Kleintierstreu als Futter

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myavni
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Re: Kleintierstreu als Futter

Beitrag von myavni » Mo 28. Feb 2011, 20:39

ich habe letztens den Kleintierstreu in einem Eimer mit Wasser eingeweicht und mehrere Tage gähren lassen.

Am Ende kam ein schöner matschiger Brei heraus, den ich mit Kalk wieder in den neutralen Bereich bringen musste, aber von den Würmern anscheinend gut angenommen wird.

Ich werde Mal etwas weiter in Richtung fermentieren gehen, da ich auf dem Balkon keinen Komposter aufstellen kann aber einen Eimer mit Brühe geht immer.

Hat sonst noch jemand Erfahrung mit anaerob vorverdautem Wurmfutter?
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Re: Kleintierstreu als Futter

Beitrag von Wurmmann » Di 1. Mär 2011, 23:52

Nein, aber Bokashi funktioniert auf ähnliche Weise. Normalerweise vermeiden Würmer das frische Bokashi aber erst ein paar Tage lang...
hajo31
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Re: Kleintierstreu als Futter

Beitrag von hajo31 » Do 7. Feb 2019, 07:44

Ich habe es noch nicht richtig verstanden . Wir streuen Sägespäne bei den Hasen ein , es ist gemischt mit den resten vom Heu , kann ich das nun auf dem Kompost für meine Würmer bringen oder ist es eher schlecht
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Re: Kleintierstreu als Futter

Beitrag von *Ces* » Do 7. Feb 2019, 12:28

Warum sollte das nicht auf den Kompost gehen?

Zu bedenken ist, das bei Wind evtl es wegfliegt wenn nichts draufgesattelt wird bzw. Das Holz etwas länger dauern kann.
Die Frage ist wie viel Würmer du im Kompost hast. (Oder lieber Heissrotte?)
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Re: Kleintierstreu als Futter

Beitrag von Trulllla » Do 7. Feb 2019, 17:11

hallo hajo31,
deine Frage war nicht sehr konkret.
Die Bedenken, die hier im Fred geäußert wurden, sind ja, dass man sich verschiedene Arten von Fliegen / Mücken reinholt, ein Risiko, das man aber durch Heißrotte mindern kann.
Dann die Dauer der Umsetzung (Stroh -> lang)
Und myavni wollte die Streu fermentieren lassen, was dann Richtung Bokashi ginge, und entsprechend für die Würmer evtl zu sauer ist.
Ich meine, ich hätte noch irgendwo etwas von hohem pH-Wert von Kaninchenmist gelesen.
Aber das kann man ja alles bedenken, und dann kommt es wie immer darauf an,
a) wie die eigenen Umstände sind (wieviel Platz, wo steht die Kiste, wie groß ist sie, wieviel Mist fällt an, wie sehr stört einen "Ungeziefer", kommt ein Kompost im Garten mit Heißrotte infrage, wie schnell der Umsatz sein soll)
b) was man bezweckt
c) wieviel man bereit ist zu investieren, auch in Bezug auf Zeit, Platz, Aufmerksamkeit um evtl beim pH gegenzusteuern etc.
Und dann muss man für sich herausfinden, was passt.
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