Diese Anleitung kann sowohl für Kompostwürmer als auch für Regenwürmer benutzt werden.
Sie werden folgendes brauchen:
Natürlich kann man einzelne Kompostwürmer aus der Wurmfarm sammeln, aber das ist ein langwieriger Vorgang. Wenn man relativ einfach viele Würmer ernten möchte (etwa als Angelköder für ein langes Wochenende), ist diese Anleitung zum Ernten von Kompost- und Regenwürmern genau das richtige.
Um das Ernten zu vereinfachen, nutzt man die Tatsache dass alle Erdwürmer photophobisch sind und so vor Licht fliehen, und das meist nach unten. So können Sie jetzt in wenigen, leichten Schritten große Mengen an Regen– und Kompostwürmern ernten:
Jetzt können Sie die Würmer zusammen mit etwas frischer Futtererde in einen Hältereimer geben um diese mehrere Wochen frisch und aktiv zu halten. Achten Sie dabei auf die Lagertemperatur (Kompostwürmer wie Eisenia fetida >20°C und Tauwürmer (Lumbricus terrestris) bei 3-5°C) und darauf, dass die Futtererde feucht ist.
Tipps: Es hilft wenn das Substrat etwas trocken ist. Um das zu erreichen können Sie in der Woche vor der Ernte etwas mehr Kartonage füttern als sonst.
Je nach Menge der zu verarbeiteten Regenwürmer, kann man auch mit mehreren Haufen gleichzeitig arbeiten.
Achten Sie darauf, Ihrer Wurmfarm nicht zu viele Regenwürmer gleichzeitig zu entnehmen um zu verhindern, dass die Würmer nicht mehr mit dem Fressen ihrer Küchenabfälle hinterherkommen.
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Die Druckversion dieser Anleitung finden Sie hier: Wie ernte ich Kompostwürmer.
Aktualisiert (Sonntag, den 02. September 2012 um 21:00 Uhr)
Wie füttert man Vögel richtig im Winter?Wenn im Herbst die Temperaturen fallen, stellen sich viele Vogelfreunde die Frage, wann und wie sie die bei uns überwinternden Vögel unterstützen können. Beginn und Ende der Winterfütterungszeit richten sich nicht starr nach dem Kalender, sondern nach dem Wetter.
Generell gilt: Füttern Sie, so
Nach dem ersten Frost finden die Vögel kaum Futter und verbrauchen trotzdem viel Energie, um ihre Körpertemperatur von rund vierzig Grad gegen die Kälte der Umgebung aufrecht zu erhalten. Labormessungen haben ergeben, dass zum Beispiel Meisen in einer einzigen Kältenacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichtes verlieren! Da ist es entscheiden innerhalb der ersten Minuten nach dem Aufwachen einen Schub Energie zu bekommen.
Es sollte daher nicht bis zum ersten Schneefall mit der ersten Zufütterung gewartet werden, da einerseits das Nahrungsangebot in unserer bebauten und gepflegten Kulturlandschaft schon vorher deutlich abnimmt. Andererseits brauchen die vorsichtigen Tiere auch eine gewisse Vorlaufzeit, um sich an die neue Futterquelle zu gewöhnen. Sehr wichtig ist hier ein durchgängiges Futterangebot, am besten bis ins nächste Frühjahr hinein. Manche Vogelexperten plädieren sogar dafür, Vögel ganzjährig zu füttern.
Vogelhaus vs. Futtersilo
Trotzdem gibt es einiges zu beachten: Beim Aufstellen von Futterspendern muss verhindert werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verderben wird. Platzieren Sie den Futterspender mit einem minimalen Abstand von 2 Metern zur nächsten Fensterscheibe aund so dass die fressenden Vögel für Katzen unerreichbar sind. Dafür sind hohe und klar übersichtliche Stelle n am besten geeignet.
Sollte doch ein herkömmliches Futterhäuschen zum Einsatz kommen, so sollte es unbedingt regelmäßig und in kurzen Abständen mit heißem Wasser und etwas Spülmittel gewaschen werden. Dabei ist es sehr wichtig, Einmalhandschuhe zu tragen und den Putzlappen schon nach einer Anwendung zu entsorgen. Beim Futterhaus sollte täglich nur wenig Futter nachgelegt werden, damit es nicht solange offen liegt. Entfernen Sie das alte Futter bevor Sie neues auslegen.
Im Winter sollte man - auch bei Frost - zusätzlich Schalen mit Trink- oder Badewasser anbieten, das auch täglich gewechselt werden sollte. Da das ausgelegte Futter in der Regel sehr trocken ist, benötigen die Vögel viel Wasser und dies ist im Winter oft nur schwer erreichbar. Die Gefahr, dass das Gefieder vereisen könne, besteht nicht. Derartige Befürchtungen wurden durch wissenschaftliche Beobachtungen widerlegt.
Wer sich genauer mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir folgenden Link: http://wildvogelhilfe.org/
Sollte es fragen zu diesem Artikel geben, freue wir uns Sie in unserem Forum begrüßen zu können! Aktualisiert (Sonntag, den 23. Dezember 2012 um 15:19 Uhr) So halten Sie Ihre Wurmfarm im Winter warm
Kompostwürmer (Eisenia) sind am aktivsten zwischen 15 - 25°C. Unter 10°C nimmt die Aktivität der Würmer stark ab. Das erkennt man unter anderen daran, dass die Kompostwürmer weitaus langsamer "abtauchen" wenn man den Deckel aufmacht und Sie von Licht getroffen werden. Innerhalb des Hauses müssen Sie sich generell keine Sorgen um das Überleben der Kompostwürmer machen. Trotzdem kann es sein, dass die Würmer weniger als sonst fressen. Besonders im Keller fallen die Temperaturen oft unter 15°C, was die Kompostwürmer bereits dazu bringt Ihre Nahrungsaufnahme einzuschränken. Wenn Ihre Wurmfarm im Freien steht, stellen sie diese am besten an einem geschützten Platz. Gute Orte sind die Garage, ein Schuppen oder nah an der Südwand eines Hauses. Um die Aktivität Ihrer Wurmkiste zu steigern, ist es sinnvoll diese gegen Wärmeverlust zu isolieren. Bei dem Kompostvorgang und durch die Bewegung der Kompostwürmer entsteht Wärme, welche genutzt werden kann um die Wurmfarm warm zu halten. Bei guter Isolierung können auch wenige Grad reichen um gegen Nachtfrost anzukommen.
Wickeln Sie die Dämmung Ihrer Wahl so um die Wurmfarm, dass genügend Luftlöcher offen bleiben um etwas Luft in die Arbeitsschicht zu lassen. Ihre so gedämmte Wurmkiste, sollte jetzt innen etwa 2 bis 5 Grad wärmer sein als die Außentemperatur. Lesen Sie auf Seite 2 wei man eine Wurmfarm heizen kann.
Wie heizt man die Wurmkiste?
Sollte das Futter etwas schimmeln, liegt das daran, dass die Würmer mit dem Fressen nicht hinterherkommen. Diesen Schimmel können Sie einfach unterheben, die Kompostwürmer werden Ihn im Frühling fressen. Die Wurmkiste aktiv heizenPrinzipiell ist es uns wichtig Stromverbrauch zu minimieren, aber in sehr kalten Gegenden ohne Unterstellmöglichkeit für die Wurmkiste, ist es möglich die Kompostwürmer durch heizen zu überwintern. Dazu eignet sich ein wasserfester Aquarium Heizstab am besten. Diese Heizstäbe kosten etwa 12€ und regeln die Temperatur automatisch. Bei 25W liegt der Verbrauch auch nicht sehr hoch. So würde das Überwintern von einer Wurmfarm etwa 10€ an Strom kosten (3 Monate, volle Leistung, bei 18,2c/KwH) Um den Heizstab richtig einzusetzen füllt man eine Flasche mit Wasser und stellt diese in die Wurmkiste. Dann wird der Heizstab in die Flasche getaucht (Achtung: Der Heizstab muss wirklich dafür geeignet sein!). Das Wasser in der Flasche wird dann auf etwa 20C° erwärmt und durch die Flasche wird die Oberfläche so vergrößert dass sie die Würmer um die Flasche herum sammeln können. Ab und zu sollte der Wasserstand, sowie die Feuchtigkeit der Erde in unmittelbarer Nähe der Fläche überprüft werden. Übrigens: Sollte es doch einmal schiefgehen und Ihre Wurmfarm friert durch, ist noch nicht alles verloren. Die Kompostwürmer reagieren auf die zunehmende Kälte mit erhöhter Kokon Produktion. Die Wurm - Kokons sind weitaus frostsicherer und gewähren somit einen kostenlosen Neustart im Frühling. Bei weiteren Fragen freuen wir uns Sie im Wurmkisten Forum Begrüßen zu dürfen! Aktualisiert (Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 01:26 Uhr) Igel fit für den Winter machen
Igel gehören zu den häufiger beobachteten Gästen in Hausgärten und Parkanlagen, denn wie viele andere Arten zieht es auch den Igel aus der ausgeräumten Landschaft in die menschlichen Siedlungen. Hier finden sie Lebensraum, Nahrung und Unterschlupf. Viele Menschen möchten dem Igel gerne helfen, sei es nun durch Fütterungen oder gar Überwinterung im Haus. Der Wille, den Tieren zu helfen ist gut, dennoch liegt es im Interesse des Tieres dieses nur fachkundigen Menschen zu überlassen.
Wer den Igel fit für den Winter machen will, der kann seinen Garten igelfreundlich gestalten. Ein naturnah gestalteter Garten bietet Igeln Nahrungstiere, Unterschlupf und Nistgelegenheiten. Das ist gar nicht schwer. Wer das zusammengeharkte Laub oder die geschnittenen Reisigzweige erst nächstes Frühjahr auf den Komposthaufen bringt und bis dahin in einer geschützten Ecke liegen lässt, bietet dem Igel ein gutes Winterschlafquartier. Auch der natürliche "Wildwuchs" von Sträuchern und Rasen schenkt dem Igel gute Gelegenheiten an Nahrungstieren.
Eine flache Schale mit Igelfutter sowie eine künstliche Wasserstelle die täglich kontrolliert werden, sind dem Igel eine große Hilfe. Um dem putzigen Gartenbewohner das kilometerweite Suchen nach Nahrung zu ermöglichen, sind grobmaschige Gartenzäune ebenfalls eine große Hilfe.
Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot deutlich knapper. Die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und die Jungigel versuchen noch weiter an Gewicht zuzulegen. Hier ist das Zufüttern mit Igelfutter in der nahrungsarmen Zeit vor dem Winterschlaf im Spätherbst und im Frühjahr danach durchaus sinnvoll. Bitte dem Igel niemals gesalzene, gezuckerte oder gewürzte Speisen geben! Das Geben von Milch ist für den Igel lebensbedrohlich, denn der in ihr enthaltene Milchzucker löst oft schmerzhafte Koliken aus! Am besten geeignet ist hier für die Zufütterung spezielles Igelfutter, das aus einer Mischung von bestimmten Kernen, Fettfutter, Rosinen und Mehlwürmern als wichtige Proteinquelle besteht. Dringend abzuraten ist der Fütterung von Obst und Gemüse: Igel sind keine Vegetarier. Wenn es friert und schneit soll man die Fütterung beenden, um den Igel nicht "künstlich" wach zu halten, denn Nahrungsmangel ist ein wichtiger Auslöser für den Winterschlaf.
Leider schaffen es nicht alle Igel in den Winterschlaf: findet man verletzte, kranke oder verwaiste Tiere, müssen diese unbedingt artgerecht bei erfahrenen Igelbetreuern in einer entsprechenden Station versorgt werden. Auch wenn man helfen möchte, ist von der Versorgung des Igels in Eigenverantwortung zu Hause abzuraten, da diese hochsensiblen Tiere einer fachkundigen Behandlung bedürfen. So regelt es auch das Gesetz: Igel sind durch das Bundesnaturschutzgesetz § 39 Abs. 1 ganzjährig geschützt. Das bedeutet unter anderem, das man Igel nicht mehr zu Hause aufnehmen darf. Igel die im Oktober und November unter 500gr wiegen und tagsüber gefunden werden, sollten an einer Igelstation in Ihrer Nähe abgegeben werden.
Doch woran erkennt man hilfsbedürftige Igel? Kranke Igel suchen ihr Futter auch tagsüber. Sie fallen durch einen unsicheren Gang auf oder liegen apathisch und rollen sich kaum noch ein. Allerdings darf man kranke Igel hier nicht mit säugenden Müttern verwechseln, die auch am Tag Nahrung suchen, um ihren erhöhten Nahrungsbedarf zu decken. Findet man Igeljunge, die noch geschlossene Augen haben und sich außerhalb des Nestes befinden, so ist es zunächst ratsam, Nest und Umgebung einige Zeit zu beobachten bevor man einschreitet.
Übrigens: hat man keine Igelstation in direkter Nähe und schnelles Handeln ist gefragt, so wendet man sich am besten an den nächsten Tierarzt, denn viele behandeln Wildtiere - und damit auch Igel - kostenfrei. Aktualisiert (Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 11:21 Uhr) Wann ist mein Kompost reif?
Nach 3-4 Monaten kann angerotteter Kompost bereits zum Mulchen verwendet werden. Nach 6-12 Monaten ist der Humusdünger, sogenannter Reifekompost, fertig. Doch woran erkennt man, ob der Reifekompost auch tatsächlich seinen Namen verdient? Hierfür ist die Textur der Humuserde ein wichtiger Indikator: Ist sie schwarz , krümelig und duftet angenehm nach Waldboden, hat der Humus im Kompostierungsprozess seine Stufe erreicht. Doch ist er auch tatsächlich dafür geeignet, in Gemüsebeet und Co eingebracht zu werden, ohne den Pflanzen zu schaden?
Reife Komposterde ist so reich an Nährstoffen das sie oft jungen Pflanzen schadet. Hier ist es ratsam, zunächst eine Probe zu nehmen und diese auf Pflanzenverträglichkeit zu untersuchen. Beim Kresse-Reifetest wird hierzu ein Gefäß mit einem Gemisch aus 50% Gartenerde und 50% Kompost befüllt. Auf dem Bodengemisch werden nun Kresse Samen ausgesät. Wächst die Kresse zügig ohne Blauverfärbung, ist der Kompost in Ordnung. Bei mangelhaftem Wachstum und Blattschäden ist der Kompost nur zum Mulchen geeignet.
Neben dem Ergebnis des Reifetestes spielt der pH-Wert der Humuserde bei ihrer Verwendbarkeit eine große Rolle: der pH-Wert (zwischen 1-14) ist so wichtig, da er den Säuregehalt im Humus anzeigt. Um so niedriger der Wert, um so saurer die Erde bzw. um so höher desto alkalischer. Der pH-Wert 7 ist dabei der neutrale Wert. Der optimale pH-Wert liegt etwa zwischen 6 = leicht sauer und 7 = neutral. Liegt der Humusdünger in diesem Bereich, können die Pflanzen die in ihm vorhandenen Nährstoffe sehr gut aufnehmen. Ist der pH-Wert zu niedrig, wäre es ratsam zu kalken, da Kalk die Nährstoffe mobilisiert, die die Pflanze für Wachstum und Fruchtbildung benötigt. Um den pH Wert zu messen reicht oft ein einfaches pH Messgerät oder ein Streifen Lackmus Papier.
Wer ganz genau wissen möchte, was noch so alles in seinem Humus drin ist, ist gut beraten eine Probe von einem professionellem Bodenuntersuchungslabor prüfen zu lassen. Dies ist gar nicht so teuer und schafft Gewissheit darüber, dass der Humus auch tatsächlich das erfüllt, was man von ihm erwartet: Eine optimale Bandbreite pflanzenverfügbarer Nährstoffe. Je nach Untersuchungsergebnis weiß man, ob es tatsächlich noch nötig wäre nachzuhelfen. Selbstverständlich mit umweltfreundlichen Dünge- und Ergänzungsmitteln, wie z.B. Kalk, Bentonit , Urgesteinsmehl oder sogar Wurmhumus.
Folgende Institute machen Bodenproben: Bodenproben Anbieter Liste Aktualisiert (Sonntag, den 09. Oktober 2011 um 19:07 Uhr) |