5 Tipps für richtiges Düngen – darauf kommt es an

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Pflanzen sind für ihr Wachstum auf Pflanzennährstoffe angewiesen und aus diesem Grund sollte kein Hobbygärtner auf regelmäßiges Düngen verzichten. Wie bei anderen Gartenaufgaben ist es jedoch wichtig, richtig vorzugehen und man sollte daher wissen, worauf es beim Düngen ankommt. Aus diesem Grund haben wir in diesem Artikel 5 Tipps für richtiges Düngen zusammengetragen. Wenn Sie sich daran halten, dürfte eigentlich nichts schiefgehen!

Beim Düngen spielt auch die Pflanzenart eine Rolle

Wie richtig gedüngt wird, hängt auch von der jeweiligen Pflanze ab und wenn Sie beispielsweise eine Thuja düngen möchten, sollten Sie anders vorgehen, als wenn Sie portugiesischer Kirschlorbeer düngen. Informieren Sie sich daher vor dem Düngen, was es bezüglich der jeweiligen Pflanze zu beachten gilt, denn auf diese Weise erzielen Sie das beste Ergebnis.

Mangelerscheinungen können wichtige Hinweise liefern

Phosphor Mangel
Phosphor Mangel. Die Blätter färben sich rot.

Es gibt einige Indikatoren, die auf Mangelerscheinungen hinweisen können und viele Probleme lassen sich mit Düngemittel angehen. Was für Dünger sich letztendlich anbietet, hängt auch davon ab, was den Pflanzen fehlt. Hellgrüne bis gelbliche Verfärbungen bei jungen Blättern können beispielsweise ein Zeichen für Eisenmangel sein und natürliche Eisendünger sind in solchen Fällen eine gute Lösung.

Kompostdünger eignen sich wunderbar zur Grunddüngung

Düngemittel gibt es viele, aber zumindest auf Kompostdünger sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Kompostdünger enthalten viele organisch gebundene Mineralien und infolgedessen sind sie äußerst flexibel, weswegen sie sich für fast alle Gartenpflanzen eignen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Düngemitteln müssen Sie Kompostdünger nicht einmal extra kaufen, sondern Sie können ihn sogar selber mit Kompostwürmern herstellen. Kompostwürmer sind in der Lage, große Mengen an organischem Material schnell zu verarbeiten und hochwertigen Dünger herzustellen.

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Natürlich sollten Sie möglichst auf hochwertige Düngemittel zurückgreifen, aber der Dünger allein ist nicht alles, sondern es kommt auch auf den richtigen Zeitpunkt an. Grundsätzlich ist die beste Düngezeit von Ende März bis Ende August, denn zu dieser Zeit befinden sich die Pflanzen in der Wachstumsphase und sind infolgedessen auf Nährstoffe angewiesen. Sollten Sie erst danach düngen, können sich die Pflanzen nicht rechtzeitig auf den Winter vorbereiten und werden wahrscheinlich frostempfindlich. Im Frühjahr sollten Sie hingegen darauf achten, dass die Pflanzen genügend Stickstoff bekommen und im Spätsommer brauchen sie Kalium. Der richtige Zeitpunkt ist also ausschlaggebend für den Erfolg beim Düngen.

Korrekte Lagerung ist auch bei Düngemitteln wichtig

Viele Hobbygärtner fragen sich, ob Düngemittel gesundheitsschädlich sind, aber das trifft höchstens auf minderwertige Dünger zu und selbst dann ist nicht von einem nennenswerten Risiko auszugehen, denn in Deutschland verkaufte Dünger dürfen keine negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben. Das heißt jedoch nicht, dass Düngemittel keine Risiken mit sich bringen und korrektes Lagern ist ein Muss. Einige Dünger zersetzen sich bei Feuer und bilden aufgrund von enthaltenem Chlor sowie Stickoxiden giftigen Rauch. Daher ist es wichtig, Düngemittel nicht in der Nähe von Brennstoffen oder Wärmequellen aufzubewahren. Zudem sollten Dünger selbstverständlich nicht oral aufgenommen werden. Abgesehen davon gibt es jedoch keine größeren Risiken.


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