Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Pfiffikus » Fr 25. Okt 2019, 06:06

Wurmtraum hat geschrieben:
Fr 25. Okt 2019, 04:39
Habt ihr von den Asseln selber welche in die Wurmkisten dazu gegeben oder sind die von selbst eingewandert?
Keinesfalls bewusst.
Einerseits steht der Turm im Keller. Da haben sie ungehinderten Zugang. So könnten sie von Farm zu Farm wandern. Andererseits passiert die Einschleppung von allerlei Getier ganz automatisch, wenn man Laub oder andere Gartenabfälle in die Wurmfarm einbringt. Wenn Du nur Küchenabfälle verwendest, fällt dieser Übertragungswege bei Dir aus.


Pfiffikus,
der keine Ahnung hat, welchen Weg die Asseln genommen haben
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Wurmtraum » Sa 26. Okt 2019, 04:54

Ich hab unter meinen Pflanzwannen diese grauen Asseln schon gesichtet.
Da ich jedoch meine Wurmtürme bald in den Keller unserer Wohnanlage verfrachten muss, laß ich diese Art von Getier mal besser heraußen. Die Nachbarn und die Hausverwaltung sind bestimmt nicht erfreut wenn dieses "Ungeziefer" im Keller umher krabbelt. Ich hoffe auch das meine Wurm-Teenies im Keller keine Ausflüge unternehmen werden, wie auf´m Balkon wenn es stärker oder länger regnet.
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Worma » Mi 30. Okt 2019, 13:48

Pfiffikus hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 22:32
Doris hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 21:08
Aufgefallen ist mir außerdem, dass sich die Kellerasseln sehr gut vermehrt haben, ich hoffe die sind – in größerer Anzahl – kein Problem.
Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Als meine erste Dendrobena-Kiste ihre vorgesehenen Bewohner verloren hatte, lebten darin sehr viele Asseln, so dass dort eben Asseln weiter gezüchtet worden sind. Die Fischlein freuen sich auch über dieses Futter.

In meinem Eisenia-Stapel wohnen zahlreiche Asseln. In den unteren Etagen findet man zuweilen Prachtexemplare. Sie haben dort anders als im Garten, keine Fressfeinde. Und mehrmals habe ich beobachtet, dass nur wenige Würmer da sind, wenn es von Asseln wimmelt. Schicke ich den größten Teil der Asseln in den Teich, so dass nur noch wenige drin verbleiben, dann explodiert die Wurmpopulation innerhalb weniger Tage.
Ob die Würmer angefressen wurden, kann ich nicht behaupten. Angefressene Würmer hatte ich nicht gefunden. Kann aber auch sein, die Würmer mögen es einfach nicht, wenn laufend irgendwelche Mitbewohner auf ihnen herumtrampeln.


Pfiffikus,
der in seinen heutigen Dendro-Kisten keine Asseln mehr duldet
In meiner Kiste tummeln sich schon von Anfang an die Asseln - vermutlich mit etwas Walderde eingeführt. Lange Zeit waren es eher wenige, die Kiste war auch recht feucht gewesen. In den letzten Monaten (ein gutes Jahr nach dem Start) haben sie sich ziemlich vermehrt. Eigentlich dachte ich, es sind Destruenten, denn sie zerbeißen, was die Judels nicht schlürfen können. Und wenn den Würmern die Exkremente der Mehlis schmecken, wie Pfiffikus berichtet, warum dann nicht auch die der Asseln?

Aber irgendwie ist das große Gewusel schon auch verdächtig und ich habe neulich ziemlich viele eher kleine, dunkle Judel-Exemplare entdeckt, die nicht so gesund wirkten.
Könnte da ein Zusammenhang bestehen?
Wie kann man Asseln effektiv aus der Kiste entfernen? Die wuseln ja auch weg, wenn Licht reinfällt.

Sonnige Grüße
Worma
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Pfiffikus » Mi 30. Okt 2019, 15:34

Worma hat geschrieben:
Mi 30. Okt 2019, 13:48
Wie kann man Asseln effektiv aus der Kiste entfernen? Die wuseln ja auch weg, wenn Licht reinfällt.
Einfach manuell auslesen. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch darauf konzentrieren, immer vor allem die größten und fettesten Tiere zum Verfüttern herauszunehmen, während die kleineren Asseln noch wachsen dürfen. Selbstverständlich kriegt man das nicht alles an einem Tag hin.


Pfiffikus,
der auch im Garten noch keine Möglichkeit gefunden hat, Asseln in einer Falle o.ä. zu fangen
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Worma » Fr 1. Nov 2019, 18:59

Dank für den Hinweis, Pfiffikus. Ich werd mein Glück probieren und sehe, wie lange meine Geduld reicht....
(wave)
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Pfiffikus » Fr 1. Nov 2019, 19:38

Worma hat geschrieben:
Fr 1. Nov 2019, 18:59
Ich werd mein Glück probieren und sehe, wie lange meine Geduld reicht....
Was hast Du dann mit den Asseln vor?


Pfiffikus,
der sie gut gebrauchen könnte
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Trulllla » Sa 2. Nov 2019, 19:00

:D Ihr seid noch in der Lage und verschickt sie ...
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Pfiffikus » So 3. Nov 2019, 00:09

Ich kann ja nicht wissen, wo Worma her kommt. Hin und wieder bin ich ja unterwegs.


Pfiffikus,
der sie auch abholen würde, sofern sich eine günstige Gelegenheit ergeben würde
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Worma » Mo 11. Nov 2019, 21:20

Ähhh, ich hab mit den Asseln gar nichts vor - außer sie in der Wurmkiste etwas zu dezimieren, weil es mir gar zu viele sind. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht, weil ich keinen Einblick habe, was die dortdrin eigentlich genau treiben. Sind sie in dem Maße, wie sie bei mir sind, schädlich oder nicht??? Fressen sie den Judels den Mineralmix oder den Kalk oder das Urgesteinsmehl weg? (irre)

Weil ich das nicht weiß - sie könnten ja auch die besten Freunde für Judels sein und ihnen Nahrung erzeugen - sammle ich eben nur hin und wieder welche ab und werfe sie in den Vorgarten in der Hoffnung, dass dort genügend Tiere leben, die schon wissen, was sie mit ihnen machen können.

Tut mir leid, Pfiffikus, ich glaube da lohnt kein Umweg....

Sonnige Grüße
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Re: Minimalisten Wurmkiste oder "Use what you have"

Beitrag von Doris » Mi 4. Dez 2019, 15:48

So wieder mal ein update.
Längst fällig. Ich weiß.

Beide Farmen haben die fast identen Bedingungen. Stehen im warmen Abstellraum, werden in Ruhe gelassen, Fütterung meist einmal die Woche. In beiden einige Asseln, aber weniger als noch vor ein paar Wochen (ohne dass ich was geändert, oder welche gefangen hätte). Hin und wieder lege ich geschreddertes Papier/Karton nach.

Die Dendros:

Unglaublich, wie gut diese Farm läuft. Viel Nachwuchs, heftiges Gewusel. Und man kann schon gut jede Menge Wurmhumus erkenne. Sogar die Baumwollwindel, die als Ersatz für die Hanfmatte kam, wird bereits angeknabbert. Auch der Umsatz an Kompost ist erfreulich, da kann inzwischen jede Woche, einiges an verwertet werden. Obwohl die Kiste mit 25x40 nicht wirklich groß ist.

Die Wigglers:

Diese Kiste läuft ebenfalls gut, aber kein Vergleich zu den Dendros. Nachwuchs ok. Keine offensichtliche Problem, aber ein Wurmexplosion, wie bei den Dendros ist nicht zu beobachten. Heute gab's deswegen eine neue Matte, diesmal allerdings Flachs. Mal sehen.

Die Pläne:

Hmm.
Einerseits hätte ich gerne eine Worm Bag, egal welchen. Andererseits fehlt mir in der Wohnung dazu irgendwie der Platz. Keller im Winter wohl zu kalt. Derzeitige Überlegung, die Wigglers auf eine größere Box umzustellen. Also Eurobox 40x60. Oder ich lege mir eine schicke Holz-Wurmkiste zu. ;)

Auf jeden Fall werden BEIDE Kisten bestehen bleiben.
Zuletzt geändert von Doris am Sa 7. Dez 2019, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
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