Haben Sie viel Grasschnitt im Sommer? Dann sollten Sie jetzt Laub sammeln. Das Laub wird Ihnen später helfen.
Aus Laub kann man wunderbaren Laubkompost erzeugen (Hier geht es zur Anleitung wie man Laubkompost selber herstellt.) Oder man hebt es im Sommer unter den frischen Grasschnitt. Dann ist das gesammelte Laub nämlich Mangelware und wird dringend benötigt. Am besten wird des Laub beim umheben oder direkt nach dem Schnitt hinzugefügt. Der Kompoststab „Kompostmate“ eignet sich dazu übrigens hervorragend, denn er frisst sich regelrecht in den Komposthaufen.
Damit der Komposthaufen gut arbeiten kann, benötigt er ein bestimmtes Verhältnis von Kohlen (C) – zu Stickstoff (N) (C:N = 20:1 – 30:1). Was hat das mit Laub zu tun?
Im Sommer fallen große Mengen an Grasschnitt an. Damit sich diese Menge auf dem Komposthaufen nicht in einen Haufen stinkenden Matsch verwandelt, ist ein kohlenstoffhaltiges Material wie Laub Gold wert.
Grasschnitt ist eher Stickstoffhaltig, getrocknetes Laub ist eher Kohlenstoffhaltig. Das Verhältnis von einem Eimer Laub (Braun=Kohlenstoff) auf 2 Eimer Grasschnitt (Grün=Stickstoff), ergibt oft ein ideales C:N von 20:1 für den Komposthaufen.
Sammeln Sie also jetzt das Laub, und kompostieren Sie es im Laubsack oder trocknen Sie es für den Sommer im 0,8m³ großen Drahtgitter, welcher viel Luft reinlässt. So haben Sie nächstes Jahr trockenes Laub, welches Sie unter den Grasschnitt mischen können.
Aber Achtung: Vermeiden Sie Laub von Walnuss und Eichen. Deren Blätter sind so sauer, dass die Kompostierung unnötig lange dauert.
Wenn Sie dann noch die ein oder andere Handvoll reifen Kompost oder frischen Wurmhumus dazu mischen, bekommen Sie schnell wunderbare Komposterde.
Kompost verbessern
Um die Nährstoffe in der (Kompost-) Erde pflanzenverfügbarer zu machen, fügen Sie noch etwas Gartenkalk und Urgesteinsmehl für die Spurenelemente hinzu.
Effektive Mikroorganismen unterstützen das Immunsystem für Boden und Pflanzen. Sie schaffen ein positives Milieu für Wurzeln und z.B. Regenwürmer, verringern Schädlings- und Krankheitsbefall und wirken wachstumsfördernd. Dies wird in der „Bokashi Kompostierung“, welche aus Japan kommt, genutzt. Ihren eigenen Bokashi-Komposter können Sie hier erwerben.
Fertiger Bokashi stellt einen natürlichen Langzeitdünger dar, der außerdem den Boden auflockert und damit eine ausreichende Sauerstoffversorgung fördert. Das beste daran ist, dass man ihn selber mit einem Bokashi Eimer herstellen kann. Dazu bedarf es nur Ihrer Küchenabfälle und frischen effektiven Mikroorganismen in Form von Bokashi Flocken. Diese werden gemischt im Bokashi Eimer geschichtet, bis dieser voll ist. Bis oben hin gestopft, wird der spezielle Eimer dann 2 Wochen ruhen gelassen. Öffnet man den Eimer dann, wird das Kompostgut leicht aufgequollen und matschig sein. Dies ist das „fertige“ Bokashi.
Mit einem Bokashi Eimer kann man fertige Bokashi, sowie Reiniger für den Abfluss aus Küchenabfällen herstellen
Bokashi im Garten
Im Frühjahr wird der Boden für die bevorstehende Saison vorbereitet. Zwei Wochen vor der Aussaat bzw. der Bepflanzung werden pro m² 150 g fertiger Bokashi flach in den Boden eingearbeitet. Wenn sämtliches Beikraut aus der Erde entfernt wurde, können Aussaat und Bepflanzung erfolgen.
Wichtig: Soll eine bereits bestehende Bepflanzung mit Bokashi gedüngt werden, muss ein ausreichender Abstand zur jeweiligen Pflanze gewahrt werden. 20 bis 30 cm entfernt kann das Bokashi dem Boden zugeführt werden, näher jedoch nicht, da der pH-Wert des Bokashi sehr sauer ist und dem Wurzelwerk der Pflanzen schaden kann. „fertiger“ Bokashi hat immer noch einen pH wert um die 6 und muss erst komplett vererden bevor Jungpflanzen damit in Kontakt kommen sollten.
Bokashi-Erde und -Depots für Balkon- und Zimmerpflanzen
Auch bei Balkon- und Zimmerpflanzen sorgen die Effektiven Mikroorganismen für reiches Wachstum und Wiederstandsfähigkeit. Zwei Rezepte haben sich dabei bewährt:
Bokashi-Erde
Bokashi Erde sorgt für Wachstum und Wiederstandsfähigkeit
Zur Herstellung werden in einem Eimer 95% Blumenerde mit 5% Bokashi vermischt und mit Wasser befeuchtet. Abgedeckt mit Vlies oder Jute lässt man den Eimer für 2 bis 3 Wochen stehen. Anschließend kann die Bokashi-Erde sowohl zum Umtopfen von Topf- und Zimmerpflanzen als auch zum Pflanzen auf dem Balkon genutzt werden wie herkömmliche Erde.
Bokashi-Depot
Bokashi hilft, Küchenabfälle geruchlos zu kompostieren
Das Bokashi-Depot ist vor allem für jene hilfreich, die die Bepflanzung und Pflege auf dem Balkon oder in Räumen nicht von langer Hand planen und trotzdem Mittel und Starkzehrer anbauen möchten. Entsprechend ist hier keine Verwendung von Bokashi-Erde vorgesehen.
Man legt eine Tonscherbe über das Sickerloch des Pflanzgefäßes und füllt zunächst eine 1 bis 2 cm dicke Schicht Blumenerde ein. Darüber wird in derselben Dicke fertiger Bokashi gegeben, angedrückt und mit etwas Wasser angegossen. Erneut kommen 1 bis 2 cm Blumenerde darüber. Abschließend wird die Pflanze eingesetzt, der Topf bzw. Kasten mit Blumenerde aufgefüllt und mit Wasser gegossen.
Wichtig: Aufgrund des sauren pH-Wertes ist darauf zu achten, dass die Wurzeln beim Pflanzen nicht direkt das Bokashi berühren. (So misst man den PH-Wert der Erde)
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Effektive Mikroorganismen finden im Haushalt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Sie können anstelle chemischer Reinigungsmittel eingesetzt und mit anderen natürlichen Reinigern gemischt werden. Effektive Mikroorganismen nützen auf allen im Haushalt gängigen Oberflächen in Bad und Küche, wo sie geruchsneutralisierend und kalklösend wirken. Auch die Behandlung von Textilien und Möbeln ist mit Effektive Mikroorganismen-Produkten gut möglich. Neben Gerüchen werden hier vor allem auch chemische Restsubstanzen von den Effektive Mikroorganismen beseitigt. Ein Pluspunkt von Effektive Mikroorganismen als Putzmittel ist die gute Umweltverträglichkeit, denn aufgrund ihrer organischen Beschaffenheit sind sie leicht im Wasser abbaubar. Gewonnen werden kann das Substrat durch den Einsatz eines Bokashi-Eimers in der Küche. Bokashi-Sets finden Sie bei uns im Shop.
Effektive Mikroorganismen als Reinigungszusatz
Bereits im normalen Putz- und Wischwasser entfalten Effektive Mikroorganismen ihre große Wirkung. Dazu müssen fünf Liter Putzwasser nur 5 ml konzentrierten- Effektive Mikroorganismen Reiniger oder aktivierte Effektive Mikroorganismen hinzugefügt werden. Das Putzwasser lässt sich nach Zugabe der Effektive Mikroorganismen wie gewohnt anwenden, auch auf Möbeln.
Effektive Mikroorganismen gegen Schadstoffe in Textilien
Mit dem Bokashi Set einfach und schnell effektive Mikroorganismen als Reiniger gewinnen und dabei Küchenabfälle kompostieren
In der Produktion von Möbeln, Teppichen und Kleidung gehören Chemikalien zur Normalität. Häufig dünsten sie unangenehm aus und können außerdem gesundheitsschädigend wirken, vor allem auf Kinder oder Menschen mit schwachem Immunsystem. Eine mögliche Folge dessen können z.B. Ausschläge sein.
Teppiche:
Einfach 1 ml Effektive Mikroorganismen -Reiniger mit 100 ml Wasser mischen und einen neuen oder riechenden Teppich gut damit einsprühen. Nach ein paar Stunden kann man den Teppich absaugen oder abbürsten. Sprühstöße der Lösung in die Raumluft verbessern währenddessen direkt das Raumklima und schnell ist auch der Teppich geruchsfrei.
Kleidung:
Bevor neue Kleidung erstmalig getragen wird, sollte man sie unter Zugabe von 2 ml EM-Reiniger, das mit ins Waschmittelfach gegeben wird, bei maximal 40°C gewaschen werden. Höhere Temperaturen schaden den kleinen Helfern, sodass die Wirkung verloren ginge. Des Weiteren kann man durch die Verwendung von Effektive Mikroorganismen die Menge des übrigen Reinigungsmittels bis zur Hälfte eingesparen. Der Duft wird sich allerdings ändern.
Die Badreinigung
Gerade im Bad entstehen schnell unangenehme Gerüche durch Keime und Bakterien sowie auch Kalkablagerungen, wo viel Wasser fließt.
Gegen die Verstopfung und Geruchsentwicklung von Abflüssen zeigt eine Lösung aus Effektive Mikroorganismen -Reiniger oder Bokashi Sickerwasser / Abflusswasser (Mischverhältnis 1:200 bis 1:500) hohe Wirksamkeit. Bei normalen Verschmutzungen genügt das Einsprühen und Einwirken. Bei starken Verunreinigungen hingegen sollte die Lösung in den Abfluss gekippt und über Nacht wirken gelassen werden.
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Oft werden wir gefragt, warum wir Wurmkisten aus Holz (z.B. die Wurmtruhe) nur fortgeschrittenen Kunden empfehlen. Dabei ist die Wurmkiste aus Holz doch die ursprünglichste Form der Wurmkompostierung und wurde schon von den alten Römer genutzt. Warum hat dann erst die Entwicklung der Wurmfarm mit mehreren Schichten aus Kunststoff (z.B. Wurm Cafe) für eine größere Akzeptanz gesorgt hat.
Um das zu beantworten, muss man sich mit den Eigenheiten der Holzversion etwas genauer auseinandersetzten. Aber um es kurz zu fassen: Eine Wurmkiste aus Holz ist schwieriger zu betreiben als die moderne, mehrschichtige Wurmfarm.
Ein Wurmkomposter benötigt viel Sauerstoff um gut zu funktionieren. Es entsteht Sickerwasser (Wurmtee), welches sich nicht stauen darf und der fertige Wurmhumus muss leicht zu ernten sein.
Wurmkiste oder Wurmfarm?
Die Begriffe Wurmkiste und Wurmfarm werden oft durcheinandergebracht, aber in diesem Artikel steht Wurmkiste für einen Wurmkomposter aus Holz mit einem großem Raum und die Wurmfarm für ein mehrschichtiges System aus Kunststoff. Mehrschichtige Versionen aus Holz haben sich als unpraktisch erwiesen, da sich das Holz durch das Aufquellen stark verzieht und so keine Passform gegeben ist, aber dazu weiter unten mehr.
Zuletzt müssen wir die Kompostwürmer bedenken. Die Würmer arbeiten zusammen mit aeroben, also sauerstoffliebenden Bakterien. Diese benötigen viel Sauerstoff um zu leben, „bedanken“ sich aber indem Sie die Nährstoffe für die Kompostwürmer „vorkauen“ und später in sogenannten Ton-Humus-Komplexen festigen. Nicht zuletzt deswegen, sorgen die Kompostwürmer durch ihre ständiges auf und ab in einer Wurmfarm für einen steten Umsatz des Substrats. Es ist in ihrem eigenem Interesse das es nicht stinkt. Den Gestank entsteht durch Fäulnis oder Verrotten.
Die Wurmkompostierung ist eine kalte, aerobe Kompostierung. Aerob bedeutet, dass wir dazu sauerstoffliebende Bakterien bevorzugen, welche bei Temperaturen unterhalbe von 30°C ihr Werk verrichten. Das einige Nachteile (z.B. fehlt die Hygenisierung des Kompostes durch das erhitzen), aber auch viele wichtige Vorteile mit sich bringt. Der vielleicht Wichtigste: durch die kalte, aerobe Kompostierung werden viel mehr Nährstoffe im Substrat gebunden und diese planzenverfügbar gespeichert, als es etwa bei der Thermokompostierung (ab 60°C) geschieht. Zudem – und dass ist das wichtigste bei einer Wurmkiste, welche im Haus stehen soll – entsteht kein Geruch, solange genügend Sauerstoff im Spiel ist. Denn nur die Gärstoffe einer anaeroben Kompostierung stinken.
Verdichtung des Wurmhumus
Die meisten Wurmkisten aus Holz haben einen großen Raum, der mit den Abfällen befüllt wird. Das bedeutet, dass sich der fertige Wurmhumus bis zu 40 cm weit hochstapelt, während sich die Kiste füllt. Das Gewicht des nassen Wurmhumus‘, zusammen mit der Umwälzung der Kompostwürmer, wird das Substrat im unteren Bereich ziemlich schnell verdichten. So entsteht eine sauerstoffarme (anaerobe) Schicht. Wenn die Kompostierung gut voran geht, ist das kein Problem, aber wenn sich unkompostierte Reste darin befinden, muss man diese im Auge behalten, sonst entsteht Geruch durch Fäulniss.
Mehrere, dünnere Schichten übereinanderzusetzen, wie das bei Wurmfarmen aus Kunststoff der Fall ist, lösen dieses Problem. Der Kompost stapelt sich nicht so hoch und durch die Schlitze zwischen den Schichten kommt zusätzlicher Sauerstoff ins System, welcher die aerobe Kompostierung voran treibt. Bei den meisten Wurmfarm Modellen ist es zudem so, dass sich die Arbeitsschichten nach unten verjüngen. So können diese bis zu einem Punkt nachrutschen, sobald das Substrat darunter zusammensackt. Das verhindert, dass die Würmer die Bewegungsmöglichkeit nach oben verlieren, und dass sich der fertige Wurmhumus zu sehr verdichtet.
Dies ist jedoch mit Holz kaum möglich. Werden die Holzkisten aufeinandergesetzt, verliert das Substrat der untersten Schicht Kontakt mit dem Substrat der darüber liegenden Schicht, sobald es in sich zusammensackt. So können die Würmer nicht dem frischen Abfall hinterher kriechen und die Kompostierung kommt ins Stocken.
Die Stege im Wurm Cafe verhindern ein Verdichten des Wurmhumus. So wird der Kompost besser und die Ernte erleichtert.
Werden Holzschichten ineinander gesetzt, verzieht sich das Holz sobald es durch das aufgenommen Sickerwasser aufquillt. Im besten Fall wird es sehr schwierig die Schichten bei der Ernte voneinander zu lösen, im schlimmsten Fall entstehen Risse im Holz und Sickerwasser tritt aus. Zudem muss man wissen, dass eine 20 cm Wurmkisten Schicht aus Holz schnell 15 Kg wiegt, wenn sie sich mit Wasser vollgesogen hat.
Viele Wurmkisten durchtrennen den Raum mit einem Trenngitter, um die Ernte des Wurmhumus zu erleichtern und immer nur eine Seite zu befüllen. Das löst das Sauerstoff Problem, aber halbiert die Kapazität der Wurmkiste.
Staunässe in der Wurmkiste
Ein weiterer Faktor, der bei einer Wurmkiste aus Holz gut beobachtet werden muss, ist die Staunässe. Durch den Kompostprozess wird viel Wasser freigesetzt.
In einer Wurmfarm aus Kunststoff durchläuft das Wasser die Arbeitsschichten, um sich dann – angereichert mit Nährstoffen und hilfreichen Mikroorganismen – in der Wasserschicht zu sammeln. Von dort kann dieser wunderbare Dünger (Wurmtee) einfach über den Wasserhahn abgelassen werden.
Sie ahnen es bereits: In der Wurmkiste ist das nicht möglich. Wurmkisten aus Holz verlassen sich auf das Diffundieren der Feuchtigkeit nach außen. Diffundieren bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Wasser in das Holz eindringt und auf der Außenseite „verdampft“, also durch die trockenere Luft aufgenommen wird. Damit das gut funktioniert, muss ein Feuchtigkeitsgefälle zwischen dem Inhalt und der Luft außerhalb der Kiste gewährleistet sein. Weiterhin darf das Holz nicht mit Mitteln behandelt worden sein, welche die Poren verschließen. Also keine Lacke oder Farben.
Am besten funktioniert das Diffundieren in trockener Wohnungsluft und bei unbehandeltem Holz. Das funktioniert ohne Flecken zu hinterlassen und – wenn man die gegebenen Abfälle nicht zur Pampe schreddert – sehr gut. Wurmtee kann so aber nicht gewonnen werden.
Die Wurmkiste im Garten
Auch ein Gartenschuppen ist oft zu kalt.
Sollte die Kiste in der Natur stehen und von außen nass werden, passieren zwei Dinge: Zuerst wird die Flüssigkeit nicht mehr nach außen wandern, das hat Staunässe zur Folge. Das Wasser wird den Sauerstoff rausdrücken und es wird Geruch entstehen.
Zweitens wird das unbehandelte Holz verrotten. Solange die Innen-Feuchtigkeit wandert und auf der Aussenseite durch trockene Luft weggetragen wird, ist dieser Prozess sehr langsam. Aber bei ständiger Feuchtigkeit von innen und außen wird das Holz innerhalb weniger Monate genügend verotten, um undicht zu werden. Diese Kiste mit Öl zu behandeln, wie oft empfohlen wird, verlangsamt den Prozess, aber erschwert die Sauerstoff Zufuhr genau in den Regionen, in denen Sauerstoff am meisten benötigt wird.
Geübte Wurmfarmer/innen können diese Probleme umgehen, indem Sie die Feuchtigkeit innerhalb der Wurmkiste mit (trockener) Kartonage und ein wenig wühlen steuern. Aber das braucht etwas Geduld und ein wenig Erfahrung, damit man die Linie zwischen „Substrat Auflockern“ und „die Würmer bei der Arbeit stören“ nicht überschreitet.
Viele Wurm Truhen Besitzer behelfen sich auch indem sie zuerst das untere drittel der Wurmkiste komplett mit Kartonage füllen, und diese Schicht nach jeder Ernte erneuern.
Wurmkiste: Aber warum so teuer?
Beschläge zu Industriequalität
Jeder der sich mal eine spezielle Wurmkiste aus Holz, wie unsere Wurm Truhe mal genauer angeschaut hat, merkt: Das ist nicht einfach eine Holzkiste; jede Nut und Verbindung wurde so gewählt, dass beim Aufquellen genug Raum da ist, um dicht zu bleiben ohne das Holz zu sprengen.
Das Holz selber kommt von schnellwachsenden Fichten und bietet große Poren zum guten Diffundieren. (Das Holz wird übrigens nachhaltig angebaut, auch wenn sich ein FSC Siegel bei diesen Hölzern oft nicht rentiert.)
Die Beschläge sind Industriequalität und alles wird per Hand in Deutschland von einem Tischlermeister zusammengebaut. Also ja, die Wurmtruhe ist im Einkauf teurer als die Kunststoffversionen, welche zu hunderttausenden im Spritzguss Verfahren aus (recycelten) Kunststoff hergestellt werden.
Dieser Kunststoff ist allerdings sehr stabil und bei vielen Modellen wird inzwischen recycltes Plastik eingesetzt (Wurm Cafe, Worm Works, teilw. Lombrico). Ein Wurm Cafe hat eine Lebenserwartung von mindestens 10 Jahren.
Mein persönliches Wurm Cafe ist bereits 16 Jahre alt (Stand 2019) und ich kenne Vorgänger Modelle (Wurm Factory) vom gleichen Hersteller, welche seit über 25 Jahren in der australischen Sonne stehen und trotzdem gut in Schuss sind. In der gleichen Zeit, würde ich erwarten 3-4 Wurm Truhen zu „verbrauchen“.
Unsere Wurmtruhe wurde übrigens extra so gebaut, das man Sie mit einer Wurm Cafe Schicht bestückt werden kann. Das erleichtert die Ernte und verbessert die Sauerstoffversorgung.
Wenn wir Ihnen also die Wurmfarm „Wurm Cafe“ vor der Wurmkiste Wurm Truhe empfehlen, liegt das vor allem daran, dass diese einfacher in der Handhabung ist und wir wissen, dass diese länger halten wird. Wir möchten nämlich erreichen, dass Sie so lange wie möglich Freude am Kompostieren haben. Es gibt kaum etwas anderes, was mit so wenigen Handgriffen einen so großen Unterschied in Ihrer direkten Umwelt machen kann.
Auch andere Länder haben sich Gedanken gemacht, wie organische Küchenabfälle in Privathaushalten nachhaltig verwertet werden können. In Japan hat man ein System entwickelt, mit dem jegliches organische Material – auch Fleisch und Milchprodukte – mithilfe von speziellen Mikroorganismen in ein nährstoffreiches Substrat umgewandelt werden kann, das im Garten Verwendung findet: Bokashi.
Der Unterschied zur Wurmkompostierung ist, dass hier ausschließlich anaerobe Prozesse stattfinden. Die Umwandlung des organischen Materials erfolgt über Fermentation und nicht über eine klassische Kompostierung, die unter Sauerstoffzufuhr geschieht (aerob).
Aufbauende Mikroorganismen: nützliche Helfer bei der Fermentation
Bokasi-Eimer von plastia
Bei der gezielten Fermentation von Küchenabfällen im Bokashi-Eimer werden die sogenannten effektiven Mikroorganismen (EM) zu Hilfe genommen. EM sind eine Mischung aus verschiedenen natürlich vorkommenden Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien und gehören zu den aufbauenden Mikroorganismen. Das heißt, sie sorgen für ein gesundes Milieu (in Böden, Tieren, Pflanzen, Menschen und in der Umwelt) und verhindern die Bildung von Krankheits- und Fäulniserregern bzw. verdrängen diese. Gibt man sie zu organischen Küchenabfällen, beschleunigt das die Zersetzung der Zellwände.
Die Entwicklung der speziellen Mischungen an effektiven Mikroorganismen hat deren Entdecker Teruo Higa vorangetrieben, Professor für Gartenbau an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Ryūkyū. Er forschte an Mikroorganismen, die für die Vergärung von Lebensmitteln eingesetzt werden, um beispielsweise Sauerkraut, Joghurt oder Bier zu erhalten, und entdeckte dabei das große Potenzial, das darüber hinaus in ihnen steckt. 1982 fand er bei einem Versuch zur Bodenfruchtbarkeit heraus, dass diese Mikroorganismen einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum haben. In der Folge widmete er sich der genaueren Erforschung und entwickelte das System der Fermentation organischer Abfälle zur Düngerherstellung.
Wie werden die Küchenabfälle fermentiert?
Befüllung
Befüllung mit Essenresten und Bokashi-Flocken
Die Bokashi-Eimer sind sehr platzsparend und können direkt am Ort der Abfallentstehung – in der Küche – stehen und befüllt werden. Es hat sich bewährt, zwei Eimer zu haben, weil nach kompletter Befüllung eine Ruhezeit im Eimer von ca. 2 Wochen einkalkuliert werden muss. Die Befüllung ist denkbar einfach: Die Essensreste werden kleingeschnitten, möglichst gleichmäßig verteilt, zusammengepresst, mit Bokashi-Flocken überstreut und nochmals gut zusammengepresst, sodass keine Hohlräume mehr vorhanden sind. Den Deckel bis zur nächsten Befüllung schließen. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis der Eimer voll ist. Wichtig ist, regelmäßig die entstehende Flüssigkeit zu entfernen.
Bokashi-Flocken
Bokashi-Flocken enthalten ein Nährsubstrat, zum Beispiel aus Kleie, das mit den effektiven Mikroorganismen versetzt wurde. Dank der Kleie können die EM bei richtiger Lagerung längere Zeit überleben, bis sie ihre Arbeit bei der Fermentation im Bokashi-Eimer verrichten.
Effektive Mikroorganismen gibt es auch als fertige Lösung zum Aufsprühen. Eine weitere Möglichkeit ist, sie selbst zu vermehren. Hierfür bieten wir einen sogenannten Mikrobrüter an.
Ruhezeit
Aufgefangenen Bokashi-Saft entnehmen und verdünnt als Flüssigdünger verwenden
Ist der Eimer vollständig gefüllt, stellen Sie ihn luftdicht verschlossen an einen Ort, der eine konstante Raumtemperatur aufweist. Die EM sind bei Temperaturen zwischen 9 und 25 °C aktiv, das Optimum liegt bei 20 °C. Temperaturschwankungen sind zu vermeiden, also besser an Standorten ohne Sonneneinstrahlung platzieren. Bei optimaler Temperatur ist die Fermentation des kompletten Eimerinhaltes nach rund zwei Wochen abgeschlossen. Ist die Temperatur niedriger, dauert es etwas länger. Auch während dieser Phase ist es wichtig, immer wieder den aufgefangenen Bokashi-Saft zu entnehmen (oder abzulassen, je nach Eimer-Design). Bokashi-Saft können Sie 1:100 mit Wasser verdünnen und als Flüssigdünger verwenden.
Design der Bokashi-Eimer
Es gibt verschiedene Designs unter den Bokashi-Eimern. Der bei uns erhältliche Eimer von plastia ist gut durchdacht und hat frühere Probleme ausgemerzt. Der zweigeteilte Eimer ist mit einem luftdicht schließenden Deckel ausgestattet, der dank des austauschbaren Dichtungsrings dafür sorgt, dass ein anaerobes Milieu entsteht. Für den Übergang zu dem Teil, in dem die entstehende Flüssigkeit aufgefangen wird, gibt es einen Separationseinsatz, auf den ein Filtergewebe aufgelegt wird. Um den Inhalt ausreichend zusammenpressen zu können und eine zusätzliche Luftbarriere zu bilden, wurde ein Pressteil entwickelt. Statt eines Ablasshahnes ist ein Auffanggefäß im unteren Teil integriert. Die Flüssigkeit wird über ein Ventil mit Dichtung und Feder per Drucktaste abgelassen.
Das fermentierte Substrat (Bokashi) hat einen sehr sauren pH-Wert (3 bis 4), der in einem weiteren Schritt (Vererdung) wieder angehoben werden muss, bevor es als Dünger wirken kann. Anders als beim Wurmhumus, der ebenso als hochwertiger Dünger gilt, muss Bokashi von den Bodenlebewesen weiter zersetzt werden, um die Nährstoffe in eine pflanzenverfügbare Form zu bringen. Das ist dank der Vorarbeit der EM spätestens nach sechs Wochen der Fall.
Die Weiterverarbeitung: Bokashi im Beet vererden
Wenn der Eimer nebst Inhalt eine zwei- bis dreiwöchige Ruhephase hinter sich hat, kann das fermentierte Material ausgebracht werden. Hierbei sind ein paar Dinge zu beachten:
Ist es ausreichend warm und der Boden dauerhaft frostfrei (also in der Regel nach den Eisheiligen), kann die Vererdung des Bokashi starten. Hierfür wird es in einem Beet vergraben, in dem eine offene Fläche verfügbar ist. Aufgrund des sauren pH-Wertes ist es wichtig, das Material nicht in die Reichweite von Pflanzenwurzeln zu bringen.
Da das Bokashi anschließend rundum mit Erde bedeckt werden soll, ist die Ausbringung in einer Tiefe von 10 bis maximal 30 cm ideal. Auf diese Weise können Bodenlebewesen von allen Seiten an das Material heran, um es schließlich vollständig zu zersetzen und in nährstoffreichen Humus zu verwandeln. Dieser Prozess dauert in Abhängigkeit von den Außentemperaturen zwischen 3 (Sommer) und 6 Wochen (Frühjahr).
Achten Sie auf ausreichend, aber nicht zu viel Feuchtigkeit.
Sie können Bokashi auch in einen Gartenkompost geben. Die dort aktiven Kompostwürmer und sonstigen Lebewesen vollenden die Zersetzung der organischen Abfälle. Allerdings kann ein Teil der Nährstoffe durch die höheren Temperaturen in einem Gartenkompost verlorengehen.
Im Winter sollte Bokashi in eine verschließbare Komposttonne gegeben und mit Erde oder Gartenkompost bedeckt werden, um ein Durchfrieren zu vermeiden. Eine andere Möglichkeit ist die Zwischenlagerung in fest verschlossenen Eimern in einem frostfreien, aber kühlen Raum, zum Beispiel einer Garage. Mikroorganismen gehen in eine Art Winterschlaf und werden im Frühjahr bei höheren Temperaturen wieder aktiv.
Den entleerten Eimer können Sie mit Wasser ausspülen, trocknen lassen und für die nächste Befüllung verwenden, wenn der andere Eimer in die Ruhephase geht.
Vorteile und Nachteile von Bokashi
Der größte Vorteil des Bokashi-Systems ist, dass auch Fleisch und Milchprodukte verwertet werden können. Zudem kann auf eine Biotonne und/oder das Anlegen eines Komposthaufens komplett verzichtet werden. Da Sie Küchenabfälle sofort in den Bokashi-Eimer geben, entfällt eine Sammlung unter aeroben Bedingungen, die Ungeziefer anlockt, zu einem Befall mit Maden neigt und unangenehme Gerüche entwickelt, vor allem bei tierischen Abfällen. Die Verwandlung in wertvollen Dünger geschieht schneller als bei einem Gartenkompost oder bei der Wurmkompostierung; setzt allerdings das Vorhandensein eines Gartens voraus, um den zweiten Schritt der Vererdung durchführen zu können. Sie sparen eine große Menge an Geld für Düngemittel, die Sie sonst kaufen müssten.
Fermentation, die immer ein saures Milieu entstehen lässt, hat den gleichen positiven Effekt wie die Vergärung von Lebensmitteln, etwa bei der Herstellung von Sauerkraut oder Kimchi: Aufgrund der niedrigen Temperaturen bleiben viele wertvolle Vitalstoffe, zum Beispiel Vitamine, Enzyme oder Antioxidantien, erhalten. Bei einem Gartenkompost dagegen können so hohe Temperaturen entstehen, dass diese hitzeempfindlichen Substanzen zerstört werden.
Was kann schiefgehen?
Die Anwendung des Fermentierungssystems Bokashi ist sehr einfach und deshalb kann hier relativ wenig schiefgehen. Im Folgenden erläutern wir zwei potenzielle Probleme und Fehlerquellen sowie deren Behebung.
Der Abfall stinkt und beginnt zu faulen
In diesem Fall läuft die Fermentation nicht richtig ab. Das kann zum Beispiel passieren, wenn das Material nicht ausreichend zusammengepresst oder der Deckel nicht richtig geschlossen wurde und Luft an das organische Material gelangt ist. Die effektiven Mikroorganismen arbeiten nur unter anaeroben Bedingungen optimal. Ein weiterer Grund könnte sein, dass zu wenig oder gar keine Bokashi-Flocken hinzugefügt wurden und infolgedessen zu wenig EM vorhanden sind. Lösung: Solange sich noch kein grüner oder schwarzer Schimmel gebildet hat, können Sie das Material mit einer Portion Bokashi-Flocken durchmischen, gut verdichten und eine abschließende Schicht Bokashi-Flocken darüber geben. Achten Sie auf die luftdichte Abdeckung. Wenn das nicht funktioniert oder sich bereits Schimmel zeigt, vergraben Sie den kompletten Eimerinhalt im Gartenkompost. Die hohen Temperaturen werden dafür sorgen, dass die Schimmelsporen abgetötet werden. Wenn Sie keinen Gartenkompost haben, entsorgen Sie das Material im Restmüll. Achten Sie immer darauf, dass möglichst wenig Sauerstoff an den Inhalt Ihres Eimers gelangt.
Schädlicher farbiger Schimmel
Hinweis: Ein weißer Flaum stellt keinen Grund zur Sorge dar. Es handelt sich hierbei in der Regel um Kahm-Hefe, die positive Eigenschaften aufweist und bei Fermentationsprozessen häufig an der Oberfläche vorkommt. Schädlicher Schimmel dagegen breitet sich fleckenartig aus und wird mit der Zeit pelzig und farbig.
Bokashi-Saft dringt nach außen
Vor allem bei Modellen mit Ablasshahn kann es passieren, dass dieser leckt. Die Ursache ist meist, dass sich im Innern des Eimers so viel Druck aufgebaut hat (bei der Fermentation bilden sich während der Zersetzung der Zellwände Flüssigkeit und Gas), dass Flüssigkeit nach außen gedrückt wird. Lösung: Regelmäßig Flüssigkeit ablassen.
Wenn Sie sich für Themen rund um die Verwertung organischer Abfälle interessieren, dann werden Sie bei Wurmwelten.de fündig. Dort gibt es jede Menge Informationen, Anleitungen und Produkte zu Bokashi, Wurmkompostierung, Gartenkompost etc. Mit unserem Newsletter bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Alle Gartenbesitzer warten schon gespannt auf die ersten schönen Tage im Frühjahr, um endlich im Garten durchstarten zu können. Und wie immer gibt es viel zu tun. Nicht nur die Fläche des Rasens oder der Nutzpflanzen möchte erstmalig bearbeitet werden. Auch alle, die in diesem Jahr eine Umgestaltung vornehmen möchten, kommen jetzt in Fahrt. Ganz besondere Aufmerksamkeit lassen die Besitzer eines Swimmingpool diesem zukommen. Denn dieser muss mit einigen besonderen Maßnahmen fit für den Sommer gemacht werden. Und wer sich dazu durchgerungen hat, sich einen Swimmingpool neu anzuschaffen, kann auch jetzt in Aktion treten.
Der beste Platz im Garten
Für einen neu aufzustellenden Pool ist ein guter Platz zu finden, der alle Voraussetzungen für einen lang andauernden Badespaß mit sich bringt. Dies gilt sowohl für einen selbstaufbauenden Swimmingpool, der ohne Wasser leicht an einen anderen Ort transportiert werden könnte, als auch für einen feststehenden Pool mit Stahlrahmen oder einem solchen, der in den Boden eingelassen wird. Denn ganz ehrlich: Hat man den Pool erst einmal befüllt, will man ihn ja erst zum Herbst wieder abbauen, nicht wahr? Daher will der Stellplatz gut gewählt werden. Soll er in der Sonne stehen oder im Schatten oder aber vielleicht halb-halb? Was ist möglich?
Unter anderem hängt die Wahl des Platzes auch von der Bepflanzung des Gartens ab. Denn niemand möchte den Pool direkt unter hohen Bäumen oder zu nahe an der Autoauffahrt wissen. Ein gewisser Sichtschutz zu den Nachbarn ist natürlich auch nicht zu unterschätzen. Wer zudem gerne einen Platz zum Sonnen direkt neben dem Pool errichten möchte, sollte dies ebenfalls einplanen.
Damit die Pumpe des Pools bzw. der elektrisch betriebene Filter betrieben werden kann, ist ein Stromanschluss notwendig. Dies ist bitte bei der Wahl zu beachten.
Wie groß der Swimmingpool sein darf, ist selbstverständlich von der Gartengröße, dem einsetzbaren Budget und den Bedürfnissen des Gartenbesitzers abhängig. Gerade mit kleineren Kindern sollte man sich zunächst vielleicht für einen kleineren Pool entscheiden. Einen selbstaufbauenden über dessen Außenwände die Kinder leicht einsteigen können. Die Aufsichtspflicht bei Kindern ist ja unabhängig von der Größe des Pools. Es versteht sich von selbst, dass nicht nur für die Sicherheit der Kinder zu sorgen ist.
Welche Vorbereitungen müssen im Garten für einen Pool getroffen werden?
Hat man den passenden Platz gefunden, ist die Beschaffenheit des Boden zu beachten. Der Grund dafür mag nicht jedem sofort klar werden. Doch muss man sich vorstellen, wie schwer der Pool wird, sobald er vollständig mit Wasser befüllt wird. Aus diesem Grund ist eine ebene, gut befestigte Fläche notwendig. Ist dies nicht gegeben, kann auch ein Pool mit einem Durchmesser von 3,66 Meter sich schnell einmal zu einer Seite neigen, etwa wenn darunter einige Maulwurfslöcher sind. Es wäre ärgerlich, wenn bereits nach kurzer Nutzung das Wasser vollständig abgelassen werden müsste, weil sich der Swimmingpool zu stark zu einer Seite neigt. Um dem vorzubeugen sollte mit Hilfe eines Rüttlers im Bedarfsfall der Boden verdichtet werden. Gehwegplatten eignen sich nicht als Befestigung.
Um dem Durchstechen kleiner, spitzer Steine vorzubeugen, ist es empfehlenswert eine dicke Plane unter den Pool zu legen. Damit sich kein Wasser darauf sammeln kann, sind überstehende Enden unter den Pool zu klappen. Das sich sammelnde Wasser könnte gerade an trocknen Sommertagen Wespen und andere Insekten anlocken. Zudem können die Badenden darauf leicht ausrutschen.
Bei der Wahl des Pools sollte darauf geachtet werden, dass eine Abdeckplane im Lieferumfang integriert ist. So kann der Pool jederzeit, wenn er nicht genutzt wird, abgedeckt werden. Schmutz und umherfliegende Blätter können so ebenso wenig das Wasser verschmutzen wie Insekten und Kleintiere sich hinein verirren können.
Ab einer bestimmten Größe ist ein Filter bzw. eine Pumpe integriert, um das Wasser sauber zu halten. Lediglich bei kleineren Modellen kommt man um die Beigabe von Chlor und Antialgenmittel herum. Denn die kleinen Pools für Kinder leeren sich durch das Plantschen so schnell, dass Algen und Schmutz meist gar keine Chance haben, sich großartig zu vermehren.
Die selbstaufbauenden Pools werden spätestens zum Herbst geleert, gesäubert und getrocknet, damit sie trocken überwintert werden können. Das Gartenhaus ist bei passender Größe hierfür ausreichend. Im Frühjahr kann er dann an gewohnter Stelle einfach wieder aufgebaut werden. Die Vorbereitungen sind ja bereits im ersten Jahr getroffen worden.
Der festinstallierte Pool
Nicht jeder gibt sich mit einem selbstaufbauenden Pool zufrieden. Es muss etwas größer und dauerhafter sein. Sicherlich gibt es für diesen Zweck die größeren Pools, die mit Unterstützung eines Stahlrahmens aufgestellt werden. Ob diese winterfest sind oder abgebaut werden müssen, ist den Herstellerangaben zu entnehmen. Natürlich ist es auch eine Frage des Materials.
Die dauerhaften Swimmingpools müssen selbstverständlich gut überwintert werden. Hierzu gibt es hinsichtlich der unterschiedlichen Aufmachung auch verschiedene Methoden. Doch von dieser ist es abhängig, wie der Pool aus dem Winterschlaf zu erwecken ist.
Passive Überwinterung: Mindestens die Hälfte des Wassers wird abgelassen, damit die Filteranlage und die Pumpe wasserfrei liegen. Dadurch können sie abgeschaltet werden. Frostschäden an den Geräten lassen sich so vermeiden. Aktive Überwinterung: Hierbei bleibt der Pool regulär gefüllt. Filter und Pumpe bleiben ebenfalls in Betrieb. Jedoch wird die Temperatur auf Sparflamme gesetzt und bei circa +3°C gehalten. So wird ein Einfrieren verhindert. Geschwommen werden kann allerdings aufgrund der Temperatur auch nicht. Nur wenn der Pool beheizbar ist und eine angenehme Wassertemperatur erzeugt werden kann, ist dies möglich. Hierzu ist allerdings eine entsprechende Thermoabdeckung oder eine vollständige Überdachung, ähnlich der eines Gewächshauses / Wintergartens notwendig.
Weitere sinnvolle Informationen zum festinstallierten Pool gibt es auf wellness4me.de.
Wiederinbetriebnahme nach passiver Überwinterung
Im Frühjahr ist zunächst das verbliebene Wasser abzupumpen. Ebenso sind eventuelle Schmutzablagerungen zu entfernen. Bei Bedarf kann hierzu ein Hochdruckreiniger eingesetzt werden. Es folgt eine intensive Reinigung mit entsprechenden Reinigern:
Ein saurer Reiniger für Kalkablagerungen
Ein fettlösender, eher alkalischer Reiniger. Mit diesem wird dem „Alltagsschmutz“ auf den Pelz gerückt. Die üblichen Haushaltsreiniger sind zur Reinigung des Pools nicht geeignet. Es ist also zwingend notwendig, sich im Fachhandel mit Spezialreiniger einzudecken. Hartnäckige Schmutzränder sind bei Bedarf mit Schwämmen oder Bürsten zu bearbeiten. Anders wird man sie leider nicht los. Nach Beendigung dieser Prozedur müssen auch die Rest des Putzwassers mit der Industriesaugpumpe abgesaugt werden. Sicherheitshalber sollten Filter und Pumpe noch einmal durchgespült werden. Sind alle Wasserreste entfernt, Pumpe und Filter wieder angeschlossen, kann endlich das Wasser in den Pool gefüllt werden. Chlor und Antialgenmittel werden gemäß der Wassermenge eingesetzt. Nun wird noch die Wärmepumpe angeschlossen und schon kann der Schwimmbetrieb wieder losgehen. Wer anstatt der Wärmepumpe lieber eine Solaranlage einsetzen möchte, sollte sich eingehend informieren. Gegebenenfalls ist ein professionelles Installieren notwendig.
Was geschieht nach der aktiven Überwinterung?
Da Pumpe und Filter den Winter über in Betrieb waren und das Wasser die reguläre Füllhöhe aufweist, sind kaum Maßnahmen für den Frühjahrsputz vorzunehmen. Während im Frühjahr kaum Arbeit anfällt, sollte aber über einen vollständigen Wasserwechsel im Laufe des Sommers und einer entsprechenden Reinigung des gesamten Pools, siehe Putz nach der passiven Überwinterung, nachgedacht werden.
FAZIT:
Egal, für welchen Swimmingpool im Garten man sich entscheidet, ein wenig Arbeit fällt immer an. Der größte Arbeitsanteil entsteht beim ersten Aufstellen bzw. beim Bau des Pools. Hernach folgen hauptsächlich „Wartungsarbeiten“. Und selbst die halten sich in Grenzen. Wer also lange Freude an seinem Swimmingpool im eigenen Garten haben möchte, tut gut an einer permanenten Pflege desselben. Was tut man aber nicht alles für eine schöne Abkühlung und ein wenig Bewegung im Wasser während der Sommermonate.
Die neue Urbalive Wurmfarm ermöglicht die leichte Kompostieren mit Kompostwürmern auf 2 Schichten und punktet vor allem durch Ihr Aussehen. Ein ausgewogenes Design und Funktionalität verschmelzen hier.
Der Ablasshahn ist in der Mitte an der Unterseite plaziert, so gibt es kein Element, welches von der Wurmfarm absteht.
Im Gegensatz zu unseren anderen Wurmfarmen hat die Urbalive 2 Arbeitsschichten und ein Netz, welches den fertigen Wurmhumus auffängt. Durch das Netz kann der Wurmtee vom Wurmhumus abtropfen und wird unten in der Auffangschicht mit dem Ablasshahn gesammelt und bequem an der Wurmfarmunterseite abgelassen werden.
Wurmhumus ist der beste Naturdünger
Geblieben sind die bewährten Vorteile der Plastik Wurmfarmen: Die Arbeitsschichten lassen viel Luft in das System, so dass der Kompostprozess schnell und einfach abläuft. Aufgrund der guten Durchlüchtung leben sich die Würmer (Im Starter Set sind natürlich wieder 1000 Kompostwürmer enthalten) schnell ein und setzen Ihren Bioabfall zuverlässig um.
Der Wurmtee (das Kompostsickerwasser), welcher durch den Hahn abgelassen werden kann, ist sofort als Dünger anwendbar.
Vor und Nachteile der Urbalive Wurmfarm
Bei der Die Urbalive Wurmfarm befindet sich der Ablasshahn unten in der Mitte, dadurch ist das Ablassen von Wurmtee sehr einfach.
Die hölzerne Beine sind sehr schick und durch längere ersetzbar. Das mitgelieferte Netz soll Würmer von der Flucht nach unten abhalten, ist aber recht schnell verstopft.
Im Gegensatz zum Wurm Cafe, der Lombrico oder der Worm Works , befinden sich allerdings nur 2 anstatt von 3 Arbeitschichten im Lieferumfang. Das reduziert den vorhandene Arbeitsraum auf ca. 80 L (Wurm Cafe = ca. 105 L).
Zudem senken finden Sie keine Rettungsinsel für nach unten geflohene Würmer, wie in der untersten Schicht des Wurm Cafes. Diese Funktion sollte durch einen Ziegelstein o.ä. nachgeahmt werden.
Der perfekte Begleiter für jede Wurmkiste ist das Buch „Kompost aus der Kiste“ von Jasper Rimpau, dem Wurmkisten Experten.
Auf den 96 Seiten finden Sie zahlreiche Hintergrund Informationen zu Wurmkisten, Antworten auf häufige und seltene Fragen, Bau anleitungen, sowie ein paar Experimente für junge und ältere Wurm Forscher.
Die lustigen Illustrationen tun ihr übriges um das Lesen spannend zu halten.
So werden Garten und Terrasse zur Wohlfühloase in der Natur
Kaum lockt die Sonne mit ersten warmen Strahlen im Frühjahr, da ruft der Garten, die Natur und die Terrasse. Jetzt heißt es spätestens alles auf Vordermann zu bringen, um sich so lange es möglich ist draußen in der freien Natur vor der Haustüre aufhalten zu können. Denn nichts ist angenehmer und entspannender, als nach getaner Arbeit und gestresstem Alltag die Füße in der Hängematte zwischen zwei Obstbäumen gespannt hochzulegen. Oder einfach in der Liege liegend die warmen Sonnenstrahlen der Frühjahrssonne genießen zu können. Das Gläschen Rotwein an einem lauen Sommerabend mit Freunden auf der Terrasse genießen zu können, oder einfach einmal die Seele baumeln zu lassen, ganz in aller Ruhe im Garten auf der Bank sitzend und den Fischen im Teich zuzuschauen und vieles mehr.
Wer die Möglichkeiten hat, sich sein ganz persönliches Reich fürs sich und die Familie in der Natur vor der Nase gestalten zu können, ist immer klar im Vorteil, was das Relaxen und Wohlfühlen unter freiem Himmel angeht. Denn die einzigartige Wohlfühloase kann sich jeder mit nur wenigen Mitteln einfach selbst gestalten und einrichten.
Die richtigen Gartenmöbel
Für die Sitz- und Liegegelegenheiten gibt es eine gigantische Vielzahl an unterschiedlichen Terrassen- und Gartenmöbeln. Hier reicht die Auswahl vom rustikalen Holzmöbel, über Kunststoff in allen Varianten, bis hin zu Bambusmöbel oder Baststühle und vieles mehr. Auch in puncto Tische gibt es für jeden Geschmack das richtige Gartenmöbelstück und wer sich Sonnen möchte und die Beine lang machen will zum Entspannen, der kann auch auf eine Vielzahl an verschiedenen Sonnenliegen zurückgreifen. In allen Größen, Designs, Variationen und Ausstattungen. Auch hier ist die Auswahl recht üppig und keinesfalls eintönig und langweilig. Die Farbgebung, wie auch die Konstruktion jedes einzelnen Gartenmöbelstücks ist einzigartig, wie auch sehr funktional und widerstandsfähig. Denn schließlich stehen diese Möbel mitunter auch bei Regen und Sturm und manchmal sogar auch bei Kälte draußen in der Natur. Wichtig ist, dass man bedenkt wie viel und oft diese Möbel genutzt werden und wie sie über die Herbst- und Wintermonate schlussendlich gelagert werden. Denn dies ist für deren Langlebigkeit und Aufbewahrung von großer Bedeutung, da viele Möbel aus natürlichen Materialien wie Holz oder Bambus beispielsweise bevorzugt gekauft und ausgewählt werden.
Die Terrasse als tropische Oase einrichten
Die Terrasse ist, wenn sie groß genug ist, eine sehr gute Möglichkeit den bestehenden Innenwohnraum einfach nach draußen zu verlagern und zu vergrößern. Denn in Anbetracht der klimatischen Veränderungen stehen uns immer häufiger warme bis heiße Sommertage bevor, die monatelang anhalten können. Da sind schöne, schattige Plätze auf Terrassen und in Gärten eine willkommene Wohlfühloase für die ganze Familie. Der Bodenbelag der Terrasse spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle, wie auch die Gestaltung selbst. Holzdielenböden oder auch Natursteinplatten lassen das Gefühl Natur pur unter den Füßen spüren zu können verstärken. Dazu noch große Blumenkübel, die man dann mit schönen, teils ruhig tropischen Pflanzen und Palmen bestückt. Bananenpalmen, Kokospalmen, oder auch Oleander und Bambus geben dem Ganzen einen Hauch von tropischer Landschaft mit. Wenn man dann auch noch einen großen schwarzen Kunststoffbottich mit Wasser befüllt, einen kleinen Brunnen dort hineingibt, den Minitümpel dann noch mit Seerosen und Wasserpflanzen bestückt und zu Guter Letzt ein paar niedliche Goldfische einsetzt. Dann ist die tropische Landschaft inmitten der Terrasse perfekt inszeniert. Jetzt noch die richtigen Möbel zum Entspannen und relaxen, fertig!
Der chinesische Garten
Viele Menschen lieben die Art und Weise chinesischer Gartenpflege und ihre Akribie, wenn es ums liebevolle und gekonnte Zurückschneiden, Bepflanzen und auch Gestalten der Gärten geht. Schon allein der kleine, oder auch größere, künstlich angelegte Teich im Garten, über den dann eine kleine Brücke führt, oder eine Bank am Ende des Teichs steht, die zum Entspannen und Besinnen einlädt, können wahre Wunder bewirken und Körper, Geist und Seele tatsächlich bei diesen täglichen Ritualen in Einklang bringen. Denn die Ruhe für die Muße sind die zwei wichtigsten Komponenten und Aspekte, um seinem Körper eine Auszeit geben und gönnen zu können. Aber auch bei der Bestückung des Teichs mit echten Kois kann so das asiatische Flair noch einmal bestärkt und untermauert werden. Allerdings muss man im Vorfeld wissen, dass diese hochempfindlichen und äußerst kostbaren Fische auch einer sehr intensiven Pflege und Hege bedürfen. Als weiteres Highlight können auch Hängematten, die zwischen zwei Bäumen auf der Wiese aufgespannt werden eine Wohlfühloase präsentieren. Denn wer einmal ein kleines Nickerchen am Nachmittag unter dem Schatten der Obstbäume in der Hängematte wiegend gemacht hat, will nirgends sonst mehr zur Ruhe kommen wollen. Auch diese Einrichtung kann den Outdoorbereich vor der Nase ganz schön aufwerten.
Fehlt eine Anleitung? Kein Problem, hier sollten Sie fündig werden! Alle Anleitungen liegen im PDF Format vor und können mit dem Adobe Acrobat Reader gelesen werden. Den Adobe Acrobat Reader finden Sie hier.
Starter Set Anleitung
Starter Set
Das Rettungsset heisst jetzt Starter Set, aber der Inhalt bleibt gleich! Eine Wurmfarm gut zu starten, ist wie sie zu retten.
Die Lombrico Wurmfarm ist benutzerfreundlich, leicht zu handhaben und lässt sich überall im Garten, Keller oder auf dem Balkon aufstellen. Dank der optionalen Rollen, kann sie leicht bewegt werden. Wie sie am besten zu nutzen ist, finden Sie in unserer Anleitung.
Wurmfarm Wurm Cafe
Wurm Cafe
Die wichtigsten Fragen zum Thema Wurmkiste in einem Dokument schnell erklärt und beschrieben. Hier geht es direkt zur Anleitung zum Wurm Cafe.
Wurm Truhe Wurmkiste
Wurm Truhe
Mit der Wurm Truhe haben Sie sich für ein umweltfreundliches Produkt aus einer nachhaltigen Herstellung entschieden. Die Wurm Truhe kann Ihnen jahrelange Dienste erweisen, wenn Sie sich an diese einfache Anleitung halten.
Worm Works Wurmkiste für Kompostwürmer
Worm Works
Die vorliegende Anleitung beschreibt die grundlegenden Schritte und Maßnahmen für den Umgang mit dem Wurmkomposter Worm Works, so dass Sie mit ihm einen hervorragenden und äußerst nährstoffreichen Naturdünger für Ihre Pflanzen und Gärten herstellen können. Hier geht es zur Anleitung!
Einzigartig in Deutschland! Dieses Produkt revolutioniert den Weg wie wir Tierkot entsorgen. Einfach Tierkot Komposter im Garten eingraben, Würmer zusetzten und kompostieren.
Die Tierkot Wurmfarm wird Ihren Tierkot mit der Kraft von Kompostwürmern schnell kompostieren. Dabei entsteht wunderbarer Humus bzw. Bio-Dünger für Ihren Boden. Eine komplette Lösung die einfach zu nutzen und effektiv ist.
Es wird durch ein Pedal geöffnet, sodass Sie nicht den Deckel berühren müssen. Eine Ernte der fertigen Erde ist nicht nötig; die Wurmfarm wird einfach umgesetzt. Hier geht es zur Anleitung!
Würmer
Eisenia Mix und Dendrobena
Unser Eisenia Mix
Anleitung: Wenn die Würmer in den Komposthaufen oder Misthaufen eingesetzt werden sollen, schütten Sie einfach den Inhalt des Beutels auf den Komposthaufen, ohne die Würmer zu verteilen. Setzten sie diese am besten so ein, dass noch ein paar Stunden Sonnenlicht auf den Komposthaufen fallen, damit sich die Würmer eingraben. Bitte verzichten Sie auf Kompostbeschleuniger und große Mengen an Rasenschnitt da die entstehenden Temperaturen (>25°C) den Würmern schaden. Bei Einsatz in einer Wurmfarm raten wir folgendes: Nehmen Sie den Deckel Ihrer Wurmfarm ab und platzieren darüber eine Lampe. Setzten Sie die Würmer komplett mit der Komposterde ein und lassen Sie diese Lampe 3 Tage lang an. Dies schreckt die wanderfreudigen Kompostwürmer davon ab die Umgebung zu untersuchen. Nach spätestens 3-4 Tagen sollten sich die Tiere vom Stress des (Wurmfarm) Transportes erholt haben, so dass Sie das Licht ausmachen können und den Deckel wieder auf die Wurmfarm legen können.
Jegliche biologisch abbaubaren Abfälle aus Küche und Garten wandern auf den Kompost. Im Alltag handelt es sich um eine simple Lösung, die bares Geld spart und mit großartigem Düngemittel überzeugt. Als günstige Alternative zu fertigen Produkten erweist sich der Kompost der Marke Eigenbau. Wir werfen einen Blick auf wichtige Tipps, mit denen auch wenig erfahrene Heimwerker die Konstruktion meistern.
Das Material
Um mit dem Bau des Komposts beginnen zu können, ist zunächst solides Holz notwendig. Für einen Behälter mit durchschnittlicher Größe werden 20 Bretter benötigt, die einen Meter lang, zehn Zentimeter breit und vier Zentimeter stark sind. Bereits bei der Wahl des Holzes ist es von Bedeutung, auf einige ausschlaggebende Faktoren Acht zu geben. So sollte ein Holz gewählt werden, welches robust und witterungsbeständig ist. Gut geeignet ist etwa Lärchenholz, welches nicht mehr nachträglich imprägniert werden muss. Zudem ist es notwendig, in etwas Maschendraht und ein paar Kanthölzer zu investieren.
Wenig erfahrene Heimwerker werden nun nicht alle notwendigen Werkzeuge bei der Hand haben. Ein Baumaschinenverleih kann Abhilfe schaffen, um dennoch handlungsfähig zu sein. Bei der Baumaschinenvermietung ist etwa eine Stichsäge erhältlich, die eine Bearbeitung der Bretter möglich macht. Ansonsten reichen Metermaß und Bleistift für die Konstruktion des Behälters aus. Das Baumaschinen Mieten bietet wiederum den Vorteil niedriger Kosten und entfallenden Aufbewahrung nach Verwendung. Sie können zum Beispiel Baumaschinen bei Boels mieten und sich direkt im Internet über das Angebot informieren.
Vier Schritte zum Erfolg
Es gibt viele verschiedene Arten von Komposthaufen
Nun sind es im Wesentlichen vier Schritte, die bis zum fertigen Komposter zu gehen sind. An erster Stelle steht das Zuschneiden der Bretter. An der Unterkante müssen 18 der 20 Bretter einen kleinen Ausschnitt erhalten, der 4 cm hoch und 2,5 cm breit ist. Dabei ist auf den Abstand zu den Außenkanten von jeweils 5 cm zu achten. Mit der Stichsäge ist es möglich, hier zu einem sauberen und geraden Schnitt anzusetzen, der natürlich vorgezeichnet sein sollte.
Im Anschluss ist bereits ein großer Teil der Holzarbeit geschafft. Für die Konstruktion werden die beiden nicht bearbeiteten Bretter in Längsrichtung auf dem Boden platziert. Die zwei nächsten Bretter folgen quer, die Ausschnitte sollten dabei einrasten. Nach diesem Prinzip ist es nun möglich, die Konstruktion nach oben zu führen, bis schließlich alle 20 Bretter verbaut sind.
In einem dritten Schritt folgt die Platzierung der Kanthölzer mit einer Stärke von 5 cm. Diese helfen dabei, dem Komposter noch mehr Halt zu verleihen. Während dies im Rohzustand noch unwichtig erscheint, macht es der von innen nach außen wirkende Druck des Inhalts schon bald notwendig, zu dieser Maßnahme zu greifen. Durch das Aussägen der Ausschnitte, in die weitere Hölzer eingefügt werden, ist insgesamt kein Verschrauben des Gestells mehr notwendig.
Der Maschendraht ist nun dazu geeignet, um den Inhalt des Komposts zu schützen. Damit die Kompostwürmer dort ihre Arbeit verrichten können, wird ein Eindringen von Wühlmäusen verhindert, die es besonders auf Abfälle aus der Küche abgesehen haben. Durch den Draht ist es für sie nicht mehr möglich, bis an den Inhalt des Komposts zu gelangen. Das Gitter kann mit ein paar einfachen Nägeln an den Seiten des Holzes fixiert werden.