Würmerwanderung Außenbereich

Fragen zu Komposthaufen? Haben Sie einen Haufen Pferdemist der entsorgt werden muss?
Eberhard
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Re: Würmerwanderung Außenbereich

Beitrag von Eberhard » So 13. Mai 2018, 12:13

Ein Foto vom Kompost?
Wenn ich 10 Kubikmeter auf ein Foto bekomme, ist da nicht wirklich viel Erkenntnisreiches zu sehen.
Mit freundlichem Glück Auf!
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Re: Würmerwanderung Außenbereich

Beitrag von Eberhard » Mo 21. Mai 2018, 20:37

Von Kompostanlage oder -system würde ich bei mir nicht sprechen. Ich verarbeite, was örtlich anfällt, und das kann und wird jedes Jahr an Menge und Inhalt stark wechselnd sein. Insofern sind dann auch die Komposthaufen spontan (ohne besondere bauliche Maßnahmen), Aufschichtung, Umschichtung und Auflösung erfolgen nach Gefühl bzw. Bedarf - manchmal muss einfach Platz gemacht werden für das Nächste.
1_gesamt.JPG
2_pflanzenkohle.jpg
3_reisig_alt.jpg
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Zuletzt geändert von Eberhard am Mo 21. Mai 2018, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Würmerwanderung Außenbereich

Beitrag von Eberhard » Mo 21. Mai 2018, 21:07

4_kompost_in_nachrotte.jpg
5_neukompost.jpg
6_aktivkompost.jpg
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Zuletzt geändert von Eberhard am Mo 21. Mai 2018, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Würmerwanderung Außenbereich

Beitrag von Eberhard » Mo 21. Mai 2018, 21:23

7_reisig_neu.jpg
8_reisig_neu_vergleich.jpg
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Re: Würmerwanderung Außenbereich

Beitrag von Eberhard » Do 24. Mai 2018, 21:12

soooo viel Kompost
Ich denke nicht in der Kategorie Dünger oder Wurmkompost, sondern in der Kategorie lebender Boden und was der benötigt. Bei 140 Quadratmeter Garten zzgl. 25 Quadratmeter Außenfläche (Beerensträucher, Kürbis, Kartoffeln, Hochbeet) entsprechen 10 Kubikmeter Kompost einer durchschnittlichen Auflage von 6 Zentimetern. Ist das viel?
Dafür verzichte ich auf Zukäufe von Kalk, Urgesteinsmehl & Co., von "Dünger" sowieso. Bei Mengen oberhalb von Blumentopfgärtnerei wäre das richtig Geld, andererseits widerspricht es aber auch dem Kreislaufgedanken.

Kreisläufe: 16 Kubikmeter Fichtenreisig könnte man entsorgen, indem man ein schönes Feuer macht (kommt gar nicht so selten vor). Man kann aber auch eine solche "Last" als Chance sehen und organischen Boden erzeugen lassen - die Hauptarbeit macht ja das Team des Edaphons - und dafür Torf (Torfabbau und -verwendung ist Klimakiller), Blumen-, Anzucht- und sonstige Erde sowie die Varianz an Düngern in Gartenmärkten denen überlassen, die glauben, solches zu brauchen.

In Verbindung mit Pflanzenkohle und in Anlehnung an Terra Preta soll der Boden verbessert werden und Dauerhumus aufgebaut werden. Da bin ich jetzt im vierten Jahr, und das ist immer noch eine verdammt kurze Zeit. Unterschiede zu benachbarten und konventionell betriebenen Gärten kann man aber schon mit wenigen Blicken erfassen.
Mit freundlichem Glück Auf!
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Re: Würmerwanderung Außenbereich

Beitrag von Wurmfried » Fr 25. Mai 2018, 12:49

Moin Eberhard,

das macht ja Lust auf mehr Fotos, das Grundstück scheint ja sehr groß zu sein.

Zu den "Kompostwürmern" in Deinem Fichtenreisig - Vorrottehaufen. Unter den ca. 40 Regenwurmarten gibt
es durchaus welche, die ein saureres Milieu bevorzugen, als dies Kompostwürmer tun.
In meinen Nadelholzhäckselhaufen sind wohl mehr als 5 verschiedene Arten aktiv, Eisenia F. und Dendros
nur vereinzelt und wohl auch nur wegen der direkten Nähe zu den Wurmaussenanlagen.
Es ist interessant zu sehen, wie sich immer mehr Erde (Wurmausscheidungen) im Laufe von 3 Jahren zwischen
dem Holz abgelagert hat.

Gruß Wurmfried
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Re: Würmerwanderung Außenbereich

Beitrag von Eberhard » Fr 25. Mai 2018, 19:30

im Laufe von 3 Jahren
Diese Ruhe muss ich erst noch lernen. Ich habe Durchsatzzeiten von einem halben bis dreiviertel Jahr, sprich es gibt keinen Kompost bei mir, der älter ist. Ausnahme sind Holzhäcksel und andere Materialien, die als ausgesiebte Grobanteile in den nächsten Komposthaufen wandern und dorthin anhaftende Holzkohle sowie einige Mikroben mitnehmen.
Weitere Ausnahme ist ein kleines Lager von etwa 200 Liter, woraus ich meine Anzuchterde beziehe. Für diese Verwendung muss der Kompost ausgereift sein und keine freien Salze mehr enthalten, die die Wurzeln von Keimlingen schädigen könnten.

Allgemein: Meine Eingangsfrage sehe ich als beantwortet und gelöst an, auch hatte ich die Haufen nach der Fragestellung umgestaltet mit der Zielrichtung, größere Berührungsflächen für Wurmbewegungen zu bekommen.
Mit freundlichem Glück Auf!
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