Herwig Pommeresche - Kurzfilmreihe

Nicht sicher in welches Forum Deine Frage gehört? Hier passt alles rein! Nicht nur Kompostwurmiges...
Hier könnt Ihr Euch auch vorstellen.
Eberhard
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Re: Herwig Pommeresche - Kurzfilmreihe

Beitrag von Eberhard »

Hätte Herwig Pommeresche Recht, dann hätte man bei den Romanovs nicht so ähnliche DNA gefunden, wie bei den heute noch lebenden Verwandten. Vielmehr hätte man mitochondriale DNA von Rindern, Schweinen, Hühnern, Fischen usw. gefunden. Wer weiß, was die damals alles gegessen haben, wie viel Kaviar dabei war?
Den Begriff Mitochondrien hatte ich nur ins Spiel als Beispiel dafür gebracht, dass es Leben in Leben mit eigener DNA geben kann. Dass genau jene von einem zum andern wandern so wie sie sind, ist Deine eigene verengende Betrachtung.
Man könnte auch Darmbakterien betrachten. Nach einem schon genannten Vortrag als Video (für Dich nur Werbung) kontrolliert nicht die Darmwand, was hindurchgeht, sondern der Mikrobenfilm, der auf der Wand liegt. Wer kontrolliert, ist auch in der Lage, selber zu gehen.

Auch würde ich es für möglich halten, dass man primär das findet, was man sucht. Um "alles" zu finden, müsste man seine Analytik vermutlich erheblich und teuer ausweiten.
Bakteriengenetik
Womöglich hat der Forscher Verwandtschaft der Zarenfamilie mit Bakterien von Haus aus ausgeschlossen und die DNA letzterer nicht weiter betrachtet und veröffentlicht, zumal diese auch noch an anderer Stelle vorkommt, anders gestaltet ist und viel kleiner ist.

Was man nicht sieht und nicht betrachtet und nicht weiß, dass es das gibt, um danach gezielt zu sehen, kann trotzdem da sein. Realität existiert (auch) außerhalb subjektiver Wahrnehmung.
Hätte jetzt Herwig Pommeresche Recht und würde mein Körper durch Endocytose ...
Ja super. HW beschreibt Vorgänge an einer Haarwurzel. Du warst jetzt testweise auch eine Haarwurzel, oder nippst Du gerade an einem Getränk in Verbindung mit der denkenanregenden Nervennahrung Chips?
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Re: Herwig Pommeresche - Kurzfilmreihe

Beitrag von Eberhard »

Nach einer längeren Pause greife ich das Thema noch einmal auf.

Initiiert durch einen aktuelleren Forenbeitrag habe ich mir das noch einmal angesehen. Durch einen etwas anderen Zugang zum gleichen Thema las ich dann Mitteilungen, dass der gute Pommeresche 22 kg Möhren oder 18 kg Zwiebeln pro Quadratmeter erntete, und so etwas ist geeignet, mich zu elektrisieren und kribblig werden zu lassen.

Da war also der Schritt von einer wohlwollenden geistigen Begleitung hin zu einer sofortigen persönlichen Aktion nur folgerichtig, für mich Start am 18. Dezember.

Was mache ich (derzeit)? Kartoffelkeime und -schalen, Kürbisschalen, Rote Bete-Schalen, äußere Kohlblätter vom Putzen, Möhrengrün und -schalen aus aktueller Ernte, ggf. etwas Vogelmiere aus den Erdbeeren für frisches Grün u.ä. (alles eigene Ernte, bio, öko, lokal) kommen in den Küchenmixer. Diese Grütze wird danach etwa 1:1 mit Gartenerde gemischt. Solche Erde habe ich unmittelbar nach der Kartoffelernte und vor der Wiederbestellung mit Kompostausgleich der Fläche entnommen und in Gartenabfallsäcken gelagert.
Nicht bei geplanter Anzuchterde, aber so kommt noch etwas Holzasche aus eigener Verbrennung dazu.

Das Ganze kommt in einen Eimer oder eine große flache Schüssel und wird bei 15 - 20 Grad abgestellt. Ganz ohne Würmer, aber auch ohne Fliegen, Mücken, Gestank und solchen Begleiterscheinungen passiert da etwas, man kann praktisch zusehen: Das Substrat wird zunehmend feuchter (1 Tag), der mikrobiologische Angriff ist bereits im vollen Gange. Daher wirklich etwas trockener starten. Ansonsten rühre ich ab und an mal durch, schon aus Freude, aber auch um gut zu durchlüften, größere Klumpen zu zerkleinern, die Feuchte zu regulieren.

Nach den gelesenen Angaben kann man solches Substrat bereits nach einer Woche als Pflanzerde verwenden, nach einem Monat als Anzuchterde.

Ein Test als Anzuchterde mit Kohlrabisamen, die im vergangenen Jahr bei mir und meiner damaligen Erde keine Keimlust zeigten, ist schon mal erfolgreich verlaufen. Vorhandene Blumentöpfe, so meine eingelagerten Chilipflanzen, haben eine oberflächliche Bodenergänzung bekommen. Alles, was ich bisher sehe, auch schon die resultierende Erde mit ihren wunderschönen runden Krümeln und ihrer Bereitschaft, Wasser aufzunehmen (Verklumpung ähnlich wie Katzenstreu), begeistert mich und lässt mich darauf freuen, in mehreren Wochen dann draußen ein größeres Rad zu drehen.

Durch die schrittweise Weiterführung, also aller zwei, drei Tage ein kleiner Nachschlag in der Menge, ist es nachvollziehbar nicht bei einem kleinen Eimerchen geblieben, sondern da liegen inzwischen schon Mengen, wo ich meine Tomaten, Chilis, Gurken usw. nach Pikieren schon eintopfen könnte. Ich sollte irgendwann säen ...
Die Produktivität und zeitlich nahe "Erntefähigkeit" sagen mir auch sehr zu.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Sophie0816
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Re: Herwig Pommeresche - Kurzfilmreihe

Beitrag von Sophie0816 »

Was ich mich hier frage und das schon länger, wie sieht es hier mit den phytotoxischen Stoffwechselprodukten aus? Ich bin gespannt, ob das deine Versuche im Anbau zeigen.
Meine Versuche dazu habe ich einstellt, weil der geeignete Mixer fehlte und mir der Aufwand zu groß war, im Verhältnis zum alles einfach auf den Kompost werfen.
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Pfiffikus
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Re: Herwig Pommeresche - Kurzfilmreihe

Beitrag von Pfiffikus »

Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Erfolg bei diesem Vorhaben.
Halte uns bitte auf dem Laufenden.


Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass Du da reichen Ertrag ernten wirst
Eberhard
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Re: Herwig Pommeresche - Kurzfilmreihe

Beitrag von Eberhard »

Sophie, mach mir keine Angst.

Die Antwort gegen ungewünschte Entwicklungen heißt Vielfalt. Vielfalt über die Zeit wirkend macht gesund. Mischen von viel Unterschiedlichem, etwas Kompost vom großen Haufen ist auch dabei, und aus besagter Gartenerde kommt ja auch schon sichtbar ausgebrachte Pflanzenkohle zurück und einiges, was ich nicht mit bloßen Augen sehe.

Eine reichere Ernte erwarte ich schon aus der Hoffnung heraus, dass es mit den vergangenen drei Dürresommern erst einmal genug ist und ein etwas normaleres Wetter kommen wird. Was da also am Ende wirklich wirkt, weiß ich dann auch nicht.

Aber etwas mehr Wasser wäre schon gut. Bei uns gab es am 10. sowie am 11. August jeweils einen Starkregen über eine knappe Stunde (54 und 41 Liter je Quadratmeter). Das Ergebnis dessen in etwa zwei Kilometer Luftlinie entfernt hat es als Hochwasser in die RTL-Nachrichten geschafft.
Mein Garten hat es gut überstanden und eher genossen. Keine Pfützen, alles geschluckt. Die Buschbohnen fingen an zu leben, gegossen hatte ich vorher aber schon. Auch die umgebenden Wiesen wurden sichtbar grün, Bäume zeigten recht rasch ein frühlingshaftes neues Grün.
Das ist schon eine dramatische Überlagerung von anderen Maßnahmen und macht diese etwas schwerer bewertbar.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Sophie0816
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Re: Herwig Pommeresche - Kurzfilmreihe

Beitrag von Sophie0816 »

Eberhard hat geschrieben: Do 28. Jan 2021, 20:58 Das ist schon eine dramatische Überlagerung von anderen Maßnahmen und macht diese etwas schwerer bewertbar.
Vielleicht lässt du ein Teilstück deines Gartens ohne, zum Vergleich?
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