Sie sind der neue Trend, der in keinem Garten fehlen darf: die Ollas (gesprochen: Ojas). Diese porösen Tongefäße dienen der einfachen Bewässerung von Beeten und sparen sehr viel Wasser und Arbeit. Doch neu ist das System nicht.
Die Ollas bewässern die Umgebung automatisch
Ein altes System neu entdeckt
Die Bewässerung von Beeten im Garten kann mit Schlauch und Gießkanne zu einer täglichen Qual werden. Immer hin und her schleppen und dann kann doch nur von oben gewässert werden. Da bleiben die Wurzeln trocken und bilden sich nicht richtig aus. Ein neue entdecktes Bewässerungssystem kann dabei Abhilfe schaffen. Mit Ollas kann wasser- und kraftsparend gegärtnert werden.
Olla, das ist spanisch (gesprochen: Oja) und bedeutet etwa soviel wie „Töpfe“. Die Tongefäße werden im Garten eingesetzt und dienen der Bewässerung von Beeten. In vielen anderen Ländern gehört die Olla seit Jahrtausenden zur Gartenkultur dazu. Sie kann in allen Bodenarten eingesetzt werden.
Einfaches bewässern ohne viel Arbeit
Olla im Boden
Ollas sind Tongefäße, die bei niedrigen Temperaturen gebrannt werden. Dadurch bleibt der Ton porös und lässt Wasser kontrolliert entweichen. Damit dienen sie der einfachen Bewässerung von Beeten, denn sie müssen nicht täglich wieder aufgefüllt werden.
Die Ollas werden mit Abstand zu den Pflanzen in Hochbeeten oder Gemüsebeeten eingegraben und mit Wasser befüllt. In der Regel reichen 2 Ollas um eine Ganzes Hochbeet zu wässern. Ein Deckel oder Korken sorgt dafür, dass sich keine kleinen Insekten wie etwa Mücken in die Olla zurückziehen.
Wasser sparen, Zeit sparen
Der Vorteil von Ollas ist, dass diese nicht einfach unkontrolliert Wasser an ihre Umgebung abgeben. Wenn der Boden eine gewisse Feuchtigkeit erreicht hat, wird kein Wasser weiter an die Umgebung abgegeben.
Nun gibt die Olla über mehrere Tage das Wasser ab. Dies hat den Vorteil, dass die Bewässerung von oben wegfällt. Somit entstehen weniger Blattfäule und andere Krankheiten. Die Pflanze wird widerstandsfähiger und die Wurzeln wachsen durch die unterirdische Bewässerung tiefer in der den Boden. Das Bodenlebenprofitiert von einer feuchten Umgebung und gibt so besser Nährstoffe ab.
Olla mit Korken
Nach 3 – 5 Tagen muss die Olla wieder neu mit Wasser befüllt werden. So kann den ganzen Sommer über wassersparend gegärtnert werden. Im Herbst werden die Tongefäße ausgegraben, abgespült und über den Winter eingelagert, da sie nicht winterfest sind.
Ollas richtig einsetzten
Damit Sie das beste aus Ihrer Olla rausholen, graben Sie gleich mit den Pflanzen im Frühling ein. Nachdem Sie die Olla bis zu Hals eingeraben haben, schütten Sie die Seiten gut mir Erde zu. Beginnen Sie die Olla zu füllen sobald es keinen Frost mehr geben wird. Das führt dazu, dass die Wurzeln der naheliegenden Pflanzen um die Olla wachsen. So können die Pflanzen mehr Wasser über die Olla aufnehmen, als wenn Sie erst kurz vor der Hitze im Sommer eingegraben werden.
Setzten Sie immer den Deckel, bzw. den Korken ein. Das vermeidet:
Wasserverlust durch verdampfen
Ertrinken von nützlichen Insekten
Das Mücken Ihre Larven im Wasser ablegen
Sobald der erste Frost kommt, sollten Sie die Olla ausgraben, grob abbürsten und frostfrei lagern. Sollte Sie im Beet bleiben, besteht große Gefahr, dass sich das frierende Wasser in den Wänden ausdehnt und die Olla zerstört.
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Pflanzen sind für ihr Wachstum auf Pflanzennährstoffe angewiesen und aus diesem Grund sollte kein Hobbygärtner auf regelmäßiges Düngen verzichten. Wie bei anderen Gartenaufgaben ist es jedoch wichtig, richtig vorzugehen und man sollte daher wissen, worauf es beim Düngen ankommt. Aus diesem Grund haben wir in diesem Artikel 5 Tipps für richtiges Düngen zusammengetragen. Wenn Sie sich daran halten, dürfte eigentlich nichts schiefgehen!
Beim Düngen spielt auch die Pflanzenart eine Rolle
Wie richtig gedüngt wird, hängt auch von der jeweiligen Pflanze ab und wenn Sie beispielsweise eine Thuja düngen möchten, sollten Sie anders vorgehen, als wenn Sie portugiesischer Kirschlorbeer düngen. Informieren Sie sich daher vor dem Düngen, was es bezüglich der jeweiligen Pflanze zu beachten gilt, denn auf diese Weise erzielen Sie das beste Ergebnis.
Mangelerscheinungen können wichtige Hinweise liefern
Phosphor Mangel. Die Blätter färben sich rot.
Es gibt einige Indikatoren, die auf Mangelerscheinungen hinweisen können und viele Probleme lassen sich mit Düngemittel angehen. Was für Dünger sich letztendlich anbietet, hängt auch davon ab, was den Pflanzen fehlt. Hellgrüne bis gelbliche Verfärbungen bei jungen Blättern können beispielsweise ein Zeichen für Eisenmangel sein und natürliche Eisendünger sind in solchen Fällen eine gute Lösung.
Kompostdünger eignen sich wunderbar zur Grunddüngung
Düngemittel gibt es viele, aber zumindest auf Kompostdünger sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Kompostdünger enthalten viele organisch gebundene Mineralien und infolgedessen sind sie äußerst flexibel, weswegen sie sich für fast alle Gartenpflanzen eignen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Düngemitteln müssen Sie Kompostdünger nicht einmal extra kaufen, sondern Sie können ihn sogar selber mit Kompostwürmern herstellen. Kompostwürmer sind in der Lage, große Mengen an organischem Material schnell zu verarbeiten und hochwertigen Dünger herzustellen.
Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend
Natürlich sollten Sie möglichst auf hochwertige Düngemittel zurückgreifen, aber der Dünger allein ist nicht alles, sondern es kommt auch auf den richtigen Zeitpunkt an. Grundsätzlich ist die beste Düngezeit von Ende März bis Ende August, denn zu dieser Zeit befinden sich die Pflanzen in der Wachstumsphase und sind infolgedessen auf Nährstoffe angewiesen. Sollten Sie erst danach düngen, können sich die Pflanzen nicht rechtzeitig auf den Winter vorbereiten und werden wahrscheinlich frostempfindlich. Im Frühjahr sollten Sie hingegen darauf achten, dass die Pflanzen genügend Stickstoff bekommen und im Spätsommer brauchen sie Kalium. Der richtige Zeitpunkt ist also ausschlaggebend für den Erfolg beim Düngen.
Korrekte Lagerung ist auch bei Düngemitteln wichtig
Viele Hobbygärtner fragen sich, ob Düngemittel gesundheitsschädlich sind, aber das trifft höchstens auf minderwertige Dünger zu und selbst dann ist nicht von einem nennenswerten Risiko auszugehen, denn in Deutschland verkaufte Dünger dürfen keine negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben. Das heißt jedoch nicht, dass Düngemittel keine Risiken mit sich bringen und korrektes Lagern ist ein Muss. Einige Dünger zersetzen sich bei Feuer und bilden aufgrund von enthaltenem Chlor sowie Stickoxiden giftigen Rauch. Daher ist es wichtig, Düngemittel nicht in der Nähe von Brennstoffen oder Wärmequellen aufzubewahren. Zudem sollten Dünger selbstverständlich nicht oral aufgenommen werden. Abgesehen davon gibt es jedoch keine größeren Risiken.
Zusätzlich zu den hier bereits ausführlich besprochenen Kompostwürmern und Ihrer vielen Vorteile, leben noch viele anderen Tierarten in der Wurmkiste. Die meisten davon sind erwünscht (Enchytraen, Milben, Springschwänze, etc.) andere sind unerwünscht (Fruchtfliegen / Trauermücken) und weitere können als Indikator für die Gesundheit der Wurmkiste genutzt (Enchytraen, Ameisen) werden.
Springschwänze
Springschwänze sind ein wichtiger Teil der „Destruenten Familie“, als der Organismen, welche das Kompostmaterial verkleinern und teilweise fressen. Sie sind 1-3 mm groß meistens weiß, bis grau-weiß.
Die kleinen Tiere leben in fast allen Böden weltweit und zerkauen Kompostmaterial zu Humus. Damit schaden sie erwachsenen Pflanzen nicht und sind auch kein Problem in der Wurmkiste.
Einige Wurmfarmer haben vielleicht schon Ihre Bekanntschaft gemacht: Ameisen in der Wurmkiste. Ob nun vereinzelt oder gar in Nestern sind diese kleinen Krabbeltiere gelegentlich anzutreffen und meist keine gern gesehenen Besucher.
Wie kommen Ameisen in die Wurmkiste und wie wird man sie los?
Ameise
Zum einen sind Ameisen eine wichtige Indikatorspezies für eine zu hohe und lang andauernde Trockenheit in der Wurmkiste. Ist es trocken, fühlen sich Ameisen wohl.
Die Kompostwürmer mögen es etwas feuchter, also mischen Sie die Wurmkiste einmal durch und befeuchten Sie das Substrat mit einer Sprühflasche wenn es krümelig wirkt. Das Substrat ist am besten zwischen krümelig und matschig.
Zum anderen werden Ameisen von (viel) süßem Obst in der Wurmkiste angelockt; denn Apfel, Pfirsich und Co. sind für sie wahre Leckerbissen.
So kommt keine Ameise mehr in die Wurmkiste
Obwohl es sehr vereinzelte Berichte gibt in denen die Ameisen Wurm Kokons wegtragen, stellen sie für die Kompostwürmer (Eisenia) keine Gefahr dar. Das Hauptproblem ist, das beide Arten das gleiche Futter mögen, so dass die Ameisen Futterkonkurrenten für die Kompostwürmer darstellen.
Um Ameisen zu vermeiden stellen Sie die Wurmfarm in Dosen mit Wasser. Möchten Sie Ameisen bekämpfen, welche mit der Wurmkiste von draussen ins Haus kommen (im Winter etwa), empfehlen wir diese Köder mit natürlichem Wirkstoff.
Assel
Kellerassel
Einheimische Asseln werden zwischen 0,3 und 1 cm groß. Ihr Körper ist vom Rücken bis zum Bauch abgeplattet und besteht aus mehreren Körpergliedern, die wie ein Kettengerüst wirken. Bei Gefahr können sie sich zu einer Kugel zusammenrollen.
Asseln kommen nur dann in der Wurmkiste vor, wenn sie entweder bewusst eingeführt wurden oder wenn sie aus Versehen über Laub und Gartenabfall in die Kiste gelangen. Die kleinen Krebstiere atmen mit Kiemen, die sie beständig feucht halten müssen, daher verlassen sie die Wurmkiste innerhalb einer Wohnung nicht.
Da Asseln mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen auch frische und zähe Pflanzenabfälle gut zerstückeln und verdauen können, sind sie für die Humusbildung hoch bedeutsam. Ihr Auftreten stellt somit kein Problem dar und kann ignoriert werden.
Milben / Raubmilben
Milben in einer Wurmfarm
(Horn)Milben gehören zu den häufigsten Mitbewohnern einer Wurmfarm. Größe, Färbung und Beweglichkeit können sich bei den unterschiedlichen Arten stark voneinander unterscheiden.
Sie gehören zusammen mit den Weberknechten, den echten Spinnen, den Skorpionen und einigen anderen Gruppen zur Gruppe der Spinnentiere. Daher haben sie einen zweigeteilten Körper und acht Beine. Besonders schnelle Arten der Milben sind sogenannte Raubmilben, welche sich teilweise von anderen Milben, z.B. den Spinnmilben ernähren.
Die Larven der Milben haben dagegen 6 Beine, das kann manchmal etwas zur Verwirrung führen. In der obersten Bodenschicht tragen Milben zusammen mit Springschwänzen, Asseln und Regenwürmern entscheidend zum Abbau von organischem Material bei. Auch zerfallender Holzmulm wird von einer Unmenge von Milben besiedelt. Ein Kubikdezimeter Boden kann zwischen 100 und 10.000 Milben beherbergen. Neben den Springschwänzen gehören Hornmilben und Raubmilben daher zu den individuen reichsten Bewohnern in der Wurmkiste. Horn und Raubmilben sind nicht mit den Pflanzenschädlingen Wurzelmilben zu verwechseln!
Flüchtlige Milben vertrocknen in der trockenen Luft unserer Wohnungen in kürzester Zeit. Man kann diese Winzlinge also ganz entspannt beobachten. Sollte es aufgrund von einseitigem Futter zu Situationen kommen, in denen sich die Milben sehr stark vermehren, kann man die Population reduzieren, indem man eine Scheibe Toastbrot über Nacht in die Wurmkiste legt. Am nächsten Tag wird diese dann zusammen mit den draufsitzenden Milben entsorgt. Starke Schwankungen in der Bevölkerung sind zum Beispiel direkt nach dem Starten der Wurmkiste völlig normal.
Hornmilben (auch bekannt als Raubmilben) und Wurzelmilben sind zwei verschiedene Arten von Milben, die in unterschiedlichen Umgebungen vorkommen und unterschiedliche Auswirkungen auf Pflanzen haben.
Hornmilben vs. Wurzelmilben
Hornmilben (Raubmilben):
Hornmilben gehören zu den Raubmilben und sind Nützlinge im Gartenbau.
Diese Milbenarten ernähren sich von anderen schädlichen Milben, Insekten oder deren Larven, die Pflanzen schädigen können.
Hornmilben können dazu beitragen, das ökologische Gleichgewicht im Garten aufrechtzuerhalten, indem sie Schädlinge natürlicherweise kontrollieren.
Sie sind für Pflanzen in der Regel nicht schädlich.
Wurzelmilben:
Wurzelmilben hingegen sind Schädlinge, die sich auf den Wurzeln von Pflanzen festsetzen.
Sie können Pflanzen schwächen, indem sie sich von den Nährstoffen in den Wurzeln ernähren oder Krankheiten übertragen.
Wurzelmilben können zu Gelbfärbung, Welken und einem allgemeinen Rückgang der Pflanzengesundheit führen.
Einige Arten von Wurzelmilben können schwerwiegende Schäden an Pflanzen verursachen und erfordern Maßnahmen zur Bekämpfung.
Insgesamt sind Hornmilben nützliche Organismen, die helfen können, den Befall schädlicher Insekten oder Milben zu kontrollieren. Wurzelmilben hingegen sind Schädlinge, die direkt die Wurzeln von Pflanzen angreifen und ernsthafte Schäden verursachen können. Bei der Pflege von Pflanzen ist es wichtig, zwischen Nützlingen und Schädlingen zu unterscheiden, um angemessene Maßnahmen zur Erhaltung der Pflanzengesundheit zu ergreifen.
Enchytraen
Enchytraen
Enchytraen sind sehr kleine Würmchen mit einer Körperlänge von 0,5 – 3 cm. Sie sind weiß bis hellgelb gefärbt und wesentlich dünner als Kompostwürmer, sodass sie sich deutlich von diesen unterscheiden. Auch sie ernähren sich von abgestorbener Materie, bevorzugen jedoch ein eher saures Milieu. Enchytraen sind zu schwach um sich selbst Gänge im Boden zu Bohren.
Wenn sich in Ihrer Wurmkiste wirklich sehr viele Enchytraen einfinden, ist das Substrat zu sauer. Hier können Sie Abhilfe schaffen, indem Sie Kalk oder Mineralmischungen (Mineral Futter) zugeben.
Enchytraen werden übrigens oft als Futtertiere für die Aquaristik und Terraristik gezüchtet. Dies ist auch in einer Wurmkiste möglich, wenn spezielles Futter eingesetzt wird.
Trauerfliegen
Trauerfliegen gehören zur Gattung der Mücken. Sie werden bis zu 7 mm groß und sind dunkel gefärbt mit einem schlanken Körper. Ihre Flügel sind charakteristisch dunkel, deren die Mittelader sich glockenförmig aufteilt. In eine Wurmfarm kommen sie meist über Blumenerde und können sich von dort aus in der ganzen Wohnung ausbreiten. In der Wurmfarm erfüllen sie keine sinnvolle Funktion.
Am einfachsten wird man die Plagegeister mit Neemöl oder Nematoden wieder los. Auch Gelbtafeln können helfen, bei einem akuten Befall die Plage einzudämmen. Bitte vermeiden Sie Erde aus unbekannter Quelle (Baumarkt, Gärtnereien) in die Wurmkiste zu geben.
Fruchtfliegen
Fruchtfliege
Die kleinen Fliegen können schnell mal zur Plage werden. Sie können schon mal vorkommen (auch in einer Wurmfarm), sind aber leicht zu beseitigen. Fruchtfliegen kommen bereits in der Schale von Obst in die Wurmfarm und sind somit schwer zu vermeiden.
Äußerst selten kommen im Kompost auch Hundertfüßer vor, die zu der Familie der Tausendfüßer gehören. Sie haben jedoch längere Fühler und Beine als die Tausendfüßer und können zudem sehr schnell rennen, womit sie sich ebenfalls von den langsamen Tausendfüßer unterscheidet.
Hundertfüßer leben räuberisch und schnappen sich hin und wieder auch mal einen jungen Regenwurm. Dies stellt jedoch keine ernsthafte Gefahr für die gesamte Wurmbevölkerung dar und gehört in der Natur zum Lebenskreis dazu.
Ohrenkeifer
Ohrenkeifer Forficula auricularia
Ohrwürmer (Dermaptera) sind eine Ordnung der Insekten und gehören zu den Fluginsekten (Pterygota). Ohrwürmer bevorzugen warme Gebiete und Habitate. Sie ernähren sich von Pflanzenteilen und Bestandsabfall, einige Arten sind jedoch auch Räuber und jagen kleinere Insekten. Die Zangen werden, je nach Art, bei der Jagd auf kleine Insekten, zur Flügelentfaltung und zur Verteidigung genutzt, nicht zum Kneifen in Ohren, wie der Name Ohrkneifer suggerieren könnte.
In der Wurmkiste sind sie selten zu finden und gelten höchsten als Futterkonkurrenten. Ein Entfernen ist nicht nötig.
Kompost aus der Kiste
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Bildnachweise: Wurmwelten.de, Werner David, Wikimedia
Regenwürmer fühlen sich in einem feuchten und lockeren Erdreich wohl. Das gilt nicht nur für reguläre Erde und im Handel erhältliche Blumenerde, sondern auch für den Kompost: Hier sind besonders viele Nährstoffe vorhanden, über die sich Würmer und viele andere Tiere, die im Garten zu finden sind, freuen. Grundsätzlich ist es ganz einfach, Kompost selbst herzustellen: Mit diesen Tipps gelingt es spielend.
Kompost im Garten benötigt den richtigen Ort
Zugegeben: Kompost ist bei Regenwürmern zwar beliebt, für Menschen aber nicht unbedingt eine appetitliche Angelegenheit. Immerhin landen dort zahlreiche Komponenten aus dem Haushalt und dem Garten, die dort absichtlich gemeinsam verrotten sollen. Das bringt naturgemäß mit der Zeit einen strengen Geruch mit sich. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass sich der Kompost möglichst weit von Terrasse oder Haustür entfernt befindet, um die Geruchsbelästigung in Grenzen zu halten. Da Kompost eine bestimmte Kerntemperatur benötigt, sollten Sie ihn an einer geschützten Stelle anlegen: Wind kann die Temperatur verringern und so den Kompostiereffekt verlangsamen.
Karton, Pflanzenabfälle und Co.: Was darf alles auf den Kompost?
Wenn es darum geht, was alles auf den Kompost gehört, um diesen möglichst effizient zu gestalten, raten Gartenexperten dazu, eine möglichst ausgewogene Mischung aus grünen und braunen Elementen zuzuführen. „Grünes“ sind Pflanzenbestandteile, die dem Kompost Stickstoff liefern.
Dazu gehören beispielsweise biologische Küchenabfälle, Grasschnitt, Schnittblumen und Kaffeesatz beziehungsweise Teebeutel. Bei „Braunem“ handelt es sich um Bestandteile, die einen hohen Anteil an Fasern enthalten, so etwa Papier, Eierschalen oder Sägemehl. Aber auch Materialien wie Blähton können auf den Kompost gegeben werden: Die nachhaltigen und umweltfreundlichen Tonkugeln dienen nicht nur im Blumentopf, sondern auch auf dem Komposthaufen als Drainage und sorgen für eine optimale Wasserversorgung.
Essensreste und Tierkot: Was gehört auf keinen Fall auf den Kompost?
Vieles, was im Haushalt und Garten anfällt, kann bedenkenlos auf dem Kompost landen und diesen durch Nährstoffe bereichern. Es gibt aber auch Dinge, die auf jeden Fall in den Hausmüll gehören und nicht kompostiert werden sollten. Fleisch, gekochte Speisen, Milchprodukte, kranke Pflanzen oder auch Tierkot haben auf dem Kompost nichts zu suchen. (Tierkot können Sie in der Tierkot Wurmfarm kompostieren). Ein Grund dafür liegt unter anderem darin, dass durch die Gerüche Wildtiere angelockt werden, die sich an den Kochabfällen bedienen.
Den Kompostiervorgang aktivieren: So einfach geht es!
Haben Sie Ihren Kompost mit einer ausgewogenen Mischung aus Grünem und Braunem an einer geeigneten Stelle angelegt, müssen Sie nur noch den Kompostierungsprozess in Gang bringen. Hierzu benötigen Sie etwas fertigen Kompost aus dem Gartenfachhandel und eine kleine Menge Kompostbeschleuniger. Dadurch siedeln sich die erforderlichen Bakterien an, die wiederum den Verfall der einzelnen Bestandteile beschleunigen.
Anschließend ist es wichtig, den Kompost immer angemessen feucht zu halten. Übernimmt der Regen diese Aufgabe nicht ausreichend, sollten Sie den Kompost regelmäßig gießen und danach umgraben. Hierbei sollte der gesamte Kompost einmal umgeschichtet werden, damit eine optimale Sauerstoffzufuhr für die Bakterien gewährleistet werden kann. Besonders, wenn Sie viele größere Bestandteile auf den Kompost gegeben haben, ist dies unverzichtbar. Innerhalb von etwa sechs Wochen kann es so gelingen, Kompost selbst herzustellen. Wünschen Sie einen feineren Kompost, ist es aber ratsam, diesem noch mehr Zeit zu geben.
Die Frage nach den Kosten eines Whirlpools ist allein mit dem Kaufpreis nicht beantwortet. Schon dieser variiert je nach Hersteller, Qualität, Ausstattung, Design und Technik. Hinzu kommen die laufenden Unterhaltskosten für Strom, Wasser und Instandhaltung. Soll der Whirpool nicht im Haus, sondern im Garten entstehen, entstehen überdies Baukosten für das Ausheben einer Baugrube, den Abtransport des Aushubs und das Verlegen von Wasser- und Abwasserleitungen. Eine günstige Alternative hierzu ist ein mobiler Außenwhirlpool, der sich an jedem beliebigen ebenen Platz im Garten nutzen lässt. Doch auch das Badezimmer lässt sich durch einen platzsparenden Indoor-Whirlpool in eine Wellness-Oase verwandeln. Kurzum, die Kosten für einen Whirlpool ergeben sich aus verschiedenen Aspekten.
Darauf ist beim Kauf zu achten
Ein Whirlpool bietet nicht nur die Möglichkeit, sich auf luxuriöse und wohltuende Weise zu entspannen. Er steigert auch den Wert einer Immobilie. Wer einen eigenen Swimmingpool im Garten hat, kann dies bestätigen. Darum sollte bei der Anschaffung eines Whirlpools nicht am falschen Ende gespart werden: an der Qualität. Hochwertige Whirlpools zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Whirlpool im Garten – Pezibear auf Pixabay
Markenqualität
Whirlpools von Markenherstellern sind zwar teurer als Billigprodukte, dafür erhält der Käufer aber ein langlebiges Produkt mit guter Ausstattung. Obendrein gibt es einen Kundendienst, der Probleme behebt, sowie eine Ersatzteilversorgung, die noch Jahre über Produktionsende hinaus weiterbesteht.
Gute Isolierung
Dieser Punkt ist vor allem bei Außen-Whirlpools wichtig. Je besser ein Modell isoliert ist, desto geringer fallen die Stromkosten zur Erwärmung des Wassers aus.
Leistungsfähige Heizung
Wer eine zu schwache Heizung anschafft, muss lange auf die Wohlfühltemperatur im Whirlpool warten. Möglicherweise wird diese Temperatur im Freien erst gar nicht erreicht. Darum ist beim Kauf auf eine leistungsfähige Heizung zu achten.
Viele Düsen
Je hochwertiger ein Whirlpool ist, desto mehr Massagedüsen besitzt er. Käufer sollten darauf achten, dass die Düsen verstellbar sind. Um die Massagewirkung zu erhöhen, sollten neben Luftdüsen auch Wasserstrahldüsen vorhanden sein.
Kräftige Pumpe
Je mehr Massagedüsen ein Whirlpool hat, desto kräftiger muss die Pumpe ausgelegt sein. Gute Pumpen sind nicht nur stark, sondern überzeugen auch mit einem niedrigen Geräuschpegel.
Diese Kosten sind einzuplanen
Die reinen Anschaffungskosten eines Whirlpools reichen von rund 500 Euro für aufblasbare Modelle bis zu 30.000 Euro und mehr für Fünf-Personen-Swim-Spas. Hier sind dem individuellen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Hinzu kommen die Stromkosten. Der Whirlpool-Anbieter VivaAqua hat hierzu eine Musterrechnung angestellt, die von einer zweimaligen Poolnutzung pro Woche über 50 Wochen im Jahr ausgeht. Für diese 100 Nutzungen von je einer Stunde werden jeweils 3 kW zugrunde gelegt. Somit ergeben sich 300 kWh. Bei rund 32 Cent pro kWh ergeben sich 96 Euro pro Jahr an Nutzungskosten. Diese Musterrechnung weist zudem rund 300 Euro für Beheizung, 36 Euro für Schlauchreinigung und 150 Euro für Reinigungszyklen aus. Insgesamt belaufen sich die Kosten somit auf 582 Euro im Jahr. Nicht zu vergessen sind die Kosten für den zwei bis dreimal im Jahr vorzunehmenden Wasserwechsel.
So lassen sich die Kosten begrenzen
Gute Planung ist alles. Das beginnt schon bei der Auswahl der passenden Whirlpool-Größe. Wie schon erwähnt, helfen auch gute Isolierung und Materialqualität beim Begrenzen der laufenden Kosten eines Whirlpools. Weitere Spareffekte lassen sich mit sinnvollem Zubehör wie zum Beispiel eine Thermoabdeckung erreichen. Diese hilft nicht nur beim Stromsparen, sondern schützt das Wasser zugleich vor hineinfallenden Verunreinigungen. Gartenexperten empfehlen überdies eine Überdachung zum Schutz vor Wind oder gar einen gewächshausähnlichen Überbau. Lohnenswert ist zudem die Überlegung, ob der Whirlpool tatsächlich im Winter genutzt werden soll. Eine ganzjährige Nutzung ist zwar möglich, aber stromintensiv.
Fazit
Wer bei der Anschaffung eines Whirlpools von vornherein die Kosten im Blick hat, der spart nicht nur bares Geld, sondern verschafft sich zugleich einen Zugewinn an Wellness und Gesundheit. Gerade aus gesundheitlicher Sicht spricht vieles für einen Whirlpool. Er fördert die Durchblutung von Haut und Gewebe, lindert Muskel- und Gelenkbeschwerden, entschlackt den Körper, mindert den Stress, entspannt und fördert einen guten Schlaf.
Ein guter Ackerboden hat mehr als 200 Tauwürmer pro m³. Das entspricht mehr Biomasse als es möglich ist, Kühe auf der Weide zu halten. Dementsprechend ist der Anteil der Arbeit der Würmer auch sehr hoch.
Das glauben Sie nicht? Dann achten Sie bei der nächsten Gartenarbeit mal darauf, wie viele Würmer sich in einem kleinen Stückchen Garten tummeln können. Sie werden erstaunt sein, wie viele Sie dort finden werden.
Würmer leben in jedem Stück unseres Bodens. Einige davon sind gesellige Kompostwürmer, die sich vermehrt in unseren Komposthaufen und deren Erde finden (lesen Sie dazu auch: Was können Kompostwürmer für Ihren Komposthaufen tun?) und andere sind eher einzelgängerische Tau- oder auch Regenwürmer.
Hat der Bauer mehr Kühe oder Würmer?
Geht es um den Vergleich der Anzahl, so ist die Sache relativ einfach: der Bauer hat zahlenmäßig klar mehr Regenwürmer in den Böden seiner Felder und Wälder als Kühe im Stall. Und wie sieht es beim Gewichtsvergleich aus? Ein Regenwurm wiegt ja nur wenige Milligramm, kann da die pure Masse der Würmer das Gewicht der Kühe auf der Weide schlagen? Die Antwort ist simpel: ja, sie kann!
Gibt es in der Masse mehr Würmer oder mehr Kühe auf der Weide?
Oberirdisch leben vom Gras eines Hektars Weide (100m x 100m) im Schnitt zwei Kühe mit einem Lebendgewicht von zusammen circa 1.000 kg. Unterirdisch ernährt dieses Stück Land die doppelte Biomasse an Regenwürmern. Das bedeutet, dass auf 1.000 kg Kuh die Masse von 2.000 kg Würmern kommt! Schwer vorzustellen, doch es ist tatsächlich so. Damit sind die kleinen Helden des Bodens in jedem Fall nicht nur in der Überzahl.
Durch die Hilfe der Regenwürmer wird der Boden belüftet und das Gras für die Kühe kann optimal wachsen.
Probieren Sie sich diese Tatsache beim nächsten Spaziergang mal vorzustellen, wenn Sie an einer Kuhweide vorbeikommen!
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Dieser Sommer hat es in sich. Temperaturen von über 35°C sind keine Seltenheit. Da heißt es zu handeln, damit die Kompostwürmer in Ihrer Wurmkiste keinen Schaden nehmen!
Kompostwürmer sind zwischen 0 und 30° überlebensfähig und fühlen sich zwischen 15-25°C am wohlsten. In der Natur gehen Kompostwürmer im Erdboden auf Tauchstation wenn die Temperaturen unangenehm werden. Kompostwürmer „überleben“ auch in Form von Nachkommen, indem sie Kokons mit jungen Würmern ablegen, sobald ungünstige Temperaturen ein Überleben schwierig machen.
Wurm Kokons
Regenwurm Kokons sind reine Wunderwerke der Natur. Viele Prozesse in Ihnen sind noch nicht erklärt, aber so viel ist klar: Die überlebensfähige Temperaturspanne verbreitert sich von -2 bis fast 38°C.
Aber ist das eine Lösung für Wurmkisten? In einer (schwarzen) Wurmkiste in der Sonne entstehen schnell Temperaturen von über 50°C. Das überlebt kaum ein Regenwurm! Es muss also entweder regelmäßig gekühlt werden oder die Wurmkiste muss an einen Ort versetzt werden, der kühler ist.
Wurmkisten kühlen
Ironischerweise ist eine Decke sehr gut geeignet, um Wurmkisten zu kühlen. Dazu wird die Decke in einen Eimer mit Wasser gelegt bis sie sich vollgesogen hat. Dann wird sie um die Wurmkiste gewickelt. Das Wasser verdunstet und kühlt so die Kiste ab. Alternativ können Handtücher oder Kartonage verwendet werden.
Wurmfarm Wurm Cafe
Aber Achtung: Das Wasser muss regelmäßig erneuert werden. Außerdem ist diese Art der Kühlung nur für außerhalb geeignet, da die Wassertropfen Flecken auf dem Boden hinterlassen können.
Bei dieser Methode ist es wichtig, dass die Luftlöcher offenbleiben. Höhere Temperaturen bedeuten nämlich auch höheren Sauerstoffverbrauch aller Organismen in der Wurmkiste.
Die Wurmkiste gießen
Kühlen ist auch durch Gießen mit Wasser möglich. Die Temperatur von Wasser aus den meisten Leitungen liegt um die 7°C. Da liegt es nahe die Wurmkiste mit einer Dusche in die oberste Schicht abzukühlen. Dies ist sicherlich als Notbremse geeignet, sollte man die Kiste mal vergessen haben, aber keine dauerhafte Lösung. Regelmäßiges Gießen verschlämmt den Inhalt der Wurmkiste stark.
Zudem hält diese Art der Kühlung nur etwa 1-2 Stunden vor. Ein regelmäßiges Wässern sollte also schon im Sinne des Wassersparens vermieden werden. Weiterhin werden bei jeder Dusche wertvolle Nährstoffe ausgewaschen, die dann im Wurmtee sind. (Natürlich können sie mit dem Wurmtee dann düngen). Das schmälert den Nährgehalt des Wurmhumus in der Kiste.
Location, Location, Location!
Die Lösung fast aller Probleme lautet: der Keller! Ein unterirdischer Keller sollte auch bei Temperaturen von über 35°C Ihren Würmern ein gutes zu Hause gewähren. Platzieren Sie die Wurmkiste in eine geflieste Ecke damit eventuelle Ausreißer nicht weit kommen. Diese sind – wenn überhaupt – im Moment des ersten Sommergewitters nach dem Umzug in den Keller zu erwarten. Danach haben sich die Würmer an die kühlere Umgebung gewöhnt und bleiben brav in der Kiste.
Aber auch hier gilt: Vergessen Sie Ihre Würmer nicht. Besonders die Abfälle sommerlicher Salate, in Wasser eingelegter Kartonage und Eierkartons munden ihnen jetzt. Sollten Sie viele Obstschalen füttern, geben Sie bitte etwas mehr Mineral Mix als üblich hinzu, um die zusätzliche Säure auszugleichen. So verhindern Sie Fruchtfliegen.
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Effektive Mikroorganismen sind natürlicher Pflanzendünger und Pflanzenschutzmittel. Die in hoher Konzentration enthaltenen Mikroben in flüssiger Form genießen bei Professionellen und Hobby-Biogärtnern einen sehr guten Ruf.
Kraftstoff für Pflanzen und Boden
Effektive Mikroorganismen im heimischen Garten einsetzen
Die Mischung aus qualitativ hochwertigen Lebensmittel- und Bodenbakterien, sowie Pilzen wirkt für die Pflanzen und ihren Nährboden wie ein Schub für ein intaktes Immunsystem. Anfälligkeiten für Krankheiten wie z.B. Mehltau und Krautfäule werden vorgebeugt.
Eine gesunde Durchwurzelung wird gefördert, sowie das gesamte Wachstum der Pflanze. Außerdem erhöhen sie die Bodenfruchtbarkeit und unterbinden Fäulnis sowie die Ansiedlung von Schädlingen.
Wer viele Pflanzen zu pflegen hat, hat einen erhöhten Bedarf an Effektiven Mikroorganismen. Somit liegt der Wunsch nahe, das Mittel ohne hohe Kosten und in größerer Menge selbst herzustellen. Das ist durchaus möglich. Wichtig ist, dass bereits bei den zur Herstellung eingesetzten Mitteln auf gute Qualität geachtet wird und das mit äußerster Sauberkeit gearbeitet wird.
Außerdem: Messbecher, 5-Liter-Kochtopf, Herd, etwas zum Rühren, Trichter, 5-Liter-Kanister, Fermenter (muss den 5-Liter-Kanister fassen können), Wasserthermometer, Aquarienheizstab (sofern nicht beim Fermenter mitgeliefert) (Das Ganze als fertiges Fermenter Set)
Die Stammlösung: Die eingesetzte Stammlösung sollte nicht älter als 12 Monate und sowohl kühl als auch dunkel gelagert worden sein. Das verhindert das schnelle abbauen.
Wichtig: Alle zur Herstellung eingesetzten Geräte zuvor gründlich reinigen!
Die benötigte Zuckerrohrmelasse in einem separaten Gefäß in heißem, aber nicht kochendem Wasser (1 Liter ) auflösen
Diesen Ansatz geben Sie in den Mikrobrüter und füllen ihn fast bis obenhin mit der restlichen handwarmen Wassermenge auf
Die Flüssigkeit gut durchrühren bis die Zuckerrohrmelasse komplett aufgelöst ist
Jetzt wird die Lösung mit den aktiven Effektiven Mikroorganismen in entsprechender Menge, hinzugefügt und erneut umgerührt
Deckel mit anhängendem Heizstab auf den Fermenter schrauben
Gärspund aufsetzen (zwischen Gärspund und Ansatzflüssigkeit sollte eine ca. 0,5 cm breite Luftschicht sein)
Diese Mischung nun 10 – 14 Tage bei ca. 28 – 32 Grad Celsius fermentieren lassen
Das Produkt sollte im optimalen Fall einen pH-Wert zwischen 3,0 und 4,0 haben.
Würmer gehören nicht gerade zu der Spezies, mit der man sich gerne auseinandersetzt. Haben will sie erst recht keiner. Sie sehen nicht sonderlich schön aus und haben allgemein ein schlechtes Image. Dabei ist Wurm nicht gleich Wurm! Klar gibt es Kandidaten, die auch Schaden anrichten können, wenn sie dort landen, wo sie nicht hingehören. Aber um die geht es hier nicht. Bevor Sie also bei der Anlage Ihres Gartens zur Spitzhacke greifen, um die vermeintlich unliebsamen Gäste zu eliminieren, lesen Sie erstmal weiter …
Kompostwürmer
Würmer sorgen für einen fruchtbaren Garten
Würmer spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung eines nährstoffreichen Bodens. Im Zuge der sogenannten Kompostierung werden organische Abfälle mithilfe von Würmern und anderen Bodenlebewesen sowie Sauerstoff aus der Luft in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt. Auf diese Weise recyceltes organisches Material, auch Humus genannt, besitzt nicht nur hervorragende Eigenschaften zur Verbesserung der Bodenstruktur, sondern enthält auch eine Fülle an wertvollen Nährstoffen und ist ein effektiver Dünger auf natürlicher Basis. Würmer sind ein Teil dieser Wertschöpfungskette und sollten nicht als Last angesehen werden. Ob Sie einen Komposthaufen anlegen oder für einen effektiven Nährstoffkreislauf im Beet sorgen wollen – Würmer spielen dabei eine gewichtige Rolle. Es gibt viele verschiedene Arten von Würmern in unseren Gärten – die beiden bekanntesten sind Regen- und Kompostwürmer.
Welche Funktionen erfüllen Würmer im Garten?
Würmer ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenresten. Bakterien und Pilze helfen bei der Zersetzung und Verdauungsarbeit. Was die Würmer anschließend ausscheiden, ist Dünger pur für die Pflanzen. Da Würmer unermüdlich graben – je nach Art in unterschiedlichen Tiefen –, sorgen Sie zudem für eine gute Verteilung des wertvollen Stoffes. Die Freisetzung und Rückführung zuvor gebundener Nährstoffe ist nur einer der Vorteile, die Gartenwürmer für das Pflanzenwachstum bieten. Des Weiteren belüften sie mit ihrer Grabungsaktivität den Boden und sorgen so für einen Anstieg des Sauerstoffgehalts. Vor allem der Regenwurm ist bekannt für eine effektive Lockerung des Bodensubstrats, was für eine gute Belüftung sorgt. Je mehr Sauerstoff zu den Wurzeln der Pflanzen gelangen kann, desto besser ist es für die Pflanzen. Sie danken es mit gesundem Wachstum. Würmer erfüllen durch ihre Lebensweise eine gewisse Art von Kultivierungsfunktion. Wenn Sie dazu regelmäßig, aber moderat gießen, dann fühlen sich nicht nur die fleißigen Helfer wohl, sondern auch die Pflanzen. Und sie sorgen mit dem Wässern zusätzlich dafür, dass sich die Nährstoffe lösen und von deren Wurzeln aufgenommen werden können.
Würmer sind die perfekten kleinen Gartenhelfer
Wenn Ihr Gartenboden eine verdichtete Oberfläche mit Trockenrissen aufweist, könnte das ein Hinweis sein, dass Bodenlebewesen fehlen. Sie müssen dann gar nicht unbedingt selbst anfangen, Ihren Garten komplett zu durchpflügen. In unseren Wurmwelten finden Sie jede Menge Tipps, wie Sie mithilfe der kleinen Gartenhelfer wie von Zauberhand einen perfekten Boden erhalten. In unserem Wurmshop können Sie Wurmkisten, Startersets für die eigene Wurmzucht und neben vielen weiteren Dingen natürlich auch unseren eigens produzierten, hochwertigen Wurmkompost erstehen.