Mückenplage im Teufelskreis

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wurmneuling1991
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Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von wurmneuling1991 » Fr 10. Jan 2020, 14:34

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe sehr auf euren Rat, da ich bereits alles mögliche zur Bekämpfung der aufgeführten Mückenplage (Trauermücken und Dungmücken) getan hab, aber das Ganze sich wohl im Teufelskreis dreht, aus dem ich nicht mehr herauskomme.

Kurz zur Vorgeschichte: ich hab meinen Wurmkompost im Sommer 2019 auf dem Balkon gestartet. Habe dort ohne Vorbehandlung (einfrieren, erhitzen) gefüttert und die ein oder andere Fliege hat sich eingenistet. Jetzt wo der Wurmkompost in eine Multiplex Holzbox umzog, um zu Hause bessere Konditionen (warme Und konstante Temperatur, Ausschluss von Sonne/Frost usw) zu genießen, nerven mich die Fliegen katastrophal.

Was ich bereits getan hab:

1. Oberfläche austrocknen lassen
2. Kalk/Gesteinsmehl auf die Oberfläche pudern
3. trockene Kokosmatte auflegen (Bei geschloßenem und geöffnetem Deckel)
4. neemöl niedrig konzentriert (2-3 Tropfen pro 750 ml Sprühwasser) draufsprühen (Würmer bleiben fit, Mücken auch)
5. neemöl höher konzentriert (1 Esslöffel auf 750 ml) scheint Mücken zu lehmen, aber Würmer auch betroffen (meine Wurmpopulation ist sichtbar zurückgegangen, Würmer sind ziemlich lahm, clitellum unsichtbar)
6. sf Nematoden (nach herstellerangaben, 0 Effekt)
7. bti (stechmückenfrei halbe Tablette auf 750ml mit/ohne neemöl auch nicht wirklich hilfreich)
8. bernsteinfarbene raubmilben (?) haben sich selbst gebildet
9. gelbstecker
...

Sowie diverse Kombinationen daraus...

Aber ... Sprüh ich neem/bti/sf Lösungen zb 1-2x am Tag, wird die Kiste zu nass und die mücken werden sogar mehr,Sprüh ich nix - dann haben die auch nen freien Lauf da... mit Kokosmatte wird’s glaub ich auch schlechter. Die kommen dann aus den Ritzen und Ecken sowieso rein und raus und wenn ich die Oberfläche austrockne, na dann krabbeln die halt was tiefer... denen scheint echt nichts anzuhaben. Neem hat bisher am besten funktioniert, va am schnellsten, aber - wie beschrieben - hab ich es dann da zu nass. wenn ich neem sprühe dann kriechen viele erst mal aus allen Rändern hervor, ich saug sie ab, schaue 2h später und die sind wieder da. Schichtung des Komposts mit Gesteinsmehl/neem/sf/bti hab ich auch mal gemacht - alles raus, ganze Kiste abgesprüht und dann kleine Schicht Kompost, Sprüh oder Gesteinsmehl usw alles keinen sichtbaren Effekt. Netto ist es sogar schlimmer geworden.

Also wo kann ich blind gewesen sein? Was kann ich nicht beachtet haben? Kompost selbst riecht süßlich gut. Würmer sind etwas träge, Eier sehe ich null, clitellum auch kaum sichtbar... aber sonst sind sie schön rot und glänzend wie es sein soll.

Warte auf Februar in der Hoffnung mal richtigen Frost zu haben - dann will ich noch probieren die Kiste rauszustellen für eine Woche in der Hoffnung, dass alle Mücken absterben, aber deren Eier überleben ja bekanntlich sogar -30grad wegen ihrem natürlichen frostschutzsystem. Dass das langfristig funktioniert ist also auch eher unwahrscheinlich. Füttern tu ich nur noch nach Vorbehandlung (Einfrieren des Futters &auftauen). Also neue bring ich nicht rein.

Hilfeeeeee und danke im Voraus an alle!!!!!
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Sophie0816
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von Sophie0816 » Fr 10. Jan 2020, 19:06

Oh man, ich kann das so gut nachvollziehen, wie nervig das ist.

Gao hat hier in seinem Beitrag 'Würmer im Fass' die Dunkmücken mit Hypoaspis Miles Raubmilben erfolgreich eingedämmt. Ich werde sie mir wohl auch bestellen. Du kommst nicht zufällig aus Berlin und möchtest die Hälfte abhaben? ;)

Ob die auch bei all deinen anderen Tierchen helfen, keine Ahnung.

Grüße Anja
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von Wurmcolonia » Fr 10. Jan 2020, 19:50

Hallo Leidensgenossen,

seit über zwei Jahren setzte ich mich mehr oder weniger intensiv mit einer Trauermückenplage von unterschiedlichen Ausmaßen auseinander.

Im Grunde habe ich auch fast alle probiert, wie Wurmneuling 1991 es schildert.

Zuletzt habe ich sie mit einem sogen. "Trauermücken Powerpack" bestehend aus SF-Nematoden und Hypoaspis Miles Raubmilben recht gut eingedämmt (zeitweise hatte ich pro Tag nur etwa noch ein halbes Dutzend oder etwas weniger), aber leider bin ich sie nicht ganz los geworden. Derzeit hole ich mir einzelne T-Mücken mit dem Staubsauger von den Wänden und der Decke im Bad. Heute waren es z.B. 11 Stück. Als nächstes werde ich noch einmal Neemöl einsetzen (auch das hatte Wirkung gezeigt) außerdem kalke ich seit einiger Zeit alle paar Tage ganz dünn die Substratoberfläche (das sollte eigentlich nur den Enchyträen das Leben etwas ungemütlicher machen). Der Kalk hat zumindest etwas gegen die Enchys geholfen (so wie es derzeit aussieht :)X ). Er scheint aber auch die T-Mücken wieder etwas eingedämmt zu haben (habe das mal recherchiert und tatsächlich eine dahingehende Empfehlung gefunden).

Ich habe das Gefühl, die T-Mücken sind ausgesprochen hartnäckig und sehr erfolgreiche Überlebenskünstler. Die Larven können z.B. in tiefere Gefilde kriechen, wenn es ihnen oben zu trocken geworden ist (bat) . Man muss wohl einfach dran bleiben und sich nicht irre machen lassen.

LG Wurmcolonia
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von wurmneuling1991 » Fr 10. Jan 2020, 19:55

Ich hab mittlerweile so viel Geld für diese doch eigentlich sparsame Müllentsorgung ausgegeben, dass ich echt langsam ein schlechtes Gewissen bekomme... bestimmt seit letztem mai um die 300-400€ für Würmer, boxsysteme, hilfsmittelchen und nun diese Mücken 😢 ich denke um hypoaspis Miles werd ich auch nicht drumherumkommen ... das sind schließlich makroskopische Tiere und keine mikrobakterien/nematoden... magst du verraten, wo du sie bestellst? Hab jetzt nicht viel Auswahl im inet gefunden
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von wurmneuling1991 » Fr 10. Jan 2020, 20:12

Liebe Wurmcolonia, hartnäckige Überlebenskünstler trifft es wirklich gut! Ich hab zB gelesen, dass es auch resistenzen bei Mücken gibt gü dem neem Wirkstoff sowie bti. Es reicht also eine von Hunderten von fliegen, die sich adaptiert. Selektion... ich muss aber sagen, obwohl alle scheinbar auch die Larven sehen, hab ich bisher nur eine davon am trockenen Holzdeckel entdeckt - sie war recht groß und gut erkennbar ähnlich einer kleinen Made, aber im Substrat sehe ich sie nicht.

Heute hatte ich nen kurzen Nervenzusammenbruch mit den Dingern. Hab das ganze Substrat mit Kalk zugeschüttet. In alle Ritze, Spalte ... alles bedeckt!!! Das waren bst 1-2 l Kalk insgesamt auf ca 50x30cm - ist aber an den Rändern viel in die Tiefe gefallen, also hab ich genug geschüttet, damit die gesamte Oberfläche ausnahmslos bedeckt ist. Da kamen dann viele Mücken hervorgekrochen und wälzten sich im Kalk - sah nach quälenden Tod für sie aus. Schließlich sind die meisten nun schon verendet. Einige wälzen noch träge herum. Ich hoffe, dass ich meine Würmer, die ja theoretisch in der Mitte noch normal leben können, nicht töte. Ich versuche mich jetzt zusammenzureißen und ca 2 Wochen zu warten, bis auch wirklich alle adulten fliegen Und Larven sowie die Eier geschlüpft sind und auch sterben.

Mich selbst zu zügeln und einfach mal nix zu tun ist mein größtes Problem. Ich wälze gerne täglich herum 😃 aber jetzt heißt es zusammenreißen!!!

Probiere es jetzt also so aus, hypoaspis kann ich in der Zeit ja auch schon mal besorgen und letzter Versuch wird im Februar auf Frost hoffen und die Kiste rausstellen.

Wenn alles nichts bringt - dann weiß ich auch nicht weiter ... mein Mann sagte nämlich gestern, ihm sei im Bad ne fliege ins Ohr geflogen (die Kiste steht im Bad) und das sei langsam unlustig...
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von Wurmcolonia » Fr 10. Jan 2020, 20:27

Die Raubmilben (bzw. das "Trauermücken-Powerpack)" habe ich bei schneckenprofi.de bestellt, ist wohl kein Konkurrent für den Wurmmann, deshalb poste ich hier mal die Web-Adresse. Mit einer Mitarbeiterin des Händlers (der wohl auch selbst züchtet) habe ich mich beraten. Sie meinte, in einer Wurmkiste, die wohl wie eine Zuchtumgebung für Trauermücken sei, wären wahrscheinlich SF-Nematoden wirksamer, weil sie auch unter der Oberfläche aktiv werden und nicht wie die Raubmilben nur über der Oberfläche. Aber festlegen, was hilfreicher ist, wollte sie sich auch nicht. Sie meinte noch, man sollte die kleinste Menge bestellen (wirklich kleine Mengen bieten sie nicht an). SF-Nematoden brauchen Feuchtigkeit und vertragen keinen Kalk. Es wird eine Anleitung beigelegt und lässt sich auch auf der Website finden.

Am besten wartest du aber zunächst ab, was die Kalk-Atacke gebracht hat. Wenn du richtig dick aufgetragen hast, kannst du ja mal versuchen ein wenig wieder zu entfernen. Übrigens mögen Trauermücken keinen Kaffee. Kaffee hat einen sauren pH-Wert. Vielleicht kann man damit in ein paar Tagen etwas machen, um den pH-Wert vorsichtig wieder etwas nach unten zu regulieren. Die Judels lieben Kaffee :D , was du sicher schon weist. Du kannst ja schon mal anfangen Kaffeesatz zu sammeln. Am besten lässt du ihn lose in einem Schälchen trocknen, damit es nicht schimmelt.

Bei mir stehen die Wurmkisten auch im Bad. Daher weiß ich, wie frech und lästig die Viecher sein können. Inzwischen bin ich ein ziemlich guter Fänger (bat) .
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von wurmneuling1991 » Fr 10. Jan 2020, 21:38

Ohje - daran hab ich gar nicht gedacht... stimmt natürlich - die Milben würden zügig oben alles an Larven auffuttern und selbst untergehen. Da würden die Mücken wahrscheinlich nur drüber lachen... 😰 eine Hoffnung weniger ...

Mal sehen was der Kalk bringt. Dungmücken scheinen auf jeden Fall sich nicht mehr recht bewegen zu können. Zucken nur noch wie wild und werden dann ganz unbeweglich. Eine umherfliegende Trauermücke hab ich grad jedoch trotzdem gesehen. Zumindestens dürfte sie aber keine weiteren Eier ablegen in meine Box.

Wie ich die 2 Wochen ohne Tat überleben soll weiß ich nicht. Geduld üben angesagt 😅 meine Topfpflanzen sind übrigens aber nicht befallen - werd ich aber vllt dennoch einmal mit Neemölgießwasser gießen. Ziel ist es die Mücken wirklich zu 100% auszurotten und durch Einfrieren der Abfälle keine neuen hineinzuschleppen. Ich hätte die Wurmfarm lieber gleich in Holz im isolierten Bad starten sollen. Aufm Balkon war da natürlich eine offene Einladung für alle Insekten/Käfer/fliegen usw ...

Werde dann mal die Tage berichten und hoffe natürlich auf andere Ideen, Meinungen, Tipps...

Lieben Dank und ein schönes We🌹
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von Sophie0816 » Fr 10. Jan 2020, 22:23

wurmneuling1991 hat geschrieben:
Fr 10. Jan 2020, 20:12
Hypoaspis kann ich in der Zeit ja auch schon mal besorgen...

Ich weiß noch nicht wo ich bestelle.
Ich hatte vor einiger Zeit recherchiert. Weiß die Adressen jedoch nicht mehr.
Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass die Raubmilben nicht lange aufzubewahren sind. Und die Mengen waren immer für ganze Gärten bestimmt.
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von Gao » Sa 11. Jan 2020, 00:16

Das man die kleinen total aurotten kann bezweifle ich..
Zumindest bei mir konnte ich den Bestand nur eindämmen.
Was sie auf jeden Fall auch nicht mögen sind Temperaturen um die 10 Grad.
Der Unterschied zwischen dem einen Fass im geheizten Bereich und den andern im Naturkeller ist enorm.
Unterstützend kann man noch Solbac-Tabs einsetzen.
(Pack ich bei mir mitlerweile generell ins Wasser für die Befeuchtung auch präventiv)
Wird zwar nicht explizit angegeben aber die helfen gegen die meisten Fliegen/Mückenlarven.

Gruss Gao (wave)
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Re: Mückenplage im Teufelskreis

Beitrag von wurmneuling1991 » Di 14. Jan 2020, 12:13

Hallo ihr Lieben,

wollte euch gerne nach 4 Tagen meiner Kalkzuschüttung berichten, wie es mit den Trauer- und Dungmücken ausschaut.

Ich hatte ja eine ziemlich heftige Menge an Kalk drübergeschüttet (mehrere Liter auf 50 x 30 cm Fläche), bis alle Ritze davon bedeckt waren. Sieht nun wie ein Sandstrand bei mir aus. Einige Tage davor hatte ich das Substrat jedoch neu geschichtet und am Boden nasse Papierknäuel ausgelegt - bzw. auch das Substrat schichtweise besprüht (mit Neem/BTI), daher hoff ich, dass die Würmer noch genug Feuchtigkeit in der Mitte des Strandes haben ;)

Nach 1 Tag der Aktion hatte ich am Morgen ziemlich viele Scharen an Mücken am Kalk rumwälzen - mehrere Hunderte ... ich hätte gar nicht gedacht, dass der Befall doch so hoch war, da mich sonst immer nur die 20-30 am Tag nervten. Ich habe mich zwischenzeitlich jedoch erkundigt, wie der Lebenszyklus der Mücken so ausschaut und weiß von den Trauermücken zumindest, dass sie vom Ei bis zum adulten Tier ca. 28 Tage brauchen (bei 21ºC, also im Fall Kompost evtl. etwas schneller). Bei Dungmücken konnte ich leider keine Zeitangaben finden.

Es kommen täglich auch neue Mücken hoch UND viele schaffen es trotz der dicken Schicht, die ja ihre Tracheen verstopfen sollte, heraus! Oft schreibt man ja im Forum, man solle regelmäßig eine dünne Puderschicht Kalk/Gesteinsmehl auf das Substrat geben und das würde die Mückenplage reduzieren. Ich kann nun jedoch nur berichten, dass die Mücken echt hartnäckig sind und sich von etwas Puder nicht töten lassen. Wahrscheinlich ist das eher ein guter Tipp als Prävention... Die, die es bis zur Wand schaffen, krabbeln hoch, fliegen evtl. sogar weg/umher. Viele fange ich, wenn ich grad mal im Bad sind, viele entdecke ich jedoch auch in anderen Zimmern (wahrscheinlich fliehen die und suchen nach neuen Brutstätten).

Meine Pflanzen gieße ich nun mit Neemöl enth. Wasser - als Zusatzmaßnahme, damit sich die geflüchteten Mücken nicht dort niederlassen und es dann wieder in meine Box schaffen. Gefüttert wird entsprechend gerade nicht, bis meine Aktion beendet ist.

Die Aktion plane ich zu beenden, sobald ich mehrere (ca. 3 Tage zur Sicherheit) Tage weder lebende Mücken am Kalk, noch irgendwo sonst sehe. Ich orientier mich grad so an 2 Wochen - aber werde es wie beschrieben eher nach der Sichtbarkeit der Mücken entscheiden, wann Schluß ist. Da Kalk natürlich durch die Schlitze und an den Wänden ebenso ins innere gelangt ist, müsste mein Substrat auch etwas Feuchtigkeit entzogen bekommen haben. Ich hoffe, dass die Würmer überleben. Zumindest genießen die jetzt ihre Ruhe vor mir da unten :D :D :D
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