Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

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Extinction
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Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von Extinction » Fr 11. Okt 2019, 14:59

Hallo !

Hat denn einer schon Erfahrungen gesammelt mit Vermibags? z.B. VermibagTote?
https://www.youtube.com/watch?v=vQrB1xvWpJo

1.Ein Vorteil soll ja sein. dass ringsherum die Bag atmen kann. Ich kann mir das bei dem Material gar nicht vorstellen.
2.Anderer Vorteil: keine Fruchtfliegen , da Reißverschluss ,der ringsherum schließt.
3.Dritter Vorteil: keine Staunässe, in Folge kein übler Geruch , keine zusammengepresstes Substrat.

Hat jemand theoretische Überlegungen dazu, viell. aufgrund bisheriger Erfahrungen mit Wurmkisten wie Wurm Cafe? Oder kennt das System tatsächlich mit VermiBags aus eigener Erfahrung?

Ich möchte gerne eine Diskussion darüber eröffnen und lade euch herzlich dazu ein ,eure Erfahrungen und theoretischen Gedanken dazu einzubringen.
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Gao
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Re: Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von Gao » Fr 11. Okt 2019, 15:22

1.Ein Vorteil soll ja sein. dass ringsherum die Bag atmen kann. Ich kann mir das bei dem Material gar nicht vorstellen.
Da sind wir schon zwei :lol:
Das bischen Gewebe verbessert die Durchlüftung kaum erst recht nicht wenn es bischen feucht wird und dahinter ne Kunstoffwanne ist.
2.Anderer Vorteil: keine Fruchtfliegen , da Reißverschluss ,der ringsherum schließt.
Vermindert sicher das Risiko aber die schleichen sich trotzdem ein fast egal was man macht.
3.Dritter Vorteil: keine Staunässe, in Folge kein übler Geruch , keine zusammengepresstes Substrat.
Bezweifle ich stark... wüste nicht wie das durch den Bag "gefördert" werden sollte.

Gruss Gao (wave)
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Re: Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von KompostKarla » Fr 11. Okt 2019, 16:29

;) Hallo Zusammen,
Ich habe neben einem Ton-Turm und einem im Boden vergrabenen Wurm-Tower (ein Ikea-Mülleimer mit vorgebohrten Löchern) auch einen UWB, der inzwischen schon ein paar Mal beerntet wurde.
Die Würmer fühlen sich wohl - der Sack hat eine große Oberfläche, und kann bei entsprechender Population viel Material umsetzen.
Ich konnte trotz Reißverschluss eine Fruchtfliegen-Plage haben und wenn man gefrorenes Futter verwendet, kann man sogar (trotz bester Belüftung) matschiges End-Material bekommen.
Aber ganz generell bieten sowohl der Ton-Turm als auch der Sack einen etwas „trockeneren“ Humus, den ich bevorzuge (und der m. E. nach auch genügend Mikroben beherbergt).
Das Endergebnis kommt außerdem sehr wurmfrei raus - das macht die Ernte geradezu bequem.
Soweit mein Zwischenfazit - nach so ca einem Jahr mit dem Ding im Keller.
Liebe Grüße,
KompostKarla
ich habe Hipster-Wurm-Turm aus Ton von der Konkurrenz - steht in unserer Küche und wir versuchen, den BioMüll eines 2-Personen-Haushalts hierin zu verwerten
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Re: Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von Doris » Fr 11. Okt 2019, 22:21

Ich überlege mir im Frühjahr auch einen UWB (die zweite verbesserte Version) zu gönnen.

Einfach, weil mir die Videos dazu auf YT einen guten Eindruck gegeben haben, dass das Teil für einen Haushalt, wo recht viel verwertbarer Abfall anfällt gut geeignet ist. Mir sind die Wurmkisten auf Dauer zu klein. Und die doch viel einfachere Art der Ernte begeistert mich.
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Re: Erfahrungen....mit VermiBag?

Beitrag von Extinction » Fr 18. Okt 2019, 15:07

An alle mal ein Danke Schön für eure Antworten!
Dann liegen also bislang von Menschen hier im Forum keine ausführlicheren Erfahrungen und Diskussionen zum Thema vor, oder ???
@Doris Dann freue ich mich auf deine Erfahrungen, solltest du im Frühjahr mit dem VermiBag loslegen?!
@wurmmann
Schön wäre , wenn der Wurmmann in seinem Wurmweltenshop so ein Teil anbieten könnte! Besteht da die Möglichkeit?

LG! Extinction without rebellion

FFF Friday For Fotosynthese. CO2 ist Leben.
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Re: Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von Gao » Fr 18. Okt 2019, 15:59

Man könnte fast denken du wirst für diese Schleichwerbung bezahlt so motiviert wie du bist :lol: :lol:
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Re: Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von 's Biberweibchen » Fr 18. Okt 2019, 17:15

Ich verwende aktuell einen leeren Futtersack zum Vorkompostieren. er hat oben auch einen sogenannten Zip-Lock-Verschluss. Kontrollieren tu ich ihn tägich und er stinkt nicht, Fruchtfliegen sind auch nicht drin. Zwar sind keine Würmer im Sack, nur Erde mit frischen Abfällen und Papier, aber es riecht wie Walderde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so einen großen Unterschied macht ob man nun einen ausgedienten Futtersack hat oder so einen Sack.
Plastiboxen mag ich ja eigentlich auch nicht, aber Holz finde ich ebenso unpassend, weil es doch auch modern könnte. Drum teniere ich aktuell wieder zu Ton. Ich hatte mal auf einer Terasse kompostiert mit Tonbehältern, die mir ein indischeer Freund geschickt hatte.
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Re: Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von Wurmcolonia » Sa 19. Okt 2019, 12:52

Gao hat geschrieben:
Fr 11. Okt 2019, 15:22
1.Ein Vorteil soll ja sein. dass ringsherum die Bag atmen kann. Ich kann mir das bei dem Material gar nicht vorstellen.
Da sind wir schon zwei :lol:
Das bischen Gewebe verbessert die Durchlüftung kaum erst recht nicht wenn es bischen feucht wird und dahinter ne Kunstoffwanne ist.
2.Anderer Vorteil: keine Fruchtfliegen , da Reißverschluss ,der ringsherum schließt.
Vermindert sicher das Risiko aber die schleichen sich trotzdem ein fast egal was man macht.
3.Dritter Vorteil: keine Staunässe, in Folge kein übler Geruch , keine zusammengepresstes Substrat.
Bezweifle ich stark... wüste nicht wie das durch den Bag "gefördert" werden sollte.

Gruss Gao (wave)
Den Überlegungen von Gao kann ich nur zustimmen.

Außerdem würden sich zumindest meine Dendros dort kaum wohl fühlen. Sie sind kleine Klettermaxe (Dendrobena bedeutet Baumläufer oder Baumsteiger) und wandern gerne herum. Oft sind einige auf den Wänden und manchmal auch unter dem Deckel unterwegs. Trotzdem kommen sie nicht raus aus den Kisten, obwohl die Deckel nur lose aufliegen :)X . Da die Deckel nie fest geschlossen sind und die Wände ein paar Zentimeter unterhalb der Deckel Luftlöcher haben, gibt es keine Probleme mit der Luftzirkulation. Ferner lieben mein Dendros Feuchtigkeit. Sie tummeln sich gerne an den feuchtesten Stellen im Substrat. Man muss nur etwas aufpassen, dass es nicht zu viel Feuchtigkeit gibt und an zu müffeln fängt. Notfalls lasse ich die Deckel offen. Sofern die Nässe nicht extrem ist, sorgen die Judels für eine bessere Verteilung derselben im Substrat meistens höchstselbst, indem sie darin herumkriechen.

Dass das Bag das Leben für meine Würmer verbessern würde, erkenne ich von daher nicht. Außerdem würde mich der Reißverschluss spätestens nach einer Weile ziemlich nerven, da man ihn immer öffnen muss, wenn man nach den Judels schauen möchte. Sie würden sich dann wohl schnellstens verkriechen ...
LG Wurmcolonia
Kompostwürmer, die kleinen Meister des Recyclings.
Otto, der Kompostwurm, erzählt von seinem Leben in der Wurmkiste auf https://wurmcolonia.blogspot.de
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Re: Erfahrungen,Überlegungen zu VermiBags ?

Beitrag von Extinction » Sa 26. Okt 2019, 09:43

#Wurmcolonia

Hallo! Eigentlich gehe ich, was die fehlende Luftzufuhr angeht, voll d´accord mit dir.

Allein schon, als ich im VW Bus ein Fliegengitter eingebaut hatte, waren gefühlte 80% weniger Luft durch das Fenster eingeströmt.

Was mich aber stutzen lässt , wenn ich die Vids dazu anschaue , ist, dass die Würmer sich dort in Massen zu vermehren scheinen...falls die sie vor dem Dreh nicht gerade mal schnell reingeschmuggelt haben.

LG! Extinction

Wie CO2 reduzieren? Einfach aufhören zu atmen.
Oder sich als junges Mädchen schon mal sterilisieren lassen,(wie das einige gerade tun !)damit nicht noch mehr CO2 Schleudern nachwachsen.
5 G tötet dann den Rest vom Nachwuchs derer, die dann so unvernünftig sind und Babies lieben und nie im Leben auf sie verzichten würden....in der nächsten oder übernächsten Generation .(diese Info habe ich hier aus dem Wurmwelten Forum und für den bellenden Hund : Nein, der Link kam nicht von mir!.)
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