Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch, einen eigenen Teich im Garten zu haben. In der Tat kann ein Gartenteich – ob groß oder klein – eine herrliche Oase und ein schöner Ruheort sein. Wenn man einen neuen Gartenteich anlegen möchte, sollte dieses Vorhaben sorgfältig geplant werden, besonders wenn es um den Standort geht. Ein Teich hat keinen guten Standort, wenn er zu viel Sonne oder auch zu viel Schatten abbekommt. Da herabfallende Blätter wie Dünger wirken können, ist es nicht gut, wenn sich zu viele Laubbäume in der Nähe befinden. Außerdem muss man unbedingt bedenken, dass für (besonders jüngere) Kinder selbst ein kleinerer Teich gefährlich werden kann.
Gartenteich
Tatsächlich macht ein größerer Gartenteiche weniger Arbeit
Das mag der Laie vielleicht nicht glauben, aber in der Tat ist es so, dass umso größer ein Teich ist, umso einfacher kann er sich wegen der größeren Wassermenge selbst reinigen. Das wichtige biologische Gleichgewicht stellt sich dann eher von selbst ein. Es ist zu empfehlen, dass man bei einem Teich drei verschiedene Zonen mit jeweiligen gut geeigneten Wasserpflanzen anlegt. Diese Zonen bestehen aus:
• Der Uferzone • Der Flachwasserzone bis zu einer Tiefe von ca. 50 Zentimetern • Der Tiefwasserzone ab einer Tiefe von ca. 50 Zentimetern
Was man beim Standort noch berücksichtigen sollte
Zu dem bereits erwähnten Dingen muss man außerdem überlegen, ob sich eventuell Kabel oder andere Gegenstände im Erdreich befinden könnten. Wenn es dann trotzdem bei diesem Ort bleibt, muss dafür gesorgt werden, dass die störenden Dinge vor oder während des Ausgrabens sicher entfernt werden. Auch sollte gut überlegt werden, ob man für eine benötigte Stromzufuhr (Wasserpumpe, Beleuchtung, Teichfilter usw.) gut erreichbare Möglichkeiten hat. Ein zu sehr von starken Wurzeln durchsetzter Boden kann ungünstig sein, da der Druck der Wurzeln besonders bei Folienteichen zu Beschädigungen, also zu undichten Stellen führen kann.
Ideal für einen Gartenteich ist ein halbschattiger Platz. Zu viel Sonneneinstrahlung kann zu unkontrolliertem Algenwachstum führen und zu wenig Licht kann Teichpflanzen schaden. Es ist die Rede von 5 bis 6 Sonnenstunden am Tag, die für ein optimales Leben im und am Teich sorgen sollen.
Teichfilter besonders bei kleinem Gewässer sinnvoll
Weiter oben wurde bereits erwähnt, dass größere Teiche in der Regel pflegeleichter sind. Natürlich ist generell ein gewisser Pflegeaufwand immer nötig. Mit der Zeit werden sich Algen bilden, es kommt zu abgestorbenen Pflanzenresten, Fischkot könnte möglich sein und noch anderes, was das Wasser in einen ungesunden Zustand versetzt. Besonders kleine Teiche können darunter schnell leiden und das Wasser kann dann lebensfeindlich werden und stinken. Damit das verhindert wird, ist der Einsatz von einem Teichfilter für kleine Teiche anzuraten. Damit kann das Wasser klar und sauerstoffreich bleiben.
Teichfolie oder eine fertige Form
Man kann eine vorgefertigte Teichschale verwenden. Diese sind aber meistens so klein, dass sich der Teich dann nicht von selbst stabilisieren wird. Wenn man auch gestalterisch alle Möglichkeiten haben möchte, sollte man sich besser für einen Folienteich entscheiden. Mit einer Folie kann man zudem die Teichform harmonisch in den Rest der Gartenlandschaft einfügen.
Wenn man sich für eine Teichfolie entscheidet, kommt es besonders auf eine hohe Qualität des Materials an. Hie sollten keine Kompromisse eingegangen werden. Keinesfalls darf die Folie zu dünn sein. Diese kann schneller Knicke bekommen, die dann platzen könnten, was am Ende zu einer kompletten Teich-Sanierung führen kann. Zum Schutz vor Wurzeln oder Steinen wird meistens unter der Folie ein TeichVlies verlegt.
Pflanzen für das Wasser und die Uferzone
Pflanzen im Wasser und in der Uferzone sind natürlich schon wegen der Optik ein Muss. Aber Wasserpflanzen sind auch nützlich, denn sie filtern das Wasser im Teich. Dazu können Pflanzen in der Uferzone einen schönen Übergang vom Land zum Wasser bilden und sie können als Schutz für die Tiere sorgen, die sich gerne in Teichnähe aufhalten. Deswegen sollte man auch hier nicht am falschen Ende sparen. Benötigt wird dann noch Kies oder Sand für den Teichboden und auch für die Uferzonen. Für die Gestaltung des Rands kann man zu den Pflanzen noch Steine und Holz zum Einsatz bringen, um für einen harmonischen Übergang zwischen Teich und Umgebung zu sorgen. Auch sollte man den Rand als Barriere einsetzen, damit nicht zu viel Schmutz in den Teich gelangt, den man hinterher mit einem Teichsauger wieder entfernen muss.
Wie man weiter vorgehen kann
Zuerst kann man die gewünschte Form des Teichs auf dem Boden markieren. Das ist zum Beispiel mit einem Gartenschlauch oder mit Lebensmittelfarbe oder Kreide möglich. Im Anschluss kann dann mit einem Spaten diese Form ausgestochen und von außen nach innen die Grasnarbe entfernt werden. Dann muss man so viel Erde abtragen, bis das erste Tiefenniveau, die zukünftige flache Uferzone, erreicht ist. Dann kann man weitere Tiefenzonen markieren. Den Erdaushub kann man später mit für die Randgestaltung verwenden.
Besitzer kleiner Gärten kennen das Problem: dem Wunsch, möglichst vielseitig (und selbstverständlich auch lecker!) zu gärtnern steht häufig eine begrenzte Grundfläche gegenüber. Beim Square Food Gardening handelt es sich um eine wunderbare Alternative für alle, die mit Hinblick auf den Anbau von Gemüsesorten beziehungsweise anderen Pflanzen keine Kompromisse eingehen möchten. Das Prinzip: auf einer vergleichsweise kleinen Fläche werden möglichst viele verschiedene Gewächse angepflanzt.
Square Food Gardening und ein Blick auf die Details
Ein Quadratmetergarten bietet vielfältige Möglichkeiten
Auch wenn es im Zusammenhang mit Square Food Gardening definitiv möglich ist, seine individuellen Gemüsesorten anzupflanzen, ist es wichtig nach einem standardisierten Grundprinzip vorzugehen.
Das bedeutet: auf einer Fläche von circa einem Quadratmeter müssen im ersten Schritt insgesamt neun Quadrate voneinander abgegrenzt werden. Diese sollten mindestens über Grundmaße von 30 x 30 cm verfügen. In jedem Kästchen kann dann eine andere Gemüsesorte angebaut werden.
Besonders wichtig ist es selbstverständlich, darauf zu achten, dass die ausgesuchten Pflanzen gut miteinander harmonieren und sich nicht gegenseitig in ihrem Wachstum negativ beeinflussen. Ideal passen beispielsweise unterschiedliche Salatsorten, Möhren und rote Beete zueinander. Jedoch sind auch besonders klassische Kombinationen aus Tomaten und Basilikum möglich.
So bauen Sie ihren Pflanzkasten einfach selbst
Die Grundlage für erfolgreiches Square Food Gardening bildet selbstverständlich ein stabiler Pflanzkasten. Um diesen zu bauen, braucht es vier gleichgroße Bretter mit Maßen von circa 100 x 25 cm. Diese werden fixiert bevor das gesamte Konstrukt im Idealfall mit vier Kanthölzern noch weiter stabilisiert wird. Danach müssen lediglich die neun Quadrate aufgeteilt und voneinander separiert werden.
Für einen größtmöglichen Ernteerfolg braucht es schlussendlich natürlich auch hochwertige Erde, um mit ihr den Pflanzkasten großzügig aufzufüllen.
Ein weiterer Vorteil: Konstrukte dieser Art lassen sich nicht nur individuell bepflanzen, sondern auch mit Hinblick auf die jeweilige Größe an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. So braucht es nicht zwangsläufig insgesamt neun Quadrate, um die Vorteile von Square Food Gardening in vollem Umfang auszunutzen.
Auch in einem kleinen Garten lässt sich leckeres Gemüse ernten
Wer weniger Platz zur Verfügung hat, kann selbstverständlich auch auf einer kleineren Grundfläche und mit weniger, zum Beispiel mit nur vier Ecken, arbeiten. Ebenso kann die Anzahl der Quadrate und der Pflanzensorten natürlich bei Bedarf auch erhöht werden.
Hierbei gilt es lediglich zu bedenken, dass die Größe der Quadrate in der Regel auch Einfluss auf die Ernte hat. Viele Pflanzen passen sich an den zur Verfügung stehenden Platz an und erreichen bei einem vergleichsweise engen Aufbau häufig nur eine „übersichtliche Größe“.
Die Vorteile von Square Food Gardening auf einen Blick
Im Laufe der Zeit haben viele Hobbygärtner ihre Leidenschaft für Square Food Gardening entdeckt. Immerhin bietet diese Technik die Möglichkeit, eine vergleichsweise hohe Anzahl an Gemüsesorten auf einer kleinen Fläche anbauen zu können. Hierbei handelt es sich auch um eine ideale Lösung für alle Pflanzenliebhaber, die über keinen eigenen Garten verfügen und beispielsweise Tomaten, Gurken und Co. auf dem Balkon anpflanzen möchten.
Zu guter Letzt verfügen die Pflanzkästen selbstverständlich auch über das Potenzial, sich – gerade im blühenden Zustand – zu einem echten Eyecatcher zu entwickeln. Kurz: eine überzeugende Alternative zum klassischen Gemüseanbau und eine tolle Möglichkeit für alle, selbst angebautes Gemüse zu genießen. Wie Sie das dann auch noch richtig lagern, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.
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Die Natur hält die besten Ressourcen zur Regeneration des Gartenbodens bereit. In großen Menge finden sie sich z.B. in organischen Küchenabfällen. Kaffeesatz, Eierschalen sowie Verschnitt von Obst und Gemüse beinhalten Nährstoffe, die keineswegs in den Abfall gehören, sondern als Dünger in den Garten.
Dies kann in unbehandelter Weise geschehen, indem man die zerkleinerten Reststoffe einfach in den Boden gibt. In dieser Form stehen sie den Pflanzen aber erst nach sehr langer Zeit zur Verfügung.
Eine Alternative aus Japan geht einen anderen Weg, um alle Küchenabfälle auf kleinstem Raum für den Garten vorzubereiten. Dies geschieht mit einem sogenanntenBokashi-Eimer. Dabei werden bestimmte Bakterienstämme – die „effektiven Mikroorganismen“ – eingesetzt um das Kompostgut zu fermentieren. Der Vorteil: Durch einen Fermentierungsprozess werden die Abfälle im Boden wesentlich schneller zersetzt und die Nährstoffe entsprechend schneller an den Boden und die Pflanzen abgeführt. Bokashi-Eimer können Sie bei uns im Shop erwerben.
Küchenbokashi – Dünger selbst herstellen
Das Wort Bokashi bedeutet „Allerlei“, und gibt wieder, welche Küchenabfälle auf diese Art Verarbeitet werden können. Nämlich alle Küchenabfälle, die biologisch abbaubar sind und als Dünger wirken. Das sind fast alle. Das ganz Besondere: Mithilfe der effektiven Mikroorganismen können sogar Fisch, Fleisch und Milchprodukte geruchslos zu „küchenbokashi“ verarbeitet werden. Dieses wird im Beet, Topf oder Komposthaufen eingegraben um komplett zu vererden (Bokashi Anleitung)
Bokashi Herstellung ist einfach und bedingt nur wenige Materialien:
1-2 Bokashi-Eimer. (Wenn man durchgehen Kompostieren möchte, sind 2 Eimer notwendig)
Zerkleinerte Küchenabfälle in einem Eimer mit Deckel sammeln und alle paar cm mit einer 2 cm starken Schicht Bokashi Flocken stapeln oder mit aktivierter Stammlösung leicht einsprühen.
2. Die Masse fest zusammendrücken und den Eimer luftdicht verschließen. Bei schichtweiser Befüllung kann ein mit Kies oder Sand gefüllter Plastikbeutel oben auflegt werden, damit zusätzlicher Druck auf den Deckel ausgeübt wird. Je luftdichter, desto besser.
3. Unten im Eimer sammelt sich Sickersaft und übt Druck aus. Es ist notwendig diesen alle zwei Tage durch den Ablaufhahn abzulassen.
Er ist ein wertvoller Blumendünger und kann nur zeitnah in einem Mischverhältnis von 1:100 bis 1:1000 zum Gießen von Pflanzen eingesetzt werden, da er nicht lange haltbar ist. Bokashisaft entfaltet auch bei der Behandlung von erkrankten oder von Schädlingen heimgesuchte Pflanzen eine positive Wirkung. Wird gerade kein Bio-Dünger benötigt, kann der Bokashisaft problemlos über die Toilette entsorgt werden. Sie können ihn auch etwas in der Toilette einwirken lassen. Die Bokashi Bakterien, helfen die Toilette sauber zu halten.
Bokashi Eimer mit Abflusshahn
4. Den Vorgang des Abfall-Sammelns, -Besprühens und -Schichtens wiederholen bis der Eimer voll ist. Dann 2 Wochen bei Zimmertemperatur ruhen lassen; bei niedriger Umgebungstemperatur dauert es etwas länger. Dabei weiterhin den Bokashi Saft ablassen.
Das fertige Bokashi erkennt man am „saure Gurken“-Geruch. Die Konsistenz erinnert an Sauerkraut und ist weisslich. Noch ist er nicht vererdet…
Aufbewahrung und Anwendung
Das Küchenbokashi bewahrt man luftdicht verschlossen, kühl und dunkel auf. Als Gefäße eignen sich dickwandige, blickdichte Plastiksäcke, aus denen vor dem Verschließen die überschüssige Luft gedrückt wird.
Alternativ funktionieren luftdicht verschließbarer Eimer, die bis oben befüllt werden und bei denen der Bokashisaft über den Ablasshahn abgezapft werden kann.
Küchenbokashi Anwendung
Unvererdetes Bokashi sollte 20 bis 40 cm entfernt zu vorhandenen Pflanzen ins Erdreich eingearbeitet werden.
Sein pH-Wert (So misst man den pH Wert im Kompost) ist zu sauer und kann sich negativ auf junges Wurzelwerk von Pflanzen wirken. Die ideale Jahreszeit zum Verteilen ist der Herbst, also am Ende einer Pflanz- und Erntesaison.
Haben wir Ihr Interesse an dem Bokashi-Kompostieren geweckt? In unseren email Newsletter senden wir Ihnen noch mehr Anleitungen und Tipps zu.
Bodenarten unterscheiden sich anhand er mineralischen Bestandteile mit verschiedenen Korngrößen. Sand, Schluss und Ton sind die Bestandteile, aus denen sich Lehm zusammensetzt.
Die Bodenart ergibt die Bodenstruktur und damit die Möglichkeiten an Nährstoff- Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. Je nachdem, ob sich mehr Ton oder Sand in der Mischung befindet, können Pflanzen besser angebaut werden.
Bodenarten bestimmen: Finger und Schlämmprobe
Es gibt 3 Experimente, welche helfen die vorliegende Bodenart zu bestimmen. Die Fingerprobe sollte an fünf Stellen vorgenommen werden, um eine gutes Bild des Bodens darzustellen:
Bei der Fingerprobe wird eine kleine Menge Boden zwischen den Handflächen zu einer bleistiftdicken Wurst ausgerollt. Bei Bedarf kann eine geringe Wasserzugabe benutzt werden, um die Probe gleitfähiger zu machen.
Gelingt es den Boden zu einer Rolle zu formen, rechnen wir den Boden zu der Gruppe der Lehme und Tone. Zerfällt die Rolle immer wieder, rechnen wir den Boden zu den Sandbödenarten.
Schlämmprobe zur Bestimmung der Bodenart
Schlämmprobe: Nach 5 Minuten ist noch kaum etwas zu erkennen
Ein weiterer Test, welcher über die Zusammensetzung des Bodens Aufschluss geben kann, ist die Schlämmprobe. Dabei wird eine abgesiebte Bodenprobe wird in einem Gefäß mit Wasser vermischt (aufgeschlämmt). Grobe Partikel setzen sich schnell ab, feine Bodenpartikel nur langsam.
Die Bodenprobe in ein Gefäß schütten und dann mit Wasser auffüllen.
Das Gefäß verschließen und gut durchschütteln.
Wenn die Bodenteilchen sich gut verteilt haben, dann stellen Sie das Gefäß ab und beobachten wie sich die Schwebeteilchen langsam senken.
Nach etwa 20 Minuten können Sie die einzelnen Schichten der Zusammensetzung im Gefäß erkennen.
Krümeltest zur Bestimmung der Bodenart
Eine weniger genaue Methode zur Bestimmung der Bodenart ist der so genannte „Krümeltest“. Doch auch er kann ein Gefühl für den Boden geben.
Versuchsablauf:
Mit einem Spaten wird an einer Stelle etwas vom Profil ausgestochen. Nun müssen alle Pflanzenteile entfernt werden. Auch hier sollte die Erde wieder bei Bedarf etwas angefeuchtet werden. Dann wird die Hand mit der Erde kurz zusammengepresst und wieder geöffnet.
Was passiert? Anteil an Feinerde Bodenart
Boden rieselt durch die Finger 0 – 5 % Sand
Boden krümelt und bröckelt
durch die Finger 5 – 40 % Lehm
Boden ist formbar, einzelne
Risse beim Zusammenbacken 40 – 50 % schwerer Lehm
Boden ist zu Würsten modellierbar 50 % reiner Ton
Welche Bodenarten sind die häufigsten?
Sand, Lehm, Schluff und Ton
Die Gründe, weswegen Pflanzen im Garten eventuell nicht richtig gedeihen, sind oft auch in der Pflege der jeweiligen Bodenart zu suchen. Dazu gilt: nicht jede Pflanze ist auch für jede Bodenart geeignet. Um das Prinzip, welches hinter dieser einfachen Regel steht, ein wenig genauer verstehen zu können, ist es unter anderem wichtig, sich mit den verschiedenen Eigenheiten der Bodenarten auseinanderzusetzen.
Im Folgenden soll daher auf die bekanntesten und häufigsten Bodenarten eingegangen werden.
Wie charakterisieren sich die verschiedenen Bodenarten?
Durch zusammendrücken mit der Hand kann man rausfinden, welche Bodenart vorliegt
Im Idealfall hat ein Gärtner die Möglichkeit, zunächst die Bodenart zu bestimmen, um dann zu entscheiden, welche Pflanzen an welchen Orten im Garten eingepflanzt werden sollten. Das entsprechende Vorgehen ist einfach und rasch durchgeführt. Gehen Sie hierbei wie folgt vor…:
Graben Sie (am besten natürlich an verschiedenen Stellen auf Ihrem Grundstück) Erde aus.
Zur Bestimmung der Bodenarten reicht es aus, sich auf je eine Handvoll Erde zu konzentrieren.
Eine Bodenart erkennen Sie vor allem an ihrer Beschaffenheit. Generell gilt es, beispielsweise beim Rollen von Erde zwischen den Händen, eine Unterscheidung zwischen „sandig“ und „lehmig“ zu treffen.
Doch was bedeutet dies am aktuellen Beispiel?
Sandboden: Ein Boden gilt beispielsweise dann als sandig, wenn es nicht möglich ist, die betreffende Masse in der Hand zu formen.
Tonboden: Anders verhält sich das Ganze im Zusammenhang mit Tonboden. Dieser lässt sich in der Regel super in der Hand formen, hinterlässt jedoch einen eher klebrigen Eindruck. Ein weiteres Charakteristikum: die Oberfläche der Tonerde glänzt, wenn sie zusammengepresst wurde.
Lehmboden: Die Eigenschaften des Lehmbodens ähneln denen des Tonbodens. Einer der wenigen Unterschiede: Lehmboden klebt deutlich weniger als Tonboden und wird eher rissig beim Formen.
Sandböden
Ein Boden gilt beispielsweise dann als sandig, wenn es nicht möglich ist, die betreffende Masse in der Hand zu formen.
Schluff
Schluff liegt in der Korngröße zwischen Ton und Sand. Er ist also sehr feinkörnig und in seinen Eigenschaften nahe dem Ton: Sehr bindig, luftarm, fast wasserundurchlässig und schwer zu bearbeiten.
Tonböden
Anders verhält sich das Ganze im Zusammenhang mit Tonboden. Dieser lässt sich in der Regel super in der Hand formen, hinterlässt jedoch einen eher klebrigen Eindruck. Ein weiteres Charakteristikum: die Oberfläche der Tonerde glänzt, wenn sie zusammengepresst wurde.
Lehmböden
Die Eigenschaften des Lehmbodens ähneln denen des Tonbodens. Einer der wenigen Unterschiede: Lehmboden klebt deutlich weniger als Tonboden und wir eher rissg beim Formen
Die Pflege der unterschiedlichen Bodenarten in der Übersicht
Um einen Boden optimal pflegen zu können, ist es wichtig, diesen zunächst entweder in die Kategorie „schwerer“ oder „leichter“ Boden einzuteilen. Hierbei gilt: bei Sandboden handelt es sich um einen leichten, bei Lehm- und Tonboden um einen schweren Tonboden.
Der ideale Boden: Sandboden mit Humus
Der ideale Gartenboden ist ein krümeliger, gut durchlüfteter Boden, der ausreichend Wasser speichern kann, sich leicht bearbeiten lässt und der genügend Nährstoffe speichern kann. In der Regel ist es ein sandiger Lehm mit einem gesunden Humusanteil.
Schwerer Boden (Ton- und Lehmböden)
Als charakteristisch gilt für schwere Böden hierbei:
schweren Bodenarten sind in der Lage Wasser zu speichern.
Die Gefahr: sollte es beispielsweise über mehrere Tage hinweg geregnet haben, bildet sich in den entsprechenden Bereichen schnell Staunässe. Zudem ist das Wasser stark an die Bodenpartikel gebunden und wird nur schwer an die Pflanzen abgegeben.
Gefahr bei längerer Trockenzeit, dass die Konsistenz schnell zu hart wird.
Daher gilt, dass sowohl Ton- als auch Lehmböden mit einer Mischung aus Sand und Kompost aufgelockert werden sollen. Dies bietet den Pflanzen die Möglichkeit, besser zu wachsen und ihre Wurzeln unter der Erde besser zu verzweigen.
Was kann man tun?
Einmal im Jahr, im Idealfall im Herbst, sollte der betreffende Boden komplett umgegraben werden. Gleichzeitig ist es sinnvoll, den Feuchtigkeitsgehalt in der Erde in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.
Auf Tonböden gedeihen: Beinwell, Minze, Wermut, Zitronenmelisse, Mangold
Mischböden: Das sind Lehmböden, bei denen eine ausgeglichene Mischung aus Sand, Schluff und Ton die guten Eigenschaften aller Bodenarten vereint. Sie speichern Wasser, geben es gut ab und Nährstoffe halten sich gut, sind luftdurchlässig, lassen sich gut durchwurzeln und leicht bearbeiten.
Ein leichter Boden bzw. Sandboden zeichnet sich durch die folgenden Eigenschaften aus…:
• Gefahr der Austrocknung im Sommer • Aufgrund der charakteristischen Konsistenz wird Staunässe effektiv vorgebeugt. • Verlässliche Sauerstoffversorgung • Nur bedingt dazu in der Lage, Nährstoffe zu speichern.
Was kann man tun?
Sandboden beim Bodentest
Mit Hinblick auf die Pflege der Sandböden gilt ebenfalls, dass es sinnvoll ist, diese durch die Einarbeitung von Kompost nachhaltig zu unterstützen. So kann eine nachhaltige Nährstoffspeicherung unterstützt werden. Auch die Feuchtigkeit in Form von Regen- oder Gießwasser kann so besser gespeichert (und verwertet) werden.
Übrigens: verschiedene Pflanzenarten, zum Beispiel Klee, fühlen sich auf Sandboden besonders wohl. Auch Karotten, Spargel, Paprika, Melonen und Kräuter (z.B. Salbei und Thymian) fühlen sich auf sandigem Boden wohl. Wer entsprechend sät, bietet dem leichten Boden die Möglichkeit, sich selbst ideal mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
Passender Boden – ideales Pflanzenwachstum
Wer dafür sorgen möchte, dass die Pflanzen in seinem Garten möglichst ergiebig wachsen, sollte selbstverständlich auf fruchtbaren, lockeren Boden setzen. Dieser sollte nicht nur eine ausreichende Sauerstoffversorgung sicherstellen, sondern auch nährstoffreich sein und Wasser gut speichern können.
Sinnvoll ist es weiterhin, dafür zu sorgen, dass vor allem im oberen Bodenbereich (bis zu einer Tiefe von circa 25 bis 30 cm) viel Humus eingesetzt wird. Hier siedeln sich dann erfahrungsgemäß auch gern Mikroorganismen an, die die Qualität der Erde nachhaltig unterstützen.
Bei Boden unterscheiden wir in drei verschiedene Bodenarten, die sich aus den unterschiedlichen Korngrößen und mineralischen Bestandteilen ergeben. Die Sorten sind Sand, Schluff und Ton. Wenn von Lehmboden gesprochen wird, handelt es sich um eine Mischung aus den drei genannten Sorten.
Die Struktur wird durch die Art bestimmt. Jede Art hat einen eigenen Wasser- und Nährstoffhaushalt. Je nach Zusammensetzung des Bodens ergeben sich unterschiedliche Eigenschaften für den Anbau von Pflanzen.
Korngrößen im Boden
Bodenart
Korngröße
Beschreibung
Ton
< 0,002 mm
sehr feinkörnig
Schluff
2 - 0,063 mm
feinkörnig
Sand
0,063 mm - 2 mm
mittelkörnig
Kies (gerundete Formen) und Grus (eckige)
2 - 63 mm
grobkörnig
Steine Blöcke
> 6,3 cm
sehr grobkörnig
Bodenart Korngröße Beschreibung
Ton kleiner 0,002 mm sehr feinkörnig
Schluff 2 – 0,063 mm feinkörnig
Sand 0,063 mm – 2 mm mittelkörnig
Kies (gerundete Formen)
und Grus (eckige Formen) 2 – 63 mm grobkörnig
Steine und Blöcke größer 6,3 cm sehr grobkörnig
Ton: Ton neigt dazu bei Hitze sehr fest und trocken zu werden. Auf der anderen Seite heißt er sich aber nicht so schnell auf und kann Wasser lange speichern.
Lehm: Lehmboden ist eine Mischung aus Sand, Ton und Schluff und somit gut geeignet, um Pflanzen anzubauen.
Sand: Sandböden sind stark anfällig für Temperaturschwankungen. Sie sind nährstoffarm und trocken, können aber durch Zugabe von Humus verbessert werden.
Wenn Sie wissen möchten, welche Art von Boden Sie im Garten haben, bietet es sich an, einen der zwei folgenden Versuche durchzuführen, um Klarheit zu gewinnen.
Seit vielen Jahren unterstützen wir die Arbeit von Oxfam mit dem Verkauf des Wurmfarm Ziegen Sets. Das Wurmkisten am Einsatzort für weniger Co2 Verbrauch, kürzere Kreisläufe und gesunde Böden sorgen, ist unseren regelmäßigen Lesern klar. Aber wie passen Ziegen und eine nachhaltige Entwicklungshilfe zusammen? Oxfam beweist, dass die Verbindung hier nicht so abwegig ist, wie es möglicherweise auf den ersten Blick wirken mag.
Denn: Ziegen gelten nicht nur als unglaublich genügsame Tiere, sondern produzieren sowohl Milch, als auch Dünger. Genau das macht sie für viele Menschen in Afrika zu echten „Wunderwerken“, die durchaus – ab einer bestimmten Menge – dazu in der Lage sind, das eigene Überleben zu sichern.
Ziegen als Sicherung der Existenzgrundlage
Wo die Menschen in Deutschland mit Ziegen meist nur im Streichelzoo oder auf dem Bauernhof in Berührung kommen, ist der Stellenwert dieser wunderbaren Tiere in Afrika ein anderer. Hier gelten sie unter anderem auch als eine Möglichkeit, den Menschen ein möglichst sorgenfreies Leben zu ermöglichen.
Ziegen können helfen eine Familie zu ernähren.
Wo die Menschen in Deutschland mit Ziegen meist nur im Streichelzoo oder auf dem Bauernhof in Berührung kommen, ist der Stellenwert dieser wunderbaren Tiere in Afrika ein anderer. Hier gelten sie unter anderem auch als eine Möglichkeit, den Menschen ein möglichst sorgenfreies Leben zu ermöglichen.
Da sie vergleichsweise wenig anfällig gegenüber Krankheiten, genügsam beim Essen und landwirtschaftlich von großer Bedeutung sind, können sie das Leben vieler Afrikaner durch ihre Arbeit, Ihr Dünger, bzw. ihren Verkaufswert erleichtern. Daher hat es sich Oxfams Partnerorganisation Farm Support Association (FSA) zur Aufgabe gemacht, exakt an diesem Punkt anzusetzen und den Menschen in Afrika dabei zu helfen, marktorientiert zu wirtschaften und sich auf der Basis landwirtschaftlicher Betriebe das Einkommen zu sichern. Dabei werden die zukünftigen Ziegenhalter in der Haltung und Züchtung dieser Tiere trainiert. So werden aus 2 jungen Ziegen mit etwas Geduld viele.
Auf der Basis des Verkaufs bzw. des Züchtens von Ziegen ist es dann wiederrum möglich, robustere Häuser zu bauen und Investitionen zu tätigen, die beispielsweise den eigenen Betrieb unterstützen können. Das Ergebnis: mehr Selbstständigkeit, ein weitestgehend regelmäßiges Einkommen und ein glücklicheres Leben.
Mehr als „nur“ eine Ziege
Im ersten Schritt mag es ein wenig abwegig klingen, eine Ziege zu verschenken bzw. zu spenden und diese Investition als „lebensverändernde Maßnahme“ für die Menschen in Afrika zu sehen. Der berühmte Blick über den Tellerrand zeigt jedoch, dass es genau so möglich sein kann, eine ganz besondere Art von Unterstützung zu leisten und ganze Existenzen aufzubauen.
Das Engagement, das nicht nur die Spender, sondern auch OXFAM in diesem Zusammenhang an den Tag legen, hat im Laufe der letzten Jahre bereits dafür gesorgt, dass viele Afrikaner und Afrikanerinnen ihre individuelle Situation vor Ort verbessern konnten. Ziegen sind nicht „nur“ Tiere, sondern mitunter – gerade in Afrika – wichtige Wirtschaftsfaktoren und – ganz nebenbei – natürlich auch besonders liebenswerte Lebewesen.
Das Oxfam Ziegen Wurmfarm Set
Ziegen und Wurmkisten haben einige Schnittmengen, die wir passend fanden. Ziegen, wie Kompostwürmer, können Ihre Umwelt sehr positivbeinflussen, wenn Sie richtig gehalten werden. Oxfam hat als erklärtes Ziel den Boden afrikanischer Bauern zu verbessern und genau dieses Ziel verfolgen wir auch, egal wo wir wirken.
Wird der Ziegenmist nicht als Heizmittel zum Kochen benutzt, lässt er sich wunderbar von kompostieren und als Bodenverbesserer einsetzten. Das erhöht die Wasserspeicherfähigkiet des Bodens und macht ihn um ein Vielfaches fruchtbarer. Und fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, welches es überall zu schützen gilt. Es ist unsere Lebensgrundlage…
Vielen Dank an alle, die uns helfen Oxfam zu unterstützen! Mit Ihrer Hife konnte WUrmwelten.de im Laufe der Jahre eine dreistellige Anzahl an Ziegen finanzieren. Das ist doch eine schöne Herde.
Seit kurzem bieten wir den Service an, Wurmkisten und Wurmfarmen Sets auch „gestartet“ zu versenden. Eine „gestartete“ Wurmkkiste hat ein paar Vorteile gegenüber dem „langsamen“ Start, welcher die Norm ist, aber auch ein paar Nachteile.
„Gestartet“ Was heist das eigentlich? Um es kurz zu fassen: Das zusätzlich gelieferte Start Substrat hilft Ihrer Wurmkiste schneller produktiv zu werden. Das bedeutet, dass Sie schneller das erste Mal Wurmhumus ernten können und es zu weniger Problemen in der Startphase kommen kann.
Das Startsubstrat
Was bedeutet es eigentlich die Wurmfarm zu starten? Die meisten Wurmfarmer beginnen, indem Sie ein paar handvoll Kompostwürmer, sowie etwas Erde, Zeitungspapier und Küchenabfälle in die selbgebaute oder bestellte Wurmkiste legen.
Jetzt müssen die Würmer ganze Arbeit leisten: Es gilt die Bakterien möglichst schnell und großflächig zu verteilen, damit diese anfangen die Abfälle vorzubereiten. Kompostwürmer haben keine Zähne, bzw. Möglichkeiten grobe Strukturen aufzubrechen; Das müssen die Bakterien übernehmen.
Erst wenn eine Mischung aus Bakterien, Pilzen und Feuchtigkeit die Abfälle „vorbereitet“ hat, können die Kompostwürmer diese verarbeiten. Je nach Temperatur und Feuchtigkeit dauert das etwas. Daran hängt auch die Vermehrung der Würmer.
Die Probleme beim Start einer Wurmkiste
das Startsubstrat von Wurmwelten.de
Der Transport, bzw. das Umsetzten in unbekanntes Material stresst die Würmer erstmal. Es kommt vor, dass zu diesem Zeitpunkt bis zu 10% der Würmer eingehen. (Bei Wurmwelten.de umgehen wir diese Problematik ein wenig, indem wir spezielle Wurm-Versanderde mitliefern, welche viele Rottebakterien und Wurmfutter mitliefert. Das hilft. Trotzdem werden die Würmer erst neue Kokons legen, wenn ein Überangebot an Futter bereit steht.
Wenn in diesem Moment Würmer auf „Bekanntes“ Substrat treffen, in dem kaum Würmer sind, werden Sie sich sehr viel schneller wohlfühlen und vermehren. Unsere Versuche haben ergeben, dass die Zeit zwischen dem Start der Wurmfarm und der vollen Verarbeitungskapazität (2 Kg/ Woche) – auch „Eingewöhnungszeit“ genannt – um ca. 20% verkürzt werden kann. Dank des zusätzlichen Substrats ist die erste Ernte von Wurmhumus um 2 Monate beschleunigt.
Diesen Effekt erreichen wir mit „vorgeimpfter“ Erde. Sie besteht aus getrocknetem Pferdemist, Kompost, Kokosfasern, Torf und aktivem Wurmhumus. Diese Erdmischung wird bei optimaler Temperatur gelagert und gewendet. Es sind viele Nährstoffe und Milliarden von Mikroorganismen, sowie ein paar zusätzliche Würmer enthalten. Die Feuchtigkeit und das Wenden sorgen für ein gleichmäßiges Bett voller vorgekauter Nahrung. Ein Paradies für Kompostwürmer!
So geht kann es noch schneller los gehen. Möchten Sie ncoh mehr über Kompostwürmer erfahren?
Trauermücken können in der Wurmfarm stören. Sie kommen am ehesten durch Blumenerde in die Wurmfarm und breiten sich von da aus in der der ganzen Wohnung aus. Das ist sehr lästig, aber einfach zu handhaben. Hier finden sich im Folgenden einige gute Tipps, wie Sie der Plagegeister Herr werden können:
Gelbstafeln
Gelbtafeln sind ein gutes Mittel, um den bereits ausgeschlüpften Trauermücken auf den Leib zu rücken. Sie können einfach in die Wurmfarm gesteckt werden und in der unmittelbaren Umgebung der Wurmfarm angebracht werden. Damit lassen sich ein Teil der Mücken einfangen und somit die Population eindämmen.
Streichhölzer verkehrt rum reinstecken
Stecken Sie Streichhölzer verkehrt herum in die Blumentöpfe in der Umgebung. Der Schwefel in den Hölzern löst sich im Gießwasser auf und tötet die Larven. Dadurch wird die nächste Generation an Trauermücken ausgeschaltet. In der Wurmkiste selber funktioniert das leider nicht.
Vogelsand auf die Erde
Vogelsand hilft ebenfalls, die Trauermücken daran zu hindern aus der Erde zu kommen. Die frisch geschlüpften Mücken kommen nicht durch den Sand durch und verenden in der Erde.
Nematoden
Bei Nematoden handelt es sich um Fadenwürmer, die als Nützlinge eingesetzt werden können. Nematoden sind besonders wirksam und können auch in der Wurmfarm eingesetzt werden. Sie können über das Internet bestellt werden. Am besten ist eine Anzahl von 10 Millionen geeignet, um gegen Trauermücken vorzugehen. Sie sind etwa 2 Monate lang haltbar.
Erde sterilisieren (Backofen Methode)
Außerhalb von Wurmfarmen auftretende Trauermückenschwärme können einfach durch die Backofenmethode bekämpft werden, bei der die Erde im Backofen sterilisiert wird. Dazu einfach die Erde auf einem Backblech verteilen und für einige Zeit bei 60 Grad im Backofen sterilisieren.
6. Neem Öl
Bei Mückenplagen in der Wurmkiste lässt sich auch Neem Öl einsetzen. Bitte aber nicht direkt auf die Würmer sprühen, sondern nur die Mücken direkt einsprühen oder die Bereiche der Kiste, in denen die Mücken vermehrt auftreten.
Zu Weihnachten holen sich viele Menschen einen schönen Weihnachtsbaum in die Wohnung und erfreuen sich an seinem Charme. Nur allzu oft landet der schöne Baum nach Weihnachten im Müll. Das muss nicht sein. Denn es gibt viele Möglichkeiten, den Baum weiter zu verwerten. Eine davon ist der Komposthaufen.
Den Weihnachtsbaum richtig entsorgen
Tannenbaum
Die einfachste Methode, den Weihnachtsbaum zu entsorgen, ist über die normale Müllabfuhr. Diese kommt nach Weihnachten und sammelt alle an der Straße liegenden Bäume ein und bringt sie zu einer passenden Verwertungsstelle. In einigen Gemeinden gibt es auch Sammelplätze speziell für Weihnachtsbäume. Was aber dringend zu beachten ist, ist jeglichen Schmuck vorher vom Baum zu entfernen, da dieser nicht mit in die natürliche Verwertung darf. Nicht jeder hat die Möglichkeit, den Fichte, Tanne oder Kiefer nach Weihnachten in den Garten zu pflanzen und dem Baum so ein neues Leben zu ermöglichen. Wer aber einen Komposthaufen im Garten hat, kann seinen Weihnachtsbaum dafür nutzen, hier einen Turbo einzulegen.
Der Weihnachtsbaum im Kompost
Bevor der Baum auf den Kompost geht, sollte er zerkleinert, bzw. gehäckselt werden. Der trockene Stamm kann dabei als Brennholz für das nächste Lagerfeuer aufgehoben werden. Dann kann der Baum in der passenden Menge unter den Kompost eingearbeitet werden. Besonders im Winter besteht der zugeführte Kompost meist nur aus Küchenabfällen. Diese enthalten viel Wasser und sind verdichten sich dadurch schnell. Das wiederum hat Einfluss auf die Rotte. Denn jede Rotte benötigt Luft, um gut zu funktionieren. Hier kann der Weihnachtsbaum helfen.
Der Weihnachtsbaum
Die zerkleinerten Teile des Baumes, sowie seine Nadeln helfen, werden einfach unter den Kompost eingearbeitet. Somit wird der Kompost wieder besser belüftet und kann sich schneller zersetzen. Aber auch für den Baum ist dies von Vorteil. Der Kompost sorgt dafür, dass das Holz nach der langen Trocknung in der Wohnung wieder Feuchtigkeit erhält. Somit kann auch hier die Rotte schneller einsetzen und der Baum zersetzt sich. Bis zum Frühjahr erhalten Sie so wieder guten Kompost, den Sie zum Start in die neue Gartensaison einsetzen können.
Jeder Gartenbesitzer freut sich über guten Kompost. Den eigenen Kompost selber herstellen ist daher eine gute Möglichkeit, den eigenen Garten zu versorgen. Ein guter Kompost sollte aus grünen (stickstoffhaltigen) und braunen (kohlenstoffhaltigen) Zutaten bestehen. Dazu müssen die Zutaten, die auf den Kompost kommen, gut abgestimmt werden. Nussschalen gehören zu den braunen Zutaten. Sie bringen Kohlenstoff in den Kompost ein.
Dürfen Nussschalen auf den Kompost?
Nussschalen können auch auf dem Kompost verwertet werden Tim-Reckmann/pixelio.de
Weihnachtszeit ist Nusszeit. Hier fallen besonders viele Nussschalen für den Kompost an. Aber dürfen Nüsse überhaupt auf den Kompost? Die gute Nachricht ist: Ja, sie dürfen. Zumindest die meisten von ihnen.
Es gibt aber ein paar Kleinigkeiten zu beachten, damit nicht aus dem Kompost der ein oder andere Nussbaumsprössling schießt. Sammeln können Sie neben Walnuss, Haselnuss und anderen Sorten auch Erdnüsse, obwohl es sich bei diesen um Hülsenfrüchte handelt und nicht um eine Nuss.
Schwarze Walnüsse sollten Sie nicht mit auf den Kompost geben. Diese enthalten einen Stoff, der Pflanzen am wachsen hemmen kann. Bei einer Nutzung des Kompostes als Dünger kann dies negative Folgen haben.
Nussschalen für den Kompost vorbereiten
Bevor die Schalen auf den Kompost können, sollten sie zerkleinert werden. Dies ist aufgrund ihrer Härte notwendig, da sie sonst nur schwer mit verrotten würden. Sie können sie zum Zerkleinern auf dem Rasen verteilen und mit dem Rasenmäher drüberfahren, sofern das Wetter dies noch zulässt.
Oder Sie streuen sie in die Auffahrt und fahren ein paar Mal mit dem Auto drüber. Wichtig ist dabei, dass die Schalen und auch Nüsse, die faul sind, gut zerkleinert werden. Erst dann können sie mit Blättern und Strauchgut auf den Kompost eingebracht werden.
Einmal im Kompost, benötigen sie einige Zeit um zu verrotten. Dabei wird Kohlenstoff freigesetzt, der später dem Kompost zur Verfügung steht. Wichtig ist, zu diesen braunen Zutaten für den Kompost auch noch „grüne“ Zutaten (wie etwa Küchenabfälle, Kaffee, etc.) hinzu zu geben, damit der Kompost im Frühjahr besonders ausgewogen ist. Wenn Sie nicht sicher sind, was „braune“ und „grüne“ Zutaten auf dem Komposthaufen sind, lesen Sie: Komposthaufen anlegen leichtgemacht oder so kompostiere ich Rasenschnitt am Besten.
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