Gartenkalender
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Gartenkalender Wurmwelten

Dürfen wir Vorstellen: Der Gartenkalender von Wurmwelten.de! Wir sind überzeugt, dass Ihnen unser Gartenkalender dabei helfen wird, mehr Freude und Ernte aus Ihrem Garten zu holen, ohne dass es sich wie mehr Arbeit anfühlt.

Wurmwelten GartenkalenderUnser Gartenkalender ist ein tolles Tool für alle Gärtner und Gartenbegeisterten, welche zusätzlich auf Ihren Komposthaufen oder Wurmkiste achten möchten.

Der Gartenkalender steckt voller saisonbezogener Tipps rund um das nachhaltige Gärtnern, gesprenkelt mit speziellen Terminen und Tipps für Nützlinge, Kräuter, Bäume, uvm.

So wissen Sie, ab wann man nicht mehr Düngen sollte, oder wann der beste Zeitpunkt ist, verschiedene Obst und Gemüse Sorten zu Ernten.

Gartenkalender voller Tipps

Die Tipps unterteilen sich in die Kategorien Gemüse/Kräuter, Obst, Blumen, Rasen/Bäume, Nützlinge, Geräte und sind der Übersicht halber farbig markiert. Zusätzliche Tipps rund um das Kompostieren und Erinnerungen für ihre Wurmkiste, machen den Kalender zu etwas besonderem. Dazwischen ist Platz für eingehändigte Notizen.

Da wir die Wochentage weggelassen haben, ist der Gartenkalender jahrelang tauglich. Je nach Jahreszeit, bieten sich andere Arbeiten an. So wird z.B. im Winter daran erinnert die Werkzeuge zu reinigen, im Hochsommer sollte die Wurmkiste reingestellt werden.

Wurmkiste Wurm Cafe
Wurmkiste „Wurm Cafe“

Gartenkalender Download oder Druck:

Immer Umweltfreundlich

Wir senden Ihnen auch gerne eine Druckversion. Unsere Druckversion ist auf hochwertigem, recyceltem Papier gedruckt, welches mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurde. Die verwendete Druckfarbe ist aus Soja. Und schön ist er ja auch.

Gegen eine Schutzgebühr von 1,45€ bzw. 4,99€ sind die Din A4 und Din A3 Gartenkalender im Shop erhältlich. Im Bestreben CO² Neutral zu sein, ist es unser Gartenkalender natürlich auch!

Gartenkalender Laub

Lieber als Download zum selber ausdrucken oder auf Facebook teilen? Hier geht es zum Download der Kalender Datei als JPG und PDF.

Gartenkalender Wurmwelten „Sommer“ JPG (3.4 MB) (Druckversion)
Gartenkalender Wurmwelten „Winter“ JPG (3.5 MB) (Druckversion)

Gartenkalender Wurmwelten „Sommer“ PDF (20.8 MB) (Druckversion)
Gartenkalender Wurmwelten „Winter“ PDF (21.2 MB) (Druckversion)

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Viel Spaß beim Ausprobieren!

Euer Wurmwelten.de Team / Euer Jasper Rimpau

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Naturteich Anlegen
Naturgarten

Einen Naturteich anlegen – Ist eine Teichpumpe notwendig?

Die allgemeine Definition von einem Teich ist ein künstlich angelegtes Stillgewässer. Normalerweise erfolgt die Abdichtung durch Beton oder einer Teichfolie. Von einem Naturteich spricht man, wenn möglichst wenig Technik eingesetzt wird und dieser an einen Teich im Wald oder Park erinnert. Zu einem Naturteich gehört eine üppige Vegetation und bietet Unterschlupf für viele kleine Tiere. Dies bedeutet, dass man ohne chemische Mittel und Teichfolie auskommt. In der Regel braucht es auch keine Teichpumpe. Warum eine Pumpe aber manchmal trotzdem sinnvoll sein kann, wird später erklärt.

Naturteich anlegen

Lage des Teichs

Zu Beginn muss ein guter Platz für den NatuNaturteich Anlegen rteich im Garten gefunden werden. Es bietet sich ein sonniger Platz an, jedoch sollte es auch ein wenig Schatten geben. Ideal ist eine Sonneneinstrahlung von ca. 6 Stunden. Pflanzen lieben die Sonne, aber je mehr Sonne in den Teich fällt, desto schneller wachsen auch die Algen.

Größe des Teichs

Ein Naturteich sollte ohne Einsatz von chemischen Mitteln auskommen. Bei nur sehr kleinen Wassermengen ist dies nur sehr schwer möglich. Kleine Teiche „kippen“ schnell um. Größere Teiche sind ein kleines Ökosystem für sich und können sich selbst regulieren. Daher gilt, je größer der Teich, desto einfacher ist es gute Wasserwerte ohne Einsatz von Technik zu halten. Ist der Naturteich für Fische geplant, braucht man eine Wassertiefe von mindestens 80cm. Je tiefer desto besser. Im Winter gefriert das Wasser von oben her zu. Ist der Teich tief genug, so können die Fische im Winter im unteren Teil des Teiches überleben.

Soll der Naturteich als Schwimmteich dienen, so sollte die Wassertiefe mindestens 150cm betragen. Außerdem ist zum Schwimmen auch eine gewisse Oberfläche nötig.

Naturteich bepflanzen

Das wichtigste in einem Naturteich sind die Pflanzen. Sie sind zum einen Sauerstoffproduzenten und gleichzeitig auch Nährstoffverbraucher. Nur durch Pflanzen gelingt es, den Teich im Gleichgewicht zu halten. Außerdem bietet eine dichte Uferbepflanzung vielen Tieren und Insekten einen Unterschlupf. Zu den gängigsten Teichbewohnern zählen, Libellen, Frösche, Molche, Kröten usw.

Bei einem Teich gibt es im Prinzip vier verschiedene Zonen: Ufer, Sumpfzone, Flachwasserzone und Tiefwasserzone. In jeder Zone sollten die passenden Pflanzen angebracht werden.
Ufer: Da hier ein normaler Gartenboden ist, wachsen alle Gartenpflanzen gut. Sumpfzone: Rohrkolben, Zypergras, Wolfstrapp, Wasserdost
Flachwasserzone: Pfeilkraut, Rohrkolben, Schilfrohr, Froschlöffel
Tiefwasserzone: Tausendblatt, Teichimse, Hornblatt, Wasserpest, Seerosen

Tiere anlocken

Naturteich AnlegenEin Teich ohne Tiere ist kein Naturteich, daher müssen Tiere angelockt werden. Dies gelingt am besten, wenn der Teich verschiedene Zonen aufweist. Heimische Insekten und Amphibien kommen in der Regel ganz alleine an den Teich, vorausgesetzt den Tieren gefällt es. Sind obigen Punkte bei der Planung aber berücksichtigt worden, so kann man sicher sein, dass mit der Zeit sich diese Tiere ansiedeln werden.

Anders sieht es mit Fischen aus. Diese kommen nicht von alleine. Allerdings ist es nicht ganz einfach Fische in einem Naturteich komplett ohne Technik zu halten. Ist der Teich groß genug, funktioniert es mit einigen Sorten wie zum Beispiel Moderlieschen oder Elritzen.

Die Fische sollten allerdings erst eingesetzt werden, wenn der Teich einige Monate besteht, dass auch ein Nahrungsangebot für die Fische vorhanden ist. Wichtig ist, dass die Fische nicht gefüttert werden, da es sonst zu eine Überpopulation kommt. Außerdem kommt durch eine Fütterung zu viele Nährstoffe in den Teich, sodass das Algenwachstum überhandnehmen würde.
Möchte man mehr Fische im Teich, kommt man um eine Teichpumpe nicht herum. Doch dazu später mehr.

Pflege des Teiches

Die Pflege ist bei einem richtigen Naturteich ohne Technik denkbar einfach. Man muss nur ab und zu die Pflanzen etwas zurückschneiden oder ausdünnen. Alles andere regelt das kleine Biotop selbst. Da man so wenig wie möglich in das System Teich eingreift fühlen sich die Kröten und Frösche besonders wohl, da sie nur sehr wenig gestört werden.

Wann ist eine Teichpumpe sinnvoll?

Wie oben schon erwähnt ist bei einem richtigen Naturteich keine Teichpumpe notwendig. Möchte man allerdings in dem Teich besondere oder viele Fische halten, so braucht man eine Teichpumpe mit Filtertechnik. Die Fische müssen zum einen gefüttert werden zum anderen brauchen sie genügend Sauerstoff. Die Teichpumpe kann mit ihrem Filter die überschüssigen Nährstoffe vom Futter herausfiltern und bringt gleichzeitig den notwendigen Sauerstoff ins Wasser.
Möchte man in dem Gartenteich schwimmen und so als Schwimmteich nutzen, so braucht man in der Regel auch eine Teichpumpe mit Filterfunktion. Wie leistungsstark die Pumpen sein müssen, können unter anderem mit einem Teichpumpenrechner auf der Teichpumpen Seite herausgefunden werden.

Es gilt aber nach wie vor die Devise, ein echter Naturteich ohne großen Fischbesatz braucht keine technischen Hilfsmittel. Er kann sich bei richtiger Bepflanzung selbst regulieren.

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Spanische Nacktschnecke
Naturgarten

Schneckenbekämpfung im Garten

Natürliche Schneckenbekämpfung In feuchten Sommern können Nacktschnecken jeden Gartenbesitzer schier zur Verzweiflung bringen. Es gibt etliche Wege und Möglichkeiten, gegen die „Störenfriede“ vorzugehen, doch der Erfolg ist nicht garantiert. Am besten kombiniert man mehrere Methoden miteinander, um sich nachhaltig der Nacktschnecken in seinem Garten entledigen zu können, oder sie zumindest so zu reduzieren, dass ein miteinander möglich ist.

Nacktschnecken im Überfluss zeigen, dass das natürliche Gleichgewicht im Ökosystem Garten gestört ist. Um langfristig eine Lösung zu finden, empfiehlt es sich, die Gegebenheiten des eigenen Gartens zu verstehen und auf diese positiv einzuwirken, anstatt kurzlebige Mittel einzusetzten.  Lustige Fachliteratur (Schneckenalarm vom Sofie Meyers) hilft sehr, langfristig die richtigen Weichen zu stellen.

Schnecken absammeln

Bierfalle für Schnecken
Bierfalle für Schnecken

Möchte man der Plage Herr werden, gibt es hier ein paar erprobte Tipps. Allen Vorraus und am schnellsten gilt das Absammeln der Schnecken. Nach Einbruch der Dämmerung und wenn der Tau gefallen ist, bewehrt Man / Frau / Divers sich am besten mit einer Taschenlampe, Eimer und Grillzange um der immensen Heerscharen mächtig zu werden. Sammelpunkte, an denen Leckerbissen wie frischer Salat oder mit Bier gefüllte Sammelfallen stehen, machen es noch leichter, eine große Menge an Schnecken zu finden.

Die gesammelten Schnecken werden sehr gern von Enten, Igeln, oder anderen natürlichen Feinden (siehe unten) gefressen.

Schneckenbekämpfung mit Barrieren

Schneckenzaun doppelfalz
Schneckenzaun doppelfalz

Schnecken lieben und brauchen Feuchtigkeit, daher sollte man von Nacktschnecken befallene Pflanzen nur wenig mulchen und den Boden offen halten, damit die oberste Erdschicht abtrocknen kann. Man kann zusätzlich um die Pflanze herum einen Ring aus Sägemehl, Urgesteinsmehl oder Kalk streuen. Kalk verätzt die Sohle der Nacktschnecken, raue Oberflächen werden ohnehin gemieden. Ein Nachteil: bei Regen ist diese Methode nur bedingt wirksam.

Ein weiterer Schritt sind die sogenannten Schneckenzäune. Diese können in der Regel von den Tieren nicht überklettert werden. Die entsprechenden Modelle werden im Fachhandel angeboten. Doch Vorsicht! Schneckenzaun ist nicht gleich Schneckenzaun!

So werden die verschiedenen Modelle auf der Basis unterschiedlicher Materialien, nämlich…:

• Metall
• Kunststoff
• Holz

oder sogar als Elektrozaun angeboten. Die Zäune sind in der Regel circa zehn Zentimeter hoch und stellen für die Schnecken ein nicht zu unterschätzendes Hindernis dar. Wichtig ist, trotz des geringen Eigengewichts der Schnecken, dass der Zaun stabil steht und am besten circa 10 bis 15cm im Boden eingegraben wird. Hierbei handelt es sich um eine vergleichsweise tierfreundliche Variante, da die Schnecken durch die Barriere nicht verletzt werden. Dies gilt übrigens auch für den erwähnten Elektrozaun, der auf der Basis von Niedrigstrom arbeitet und die Tiere lediglich erschreckt. Eine doppelte Falz im Rahmen verhindert zuverlässig, dass die Tiere an die jungen Pflanzen kommen, hat aber seinen Preis.

Schnecken mit Schneckenkupferband in Zaum halten

Schneckenband im EinsatzWer keine Lust auf den etwas aufwendigen Bau eines Zaunes hat, kann alternativ auch auf das selbstklebende Schneckenkupferband setzen. Auch hierbei werden die Schnecken nicht getötet, sondern (im Idealfall) lediglich davon abgehalten, ihre „Schneise der Fress-Zerstörung“ fortzusetzen.

Hobby- und Profigärtner, die dieses Verfahren anwenden, setzen auf die chemische Reaktion des Kupfers auf die Schleimhaut der Störenfried. Diese Reaktion löst keine nachhaltigen Schäden aus, ist aber unangenehm für die Schnecke und hält sie davon ab, die Absperrung zu überwinden.

Diese Methode erweist sich jedoch nur als effektiv, wenn das Band die zu schützende Fläche vollständig umringt. Der sitzt des Kupferbands muss während der „Schneckenzeit“ immer mal wieder kontrolliert werden. Aufgrund der Selbstklebefunktion ist das Kupferband vor allem zur Anwendung an Blumentöpfen o. ä. geeignet.

Schneckenbekämpfung mit Gift

Ein beliebtes Schnecken-Abwehrmittel ist Schneckenkorn. Ihnen bleibt die größte Plage erspart, wenn Sie schon im März oder April die ersten Generationen dezimieren. Da es zu dieser Zeit auch noch nicht viel frisches Grün gibt, wird das Korn auch bereitwilliger gefressen. Am häufigsten wird in diesem Zusammenhang der Wirkstoff Eisen-III-Phosphat (enthalten in Ferramol Schneckenkorn von Neudorff und Natria Schneckenkorn Biomol von Bayer Garten) zur Schneckenbekämpfung eingesetzt.

Eisen-III-Phosphat ist für die Umwelt unschädlich, wenn richtig angewandt, weil es in geringeren Konzentrationen auch natürlicherweise im Boden vorkommt. Es besitzt sogar die Zulassung für den ökologischen Landbau. Das Präparat führt zu Zellveränderungen im Darm der Schnecken und ist sehr regenfest. Die Tiere hören daraufhin auf zu fressen und sterben.

Wichtig ist dabei, ausreichend und frühzeitig nachzustreuen, denn Eisen-III-Phosphat wirkt erst in relativ hohen Dosen. Eine ausgewachsene Schnecke muss mindestens 20 Körner fressen damit eine Wirkung eintritt.
Regelmäßiges Einsammeln der Tiere ist -gerade bei starkem Befall- sinnvoll, aber mühsam. Um sich hierbei das Procedere zu vereinfachen, kann man Rhabarber-Blätter auslegen und regelmäßig deren Unterseite kontrollieren. Dasselbe funktioniert ebenfalls mit Brettern oder flachen Steinen. Bei all dem Ärger über die Tiere sollte man jedoch nicht vergessen, dass Schnecken der „Gesundheitsdient“ im Garten sind. Sie fressen auch verwesende Pflanzenteile und tote Tiere. Dadurch unterstützen sie auch die Humusbildung.

Schneckenbekämpfung mit Artgenossen

TigerschnegelEine weitere, natürliche Alternative: Tigerschnegel. Die Tigerschnegel fressen die Gelege anderer Nacktschnecken und sorgen somit dafür, dass diese sich nicht vermehren können. Weiterhin fressen Tigerschnegel auch andere Nacktschnecken auf. Die Tigerschnegel sind zudem naturgemäß nachtaktiv und sorgen nach und nach für einen nacktschneckenfreien Garten.

Besonders beeindruckend ist die Größe der Tigerschnegel, die leicht eine Länge zwischen 15 und 20cm erreichen können. Auch die Farbgebung kommt bei den „kleinen großen Schnecken“ durchaus harmonisch daher. Die Flecken bzw. Streifen erinnern hier wirklich an einen Tiger. Wer diese Helfer zur Schneckenbekämpfung im Garten einsetzen möchte, sollte in jedem Fall dafür sorgen, dass sie sich wohl fühlen. Hierbei hilft nicht nur die passende Umgebung, sondern auch ein entsprechendes Nahrungsangebot. Tigerschnegel lieben beispielsweise einen Mix aus Pilzen und abgestorbenen Pflanzenteilen. die natürlichen Feinde der Schnecken wie zum Beispiel Tigerschnegel im Garten zu unterstützen bzw. einzusetzen. Diese fühlen sich in einer naturnahen Umgebung wohl, vertreiben andere Nacktschnecken und fressen deren Gelege. Ein weiterer Vorteil: die hauptsächlich nachtaktiven Tigerschnegel knabbern im Gegensatz zu ihren gefräßigen Artgenossen kaum Pflanzen an.

Doch nochmal: auch wenn sich sicherlich kein Gärtner über allzu viele Schnecken in seinem Garten freut, bleibt festzuhalten, dass zumindest die meisten GEHÄUSEschnecken unschädlich sind und sich ohnehin fast nur von totem Pflanzenmaterial ernähren.

Schneckenbekämpfung mit natürlichen Feinden

Spanische Nacktschnecke
Spanische Nacktschnecke – Bild: Rüdiger-Knappe/pixelio.de

Macht man es dem Igel mit einem dauerhaften Reissighaufen im Garten gemütlich, wird dieser viele Schnecken fressen. Ein Naturgarten ist immer auf der Such nach dem passenden Gleichgewicht und jeder Frassfeind der Schnecke sollte willkommen sein. Aber Achtung: gegen die orangen-braune spanische Nacktschnecke – eine eingeschleppte Art – helfen nur sehr wenige heimische Tiere, wie der Tigerschnegel.

Natürliche Feinde der Schnecken

AmphibienFrösche, Kröten, Blindschleichen, Eidechsen, Lurche, Salamander, Ringelnattern
SäugetiereIgel, Maulwürfe, Spitzmäuse
VögelAmseln, Drosseln, Elstern, Fischreiher, Möwen, Saatkrähen, Spechtmeisen, Stare, Würger
InsektenGlühwürmchen, Laufkäfer, Leuchtkäfer, Marschfliegen sowie deren Larven, Aaskäfer, Goldlaufkäfer, Halbflügler, Hundertfüßer, Kurzflügelkäfer, Weberknechte, Weichkäfer

Eine sehr ausführliche Liste der Feinde ist hier zu finden.

Schneckenbekämpfung im Herbst: Gelege absammeln

schneckengelege
ID 107070063 © Saengdao Srisupha | Dreamstime.com

Im Herbst können sich Gartenbesitzer schon auf das nächste Jahr vorbereiten. Schnecken sorgen im Spätsommer und Herbst für ihren Nachwuchs und jede Schnecke legt bis zu 400 Eier. Die Gelege zu finden und zu entfernen ist daher eine effektives Mittel den kommende Frühling leichter zu gestakten.

Für die Eiablage bevorzugen Schnecken immer die gleichen, dunklen und feuchten Orte: Im Komposthaufen, unter Blumentöpfen, unter der Regentonne, in Ritzen und Spalten im Gartenboden, in Erdlöchern oder unter unter lockeren Steinen. Die milchig-weißen Eier sind leicht zu identifizieren und ein Leckerbissen für Fische und Vögel. Kontrollieren Sie die gleiche Stelle ein paar Tage später wieder: Schnecken kehren gern an ihre Lieblingsstelle zurück um mehrmals Eier abzulegen.

Wir hoffen dass eine Kombination dieser Schneckenmittel genügend Ihrer Blumen und Nutzpflanzen übrig lässt, so dass Sie weiterhin Freude am Garten haben. Unser Newsletter informatiert Sie über neue Erkenntnisse auf dem Gebiet.

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Grobes Salz
Pferdemist Entsorgen

Salz – das wiederentdeckte Heilmittel für Pferde

Grobes Salz
Grobes Salz

Menschen nutzen Salz schon längst für sich selbst, um kleinere Wehwehchen zu behandeln: Ob bei Halsschmerzen, verstopfter Nase oder Hautleiden – Salz ist ein weitgehend anerkanntes Heilmittel. Aber wussten Sie, dass Salzlösung auch die Wundheilung bei Pferden effektiv beschleunigt?

Für die Salzlösung lösen Sie einfach eine Hand voll Speisesalz (ohne Jod und Fluorid) oder Meersalz in warmem Wasser auf. Bei der Anwendung achten Sie darauf, dass die Lösung weder zu warm noch zu kalt ist; am besten, Sie orientieren sich dabei an der Körpertemperatur des Pferdes. Bei leichten Blessuren oder auch bei Mauke unterstützt die Salzlösung die Wundheilung, denn das Salz trocknet die Wunde aus, so dass Bakterien absterben.

Mistwürmer gegen Misthaufen
Mistwürmer gegen Misthaufen

Pferde heilen: Vorsicht

Doch an dieser Stelle einige Worte zur Vorsicht: Verwenden Sie niemals eine so stark dosierte Salzlösung auf einer frischen Wunde! Das bereitet Ihrem Pferd starke Schmerzen. Stattdessen behandeln Sie frische Wunden zunächst mit einem milden Desinfektionsmittel oder einer leichten Kochsalzlösung (9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser) und decken Sie die Stelle mit einem sauberen Verband ab. Nach 1-2 Tagen können Sie die stärker dosierte Salzlösung als unterstützendes Mittel wunderbar einsetzen. Wenden Sie die Lösung aber nur direkt auf der Wunde an, denn sonst sterben auch gesunde Hautzellen ab.

Pferd auf Weide
Pferd auf Weide – Harald-Schottner/pixelio.de

Beachten Sie auch, dass wir hier von kleineren Schürfwunden reden, die der Besitzer gut selbst versorgen kann. Bei tieferen Wunden oder wenn das gewünschte Ergebnis ausbleibt, sollten Sie aber auf jeden Fall einen Tierarzt hinzuziehen!

Salzlecksteine helfen gegen Mineral Mangel.

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Staketenzaun
Naturgarten

Natürlicher geht es nicht – der Staketenzaun als Abgrenzung

Viele wissen, wie ein Staketenzaun aussieht, wissen jedoch nicht, dass dieses „Gebilde“ unter besagtem Namen zusammengefasst wird. Der klassische Staketenzaun besteht aus Kastanien- bzw. Eichenholz. Das Kernstück dieser Zaunart bilden senkrechte Staketen, die sicher im Boden befestigt werden.

Charakteristisch ist hierbei weiterhin, dass zum Aufbau dieses Zaunes nur unbehandeltes Holz genutzt wird. Dieses wird direkt im Boden verankert. Um die Stabilität (und das charakteristische Aussehen) zu gewährleisten, verbindet die einzelnen Stangen ein einfaches Geflecht aus robustem Draht.

So bauen Sie einen Staketenzaun einfach selbst. Ein Staketenzaun kann vergleichsweise einfach selbst gebaut werden. Alles, was Sie hierzu brauchen, ist/ sind…:

  • Staketen auf der Basis eines praktischen Rollzaunes bzw. einzelne Staketenelemente

    Staketenzaun
    ID 47255427 © Roman Hraška | Dreamstime.com
  • Pfähle
  • eine Säge
  • Draht (verzinkt)
  • Akkuschrauber und Erdbohrer
  • Schrauben (am besten aus Edelstahl)
  • Erdbohrer oder Eisenstange (als Alternative)
  • Werkzeuge aus dem gut sortierten Werkzeugkasten bzw. -vorrat, wie Zangen, Vorschlaghammer, eine Richtschnur, ein Klebeband und eine Wasserwaage.

Tipp: Legen Sie das Ende der Pfähle kurz ins Feuer. Das verlängert die Haltbarkeit.

Staketenzaun Bauanleitung

Nun kann es auch schon losgehen!

  1. Bohren Sie an den Stellen der Eckpfähle ein mindestens 60cm tiefes Loch ein.
  2. Rammen Sie die Holzpfähle mit dem Vorschlaghammer in die Erde.
  3. Sägen Sie die Pfähle schräg ab. So kann der Regen später besser ablaufen. Wichtig: zu jeden Eckpfahl gehören zwei Pfähle zum Stützen. Diese werden in einem Winkel von 45° angeschraubt. Halten Sie das Holz für die besagten Streben an den betreffenden Pfahl und markieren Sie den Bereich der Schnittfläche.
  4. Schneiden Sie das betreffende Stück ab und verschrauben Sie die Strebe mit dem Pfahl.
  5. Spannen Sie die Richtschnur zwischen den Eck- und Endpfosten.
  6. Jetzt markieren Sie die Bereiche, in denen die Zwischenpfosten stehen sollen. Dann bohren Sie und rammen die Pfähle auch hier in die Erde.
  7. Rollen Sie den Rollzaun auf und schrauben Sie den ersten Pfahl an. Dieser befindet sich dann einige Zentimeter über dem Boden.
  8. Spannen Sie den Rollzaun bis zum folgenden Pflock und schrauben Sie die Holzlatte fest.
  9. Platzieren Sie unter den einzelnen Latten kleine Steinchen, um den Zwischenraum zu füllen.

Tipp: wer möchte, kann seinen Staketenzaun noch weiter individualisieren. So ist es beispielsweise möglich, ein Tor in den Zaun einzubauen oder die Köpfe der Staketen -mit Farbe oder anderen Dekoelementen- selbst individuell zu gestalten.

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Whatsapp Support
Über uns, Produkte

WhatsApp Support & Fragestunde

Support per WhatsApp! Kompostfragen gratis.

whatsappbusinesslogo

Wir bieten den Kundensupport via WhatsApp an. Dabei benutzen wir das kostenlos von WhatsApp zur Verfügung gestellte Tool „WhatsApp“, eine für Kleinunternehmen optimierte Version des bekannten WhatsApp Messengers. Bisher ist dieses Tool kostenlos und blendet keine Werbung ein, aber das kann sich jederzeit ändern. Dann überlegen wir das nochmal.

Ganz wichtig: Bei WhatsApp Business werden nicht automatisch alle unsere Kunden „eingelesen“! Die Teilnahme ist freiwillig, und muss von Ihnen gestartet werden.

Ein (Wurmkisten) Bild sagt tausend Worte…

Der Vorteil von WhatsApp liegt auf der Hand: Einfach Bilder und Links zum Beantworten von Fragen, Sprach Nachrichten und Internetlinks hin und her senden, ist sehr leicht. Wir können viel mit Textblöcken und automatischen Antworten erledigen und auf individuelle Fragen in einer ruhigen Minute antworten. Das sollte unseren Service an Euch noch verbessern.

Wie funktioniert das? Schickt Eure Anfrage per WhatsApp an: +49 1786944457

Gebt uns etwas Zeit zu antworten. Am wahrscheinlichsten wird es zwischen 13-17 Uhr sein.

Datenschutz Bedenken?

Wurmkiste befüllen
Die Wurmkiste wird befüllt

Wichtig: Die Kommunikation geschieht wie von WhatsApp gewohnt; Wir können Eure Nummer sehen und Ihr unsere. Zwischen Euch und uns wird alles ausgetauscht, was auch zwischen „privaten“ Kontakten ausgetauscht wird.

Natürlich können wir Eurer Adressbuch nicht sehen oder irgendwie auf Eurer Handy zugreifen. Das sollte klar sein, aber wir wollen das nochmal betonen! Die Datenschutz Einstellungen von Whatsapp findet ihr hier. Unsere Datenschutzhinweise hier.

Wir sind gespannt, ob es uns noch erreichbarer macht!

Euer Wurmwelten.de Team

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Rasen auflockern
Kompostwürmer

Tag des Regenwurms: Der Held des Bodens

Kleiner Wurm mit großer Kraft: der Regenwurm

Am 15. Februar feiern wir den Tag des Regenwurms. Er wurde 2005 von Naturschützern zu Ehren dieses kleinen Tieres, das doch eine große Aufgabe für unsere Böden hat, eingeführt. Aber warum brauchen wir überhaupt einen Tag, an dem wir an Regenwürmer denken? Was machen die kleinen Tiere überhaupt? Werden sie vielleicht, gerade von Nicht-Gärtnern, vollkommen zu Unrecht als Störenfriede angesehen? Schauen wir uns die Würmer doch einmal genauer an…

Fakten über Regenwürmer

Sie sehen klein und unscheinbar aus, sind taub, stumm und haben keinen geformten Körper – trotzdem gehören Regenwürmer zu den stärksten Tieren der Welt. Jedenfalls wenn man ihre Größe mit ihrer Kraft in den direkten Vergleich setzt.

Grundlegend kann der Name „Regenwurm“ sowohl auf naturwissenschaftlicher als auch auf sprachwissenschaftlicher Basis begründet werden.

Denn: wer sich mit der Wortherkunft der Bezeichnung befasst, erkennt schnell, dass sich hierin das Wort „rege“ verbirgt. Dieses wird im heutigen, modernen Sprachgebrauch zwar weniger verwendet, ist jedoch mit einer aktiven Bewegung bzw. einer Art der Rastlosigkeit verbunden. Genau dieses Verhalten trifft natürlich auch auf den Regenwurm zu, der sich in der Tat rege durch das Erdreich bewegt und somit den Boden in vielerlei Hinsicht aufwertet. Boden Auflockern oder Kompostieren ist ihr Spezialgebiet.

Eine zweite Theorie: der Regenwurm heißt Regenwurm, weil er vor allem bei Regen gesehen wird. Immerhin suchen sich die Tiere oft während bzw. nach einem Schauer den Weg an die Oberfläche. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie Angst haben zu ersticken (nicht zu ertrinken).

Ein Fakt am Rande: Regenschauer enden für die Würmer oft tödlich. Trotz des bedeckten Himmels, erliegen die Würmer einem Sonnenbrand, wenn Sie länger an der Oberfläche sind. Da hilft es auch nicht in einer Pfütze Zuflucht zu suchen. Solche Würmer legt man am besten auf den Erdboden und beschützt Sie von oben mit einem Blatt.

Was stimmt?

Zweifelsohne erscheinen beide Ansätze logisch. Laut aktuellem Stand der Wissenschaft ist jedoch der zuerst erklärte Ansatz auf Basis der Sprachwissenschaft als der wahrscheinlichere anzusehen.

Doch seien wir ehrlich: egal, ob die Bezeichnung von „rege“ oder „Regen“ herrührt – dieses besondere Tier hat (so oder so) seinen eigenen Ehrentag verdient!

Es gibt einiges zu wissen über den Regenwurm: Regenwurm ist nicht gleich Regenwurm! Immerhin existieren weltweit circa 3.700 Regenwurmarten. 47 davon laut des letzten Senckenberg Berichtes in Deutschland. (2 Arten sind leider bereits auf der Roten Liste).

Vor allem für Gartenbesitzer sind diese wahren Erdmeister von großer Bedeutung. Immerhin sehen sie – vor allem in den Augen von Kindern – nicht nur interessant aus, sondern sorgen auch für die Entstehung von Krümeln und Humus (die sogenannten Ton-Humus-Komplexe). So wird der Boden lockerer und nährreicher.

Im Komposthaufen sorgt der Kompostwurm (meist die Unterart Eisenia) für das schnelle Zer- und Umsetzen des Kompostmaterials in gute Komposterde. Das Umsetzten des Komposthaufens wird dem Besitzer dabei manchmal sogar komplett abgenommen.

Jeder Gärtner weiss, in einem Garten, der viele Regenwürmer beheimatet, blüht es im Allgemeinen immer ein wenig mehr. Die unglaublich nützliche Arbeit, die der kleine Regenwurm in unseren Gärten leistet, wird oft unterschätzt. Hier lohnt sich ein Blick aufs Detail: der Wurm gräbt um, kompostiert Laub und düngt die Erde.

Dendros
Dendros

In seiner wichtigen Grabearbeit schichtet er die Erde um und bringt Nährstoffe, die wichtig für Pflanzen sind, an die Oberfläche. In einem Quadratmeter gesundem Boden leben ungefähr 100 Würmer und dies ist auch wichtig, da die Tiere die Erde durch ihr ständiges Umgraben auflockern. Eine aufgelockerte Erde kann Wasser bei Regenfall besser absorbieren und den Pflanzen die Nährstoffe zur Verfügung stellen. Auch die Wurzeln von Pflanzen können in einem lockeren Boden besser wachsen und gedeihen. Kurz: Würmer machen unsere Gartenarbeit um einiges leichter.

Der “rege” Wurm hört niemals auf zu fressen. Täglich können die kleinen Tiere die Hälfte ihres Gewichtes zu sich nehmen. Das ist aber nicht so einfach, da der Regenwurm ein zahnloses Tier ist. Er zieht dafür, vor allem nachts, Blätter in seinen Untergrundgang und klebt sie an seinem Hautschleim fest. Pilze und Bakterien zerkleinern sie dann für den Wurm, bis er den Rest fressen kann. In seinem Darm tun ganz besondere Bakterien dann das Ihrige, um die Mineralien und Nährstoffe zusammen mit Ton, zu sogenannten Ton-Humus-Komplexen zu verbinden. Diese Ton-Humus-Komplexe speichern Nährstoffe auf eine pflanzenverfügbare Art, welche ein Auswaschen durch Wasser verhindert. Gleichzeitig sorgt die krümelige Struktur dieser Komplexe dafür, dass Regen besonders gut gespeichert werden kann. ( Mehr zu Ton-Humus-Komplexen)

Regenwürmer in der Landwirtschaft

Auch in der Landwirtschaft erlebt der Regenwurm (in diesem Fall der „Tauwurm“ Lumbricus terrestris) eine Renaissance. Um den organischen Anteil im Ackerboden zu erhöhen, ist die Arbeit der Erdwürmer unerlässlich. Diese werden vor allem durch die zunehmende Verdichtung der Scholle vertrieben. Daher erfährt die pfluglose Bodenbearbeitung, das Pflanzen einer Zwischenfrucht und die Verwendung von breiteren Reifen wieder zunehmende Beliebtheit.

Lustige Fakten zum Regenwurm
Wurm InfoDer Regenwurm ist alles andere als langweilig! Wussten Sie, dass…:
• trotz aller Forschungsarbeit immer noch nicht geklärt ist, weswegen Regenwürmer ihre Röhren überhaupt verlassen?
• Sogar Charles Darwin von den Regenwürmern begeistert war?
• Ein Regenwurm fünf Herzen und 7 Gehirne hat?
• Im alten Ägypten auf die Ausfuhr von Regenwürmern die Todesstrafe stand?
• Wurmkisten bereits im alten Rom benutzt wurden?
• Regenwürmer Zwitter sind? Es braucht aber fast immer 2 von ihnen zur Fortpflanzung.
• Regenwürmer sogar bis zu 15 Jahre alt werden können?

Das Regenwurm Schularchiv

In Zusammenarbeit mit der Interessensgemeinschaft Pro-Wurm.org haben wir ein Schularchiv für Regenwurm- und Bodenexperimente eingerichtet. Sie finden dort Arbeitsblätter und eindrucksvolle Versuche. Das Schularchiv finden Sie hier.

Würmer als nützliches „Haustier“?!

Natürlich ist jeder schon einmal Regenwürmern begegnet. Draußen, vor allem in Gärten, auf der Straße oder eben im Komposthaufen. Doch es mag schon ein wenig ungewöhnlich erscheinen, dass sich Städter neuerdings Würmer als „Haustiere“ halten. Wer die Vorteile von Kompost nutzen möchte, braucht keinen eigenen Garten mehr. Wie bereits erwähnt, sind vor allem Kompostwürmer wichtig für unser Ökosystem, da sie unsere biologischen Abfälle für uns abbauen können.

Wurmkiste "Wurm Truhe"
Wurmkiste „Wurm Truhe

Sogenannte „Wurmkisten“ nutzen die effektive Umsetzung der Würmer von Abfall zu Dünger und werden mittlerweile in vielen verschiedenen Versionen und Größen angeboten. Mit der Hilfe der kleinen Würmer lässt sich nicht nur Abfall organisch abbauen, sondern auch wertvoller Dünger herstellen, der für die eigenen Pflanzen in der Wohnung verwendet werden kann. Gärtner sind sich einig: Der entstehende Wurmhumus ist der beste Dünger, den die Natur kennt.

Zudem handelt es sich bei den Würmern um pflegeleichte Haustiere. Man kann sie bis zu vier Wochen ohne Nahrung „fasten“ lassen, ihre Komposterde muss nur ab und zu neu angefeuchtet werden und der Kompostprozess funktioniert ganz ohne schlechten Geruch. Denn es gilt die Regel: sondert die Wurmkiste unangenehme Gerüche ab, hat der Mensch einen Fehler gemacht.

Wichtig ist, dass alle Abfälle locker liegen, sodass Sauerstoff an die Mischung kommen kann. Ansonsten kann es zu Fäulnis und damit zu schlechtem Geruch kommen. Allgemein ist es empfehlenswert, sich vor der Anschaffung genau über die Wurmkiste zu informieren. Hierbei handelt es sich um eine tolle Alternative zur klassischen Kompostierung.

Wie viele Organismen auf unserer Erde sind Regenwürmer also ein wichtiger Teil unseres Ökosystems und als solcher unentbehrlich. Obwohl sie eher unscheinbar wirken, haben sie große Aufgaben zu erfüllen und helfen unseren Gärten allein durch ihre Anwesenheit.

Ein Tag des Regenwurms ist also deshalb wichtig, um uns vor Augen zu führen, wie unersetzlich der Wurm im gesunden Garten ist. Er ist kein Störenfried in unseren Komposthaufen oder Obstplantagen. Im Gegenteil! Denken wir also am 15. Februar an unseren kleinen, starken Helfer, die uns die Garten – und Kompostarbeit um einiges erleichtern.

Pro-WurmDieser Artikel entstand mit Unterstützung von Pro-Wurm.org, einer Interessensvereinigung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Informationen über Regenwürmer zu verbreiten.

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Benjeshecke
Naturgarten

Die Benjeshecke: Lebensraum für alle

In den 1980er Jahren, beschrieb Hermann Benjes diese von Menschenhand erschaffene Hecke, die bis heute viele Landschaften mit ihrem auffälligen Dasein prägt. Die Hecke aus Abfallhölzern und Gestrüpp, wurde schließlich nach Hermann Benjes benannt, obwohl er sie nicht erfunden, sondern nur beschrieben hat.Den Ursprung der Benjeshecke findet man nämlich in der langen Geschichte der Landwirtschaft. Alles was als Schnittgut anfiel, wurde von den Bauern als Grenzmarkierung verwendet, Indem die Abfälle zwischen Acker-und Weideland gelagert wurden. Nach einiger Zeit sackte das Schnittgut in sich zusammen und wurde langsam zu einer Hecke, der Benjeshecke.Viele Gartenbesitzer wissen, dass auf einem Grundstück viel Holz anfallen kann. Dieses muss nicht zwangsläufig entsorgt werden. Denn: Totholz kann sehr nützlich sein. Es kann zu einem Unterschlupf für viele verschiedene Tierarten werden und ihnen dabei helfen, beispielsweise den Winter und die niedrigen Temperaturen besser zu überstehen.
In einer Benjeshecke fühlen sich unter anderem (übrigens auch im Sommer) Igel, Mäuse, Spinnen und Insekten besonders wohl. In diesem Zusammenhang lohnt es sich besonders, auf dickes Holz zu setzen. Dickes Totholz bedeutet mehr Nahrung für die unterschlupfsuchenden Lebewesen – vor allem dann, wenn die Hecke einen Großteil des Tages von der Sonne beschienen wird.
Fest steht: Wer eine zusätzliche „Tierunterkunft“ in seinem Garten platzieren möchte, sollte nicht nur auf den Faktor „Ordnung“ achten, sondern sich fragen: Was gefällt meinen tierischen Gästen besonders gut?
Ein Totholzhaufen bietet in diesem Zusammenhang viele Vorteile. Er dient als Unterschlupf und als Futterquelle und liefert unter anderem auch Material zum Nisten. Und wer möchte, kann ihn in seinem Garten natürlich auch dekorativ in Szene setzen.

Totholz als Lebensraum

Lebensraum Totholz
Das ideale Buch zum Thema: „Lebensraum Totholz“ von Werner David
Was eigentlich nur Totholz ist, wurde nach einer gewissen Zeit zu einer wahren Lebensoase. Zum Beispiel hatten dadurch Igel und Frösche einen hervorragenden Unterschlupf für sich entdeckt. Vögel begannen darin ihre Nester zu bauen. Vor allem das Rotkehlchen und der Zaunkönig finden dort ihren Platz zum Nisten. Viele weitere Tiere fanden in der Hecke einen wahren Lebensraum. Darunter auch etliche Nutztiere, die gut für den Garten sind, wurden auf ihrer Suche nach einem Winterquartier fündig.Durch Wind und Wetter und natürlich der starken Betriebsamkeit, lagern sich aus dem Umland immer weitere Samen an. Die Hecke beginnt dadurch eine Art Blanko-Lebensraum zu werden, der nach und nach von Pflanzen und Tieren besiedelt wird. Woran man bereits nach wenigen Jahren erkennen kann, wie gründlich die Hecke schützt. Die Artenvielfalt wird sich merklich erhöhen.Sie schützt außerdem das Land, dass an solchen Hecken anliegt. Das Land wird einerseits von fliegendem Saatgut geschützt, das in der Hecke abgefangen wird und nicht als Unkraut auf dem Acker seinen Platz findet und andererseits schützt es so vor dem starken Wind, der ebenfalls Saatgut mit sich trägt. Auch im kleinen Format kann eine Benjeshecke einen positiven Eindruck  als  aktiver Beitrag zum Tier-und Umweltschutz vermitteln. Die Hecke bietet wertvollen Rückzugsraum und stärkt so die Artenvielfalt. Jede dieser Hecken ist auf ihre ganz eigene Art und Weise attraktiv. Mit sogenanntem Totholz lässt sich in Gärten, wo kein Platz für Hecken ist, ein ähnlicher Effekt erzeugen, indem man Totholz am Grundstücksrand aufhäuft.

Aufschichten eines Walls

Benjeshecke
Benjeshecke ©M. Radke
Eine Benjeshecke kann in jedem Garten oder Stück Land angehäuft werden. Im Prinzip würde es schon reichen, wenn Sie jegliches Schnittgut immer weiter aufhäufen, um einen Totholzhaufen oder eine Benjeshecke anzulegen. Schnittholz von Nadelbäumen sollte man eher sparsam einsetzen, um zu verhindern, dass der Gartenboden zu sauer wird.Tipp: Wenn man einen solchen Wall aufhäufen möchte, kann man zu Beginn Pfähle in zwei Reihen einschlagen, die als Begrenzung und als Stützung sowie für eine bessere Form sorgen. Der Abstand zwischen jeden Pfahl sollte etwa 2 Meter betragen. Der Abstand in der Breite ist abhängig von ihrer gewünschten Breite, sollte aber in etwa 1 Meter betragen, die zweite Reihe kann ruhig etwas breiter sein. Nun haben Sie einen Platz wo Sie alle Schnittreste entsorgen und aufhäufen können. Abgesehen von Schnittgut lässt sich auch Erde und Laub dort wunderbar entsorgen. Die nächste Schicht kann folgen, sobald die Hecke schon etwas eingesackt ist.Selbstverständlich müssen Sie Ihren Totholzhaufen bzw. Ihre Benjeshecke im Garten nicht „einfach nur so“ platzieren. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Konstruktionen auf harmonische Weise einzubauen. Totholzhaufen können unter anderem als: • Abgrenzung unterschiedlicher Gartenbereiche oder an der Grundstücksgrenze • Dekoelement • Highlight einer Themenecke auf dem eigenen Grundstück genutzt werden. Der gestalterischen Fantasie sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Je größer und abwechslungsreicher die Gestaltung der Hecke ist, desto mehr „Gäste“ wird sie vermutlich anlocken. Besonders vorteilhaft ist, dass das Anlegen eines Totholzhaufens so gut wie kein Geld kostet.

Wildgehölze als Starthilfe

Wenn sich von Ihnen erwünschte heimische Pflanzen nicht von alleine ansiedeln können, weil evtl. die Samen in ihrer Umgebung nicht vorhanden und deshalb nicht von Vögeln oder Wind herangetragen werden können, sollte nachgeholfen werden.Pflanzen Sie in unregelmäßigen Abständen ein heimisches Gehölz in den Wall ein, dann dauert es auch nicht mehr lange bis die Hecke von sich aus beginnt zu blühen und zu wachsen.Durch eingepflanzte Hölzer gewinnt die Hecke zusätzlich an Stabilität und Festigkeit. Man kann förmlich und in aller Ruhe beobachten, wie die Hecke aus Holzabfällen wieder Eins mit der Natur und der Landschaft wird. Mehr zu dem spannenden Thema „Lebensraum Totholz“ finden Sie im gleichnamigen Buch von Werner David.

Kann man eine Benjeshecke auch im Schatten aufstellen?

Wie bereits erwähnt, zeigt ein Totholzhaufen seine Vorzüge vor allem dann, wenn er in der Sonne steht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nicht grundsätzlich möglich wäre, ihn auch im Schatten aufzubauen. Hierbei erweist es sich als besonders praktisch, dass eine Benjeshecke mit den unterschiedlichsten Pflanzen bestückt werden kann. Wer sich für einen eher schattigen Platz entschieden hat, sollte beispielsweise auf Buschwindröschen, Vergissmeinnicht, Waldfrauen Farn und/ oder den Roten Fingerhut setzen.Fanden Sie diesen Artikel interessant? In unserem Natur-Garten-Newsletter senden wir Ihnen solche Gartenartikel regelmäßig zu.
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Tomatenernte
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Tomaten anbauen, düngen, pflegen und ernten

Keine Frage: Tomaten aus dem heimischen Garten schmecken doch immer noch am besten, oder? Ein Vorteil für Gartenneulinge: das Anbauen der Paradeiser bringt in der Regel keine großen Probleme mit sich. Zudem gedeihen die Tomaten sowohl auf dem Balkon als auch im Garten selbst.

Wer sich ein wenig mit diesem besonderen Gemüse befasst, erkennt auch schnell, dass es DIE Tomate überhaupt nicht gibt. Vielmehr existieren viele Tomatenarten, die sich unter anderem mit Hinblick auf die Größe und den Geschmack deutlich unterscheiden.

Einige Tomatensorten in der Übersicht

TomatenernteUnter anderem haben Sie die Wahl zwischen besonders resistent Arten, wie beispielsweise „Vitella“ oder „Celsior“ und charakteristischen Geschmacksrichtungen, die Ihnen unter anderem die „Orangino“ bietet. Für den schnellen Genuss zwischendurch hingegen, eignen sich kleinere Sorten, wie die „Sweet Million“. Arten wie die „Red Robin“ hingegen passen super zu begrenzten Platzverhältnissen, zum Beispiel auf dem Balkon.

Das Anpflanzen der Tomatenpflanze

Tomaten lieben die Sonne! Dennoch ist es auch wichtig, für einen Standort zu sorgen, der vor unbequemen Wetterverhältnissen geschützt ist. Gleichzeitig brauchen die verschiedenen Pflanzen zum Wachsen viele Nährstoffe, die sie naturgemäß über den Boden aufnehmen.

Wer seine Tomaten in den Garten setzen möchte, sollte dies nicht vor Ende Mai tun. Ansonsten laufen sie Gefahr, Frostschäden davonzutragen.
Weiterhin gilt…:

  • Bieten Sie Ihren Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen. Im Idealfall lassen Sie zwischen den verschiedenen Pflanzpunkten circa einen Meter Platz.
  • Gießen Sie Ihre Tomaten regelmäßig und nutzen Sie hierzu nach Möglichkeit besonders kalkarmes Wasser.
  • Untersuchen Sie die Blätter der Pflanzen immer auch auf Braunfäule. Diese entsteht, wenn nicht „von unten“, sondern direkt auf die Blätter gegossen wird. Unterschätzen Sie hierbei auch nicht die Auswirkungen eines Sommerregens.

Es empfiehlt sich zudem, gerade bei Tomaten und ihren vergleichsweise hohen Nährstoffansprüchen, mit Dünger zu arbeiten. Einschlägige Produkte finden Sie im Handel. Suchen Sie auch nach dem Wort „Paradeiser“.

Ab einer gewissen Höhe ranken sich die Pflanzen dann immer weniger stabil nach oben. Um hier einen optimalen Wuchs zu gewährleisten, greifen Sie zu einer Rankhilfe. Ansonsten knickt die Pflanze schnell zur Seite ab.

Weitere Tipps für den Tomatenanbau

1. Ernten Sie Ihre Tomatenpflanzen erst, wenn die Tomaten wirklich rot sind. Ansonsten müssen Sie sie nachreifen lassen.
2. Greifen Sie schon vergleichsweise früh zu Rankhilfen.
3. Nutzen Sie unter anderem auch Kompost, um einen nährstoffreichen Boden zu gewährleisten.

Und probieren Sie immer wieder alte Sorten aus! Sie werden überrascht sein, wie lecker diese sind.

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Einfahrt pflastern – so gelingt der Traum

Eine ansprechende Einfahrt vor dem Haus gehört für viele Menschen zu den „Extras“, die das Eigenheim mit sich bringen sollte. Wichtig ist jedoch, dass dieser Bereich des Grundstücks nicht nur gut aussieht, sondern auch ausreichend stabil ist, um den Herausforderungen des Alltags standhalten zu können.
Wer seine Einfahrt selbst pflastern möchte, muss zudem nicht nur spezielle „Regeln“ beachten, sondern sich auch im ersten Schritt für die Variante der Wahl entscheiden. Soll die Einfahrt über zwei Spuren verfügen oder komplett gepflastert sein?

Zudem ist es wichtig, unter anderem auf Basis der richtigen Technik und hochwertiger Materialien zu arbeiten, damit sich keine Spurrillen bilden.
Unerlässlich: die Probe für den „Ernstfall“

Viele Einfahrten sehen „auf dem Papier“ gut aus. Vor allem jedoch dann, wenn der Weg auf ein Grundstück oder in eine Garage Kurven aufweist, ist es wichtig, die Fahrt zum Parkplatz vor dem Pflastern der Einfahrt zu proben und dann erst mit dem Projekt zu starten.

Schritt für Schritt-Anleitung

Angenommen, Sie starten bei „Null“ und auf Ihrem Grundstück wurde noch keine Vorarbeit geleistet, gehen Sie beim Auffahrt Pflastern wie folgt vor…:
1. Das A und O Ihrer Einfahrt und des dazugehörigen Parkplatzes ist ein fester Untergrund. Um diesen zu gewährleisten, ist es wichtig, das Erdreich circa 50 bis 60 Zentimeter abzutragen.
2. Füllen Sie die betreffende Fläche mit einer Schicht aus grobem Kies auf.
3. Greifen Sie zum Rüttelplatte und verdichten Sie die eingebrachte Schicht zusätzlich.
4. Im Anschluss nutzen Sie ein Split-Brechsand-Gemisch, um hierauf die Pflastersteine zu fixieren.
5. Nutzen Sie hierzu am besten eine Schaufel, damit das Gemisch sauber verteilt werden kann.
6. Platzieren Sie die Pflastersteine und achten Sie -allein auch schon der Optik wegen- auf einen gleichmäßigen, eher kleinen Abstand.
7. Nun greifen Sie erneut zum Rüttler und nutzen zudem eine flexible Unterlage aus Gummi, um die Steine weiter zu fixieren und in ihre endgültige Position zu bringen.

Ideal für ambitionierte Hobby-Handwerker

Anhand der oben aufgeführten Anleitung wird ersichtlich, dass das Pflastern der eigenen Einfahrt keine große Herausforderung darstellt. Zudem sind nur wenige Materialien und Werkzeige, wie beispielsweise unter anderem Rüttler, Steine und Sand nötig, um den Traum von der selbstgestalteten Einfahrt bis ins Detail Wirklichkeit werden zu lassen.

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