Naturgarten

Fehler bei der Gartengestaltung vermeiden

Mit einem eigenen Garten hat man die Möglichkeit, diesen nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten. Aber hinsichtlich der Gestaltung können unkluge Entscheidungen ärgerlich werden. Denn wenn man erst einmal fertig mit der Gartengestaltung ist, lässt sich im Nachhinein nur noch mit viel Aufwand und wahrscheinlich noch zusätzlichen Kosten etwas ändern.

Einige Fehler fallen häufig erst ein paar Jahre später auf. Dann wenn man bemerkt, dass man viel zusätzlich arbeiten muss oder die Gartengestaltung doch nicht dem entspricht, was man sich eigentlich gewünscht hat. Wenn man sich Ärger und unnötige Arbeit sowie Kosten ersparen will, sollte man die gängigsten Fehler in der Gartengestaltung vermeiden. Natürlich können Fehler immer passieren, aber in der Gartengestaltung sind sie sehr ärgerlich, weil man sie meist nur schwer korrigieren kann.

Nicht planlos den Garten gestalten

Auch wenn die Sonne scheint, also das Wetter gut und die Motivation zur Gartenarbeit hoch ist, empfiehlt es sich nicht, unüberlegt und planlos mit der Gartengestaltung loszulegen. Ohne Plan zu arbeiten wird man schnell bereuen. Meist erweisen sich unüberlegte Umbauten als umständlich oder sie lassen sich nicht ins Gesamtbild des Gartens anpassen. Es lohnt sich, bedacht zu handeln. Man sollte zuerst überlegen, welche Bereiche im Garten bleiben sollen, wo man etwas neu gestalten möchte und welche Wünsche man an den Garten hat. Dann kann man mit einer Skizze weitermachen. Man kann beispielsweise mit dem Aufteilen des Grundrisses in verschiedene Bereiche beginnen. Dann zeichnet man große Dinge und Beete. Zuletzt können einzelne Pflanzen oder Möbel platziert werden. Örtliche Gegebenheiten sollten dabei immer beachtet werden (z.B: Sonnen- und Schattenlagen, vorhandene Wasser- oder Stromanschlüsse).

Bei der Planung können Rasenkanten und Beeteinfassungen berücksichtigt werden

Bei der Gartengestaltung kann eine Rasenkante oder eine Beeteinfassung eine nützliche und schöne Möglichkeit der Gartengestaltung sein. Der Kreativität sind damit nahezu keine Grenzen gesetzt. Man bekommt Rasenkanten oder Beeteinfassungen in ganz unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Beispiel Holz, Metall, Stein oder auch Kunststoff. Damit lassen sich dann nach eigenen Wünschen Beete oder Rasenabschnitte umranden. Ob es sich um eine Rasenkante oder eine Beeteinfassung handelt, hängt vom Einsatzzweck ab. Bei der Einfassung eines Rasens spricht man von einer Rasenkante und bei der Gestaltung von Beeten handelt es sich um eine Beeteinfassung.

Beides bietet Vorteile. Man hat zunächst ein optisch aufwertendes Element, welches bei der Gestaltung des Gartens auch eine wichtige Rolle spielen kann. So lassen sich zum Beispiel Wege und Rasenflächen klar voneinander abgrenzen. Umrandungen können dazu beitragen, das Rasenmähen in den Randbereichen zu erleichtern. Auch kann verhindert werden, dass Gras sich unerwünscht ausbreitet. Eine Beetbegrenzung kann dabei helfen, dass Wucherungen der Wurzeln von Pflanzen eingedämmt werden.

Die Bodenbeschaffenheit berücksichtigen

Oft wird es vernachlässigt, aber es wäre gut, wenn man die Beschaffenheit des Bodens berücksichtigt. Denn diese ist wichtig für ein gesundes Pflanzenwachstum. Das sollte bei der Gartengestaltung – besonders bei der Wahl neuer Pflanzen – unbedingt berücksichtigt werden. Wenn die Bedürfnisse der Pflanzen nicht mit den Bodenverhältnissen übereinstimmen, kann es viel Mühe kosten, dass die Pflanzen trotzdem wachsen und gedeihen. Deswegen ist eine Bodenanalyse besonders bei einer Neugestaltung sinnvoll. Man kann dann die passenden Pflanzen wählen, man kann aber auch den Boden durch gezieltes Düngen oder durch andere Maßnahmen verbessern.

Keine unpassenden Pflanzen wählen

Bei der Wahl der Pflanzen spielt natürlich der persönliche Geschmack eine große Rolle. Trotzdem sollte hier nicht nur nach dem Bauchgefühl gekauft werden. Wenn man einen möglichst pflegeleichten Garten will, sind zum Beispiel andere Pflanzen geeignet, als die, die man für einen traditionellen Bauerngarten verwenden würde. Dann muss man wissen, dass Blühpflanzen im Frühling und Sommer zwar besonders schön aussehen, aber wenn man sie nur hat, wirken im Herbst und im Winter die Beete dafür trist und leer. Man kann deswegen drauf achten, dass ebenso winterharte Blattschmuckpflanzen gewählt werden, damit der Garten auch ab Herbst noch immer schön aussieht.

In einem Beet sorgen zusätzlich Höhenunterschiede zwischen einzelnen Pflanzen oder aufeinander abgestimmte Blütenfarben für ein abwechslungsreiches und harmonisches Bild. Bei Bäumen sollten man darauf achten, dass diese besonders in kleinen Gärten nicht zu groß werden. Vor dem Kauf kann man sich erkundigen, ob der gewünschte Baum auch ausgewachsen ausreichend Platz im Garten hätte.

Den Arbeitsaufwand berücksichtigen

Wenn ein Garten neu gestaltet wird, muten sich viele Menschen dabei zu viel zu. Es kann zwar eine tolle Vorstellung sein, wenn man ein Gemüsebeet und ein Gewächshaus, einen Rosengarten sowie eine formschöne Hecke besitzt, aber man muss dabei auch wissen, dass es viel Arbeit bedeutet. Dann kann es schnell passieren, dass die Arbeit, welche man in die Pflege stecken muss, einem den Spaß daran verdirbt. Viele unterschiedliche Pflanzen mit unterschiedlichen Ansprüchen benötigen besonders viel Pflege. Einen pflegeleichten Garten kann man mit robusten und einheimischen Pflanzen erhalten. Auch kann man Unkraut mit Hilfen von Bodendeckern minimieren und anstelle eines pflegebedürftigen Rasens kann man sich für eine insektenfreundliche Blumenwiese entscheiden.

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Bokashi Komposter

Bokashi- Depots zur Baumstärkung

Bokashi Komposter liefern regelmäßig fertiges Bokashi. In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine der Verwendungsmöglichkeiten von fertigem Bokashi zeigen. (Was ist Bokashi?)

Obstbäume bringen dank der Wirkung von Bokashi-Depots deutlich mehr Früchte hervor. Von Schädlingen befallene Laubbäume erfahren eine Revitalisierung. Bokashi Depots anzulegen, ist sehr einfach.

Bokashi-Depots im und am Boden

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Stärkung von Bäumen durch Effektive Mikroorganismen im Boden über die Wurzeln zu erwirken.

Option 1:

Kleine Bäume: Ausgehend vom äußeren Rand der Baumkrone ringsum 15 bis 20 cm tiefe Löcher graben, je 2 bis 3 pro Meter. Jedes Loch mit einer Handvoll Bokashi füllen und schließen.

Große Bäume: Orientiert am Traufbereich der Baumkrone, ringsum im Abstand von 1 bis 2 Metern 30 cm tiefe Löcher ausheben. Diese zur Hälfte mit einem Spaten Bokashi füllen, das im Verhältnis 1:1 mit Erde gemischt wurde. Die andere Hälfte zum Schutz vor Tieren mit reiner Erde auffüllen.

Abschließend immer eine Garten- und Bodenaktivator- oder aktivierte Lösung effektiver Mikroorganismen unter die Krone gießen und dies von April bis September alle 4 bis 6 Wochen wiederholen. Der Sickersaft aus Bokashi Eimern ist dafür bestens geeignet.

Option 2:

150 g/m² Bokashi ferment oder Kompost und 10 g/ m² Urgesteinsmehl unter dem Baum verteilen, eine Garten- und Bodenaktivator- oder aktivierte Lösung effektiver Mikroorganismen unter die Krone gießen und dies von April bis September alle 4 bis 6 Wochen wiederholen.

Anwendung von effektiver Mikroorganismen Bokashi-Depots am Baum

Bokashi Ferment

Kleine Bäume:

Zum Schutz vor Krankheiten und Parasiten sowohl vor als auch nach der Blüte zur frostfreien Zeit komplett mit effektiven Mikroorganismen besprühen. Das Besprühen wiederholt sich alle 3 bis 4 Wochen. Ist der Baum erkrankt, einmal wöchentlich.

Wundbehandlung und Obstbaumschnitt mit Bokashi

Um Schädlings- und Pilzbefall sowie Sporen vorzubeugen und die Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse zu erhöhen, ist eine Wund- und Schnittstellenbehandlung mit einer Paste aus effektiven Mikroorganismen sehr hilfreich.

Bokashi-Eimer Sickersaft

Dazu wird aktivierte Lösung mit Urgesteinsmehl zu einer Paste angemischt und mit einem Pinsel auf die offenen Stellen aufgetragen.

Da Schnittwunden auch beim regulären Obstbaumschnitt entstehen, findet die Paste auch dort Anwendung. Allerdings sollten die bepinselten Stellen abschließend für einige Tage mit einer Folie bedeckt werden, um ein Abwaschen durch Regen zu vermeiden.

Wir wünschen viel Erfolg im Garten!

Haben wir Ihnen eine interessante Art Bokashi zu verarbeiten aufgezeigt? Für mehr Anleitungen rund um Bokashi und das Kompostieren im Allgemeinen, tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein.

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Neembaum mit Neemnuss
Naturgarten

Neemöl im Garten

Die Einsatzmöglichkeiten vom Neemöl im Garten sind vielfältig

Neembaum mit Neemnuss
Neembaum mit Neemnuss

Viele Hobby- (und Profi-) Gärtner nutzen mittlerweile Neemöl, um sich gegen Schädlinge im Garten zur Wehr zu setzen. Ein besonderer Vorteil der Flüssigkeit liegt unter anderem darin, dass sie wirkt, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Mit dem Niembaum sind jedoch noch weitere Vorteile verbunden, die manchmal nicht auf den ersten Blick sichtbar werden.

Die folgenden Abschnitte zeigen auf, wie vielseitig Neemöl bzw. die Produkte des Niembaums genutzt werden können.

Neemöl im Garten – ein ökologisches Mittel gegen Schädlinge

Der Einsatz von Neemöl im Garten erfreut sich schon seit langem einer großen Beliebtheit. Nachdem das Öl anfangs vor allem auf dem afrikanischen und dem asiatischen Kontinent zur Schädlingsbekämpfung genutzt wurde, handelt es sich mittlerweile dabei auch hierzulande um einen weitverbreiteten „Gartenhelfer“ und Kompost Beigabe. Neu ist, das eine dünne Neemlösung gegen Trauermücken in der Wurmkiste eingesetzt werden.

Das Prinzip, das sich hinter dem Einsatz des Neemöls verbirgt, ist übrigens einfach: es wirkt – übrigens ebenso wie der dazugehörige Baum – fresshemmend auf die Tiere bzw. tötet die Schädlinge nach und nach ab, da diese die Pflanze nicht mehr als Nahrungsquelle verwenden. Dabei dringt das Neemöl auf natürliche Art etwas in die Blätter ein, so das ein Schutz für bis zu 10 Tage gewährleistet ist.

Kein Gift im Garten

Das Ergebnis: die behandelten Gewächse werden weniger bzw. weniger stark angegriffen, ohne dass sie selbst einen Schaden davontragen würden.

Hierbei unterscheidet sich das Neemöl deutlich von zahlreichen chemischen Mitteln, in deren Zusammenhang immer darauf zu achten ist, dass sie nicht in Kontakt mit den zu schützenden Pflanzen kommen.

Zusatztipp: Wer Pflanzen von Schädlingen befreien möchte, sollte sie mit verdünntem (!) Neemöl einsprühen. Um das Gewächs zu stärken (und so beispielsweise auch vor Pilzbefall zu schützen), wird eine kleine Menge Öl ins Gießwasser gemischt.

Neem als Dünger

Neem-basierte organische Düngemittel wie Neem-Pellets oder auch Neem-Samen-Pulver werden als organischer Dünger genutzt. Zum Einen schützer er die Pflanzen und gleichzeitig fördert der stickstoffreiche Dünger deren Wachstum.

Weitere positive Eigenschaften des Niembaums

Die Produkte des Niembaums werden auf anderen Kontinenten (und aktuell nicht in Deutschland) zusätzlich auch in anderen Bereichen fernab des Gartens verwendet.

Während sein Öl zur Bekämpfung von Schädlingen genutzt werden kann, werden seine Blätter in einigen Ländern aufgekocht. Der Sud soll dann entzündungshemmend wirken.

In Deutschland ist der Verkauf der Blätter jedoch untersagt, da durchaus die Gefahr besteht, die Mischung überzudosieren. Eine zu starke Konzentration könnte schwerwiegende Folgen für die Gesundheit mit sich bringen.

Der Einsatz in der Möbelindustrie

Niembaumholz

Das Holz des Niembaums ist unter anderem auch mit Hinblick auf ansprechende, moderne Holzmöbel beliebt.

Es zeichnet sich durch eine charakteristische Oberfläche und vielseitige Einsatzmöglichkeiten aus. Vor allem in Indien wissen die Menschen das natürliche Material zu schätzen.

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Ton-Humus-Komplexe im Boden
Naturgarten

Was sind Ton Humus-Komplexe?

Was sind Ton Humus-Komplexe und was macht sie so besonders? Humus kann Gebilde aus Bodenteilchen schaffen, welche vor den Boden äusserst Vorteilhaft sind. Besonders die Verbindung aus Calcium, Ton und Huminstoffen ergibt ein Gebildes welches die Speicherung von Wasser und Nährstoffen sehr erleichtert.

Hand mit Wurmhumus
Hand mit Wurmhumus

Dabei bildet Calcium eine Brücke und neutralisiert gleichzeitig die negative Ladung des Tonminerals und des Huminstoffmoleküls. Diese Verbindung wird Ton-Humus-Komplex bezeichnet und ist wichtig für die Krümelstruktur des Bodens:

  • der Boden gegen den Angriff von Mikroorganismen besser geschützt werden kann
  • die Erde lockerer wird
  • Wasser besser gespeichert werden kann
  • und die Durchlüftung des Bodens optimiert wird.

Hinter den Ton-Humus-Komplexen, die in der Literatur unter anderem auch als „Kalk-Ton-Humus-Komplexe“ bezeichnet werden, stecken Bodengebilde, an denen mehrere Forschungsdisziplinen forschen .

Ton-Humus-Komplexe – die perfekte Verbindung für einen ertragreichen Boden

Vor allem dann, wenn sich Huminstoffe mit Tonmineralien verbinden, entstehen Komplexe, welche in der Lage sind Mikrroragismen, Nährstoffen und Wassermoleküeln zu „behausen“.

Ton-Humus-Komplexe im Boden
Ton-Humus-Komplexe im Boden

Der Effekt wird durch die Arbeit der Bodenwühler, besonders der Regenwürmer, noch weiter verstärkt und vorangetrieben. Die Vermischung der beiden Stoffe geschieht hier direkt im Verdauungstrakt der Tiere. So werden bei diesem Prozess:

  • anorganische Bodenbestandteile (wie Tone usw.)
  • organische Abbauprodukte
  • Huminstoffe

miteinander kombiniert und durch verschiedene Stoffwechselprodukte noch mehr miteinander verklebt und stabilisiert.

Als Endergebnis liegen nun Bodenkrümel vor, die sich wiederum -unter anderem aufgrund von Pflanzenwurzeln- verflechten und den Grundstein für die Lebendverbauung bilden.

Das Besondere an diesen entstandenen Bodenkrümeln: sie sind extrem stabil, machen den Boden fruchtbar und binden positiv geladene Kationen.

Somit kann unter anderem ein hoher Gehalt an Nährsalzen im Boden gehalten und mehr H+ Ionen aufgenommen werden.

Ton-Humus-Komplexe in der Wissenschaft

Besonders im Bereich der biologischen Forschung sind die Ton-Humus-Komplexe und ihre Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und Beschaffenheit der Böden zu einem gern untersuchten Phänomen geworden.

So befassen sich viele Arbeiten unter anderem mit der Kationen-Adsorption und deren Austausch. Auch ein direkter Vergleich zwischen der Einzelkornstruktur und der Krümelstruktur bzw. deren kapillaren Hohlräumen steht hier immer wieder im Vordergrund.

Weitere Quellen: Ökophysiologisches Praktikum, Dietrich Böhlmann : Grundlagen des Pflanzenwachstums, Bodengeographie : mit besonderer Berücksichtigung der Böden Mitteleuropas.

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Teebeutel auf Boden
Lehrkraft Archiv

Klimawandel sichtbar machen: Der Teebeutel Index

Was hat unser Boden mit dem Klimawandel zu tun? Sehr viel sogar! Und das lässt sich in einem internationalen Experiment erfahrbar machen. Das Tolle dabei ist, dass jeder daran teilnehmen kann. Alles, was Sie benötigen, sind ein Grüntee- und ein Rooibosteebeutel der Firma Lipton. Und schon kann es losgehen!

Teebeutel auf Boden
Die Art der Teesorte ist wichtig!

Vergraben Sie die beiden Teebeutel im Boden, ca. 8 cm tief und 15 cm voneinander entfernt. Sie können auch mehrere Paare der Teebeutel an verschiedenen Stellen eingraben, aber es müssen immer die 2 verschiedenen Sorten sein.

Nach 90 Tagen graben Sie die Teebeutel wieder aus, trocknen diese und wiegen den Inhalt auf 0,01 gr. Sollte Ihnen eine Feinwaage fehlen, hilft Ihnen sicher die örtliche Apotheke weiter, wenn Sie den Hintergrund erklären.

Die Daten können dann hier in die weltweite Karte eingetragen werden: http://www.teatime4science.org/data/submit-one-data-point/ . Das Ergebnis wird dann laufend hier aktualisiert: http://www.teatime4science.org/data/map/

Was passiert im Boden?

Im Boden werden die Inhaltspartikel von den Bakterien, Pilzen und Mikroorganismen besiedelt. Diese ernähren sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial und beginnen die Tees zu zersetzten. Der organische Anteil wird in Form von Nährstoffen für Pflanzen freigesetzt. Das während dem Prozess entstehende Co2 verflüchtigt sich.

Zurück bleibt Kohlenstoff in Form von Humus. Je nach biologischer Aktivität im Boden geschieht dieser Prozess unterschiedlich schnell und lässt Rückschlüsse auf das Leben im Boden zu. Ein hoher Gewichtsverlust des Teebeutels, ist ein Hinweis auf hohe biologische Aktivität in dem beprobten Stück Boden.

Warum Teebeutel? Warum diese Sorte?

Um dieses Experiment weltweit durchführbar zu gestalten, war es nötig eine organische Masse zu finden, welche überall verfügbar ist und deren Inhalt und Gewicht genau bekannt ist. Nur wenn der genaue Versuchsaufbau wiederholt wird (also in diesem Fall immer identische Teemengen) ist das Ergebnis aussagekräftigt.

Der unterschiedliche Abbau der verschiedenen Teesorten lassen weitere Rückschlüsse auf pH-Wert und Abbauprozesse zu.

Die Teebeutel der Marke Lipton erfüllen diese Standards. Bitte verwenden Sie für dieses Experiment nur diese beiden Sorten. Weiterhin ist es wichtig, dass Sie sich merken ob Ihr Teebeutel aus gewebten Nylon oder nichtgewebten Polypropylene besteht.

Green tea – Lipton Indonesian tea Sencha tradition: EAN 87 22700 05552 5, or Sencha exclusive collection, EAN 8714100770542.

Rooibos tea: Lipton Herbal infusion Rooibos – Rooibos and hibiscus: EAN 87 22700 18843 8.

Warum der Teebeutel Index?

Hinter dieser lustigen Idee steckt ein ernster Hintergrund. Die Zerfallrate von organischem Material ist je nach Boden sehr unterschiedlich. Die Interaktionen zwischen Bodenlebewesen und organischem Material sind allerdings ausschlaggebend, wenn es um die Berechnung von CO2 Ausstoß bei erwärmung und Bodenfruchtbarkeit geht.

Das Ziel dieser Studie ist es, eine „Boden Karte (Soil Map)“ zu erstellen, welche die unterschiedlichen Bodenzersetzungsraten darstellt und hilft zukünftige Entwicklungen besser zu berechnen. Das klingt sehr trocken, ist aber lebenswichtig.

Sagen Sie es weiter!

Möchten Sie weitere Menschen dazu animieren bei dem Teebeutel Index mitzumachen? Dann teilen Sie diesen Beitrag, oder drucken diesen Flyer zum Teebeutel Experiment aus.

Weiteren Experimente rund um den Boden für Schüler allen Alters finden Sie in unserem Lehrarchiv.

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komposttee
Komposthaufen

Komposttee als Dünger herstellen

Komposttee wird zunehmens ein bekannter Bestandteil des modernen Gärtnerns.

Wer heute überlegt, wie er seine Pflanzen und deren Wachstum am besten auf natürliche Weise unterstützen kann, stößt vergleichsweise rasch auf die Tatsache, das Gesunde Pflanen einen gesunden Boden benötigen, um starkes Wachstum, leckeren Geschmack und hohe Erträge zu liefern. Traditionell liefert der klassische Kompost die nötigen Nährstoffe und Bodenoganismen.

Komposttee brauen
Der Komposttee ist fast fertig

Gerade anhand von KompostTEE zeigt sich jedoch, wie vielseitig sich die unterschiedlichen Nährstoffe dazu nutzen lassen, unterschiedliche Gewächse mit wichtigen „Boostern“ zu versorgen. Doch worum handelt es sich bei Komposttee eigentlich genau? Und was sollte mit Hinblick auf die Anwendung beachtet werden?

Grundsätzlich gilt, dass es sich beim Komposttee um eine tolle Möglichkeit handelt, die Nährstoffversorgung der Pflanzen mit einem hohen gärtnerischen Komfortfaktor zu verbinden.

Was ist Komposttee?

Genaugenommen handelt es sich beim Komposttee um das flüssige Extrakt des Komposts. Oder anders: die Nährstoffe, für die der Komposthaufen schon lange berühmt ist, werden hier in anderer, flüssiger Form wiedergegeben. Gerade dann, wenn beispielsweise Pflanzen im Kübel bewässert werden sollen, handelt es sich hierbei um einen besonderen Vorteil, der eine einfache Handhabung mit einem (oft) beeindruckenden Effekt auf die Pflanzen und deren Wachstum vereint.

So ist es mit Hilfe von Komposttee möglich,

• das Wachstum der Pflanzen
• die Versorgung mit Nährstoffen
• die Gesundheit der jeweiligen Gewächse

zu optimieren. Im Gegensatz zum klassischen Kompost werden die Pflanzen – je nach Jahreszeit und Bedarf – häufiger mit einer entsprechenden Nährstoffzufuhr bedacht, indem der Tee einfach aufgegossen bzw. aufgesprüht wird.

Aktivierter Komposttee führt dies weiter, indem zu den Nährstoffen noch aerobe Bakterien soweit gefördert werden, das es zu einer förmlichen Bakterien Explosion kommt. Diese Bakterien gehen eine Symbiose mit im Boden ein, von der die Wurzeln der Pflanzen profitieren.

Dies so gelösten Nährstoffe und Spurenelemente wie Kieselsäure werden so zuerst gelöst und dann den Pflanzen ideal zur Verfügung gestellt.

Dies gilt übrigens auch mit Hinblick auf das Wachstum von Stecklingen. Unabhängig vom jeweiligen Alter der Pflanze kann Komposttee dabei helfen, den jeweiligen Entwicklungsstand optimal zu unterstützen.

Viele Experten raten jedoch dazu, die positiven Auswirkungen von Komposttee mit weiteren, organischen Mitteln zu kombinieren. Je nach Nährstoffbedarf ist es nämlich möglich, dass allein der Tee nicht dazu ausreicht, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Diesen Fehler vermeiden

Haben Sie bereits Komposttee angewandt, aber waren nicht vom Ergebnis überzeugt?

Dann kann es Sein dass Sie folgendes nicht bedacht haben: Komposttee darf zu keiner Zeit einem Druck ausgesetzt werden der höher als 2 bar ist. Nicht einmal für ganz kurze Zeit in der Düse einer Spritze. Werden 2 bar überschritten, werden alle Zellen der enthaltenen Mikroorganismen zerstört, so dass sie Ihre Arbeit nicht mehr weiterführen können.

Daher setzen Sie nie ein Drucksprühgerat ein, sondern die Gießkanne oder spezielle Zumischer ein, wie den AQUA Mix.

Wie kann Komposttee hergestellt werden?

Selbstverständlich haben Sie heutzutage die Möglichkeit, fertigen Komposttee zu kaufen. Wer jedoch einen eigenen Komposthaufen im Garten sein Eigen nennt, kann die nährstoffhaltige Flüssigkeit auch ganz leicht selbst herstellen. (Komposttee selber herstellen)

Kompostee Aktivator
Wertvolle Mineralien im Komposttee

Denn: die Basis für den Tee bildet klassischer Gartenkompost! Dieser wird im Verhältnis 1 Liter (Kompost) zu 10 Liter (Wasser) vermischt. Danach braucht es ein wenig Geduld. Immerhin muss die Mischung nun über einen Zeitraum von mehreren Stunden ziehen. Regelmäßiges Rühren zwischendurch sorgt dafür, dass sich die Nährstoffe optimal verteilen und eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gewährleistet wird.

Nach einigen Stunden bildet sich ein gut sichtbarer Bodensatz. Nun ist es an der Zeit, die Flüssigkeit über besagtem Satz, die Vorstufe des fertigen Tees, vorsichtig abzugießen und mit Wasser zu verdünnen. Ein Verhältnis von 1 (Kompostflüssigkeit) zu 5 (Wasser) ist hier absolut ausreichend, wenn es darum geht, das Pflanzenwachstum zu unterstützen. Mit dem Ziel einer Schädlingsbekämpfung empfiehlt sich ein Verhältnis von 1 zu 10 (s. u.).

Fertig! Die Mischung kann nun entweder auf die Pflanzen gesprüht oder gegossen werden.

Wie wirkt sich Komposttee auf die Pflanzen aus?

Wie bereits erwähnt, zeigen sich die positiven Eigenschaften des Komposttees auf zahlreichen Ebenen. Die betreffenden Pflanzen profitieren hier unter anderem von:

• einem zusätzlichen Schutz vor Schädlingen und Krankheitserregern
• einer verbesserten Aufnahme der Nährstoffe
• einer Stärkung des Immunsystems der Pflanze
• einem effektiven Nährstoffmix.

Komposttee kann für eine reiche Ernte sorgen

Die Aufgabe des Komposttees stellt es nun dar, das Gleichgewicht des Bodens zu bewahren und etwaige Gefälle immer wieder mit Hilfe der entsprechenden Mikroorganismen auszugleichen. Daher kann der Tee sowohl vorbeugend als auch nachträglich (im Falle eines bereits bestehenden Ungleichgewichts) eingesetzt werden.

Hieraus ergibt sich eine wunderbare Möglichkeit, natürlich und selbstverständlich, dennoch effektiv zu arbeiten und das Wachstum bzw. den Erhalt der Pflanzen zu unterstützen.

Besonders interessant: sogar Böden, die sich beispielsweise als schadstoffbelastet herausstellen, können mit Hilfe von Komposttee oft schnell und erfolgreich behandelt werden.

Anwendung und Lagerung von Komposttee

Am einfachsten ist es, den fertigen Komposttee je nach Bedarf zu gießen. Somit kann sichergestellt werden, dass Dosierung und Ort der Anwendung optimal kontrolliert werden können.

Wer seinen Fokus jedoch unter anderem auf die schädlingsbekämpfende Wirkung des Tees legen möchte, sollte diesen spritzen. Hierbei empfiehlt sich ein Verdünnungsverhältnis von 1:10.

Um besonders große Flächen mit dem Komposttee zu versorgen, ist es ratsam, die entsprechende Mischung mit einer Berieselungsanlage zu kombinieren.

ABER: mit dem Ziel eines hohen Hygienestandards sollten verschiedene Pflanzen- bzw. Gewächsarten, wie zum Beispiel Salate, nicht mit Komposttee bedeckt werden. In vielen Fällen reicht es jedoch auch aus, die Blattspritzung drei bis vier Wochen vor der Ernte zu stoppen.

Wie oft der Komposttee ausgebracht werden sollte, ist von mehreren Faktoren, unter anderem:

• vom Zustand der Pflanzen
• von der Beschaffenheit und dem Nährstoffgehalt des Bodens
• von dem Ziel (Schädlingsbekämpfung oder ein verbessertes Wachstum?)

abhängig. Weiterhin gilt, dass die Abstände zwischen dem Gießen bzw. Besprühen in der Regel immer breiter werden, da sich die Qualität des Bodens durch die Nährstoffversorgung kontinuierlich verbessert.

Wurmtee
Komposttee niemals in Glasflaschen lagern!

Lagerung von Komposttee

Egal ob aktivierter Komposttee oder Kompostsickerwasser: Lagern ist schwierig. Der enthaltene Suaerstoff wird sehr schnell verbraucht und in der Flüssigkeit ohne Belüftung folgt keiner. So wird es zur Fermentation kommen. Diese anaeroben Bakterien können sinen sehr starken Druck in der Flasche aufbauen. Daher ist es sehr wichtig das Komposttee niemals in Glasflaschen gelagert wird! Je nach Lagerung, kann der Inhalt zur Explosion führen. So, oder so, ist es ratsam den frischen Komposttee zeitnah einzustezten. So entfaltet er seine beste Wirkung.

Welche Vorteile bietet Komposttee im Vergleich mit anderen Pflanzenmitteln?

Bei Komposttee handelt es sich um ein durch und durch natürliches Mittel, das auf die Arbeit von Mikroorganismen setzt.

Wer auf Basis der richtigen Mischverhältnisse arbeitet, den Tee lange genug ziehen lässt und für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr (durch Rühren) sorgt, stellt sicher, dass auch eine etwaige Überdosierung des Tees in der Regel keine negativen Auswirkungen auf die Ernte hat.

Der Boden wird durch den Einsatz des Tees in keiner Weise belastet. Im Gegenteil! Auch besonders „ausgelaugte“ Böden finden mit Hilfe des Komposttees oft „zu alter Form“ zurück.

Welche Faktoren können auf einen falschen Einsatz von Komposttee hinweisen?

Wie bereits erwähnt, bringt der Einsatz von Komposttee in der Regel keine Nachteile mit sich. Wer beispielsweise zu intensiv dosiert kann manchmal lediglich beobachten, dass seine Pflanzen überdurchschnittlich schnell wachsen.

Im Gegensatz dazu kann eine zu niedrige Dosierung natürlich auch dafür sorgen, dass der große „Wow!-Effekt“ ausbleibt.

Komposttee kaufen oder selbst herstellen?

Hierbei handelt es sich für viele Gartenbesitzer um eine Art Glaubensfrage, die sich nicht standardisiert beantworten lässt. Wer jedoch ohnehin über einen Komposthaufen im Garten verfügt, sollte sich die tolle Möglichkeit, selbst seinen eigenen Komposttee aufsetzen zu können, nicht entgehen lassen.

Komposttee Set
Mit dem Komposttee Set von Wurmwelten.de einfach selber Komposttee brauen

Wahlweise kann der ökologische Gedanke noch zusätzlich durch den Einsatz von Regenwasser (zum Beispiel aus der Tonne) unterstrichen werden.

Doch auch ohne eigenen Komposthaufen muss natürlich niemand auf die überzeugenden Vorteile von Komposttee verzichten! Der Handel bietet die Tees in zahlreichen Varianten und in unterschiedlichen Größen an. Egal, ob Beet oder Blumenkübel: hier findet sicherlich jeder Hobby- und Profigärtner die passende Variante, die am besten zum individuellen Bedarf passt!

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Bodenaufbereitung
Produkte

Die Gartengeräte von Burgon & Ball

Burgon & BallWir haben fünf Jahre nach einer Werkzeugmanufaktur gesucht, die allen unseren Ansprüchen entspricht: Vor allem Hohe Quälität stand im Vordergrund, schnell gefolgt von nachhaltigem Handeln. Zu guterletzt spielt natürlich auch ein gutes Preisleistungsverhältnis eine Rolle. Da blieb am Ende nur eine Manufaktur übrig. 

Im Laufe der Jahre haben wir viele Gartengeräte selber getestet und testen lassen von Freunden und Verwandten, um jetzt endlich unseren Favoriten bekanntzugeben: Die englische Traditionsschmiede Burgon & Ball, est. 1730.

Die Firma

280 Jahre Erfahrung im Schmieden und Herstellen von Werkzeug können nur sehr wenige vorweisen! Die komplette Gartenserie von Burgon & Ball (welche wir auszugsweise anbieten in den Bereichen Garten-Handgeräte und Gartengeräte) hat bereits dutzende Preise gewonnen. Darunter die ausdrückliche Empfehlung der „Englischen Gesellschaft für Gärten“ (RHS), eine der weltweit führenden Organisationen für die Gartenkultur.

GIMA Awards 2014 Winn#9009CBurgon & Ball legt Wert auf Innovation ( Jeder Griff der Geräte die im Stehen benutzt werden, wurden überarbeitet), Nachhaltigkeit (z.B. bestehen alle Stiele aus FSC zertifiziertem Hartholz) und soziale Verantwortung (seit über 280 Jahren schafft es diese Schmiede in Sheffield Arbeitsplätze zu schaffen)

Mehr Spaß an der Gartenarbeit

Mit den richtigen Produkten macht die Gartenarbeit noch mehr Spaß. Die Geräte von Burgen & Ball sind ergonomisch geformt, sehr gut verarbeitet und besonders langlebig. Damit kann die neue Gartensaison direkt anfangen (Vielleicht mit 10 Aussaattipps für den Frühling). Viele gute Tipps zum naturnahen Gärtnern finden Sie in unserer Rubrik „Naturgarten„. Hier erfahren Sie viel wissenswertes rund um den Naturgarten und natürlich auch über den Einsatz von Kompostwürmern. Lassen Sie sich überraschen, was Kompostwürmer alles für Ihren Garten tun können!

Mit den Gartengeräten von Burgen & Ball haben Sie die perfekten Helfer für Ihren Garten gefunden. Mit den langlebigen und ergonomischen Geräten tun Sie nicht nur sich etwas gutes, sondern schonen auch noch die Umwelt. 

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Naturteich Anlegen
Produkte

Tipps und Tricks rund um den Gartenteich

Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch, einen eigenen Teich im Garten zu haben. In der Tat kann ein Gartenteich – ob groß oder klein – eine herrliche Oase und ein schöner Ruheort sein. Wenn man einen neuen Gartenteich anlegen möchte, sollte dieses Vorhaben sorgfältig geplant werden, besonders wenn es um den Standort geht. Ein Teich hat keinen guten Standort, wenn er zu viel Sonne oder auch zu viel Schatten abbekommt. Da herabfallende Blätter wie Dünger wirken können, ist es nicht gut, wenn sich zu viele Laubbäume in der Nähe befinden. Außerdem muss man unbedingt bedenken, dass für (besonders jüngere) Kinder selbst ein kleinerer Teich gefährlich werden kann.

Gartenteich
Gartenteich

Tatsächlich macht ein größerer Gartenteiche weniger Arbeit

Das mag der Laie vielleicht nicht glauben, aber in der Tat ist es so, dass umso größer ein Teich ist, umso einfacher kann er sich wegen der größeren Wassermenge selbst reinigen. Das wichtige biologische Gleichgewicht stellt sich dann eher von selbst ein. Es ist zu empfehlen, dass man bei einem Teich drei verschiedene Zonen mit jeweiligen gut geeigneten Wasserpflanzen anlegt. Diese Zonen bestehen aus:

• Der Uferzone
• Der Flachwasserzone bis zu einer Tiefe von ca. 50 Zentimetern
• Der Tiefwasserzone ab einer Tiefe von ca. 50 Zentimetern

Was man beim Standort noch berücksichtigen sollte

Zu dem bereits erwähnten Dingen muss man außerdem überlegen, ob sich eventuell Kabel oder andere Gegenstände im Erdreich befinden könnten. Wenn es dann trotzdem bei diesem Ort bleibt, muss dafür gesorgt werden, dass die störenden Dinge vor oder während des Ausgrabens sicher entfernt werden. Auch sollte gut überlegt werden, ob man für eine benötigte Stromzufuhr (Wasserpumpe, Beleuchtung, Teichfilter usw.) gut erreichbare Möglichkeiten hat. Ein zu sehr von starken Wurzeln durchsetzter Boden kann ungünstig sein, da der Druck der Wurzeln besonders bei Folienteichen zu Beschädigungen, also zu undichten Stellen führen kann.

Ideal für einen Gartenteich ist ein halbschattiger Platz. Zu viel Sonneneinstrahlung kann zu unkontrolliertem Algenwachstum führen und zu wenig Licht kann Teichpflanzen schaden. Es ist die Rede von 5 bis 6 Sonnenstunden am Tag, die für ein optimales Leben im und am Teich sorgen sollen.

Teichfilter besonders bei kleinem Gewässer sinnvoll

Weiter oben wurde bereits erwähnt, dass größere Teiche in der Regel pflegeleichter sind. Natürlich ist generell ein gewisser Pflegeaufwand immer nötig. Mit der Zeit werden sich Algen bilden, es kommt zu abgestorbenen Pflanzenresten, Fischkot könnte möglich sein und noch anderes, was das Wasser in einen ungesunden Zustand versetzt. Besonders kleine Teiche können darunter schnell leiden und das Wasser kann dann lebensfeindlich werden und stinken. Damit das verhindert wird, ist der Einsatz von einem Teichfilter für kleine Teiche anzuraten. Damit kann das Wasser klar und sauerstoffreich bleiben.

Teichfolie oder eine fertige Form

Man kann eine vorgefertigte Teichschale verwenden. Diese sind aber meistens so klein, dass sich der Teich dann nicht von selbst stabilisieren wird. Wenn man auch gestalterisch alle Möglichkeiten haben möchte, sollte man sich besser für einen Folienteich entscheiden. Mit einer Folie kann man zudem die Teichform harmonisch in den Rest der Gartenlandschaft einfügen.

Wenn man sich für eine Teichfolie entscheidet, kommt es besonders auf eine hohe Qualität des Materials an. Hie sollten keine Kompromisse eingegangen werden. Keinesfalls darf die Folie zu dünn sein. Diese kann schneller Knicke bekommen, die dann platzen könnten, was am Ende zu einer kompletten Teich-Sanierung führen kann. Zum Schutz vor Wurzeln oder Steinen wird meistens unter der Folie ein TeichVlies verlegt.

Pflanzen für das Wasser und die Uferzone

Pflanzen im Wasser und in der Uferzone sind natürlich schon wegen der Optik ein Muss. Aber Wasserpflanzen sind auch nützlich, denn sie filtern das Wasser im Teich. Dazu können Pflanzen in der Uferzone einen schönen Übergang vom Land zum Wasser bilden und sie können als Schutz für die Tiere sorgen, die sich gerne in Teichnähe aufhalten. Deswegen sollte man auch hier nicht am falschen Ende sparen. Benötigt wird dann noch Kies oder Sand für den Teichboden und auch für die Uferzonen. Für die Gestaltung des Rands kann man zu den Pflanzen noch Steine und Holz zum Einsatz bringen, um für einen harmonischen Übergang zwischen Teich und Umgebung zu sorgen. Auch sollte man den Rand als Barriere einsetzen, damit nicht zu viel Schmutz in den Teich gelangt, den man hinterher mit einem Teichsauger wieder entfernen muss.

Wie man weiter vorgehen kann

Zuerst kann man die gewünschte Form des Teichs auf dem Boden markieren. Das ist zum Beispiel mit einem Gartenschlauch oder mit Lebensmittelfarbe oder Kreide möglich. Im Anschluss kann dann mit einem Spaten diese Form ausgestochen und von außen nach innen die Grasnarbe entfernt werden. Dann muss man so viel Erde abtragen, bis das erste Tiefenniveau, die zukünftige flache Uferzone, erreicht ist. Dann kann man weitere Tiefenzonen markieren. Den Erdaushub kann man später mit für die Randgestaltung verwenden.

Wissen Sie, was ein Hochteich ist?

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Garten Quadratmeter
Naturgarten

Voll im Trend und extrem platzsparend: Square Food Gardening

Besitzer kleiner Gärten kennen das Problem: dem Wunsch, möglichst vielseitig (und selbstverständlich auch lecker!) zu gärtnern steht häufig eine begrenzte Grundfläche gegenüber. Beim Square Food Gardening handelt es sich um eine wunderbare Alternative für alle, die mit Hinblick auf den Anbau von Gemüsesorten beziehungsweise anderen Pflanzen keine Kompromisse eingehen möchten. Das Prinzip: auf einer vergleichsweise kleinen Fläche werden möglichst viele verschiedene Gewächse angepflanzt.

Square Food Gardening und ein Blick auf die Details

Quadratmetergarten
Ein Quadratmetergarten bietet vielfältige Möglichkeiten

Auch wenn es im Zusammenhang mit Square Food Gardening definitiv möglich ist, seine individuellen Gemüsesorten anzupflanzen, ist es wichtig nach einem standardisierten Grundprinzip vorzugehen.

Das bedeutet: auf einer Fläche von circa einem Quadratmeter müssen im ersten Schritt insgesamt neun Quadrate voneinander abgegrenzt werden. Diese sollten mindestens über Grundmaße von 30 x 30 cm verfügen. In jedem Kästchen kann dann eine andere Gemüsesorte angebaut werden.

Besonders wichtig ist es selbstverständlich, darauf zu achten, dass die ausgesuchten Pflanzen gut miteinander harmonieren und sich nicht gegenseitig in ihrem Wachstum negativ beeinflussen. Ideal passen beispielsweise unterschiedliche Salatsorten, Möhren und rote Beete zueinander. Jedoch sind auch besonders klassische Kombinationen aus Tomaten und Basilikum möglich.

So bauen Sie ihren Pflanzkasten einfach selbst

Die Grundlage für erfolgreiches Square Food Gardening bildet selbstverständlich ein stabiler Pflanzkasten. Um diesen zu bauen, braucht es vier gleichgroße Bretter mit Maßen von circa 100 x 25 cm. Diese werden fixiert bevor das gesamte Konstrukt im Idealfall mit vier Kanthölzern noch weiter stabilisiert wird. Danach müssen lediglich die neun Quadrate aufgeteilt und voneinander separiert werden.

Für einen größtmöglichen Ernteerfolg braucht es schlussendlich natürlich auch hochwertige Erde, um mit ihr den Pflanzkasten großzügig aufzufüllen.

Ein weiterer Vorteil: Konstrukte dieser Art lassen sich nicht nur individuell bepflanzen, sondern auch mit Hinblick auf die jeweilige Größe an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. So braucht es nicht zwangsläufig insgesamt neun Quadrate, um die Vorteile von Square Food Gardening in vollem Umfang auszunutzen.

Auch in einem kleinen Garten lässt sich leckeres Gemüse ernten

Wer weniger Platz zur Verfügung hat, kann selbstverständlich auch auf einer kleineren Grundfläche und mit weniger, zum Beispiel mit nur vier Ecken, arbeiten. Ebenso kann die Anzahl der Quadrate und der Pflanzensorten natürlich bei Bedarf auch erhöht werden.

Hierbei gilt es lediglich zu bedenken, dass die Größe der Quadrate in der Regel auch Einfluss auf die Ernte hat. Viele Pflanzen passen sich an den zur Verfügung stehenden Platz an und erreichen bei einem vergleichsweise engen Aufbau häufig nur eine „übersichtliche Größe“.

Die Vorteile von Square Food Gardening auf einen Blick

Im Laufe der Zeit haben viele Hobbygärtner ihre Leidenschaft für Square Food Gardening entdeckt. Immerhin bietet diese Technik die Möglichkeit, eine vergleichsweise hohe Anzahl an Gemüsesorten auf einer kleinen Fläche anbauen zu können. Hierbei handelt es sich auch um eine ideale Lösung für alle Pflanzenliebhaber, die über keinen eigenen Garten verfügen und beispielsweise Tomaten, Gurken und Co. auf dem Balkon anpflanzen möchten.

Zu guter Letzt verfügen die Pflanzkästen selbstverständlich auch über das Potenzial, sich – gerade im blühenden Zustand – zu einem echten Eyecatcher zu entwickeln. Kurz: eine überzeugende Alternative zum klassischen Gemüseanbau und eine tolle Möglichkeit für alle, selbst angebautes Gemüse zu genießen. Wie Sie das dann auch noch richtig lagern, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

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