Babywürmer unter dem Deckel

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Eifelfee
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Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Eifelfee » Do 27. Feb 2020, 14:21

Hallo,
Habe im November in einer kleinen Kartoffelkiste meine 1. Wurmfarn gestartet mit den paar Würmer die damals auf dem komposterrand in der Kälte lagen. (ca. 20 Stück). Bis jetzt hatte ich Gott sei Dank keine Probleme, es gibt recht viele Babywürmer. Aber seit einigen Wochen sind ständig diese Winzlinge (heute auch mal größere)unter dem Deckel, aber nicht die Erwachsenen
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. Muss ich mir Sorgen machen?
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Das Substrat scheint mir auch fast fertiger wurmhumus zu sein und ich habe das Gefühl, das es zu sehr verdichtet trotz Pappe,Papier..
2. Frage: um mir die Ernte zu erleichtern wollte ich so eine kleine Steige (die genau in meine Kiste passt) von Clementinen aus Holz mit Gelöchertem Boden oben drauf legen
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und versuchen die Würmer dahin zu locken.Meint ihr das Geht? Oder könnte es Probleme mit den Klammern geben? Ich wollte die Erde für Zimmerpflanzen nutzen, da sollten die Würmer und Kokon besser nicht mehr drin sein.
Ich habe bereits eine größere Box vor 10 Tagen mit Nistmaterial, Küchenabfälle, Stroh, kokosfaser und etwas Kompost aus dem Gartenkomposter vorbereitet, hatte das mal gelesen mit dem Vorkompostieren und wollte das mal ausprobieren. Aber habe irgendwie das Bedenken dass das Nahrungsangebot zu groß ist und die Kiste evtl kippen könnte, was meint ihr? Ist aber wieder eine Kiste ohne Bodenlöcher.
Würde.mich freuen wenn die Profis mir einen Rat geben könnten.
LG aus der kalten Eifel.
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Wurm-Bine » Do 27. Feb 2020, 14:36

Hallo Eifelfee,

deine kleine Kiste sieht soweit ja ganz gut aus. Sofern es nicht zu feucht ist (sieht auf dem Bild nicht so aus, ist aber schwer zu erkennen), würde ich mir um die Baby-Kletter-Würmer keine Sorgen machen.

Es soll einen Kresse-Test geben, um zu sehen, ob der Humus fertig ist. Eine dünne Schicht Humus in eine Schale geben, anfeuchten, Kressesamen beigeben und sofern die schön aufgehen und wachsen, ist der Humus fertig. Ich muss gestehen, ich habe es noch nicht ausprobiert. Sobald mein Substrat schön dunkel (abgesehen von den Eierschalen-Sprenkeln) und krümelig ist (und ich Zeit habe zum Ernten), wird es den Topfpflanzen zugeführt.

Wie willst du die Würmer denn in die Steige locken?

Von den Dingen, die du schon in die große Kiste gegeben hast, sind nur die Küchenabfälle potenziell kritisch, würde ich sagen. Alles andere sollte in Ordnung sein. Bei den Küchenabfällen ist die Frage, wie viele das sind. Ich selbst würde wesentlich weniger Füllmaterial beigeben, weil ich möchte, dass meine Judels Küchenabfälle fressen und nicht anderes Füllmaterial. Aber das ist mein Ziel, das muss nicht deines sein. Vielleicht ist das Stroh bei dir ja auch "Abfall", der verwertet werden soll, dann macht es total viel Sinn.

Schöne Grüße
Bine
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Eifelfee » Do 27. Feb 2020, 17:19

:? Hallo Bine, danke für deine Antwort. Das mit dem Kresse Test wäre eine Idee. Die Erde in meiner Kiste sieht schon so aus wie mein fertiger Kompost im Garten und riecht auch nach Walderde. Dachte halt die kleinen flüchten, weil die Erde so schwer ist, da ja auch kaum noch platz ist evtl.was zum lockern einzuarbeiten.
Damit Sie in die Holzkiste wandern, wollte ich es wie bei den Etagenwurmkisten machen , Essen oben rein und was zum verkriechen und unten ruhen lassen.
Das mit der neuen Kiste habe ich aus einem kleinen Büchlein, die Autorin hat auch die Kiste zu 80% mit Füllmaterial Pappe, Papier ( auch zur Feuchtigkeitregulierung, da die Kiste ohne Löcher im Boden ist) etc. gefüllt, dann immer wieder Abfälle drauf bis die Kiste ganz voll ist und dann noch 2 weitere Wochen Vorkompostieren lassen. Sie hat dann trotzdem immer noch etwas Abfälle dazu gegeben. Sie hatte auch mit 15 Würmer aus dem Kompost angefangen, in so einer Kiste, wie meine Vorbereitete. Angeblich hatte sie innerhalb 2 Monaten einen Anstieg auf 2000 Würmer, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Meine haben zwar auch in den jetzt fast 4 Monaten gut Nachwuchs produziert, aber es sind bestimmt keine 100. Kann ja mal zählen beim Umsiedlung. :-)
Ich denke das es bei der Vorkompostkiste bis jetzt bei mir vielleicht 500 ml + an Abfällen war, man findet beim Mischen kaum noch was, da waren die anderen Helferlein aus der Komposterde und Laub anscheinend schon fleißig..Geruch ist auch ok. Aber meine Unsicherheit, bis jetzt ging es den Wurmis anscheinend gut und das soll in der.neuen Kiste natürlich so bleiben.
LG aus der eingeschneiten Eifel
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von SuMiXaN » Do 27. Feb 2020, 20:01

Zu den Babywürmern: Sofern die meisten kleinen im Substrat sind, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Denke mal die Erkunden ihre Welt ;) Nach meinen Beobachtungen haben die erwachsenen Würmer eher Schwierigkeiten sich auf Veränderungen in der Wurmkiste einzustellen, sofern die Zuhause bleiben sollte eigentlich alles in Ordnung sein.

Substrat Dichte: Das muss nicht an der Zusammensetzung des Humus liegen. Je tiefer ich in meiner Wurmkiste buddel, desto dichter wird es. Die oberen Schichten sind bei mir allerdings immer recht locker. Ich könnte mir vorstellen das deine Wurmpopulation noch zu klein ist um eine lockere obere Schicht zu gewährleisten. Sofern der Druck von oben nicht zu groß ist (z.B stark befüllte Umzugskiste ohne Abstandshalter) müssten die Würmer damit klar kommen.

Zur Erntekiste: Der Vorgang sollte funktionieren. Die Würmer werden dem Futter nach oben folgen. Die Kiste sollte auf dem Substrat der anderen Kiste aufliegen oder nur einen kleinen Spalt bilden. Viele Wurmkisten mit mehreren Ebenen haben Abstandshalter (z.B Holzklätze in allen vier Ecken) damit nicht die gesamte Last der oberen Kiste auf die unteren drückt und somit den Würmern das Leben erschwert.

Wurm und Kokon freier Humus: Das ist schwierig...vorallem mit 1 1/2 Etagen. Selbst bei 4 Etagen soll man noch vereinzelt Würmer und Kokons in der untersten Ebene entdecken können. Einzelne Würmer in Zimmerpflanten stellen normalerweise kein Problem dar, aber das muss jeder selber wissen.

Vorkompost: Habe ich selbst keine Erfahrung mit, aber wie Wurm-Bine schon geschrieben hat ist ein großes Futterangebot nicht unbedingt ein Problem. Der Vorkompost sollte nicht nach Fäulnis stinken. Lass deine Kiste mit Vorkompost einfach mal arbeiten und gib kleine Mengen in die Wurmkiste, sofern alles gut angenommen wird steigerst du einfach die Futtermenge.

Humus fertig?: Schwer zu sagen mit dem Bild. Sofern der Humus gut riecht und keine Materialen mehr vorhanden sind die vermutlich faulen werden, würd ich ihn einfach mal an einer Pflanze testen. Vllt kannst du vorher noch den PH-Wert messen?

Da du scheinbar einen laufenden Komposthaufen im Garten hast, kannst du bei jeder neuen Kiste auch einfach ne Schüppe Erde aus dem Kompost nehmen und darauf wie gewohnt füttern. Die Erde im Komposthaufen ist normalerweise nicht so durchgefuttert wie Wurmhumus aus der Kiste (zumindest kenn ich das so).
Bei meinen 1-Kammer Systemen sind die Würmer immer ganz begeistert wenn ich nur noch die Hälfte der Oberfläche mit Futter versorge, warte bis viele Würmer auf der Futterseite sind, die andere Hälfte an Humus entnehme, mit Erde aus dem Kompost eine neue Grundlage schaffe und dann das Futter rüber schiebe um die zweite Hälfte zu ernten...das Rüberwandern in die Komposterde geht bei mir immer sehr fix. Muss für meine Würmer also angenehm und reich an verfügbarem Futter sein.

Hoffe ich konnte dir noch ein wenig weiterhelfen

SuMiXaN
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Eifelfee » Do 27. Feb 2020, 22:03

(danke) füreure Hilfen. Toll das es dieses Forum gibt, dadurch bin ich erst auf die Idee gekommen mit der Wurmkiste.
Hab letztes Jahr auch mit Bokashi angefangen, weil ich einen sehr schlechten Gartenboden habe, steinhart und fast keine Würmer. Aber langsam wirds besser. Und wenn dann noch dieses Jahr der Wurmhumus dazu kommt.... :D
Die kleine Wurmkiste ist ja eine ehemalige Kartoffelkiste, die mit einem Deckel verschlossen ist (s.Bild) da drückt nichts auf den Wurmkompost. Oder bezog das sich auf die Holzkiste?

Ja das denke ich, das es schwierig wird mit den Kokons und Minis. Mal sehen wieviel man per Hand aussortieren kann. Im Garten wäre es mir auch egal wenn im Humus noch ein paar kokons und Babys sind, aber haben die Würmer in einem kleinen Blumentopf im Haus überhaupt eine Überlebungschance oder werden sie bald sterben/vertrocknen??
Zu der neuen Kiste:
Die Autorin des Büchleins hat die Würmer nach 2 Wochen Standzeit nach Befüllung der neuen Kiste aber direkt in diesen Vorkompost gegeben. Anscheinend hat es bei ihr funktioniert, wenn aus 15 Würmer nach 2 Monaten 2000 geworden sind !?!
Aber ich bin mir unsicher, es gibt soviel verschiedene Berichte und Anleitungen. Und ich will keine Würmer umbringen durch falsche Handhabung.
Ich wünsche mir eine Kiste die lange gut läuft für Humus und einige Würmer die ich später in meinem Garten einsetzen kann, mein Gartenkomposter lief nämlich viele Jahre nicht so gut.
Ich teste seit November im Garten auch , ob eine Wurmkiste tatsächlich nur mit Hundekot befüllt werden kann (Tipp von einer anderen Internetseite). Vor 2 Wochen ,waren auf jedenfall noch Kompostwürmer drin, obwohl die Kiste ohne Boden ist und die Wurmis jederzeit abhauen könnten. Ich bin gespannt..
LG
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Wurmcolonia » Fr 28. Feb 2020, 11:03

Noch ein Tipp für die Humusernte: wenn im Wurmhumus noch Kokons vorhanden sind (bzw. sein könnten), erntest du den Humus besser mit Handschuhen, da man die Kokons nicht mit bloßen Händen anfassen sollte. Es könnte sonst passieren, dass die Babys nicht mehr schlüpfen. Wenn man Videos von Wurmprofis sieht, arbeiten die alle nur mit Hanschuhen an ihren Wurmkisten.
LG aus dem Rheinland
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Worma » Fr 28. Feb 2020, 20:37

Hallo Eifelfee,
zu deinem ersten Beitrag fällt mir noch ein:
Auf den fertigen Wurmhumus eine Kiste mit Löchern und "Lockmaterial" zu setzen ist im Prinzip eine gute Idee. In meinem Mehr-Ebenen-System funktioniert das in etwa auch so. Allerdings: Wenn ich eine neue Ebene ansetze - sie wird auch so befüllt, wie du es beschrieben hast - krabbeln die Judels im Lauf der Zeit zwar nach oben. Es bleiben aber die allermeisten erst mal noch in der Ebene drunter. Allerfalls stecken sie ihr Vorderteil nach oben und fressen dort. Das Hinterteil haben sie aber weiter unten. In den ersten Wochen sind die meisten in der zweiten Ebene. Anders als bei dem Einkammersystem scheint ein neues Lockangebot alleine nicht auszureichen, die ganze Population woanders hin zu locken. Ich denke, das liegt auch daran, dass in meinen Augen zwar eine Ebene schon längst richtiger Wurmhumus ist, die Judels aber immer noch genügend drin zu fressen finden, um sich dort gerne aufzuhalten. Eine Ebene hab ich mal erst nach einem Jahr ausgeräumt und selbst dann hab ich noch etliche Judels drin gefunden.

Wenn ich das Bild von deinem Wurmhumus richtig erkenne, sehe ich darin noch größere Stücke. Das legt die Vermutung nahe, dass da dort zwar alles braun und einiges schön krümelig ist, dass es aber auch noch einiges zu tun und zu fressen gäbe für die Judels. Die Zeit von November bis Februar scheint mir recht knapp zu sein, um eine Ebene Wurmhumus zu erzeugen. Aber die Ferndiagnose ist natürlich gewagt.

Viel Glück, Geduld und Erfolg mit deiner Wurmkiste!
Sonnige Grüße
Worma
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Wurmofant » Sa 29. Feb 2020, 11:46

Statt eines Lockmittels kannst du auch ein Vertreibemittel (z.B. helle Taschenlampe) benutzen. Vorteil: wirkt sofort :)
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Eifelfee » Di 10. Mär 2020, 02:58

Hallo, vielen Dank für die Tipps. Ich denke die Humusernte werde ich noch verschieben, denn wenn ich mal die Erde etwas lockere habe ich immer massenweise Babywürmer "Nester" und einiges an kokons darin. Da weiß ich echt nicht wie ich die alle Umsiedlung soll. Die Nester könnte ich ja noch einzeln in die neue Kiste legen, aber die Kokons sieht man kaum, hatte selbst bei einer kleinen Menge Erde, die ich rausgeholt habe um PH Wert zu messen, 3 kokons im Glas schwimmen, die ich vorher aber nicht gesehen habe.
Die kleine Kiste läuft ja anscheinend gut, kann natürlich nur sehr wenig an Abfällen reingehen, aber es ging mir ja auch bei der Kiste erst mal ums testen ob das bei mir klappt und vermehren der Würmer, da es ja nur 20-30 waren.
Ich hatte eher Probleme bei noch einer anderen größeren Kiste 40x50 cm die auch Bodenlöcher hat,, die hat zwischenzeitlich in der Tiefe mal gestunken, es war aber auf dem Boden die Zeitung (eine Schicht im ganzen) Pappe und zeitungsschnippsel, die sich verpappt hatten durch die flüssigkeit, aber komischerweise fand ich die Babywürmer in dieser pappmatsche als ich diese etwas auseinander ziehen wollte. Habt ihr auch Probleme damit, wenn man Zeitung auf den boden als erstes legt? Auch habe ich in der Kiste, am Rand, in der Erde meine ich auch und auch außerhalb der Kiste auf dem Boden irgendwelche kleinen graue??? Evtl. Fliegeier???
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Immer wenn ich am Rand und außerhalb alles entfernt habe ist es nach zwei Tagen wieder da, in der Kiste etwas weniger, aber ausser rund um die Kiste ziemlich viel. Steht Gott sei dank im Heizungsraum. Was ich nur komisch finde bei der Erde im Wasserglas (zur PH Wert Messung) schwammen die Viecher oben und Hüpfen teilweise. Weiß jemand was das ist, bzw von welchem Insekt. Hab keine Lust auf Viecher in den Blumentöpfen durch den Humus aus dieser Kiste.
LG
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Re: Babywürmer unter dem Deckel

Beitrag von Wurm-Bine » Di 10. Mär 2020, 16:27

Hallo Eifelfee,

ja, das Problem mit der Zeitung am Boden der Kiste hatte ich auch am Anfang. Bei meiner ersten Kiste hatte ich Zeitung/Pappe auf den Boden gelegt, was die Abflusslöcher verstopft und somit zu Fäulnis im unteren Bereich geführt hat. Habe ich nie mehr gemacht. Stattdessen packe ich was Luftiges ganz unten rein. Das kann zerknüllte Pappe sein oder getrocknete Pflanzenreste oder getrocknetes Laub. Damit funktioniert es jetzt ganz gut.

Die grauen Mitbewohner kenne ich auch. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob das Springschwänze sein könnten. Bei mir kamen sie, blieben für eine Weile und gingen dann wieder. Wie bei dir, haben sie sich am Rand der Plastikkiste zusammengerottet. Aus der Kiste raus ist aber keines gewandert.

Abwarten und Tee trinken?

Schöne Grüße
Bine
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