrat hilft trockenes Papier oder Pappe unterzuarbeiten.

Ich verstehe dich so, dass du dir zunächst nur die Farm schicken lässt. Außerdem hast du bereits vor ein paar Tagen mit der Vorbereitung des Kompost begonnen. Dann kannst du, sobald du die Farm hast, auch die Würmer bestellen.

Die eventuelle Wurmflucht, die am Anfang in vielen Wurmfarmen beobachtet werden kann, ist nicht nur dem Futter und dem Substrat geschuldet, sondern z.T. auch der Tatsache, dass die Würmer von der Reise gestresst sind und/oder einfach nur ihre neue Umgebung erkunden möchten (sie sind schlicht neugierig). Sie brauchen nach der Reise erst einmal nur Ruhe und in ihrem neuen Zuhause kann man sie, z.B. mit einer kleinen LED-Lichterkette, die man nachts brennen lässt, halten (im Garten kannst du sie ja kaum wieder einfangen, je nachdem wo die Farm steht (cry) ).

So viel Futter wie dein vorbereiteter Kompost bereits enthält, musst du sie erst einmal nicht füttern, sonst kommen sie mit dem Futtern nicht hinterher. Zukünftig würde ich neues Futter auf die Oberfläche legen, dann kannst du besser beobachten ob und wie viel sie verdrücken. Manches Futter braucht allerdings einige Zeit (z.T. mehrere Wochen), bis sie dran gehen, also nicht zu schnell wieder wegnehmen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß und eine spannende Zeit mit deinen zukünftigen Mitbewohnern
aber zunächst noch einen schönen Feiertag
wurmige Grüße
Wurmcolonia
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wuseline »

Hallo !!
Nein, ich hab Farm und Würmer als Set bestellt.
Dennoch zeitgleich, was passend mitdem Feiertag ist, mit dem Kompost begonnen.

Pappe möchte ich mit dem Kokossubstrat dann erst in den Kompost untermischen. Da der Wachtelmist ( Tiefstreu reich am Mikroben) und Bokashi am Kompost landet, vermute ich einen niedrigeren PH. Daher hab ich schon mal.etwas Kalk im Komposteimer verteilt. Bevor ich es nutze, prüf ich den PH. PH Test ist mit bestellt. Kompost ist fast fertig und schon schön dunkel.

Ja das mit dem Licht wollte ich machen und sie in einen kleinen Raum stellen, damit sie nicht so weit abhauen können.
Dadurch dass ja schon vorverdautes Futter im Kompost ist, werden sie vermutlich gar kein Futter brauchen. Bzw nur eine kleine Menge, die dann langsam von den Mikroben aufgeschlossen werden kann, bis der Rest unten weg gefressen wurde. Oder sollte ich ein paar Tage dann gar nichts rein geben, damit sie nicht gestört werden ? Da bin ich mir noch unschlüssig. Ich habe zwar tgl was rein gegeben, aber nicht viel. Auf einen fast dreiviertel Eimer Kompost heute zb nur drei Streifen von Mangoschale klein geschnitten ( ca 50 ml) Gestern gab es ca 100 ml locker im Messbecher Schale vom Apfel, Süßkartoffel und Kartoffel. Ich dachte, möglichst wenig aber viel unterschiedliche Dinge.
Vielleicht mach ich zwei Tage dann Pause und beginne dann mit dem füttern kleiner Mengen von oben.


Ich gehe davon aus, dass die Farm mit den Würmern nächste Woche kommt, dann habe ich den Kompost über 7 Tage vorbereitet.

Ooh ja ich freu mich schon riesig. Sie soll das ganze Jahr in der offenen Küche oder im Wohnzimmer stehen.
Das Nachfüllset hab ich gleich mit bestellt, da sind ja dann noch Hanfmatten dabei, Mineralmix.

Ich möcht dann mal testen ob Stroh oder Heu anstelle der Hanfmatten auch funktioniert. Hat da wer Tipps zu ? Hanfmatten nachkaufen wäre günstiger als Dünger würde ich meinen.

Gruß Wuseline
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Wuseline,

das Papier und die Pappe kannst du ruhig bereits jetzt unter den Kompost mischen, dann ist es schneller "judelverfügbar". Weiteres anderes Futter würde ich außerdem erst einmal nicht mehr untermischen, sonst kommen deine neuen Freunde mit dem Verdrücken nicht hinterher. Man kann die Wurmis auch überfüttern.

Wenn sie angekommen sind, machst du es wie du in deinem ersten Beitrag dieses Threads beschrieben hast und lässt sie dann am besten erst einmal in Ruhe. Sie sind kleine Sensiebelchen und müssen sich erst einmal von dem Stress der Reise erholen. Nach ihnen schauen, ob es ihnen gut geht, darfst du natürlich. Das haben wir alle so gemacht, weil das gar nicht anders geht ;) .

Mit Hanfmatten, Stroh oder Heu habe ich überhaupt keine Erfahrung. Anfangs habe ich sie mit einer Seite Zeitungspapier abgedeckt, diese nach kurzer Zeit aber wieder weg gelassen. Meine beiden Wurmkisten haben Deckel, wobei der bei der einen Kiste sogar etwas hoch steht und daher nicht schließt. Der andere liegt auch nur lose auf der Kiste und hat außerdem auch Luftlöcher. Ganz selten büxt mal ein einzelner Wurm aus, vor wenigen Wochen waren es erstmalig drei auf einmal. Sie lagen zusammengekauert auf dem Boden und waren ansonsten putzmunter. Ich konnte sie zurück in die Kiste verfrachten und sie haben sich schnellstens eingegraben :D .

Auch nach drei Jahren habe ich noch viel Spaß mit meinen Fuzzis. Sie werden niemals langweilig. Dur wirst es erleben. Freu dich drauf.
Wurmige Grüße
Wurmcolonia
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wuseline »

Hallo Wormcolonia,
Dann werde ich den Komposteimer erstmal ruhen lassen und Pappe einarbeiten. Danke für den Tipp.
Mal schauen, wann die Versandbestätigung kommt.
Mein Sohn, 9 ist auch schon ganz aufgeregt.

LG Wuseline
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wuseline »

Durch die Hitze ist der Inhalt vom Eimer total zusammen gefallen. Es ist fast nichts mehr sichtbar w asnich rein gegeben habe, nur ein Stück Kartoffelschale fand ich. Da ich zu viel Wasser rein gab, hab ich jetzt ordentlich viel Papier rein gearbeitet und etwas Holzpelletstreu. Feuchtigkeit ist jetzt fast optimal.


Dann kam ich auf die Idee unter dem Baum einen Thermokomposter ( nicht doppelwandig) aufzubauen, wegen der Flüssigkeit besser händelbar. Dort werde ich auch Würmer einsetzen ( dazu besorg ich extra nochmal welche). Hier geben wir dann schon mal 1/3 fast fertigen Kompost rein. Das machen wir heute oder morgen Abend, gleich am besten überall Pappe mit rein schichten.
Der Plan ist, hühnermist und bokashi und Gartengrünzeug in den Kompost. Wir haben zwei dafür zur Verfügung. Aus dem älteren geben wir dann das Material in den Kompost ( der dritte ) mit den Würmern. Soweit ich mich belesen habe, soll das optimal sein. So wird das gesamte Material besser umgesetzt und wir haben etwas mehr Kapazität.
Pappe kommt in den Wurmkompost dann noch extra dazu. Der Boden bleibt offen, so können sie sich im Winter zurückziehen. Ggf könnte ich aus der Population im Haus im Frühjahr noch was abnehmen und raus setzen.
So kann ich noch größere Wurmhumus Mengen umsetzen.

Und die Farm im Haus arbeitet auch im Winter ja weiter.
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Wuseline,

du hast ja eine Menge vor.
Extra Würmer für den neuen Thermokomposter zu besorgen, ist eine gute Idee.

Würmer aus ihrer gewohnten Umgebung herauszunehmen, ist nämlich keine optimale Idee. Für sie ist das jedesmal mit großem Stress verbunden. Manche, vor allem ältere Würmer, überleben das dann oft nicht. Wenn sie geschlechtsreif sind, versuchen sie dann noch so viele Kokons wie möglich abzulegen, damit ihre Spezies überlebt. Dieses Verhalten haben sie in ihren Genen. Deshalb bekommt man, wenn man beim (guten) Wurmhändler Würmer bestellt, Würmer unterschiedlichen Alters geliefert. Die jungen Würmer können sich besser an die neue Umgebung anpassen, die alten, geschlechtsreifen sorgen schnell für Nachwuchs.

Wenn du die Wurmfarm im Sommer draußen stehen hast, braucht sie unbedingt ein schattiges Plätzchen. Direkte Sonne würde die Farm sehr schnell aufheizen, wobei unsere kleinen Freunde Temperaruren über 30°C nicht vertragen (wall) . Wenn der Sommer wie im letzten Jahr wird ... . Vielleicht hast du für die Farm dann ja ein kühles, ruhiges Plätzchen im Keller oder einem anderen kühlen Raum. Sie werden es dir danken.

Wurmige Grüße und noch einen schönen, sonnigen Sonntag
Wurmcolonia
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wuseline »

die kleine Farm im Haus hat es kühl genug.

Für den Kompost mit den Würmern hab ich einen vollschattigen Platz unter einem Baum zugewachsen mit Topinambur.
Ich weiss, man muss auch wässern wenn es zu warm ist, es darf nicht zu trocken werden. Ich werde dann mal Temperatur messen, wenn wir es soweit vorbereitet haben.
Ich werde auch erstmal noch größere Hanfmatten besorgen und den Kompost auch damit abdecken.
Ich geh davon auch aus, dass die Würmer in tiefere Bodenschichten gehen, wenn es warm ist.
Ich kann ja mal da wo der Kompost stehen soll, die Erde auf dem Boden oder im Boden messen, dann habe ich einen Anhaltspunkt. Den Kompost kann ich dann nicht umsetzen oder wo anders hin bringen.

lg
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wuseline »

Man könnte doch um den Kompost herum Erde aufschütten im unteren Bereich, damit dieser Bereich kühler und feuchter gehalten wird. Gut, zum ernten müsste ich es dann entfernen, dauert ja bis der Kompost eh erstmal voll ist.
Denke aber, dass dies eine gute zusätzliche Kühlmöglichkeit ist, wenn man die Erde rund um den Kompost noch feucht hält.
Da auch empfohlen wird, Komposter unter der Erdoberfläche bis 1 meter zu stellen möglich ist, müsste die Durchlüftung ja gegeben sein.

Ich dachte ca 20 bis 30 cm einen Wall um den Kompost mit Erde etwas aufzuschütten außen herum und dies auch etwas feucht zu halten, dann dürfte sich der innere Teil in dem Bereich nicht allzu stark erhitzen.

Ich denke ausserdem, dass es Sinn macht, den Kompost mit etwas mehr Kompost zu bestücken, damit es sich nicht durch Umgebungstempertur so schnell aufheizt. Der Vorteil ist ja jetzt, dass Futter erstmal überall im Kompost zu finden ist und nicht nur oberhalb. also mind. Zur Hälfte füllen. Gesamtvolumen sind 360 L.

Man könnte auf die Hanfmatte oben drauf auch noch etwas Stroh oder Heu legen und feucht halten, damit es nicht so schnell erwärmt und nicht so schnell austrocknet. Oder vielleicht auch etwas Erde, wenn sie denn dann auch brav unten bleiben.

Dann ist es ja noch sehr wichtig, vorgerotteter Kompost zu verwenden, der nicht mehr in die Heißrotte geht. Sonst erhitzt sich die Wurmfarm auch zu schnell.
Ich werde die Luftlöcher noch einmal prüfen, evtl bohre ich nochmal extra welche hinein.

Ja ich ja hab viel vor, es ist zu den zwei bestehenden Komposter einfach eine super gute Ergänzung, den Kompost dann in den dritten zu den Würmern zur Umsetzung zu geben. Die anderen stehen in der Sonne, gelangen so auch gut in die Heißrotte. Wir gießen sie auch mal und sie werden bei Regen geöffnet. Zu den Kompostwürmern wären es dann 7 meter ca, es lässt sich dann einfach per Eimer schichtweise eingeben zu den Würmern.

Ich dachte erst an den Hungry Bin. Jedoch nutzt es mir nichts, da ich ihn nicht irgendwo schattiger stellen kann und die Würmer sich nicht weiter nach unten zurückziehen können bei Hitze oder Frost. Ich möchte draußen eher Humus als Wurmtee produzieren.

Kommt drauf an wie es passt vom Verhältnis her, ob ich von unten her ernte, oder dann einen zweiten nebendran stelle, oder den Kompost abziehe und neben dem Haufen wieder aufstelle und warte bis die.Würmer umgezogen sind. Einen offenen Kompost wollte ich eher nicht, da kann man die Feuchtigkeit nicht so gut regulieren und Plane fand ich zu umständlich.
Ich wollte eher 2000 Kompostwürmer als Mix besorgen für den Kompost dann.

Auf die Indoorfarm freue ich mich schon ! Das gute als Ergänzung ist, dass sie das ganze Jahr, also auch über den Winter arbeitet. Wo der Kompost ruht ,bzw setzt sich Kompost erst ab 5 grad ,aber nur langsam um.
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Re: Erste kleine Wurmfarm - Vorbereitungen mit Kompost

Beitrag von Wuseline »

Ich habe über den Tag den Kompostplatz begutachtet und Temperatur gemessen, wo die Würmer im Kompost demnächst einziehen sollen.
Das Substrat war durch den Regen etwas feuchter geworden ( nur zur Info, ich gebe nochmal Pappe mit rein). Ich betrachtete erst andere Stellen und dann den Kompostplatz. Gestern Abend stellte ich zum Vergleich hier den Baueimer mit Kompost auf, den ich für meine Indoorfarm vorbereitet habe. Der Eimer stand vorher teils sonnig, teils schattig, aber auch draußen. Wann die Indoorfarm kommt ist unbekannt, Bestellung und Überweisung 8 Tage her, Überweisung geprüft nochmals ok, warte auf Rückruf.


Andere Stellen im Garten: ( gestern Gewitter) heute sonnig ohne Wolken
Lufttemperatur an unterschiedlichen Stellen im Garten im Schatten 27,8-29,3 Grad 13 Uhr/ 16 Uhr bis 29,8 Grad
Im Boden im Schatten an unterschiedlichen Stellen, leicht feucht, in 3 cm Tiefe 22-24 Grad 13 Uhr/ 16 Uhr 23-24 Grad
Plastikkompost in der Vollsonne ganztags Sonne zum Vergleich. Feucht krümelig, Substrat nicht in der Heißrotte. 3/4 gefüllt :
Außen 3 cm Tief unter der Oberfläche 29-31 Grad 13 uhr/ 16 uhr 30-31 Grad
Mittig 3 cm tief unter der Oberfläche 24-25 Grad 13 uhr, / 16 uhr 26-27 Grad
, bei 10 cm mittig unter der Oberfläche 22 Grad 13 uhr, / 16 uhr 24 Grad
Kompost im mittleren tiefen Bereich 16 Uhr 23 -24Grad


Platz der kompostwürmer
Morgens ca zwei stunden ganz wenig Sonneneinstrahlung, Schatten bis Abend. ErdBoden leicht feucht. Kompost im baueimer sehr feucht. (Ich korrigiere das) .
Im Erd Boden 3cm unter der Erde 20-21 Grad 13 uhr/16 uhr 22 grad
Baueimer halb gefüllt mit Kompost :
Eimer Mitte 1 cm unter Oberfläche 22 Grad 13 Uhr,/16 uhr 23 Grad
3 cm 21 Grad 13 uhr /16 uhr 22 grad
Eimer Mitte am Boden 20-21 Grad 13 Uhr /16 uhr 21 Grad
Außen 3 cm Tiefe unter der Oberfläche 23-24 Grad 13 uhr /16 uhr 24 grad
am Boden außen 21 Grad 13 uhr, 16 Uhr 22 Grad

Ich prüf das nochmals. Finde die Werte vom Standort optimal. Es ist nichts was Wärme abstrahlt in unmittelbarer Umgebung. Denke mehr Menge vom Substrat erhitzt sich weniger schnell.
Ich werde mehr Luftlöcher bohren, finde es sind zu wenig, es befinden sich nur welche im oberen Drittel. Rundum mach ich viele viele kleine Löcher rein mit dem Bohrer.
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