Ameisen im Haus? Hilfreiche Tipps und Tricks

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Haben Sie die Ameisen bereits im Haus oder in der Wohnung, gilt es zunächst Folgendes herauszufinden:

  • Um welche Ameisenart (Wikipedia) handelt es sich?
  • Auf welche Nahrung haben sie es abgesehen?
  • Wie kommen die Ameisen ins Gebäude und wo ist ihr Nest?
Ameisen in der Wohnung

Natürlich können Sie professionelle Hilfe von einem Schädlingsbekämpfer in Anspruch nehmen oder ein natürliches Ameisenmittel anwenden. In der Regel können Sie aber mit unseren 10 Tipps die Plage ganz einfach selbst in den Griff bekommen!

  1. Ameisen umsiedeln: Solange sich das Nest noch außerhalb des Gebäudes befinden, kann das Ameisenvolk komplett umgesiedelt werden. Einfach einen Blumentopf mit Erde oder Holzwolle befüllt umgekehrt auf das Nest stellen. Sind die Ameisen umgezogen, den Topf z.B. mit Hilfe eines Spatens aufnehmen und an einen anderen Ort bringen.
  2. Ameisennest überschwemmen: Befindet sich das Nest in einem Kübel oder Blumenkasten, können Sie diesen wiederholt unter Wasser setzen, bis sich das Ameisenvolk freiwillig einen neuen Platz sucht.
  3. Ameisen umlenken: Viele Ameisenarten mögen keine Kreide. Deshalb wird ein Kreidestrich vor dem Eingang, durch den die Ameisen ins Haus wollen, zur unüberwindbaren Barriere. Den Kreidestrich sollten Sie regelmäßig auffrischen.
  4. Zugänge versperren: Ameisen dringen meistens durch irgendwelche Ritzen und Spalten ins Haus ein. Daher sollten Sie diese mit Lehm, Silikon oder Leim abdichten. Eine Alternative dazu sind klebende Barrieren.
  5. Wermutskraut: Rühren Sie 300g frisches oder 30g getrocknetes Wermutskraut in zehn Liter Wasser an und lassen Sie die Brühe 14 Tage lang gären. Die Mischung schütten Sie dann in den Ameisenbau.
  6. Ätherische Öle: Indem Sie Farnkraut, Thymian, Wacholderblätter, Kerbel, Zitronenkraut, Lavendelöl oder Lavendelblüten wiederholt auf der Ameisenstraße auslegen, stören Sie den Orientierungssinn der Ameisen. So werden sie auf Dauer vertrieben.
  7. Hausmittel: Ameisen werden auch durch intensive Gerüche abgeschreckt, z.B. von Zitronenschalen, Zimtpulver oder Essig vor den Zugängen vertrieben und verwirren die Arbeiter.
  8. Hirschhornsalz: Mit Zucker vermischt dient es als Köder. Dieser setzt giftiges Ammoniak frei, das die Ameisen nach dem Verzehr tötet.
  9. Köderfallen: Die Ameisen nehmen das darin enthaltene Gift auf und tragen es in ihren Bau, wodurch die gesamte Population bekämpft wird.
  10. Vorbeugen ist besser als Nachsorgen: Achten Sie darauf, dass keine Futterreste im Napf Ihres Haustieres übrig bleiben, denn Ameisen werden davon stark angelockt. Lebensmittel sollten trocken, sauber und dicht gelagert werden. Auch der Biomüll sollte dicht verschlossen werden und regelmäßig entsorgt werden.

Sollten alle Maßnahmen wirkungslos bleiben, probieren Sie ein Biozid auf natürlicher Basis aus. Aber halten Sie sich genau an die Anleitung und schliessen Sie das verbleibende Ameisenmittel ab. Dies gilt natürlcih ganz besonder wenn Kinder oder Haustiere im Haus sein könnten.

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Wurmmann

Über den Autor

Jasper hat Wurmwelten.de im Jahr 2006 gegründet. Nach einer Ausbildung im Kompostieren und einem Buch über Wurmkisten, widmet er sich in letzer Zeit neben dem Versandhandel, der Forschung über Regenwürmer und Komposttee.


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