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Mülltonnenboxen im Garten

hygienisch und optisch ansprechend

Egal, ob im Zusammenhang mit einem besonders großen Grundstück oder einem eher überschaubaren Garten: der Faktor „Müllentsorgung“ spielt für jeden Hausbesitzer eine tragende Rolle. Leider wirken klassische Mülltonnen in diesem Zusammenhang in den meisten Fällen oft ein wenig störend.

Um dafür zu sorgen, dass Funktionalität und Optik auf ansprechende Weise miteinander verbunden werden können, lohnt es sich immer, über die Anschaffung sogenannter Mülltonnenboxen nachzudenken. Diese sind in unterschiedlichen Größen und Designs erhältlich und helfen dabei, die klassischen Mülltonnen auf besondere Weise in den heimischen Garten bzw. das Grundstück integrieren zu können.

Welche Vorteile bieten Mülltonnenboxen noch?

Mülltonnenboxen helfen nicht nur dabei, Mülltonnen „zu verstecken“ und damit ein harmonisches Erscheinungsbild im Garten zu wahren. Weiterhin profitiert der Nutzer unter anderem von…:

• einem einfachen Handling
• einem Schutz vor Schädlingen
• einer verminderten Geruchsentwicklung.

Gleichzeitig lassen sich die meisten Modelle natürlich auch ganz leicht aufbauen und stellen damit auch Hobby-Handwerker vor keine großen Herausforderungen. Dank der stabilen Bauweise und der jeweils verwendeten Materialien bieten die verschiedenen Modelle zudem auch eine überzeugende Stabilität und zeigen sich mit Hinblick auf äußere Einflüsse in der Regel besonders robust.

Flexibel und praktisch: Mülltonnenboxen für unterschiedliche Bereiche
Mülltonnenboxen kommen in der heutigen Zeit sowohl im klassischen Ein-Familien-Haus als auch in der größeren Wohnanlage zum Einsatz. Viele Modelle lassen sich abschließen und beugen somit unter anderem auch einer unbefugten Nutzung durch Dritte vor.

Weiterhin stellt es selbstverständlich kein Problem dar, verschiedene Boxen nebeneinander aufzustellen und somit ebenfalls für ein harmonisches und gepflegtes Erscheinungsbild zu sorgen.

Mit Hinblick auf die jeweilige Materialauswahl sind sowohl Boxen aus Holz als auch aus Stahl bzw. Edelstahl oder Kunststoff besonders beliebt. Während die Boxen aus Holz vor allem eine natürliche Optik in den Fokus rücken, überzeugen die Modelle aus Metall durch einen geringen Pflegeaufwand und ein besonders hohes Maß an Stabilität.

Mehr als „nur“ Mülltonnenbox

Im Laufe der Jahre haben sich viele Hersteller unter anderem darauf fokussiert, neben Mülltonnen auch andere Arten von Gartenequipment in den Boxen einlagern zu können. Mülltonnenboxen mit integrierten Regalen u. ä. stellen daher in der heutigen Zeit bei Weitem keine Seltenheit mehr dar. Wer sich hier ein wenig Zeit nimmt und die verschiedenen Modelle miteinander vergleicht, sichert sich eine praktische Ablagemöglichkeit für Gartengerätschaften, die auch den Schuppen oder das ansonsten genutzte Gartenhäuschen ein wenig entlasten dürfte.

Sollten Sie sich mehr für Komposter interessieren, finden Sie hier die Kompost Kategorie.

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Tag des Regenwurms
Allgemein

Zum Tag des Regenwurms: woher hat der Regenwurm seinen Namen?

Die Bezeichnung „Regenwurm“ gehört sicherlich zu den eher niedlichen Namen des Tierreichs.

Doch woher hat der Regenwurm eigentlich seinen Namen?
Pünktlich zum Tag des Regenwurms, am 15.02.19, ist es an der Zeit, dieser Frage ein wenig auf den Grund zu gehen.

Zwei mögliche Ansätze zur Wortherkunft des Regenwurmes

Grundlegend kann der Name „Regenwurm“ sowohl auf naturwissenschaftlicher als auch auf sprachwissenschaftlicher Basis begründet werden.

Denn: wer sich mit der Wortherkunft der Bezeichnung befasst, erkennt schnell, dass sich hierin das Wort „rege“ verbirgt. Dieses wird im heutigen, modernen Sprachgebrauch zwar weniger verwendet, ist jedoch mit einer aktiven Bewegung bzw. einer Art der Rastlosigkeit verbunden. Genau dieses Verhalten trifft natürlich auch auf den Regenwurm zu, der sich in der Tat rege durch das Erdreich bewegt und somit den Boden in vielerlei Hinsicht aufwertet. Boden Auflockern mit Regenwürmern oder Kompostieren, ist ihr Spezialgebiet.

Regenwurm im Regen

Eine zweite Theorie: der Regenwurm heißt Regenwurm, weil er vor allem bei Regen gesehen wird. Immerhin suchen sich die Tiere oft während bzw. nach einem Schauer den Weg an die Oberfläche. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie Angst haben zu ersticken (nicht zu ertrinken). Mehr dazu hier…

Was stimmt?

Zweifelsohne erscheinen beide Ansätze logisch. Laut aktuellem Stand der Wissenschaft ist jedoch der zuerst erklärte Ansatz auf Basis der Sprachwissenschaft als der wahrscheinlichere anzusehen.

Doch seien wir ehrlich: egal, ob die Bezeichnung von „rege“ oder „Regen“ herrührt – dieses besondere Tier hat (so oder so) seinen eigenen Ehrentag verdient!

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Zitrone auf dem Komposthaufen?
Komposthaufen

Orangen und Zitronenschalen auf den Kompost?

Immer wieder werden wir gefragt, ob es denn möglich sei, Zitronen, Mandarinen und Orangen, bzw. deren Schalen auf dem Komposthaufen oder in der Wurmfarm zu kompostieren.

Dementsprechend ist es an der Zeit, dieser Thematik ein wenig genauer auf den Grund zu gehen. Die grundsätzlichen Bedenken, die viele Gärtner beim Kompostieren von Zitronen, Mandarinen und Orangen haben, sind berechtigt. Tatsächlich wirken die Terpene (das sind die Stoffe, welche den Zitrusfrüchten Ihren Geruch geben) antimikrobiell und erschweren so die Arbeit der Komposthelfer sehr.

Zitronenschalen in die Wurmkiste

Zudem wirkt der niedrige pH-Wert der Zitrusfrüchte auch dem Verrotten entgegen. Manche Komposthelfer, wie zum Beispiel der fleissige Kompostwurm (Eisenia), stören sich auch sehr an besagtem, niedrigen pH-Wert, da die enthaltene Säure Ihre Haut angreift. Da Kompostwürmer über die Haut atmen, ist dies äusserst problematisch.

Wurmkiste

Eine Wurmkiste bietet einfach zu wenig Platz, um Bereiche einzurichten, in denen die Kompostwürmer nicht arbeiten können.

Zitrone auf den Komposthaufen

Bevor Zitrusfrüchte verotten, fangen Sie an zu schimmeln. Dieser Prozess dauert recht lange (auch hier wieder weil die Mikroben nur langsam vorankommen) und entsprechend lange sind die Schalen im Komposthaufen oder der Wurmkiste zu finden. Ausschlaggebend dafür, ob hier jedoch Kompromisse möglich sind (oder nicht) ist unter anderem auch die Größe des Komposthaufens.

Sollten Sie beispielsweise einen vergleichsweise großen Komposthaufen (größer als 1m³, z.B. der Drahtgitter Komposter von Brista ) oder ein 3 Kammer System in Ihrem Garten beherbergen, ist es in der Regel kein Problem, ein paar Schalen in der Mitte des besagten Haufens zu vergraben. Sollten es ein paar Schalen mehr sein, zerkleinern Sie diese am besten mit einem Messer in fingerbreite Streifen. Das beschleunigt den Kompostprozess sehr.

zitrusfrüchte auf dem Kompost
Diese Verteilung an Orangenschalen ist meistens in Ordnung

Zitrusfrüchte in den Bokashi Komposter

Eine gute Kombination hingegen, ist die Verbindung aus Milchsäure Bakterien (effektive Mikroorganismen) und Schalen von Zitrusfrüchten, da hier der pH Wert ähnlich ist.

Bokashi Eimer

Beim japanischen Bokashi kompostieren wird zuerst unter mithilfe der Bokashi Bakterien das Kompostgut fermentiert, um es dann im Boden oder dem Komposthaufen zu vererden.

Auch hier müssen die Schalen der Zitrone o.ä. in kleine Streifen geschnitten werden und mit ordentlich Bokashi Flocken gemischt werden, aber dann ergibt sich eine wunderbare, leicht sauere, Bokashi Erde.

Pestizide auf Zitrusfrüchten?

Leider werden gerade auf Zitrusfrüchten immer wieder Rückstände von
Pestiziden gefunden. Das gilt leider auch für Früchte aus dem Bio Anbau.
Wer diese nicht im Komposthaufen haben möchte, verzichtet daher am Besten ganz auf Schalen von Zitrusfrüchten. Den anderen sei gesagt, dass eine gute Rotte in einem Komposthaufen auch viele Dinge neutraliseren kann und es zu einem Abbau der problematischen Stoffe kommt.

Zitronenschalen anders verwerten?

Orange auf dem Komposthaufen

Wer keinen Komposthaufen in seinem Garten hat, muss die Schalen aber nicht zwangsläufig über den Hausmüll entsorgen. Stattdessen kann man Sie anders verwerten. Eine besonders originelle Idee: die Herstellung von Orangenreiniger!

Hierzu gehen Sie wir folgt vor:

  1. Schneiden Sie die Schalen der entsprechenden Zitrusfrüchte klein. Je kleiner, desto intensiver das Konzentrat.
  2. Legen Sie sie in ein Glas mit Deckel.
  3. Schütten Sie so viel Essig in das besagte Glas bis alle Schalen ausreichend mit der Flüssigkeit bedeckt sind.
  4. Nun ist es wichtig, die Mischung ausreichend lange ziehen zu lassen. Als Standardwert gilt hier eine Dauer von drei bis vier Wochen.
  5. Danach gießen Sie den Essig einfach vorsichtig ab und vermischen Ihn mit ein wenig Spüli.

Das Ergebnis: ein natürlicher Reiniger, auf dessen Basis nicht nur effizient gearbeitet werden kann, sondern der zudem auch durch einen besonders ansprechenden Duft überzeugt.

Tipp: für ein besonders individuelles Ergebnis können natürlich auch Orangen- und Zitronenschalen gemischt werden.

Berichten Sie von Ihren Erfahrungen auf dem Kompost-Forum…

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Wurmkisten

Springschwänze in der Wurmkiste

springschwanz

Springschwänze, auch Collembolen genannt, sind winzige Insekten, die auf der ganzen Welt im Boden vorkommen. So werden Sie auch oft in der Wurmfarm gefunden.

Sie sind 1-3 mm groß und weiß, wobei Arten, die weiter oben leben, auch grau-weiß sein können.

Der Name kommt von ihrer Eigenschaft, sich mithilfe eine Sprunggabel in die Luft schnellen zu lassen. Springschwänze leben zwar im Boden und zerkauen Material zu Humus, richten aber keinen Schaden bei erwachsenen Pflanzen an (Keimlinge können unter starken Springschwanz-Befall etwas leiden).

Springschwänze sind ein normaler Teil des Kompostprozesses und gehören dazu. Manchmal treten sie allerdings in sehr großen Mengen auf und das kann einem Wurmkisten Besitzer helfen Probleme zu erkennen. Diese drei Ursachen sind die häufigsten:

  1. Die Wurmfarm ist ganz neu. Anfangs muss sich das Gleichgewicht zwischen allen Organismen erst finden. Größere Mengen an Springschwänzen oder Milben sind da ganz normal. Hier ist Geduld am besten.
  2. Es wird nur sehr einseitig gefüttert. Die Springschwänze lieben z.B. Obst und vermehren sich auf einmal rasant. Mit etwas Geduld, werden es von alleine weniger, oder man füttert ausgewogener.
  3. Es wurde schon länger kein Mineral Mix mehr gefüttert. Der Boden versauert langsam und das begünstigt die Vermehrung der Springschwänze. Wenn viel Obst gefüttert wird, gehen 1. und 2. oft Hand in Hand, da lohnt es sich, etwas feinen Gartenkalk zu kaufen und zusätzlich zum Mineral Mix 1 halbe Handvoll pro Monat über die Oberfläche der Substrates zu verteilen. Nach spätestens 3 Monaten sollte es reichen, nur den Mineral Mix zu geben.

Springschwänze entfernen

Springschwänze sind gut als Nahrung für junge Fische oder als Angelköder geeignet. Möchten Sie die Springschwänze entfernen, um sie Ihren Fischen zu füttern? Kein Problem:

Legen Sie eine Scheibe weißen Toast oder die Rinde einer Melone auf das Substrat. Am nächsten Tag können Sie beliebige Mengen an Springschwänzen abklopfen.

Gefiel Ihnen dieser Tipp? In unserem Newsletter geben wir Ihnen jahreszeitlich angepasste Kompost-Tipps rund um Wurmkisten, Bokashi-Eimer und andere Komposter. Tragen Sie sich jetzt ein, um das E-Book „BESSER KOMPOSTIEREN“ gratis zu erhalten.

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Gartenplanung mit Hilfe vom Computer (CAD)

Der eigene Garten stellt für viele Menschen weitaus mehr dar, als ein „Stück Land hinter dem Haus“. Vielmehr geht es oft darum, den Traum vom eigenen Grundstück auf besonders individuelle Weise zu realisieren. Und: dank der Möglichkeit, die Gartenplanung heutzutage computergestützt vorzunehmen, lassen sich etwaige Fehler, falsche Einschätzungen oder sogar Fehlkonstruktionen vorzeitig vermeiden.

Mit Hilfe der Software 3D CAD Hausplanern (z. B. plan7architekt.com ) lassen sich Millionen von 3D Objekten auf realistische und anschauliche Weise darstellen. Dank der 3D Visualisierung in Echtzeit profitiert der Nutzer von zahlreichen Vorteilen, die sich unter anderem in der Möglichkeit zeigen, Schnitte und Planzusammenstellungen übersichtlich und komfortabel zu erstellen.

Die Vorteile der CAD Gartenplanung auf einen Blick

Mit Hilfe der CAD Gartenplanungssoftware wird sichergestellt, dass bevorstehende Um- und Aufbaumaßnahmen im Endergebnis genauso aussehen, wie in der ursprünglichen Vorstellung. Die Nutzer kreieren Ihren Garten zunächst am PC, überzeugen sich davon, dass alles den persönlichen Vorstellungen entspricht und veranlassen danach die weiterführenden Schritte.

Mit dieser modernen Software profitieren Sie unter anderem von…:

  • einer gleichzeitigen Nutzungsmöglichkeit auf drei PCs
  • einem Support Ticket System
  • der Möglichkeit, sich mit Ihrem Architekten über die weiterführenden Schritte auszutauschen
  • einer modernen 3D Visualisierung in Echtzeit
  • umfangreichen Objekt- und Elementeditoren

und einer Software, die selbstverständlich die deutschen Baustandards berücksichtigt.

Ideal für Ihre Garten- und Grundstücksplanung: die CAD Software im Detail

Mit Hilfe der modernen CAD Software haben Sie die Möglichkeit, jedes Gelände mit seinen spezifischen Eigenheiten am PC darzustellen. Egal, ob Hügel, Senkung, Rinnen oder andere Charakteristika: der Nutzer hat die Möglichkeit, sowohl kleine als auch größere Details am PC und immer auf der Basis eines hohen Nutzerkomforts zu verändern und an seine Vorstellungen anzupassen.

Unabhängig davon, ob Sie eine komplette Neuausrichtung Ihres Gartens planen oder lediglich ein kleines Detail verändern möchten: mit dieser Software ist es möglich, sich die Tragweite der entsprechenden Entscheidungen bewusst zu werden… bevor ein etwaiger Bagger mit dem Verrichten seiner Arbeit begonnen hat.

Ein weiterer Vorteil: es braucht keine spezifischen Architekturkenntnisse, um die CAD Software bedienen zu können. Stattdessen profitieren Sie von zahlreichen Funktionen, aber einer gleichzeitig leichten Bedienbarkeit. Somit erstellen Sie Schritt für Schritt Ihren Traumgarten – zunächst am PC und dann -wenn alles stimmt- auch in Wirklichkeit.

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Kompost im Garten richtig verwenden

Kompostierung: In vier Schritten zum Gold des Gärtners

Kompost ist für die Gartenpflege und den Pflanzenschutz ein wesentlicher Faktor. Nicht umsonst wird Reifekompost auch als Gold des Gärtners umschrieben. So fördert guter Kompost ein stabiles Bodengefüge, verbessert die Fruchtbarkeit des Bodens, beugt Erosion vor und versorgt Pflanzen mit mehr Nährstoffen und Spurenelementen. Zudem macht er oftmals den Einsatz von Dünger überflüssig und stellt außerdem eine sinnvolle Verwertungsquelle für Garten- oder auch Küchenabfälle dar. Allerdings benötigt ein Komposthaufen auch eine ganze Menge Aufmerksamkeit, damit der Kompost letztendlich nicht zu einem ganz gewöhnlichen Abfallhaufen wird. Eine gezielte, schrittweise Vorgehensweise ist hier empfehlenswert.

Schritt 1 – So wird der Kompost richtig vorbereitet

Der optimale Standort für den Komposthaufen befindet sich im Halbschatten. Ein solches Umfeld beugt Austrocknung oder Fäulnis vor. Erfahrungsgemäß sind gerade Plätze im Schutz einer Hecke, hinter der Gartenlaube oder direkt unter einem belaubten Baum am besten für die Kompostierung geeignet. Da Kompost zur Zersetzung zudem Frischluft benötigt, muss der Platz auch immer von zumindest lauen Lüften erreicht werden können.

Kompost sollte grundsätzlich schichtweise angesetzt werden. Die erste Schicht besteht optimalerweise aus kleingeschnittenen Gartenabfällen wie gestückelte Zweige, Rasenschnitt oder ähnlichen Materialien und weist eine Höhe von rund 30 Zentimetern auf. Wer in einem Behälter kompostieren möchte, kann auf diese erste Lage einen so bezeichneten Kompoststarter streuen. Dies gilt aber nur für das Kompostieren in Behältern, deren Boden geschlossen ist.

Auf die erste Schicht bzw. auf den Kompoststarter kommt dann an eine etwa fünf bis zehn Zentimeter dicke Lage Gartenerde. Diese ist für die Impfung des Komposthaufens mit den benötigten Mikroorganismen verantwortlich und bildet quasi die Grundlage für einen funktionierenden Komposthaufen, auf der weitere Abfallschichten Platz finden.

Auf zwei Dinge sollten Hobby-Gärtner dabei ganz besonders achten. Ist es zu trocken, muss auch ein Komposthaufen regelmäßig gegossen werden. Außerdem ist es wichtig, dass gelegentlich kleingehäckseltes Astwerk in den Kompost kommt, da dieser die Kleinstlebewesen in einem Komposthaufen mit Sauerstoff versorgt.

Überblick: Was darf alles auf den Komposthaufen?

– Rasen-, Strauch- und Baumschnitt,
– Laub,
– Verwelkte Blumen,
– Rinde,
– Stroh und Streu,
– Sägemehl,
– Kaffeefiltertüten,
– Teebeutel,
– Abfälle von Gemüse und Obst,
– Eierschalen,
– Schalen ungespritzter Zitrusfrüchte.

Schritt 2 – Schließen des Komposthaufens bei rund 1,20 Metern

Im Grunde genommen lassen sich so viele Abfallschichten auf der Gartenerde auftürmen wie Platz vorhanden ist. Allerdings ist es ratsam, den Kompost bei einer Höhe von rund 1,20 Metern zu schließen. Wird ein geschlossener Behälter genutzt, richtet sich die Größe natürlich nach seinem Volumen. Ein geschlossener Komposthaufen sollte dabei immer mit Rasenschnitt oder ähnlichen Resten abgedeckt werden. Das verhindert die Übertragung von Pilzen und Fäulnisbakterien durch vom Kompostierungsprozess angezogenen Insekten auf Nutzpflanzen.

Einige setzen auch Gurken oder Kürbis im Verbund mit ein wenig Gartenerde auf die oberste Schicht des Komposthaufens. Der Grund dahinter: Kürbis und Gurken haben große Blätter, die den Kompost auf ganz natürliche Art und Weise abdecken. Der Komposthaufen bietet diesbezüglich den optimalen Platz, da die Blätter stetig mit vielen Nährstoffen versorgt werden.

Schritt 3 – Jetzt wird der Komposthaufen umgesetzt

In der Regel schrumpft der Komposthaufen binnen weniger Wochen auf ungefähr ein Drittel seines ursprünglichen Volumens zusammen. Das stellt dann genau den richtigen Zeitpunkt dar, um den Kompost gezielt umzusetzen. Die Faustregel besagt hier, dass Kompost etwa alle drei Monate regelmäßig umgesetzt werden sollte. Wer das kompostierte Material nicht mühsam mit Spaten oder Schaufel umsetzen möchte, kann hier zusätzlich auf Transportwagen oder Schubkarren für den Garten zurückgreifen. Gerade KAISER+KRAFT bietet diesbezüglich optimale Lösungen an Schubkarren. Im Hinblick auf die Qualität und Funktionalität eines solchen Transportgerätes müssen dabei keinerlei Kompromisse eingegangen werden. Denn KAISER+KRAFT setzt hier ausschließlich auf Markenprodukte und auf funktionelle Vielfalt.

So können Gärtner und Gartenfreunde auf Schubkarren bzw. Transportwagen mit unterschiedlich großen Ladeflächen respektive Kippmulden, mit einer Drehschemel-Lenkung zum Ziehen oder mit entsprechenden Handgriffen zum Schieben, mit einem, zwei oder sogar vier Rädern sowie mit Seitenwänden in unterschiedlicher Ausführung zurückgreifen. Die Schubkarren und Transportwagen erleichtern aber nicht nur erheblich das Umsetzen von Kompost, sondern stellen zugleich auch eine wertvolle Hilfe beim späteren Ausbringen des Materials dar.

Durch das Umsetzen wird der Kompost richtig durchgemischt, wobei die äußeren zu inneren Schichten werden und umgekehrt. Die gesamte Funktionalität des Komposthaufens lässt sich dadurch verbessern. So wird sowohl die Durchmischung als auch die Durchlüftung verbessert, was im Endeffekt den gesamten Kompostierungsprozess beschleunigt und optimiert.

Wichtig ist dabei, dass Feuchtigkeitsgehalt und Mischungsverhältnis stimmen. Denn wenn der Kompost zum Beispiel zu feucht ist, bildet sich schnell Fäulnis. Ist der Feuchtigkeitsgehalt zu hoch, sollte grobes, trockenes Material in den Komposthaufen eingearbeitet werden. Bei einem zu trockenen Kompost kommt demgegenüber eben die Gießkanne zum Einsatz.

Schritt 4 – Die Verwendung des reifen Komposts

Nach etwa einem Dreivierteljahr ist die Kompostierung in der Regel abgeschlossen. Dies lässt sich leicht an der Konsistenz feststellen. Fertiger Kompost verfügt grundsätzlich über eine krümelige Struktur und verbreitet den Geruch von Walderde. Empfehlenswert ist es dabei immer, die gesamte Kompostmasse mit Hilfe eines Wurfgitters noch einmal zu sieben. Siebe dieser Art können direkt über eine Schubkarre oder eine Kippkarre gestellt werden.

Als Spezialist für Transportgeräte- und wagen bietet KAISER+KRAFT eine reichhaltige Auswahl an Transportkarren, die ein Fassungsvermögen zwischen 55 Litern bis 300 Litern aufweisen. Je nach Tragkraft und Größe des Komposthaufens steht also grundsätzlich die passende Auffang- bzw. Transportlösung zur Verfügung. Mit der Schaufel wird dann der Kompost aufgenommen und durch das Wurfgitter mit seinem Drahtgeflecht geworfen.

Zu grobe Reste können dann direkt wieder für einen neuen Komposthaufen genutzt werden. Den feinen und krümeligen Kompost können Gärtner und Gartenliebhaber dann zeitnah im Garten einsetzen oder zum Beispiel auch noch eine Zeit lang lagern. Aber aufgepasst: Wird der Kompost zu lange gelagert, verliert er deutlich an Substanz und kann eigentlich nur noch zum Mulchen verwendet werden.

Genauso wie Dünger kommt Kompost stets bedarfsgerecht zum Einsatz. Daher wird Kompost immer im Spätwinter und Frühjahr ausgebracht und nicht etwa im Herbst. Der Kompost kann dabei bequem eben mittels einer Schubkarre, einer Kippkarre oder etwa auch eines Muldenwagens zum jeweiligen Einsatzort befördert werden.

Den Reifekompost einsetzten

Reifekompost hat viele Einsatzmöglichkeiten, vor allem in diesen Bereichen:

– Rasendüngung.
– Verbesserung des Bodens und Düngung im Gemüsegarten.
– Verbesserung von Pflanzflächen.
– Pflanzlochbehandlung.
– Düngung von Obstgehölzen und Gehölzpflanzungen.
– Düngung von Staudenbeeten.
– Erdmischungen für Balkonkästen und Pflanzgefäße (Kompostanteil etwa 30 Prozent).

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Auch ohne Garten und Balkon Pflanzen züchten

Nicht jeder kommt in den Genuss so zu wohnen, dass er dabei einen Garten oder wenigstens einen Balkon mit nutzen kann. Das ist sicherlich aus vielerlei Hinsicht schade. Auch gerade dann, wenn man eigentlich sehr gerne Pflanzen ziehen und anbauen möchte. Das Schöne aber ist dabei, dass es tatsächlich in Innenräumen möglich ist, unter der Verwendung von Kunstlicht den Anbau von Pflanzen/Nutzpflanzen zu betreiben. Das Ganze hat sogar einen eigenen Namen und wird als „Indoor Abau“ bezeichnet. So ist es möglich, auf Fensterbänken, Tischen oder Regalen sogar Kräuter, Nachtschattengewächse und auch andere Grünpflanzen zu züchten und anzubauen. Der große Vorteil dabei ist, dass man auf diese Art das ganze Jahr über ernten kann. Sogar in den dunklen und eher ungemütlichen Wintermonaten ist es möglich, sich am saftigen Grün der Pflanzen zu erfreuen und es stehen einem dazu noch aromatische Kräuter und frisches Gemüse jederzeit in den eigenen vier Wänden zur Verfügung. Wer gerne mit frischen Zutaten kocht, muss für die Besorgung dieser nicht einmal mehr das Haus verlassen.

Mit dem Pflanzenanbau im Innenräumen verbessert man sogar das Klima zuhause und man hat einen schönen Blickfang durch die hübschen Pflanzenfarben auch in den tristen Wintermonaten. Man kann durchaus davon sprechen, dass die Raumwahrnehmung und die Ästhetik regelrecht durch die „grünen Landschaften“ aufgewertet wird. So ist doch das duftende Kräuterbeet im Küchenregal für alle ein besonders Erlebnis für die Sinne. Wer in der Stadt lebt, hat meist noch weniger Möglichkeiten, Pflanzen im Freien wachsen zu lassen. Aber als Pflanzenfreund muss man ja dank dieser Methode zum Glück nicht darauf verzichten. Wie es funktionieren kann:

Für richtiges Licht sorgen

Ein sehr wichtiger Aspekt dabei ist, dass man auch die richtige Beleuchtung für die Pflanzen hat, denn für die Photosynthese benötigen die Pflanzen ausreichend Licht. Wenn die Pflanzen zu wenig Sonne bekommen, die vorhandene Beleuchtung zu dunkel ist oder das Licht nicht die richtige Farbe hat, wachsen die Pflanzen entsprechend schlecht und kümmerlich. Sogar die Pflanzen, die an Fenstern stehen, werden im Winter nur zu kurz und zu wenig Sonnenlicht erhalten. Für die Photosynthese nehmen die Pflanzen besonders gut nur zwei bestimmte Lichtfarben auf. Dazu gehört der blaue und der rote Farbton. Für dem Anbau von Nutzpflanzen sind Leuchtstoffröhren (LSR), Energiesparlampen (ESL) interessant. Aber besonders empfehlenswert sind die LED-Pflanzenlichter. Sie bieten ein abgestimmtes Lichtspektrum und sind besonders Energieeffizient. Wer den Hobbyanbau betreiben möchte, für den wird sich die Anschaffung von Natriumdampflampen mit 400 Watt wohl kaum lohnen. Da sich Pflanzen, wie auch die Menschen, sich im gleichen Temperaturbereich besonders wohl fühlen, muss man hier auf nichts besonderes achten. Höchstens zur Keimung sind meist leicht höhere Temperaturen besser. Dafür eignet sich gut ein beheizbares und einstellbares Gewächshaus.

Weitere Infos

So viel Platz wird zum Glück nicht benötigt. Allerdings sollte man die Fensterbänke schon mit einplanen. Es lässt sich wirklich vieles anpflanzen. So sind zum Beispiel Tomaten. Chilis, Kräuter, Salat und auch Pilze möglich. Es ist zu empfehlen, den Raum mit einem PVC-Boden auszulegen, denn es kann immer mal etwas Gießwasser daneben gehen. Auch eignen sich gut Holzregale. Sie sind güstnig und man kann auf mehren Etagen Planzen halten.

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Die Vielfalt bei der Gartengestaltung

Wenn man schon einen eigenen Garten hat, möchte man ihn auch nach seinen eigenen Wünschen gestalten. Schließlich besteht hier die Möglichkeit, sich frei zu entfalten, ohne andere fragen zu müssen oder Rechenschaft abzulegen. Dieses Stück Freiheit nutzen dementsprechend viele Menschen gerne, um sich kreativ auszutoben und die persönlichen Wünsche und Vorstellungen umzusetzen. Bei der Gestaltung des Gartens legt jeder andere Prioritäten fest. Einige träumen vielleicht von einem Fisch- oder Schwimmteich, manche möchten ein schönes Hochbeet oder verschiedene Ebenen im Garten schaffen und andere erfreuen sich an Obst, Salat und Gemüse, was im eigenen Garten wächst und gedeiht. So manch einer liebt seinen Garten modern, stylish oder schlicht bis minimalistisch und andere schwärmen von Vielfalt, Blüten- und Farbenpracht und erfreuen sich an allem, was da so summt und brummt.

Man kann schon erkennen, ein Garten bietet viel Möglichkeiten zur Gestaltung und jeder definiert die Vorstellung seines Traumgartens anders. Ein paar Grundregeln sollte man vielleicht schon beachten, damit man aus dem Outdoor-Bereich auch das Beste herausholen kann. Dazu sollten immer die Gegebenheiten des Grundstücks bedacht werden, der Garten sollte zum Rest des Hauses passen, und natürlich sollten auch die persönlichen Vorlieben in die Gestaltung mit einfließen. Man wird sich dann in einem Garten wohlfühlen, wenn dieser Individualität widerspiegelt und einladend wirkt.

Mit welchen Materialien kann man im Garten arbeiten?

HolzzaunBesonders schön und geschmackvoll werden immer die natürlichen Materialien im Garten wirken. Sehr gut kommen hierfür Holz und Naturstein infrage.

Holz

Das Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und dieser schafft ein natürliches Anbieten für viele Pflanzen, Bäume und die restliche Gartenarchitektur. Zudem hat man die Auswahl an verschiedenen Holzarten. Man kann Holz in seiner natürlichen Farbe belassen oder durch verschiedene Lasuren oder auch Holzarten die Farbtöne variieren und so zum Beispiel den Zaun noch attraktiver gestalten. Holz kann man als echten Allrounder im Garten bezeichnen, der sich fast überall einsetzen lässt:

  • Sichtschutz
  • Zäune
  • Gartenhäuser
  • Gartenmöbel
  • Terrassenbelag
  • Skulpturen

Naturstein

Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Naturprodukt. Da auch hier verschiedene Steinarten zur Wahl stehen, gibt es mit Naturstein besonders viele Möglichkeiten, einen Garten zu gestalten. Im Garten können durch einfache Begrenzungen aus Naturstein schöne und auch gleichzeitig nützliche Bereiche eingerichtet werden. Natursteine sind nicht nur von Natur aus schön, sie können zusätzlich verschieden bearbeitet werden und lassen sich so hervorragend jedem Stil anpassen. Darüber hinaus ist Naturstein ungemein langlebig und robust. Sogar hoch oder höher angelegte Beete, die vielleicht noch terrassenförmig angelegt sein sollen, eigenen sich besonders gut mit Natursteinen.

Einige Einsatzmöglichkeiten von Naturstein im Garten

Palisaden: Eignen sich zum Anlegen von Kräuterbeeten, terrassenförmigen Hochbeeten, oder auch um Wegbegrenzungen an Rasenflächen zu schaffen. Auch können Blumenbeete und Gemüsebeete voneinander getrennt werden oder Geländemassen und Erdreich können damit abgefangen werden.

Blockstufen: Diese <a href=“https://www.natursteinepost.de/aussenraum/blockstufen/“ target=“_blank“>schaffen schöne und praktische Übergänge</a>, wenn im Garten verschiedene Ebenen miteinander verbunden und erreicht werden sollen.

Terrassenplatten, Pflastersteine: Natürlich kann man wie auch aus Holz, sehr gut Terrassen mit Naturstein anlegen. Aber auch Pflastersteine für Eingänge und Zufahrten sind aus Naturstein möglich.

Mauern: Und als Be- und Abgrenzungen kann man selbstverständlich auch Mauern aus Naturstein errichten. Diese können durch die umfangreiche Auswahl an verschiedenen Steinen auch eine unterschiedliche Optik erhalten.

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Unterschiedliche Rasensorten

Verschiedene Rasensorten im Überblick

Wer gerne Rasen säen möchten, sollte unbedingt die individuellen Eigenschaften der unterschiedlichen Rasensorten kennen. In diesem Ratgeber können Sie sich die verschiedenen Rasenarten genauer ansehen.

1. Landschaftsrasen

Der Landschaftsrasen eignet sich ideal für große Flächen, denn im Gegenteil zu den gängigen Rasensorten wächst er besonders langsam, wodurch deutlich weniger Zeit für die Pflege investiert werden muss. Er gedeiht sowohl bei ständiger Feuchtigkeit hervorragend, als auch bei trockenen Böden, denn er besticht durch eine enorme Robustheit. Zugleich ist er auch optisch besonders hübsch anzusehen, denn er wächst gleichmäßig und besitzt ein leuchtendes Grün. Diese Rasensorte wird überwiegend auf Spielplätzen, in Parkanlagen und an öffentlichen Orten eingesät.

2. Spielrasen

Der perfekte Rasen für häufig genutzte Gebrauchsflächen ist der Spielrasen, der auch oft als Gebrauchsrasen bezeichnet wird. Er hält Dank seiner Beschaffenheit den besonders großen Belastungen auf Spielplätzen, in Gärten oder in öffentlichen Parks stand. Der Spielrasen ist sehr strapazierfähig und wer als Gartenbesitzer sein Anwesen auch gerne oft nutzen möchte, sollte im Idealfall auf diese Rasensorte zurückreifen. Der Pflegeaufwand ist im Vergleich zu anderen Rasensorten eher gering und selbst an schattigen Orten wächst dieser Rasen in der Regel gut. Nicht zuletzt sorgen seine großen und kräftigen Blätter auch für ein schönes Design. Eine weit verbreitete Spielrasen Msichung ist unter dem Namen „Berliner Tiergarten Rasensamenmischung“ bekannt.

3. Schattenrasen

Der Schattenrasen ist ein absoluter Allrounder, denn er verträgt sowohl schattige als auch sonnige Teilbereiche hervorragend. Während andere Rasensorten an schattigen Plätzen häufig mit Moos überdeckt werden, wächst der Schattenrasen auch hier konstant und schön. Diese Sorte ist sowohl sehr robust, als auch relativ pflegeleicht, allerdings muss stets auf eine optimale Bewässerung geachtet werden.

4. Sportrasen

Sport ist Mord? Nicht für den Sportrasen, denn mit seiner besonders schnellen Regenerierbarkeit ist er genau so ausgelegt, dass er den Beanspruchungen von Fußballplätzen, Arenen und anderen sportlichen Orten standhält. Der Pflegeaufwand ist allerdings als sehr aufwändig einzustufen, denn in regelmäßigen Abständen müssen kahle Stellen repariert werden. Zudem muss auch beim Mähen auf eine optimale Schnittlänge (40 mm) beachtet werden.

5. Zierrasen

Ein Zierrasen ist eine dicht bewachsene, tiefgrüne Rasenfläche, ähnlich eines englischen Rasens. Ein hochwertiger Zierrasen eignet sich weder für ausgelassene Gartenpartys, noch für tobende Hunde und spielende Kinder, denn im Grunde handelt es sich hier um eine reine Dekoration. Zwar darf die Grünfläche selbstverständlich betreten werden, eine intensive Nutzung sollte man allerdings besser vermeiden, da die zarten Blätter und Stängel des langsam regenerierenden Rasens anderenfalls darunter stark leiden.

6. Rollrasen

Diese Rasensorte eignet sich besonders gut für Ungeduldige denn es handelt sich hierbei um einen Fertigrasen, der aus 1,5 bis 2,5 Meter langen Rasenstreifen besteht. Diese werden einfach an gewünschter Stelle positioniert, sodass man hierbei nicht auf den Wuchs der ersten Grashalme warten muss. Der Rasen muss selbstverständlich ebenfalls in regelmäßigen Abständen gemäht werden und im Idealfall sollte für einen besonders schönen Wuchs auch Dünger zum Einsatz kommen.

Unser Fazit

Zwischen welchen Rasensorten Sie flexibel wählen können, haben wir Ihnen in diesem Ratgeber ausführlich erklärt. Ob der Landschaftsrasen, der robuste Schattenrasen, der schnell regenerierende Sportrasen, der praktische Rollrasen, der strapazierfähige Spielrasen oder der dekorative Zierrasen – welchen Sie zu Ihrem persönlichen Favoriten krönen, bleibt Ihnen und Ihren Vorhaben natürlich selbst überlassen.

Als letzten Rat, empfehlen wir Ihnen, den Rasen regelmäßig zu vertikutieren und den richtigen Dünger für Rasen zu verwenden.

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Wurmkiste
Wurmkisten

Wurmkisten-Zubehör, das die meisten Wurmfarmer nicht kennen

Wurmkiste „Wurm Cafe“ mit Starter-Set

Für eine erfolgreiche Wurmkompostierung gibt es ein paar nützliche Tools, die Sie immer anwenden können – egal wie Ihre Wurmkiste aufgebaut ist. Einige davon werden mit der Wurmkiste mitgeliefert, sofern Sie mit Starter-Set gekauft wird. Jegliches Wurmkisten-Zubehör gibt es jedoch auch einzeln zu kaufen und es kann sehr hilfreich sein, um potenzielle Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen fünf Zubehörartikel vor und erläutern, warum wir sie für sinnvoll halten.

Die Hanfmatte – mehr Komfort für die Kompostwürmer

Hanfmatte
Hanfmatte

Streng genommen ist die Hanfmatte, die über die Nahrungsschicht gelegt wird, nicht zwingend nötig. Sie tun Ihren Kompostwürmern damit jedoch etwas sehr Gutes, denn darunter ist es dunkel und feucht, aber trotzdem ausreichend luftig.

Wurmkiste mit Kompostwuermern

Außerdem wird die Temperatur stabil gehalten. Die Hanfmatte sorgt für perfekte Bedingungen, damit die Würmer ordentlich fressen und sich fortpflanzen. Bei Letzterem nutzen diese gerne die Hanffasern, um ihre neu gebildeten Wurmkokons abzustreifen. All das funktioniert auch ohne die Matte, aber Sie werden schnell merken, dass es sich auf den Kompostierprozess positiv auswirkt.

Gut zu wissen: Zeitungspapier oder eine Kokosmatte eignen sich nicht so gut wie eine unbehandelte Matte aus natürlichen Hanffasern. Zeitungspapier ist luftundurchlässig, sobald es feucht wird. Infolgedessen kann das Milieu im Substrat kippen, was Sie an einer unangenehmen Geruchsentwicklung unter der Zeitung bemerken. Kokosmatten sind oft mit Herbiziden behandelt, um eine lange Lagerfähigkeit zu garantieren. Diese Herbizide schaden auch den Kompostwürmern.

Mineral-Futter – Nahrungsergänzungsmittel für Kompostwürmer

Mineral Futter für Kompostwürmer
Mineral-Futter für Kompostwürmer

Die Zugabe von Mineral-Futter ist für den langfristig erfolgreichen Betrieb einer Wurmkiste immer notwendig. Die gezielt für den Bedarf der Kompostwürmer zusammengestellte Mischung hilft, Probleme zu vermeiden. Einige der von den Kompostwürmern dringend benötigten Nährstoffe sind in unseren organischen Küchenabfällen nicht in ausreichender Menge enthalten. Sie sind jedoch entscheidend für die Gesundheit und Fortpflanzungsfähigkeit der Tiere. In der freien Natur können sich Kompostwürmer im Boden frei bewegen und dorthin wandern, wo sie das Benötigte finden. In einer Wurmkiste, in der eine hohe Populationsdichte auf begrenztem Raum herrscht, müssen essenzielle Nährstoffe zugesetzt werden, sonst stockt die Fortpflanzung. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogartikel, in dem es darum geht, warum die Wurmkiste streiken kann.

Gut zu wissen: Eine Handvoll Mineral-Futter pro Woche reicht aus, um die Kompostwürmer optimal zu versorgen. Das sind überschaubare jährliche Kosten, die dazu beitragen, anderweitige Folgekosten zu vermeiden. Die Mischung wirkt sich im Übrigen auch positiv auf den pH-Wert und die Qualität des Wurmhumus aus. Das hat den Effekt, dass die Nährstoffe besser von den Pflanzen aufgenommen werden können.

Diabas Urgesteinsmehl – aber bitte mit Bedacht einsetzen

Urgesteinsmehl
Urgesteinsmehl Diabas

Bei Urgesteinsmehl handelt es sich um fein vermahlenen Diabas, einem basaltischen Urgestein, das reich an Mineralien und Spurenelementen ist. In der Regel wird es als Dünger im Garten und auf dem Komposthaufen verwendet. Die Meinungen darüber, ob Urgesteinsmehl in eine Wurmkiste gehört, gehen ein wenig auseinander. Fakt ist, dass es wertvolle Mineralstoffe – vor allem Calcium und Magnesium – liefert (die allerdings auch im Mineral-Futter enthalten sind) und zudem den entstehenden Wurmhumus aufwertet. Wer also gerade kein Mineral-Futter zur Hand hat, kann Diabas verwenden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Urgesteinsmehl Gerüche bindet, die entstehen können, wenn das Milieu im Wurmkistensubstrat aus dem Gleichgewicht geraten ist. In diesem Fall kann Diabas auf faulende Stellen gegeben werden.

Wichtig! Niemals die Würmer selbst mit Urgesteinsmehl einstäuben. Sie haben eine sehr empfindliche Haut, die von einer Schleimschicht überzogen und dadurch gut geschützt ist. Urgesteinsmehl in trockenem Zustand kann diese Schicht zerstören und deren Funktion (z. B. Sauerstoffaufnahme) beeinträchtigen, indem es Feuchtigkeit entzieht.

pH-Teststreifen – klein, aber wichtig

Teststreifen mit Farbskala zur pH-Wert-Bestimmung

Der ideale pH-Wert in der Wurmkiste liegt zwischen 6,5 und 7,0 (neutral). Weicht er stark und langfristig von diesem Optimum ab, kann es für die Kompostwürmer ungemütlich werden, was sie zur Flucht aus dem Nahrungsbereich antreibt. Wenn es Abweichungen gibt, handelt es sich in der Regel um eine Übersäuerung. Der pH-Wert hängt meist mit dem gegebenen Futter zusammen und gibt Aufschluss über die chemischen Zustände in der Wurmkiste. Wird z. B. eine Zeit lang mehr Obst als Gemüse gefüttert, verschiebt sich der pH-Wert Richtung sauer, wird also niedriger. Zeigen sich bei der Wurmkompostierung Probleme, ist die Messung des pH-Wertes mit Teststreifen die erste Maßnahme, die vorgenommen werden sollte, um die Ursache zu finden.

Gemessen wird der Wurmtee (das Sickerwasser der Wurmfarm) und/oder der fertige Wurmhumus. Für die Messung mit einem Teststreifen können Sie unsere Anleitung verwenden. Bevor Sie konkrete Maßnahmen ergreifen, um den pH-Wert zu beeinflussen, sollten Sie eine Verlaufsmessung durchführen und beobachten, ob der Wert schwankt oder konstant in einem ungünstigen Bereich liegt. Es ist prinzipiell hilfreich, Parameter wie pH-Wert, Feuchte oder Temperatur (siehe unten) regelmäßig zu erfassen und eine Art Wurmkisten-Protokoll zu führen. Auf diese Weise erkennen Sie schneller, wenn etwas nicht stimmt.

Gut zu wissen: Aussagekräftiger wird es, wenn Sie verschiedene Stellen in der Wurmkiste beproben und messen. So bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür, welche Bereiche Problemzonen sein könnten. Eine Maßnahme zur Beeinflussung eines zu niedrigen pH-Wertes ist zunächst die Nahrungsumstellung: weniger Obst, mehr Gemüse und regelmäßige Gaben von Mineral-Futter. Hilft das noch nicht, kann vorsichtig etwas Algenkalk oder Urgesteinsmehl zugegeben werden.

Thermometer – für Wurmkiste und Kompost

Thermometer für den Kompost

Wie beim pH-Wert gibt es auch in Bezug auf die Temperatur des Lebensraums von Kompostwürmern ein Optimum. Es liegt zwischen 15 und 25 °C. Wenn Ihre Wurmkiste nicht in gleichmäßig temperierten Räumen steht, kann die regelmäßige Kontrolle der Temperatur mithilfe des humorvoll gestalteten Thermometers von VermiTek sehr hilfreich sein, um Probleme zu vermeiden. Es hat sowohl eine Celsius- als auch eine Fahrenheit-Skala. Ähnlich wie bei einem Fleischthermometer besitzt das Thermometer aus Edelstahl eine 20 cm lange Sonde. Beim Messen sollten Sie es also vorsichtig ins Substrat einführen, um keine Würmer zu verletzen.

Gut zu wissen: Um den optimalen Temperaturbereich zu halten, gibt es sommers wie winters viele Möglichkeiten.

Mit unserem Zubehör, vielen nützlichen Tipps und weiteren Anleitungen, die auf unserer Website wurmwelten.de zu finden sind, macht die Wurmkompostierung gleich noch viel mehr Spaß. Wenn Sie noch mehr über uns und die Welt des Kompostierens erfahren möchten, können Sie sich über Facebook, YouTube oder Twitter mit uns verbinden oder sich für unseren Newsletter anmelden.

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