Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Bokashi: Das kompostieren mit effektiven Mikroorganismen (EM)
Eberhard
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Eberhard » So 26. Aug 2018, 20:49

Wenn Gänse mit Mais gestopft werden, hat das absolut nichts mit Freiwilligkeit der Vögel zu tun, mit von Menschen durchgeführter Zwangs-Fütterung aber schon. Wenn die von einigen Feinschmeckern geschätzte Stopfleber gut bezahlt wird und etwas größer wird, lohnt sich der Aufwand für Produzenten. Für die Tiere ist es Quälerei pur.
Hier sollte es aber nur ein Beispiel dafür sein, dass Entnehmen und Geben bizarre Kombinationen eingehen kann.
Jetzt mal ehrlich!
Wer solche Worte verwendet, sollte seinen üblichen Kommunikationsstil überprüfen.
gezielte Panikmache
Ja. Alles, was ich nicht sehe (weil ich nicht hinschaue), findet nicht statt.
Wenn man aber guckt: http://bfy.tw/Jac8
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Pfiffikus » So 26. Aug 2018, 23:42

Eberhard hat geschrieben:
So 26. Aug 2018, 20:49
Wenn Gänse mit Mais gestopft werden, hat das absolut nichts mit Freiwilligkeit der Vögel zu tun, mit von Menschen durchgeführter Zwangs-Fütterung aber schon. Wenn die von einigen Feinschmeckern geschätzte Stopfleber gut bezahlt wird und etwas größer wird, lohnt sich der Aufwand für Produzenten. Für die Tiere ist es Quälerei pur.
Wir sind uns beide offenbar einig, dass diese Quälerei geächtet gehört.
Eberhard hat geschrieben:
So 26. Aug 2018, 20:49
Ja. Alles, was ich nicht sehe (weil ich nicht hinschaue), findet nicht statt.
Wenn man aber guckt: http://bfy.tw/Jac8
Also ich habe nirgends geschrieben, dass das nicht stattfindet oder es irgendwie schöngeredet oder was auch immer. Ich habe nirgends geschrieben, dass Stopfen etwas mit Freiwilligkeit zu tun hat.



Du warst es, der zuerst ein frei laufendes Huhn mit einem Käfighuhn verglich. Das kann man gerne tun.
Eberhard hat geschrieben:
So 26. Aug 2018, 16:02
Nebenbei: Beim Füttern kommt auch so etwas wie Gänsestopfleber zustande.
Das ist der Satz, mit dem ich nicht im Geringsten einverstanden bin. Denn dieser Satz verharmlost die Stopferei, indem Du dieses mit dem Käfighuhn gleichgestellt hast, obwohl letzteres freiwillig entscheiden darf, wie viel es frisst.



Pfiffikus,
der noch nie im Leben Stopfleber gegessen hat und auch nicht (wissentlich) essen wird
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Eberhard » Mo 27. Aug 2018, 07:55

obwohl letzteres freiwillig entscheiden darf, wie viel es frisst
Die Entscheidung, WAS es frisst, hat aber das stets eingesperrte und somit versorgungsabhängige Huhn nicht. Was es als Futter bekommt und in welcher Art und Weise es verabreicht wird, da gibt es erhebliche Spannbreiten, die in der Praxis auch ausgereizt werden, eben vom nostalgischen alten Bauernhof (den es so kaum noch in unserer Praxis gibt, wohl aber Refugien wie Streichelzoo, Zierfischteich u.a.), wo alle Tiere glücklich sind, bis zur industriemäßigen Produktion(!). Letztere hat mit individueller Entfaltung des Individuums sicher ganz wenig zu tun.

Die vor einigen Jahren grassierende BSE-Krise hatte wohl eine ihrer Ursachen auch darin, dass Fischmehl an Schafe und Kühe, also an Pflanzenfresser verfüttert wurde. Die haben das auch mehr oder weniger freiwillig gefressen, vermutlich eher weniger freiwillig, aber der Hunger schiebt es hinein.

Logisch ist das oben genannte Stopfen ein Extremum, deshalb nannte ich es auch, weil da bei fast jedem Grenzen eindeutig überschritten werden. Es ist aber auch Fütterpraxis, und Beteiligte tun das sicher auch mit einiger Überzeugung. Man darf sich also die Frage stellen, wo zieht man wirklich Grenzen, wo doch der Mensch erst einmal daran denkt, für sich den maximalen Nutzen zu ziehen.

Tierleid, sofern man es vor die Augen bekommt, berührt die meisten noch. Da gibt es noch traurige Augen und Leidenslaute, die man wahrnehmen kann. Wo man das nicht hat, ist alles gut?

Diese Diskussion ist weit abseits vom Anlass, wo ich versuchte, ein Bild zu zeichnen, dessen Aussage man auch auf anderes wie den Boden anwenden kann: Es macht schon mal einen Unterschied, ob man natürliche Abläufe weitgehend so laufen lässt wie sie sind oder ob der Mensch glaubt, das nach eigenem Ermessen zu steuern, weil er ja intelligent und am wichtigsten auf der Welt ist.
Das versteht aber nicht jeder.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Gartenfee4711 » Mo 27. Aug 2018, 21:41

So Männers, ich versteh euch beide wie ihr es meint. Bin auch absolute Tier- und Naturfreundin und gegen jede Art von Quälerei. Und mir ist schon viel vor die Augen gekommen.... Leider! (cry)
Ja, ich versuche meinen Boden zu verändern. Früher war hier Wald. Den haben wir Menschen platt gemacht und so das System zersört. Also bleibt der Sand.
Und ich mach Fortschritte... hört hört! Heute hab ich einen Thermokomposter geholt! Mein Männe erklärt mich langsam für bekloppt. Erst die Würmer in der Farm und nun wird noch so ein Teil angeschleppt. Für ein Kammersystem fehlt echt der Platz, so ist das jetzt die Kompromisslösung. Na mal schauen.
Wollt euch nur den Fortschritt mitteilen und bis bald hier wieder. Tierisch gute Grüße von der Gartenfee (wave)
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Pfiffikus » Mo 27. Aug 2018, 22:36

Glück Auf Eberhard,
Eberhard hat geschrieben:
Mo 27. Aug 2018, 07:55
Die vor einigen Jahren grassierende BSE-Krise hatte wohl eine ihrer Ursachen auch darin, dass Fischmehl an Schafe und Kühe, also an Pflanzenfresser verfüttert wurde.
so ähnlich war es.
Fischmehl wäre völlig ungefährlich gewesen und ist immer noch völlig ungefährlich. Denn es ist wirklich nicht zu befürchten, dass Kühe oder Schafe an Fischkrankheiten zu Grunde gehen, die über das Fischmehl übertragen werden.
Die Ursache war damals, dass den Kühen Tiermehl aus Schlachtabfällen verfüttert worden sind, die zuvor nicht hoch genug erhitzt worden sind. Dadurch konnte es sein, dass die Tiere Tiermehl fressen mussten, welches aus der eigenen Tierart gewonnen worden ist. Da wurden sozusagen Pflanzenfresser zu Kannibalen gemacht - mit allen infektiösen Risiken, die eben der Kannibalismus mit sich bringt.

Heute wird aus den Schlachtabfällen, die nicht in den Export gehen, Hunde- und Katzenfutter hergestellt. Und inzwischen darf auch wieder Blutmehl verwendet werden - als Futtermittel für Fische. In der Lachs- und Forellenzucht wird dieses tierische Eiweiß dringend gebraucht.

Eberhard hat geschrieben:
Mo 27. Aug 2018, 07:55
Die haben das auch mehr oder weniger freiwillig gefressen, vermutlich eher weniger freiwillig, aber der Hunger schiebt es hinein.
Mit wie viel Appetit das Futter gefressen wurde, kann ich nicht sagen. Praktisch sind mir Paarhufer schon immer als gierig auf eine Hand voll Kraftfutter bekannt.
Doch wenn sie das Zeug nur fressen würden, weil es der Hunger hinein schiebt, dann wären ganz sicher keine Erscheinungen von Überernährung zu verzeichnen, wie zum Beispiel der Ausbildung einer Stopfleber.


Eberhard hat geschrieben:
Mo 27. Aug 2018, 07:55
Logisch ist das oben genannte Stopfen ein Extremum, deshalb nannte ich es auch, weil da bei fast jedem Grenzen eindeutig überschritten werden. Es ist aber auch Fütterpraxis, und Beteiligte tun das sicher auch mit einiger Überzeugung. Man darf sich also die Frage stellen, wo zieht man wirklich Grenzen, wo doch der Mensch erst einmal daran denkt, für sich den maximalen Nutzen zu ziehen.
Einspruch Euer Ehren!
Die Landwirte sind keine Sadisten, die die Tiere nur quälen, wo sie können. Vielmehr liebt und achtet der normale Landwirt seine Tiere und möchte, dass es ihnen gut geht. Dadurch spart er sich Tierarztkosten und das Fleisch ist irgendwie schmackhafter.

Aber es ist eben nicht eine Frage der Überzeugung, wenn die Landwirte kostensparend produzieren müssen. Denn das Fleisch von Hühnern, die sich in einem Freigehege selber ihr Futter zusammen scharren konnten, kann sich nur eine kleine Bevölkerungsschicht leisten, die sich auch sonst weniger von Netto und Aldi, sondern lieber aus dem Bio-Laden ernähren kann. Frag mal diejenigen, die wöchentlich die Tafel besuchen müssen. Die sind froh, wenn sie sich überhaupt mehrmals in der Woche Fleisch leisten können. Und wenn, dann muss es billig sein! Bei denen ist Geiz nicht nur geil, sondern überlebensnotwendig!
Wäre die Nachfrage in den Supermärkten anders, würden die Landwirte liebend gerne noch mehr für das Tierwohl tun.



Pfiffikus,
der darauf hinweist, dass viele Maßnahmen zum Wohle der Tiere natürlich Geld kosten, welches im Supermarkt bezahlt werden muss
Eberhard
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Eberhard » Di 28. Aug 2018, 13:30

Die Landwirte sind keine Sadisten, die die Tiere nur quälen, wo sie können.
Natürlich nicht. Tiere werden nur so weit in Anspruch genommen und gequält, wie es eigenen Ansprüchen und Erfordernissen (Ertrag bei Kosten) entspricht. Tierwohl ist ja auch ein Produktionskriterium.

Wenn der Sonntagsbraten in einer Nährstofflösung (aus Erdöl oder so) alleine zu akzeptablen Bedingungen und Kosten wachsen würde, wären wir ein Stück weiter. An Industriefutter sind auch viele Menschen schon gewöhnt.
Dadurch spart er sich Tierarztkosten und das Fleisch ist irgendwie schmackhafter.
Auch da ist die Welt nicht nur grün. Antibiotika finden nicht nur Anwendung zur Krankheitsbekämpfung (der Druck in der Massentierhaltung ist da größer), sondern durchaus auch zur Vorbeugung, sowie auch als Futterhilfsmittel an sich: Bestimmte Mikroben im Verdauungstrakt werden blockiert, die Zunahme der Tiere an Fleisch steigt.
Ich will aber nur sagen: Es kommt eine Menge vor.

Jetzt aber zurück zum Thema und zu den tollen Vorhaben von der Gartenfee (die ihren Namen sichtbar mit Inhalten und Taten unterlegen will). Eine Orientierung für Maßnahmen für einen besseren Boden könntest Du auch hier entnehmen: Vom Segen der Humusmehrung
Man muss dann sehen, was man davon für sich selber umsetzen kann. Großtierhaltung im Garten dürfte ja ausfallen, aber vielleicht gibt es mal etwas Mist für den Komposter, oder ganz "wild" (unter Beteiligung von etwas Esoterik): Hornmist
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Pfiffikus » Di 28. Aug 2018, 15:29

Eberhard hat geschrieben:
Di 28. Aug 2018, 13:30
Wenn der Sonntagsbraten in einer Nährstofflösung (aus Erdöl oder so) alleine zu akzeptablen Bedingungen und Kosten wachsen würde, wären wir ein Stück weiter. An Industriefutter sind auch viele Menschen schon gewöhnt.
Ja, das wird die Zukunft sein. Doch ich glaube nicht, dass solche Retortennahrung direkt marktfähig sein wird.

Ich sehe aber sehr großes Potential darin, dass solche künstlichen Proteine sekundär in unserer Nahrung vorkommen werden. Geflügel, Schweine, Forellen und Lachse sind lange nicht so wählerisch mit dem Nahrungsspektrum und werden das Zeug gerne verzehren. Unsereins wird sich dann wie gewohnt an der Fleisch- oder Fischtheke bedienen.


Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass Proteine, die aus Insekten gewonnen worden sind, vorher diesen Weg in unsere Mägen nehmen werden
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Eberhard » Di 28. Aug 2018, 19:46

Wenn man sich bspw. Chicken Nuggets anschaut - wer kann da mit Sicherheit sagen oder bestimmen, ob die Fleischhäcksel ausschließlich aus einem Bruststück stammen oder von irgendwoher?
Hauptsache, sie sind gut gewürzt und geschmacksverstärkt und vielleicht noch hübsch geformt, dazu feine krossige Panade und lecker Sößchen: Das findet seine Fans (Kinder sowieso).
Dann ist Geflügel noch sooo gesund.
Mit freundlichem Glück Auf!
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Pfiffikus » Di 28. Aug 2018, 22:18

Eberhard hat geschrieben:
Di 28. Aug 2018, 19:46
Wenn man sich bspw. Chicken Nuggets anschaut - wer kann da mit Sicherheit sagen oder bestimmen, ob die Fleischhäcksel ausschließlich aus einem Bruststück stammen oder von irgendwoher?
Bist Du des Wahnsinns fette Beute? Aus einem Bruststück? Niemals!

Bruststücke und Keulen werden fein säuberlich heraus getrennt und sehr transparent als solche vermarktet. Daraus lässt sich das meiste Geld erlösen. Aus diesen Stücken werden niemals Chicken Nuggets hergestellt. Das wäre viel zu teuer.

Was bleibt aber vom Huhn noch übrig? Erstmal das Gerippe und der Hals. Von diesen Knochen wird das Fleisch maschinell abgebürstet. Man spricht an dieser Stelle von so genanntem Separatorenfleisch. Mit Hilfe von verschiedenen künstlich hergestellten Enzymen werden diese Fleischfasern wieder in feste Nugget-Form zusammengeklebt.
Letztendlich handelt es sich um eine sehr nachhaltige Form der Fleischverwertung. Wer von Euch hat Hühner, schlachtet sie selbst und verwertet alles Fleisch, sogar von den Hälsen?

Was dann Essbares noch vom Huhn übrig bleibt, geht natürlich in den Export.


Pfiffikus,
der die Liebhaber einer amerikanischen Fastfood-Kette ebenso gerne wie Du über die Herkunft des Nugget-Fleisches aufklärt
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Re: Bokashi- Brottrunk als Ferment, Pflanzkohle, Terra Preta

Beitrag von Wurm-Bine » Mo 19. Nov 2018, 16:03

Liebe Gartenfee,

ich bin ja schon neugierig, ob dein Boden sich inzwischen verändert hat. Seit zwei Jahren versuche ich ein 2 Quadratmeter großes Stück Sandboden aufzuwerten. Nicht mit dem Ziel, einen Gemüsegarten draus zu machen, sondern

1) um dort Biomüll unterzubringen und so Müll zu vermeiden und
2) um den Boden etwas aufzuwerten für unkomplizierte Pflanzen.

Das erste Jahr über habe ich einfach meinen Biomüll direkt verbuddelt. Zusammen mit Pappe und Laub. Das hat schon einiges gebracht, der Boden wurde lockerer, klebriger, dunkler. Dann hatte ich im Herbst mit Würmern und Bokashi angefangen. Bokashi als Resteverwertung für das, was die Wurmfarmen nicht vertragen. Ab dann habe ich Bokashi verbuddelt. Alles ohne wissenschaftlichen Anspruch und großes Wissen.

Ich finde schon (und auch das ohne wissenschaftlichen Anspruch), dass man einen Unterschied merkt. Auch bei der großen Trockenheit diesen Sommer, sind die Pflanzen (Löwenmäulchen, Lavendel, Nelken) bei minimalster Bewässerung (alle paar Wochen mal, da ich kein Wasser verschwenden wollte) nicht eingegangen. Es geht ihnen nicht prächtig, aber es geht. Und der Boden ist lockerer, klebriger, ich würde unterstellen humushaltiger.

Daher: Ich glaube, du bist da auf dem richtigen Weg und es wird mit der Zeit besser. Wahrscheinlich geht es auch schneller und professioneller, aber darauf kam es mir gar nicht an. Für einen Thermokomposter wäre definitiv kein Platz.

Übrigens: Seit ich Bokashi statt Biomüll verbuddle, buddelt Nachbars Katze auch hinterher nicht mehr direkt wieder alles aus. Ich mag ja Katzen schon, aber die ist echt ausdauernd. Ausdauernder als ich. :-)

Schöne Grüße
Bine
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