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Als Wurmhumus wird also das bezeichnet, was beim Kompostwurm wieder ausgeschieden wird. Eine weitere Besonderheit von Eisenia foetida und Eisenia hortensis: Beide haben im Gegensatz zum Regenwurm etwas mehr Appetit und können täglich Nahrung in der Menge ihres eigenen Körpergewichtes vertilgen. Somit beschleunigen sie die biologischen Prozesse im Garten und können dadurch ein besonders wertvoller Garant für besser blühende Blumen, fruchtbare Erde und schneller wachsende Pflanzen sein.
Auch die Vermehrung dieser Kompostwürmer erfolgt besonders rasch, was dem Gartenbesitzer wiederum zu Gute kommt. Tatsächlich können sich wenige Kompostwürmer – unter Laborbedingungen – innerhalb eines Jahres vertausendfachen!
Zusammenfassend kann man sagen, dass Kompostwürmer viele positive Eigenschaften (schnelle Vermehrung, große Futtermenge wird verwertet, kälte- und hitzebeständig) mitbringen, die dem Gartenexperten, aber auch dem Laien entgegenkommen, da sie seine Arbeit erleichtern. Durch den schon erwähnten Wurmhumus, die Ausscheidung des Lebewesens nach Verwertung von organischen Stoffen, entstehen im Boden zahlreiche zusätzliche Nährstoffe, die Pflanzen besser und hochwertiger wachsen lassen.
Zum Schluss noch ein Tipp: nicht nur im Garten, sondern auch bei den Zimmerpflanzen kann der Kompostwurm gute Dienste leisten. Hier kann man seinen Pflanzen zum Beispiel den Flüssigdünger oder den ebenfalls durch den Kompostwurm entstandenen und absolut natürlichen Wurmhumus verabreichen.
Schon bald werden erste Ergebnisse sichtbar, die sich in Farbe, Pracht und Gesundheit der Pflanzen oder Früchte äußern können und so manchen unerfahrenen Gartenbesitzer zum Staunen bringen werden.
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