Dieser Sommer hat es in sich. Temperaturen von über 35°C sind keine Seltenheit. Da heißt es zu handeln, damit die Kompostwürmer in Ihrer Wurmkiste keinen Schaden nehmen!
Kompostwürmer sind zwischen 0 und 30° überlebensfähig und fühlen sich zwischen 15-25°C am wohlsten. In der Natur gehen Kompostwürmer im Erdboden auf Tauchstation wenn die Temperaturen unangenehm werden. Kompostwürmer „überleben“ auch in Form von Nachkommen, indem sie Kokons mit jungen Würmern ablegen, sobald ungünstige Temperaturen ein Überleben schwierig machen.
Wurm Kokons
Regenwurm Kokons sind reine Wunderwerke der Natur. Viele Prozesse in Ihnen sind noch nicht erklärt, aber so viel ist klar: Die überlebensfähige Temperaturspanne verbreitert sich von -2 bis fast 38°C.
Aber ist das eine Lösung für Wurmkisten? In einer (schwarzen) Wurmkiste in der Sonne entstehen schnell Temperaturen von über 50°C. Das überlebt kaum ein Regenwurm! Es muss also entweder regelmäßig gekühlt werden oder die Wurmkiste muss an einen Ort versetzt werden, der kühler ist.
Wurmkisten kühlen
Ironischerweise ist eine Decke sehr gut geeignet, um Wurmkisten zu kühlen. Dazu wird die Decke in einen Eimer mit Wasser gelegt bis sie sich vollgesogen hat. Dann wird sie um die Wurmkiste gewickelt. Das Wasser verdunstet und kühlt so die Kiste ab. Alternativ können Handtücher oder Kartonage verwendet werden.
Wurmfarm Wurm Cafe
Aber Achtung: Das Wasser muss regelmäßig erneuert werden. Außerdem ist diese Art der Kühlung nur für außerhalb geeignet, da die Wassertropfen Flecken auf dem Boden hinterlassen können.
Bei dieser Methode ist es wichtig, dass die Luftlöcher offenbleiben. Höhere Temperaturen bedeuten nämlich auch höheren Sauerstoffverbrauch aller Organismen in der Wurmkiste.
Die Wurmkiste gießen
Kühlen ist auch durch Gießen mit Wasser möglich. Die Temperatur von Wasser aus den meisten Leitungen liegt um die 7°C. Da liegt es nahe die Wurmkiste mit einer Dusche in die oberste Schicht abzukühlen. Dies ist sicherlich als Notbremse geeignet, sollte man die Kiste mal vergessen haben, aber keine dauerhafte Lösung. Regelmäßiges Gießen verschlämmt den Inhalt der Wurmkiste stark.
Zudem hält diese Art der Kühlung nur etwa 1-2 Stunden vor. Ein regelmäßiges Wässern sollte also schon im Sinne des Wassersparens vermieden werden. Weiterhin werden bei jeder Dusche wertvolle Nährstoffe ausgewaschen, die dann im Wurmtee sind. (Natürlich können sie mit dem Wurmtee dann düngen). Das schmälert den Nährgehalt des Wurmhumus in der Kiste.
Location, Location, Location!
Die Lösung fast aller Probleme lautet: der Keller! Ein unterirdischer Keller sollte auch bei Temperaturen von über 35°C Ihren Würmern ein gutes zu Hause gewähren. Platzieren Sie die Wurmkiste in eine geflieste Ecke damit eventuelle Ausreißer nicht weit kommen. Diese sind – wenn überhaupt – im Moment des ersten Sommergewitters nach dem Umzug in den Keller zu erwarten. Danach haben sich die Würmer an die kühlere Umgebung gewöhnt und bleiben brav in der Kiste.
Aber auch hier gilt: Vergessen Sie Ihre Würmer nicht. Besonders die Abfälle sommerlicher Salate, in Wasser eingelegter Kartonage und Eierkartons munden ihnen jetzt. Sollten Sie viele Obstschalen füttern, geben Sie bitte etwas mehr Mineral Mix als üblich hinzu, um die zusätzliche Säure auszugleichen. So verhindern Sie Fruchtfliegen.
Gefiel Ihnen dieser Tipp? In unserem Newsletter geben wir Ihnen jahreszeitlich angepasste Kompost-Tipps rund um Wurmkisten, Bokashi-Eimer und andere Komposter. Tragen Sie sich jetzt ein, um das E-Book „BESSER KOMPOSTIEREN“ gratis zu erhalten.
Effektive Mikroorganismen sind natürlicher Pflanzendünger und Pflanzenschutzmittel. Die in hoher Konzentration enthaltenen Mikroben in flüssiger Form genießen bei Professionellen und Hobby-Biogärtnern einen sehr guten Ruf.
Kraftstoff für Pflanzen und Boden
Effektive Mikroorganismen im heimischen Garten einsetzen
Die Mischung aus qualitativ hochwertigen Lebensmittel- und Bodenbakterien, sowie Pilzen wirkt für die Pflanzen und ihren Nährboden wie ein Schub für ein intaktes Immunsystem. Anfälligkeiten für Krankheiten wie z.B. Mehltau und Krautfäule werden vorgebeugt.
Eine gesunde Durchwurzelung wird gefördert, sowie das gesamte Wachstum der Pflanze. Außerdem erhöhen sie die Bodenfruchtbarkeit und unterbinden Fäulnis sowie die Ansiedlung von Schädlingen.
Wer viele Pflanzen zu pflegen hat, hat einen erhöhten Bedarf an Effektiven Mikroorganismen. Somit liegt der Wunsch nahe, das Mittel ohne hohe Kosten und in größerer Menge selbst herzustellen. Das ist durchaus möglich. Wichtig ist, dass bereits bei den zur Herstellung eingesetzten Mitteln auf gute Qualität geachtet wird und das mit äußerster Sauberkeit gearbeitet wird.
Außerdem: Messbecher, 5-Liter-Kochtopf, Herd, etwas zum Rühren, Trichter, 5-Liter-Kanister, Fermenter (muss den 5-Liter-Kanister fassen können), Wasserthermometer, Aquarienheizstab (sofern nicht beim Fermenter mitgeliefert) (Das Ganze als fertiges Fermenter Set)
Die Stammlösung: Die eingesetzte Stammlösung sollte nicht älter als 12 Monate und sowohl kühl als auch dunkel gelagert worden sein. Das verhindert das schnelle abbauen.
Wichtig: Alle zur Herstellung eingesetzten Geräte zuvor gründlich reinigen!
Die benötigte Zuckerrohrmelasse in einem separaten Gefäß in heißem, aber nicht kochendem Wasser (1 Liter ) auflösen
Diesen Ansatz geben Sie in den Mikrobrüter und füllen ihn fast bis obenhin mit der restlichen handwarmen Wassermenge auf
Die Flüssigkeit gut durchrühren bis die Zuckerrohrmelasse komplett aufgelöst ist
Jetzt wird die Lösung mit den aktiven Effektiven Mikroorganismen in entsprechender Menge, hinzugefügt und erneut umgerührt
Deckel mit anhängendem Heizstab auf den Fermenter schrauben
Gärspund aufsetzen (zwischen Gärspund und Ansatzflüssigkeit sollte eine ca. 0,5 cm breite Luftschicht sein)
Diese Mischung nun 10 – 14 Tage bei ca. 28 – 32 Grad Celsius fermentieren lassen
Das Produkt sollte im optimalen Fall einen pH-Wert zwischen 3,0 und 4,0 haben.
Würmer gehören nicht gerade zu der Spezies, mit der man sich gerne auseinandersetzt. Haben will sie erst recht keiner. Sie sehen nicht sonderlich schön aus und haben allgemein ein schlechtes Image. Dabei ist Wurm nicht gleich Wurm! Klar gibt es Kandidaten, die auch Schaden anrichten können, wenn sie dort landen, wo sie nicht hingehören. Aber um die geht es hier nicht. Bevor Sie also bei der Anlage Ihres Gartens zur Spitzhacke greifen, um die vermeintlich unliebsamen Gäste zu eliminieren, lesen Sie erstmal weiter …
Kompostwürmer
Würmer sorgen für einen fruchtbaren Garten
Würmer spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung eines nährstoffreichen Bodens. Im Zuge der sogenannten Kompostierung werden organische Abfälle mithilfe von Würmern und anderen Bodenlebewesen sowie Sauerstoff aus der Luft in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt. Auf diese Weise recyceltes organisches Material, auch Humus genannt, besitzt nicht nur hervorragende Eigenschaften zur Verbesserung der Bodenstruktur, sondern enthält auch eine Fülle an wertvollen Nährstoffen und ist ein effektiver Dünger auf natürlicher Basis. Würmer sind ein Teil dieser Wertschöpfungskette und sollten nicht als Last angesehen werden. Ob Sie einen Komposthaufen anlegen oder für einen effektiven Nährstoffkreislauf im Beet sorgen wollen – Würmer spielen dabei eine gewichtige Rolle. Es gibt viele verschiedene Arten von Würmern in unseren Gärten – die beiden bekanntesten sind Regen- und Kompostwürmer.
Welche Funktionen erfüllen Würmer im Garten?
Würmer ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenresten. Bakterien und Pilze helfen bei der Zersetzung und Verdauungsarbeit. Was die Würmer anschließend ausscheiden, ist Dünger pur für die Pflanzen. Da Würmer unermüdlich graben – je nach Art in unterschiedlichen Tiefen –, sorgen Sie zudem für eine gute Verteilung des wertvollen Stoffes. Die Freisetzung und Rückführung zuvor gebundener Nährstoffe ist nur einer der Vorteile, die Gartenwürmer für das Pflanzenwachstum bieten. Des Weiteren belüften sie mit ihrer Grabungsaktivität den Boden und sorgen so für einen Anstieg des Sauerstoffgehalts. Vor allem der Regenwurm ist bekannt für eine effektive Lockerung des Bodensubstrats, was für eine gute Belüftung sorgt. Je mehr Sauerstoff zu den Wurzeln der Pflanzen gelangen kann, desto besser ist es für die Pflanzen. Sie danken es mit gesundem Wachstum. Würmer erfüllen durch ihre Lebensweise eine gewisse Art von Kultivierungsfunktion. Wenn Sie dazu regelmäßig, aber moderat gießen, dann fühlen sich nicht nur die fleißigen Helfer wohl, sondern auch die Pflanzen. Und sie sorgen mit dem Wässern zusätzlich dafür, dass sich die Nährstoffe lösen und von deren Wurzeln aufgenommen werden können.
Würmer sind die perfekten kleinen Gartenhelfer
Wenn Ihr Gartenboden eine verdichtete Oberfläche mit Trockenrissen aufweist, könnte das ein Hinweis sein, dass Bodenlebewesen fehlen. Sie müssen dann gar nicht unbedingt selbst anfangen, Ihren Garten komplett zu durchpflügen. In unseren Wurmwelten finden Sie jede Menge Tipps, wie Sie mithilfe der kleinen Gartenhelfer wie von Zauberhand einen perfekten Boden erhalten. In unserem Wurmshop können Sie Wurmkisten, Startersets für die eigene Wurmzucht und neben vielen weiteren Dingen natürlich auch unseren eigens produzierten, hochwertigen Wurmkompost erstehen.
Mit einem eigenen Garten hat man die Möglichkeit, diesen nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten. Aber hinsichtlich der Gestaltung können unkluge Entscheidungen ärgerlich werden. Denn wenn man erst einmal fertig mit der Gartengestaltung ist, lässt sich im Nachhinein nur noch mit viel Aufwand und wahrscheinlich noch zusätzlichen Kosten etwas ändern.
Einige Fehler fallen häufig erst ein paar Jahre später auf. Dann wenn man bemerkt, dass man viel zusätzlich arbeiten muss oder die Gartengestaltung doch nicht dem entspricht, was man sich eigentlich gewünscht hat. Wenn man sich Ärger und unnötige Arbeit sowie Kosten ersparen will, sollte man die gängigsten Fehler in der Gartengestaltung vermeiden. Natürlich können Fehler immer passieren, aber in der Gartengestaltung sind sie sehr ärgerlich, weil man sie meist nur schwer korrigieren kann.
Nicht planlos den Garten gestalten
Auch wenn die Sonne scheint, also das Wetter gut und die Motivation zur Gartenarbeit hoch ist, empfiehlt es sich nicht, unüberlegt und planlos mit der Gartengestaltung loszulegen. Ohne Plan zu arbeiten wird man schnell bereuen. Meist erweisen sich unüberlegte Umbauten als umständlich oder sie lassen sich nicht ins Gesamtbild des Gartens anpassen. Es lohnt sich, bedacht zu handeln. Man sollte zuerst überlegen, welche Bereiche im Garten bleiben sollen, wo man etwas neu gestalten möchte und welche Wünsche man an den Garten hat. Dann kann man mit einer Skizze weitermachen. Man kann beispielsweise mit dem Aufteilen des Grundrisses in verschiedene Bereiche beginnen. Dann zeichnet man große Dinge und Beete. Zuletzt können einzelne Pflanzen oder Möbel platziert werden. Örtliche Gegebenheiten sollten dabei immer beachtet werden (z.B: Sonnen- und Schattenlagen, vorhandene Wasser- oder Stromanschlüsse).
Bei der Planung können Rasenkanten und Beeteinfassungen berücksichtigt werden
Bei der Gartengestaltung kann eine Rasenkante oder eine Beeteinfassung eine nützliche und schöne Möglichkeit der Gartengestaltung sein. Der Kreativität sind damit nahezu keine Grenzen gesetzt. Man bekommt Rasenkanten oder Beeteinfassungen in ganz unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Beispiel Holz, Metall, Stein oder auch Kunststoff. Damit lassen sich dann nach eigenen Wünschen Beete oder Rasenabschnitte umranden. Ob es sich um eine Rasenkante oder eine Beeteinfassung handelt, hängt vom Einsatzzweck ab. Bei der Einfassung eines Rasens spricht man von einer Rasenkante und bei der Gestaltung von Beeten handelt es sich um eine Beeteinfassung.
Beides bietet Vorteile. Man hat zunächst ein optisch aufwertendes Element, welches bei der Gestaltung des Gartens auch eine wichtige Rolle spielen kann. So lassen sich zum Beispiel Wege und Rasenflächen klar voneinander abgrenzen. Umrandungen können dazu beitragen, das Rasenmähen in den Randbereichen zu erleichtern. Auch kann verhindert werden, dass Gras sich unerwünscht ausbreitet. Eine Beetbegrenzung kann dabei helfen, dass Wucherungen der Wurzeln von Pflanzen eingedämmt werden.
Die Bodenbeschaffenheit berücksichtigen
Oft wird es vernachlässigt, aber es wäre gut, wenn man die Beschaffenheit des Bodens berücksichtigt. Denn diese ist wichtig für ein gesundes Pflanzenwachstum. Das sollte bei der Gartengestaltung – besonders bei der Wahl neuer Pflanzen – unbedingt berücksichtigt werden. Wenn die Bedürfnisse der Pflanzen nicht mit den Bodenverhältnissen übereinstimmen, kann es viel Mühe kosten, dass die Pflanzen trotzdem wachsen und gedeihen. Deswegen ist eine Bodenanalyse besonders bei einer Neugestaltung sinnvoll. Man kann dann die passenden Pflanzen wählen, man kann aber auch den Boden durch gezieltes Düngen oder durch andere Maßnahmen verbessern.
Keine unpassenden Pflanzen wählen
Bei der Wahl der Pflanzen spielt natürlich der persönliche Geschmack eine große Rolle. Trotzdem sollte hier nicht nur nach dem Bauchgefühl gekauft werden. Wenn man einen möglichst pflegeleichten Garten will, sind zum Beispiel andere Pflanzen geeignet, als die, die man für einen traditionellen Bauerngarten verwenden würde. Dann muss man wissen, dass Blühpflanzen im Frühling und Sommer zwar besonders schön aussehen, aber wenn man sie nur hat, wirken im Herbst und im Winter die Beete dafür trist und leer. Man kann deswegen drauf achten, dass ebenso winterharte Blattschmuckpflanzen gewählt werden, damit der Garten auch ab Herbst noch immer schön aussieht.
In einem Beet sorgen zusätzlich Höhenunterschiede zwischen einzelnen Pflanzen oder aufeinander abgestimmte Blütenfarben für ein abwechslungsreiches und harmonisches Bild. Bei Bäumen sollten man darauf achten, dass diese besonders in kleinen Gärten nicht zu groß werden. Vor dem Kauf kann man sich erkundigen, ob der gewünschte Baum auch ausgewachsen ausreichend Platz im Garten hätte.
Den Arbeitsaufwand berücksichtigen
Wenn ein Garten neu gestaltet wird, muten sich viele Menschen dabei zu viel zu. Es kann zwar eine tolle Vorstellung sein, wenn man ein Gemüsebeet und ein Gewächshaus, einen Rosengarten sowie eine formschöne Hecke besitzt, aber man muss dabei auch wissen, dass es viel Arbeit bedeutet. Dann kann es schnell passieren, dass die Arbeit, welche man in die Pflege stecken muss, einem den Spaß daran verdirbt. Viele unterschiedliche Pflanzen mit unterschiedlichen Ansprüchen benötigen besonders viel Pflege. Einen pflegeleichten Garten kann man mit robusten und einheimischen Pflanzen erhalten. Auch kann man Unkraut mit Hilfen von Bodendeckern minimieren und anstelle eines pflegebedürftigen Rasens kann man sich für eine insektenfreundliche Blumenwiese entscheiden.
Bokashi Komposter liefern regelmäßig fertiges Bokashi. In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine der Verwendungsmöglichkeiten von fertigem Bokashi zeigen. (Was ist Bokashi?)
Obstbäume bringen dank der Wirkung von Bokashi-Depots deutlich mehr Früchte hervor. Von Schädlingen befallene Laubbäume erfahren eine Revitalisierung. Bokashi Depots anzulegen, ist sehr einfach.
Bokashi-Depots im und am Boden
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Stärkung von Bäumen durch Effektive Mikroorganismen im Boden über die Wurzeln zu erwirken.
Option 1:
Kleine Bäume: Ausgehend vom äußeren Rand der Baumkrone ringsum 15 bis 20 cm tiefe Löcher graben, je 2 bis 3 pro Meter. Jedes Loch mit einer Handvoll Bokashi füllen und schließen.
Große Bäume: Orientiert am Traufbereich der Baumkrone, ringsum im Abstand von 1 bis 2 Metern 30 cm tiefe Löcher ausheben. Diese zur Hälfte mit einem Spaten Bokashi füllen, das im Verhältnis 1:1 mit Erde gemischt wurde. Die andere Hälfte zum Schutz vor Tieren mit reiner Erde auffüllen.
Abschließend immer eine Garten- und Bodenaktivator- oder aktivierte Lösung effektiver Mikroorganismen unter die Krone gießen und dies von April bis September alle 4 bis 6 Wochen wiederholen. Der Sickersaft aus Bokashi Eimern ist dafür bestens geeignet.
Option 2:
150 g/m² Bokashi ferment oder Kompost und 10 g/ m² Urgesteinsmehl unter dem Baum verteilen, eine Garten- und Bodenaktivator- oder aktivierte Lösung effektiver Mikroorganismen unter die Krone gießen und dies von April bis September alle 4 bis 6 Wochen wiederholen.
Anwendung von effektiver MikroorganismenBokashi-Depots am Baum
Bokashi Ferment
Kleine Bäume:
Zum Schutz vor Krankheiten und Parasiten sowohl vor als auch nach der Blüte zur frostfreien Zeit komplett mit effektiven Mikroorganismen besprühen. Das Besprühen wiederholt sich alle 3 bis 4 Wochen. Ist der Baum erkrankt, einmal wöchentlich.
Wundbehandlung und Obstbaumschnitt mit Bokashi
Um Schädlings- und Pilzbefall sowie Sporen vorzubeugen und die Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse zu erhöhen, ist eine Wund- und Schnittstellenbehandlung mit einer Paste aus effektiven Mikroorganismen sehr hilfreich.
Bokashi-Eimer Sickersaft
Dazu wird aktivierte Lösung mit Urgesteinsmehl zu einer Paste angemischt und mit einem Pinsel auf die offenen Stellen aufgetragen.
Da Schnittwunden auch beim regulären Obstbaumschnitt entstehen, findet die Paste auch dort Anwendung. Allerdings sollten die bepinselten Stellen abschließend für einige Tage mit einer Folie bedeckt werden, um ein Abwaschen durch Regen zu vermeiden.
Wir wünschen viel Erfolg im Garten!
Haben wir Ihnen eine interessante Art Bokashi zu verarbeiten aufgezeigt? Für mehr Anleitungen rund um Bokashi und das Kompostieren im Allgemeinen, tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein.
Die Einsatzmöglichkeiten vom Neemöl im Garten sind vielfältig
Neembaum mit Neemnuss
Viele Hobby- (und Profi-) Gärtner nutzen mittlerweile Neemöl, um sich gegen Schädlinge im Garten zur Wehr zu setzen. Ein besonderer Vorteil der Flüssigkeit liegt unter anderem darin, dass sie wirkt, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Mit dem Niembaum sind jedoch noch weitere Vorteile verbunden, die manchmal nicht auf den ersten Blick sichtbar werden.
Die folgenden Abschnitte zeigen auf, wie vielseitig Neemöl bzw. die Produkte des Niembaums genutzt werden können.
Neemöl im Garten – ein ökologisches Mittel gegen Schädlinge
Der Einsatz von Neemöl im Garten erfreut sich schon seit langem einer großen Beliebtheit. Nachdem das Öl anfangs vor allem auf dem afrikanischen und dem asiatischen Kontinent zur Schädlingsbekämpfung genutzt wurde, handelt es sich mittlerweile dabei auch hierzulande um einen weitverbreiteten „Gartenhelfer“ und Kompost Beigabe. Neu ist, das eine dünne Neemlösung gegen Trauermücken in der Wurmkiste eingesetzt werden.
Das Prinzip, das sich hinter dem Einsatz des Neemöls verbirgt, ist übrigens einfach: es wirkt – übrigens ebenso wie der dazugehörige Baum – fresshemmend auf die Tiere bzw. tötet die Schädlinge nach und nach ab, da diese die Pflanze nicht mehr als Nahrungsquelle verwenden. Dabei dringt das Neemöl auf natürliche Art etwas in die Blätter ein, so das ein Schutz für bis zu 10 Tage gewährleistet ist.
Das Ergebnis: die behandelten Gewächse werden weniger bzw. weniger stark angegriffen, ohne dass sie selbst einen Schaden davontragen würden.
Hierbei unterscheidet sich das Neemöl deutlich von zahlreichen chemischen Mitteln, in deren Zusammenhang immer darauf zu achten ist, dass sie nicht in Kontakt mit den zu schützenden Pflanzen kommen.
Zusatztipp: Wer Pflanzen von Schädlingen befreien möchte, sollte sie mit verdünntem (!) Neemöl einsprühen. Um das Gewächs zu stärken (und so beispielsweise auch vor Pilzbefall zu schützen), wird eine kleine Menge Öl ins Gießwasser gemischt.
Neem als Dünger
Neem-basierte organische Düngemittel wie Neem-Pellets oder auch Neem-Samen-Pulver werden als organischer Dünger genutzt. Zum Einen schützer er die Pflanzen und gleichzeitig fördert der stickstoffreiche Dünger deren Wachstum.
Weitere positive Eigenschaften des Niembaums
Die Produkte des Niembaums werden auf anderen Kontinenten (und aktuell nicht in Deutschland) zusätzlich auch in anderen Bereichen fernab des Gartens verwendet.
Während sein Öl zur Bekämpfung von Schädlingen genutzt werden kann, werden seine Blätter in einigen Ländern aufgekocht. Der Sud soll dann entzündungshemmend wirken.
In Deutschland ist der Verkauf der Blätter jedoch untersagt, da durchaus die Gefahr besteht, die Mischung überzudosieren. Eine zu starke Konzentration könnte schwerwiegende Folgen für die Gesundheit mit sich bringen.
Der Einsatz in der Möbelindustrie
Niembaumholz
Das Holz des Niembaums ist unter anderem auch mit Hinblick auf ansprechende, moderne Holzmöbel beliebt.
Es zeichnet sich durch eine charakteristische Oberfläche und vielseitige Einsatzmöglichkeiten aus. Vor allem in Indien wissen die Menschen das natürliche Material zu schätzen.
Was sind Ton Humus-Komplexe und was macht sie so besonders? Humus kann Gebilde aus Bodenteilchen schaffen, welche vor den Boden äusserst Vorteilhaft sind. Besonders die Verbindung aus Calcium, Ton und Huminstoffen ergibt ein Gebildes welches die Speicherung von Wasser und Nährstoffen sehr erleichtert.
Dabei bildet Calcium eine Brücke und neutralisiert gleichzeitig die negative Ladung des Tonminerals und des Huminstoffmoleküls. Diese Verbindung wird Ton-Humus-Komplex bezeichnet und ist wichtig für die Krümelstruktur des Bodens:
der Boden gegen den Angriff von Mikroorganismen besser geschützt werden kann
die Erde lockerer wird
Wasser besser gespeichert werden kann
und die Durchlüftung des Bodens optimiert wird.
Hinter den Ton-Humus-Komplexen, die in der Literatur unter anderem auch als „Kalk-Ton-Humus-Komplexe“ bezeichnet werden, stecken Bodengebilde, an denen mehrere Forschungsdisziplinen forschen .
Ton-Humus-Komplexe – die perfekte Verbindung für einen ertragreichen Boden
Vor allem dann, wenn sich Huminstoffe mit Tonmineralien verbinden, entstehen Komplexe, welche in der Lage sind Mikrroragismen, Nährstoffen und Wassermoleküeln zu „behausen“.
Ton-Humus-Komplexe im Boden
Der Effekt wird durch die Arbeit der Bodenwühler, besonders der Regenwürmer, noch weiter verstärkt und vorangetrieben. Die Vermischung der beiden Stoffe geschieht hier direkt im Verdauungstrakt der Tiere. So werden bei diesem Prozess:
anorganische Bodenbestandteile (wie Tone usw.)
organische Abbauprodukte
Huminstoffe
miteinander kombiniert und durch verschiedene Stoffwechselprodukte noch mehr miteinander verklebt und stabilisiert.
Als Endergebnis liegen nun Bodenkrümel vor, die sich wiederum -unter anderem aufgrund von Pflanzenwurzeln- verflechten und den Grundstein für die Lebendverbauung bilden.
Das Besondere an diesen entstandenen Bodenkrümeln: sie sind extrem stabil, machen den Boden fruchtbar und binden positiv geladene Kationen.
Somit kann unter anderem ein hoher Gehalt an Nährsalzen im Boden gehalten und mehr H+ Ionen aufgenommen werden.
Ton-Humus-Komplexe in der Wissenschaft
Besonders im Bereich der biologischen Forschung sind die Ton-Humus-Komplexe und ihre Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und Beschaffenheit der Böden zu einem gern untersuchten Phänomen geworden.
So befassen sich viele Arbeiten unter anderem mit der Kationen-Adsorption und deren Austausch. Auch ein direkter Vergleich zwischen der Einzelkornstruktur und der Krümelstruktur bzw. deren kapillaren Hohlräumen steht hier immer wieder im Vordergrund.
Weitere Quellen: Ökophysiologisches Praktikum, Dietrich Böhlmann : Grundlagen des Pflanzenwachstums, Bodengeographie : mit besonderer Berücksichtigung der Böden Mitteleuropas.
Was hat unser Boden mit dem Klimawandel zu tun? Sehr viel sogar! Und das lässt sich in einem internationalen Experiment erfahrbar machen. Das Tolle dabei ist, dass jeder daran teilnehmen kann. Alles, was Sie benötigen, sind ein Grüntee- und ein Rooibosteebeutel der Firma Lipton. Und schon kann es losgehen!
Die Art der Teesorte ist wichtig!
Vergraben Sie die beiden Teebeutel im Boden, ca. 8 cm tief und 15 cm voneinander entfernt. Sie können auch mehrere Paare der Teebeutel an verschiedenen Stellen eingraben, aber es müssen immer die 2 verschiedenen Sorten sein.
Nach 90 Tagen graben Sie die Teebeutel wieder aus, trocknen diese und wiegen den Inhalt auf 0,01 gr. Sollte Ihnen eine Feinwaage fehlen, hilft Ihnen sicher die örtliche Apotheke weiter, wenn Sie den Hintergrund erklären.
Im Boden werden die Inhaltspartikel von den Bakterien, Pilzen und Mikroorganismen besiedelt. Diese ernähren sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial und beginnen die Tees zu zersetzten. Der organische Anteil wird in Form von Nährstoffen für Pflanzen freigesetzt. Das während dem Prozess entstehende Co2 verflüchtigt sich.
Zurück bleibt Kohlenstoff in Form von Humus. Je nach biologischer Aktivität im Boden geschieht dieser Prozess unterschiedlich schnell und lässt Rückschlüsse auf das Leben im Boden zu. Ein hoher Gewichtsverlust des Teebeutels, ist ein Hinweis auf hohe biologische Aktivität in dem beprobten Stück Boden.
Warum Teebeutel? Warum diese Sorte?
Um dieses Experiment weltweit durchführbar zu gestalten, war es nötig eine organische Masse zu finden, welche überall verfügbar ist und deren Inhalt und Gewicht genau bekannt ist. Nur wenn der genaue Versuchsaufbau wiederholt wird (also in diesem Fall immer identische Teemengen) ist das Ergebnis aussagekräftigt.
Der unterschiedliche Abbau der verschiedenen Teesorten lassen weitere Rückschlüsse auf pH-Wert und Abbauprozesse zu.
Die Teebeutel der Marke Lipton erfüllen diese Standards. Bitte verwenden Sie für dieses Experiment nur diese beiden Sorten. Weiterhin ist es wichtig, dass Sie sich merken ob Ihr Teebeutel aus gewebten Nylon oder nichtgewebten Polypropylene besteht.
Green tea – Lipton Indonesian tea Sencha tradition: EAN 87 22700 05552 5, or Sencha exclusive collection, EAN 8714100770542.
Hinter dieser lustigen Idee steckt ein ernster Hintergrund. Die Zerfallrate von organischem Material ist je nach Boden sehr unterschiedlich. Die Interaktionen zwischen Bodenlebewesen und organischem Material sind allerdings ausschlaggebend, wenn es um die Berechnung von CO2 Ausstoß bei erwärmung und Bodenfruchtbarkeit geht.
Das Ziel dieser Studie ist es, eine „Boden Karte (Soil Map)“ zu erstellen, welche die unterschiedlichen Bodenzersetzungsraten darstellt und hilft zukünftige Entwicklungen besser zu berechnen. Das klingt sehr trocken, ist aber lebenswichtig.
Sagen Sie es weiter!
Möchten Sie weitere Menschen dazu animieren bei dem Teebeutel Index mitzumachen? Dann teilen Sie diesen Beitrag, oder drucken diesen Flyer zum Teebeutel Experiment aus.
Gefiel Ihnen dieser Tipp? In unserem Newsletter geben wir Ihnen jahreszeitlich angepasste Kompost-Tipps rund um Wurmkisten, Bokashi-Eimer und andere Komposter. Tragen Sie sich jetzt ein, um das E-Book „BESSER KOMPOSTIEREN“ gratis zu erhalten.
Komposttee wird zunehmens ein bekannter Bestandteil des modernen Gärtnerns.
Wer heute überlegt, wie er seine Pflanzen und deren Wachstum am besten auf natürliche Weise unterstützen kann, stößt vergleichsweise rasch auf die Tatsache, das Gesunde Pflanen einen gesunden Boden benötigen, um starkes Wachstum, leckeren Geschmack und hohe Erträge zu liefern. Traditionell liefert der klassische Kompost die nötigen Nährstoffe und Bodenoganismen.
Der Komposttee ist fast fertig
Gerade anhand von KompostTEE zeigt sich jedoch, wie vielseitig sich die unterschiedlichen Nährstoffe dazu nutzen lassen, unterschiedliche Gewächse mit wichtigen „Boostern“ zu versorgen. Doch worum handelt es sich bei Komposttee eigentlich genau? Und was sollte mit Hinblick auf die Anwendung beachtet werden?
Grundsätzlich gilt, dass es sich beim Komposttee um eine tolle Möglichkeit handelt, die Nährstoffversorgung der Pflanzen mit einem hohen gärtnerischen Komfortfaktor zu verbinden.
Was ist Komposttee?
Genaugenommen handelt es sich beim Komposttee um das flüssige Extrakt des Komposts. Oder anders: die Nährstoffe, für die der Komposthaufen schon lange berühmt ist, werden hier in anderer, flüssiger Form wiedergegeben. Gerade dann, wenn beispielsweise Pflanzen im Kübel bewässert werden sollen, handelt es sich hierbei um einen besonderen Vorteil, der eine einfache Handhabung mit einem (oft) beeindruckenden Effekt auf die Pflanzen und deren Wachstum vereint.
So ist es mit Hilfe von Komposttee möglich,
• das Wachstum der Pflanzen • die Versorgung mit Nährstoffen • die Gesundheit der jeweiligen Gewächse
zu optimieren. Im Gegensatz zum klassischen Kompost werden die Pflanzen – je nach Jahreszeit und Bedarf – häufiger mit einer entsprechenden Nährstoffzufuhr bedacht, indem der Tee einfach aufgegossen bzw. aufgesprüht wird.
Aktivierter Komposttee führt dies weiter, indem zu den Nährstoffen noch aerobe Bakterien soweit gefördert werden, das es zu einer förmlichen Bakterien Explosion kommt. Diese Bakterien gehen eine Symbiose mit im Boden ein, von der die Wurzeln der Pflanzen profitieren.
Dies so gelösten Nährstoffe und Spurenelemente wie Kieselsäure werden so zuerst gelöst und dann den Pflanzen ideal zur Verfügung gestellt.
Dies gilt übrigens auch mit Hinblick auf das Wachstum von Stecklingen. Unabhängig vom jeweiligen Alter der Pflanze kann Komposttee dabei helfen, den jeweiligen Entwicklungsstand optimal zu unterstützen.
Viele Experten raten jedoch dazu, die positiven Auswirkungen von Komposttee mit weiteren, organischen Mitteln zu kombinieren. Je nach Nährstoffbedarf ist es nämlich möglich, dass allein der Tee nicht dazu ausreicht, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Diesen Fehler vermeiden
Haben Sie bereits Komposttee angewandt, aber waren nicht vom Ergebnis überzeugt?
Dann kann es Sein dass Sie folgendes nicht bedacht haben: Komposttee darf zu keiner Zeit einem Druck ausgesetzt werden der höher als 2 bar ist. Nicht einmal für ganz kurze Zeit in der Düse einer Spritze. Werden 2 bar überschritten, werden alle Zellen der enthaltenen Mikroorganismen zerstört, so dass sie Ihre Arbeit nicht mehr weiterführen können.
Daher setzen Sie nie ein Drucksprühgerat ein, sondern die Gießkanne oder spezielle Zumischer ein, wie den AQUA Mix.
Wie kann Komposttee hergestellt werden?
Selbstverständlich haben Sie heutzutage die Möglichkeit, fertigen Komposttee zu kaufen. Wer jedoch einen eigenen Komposthaufen im Garten sein Eigen nennt, kann die nährstoffhaltige Flüssigkeit auch ganz leicht selbst herstellen. (Komposttee selber herstellen)
Wertvolle Mineralien im Komposttee
Denn: die Basis für den Tee bildet klassischer Gartenkompost! Dieser wird im Verhältnis 1 Liter (Kompost) zu 10 Liter (Wasser) vermischt. Danach braucht es ein wenig Geduld. Immerhin muss die Mischung nun über einen Zeitraum von mehreren Stunden ziehen. Regelmäßiges Rühren zwischendurch sorgt dafür, dass sich die Nährstoffe optimal verteilen und eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gewährleistet wird.
Nach einigen Stunden bildet sich ein gut sichtbarer Bodensatz. Nun ist es an der Zeit, die Flüssigkeit über besagtem Satz, die Vorstufe des fertigen Tees, vorsichtig abzugießen und mit Wasser zu verdünnen. Ein Verhältnis von 1 (Kompostflüssigkeit) zu 5 (Wasser) ist hier absolut ausreichend, wenn es darum geht, das Pflanzenwachstum zu unterstützen. Mit dem Ziel einer Schädlingsbekämpfung empfiehlt sich ein Verhältnis von 1 zu 10 (s. u.).
Fertig! Die Mischung kann nun entweder auf die Pflanzen gesprüht oder gegossen werden.
Wie wirkt sich Komposttee auf die Pflanzen aus?
Wie bereits erwähnt, zeigen sich die positiven Eigenschaften des Komposttees auf zahlreichen Ebenen. Die betreffenden Pflanzen profitieren hier unter anderem von:
• einem zusätzlichen Schutz vor Schädlingen und Krankheitserregern • einer verbesserten Aufnahme der Nährstoffe • einer Stärkung des Immunsystems der Pflanze • einem effektiven Nährstoffmix.
Komposttee kann für eine reiche Ernte sorgen
Die Aufgabe des Komposttees stellt es nun dar, das Gleichgewicht des Bodens zu bewahren und etwaige Gefälle immer wieder mit Hilfe der entsprechenden Mikroorganismen auszugleichen. Daher kann der Tee sowohl vorbeugend als auch nachträglich (im Falle eines bereits bestehenden Ungleichgewichts) eingesetzt werden.
Hieraus ergibt sich eine wunderbare Möglichkeit, natürlich und selbstverständlich, dennoch effektiv zu arbeiten und das Wachstum bzw. den Erhalt der Pflanzen zu unterstützen.
Besonders interessant: sogar Böden, die sich beispielsweise als schadstoffbelastet herausstellen, können mit Hilfe von Komposttee oft schnell und erfolgreich behandelt werden.
Anwendung und Lagerung von Komposttee
Am einfachsten ist es, den fertigen Komposttee je nach Bedarf zu gießen. Somit kann sichergestellt werden, dass Dosierung und Ort der Anwendung optimal kontrolliert werden können.
Wer seinen Fokus jedoch unter anderem auf die schädlingsbekämpfende Wirkung des Tees legen möchte, sollte diesen spritzen. Hierbei empfiehlt sich ein Verdünnungsverhältnis von 1:10.
Um besonders große Flächen mit dem Komposttee zu versorgen, ist es ratsam, die entsprechende Mischung mit einer Berieselungsanlage zu kombinieren.
ABER: mit dem Ziel eines hohen Hygienestandards sollten verschiedene Pflanzen- bzw. Gewächsarten, wie zum Beispiel Salate, nicht mit Komposttee bedeckt werden. In vielen Fällen reicht es jedoch auch aus, die Blattspritzung drei bis vier Wochen vor der Ernte zu stoppen.
Wie oft der Komposttee ausgebracht werden sollte, ist von mehreren Faktoren, unter anderem:
• vom Zustand der Pflanzen • von der Beschaffenheit und dem Nährstoffgehalt des Bodens • von dem Ziel (Schädlingsbekämpfung oder ein verbessertes Wachstum?)
abhängig. Weiterhin gilt, dass die Abstände zwischen dem Gießen bzw. Besprühen in der Regel immer breiter werden, da sich die Qualität des Bodens durch die Nährstoffversorgung kontinuierlich verbessert.
Komposttee niemals in Glasflaschen lagern!
Lagerung von Komposttee
Egal ob aktivierter Komposttee oder Kompostsickerwasser: Lagern ist schwierig. Der enthaltene Suaerstoff wird sehr schnell verbraucht und in der Flüssigkeit ohne Belüftung folgt keiner. So wird es zur Fermentation kommen. Diese anaeroben Bakterien können sinen sehr starken Druck in der Flasche aufbauen. Daher ist es sehr wichtig das Komposttee niemals in Glasflaschen gelagert wird! Je nach Lagerung, kann der Inhalt zur Explosion führen. So, oder so, ist es ratsam den frischen Komposttee zeitnah einzustezten. So entfaltet er seine beste Wirkung.
Welche Vorteile bietet Komposttee im Vergleich mit anderen Pflanzenmitteln?
Bei Komposttee handelt es sich um ein durch und durch natürliches Mittel, das auf die Arbeit von Mikroorganismen setzt.
Wer auf Basis der richtigen Mischverhältnisse arbeitet, den Tee lange genug ziehen lässt und für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr (durch Rühren) sorgt, stellt sicher, dass auch eine etwaige Überdosierung des Tees in der Regel keine negativen Auswirkungen auf die Ernte hat.
Der Boden wird durch den Einsatz des Tees in keiner Weise belastet. Im Gegenteil! Auch besonders „ausgelaugte“ Böden finden mit Hilfe des Komposttees oft „zu alter Form“ zurück.
Welche Faktoren können auf einen falschen Einsatz von Komposttee hinweisen?
Wie bereits erwähnt, bringt der Einsatz von Komposttee in der Regel keine Nachteile mit sich. Wer beispielsweise zu intensiv dosiert kann manchmal lediglich beobachten, dass seine Pflanzen überdurchschnittlich schnell wachsen.
Im Gegensatz dazu kann eine zu niedrige Dosierung natürlich auch dafür sorgen, dass der große „Wow!-Effekt“ ausbleibt.
Komposttee kaufen oder selbst herstellen?
Hierbei handelt es sich für viele Gartenbesitzer um eine Art Glaubensfrage, die sich nicht standardisiert beantworten lässt. Wer jedoch ohnehin über einen Komposthaufen im Garten verfügt, sollte sich die tolle Möglichkeit, selbst seinen eigenen Komposttee aufsetzen zu können, nicht entgehen lassen.
Mit dem Komposttee Set von Wurmwelten.de einfach selber Komposttee brauen
Wahlweise kann der ökologische Gedanke noch zusätzlich durch den Einsatz von Regenwasser (zum Beispiel aus der Tonne) unterstrichen werden.
Doch auch ohne eigenen Komposthaufen muss natürlich niemand auf die überzeugenden Vorteile von Komposttee verzichten! Der Handel bietet die Tees in zahlreichen Varianten und in unterschiedlichen Größen an. Egal, ob Beet oder Blumenkübel: hier findet sicherlich jeder Hobby- und Profigärtner die passende Variante, die am besten zum individuellen Bedarf passt!
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Wir haben fünf Jahre nach einer Werkzeugmanufaktur gesucht, die allen unseren Ansprüchen entspricht: Vor allem Hohe Quälität stand im Vordergrund, schnell gefolgt von nachhaltigem Handeln. Zu guterletzt spielt natürlich auch ein gutes Preisleistungsverhältnis eine Rolle. Da blieb am Ende nur eine Manufaktur übrig.
Im Laufe der Jahre haben wir viele Gartengeräte selber getestet und testen lassen von Freunden und Verwandten, um jetzt endlich unseren Favoriten bekanntzugeben: Die englische Traditionsschmiede Burgon & Ball, est. 1730.
Die Firma
280 Jahre Erfahrung im Schmieden und Herstellen von Werkzeug können nur sehr wenige vorweisen! Die komplette Gartenserie von Burgon & Ball (welche wir auszugsweise anbieten in den Bereichen Garten-Handgeräte und Gartengeräte) hat bereits dutzende Preise gewonnen. Darunter die ausdrückliche Empfehlung der „Englischen Gesellschaft für Gärten“ (RHS), eine der weltweit führenden Organisationen für die Gartenkultur.
Burgon & Ball legt Wert auf Innovation ( Jeder Griff der Geräte die im Stehen benutzt werden, wurden überarbeitet), Nachhaltigkeit (z.B. bestehen alle Stiele aus FSC zertifiziertem Hartholz) und soziale Verantwortung (seit über 280 Jahren schafft es diese Schmiede in Sheffield Arbeitsplätze zu schaffen)
Mehr Spaß an der Gartenarbeit
Mit den richtigen Produkten macht die Gartenarbeit noch mehr Spaß. Die Geräte von Burgen & Ball sind ergonomisch geformt, sehr gut verarbeitet und besonders langlebig. Damit kann die neue Gartensaison direkt anfangen (Vielleicht mit 10 Aussaattipps für den Frühling). Viele gute Tipps zum naturnahen Gärtnern finden Sie in unserer Rubrik „Naturgarten„. Hier erfahren Sie viel wissenswertes rund um den Naturgarten und natürlich auch über den Einsatz von Kompostwürmern. Lassen Sie sich überraschen, was Kompostwürmer alles für Ihren Garten tun können!
Mit den Gartengeräten von Burgen & Ball haben Sie die perfekten Helfer für Ihren Garten gefunden. Mit den langlebigen und ergonomischen Geräten tun Sie nicht nur sich etwas gutes, sondern schonen auch noch die Umwelt.
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