Komposthaufen

Kompostbehälter Zuschuss

"Wachsender" Komposthaufen
„Wachsender“ Komposthaufen

Planen Sie einen neuen Komposter anzuschaffen oder haben Sie in den letzten 2 Jahren einen neuen Kompostbehälter gekauft? Dann kann es sein, dass Sie Anrecht auf einen Zuschuss vom Land haben.

Viele Gemeinden bezuschussen den Kauf eines Kompostbehälters mit bis zu 50% des Kaufpreises, bzw. erlassen einen Teil der Müllgebühren im Gegenzug. Hier erfahren Sie, wie Sie den Antrag dazu stellen. Komposter, Wurmkisten und Bokashi Eimer, beschleunigen das Kompostieren und sorgen für bessere Ergebnisse als der „wachsende Komposthaufen“. Nährstoffe werden gebunden und Kreisläufe geschlossen. Das möchte das Land unterstützen.

In der Kompostbehälterzuschusstabelle finden Sie 60 Gemeinden, welche das Kompostieren mit einem Zuschuss unterstützen (Stand Juli 2015). Gleich dabei sind Links zu dem richtigen Formularen, bzw. dem Ansprechpartner.

Welcher Komposter wird bezuschusst?

Komposter zuschuss
Sogar einfache Drahtkomposter werden bezuschusst

Prinzipiell werden alle Komposter Modelle bezuschusst. Darunter fallen traditionelle Komposter, Schnellkomposter, Wurmkisten, Wurmfarmen und auch Bokashi Eimer. Dies kann allerdings von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Einige Gemeinden bezuschussen den Komposter zu einem größeren Anteil, wenn dieser aus recycelten Material besteht (wie etwa unsere Wurmkiste, das Wurm Cafe).

Wichtig ist, dass der Komposter auf einem Gelände steht, welches an die Müllentsorgung angeschlossen ist und von einem Abfallberater oder einem Mitarbeiter der Müllabfuhr kontrolliert werden kann. Dazu muss der Kompostbehälter nicht frei zugänglich sein, aber im Falle einer Kontrolle sollten Sie dem Mitarbeiter den Zugang nicht verwehren. Komposter in Schrebergärten oder in weiter Entfernung vom Hauptgrundstück werden oft nicht akzeptiert.

Kompostbehälterzuschuss Tabelle

Leider ist der „Kompostbehälterzuschuss“ nicht bundesweit geregelt. Jede Gemeinde kann selber entscheiden, ob Sie den Kauf eines Komposters verbilligt. Die Gemeinden in dieser nach PLZ sortierten Tabelle bezuschussen Komposter. Diese Tabelle ist das Ergenbis von über 250 Anfragen an deutsche Gemeinden. Ist Ihre Gemeinde ist nicht dabei? Weiter unten steht, wie Sie dennoch einen Antrag stellen können.

Antrag auf Kompost Zuschuss stellen

Ist Ihre Gemeinde hier nicht aufgelistet? Unsere Liste ist nur eine Stichprobe gewesen. Versuchen Sie einfach Ihre Gemeinde direkt anzusprechen. Am besten stellen Sie dazu einen schriftlichen Antrag via email. Dazu googeln Sie entweder „[Gemeindenamen] Abfallberatung“ oder klicken sich auf der Webseite Ihrer Gemeinde bis zur Abfallberatung durch. Mit den dort gewonnen Daten können Sie eine email schreiben.

Förmlicher geht es mit einem postalischen Antrag, komplett mit Rechnungskopie für den bereits erworbenen Kompostbehälter. (Haben Sie Ihren Komposter oder Wurmkiste in den letzten 2 Jahre bei uns gekauft? Gerne stellen wir Ihnen eine Rechnungskopie für den Antrag aus. Kontaktieren Sie uns dazu hier.)

Erklären Sie, um welches Grundstück es sich handelt. Am besten mit einer kleinen Zeichnung wo Sie den Komposter aufstellen werden. Oft ist es wichtig, zu erwähnen wo das nächste Gewässer ist. Führen Sie im Antrag aus, dass Sie von nun an Garten und Grünabfälle selber kompostieren möchten. Weiterhin sollten Sie Ihre Kenntnis in Sachen Kompost belegen. Ein Verweis auf einen Flyer oder ein Kompostbuch ist oft ausreichend.

Zum Schluss bieten Sie an, dass der Komposter kontrolliert werden kann. Unterstütz Ihre Gemeinde das Kompostieren, sollte dieser Antrag dann so genehmigt werden.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Teilen Sie uns doch mit, ob es geklappt hat.

Ihr Wurmwelten.de Team

Gefiel Ihnen dieser Tipp? In unserem Newsletter geben wir Ihnen jahreszeitlich angepasste Kompost-Tipps rund um Wurmkisten, Bokashi-Eimer und andere Komposter. Tragen Sie sich jetzt ein, um das E-Book „BESSER KOMPOSTIEREN“ gratis zu erhalten.

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Naturgarten

4 biologische Schädlingsmittel selbst gemacht

kein_giftWer keine Chemie im Garten verwenden will, muss das auch nicht. Es gibt viele effektive biologische Mittel gegen Schädlinge. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Mittel nur sehr wenig, bzw. gar nichts kosten.
Hier haben wir 4 Bio-Schädlingsmittel gegen Blattläuse aufgeführt. Einige wirken langsamer und nachhaltiger (Wurmhumus & Brennnesseljauche) während andere sofort wirken, aber rasch verfliegen (Bohnenkraut). Wir haben die Mittel der Wirkungszeit von schnell nach langsam aufgereiht. Bei besonders hartnäckigen Fällen empfehlen wir eine Kombination der Mittel auszuprobieren (nacheinander, nicht gleichzeitig!).

Bohnenkraut gegen Blattläuse

Ein biologisches Kontaktinsektizid kann für wenig Geld selber hergestellt werden und ist trotzdem für uns Menschen ungefährlich. Im Bohnenkraut sind ätherische Öle die – wenn Sie richtig gelöst werden – Blattläuse und anderen Schädlingen schnell zu Leibe rücken.

Bohnenkraut
Bohnenkraut mit Bohne – uschi-dreiucker/pixelio.de

Und das Gute ist: Es ist sehr schnell hergestellt. Auf 2 Liter kochendes Wasser kommt ein Bund Bohnenkraut. Dies muss jetzt bei geschlossenem Deckel etwa 1 Stunde lang kochen um die begehrten Öle zu lösen. Danach wird dieser Sud fein gesiebt und muss abkühlen.

Wenn der Bohnenkrautsud abgekühlt ist, füllen Sie ihn in eine Spritze (Kennen Sie unsere Gartenspritze aus Limoflaschen?) und beginnen mit der Anwendung. Bohnenkrautsud wirkt beim direkten Kontakt mit den Blattläusen am Besten. Daher achten Sie darauf, möglichst viele der Schädlinge direkt mit dem Sud zu benetzen. So kann das natürliche Schädlingsmittel seine Wirkung am besten entfalten. Die Anwendung des Suds sollte ein paarmal im Abstand von ein paar Tagen wiederholt werden, damit es seine Wirkung am besten entfaltet.

Mit Knoblauch gegen Blattläuse

Mit einem sogenannten Knoblauchsud können Sie effektiv Blattläuse bekämpfen. Um den Sud herzustellen, werden 100gr feingehackte Knoblauchzehen für 30 Minuten in 3 Liter Wasser eingeweicht. Danach wird der Sud durch ein Vlies oder feines Sieb gefiltert. Sobald er abgekühlt ist, kann er in eine Sprühflasche abgefüllt werden und ist fertig zum Gebrauch.

Um den Knoblauchsud anzuwenden, werden die Blätter der betroffenen Pflanzen besprüht. Dabei sollte auch auf die Unterseite der Blätter geachtet werden, damit möglichst viel Oberfläche bedeckt wird. Das Spritzen kann täglich wiederholt werden, aber der Effekt der Schädlingsbekämpfung sollte 3 regenfreie Tage vorhalten. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollte der Sud bei einer Außentemperatur von 15-30°C angewandt werden, damit die Spaltzellen der Blätter möglichst aufnahmebereit sind.

Wie fast alle biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel wirkt der Knoblauchsud nicht sofort schlagartig (Eine Ausnahme bilde z.B. der Bohnenkrautsud oben). Eine Wirkung sollte aber spätestens nach drei Anwendungen im Abstand von acht Tagen bemerkbar werden. Knoblauchsud hilft übrigens auch gegen Milben und Schneckenbefall. Einfach ausprobieren, es kann nicht schaden.

Stört der Geruch? Eine neben einer mit Blattläusen befallenen Pflanze eingegrabene Knoblauchzehe kann eine gute Alternative bei Topfpflanzen sein.

Wurmhumus für stärkere Pflanzen

wurmhumusWurmhumus kann so verwendet werden oder sehr einfach zu einem Flüssigdünger, bzw. einem Spritzmittel verdünnt werden um schneller zu wirken. Wurmhumus stärkt das Bodenleben mit Nährstoffen und eine millionenstarke Heerschar von bodenaktivierenden Mikroorgansimen. Die vielen Vorteile dieses natürlichsten Düngers der Welt sind auf dieser Seite mehrfach aufgeführt, daher geht es jetzt nur um die Wirkung gegen Schädlinge. Maßgebend ist hier die allgemeine Belebung des Boden durch Wurmhumus im einzelnen (starke Pflanzen können sich besser verteidigen) und der hohe Anteil an gelöster Kieselsäure im speziellen. Die Kieselsäure erlaubt der Pflanze stärkere Zellwände zu bilden und macht es somit allen saugenden Schädlingen besonders schwer.

Damit Wurmhumus von Anfang an seine Wirkung entfalten kann und somit auch die jungen Pflanzen bereits vor Schädlingen schützt, wird dieser bereits beim Auspflanzen mit ins Pflanzloch gegeben. Dabei werden mehrere Esslöffeln Wurmhumus pro Pflanze empfohlen.

Bei akuten Befall kann man den Wurmhumus auflösen und in flüssiger Form anwenden: Bei gemäßigten Außentemperaturen (15°C aufwärts) wird 1 Liter Wurmhumus mit 5 Litern (Regen-) Wasser vermischt und kräftig durch gequirlt. So wird viel Sauerstoff in der Mischung gelöst, welches den aeroben (sauerstoffliebenden) Bodenbakterien zu Gute kommt. Dann bleibt diese Mischung 15 Minuten stehen und wird am Ende noch einmal kräftig durchgemischt. Jetzt kann der fertige „Wurmtee“ ohne ihn zu sieben als Flüssigdünger benutz werden um die betroffenen Pflanzen zu düngen. Das vertreiben der Blattläuse beginnt nach etwa 1 Woche wenn der Flüssigdünger 2-3 Mal angewandt wurde.

Noch schneller geht es als Blattdüngung mithilfe einer Spritze. Der Wurmtee wird mithilfe des gleichen Rezeptes angerührt, aber diesmal wird der fertige Bio-Dünger durch ein feine Sieb oder Vlies gesiebt. Jetzt kann der Tee in eine Gartenspritze abgefüllt werden und direkt auf die Blätter der betroffenen Pflanzen gesprüht werden. Hier tritt die Wirkung gegen Blattläuse und andere Schädlinge etwas schneller ein. Die Anwendung sollte etwa 3 Tage lang wiederholt um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Brennnessel Jauche gegen Schädlinge

brennesselBrennnessel Jauche ist leicht herzustellen und wirkt wunderbar und nachhaltig gegen Schädlinge. Dabei bedient sich die Brennnessel Jauche der gleichen Methode wie z.B. der Wurmhumus: Die Jauche belebt das Bodenleben und stärkt somit die Pflanze nachhaltig. So kann diese sich besser gegen Schädlinge zur Wehr setzten. Wie auch beim Wurmhumus – ist in Brennnessel Jauche ein hoher Anteil an Kieselsäure gelöst, welche den Aufbau der Zellen in der Pflanze unterstütz. Die Schädlinge haben es so schwerer die Zellwände zu durchbohren und wandern auf leichtere Ziele ab.

Die Brennnessel Jauche herzustellen ist denkbar einfach, wenn auch etwas geruchsintensiv und langwierig. Benötigt werden etwa 1Kg frische Brennnesseln und ein gefüllter Wasserbehälter. Etwa eine kleine Regentonne oder eine große Gießkanne. Regenwasser ist am besten geeignet. Jetzt wird das Kilo Brennnesseln im Wasser zerdrückt und klein gehackt. Dabei wird gut umgerührt um die zersetzenden Bakterien, die sich von Natur aus auf den Blättern befinden, zu verteilen.

Dann heißt es Geduld haben. Einmal täglich für 3 Wochen sollte das Gebräu umgerührt werden. Das dabei ein großer Gestank entsteht, ist ein Zeichen dafür, dass es funktioniert. (Der Behälter wird am besten in der hintersten Ecke des Gartens aufgestellt). Nach 3 Wochen werden die Pflanzenreste aus der fertigen Jauche gefiltert. Jetzt kann die fertige Brennnesseljauche als biologisches Schädlingsmittel eingesetzt werden.

Dazu werden die befallen Pflanzen alle 2 Tage damit etwas gedüngt, bis die Jauche aufgebraucht ist. Auch hier kann direkt auf die Blätter gedüngt werden, solange man junge Pflanzen vermeidet. Bei jungen Pflanzen empfiehlt es sich die Flüssigkeit zur Hälfte mit frischem (Regen-)Wasser zu verdünnen und die Anwendung mit größerem Abstand durchzuführen. Da das Ergebnis etwas auf sich warten lässt und die Herstellung etwas dauert, wird Brennnesseljauche am besten schon im Frühjahr angewandt. Wie oben schon angedeutet, hat sich eine Kombination aus Wurmhumus als Grunddünger zusammen mit Brennnessel Jauche als Bedarfsdünger als sehr wirkungsvoll gegen Blattläuse – besonders bei Rosen – erwiesen. (Dieser Geheimtipp entstand durch Kooperation auf unserem Kompost Forum).

Eine fertige Brennnesseljauche kann auch gut als Kompostbeschleuniger benutz werden. Wie das geht steht im Artikel „Kompostbeschleuniger selber machen„.

Quellen: Nabu, Kräuter und Rüben, Mai 2013, Alraune.org
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Mangelerscheinungen bei Pflanzen erkennen
Naturgarten

Mangelerscheinungen bei Pflanzen erkennen

Mangelerscheinungen bei Pflanzen zu erkennen, ermöglicht gezieltes Düngen, senkt Kosten und erhöht den Ertrag. Immer einen sogenannten Volldünger zu verwendet, endet oft darin, dass einige Stoffe (Phosphat zum Beispiel) in viel zu hoher Menge vorliegen, während flüchtigere Stoffe wie Stickstoff fehlen. Das gilt übrigens auch für Kompostgaben. Oft können Pflanzen manche Stoffe nur aufnehmen, wenn von allen Nährstoffen ein gewisses Minimum erreicht ist. Andersherum hemmt ein Überangebot mancher Stoffe die Aufnahme anderer Nährstoffe.

Nur wenn klar ist welcher Nährstoff fehlt, kann der richtige Dünger identifiziert und ein gezielter Ausgleich vorgenommen werden. Dies ist in der Landwirtschaft tägliches Brot, kann aber auch im eigenen Garten wichtig sein, um Erträge zu erhöhen. Leider sind die Erscheinungsbilder von Problemen oft sehr ähnlich. Machen Sie daher auch eine Bodenuntersuchung für die Fläche auf denen Mangelerscheinungen auftreten. So können Sie Ihre eigenen Ergebnisse überprüfen und immer besser werden.

Diese Nährstoffe braucht die Pflanze

Phosphor Mangel
Phosphor Mangel. Die Blätter färben sich rot.

Die sechs wichtigsten Nährstoffe brauchen Pflanzen in relativ großer Menge: Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Schwefel (S), Calcium (Ca) und Magnesium (Mg). Diese werden mit den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff zu Proteinen und Fetten, Zucker und Stärke, Farb- und Aromastoffe verarbeitet. Das sind die Baustoffe für Blätter, Stengel, Blüten, Früchte und Samen.

Weitere Nährstoffe werden in nur kleinen Mengen benötigt. Diese „Spurenelemente“ sind: Chlor (Cl), Eisen (Fe), Mangan (Mn), Zink (Zn), Kupfer (Cu) und andere. Ihr Mangel kommt meist erst nach langer Nutzung des Bodens vor.

Das Minimumgesetz

Das Minimumgesetz nach Carl Sprengel besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe, Wasser, Licht etc.) eingeschränkt wird. So kommt es, dass etwa fehlender Stickstoff auch dazu führen kann, das Pflanze andere Nährstoffe nicht verarbeiten kann. „Viel hilft viel“ ist in diesem Fall aber auch keine Lösung und hat häufig unerwünschte Folgen: So hemmt z.B. zu viel Kalk die Nährstoffaufnahme. Es gilt also genau zu wissen was fehlt.

Der pH Wert

Ein wichtiger Faktor bei der Nahrungsaufnahme ist der Säureghelt des Bodens (pH Wert). Ist der Boden zu sauer oder zu akalisch können bestimmte Nährstoffe gar nicht aufgenommen werden. Ein „Guter“ pH ist abhängig von der Pflanzenart und dem vorhandenen Boden. Meist liegt er zwischen 5,5 und 7, aber Ausnahmen wie Azaleen oder morige Pflanzen bevorzugen pH Wert um die 4,5. Der richtige pH Wert ist eine Wissenschaft für sich und wird sicherlich Thema eines zukünftigen Newsletters. Bis dahin empfehlen wir diesen Wikipedia Eintrag.

Mangelerscheinungen erkennen

Um zu erkennen welche Nährstoffe fehlen, ist ein Bodenprobe am besten geeignet. Aber die Pflanzen geben uns auch Hinweise darauf was Ihnen fehlt. Die Grafik und Tabelle soll helfen diese zu deuten :

Mangelerscheinungen bei Pflanzen erkennen

Mangelerscheinungen bei Pflanzen

Mangel gezielt beseitigen

Die meisten deutschen Kleingärten sind laut einer Untersuchung des Weihenstephan Institutes gut und mit Phosphat sogar überversorgt. Meist fehlt es nur am flüchtigen Stickstoff um der Pflanze wieder ein optimales Wachstum zu ermöglichen. Stickstoffmangel wird am besten mit Hornspänen ausgeglichen. (Mehr Information über Hornspäne finden Sie hier.)

Stickstoff (Nitrat, Ammonium, Carbamid)

Überdüngung mit Stickstoff
Überdüngung mit Stickstoff

Die gesamte Pflanze färbt sich gelbgrün, die jüngeren Blätter sind hierbei nicht ganz so gelb wie die restlichen. Die alten Blätter der Pflanze sterben jedoch nicht ab. Ebenfalls auf zu wenig Stickstoff können kleine und helle verkrüppelte Blätter hinweisen, abgestorbene Triebspitzen und sehr langsamer Wuchs sind weitere Indizien. Aber Achtung! zu viel Stickstoff „verbrennt“ die Pflanzen.

Die Lösung:

  • Blätter oder Boden mit Nitrat düngen (Komposttee Set, Brennesseljauche oder Harnstoff )
  • Mit Hornspänen düngen (langsam)
  • Kuh oder Pferdemist einarbeiten
  • Kaffeesatz (Achtung nicht zu viel um den pH Wert nicht steigen zu lassen)

Phosphor (P)

Die Pflanzen färben sich teilweise heller, gewisse Pflanzen können sich jedoch auch dunkler verfärben, und hören auf zu wachsen. Alte Blätter fallen in der Regel leichter ab und es können braune stellen auftreten. Im Ganzen ähneln die Mangelerscheinungen denen von Nitrat.

Die Lösung:

  • pH-Wert in neutralen bis schwach sauren Bereich bringen.

Kalium (K)

In den alten Blättern bilden sich kleine Nekrobiosen. Anfangs erkennt man sie als kleine schwarze Punkte, welche sich jedoch vergrößern und teilweise gelblich umrandet sind. Neue Blätter sind kleiner als zuvor. Bei manchen Pflanzenarten werden die Blätter erst gelb bevor sie absterben, im Gegensatz zum Magnesiummangel färben sich jedoch auch die Blattadern gelb.

Die Lösung:

  • Aufdüngung mit speziellem Kalidüngemittel (tonreiche Böden benötigen sehr große Mengen)
  • Holzasche (Achtung Schwermetalle!)

Eisen (Fe)

Bei starkem Eisenmangel fehlt den neuen Blättern oft das ganze Chlorophyll, dadurch sterben diese auch sehr schnell ab. Bevor sich die Blattadern weiß färben, färbt sich das Blattgewebe und es bilden sich Nekrosen. Die neuen Blätter sind viel kleiner als zuvor.

Besonders anfällig für Eisenmangel sind Pflanzen die sehr schnell wachsen, daher sollte man auf diese ein Auge haben.

Die Lösung:

  • Als Sofortmaßnahme die Blätter mit Eisensulfat düngen
  • Verbesserung des Humusgehaltes (Beispielsweise durch Zugabe von Wurmhumus)

Magnesium (Mg)

Fehlendes Magnesium verhindert die Aufnahme von Eisen, weshalb die Diagnose etwas schwieriger fällt. Es bilden sich sehr starke Chlorosen, die Blätter färben sich also gelb-weißlich. Die Blätter krümmen sich und selbst junge triebe und Blätter zeigen die Mangelerscheinungen. Oft sind perlschnurartige gelbliche Verfärbungen zu erkennen.

Die Lösung:

  • Magnesiumdüngung mit Kieserit.
  • Regelmäßige Verwendung magnesiumhaltiger Düngemittel (z.B. Dia-Bas Urgesteinsmehl)

Calcium, Bor und sonstige Spurenelemente

Das Blattgewebe der neuen Blätter und Triebe ist reduziert, wobei die Blattadern jedoch ihre Größe behalten. Anstatt flach zu wachsen, wölben sich die Blätter. Auch die Farbe ist bei jungen Trieben verändert, sie erscheinen gelb- bis weißlich. Calciummangel tritt eigentlich sehr selten auf, da in Leitungswasser in der Regel genügend enthalten ist. Das Schadbild von Bor- Mangel ist dem Calciummangel sehr ähnlich, tritt jedoch auch sehr selten auf, da in Eisenvolldünger genug Bor enthalten ist. Ein Mangel an hier nicht aufgeführten Spurenelementen ist sehr unwahrscheinlich, und in der Regel mit einem Eisenvolldünger ausgeglichen.

Die Lösung:

  • gemahlenen Kalk oder Dolomit aufbringen
  • Regelmäßige Verwendung von kalkhaltigen Düngemitteln

Welchen Dünger benötigt Ihr Garten wirklich? Eine proffesionelle Düngeempfehlung sagt es Ihnen. Es ist ganz einfach und dauert nur 10 Minuten…

Quellen

„Der Permakulturgarten“ von Graham Bell,

„Kompost, Erde, Düngung“ von Robert Sulzberger (2012),

„Der Biogarten – Das Orginal“ von Marie-Luise Kreuter

„Das große Ulmer Gartenlexikon“ 2015

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Wurmkisten

Wurmkisten in der Sonne?

Wurmkisten Temperatur
Thermometer – Rosel-Eckstein/pixelio.de

Dieser Sommer hat es in sich. Temperaturen von über 35°C sind keine Seltenheit. Da heißt es zu handeln, damit die Kompostwürmer in Ihrer Wurmkiste keinen Schaden nehmen!

Kompostwürmer sind zwischen 0 und 30° überlebensfähig und fühlen sich zwischen 15-25°C am wohlsten. In der Natur gehen Kompostwürmer im Erdboden auf Tauchstation oder setzten auf Ihre Nachkommen in Kokons um die Arbeit fortzusetzten sobald ungünstige Temperaturen ein Überleben schwierig machen. Regenwurm Kokons sind reine Wunderwerke der Natur. Viele Prozesse in Ihnen sind noch nicht erklärt, aber so viel ist klar: Die überlebensfähige Temperaturspanne verbreitert sich von -2 bis fast 38°C.

Aber ist dass eine Lösung für Wurmkisten Besitzer? In einer (schwarzen) Wurmkisten in der Sonne entstehen schnell Temperaturen von über 60°C. Das überlebt kaum ein Organismus! Es muss also entweder regelmäßig gekühlt werden, oder die Wurmkiste muss an einen Ort der kühler ist.

Wurmkisten kühlen

Wintermantel für Wurmfarm
Wintermantel für Wurmfarm

Ironischerweise ist der Wurmkisten Wintermantel sehr gut geeignet um Wurmkisten zu kühlen. Dazu wird die Decke aus Hanf in einen Eimer mit Wasser gelegt bis sie sich vollgesogen hat. Dann wird sie um die Wurmkiste gewickelt. Das Wasser verdunstet und kühlt so die Kiste ab. Natürlich kann auch jede alte Decke oder mehrere Handtücher verwendet werden.

Aber Achtung: das Wasser muss regelmäßig erneuert werden. Außerdem ist diese Art der Kühlung nur für außerhalb geeignet, da die Wassertropfen Flecken auf dem Boden hinterlassen können. Weiterhin ist es bei dieser Methode wichtig, dass die Luftlöcher offen bleiben. Höhere Temperaturen bedeuten nämlich auch höheren Sauerstoffverbrauch aller Organismen in der Wurmkiste.

Kühlen ist auch durch gießen mit Wasser möglich. Die Temperatur von  Wasser aus den meisten Leitungen liegt um die 7°C. Da liegt es nahe die Wurmkiste mit einer Dusche in die oberste Schicht abzukühlen. Dies ist sicherlich als Notbremse geeignet, sollte man die Kiste mal vergessen haben, aber keine dauerhafte Lösung. Regelmäßiges Gießen verschlämmt den Inhalt der Wurmkiste stark.

Zudem hält diese Art der Kühlung nur etwa 1-2 Stunden vor. Ein regelmäßiges Wässern sollte also schon im Sinne des Wassersparens vermieden werden. Weiterhin werden bei jeder Dusche wertvolle Nährstoffe ausgewaschen, die dann im Wurmtee sind. (Natürlich können sie mit dem Wurmtee dann düngen). Das schmälert den Nährgehalt des Wurmhumus in der Kiste.

Location, Location, Location!

Die Lösung fast aller Probleme lautet: der Keller! Ein unterirdischer Keller sollte auch bei Temperaturen von über 35°C Ihren Würmern ein gutes zu Hause gewähren. Platzieren Sie die Wurmkiste in eine geflieste Ecke damit eventuelle Ausreißer nicht weit kommen. Diese sind – wenn überhaupt – im Moment des ersten Sommergewitters nach dem Umzug in den Keller zu erwarten. Danach haben sich die Würmer an die kühlere Umgebung gewöhnt und bleiben brav in der Kiste.

Aber auch hier gilt: Vergessen Sie Ihre Würmer nicht. Besonders die Abfälle sommerlicher Salate, in Wasser eingelegter Kartonage und Eierkartons munden ihnen jetzt. Sollten Sie viele Obstschalen füttern, geben sie bitte etwas mehr Mineral Mix als üblich hinzu um die zusätzliche Säure auszugleichen.

Zeigen Sie uns Bilder Ihrer Kühlung auf dem Forum oder Facebook. Besonders schöne Bilder belohnen wir regelmäßig mit kleinen Geschenken!

Genießen Sie den Sommer!

Ihr Wurmwelten Team

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Wurmhumus
Naturgarten, Produkte

Die Grunddüngung mit Wurmhumus

Im Garten übernimmt der Boden die Funktion eines Nährstoffspeichers. Diese Nährstoffe werden über die Wurzeln aufgenommen und versorgen die Pflanzen mit allem, was sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Damit Pflanzen nicht kümmerlich wachsen, blasse Blätter entwickeln oder im Nutzgarten nur geringe Erträge liefern, muss dieser Nährstoffvorrat regelmäßig durch gezielte Düngung ergänzt werden.

Beim Düngen unterscheidet man grundsätzlich zwischen Grunddüngung und Kopfdüngung, je nachdem, zu welchem Zeitpunkt der Dünger ausgebracht wird. Zusätzlich wird zwischen organischen Düngern unterschieden, deren Nährstoffe langsam freigesetzt werden, und mineralischen Düngern, deren Nährstoffe sofort verfügbar sind. Zu den organischen Düngern zählen unter anderem Kompost und Wurmhumus, während mineralische Dünger sehr schnell wirken, aber auch schneller ausgewaschen werden können.

tomate
Tomate – Andreas-Hermsdorf/pixelio.de

Die meisten Gärten benötigen jedes Frühjahr eine Grunddüngung, um die Basis für die kommende Gartensaison zu schaffen. Diese erfolgt bereits vor der Aussaat oder dem Pflanzen neuer Kulturen. In der Regel wird dabei ein organischer Volldünger eingesetzt, der seine Nährstoffe langsam und gleichmäßig abgibt, zum Beispiel Mist oder Kompost.

Die spätere Kopfdüngung wird dann gezielt an die Bedürfnisse einzelner Pflanzenarten angepasst und in kürzeren Abständen verabreicht. So erhalten Starkzehrer wie Tomaten eine andere Nährstoffversorgung als Schwachzehrer wie Erbsen.

Für die Grunddüngung reicht häufig ein reiner Stickstofflieferant wie Hornspäne aus, da viele Gartenböden bereits ausreichend Kalium und Phosphor enthalten. Wer es genauer wissen möchte, kann mithilfe einer Bodenanalyse oder eines Gartenpasses den tatsächlichen Nährstoffbedarf ermitteln.

Warum Wurmhumus?

Die Grunddüngung ist auch der perfekte Zeitpunkt, um den Boden nachhaltig zu beleben. Nach dem Winter ist der Boden oft verdichtet und durch Frost wieder aufgelockert. Genau jetzt können die besonderen Eigenschaften von Wurmhumus optimal wirken.

Wurmhumus entsteht, wenn Regenwürmer organisches Material aufnehmen und wieder ausscheiden. Dieser sogenannte Wurmhumus enthält nicht nur pflanzenverfügbare Nährstoffe, sondern auch eine enorme Vielfalt an Mikroorganismen. Die Nährstoffe sind in stabilen Ton-Humus-Komplexen gebunden und stehen den Pflanzen langfristig zur Verfügung.

Warum Wurmhumus ideal für die Grunddüngung ist

Wurmhumus

Die Grunddüngung ist auch der perfekte Zeitpunkt, um den Boden nachhaltig zu beleben. Nach dem Winter ist der Boden oft verdichtet und durch Frost wieder aufgelockert. Genau jetzt können die besonderen Eigenschaften von Wurmhumus optimal wirken.

Wurmhumus entsteht, wenn Regenwürmer organisches Material aufnehmen und wieder ausscheiden. Dieser sogenannte Wurmhumus enthält nicht nur pflanzenverfügbare Nährstoffe, sondern auch eine enorme Vielfalt an Mikroorganismen. Die Nährstoffe sind in stabilen Ton Humus Komplexen gebunden und stehen den Pflanzen langfristig zur Verfügung.

Bereits etwa 200 Gramm Wurmhumus pro Quadratmeter reichen für die Grunddüngung der meisten Gemüsekulturen aus. Besonders wertvoll ist jedoch der hohe Gehalt an Enzymen und Mikroorganismen. Sie verbessern die Bodenstruktur, erhöhen die Wasserspeicherfähigkeit und sorgen für eine gute Durchlüftung.

Die in Wurmhumus enthaltenen Mikroorganismen setzen Nährstoffe langsam frei und machen sie bedarfsgerecht pflanzenverfügbar. Dadurch wird eine Überdüngung vermieden und die Auswaschung von Nährstoffen reduziert. Gleichzeitig entsteht ein natürlicher Langzeiteffekt, der Pflanzen über Wochen hinweg versorgt.

Ein weiterer Vorteil liegt in der erhöhten Widerstandskraft der Pflanzen gegenüber Schädlingen. Die Mikroorganismen im Wurmhumus setzen Kieselsäure frei, die Pflanzen für den Aufbau stabiler Zellwände benötigen. Kräftige Zellstrukturen erschweren es Blattläusen und anderen Schädlingen, Pflanzengewebe zu durchdringen.

Sobald sich die Mikroorganismen im Boden etabliert haben und ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist, vermehren sie sich weiter und aktivieren das gesamte Bodenleben. Dabei werden nicht nur vorhandene Nährstoffe besser genutzt, sondern auch organische Pflanzenreste in stabile Humusverbindungen überführt. Gleichzeitig können Schadstoffe abgebaut und krankheitserregende Keime verdrängt werden.

Aus diesem Grund wird Wurmhumus auch in vielen Bio Betrieben und Versuchsbetrieben eingesetzt, um ausgelaugte Böden langfristig zu regenerieren.

Anwendung von Wurmhumus im Beet, Hochbeet und Topf

Wurmhumus lässt sich sehr vielseitig einsetzen und eignet sich sowohl für den Gartenboden als auch für Hochbeete und Pflanzgefäße. Im klassischen Gemüsebeet wird der Wurmhumus im Frühjahr gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt und anschließend leicht in die obere Bodenschicht eingearbeitet. So gelangen die enthaltenen Mikroorganismen direkt in den aktiven Wurzelbereich.

Im Hochbeet empfiehlt es sich, Wurmhumus vor der Pflanzung in die oberste Erdschicht einzuarbeiten. Besonders in den ersten Jahren, wenn das Hochbeet noch stark zusammensackt, sorgt Wurmhumus für eine stabile Bodenstruktur und eine gleichmäßige Nährstoffversorgung.

Auch im Topf und Balkonkasten ist Wurmhumus gut einsetzbar. Hier reicht es meist aus, etwa zehn bis zwanzig Prozent Wurmhumus unter die vorhandene Erde zu mischen. Alternativ kann er während der Saison als dünne Schicht auf die Erdoberfläche gegeben und vorsichtig eingegossen werden. Auf diese Weise profitieren Topfpflanzen langfristig von einer verbesserten Bodenbiologie.

Wurmhumus im Vergleich zu anderen Düngern

Im Vergleich zu klassischem Kompost enthält Wurmhumus eine deutlich höhere Konzentration an aktiven Mikroorganismen. Während Kompost in erster Linie organische Substanz liefert, bringt Wurmhumus zusätzlich Enzyme und Bodenlebewesen ein, die den Nährstoffkreislauf aktiv unterstützen.

Mineralische Dünger liefern Nährstoffe sehr schnell, wirken jedoch meist nur kurzfristig und können bei falscher Dosierung Pflanzen und Boden belasten. Zudem besteht die Gefahr, dass überschüssige Nährstoffe ausgewaschen werden.

Wurmhumus hingegen verbindet beide Welten. Er liefert Nährstoffe in moderater Menge, verbessert dauerhaft die Bodenstruktur und stärkt das Bodenleben. Dadurch werden auch vorhandene Nährstoffe im Boden besser genutzt. Besonders für naturnahes Gärtnern und langfristig gesunde Böden ist Wurmhumus daher eine sehr ausgewogene Lösung.

Saisonaler Düngeplan für nachhaltige Gartenerfolge

Ein einfacher Düngeplan hilft dabei, das volle Potenzial von Wurmhumus auszuschöpfen. Im zeitigen Frühjahr bildet die Grunddüngung mit Wurmhumus die Basis für die gesamte Saison. Sie versorgt den Boden mit organischer Substanz und aktiviert das Bodenleben.

Während der Hauptwachstumsphase im späten Frühjahr und Sommer kann bei Bedarf eine gezielte Kopfdüngung erfolgen. Hier eignet sich Wurmhumus ebenfalls sehr gut, entweder als dünne Nachstreuung oder in Form von Wurmtee. Besonders Starkzehrer profitieren von dieser zusätzlichen Versorgung.

Im Herbst wird auf starke Düngergaben verzichtet. Stattdessen kann eine dünne Schicht Wurmhumus helfen, den Boden zu regenerieren und die Nährstoffe für das kommende Frühjahr zu speichern. So startet der Garten im nächsten Jahr mit einem lebendigen und gut versorgten Boden.

Durch diese Kombination aus Grunddüngung, bedarfsgerechter Kopfdüngung und bodenschonender Pflege entsteht ein nachhaltiger Nährstoffkreislauf, der Pflanzen stärkt, Erträge verbessert und den Garten langfristig gesünder macht.

Das Wurmhumus Experiment

Baum_laub

Unser Tipp: Dünge eine Beet Hälfte mit Wurmhumus und die andere mit einem herkömmlichen Dünger. Anfangs wächst die konventionell gedüngte Fläche oft schneller. Nach wenigen Wochen zeigen sich jedoch deutlich kräftigere Pflanzen, größere Wurzeln und eine höhere Widerstandskraft auf der mit Wurmhumus versorgten Seite.

Zu guter Letzt vergleichen Sie den Geschmack und die Lagerfähigkeit des Gemüses/Obstes nach der Ernte. Wenn Sie dann noch erinnern, dass sie bei Ihren frischen Wurmhumus bei Wurmwelten.de bestellt haben, werden wir gute Freunde für die kommenden Jahre.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim pflanzen Ihrer Schützlinge!

Jasper Rimpau, Inhaber

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Naturgarten

10 Aussaattipps für den Frühling

SaatgutViele Balkon und Gemüsepflanzen sind kaum als Jungpflanzen im Handel erhältlich, so dass man sie selbst aussäen muss. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen:

1. Ab wann kann ich Blumen oder Gemüsesorten aussäen?

Das Verhältnis zwischen Temperatur und der Lichtstärke, ist bei zu früher Aussaat bei Sämlingen sehr ungünstig. Oft steht die Saatkiste auf einer Fensterbank und wird von der Heizung mit Wärme versorgt. Allerdings besitzt die Sonne noch nicht genügend Kraft, um die Pflanzen mit genügend Licht zu versorgen. Die Sämlinge bilden deshalb lange, lange dünne Stängel mit fahlgrünem, kleinem Blättchen. Um das zu vermeiden, sollten Sie nicht zu früh damit anfangen Ihre Samen keimen zu lassen.

Es gibt eine Faustregel, die besagt, dass man nicht vor dem 1.März mit der Aussaat im Haus beginnen sollte. Im Frühbeet oder im Gewächshaus können Sie Pflanzen schon etwas vorher aussäen. Das liegt mit dem Verhältnis von Licht und Temperatur zusammen. Draußen werden die Pflanzen durch die Sonne besser belichtet, daher lässt sich das Verhältnis besser steuern. Im Haus kann eine sogenannte Pflanzenleuchte (Eine Lampe mit einem sonnenähnlichem Lichtspektrum) die Aussaat verbessern.

Bei der Direktsaat von Gemüse und Blumen im Beet muss die Winterhärte der jeweiligen Pflanze beachtet werden. Die Bohnenaussaat sollten Sie so planen, dass die Bohnenpflanze nicht vor den Eisheiligen zu keimen beginnt. Möhren lassen sich schon bereits im März aussäen.

2. Wird spezielle Aussaat-Erde benötigt?

gepresste Kokoserde
gepresste Kokoserde

Für den größten Erfolg, sollte man bei der Aussaat von Gemüse oder Blumen richtige Aussaat-Erde benutzen. Der Unterschied zwischen normaler und Aussaat-Erde ist, dass die Aussaat-Erde weniger Nährstoffe enthält und der pH Wert auf die Ansprüche der Pflanze angepasst sind, so wird verhindert, dass die Pflanzen nicht sofort überfüttert werden und sich gleich kräftige Wurzeln zur Nährstoffversorgung bilden können.

Bei der Herstellung von guter Aussaat-Erde, wird die Erde oftmit Wasserdampf sterilisiert, um Krankheitserreger wie Pilzsporen abzutöten. Das ermöglicht einen optimalen Start ins junge Pflanzenleben. Alternativ eignen sich Kokoserde und Vermiculit sehr gut als Medium.

Es geht aber auch, indem eine so hohe Konzentration an „guten“ Mikrroorganimsmen in der Aussaaterde gefördert wird, das „negative“ Pilze und Bakterien kaum eine Chance haben. Um diesen Weg zu gehen, füllen Sie zuerst die Hälfte ihrer Aussaattöpfe mit normaler Pflanzenerde (am besten gemischt mit 10% Wurmhumus für ein aktives Bodenleben) und geben Sie dann eine starke Schicht Aussaat-Erde mit wenig Nährstoffen und einem pH Wert um die 6 darüber. Wie messe ich den pH-Wert?

So werden zunächst viele starke Wurzeln gebildet, welche dann in den Nährstoffreichen Boden reinwachsen.

3. Ist das Vorziehen von Gemüse sinnvoll?

Es kommt ganz auf die Pflanzensorte an. Gemüsesorten, die wärmebedürftig sind wie Paprika, Tomaten und Gurken sollte man immer vorziehen, weil sonst die kurze Wachstumsphase im Freien kaum ausreicht, um die Ernte zeitig einzufahren.

Es bietet sich an, Kohlarten im Frühbeetkasten oder im Gewächshaus vorzuziehen, um so später eine größere Ernte zu haben. Auch Balkonblumen, wie die Petunien oder Fleißiges Lieschen, sollten ebenfalls unter Glas ausgesät werden. Die meisten Sommerblumen und anderen Gemüsearten sind aber mit einer Direkt-Aussaat ins Außenbeet völlig zufrieden.

4. Einzelne Töpfe v. Anzucht-Schalen

Anzuchttöpfe in Parzellenform
Anzuchttöpfe in Parzellenform

Wenn zum Beispiel Tomaten Saatgut relativ zuverlässig keimt und grobkörnig ist, kann man ruhig zwei bis drei Samen in kleine Blumentöpfe aussäen. Der Vorteil dabei ist, dass Sie die Sämlinge einfach vereinzeln und spart sich somit das aufwändigere Pikieren.

Feines Saatgut wird am besten mit Sand vermischt und in Schalen ausgesät. So können Sie sich später aus einer großen Auswahl von Sämlingen die besten und kräftigsten aussuchen.

Die im professionellen Gartenbau übliche Aussaat im Saatpaletten oder Kokostöpfen bietet einem guten Kompromiss. Nach dem Keimen werden die jungen Sämlinge mitsamt dem Topf in größere Töpfe umgepflanzt und die Wurzeln wachsen durch die Wände des Topf durch. So werden die Wurzeln nicht beschädigt und das Wachstum kann ununterbrochen weitergehen.

5. Woran erkenne ich den richtigen Zeitpunkt zum Pikieren?

Beim Pikieren werden zu dicht stehende Sämlinge vereinzelt, um die stärksten zu bevorteilen. Sie erkennen den Zeitpunkt daran, wenn sich die ersten richtigen Blätter entfaltet haben. Bei Pflanzen die keine speziellen Keimblätter besitzen, erkennen Sie den Zeitpunkt daran, wenn sich das vierte Laubblatt gebildet hat und zu erkennen ist.

Die Faustregel: Je früher Sie die Sämlinge pikieren, umso kleiner ist die Wachstumsunterbrechung. Das liegt daran, dass größere Pflanzen nicht so zuverlässig wieder anwachsen. Wenn man mit dem Pikieren zu lange wartet, machen sich die Sämlinge in den Aussaat-Schalen schnell das Licht gegenseitig streitig.

6. Wie verteile ich feines Saatgut am besten?

Die gleichmäßige Aussaat von feinem Saatgut ist oft schwierig. Es gibt dafür aber ein Trick: Vermischen Sie das Saatgut mit möglichst feinem, trockenem Quarzsand und streuen Sie das Samen-Sand Gemisch über das Saatbeet.

Geht es um eine große Aussaatfläche, kann man die Samen auch in ein Küchensieb mit passender Maschengröße geben und es so gezielter zu verstreuen.

7. Sollte man die Aussaat-Behälter abdecken?

Zimmergewächshaus
Zimmergewächshaus

Die meisten Samen benötigen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit bei einer warmen Temperatur (ca. 80% Feuchtigkeit bei ~20°C). Um die Samen vor dem Austrocknen zu vermeiden, empfiehlt sich eine Abdeckung oder ein Zimmergewächshaus in der Wohnung anzuwenden. Um einzelnen Töpfe abzudecken, eignet sich Frischhaltefolie mit kleinen Löchern.

Damit keine Pilzkrankheiten bei der Pflanze verursacht werden, sollte man täglich für ein paar Minuten die Abdeckung öffnen, damit ein Luftaustausch vorgenommen werden kann.

8. Was sind Dunkel- und Lichtkeimer?

Bei den meisten Pflanzenarten ist es nicht wichtig ob sie im dunkeln oder bei Licht keimen sollen. Bei manche Pflanzen muss aber aufgepasst werden: Lichtkeimer wie z.B. Basilikum, Kresse, Dill und Sellerie benötigen Licht um aufzugehen.

Oft bringen Sämlinge aus kleinen Samen nicht genügend Kraft mit um stärkere Erdschichten zu durchdringen. Manche Samen sind so fein, dass Sie dicke Erdschichten gar nicht durchdringen können. Da gibt es einen Trick: Man streut diese Samen mithilfe eines Siebes aus und verteilt sie so auf der Oberfläche der Saat Erde. Dann werden sie mit einer dünnen Schicht feinen Quarzsandes bedeckt. Diesen feuchtet man nun vorsichtig mit einer Sprühflasche an, um zu vermeiden, dass die Samen weggespült werden.

Ganz anders ist es bei Dunkelkeimern. Dunkelkeimer wie Zuckermais, Kürbis, Lupinen, Rittersporn oder Eisenhut werden mit einer dicken Erdschichte bedeckt, damit sie optimal keimen können. So werden bei einigen Arten sogar schwarze Abdeckfolien empfohlen, mit denen das Gemüsebeet bis zur Keimung abgedeckt wird, um die Keimrate zu erhöhen.

Bei den meisten Pflanzen liegen sie richtig, wenn Sie folgende Faustregel beachten: Bedecken Sie alle Samen mit einer Erd- oder Sandschicht, die bei kleinem Saatgut den einfachen bis doppelten Durchmesser des Kornes hat und bei größeren Samenkörnern dem dreifachen bis vierfachen Durchmesser entspricht.

9. Meine Samen keimen nicht

Manche Pflanzen haben einen eingebauten Schutzmechanismus, der verhindern soll dass sie bereits im Winter keimen. Diese Samen – fast alle Gehölze und Stauden aus winterkalten Regionen – benötigen einen längeren Kälteimpuls bevor sie zu keimen anfangen. Je nach Pflanzenart kann diese Keimhemmung sehr hartnäckig sein. Daher wird im professionellen Gartenbau wird ein Verfahren Namens „Stratifikation“ benutzt um die Keimhemmung zu brechen. Dabei vermischt man Samen mit feuchtem Sand und lagert diese ein paar Wochen vor der Aussaat bei 5°C.

Zu Hause kann man das Verfahren ebenso nutzen um das Keimen zu beschleunigen. Dabei werden die Samen mit feuchten Sand vermischt und in einem Gefrierbeutel in den Kühlschrank gelegt. Um das Aufquellen des Samenkorns zu erleichtern, empfiehlt es sich die harte Schale zusätzlich mit Schmirgelpapier zu behandeln, bevor es mit dem Sand vermischt wird. So tritt die Feuchtigkeit besser ein.

Bekannte Kaltkeimer sind Bärlauch, Waldmeister, Mohn, Astern und Glockenblumen.

10. Wann kann ich meine vorgezogenen Pflanzen nach draußen versetzen?

Da spielt das Wetter ein große Rolle; daher sind absolute Aussagen gefährlich. Am besten warten Sie die Eisheiligen (Mitte Mai) ab, bevor Sie Ihre Jungpflanzen nach Draußen pflanzen.

Aber Achtung: Pflanzen die zuvor im Gewächshaus oder auf der Fensterbank standen, sollten nicht zu schnell zu tiefen Temperaturen und/oder zu hoher Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Diese Jungpflanzen sollten in den ersten Tagen schattig stehen und nur mit temperiertem Wasser gegossen werden.

pflanzeHaben Sie dieses Jahr schon Erfolg beim Keimen gehabt? Gibt es schon Keime zu sehen? Zeigen Sie uns Ihre Bilder auf dem Forum oder Facebook. Besonders schöne Bilder belohnen wir regelmäßig mit kleinen Geschenken!

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Rotschwanz Nistkasten
Naturgarten

Nistkästen & Vogelhäuser und weitere Anleitungen

Hier finden Sie Anleitungen zu allen unseren Nist und Vögelkästen. Bei den Vögelhäusern ist es zudem wichtig, darauf zu achten, Katzen keinen Zugang haben.

Nistkasten Blaumeise

Blaumeisen Nistkasten

Tier: Blaumeise

Beschreibung: Dieses Vogelhaus hat den perfekten Eingang um Blaumeisen einzuladen. Die Blaumeisen werden es Ihnen danken, indem sie große Mengen an Blattläusen fressen. Der Vogelkasten kann ganzjährig aufgehangen werden, da er sowohl als Übernachtungsmöglichkeit, als auch als Nisthilfe benutz wird.

Der Nistkasten für Blaumeisen kann an Bäumen oder Hauswänden angebracht werden. Dabei genügt eine Höhe von 2 – 3 Metern vom Boden, die für Nesträuber wie Katze und Marder nicht erreichbar ist. Blaumeisen mögen den Eingang ihres Häuschens Richtung Osten oder Südosten ausgerichtet. Die Beste Zeit, den Nistkasten aufzuhängen, ist im Herbst, damit die Vögel diesen über den Winter bereits gut annehmen können.

Material: Nistkasten für Blaumeisen, 17 x 14 x 25,5cm, Holz mit Zinndach Durchmesser Loch: 2,9cm

Aufstellort: 2 – 3 m Höhe; in Bäumen (nicht zu dicht verzweigt)

Nistkasten Zaunkönig

Zaunkönig Nistkasten

Tier: Zaunkönig

Beschreibung: Dieses Vogelhaus aus geflochtenen Kokosfasern (nachhaltig) bietet vielen Vögeln Schutz, aber zieht besonders den Zaunkönig an. Der Vogelkasten kann ganzjährig aufgehangen werden, da er sowohl als Übernachtungsmöglichkeit, als auch als Nisthilfe benutz wird. Bei dem hier angebotenen Nistkasten handelt es sich um eine kugelförmigen Höhlenkasten. Zaunkönige nisten nicht so hoch wie andere Vögel. Ihre Nistkästen sollten nicht höher als 2 m über dem Boden aufgehängt werden. Sie bevorzugen eine Ausrichtung ihrer Nistmöglichkeiten Richtung Süden, Südost oder Osten. Der Nistkasten sollte so aufgehängt werden, dass Katzen oder Marder keine Möglichkeit haben, diese zu erreichen. Wer gerne mehrere Nistkästen in seinem Garten aufhängen möchte, sollte diese im Abstand von 10 m aufhängen.

Material: Nistkasten für Zaunkönig aus Holz mit Kokosfaser Hülle

Aufstellort: 2 – 3 m Höhe; in Bäumen (geschützt)

Nistkasten Rotschwänzchen

Rotschwanz Nistkasten

Tier: Hausrotschwänzchen

Beschreibung: Nistkasten / Halbhöhle geeignet für Zaunkönig, Rothkehlchen, Haus- und Gartenrotschwanz und viele andere Vögel. Der Nistkasten sollte bei Wintereinbruch einmal mit warmen Wasser ausgewaschen werden. Das Rotschwänzchen fühlt sich in seinem Nest am wohlsten in der Nähe von Baumhöhlen oder auf Mauersimsen. Vom Boden aus sollte das Nest in 2m – 5m Höhe angebracht werden und so geschützt liegen, dass es nicht von Fressfeinden erreicht werden kann. Ein halbschattiger Platz auf einem Dachvorsprung wird auch immer gern angenommen. Dabei sollte die Öffnung des Nistkastens vom Haus wegzeigen. Ein leichter Lichteinfall wird dabei vom Rotschwänzchen bevorzugt.

Material: Nistkasten für Rotschwänze aus Holz mit Zinndach

Aufstellort: 1,5  – 3,5m; in Bäumen (nicht zu dicht verzweigt)

Hummelhaus

Hummel Nistkasten

Tier: Hummel

Beschreibung: In diesem speziellen Haus, kann ein ganzes Hummelnest Platz finden. Das Holz wurde mit Salzen haltbar gemacht und hat dadurch einen grünlichen Schimmer. Dieser verschwindet langsam. Das Hummelhaus sollte an einem ganztägig schattigen Ort aufgestellt werden, da die Hummel ihr Nest aus Wachs baut und dieses sonst im Sommer in der Sonne schmelzen könnte. Am besten aufgestellt ist das Hummelhaus in einer Ecke des Gartens, die neben dauerhaftem Schatten auch viele Trachtpflanzen beherbergt. Dazu sollte dieser Teil auch nicht gemäht werden. Ein „wildes“ Stückchen Garten wäre also ideal. Damit Ameisen das Nest nicht plündern, sollte beim Aufstellen unbedingt an eine Ameisensperre gedacht werden. Dies geht am besten mit Wasser. Später sollte kontrolliert werden, dass keine Äste an das Hummelhaus heranwachsen und so Brücken für Ameisen bilden. Die Ameisensperre kann ein einfacher Untersetzer sein, der um den Pfeiler, auf dem das Hummelhaus steht, gesetzt wird. Diesen dann einfach mit Wasser füllen, so das Ameisen dort nicht entlang können. Das Nest wird im Inneren mit zerkleinertem Laub und Moos ausgepolstert. Danach kann die Hummelkönigin auch schon einziehen.

Material: Hummelhaus aus Holz mit Zinndach

Aufstellort: Am besten stellen Sie das Hummelhaus an einem im Schatten gelegenen Ort in der Nähe einer Bienenwiese auf.

Fledermauskasten

Fledermauskasten

Tier: Fledermaus

Beschreibung: Diesen stabilen Fledermauskasten werden mehrere Fledermäuse gleichzeitig als Nachtquartier nutzen. Durch die Öffnung unten entfällt eine aufwendige Reinigung. Der Fledermauskasten wurde mit Salzen zum Schutz vor der Witterung imprägniert. Daher hat das Holz einen grünlichen Farbton. Regen und Sonne können dies wieder auswaschen.

Material: Fledermauskasten aus hellem Naturholz mit Zinndach

Aufstellort: teilweise Sonne, je höher desto besser (ab 2m), keine Äste oder sonstiges in der Einflugschneise

Schwalbennest

schwalbennest

Tier: Schwalbe

Beschreibung: Da Schwalben heute fast keine Lehmpfützen mehr finden um sich Ihre Nester zu bauen, bringen wir künstliche Nester an. Schwalben brüten gerne mit mehreren gleichzeitig, es empfehlt sich also mehrere Nester im Abstand von circa 1m anzubringen. Schwalben bauen ihre Nester am liebsten zwischen Balken und Boden in Ställen, daher sollte dieses Nest im inneren von Gebäuden angebracht werden.

Material: Schwalbennest aus Beton und Sperrholz

Aufstellort: Die Nester sind an der Außenwand und an den Dachvorsprüngen anzubringen. Bitte nicht an der Wetterseite anbringen ( Westen ). Mindestens auf 2 Meter Höhe anbringen. Schwalben brüten selten innerhalb eines Gebäudes.

Insektenhotel

Insektenhotel

Tier: Wildbiene, Florfliegen, Ohrenkneifern, Rotköpfige Feuerkäfer, Tagpfauenaugen oder Marienkäfer

Beschreibung: Nist- und Überwinterungshilfe für verschiedene Insekten. Besonders in Stadtgärten zu empfehlen um Insekten ein Artgerechtes Heim zu geben.

Material: Insektenhotel aus Fichtenholz mit verschiedenen Füllungen

Aufstellort: etwa auf Kniehöhe. Die Insekten Nisthilfe am besten an einem sonnigen, aber wind- und regengeschütztem Ort aufstellen. Der Standort sollte in der Nähe von Blüten und Kräutern sein, so dass es die Nützlinge nicht weit haben.

Eichhörnchen Futterhaus

Eichhörnchen Nusskiste

Tier: Eichhörnchen

Beschreibung: Das Eichhörnchen Futterhaus ist besonder lustig zu beobachten. Das Zink Dach schützt die Nüsse (nicht im Lieferumfang enthalten) vor Regen und Nässe. Die schlauen Eichkätzchen haben im Nu gelernt den Deckel zu öffnen und die Nüsse zu erbeuten. Im Gegensatz zum Eichhörnchenhaus, in dem das Eichhörnchen seinen Nachwuchs aufzieht, muss ein Futterhäuschen nicht so hoch aufgehängt werden. Am besten wird das Futterhäuschen an einem Baum im Garten angebracht, auf dem kein Schlafhäuschen angebracht ist. Von der Höhe her können Sie es so aufhängen, dass Sie gut vom Boden oder von einer kleinen Leiter aus das Häuschen befüllen können.

Material: Eichhörnchen Futterhaus, FSC Fichte, Acrylglas, Zink

Aufstellort: 2-3m höhe, für Katzen und Marder unzugänglich, an Bäumen, leicht geschützt

Große Vogeltränke aus Keramik

Vogeltränke

Tier: fast alle heimischen Gartenvögel

Beschreibung: Diese Vogeltränke wird viele Vögel anlocken, welche das frische Wasser zu schätzen wissen. So können Sie die Vögel gut beobachten und bestimmen. Bitte das Wasser in der Tränke regelmäßig wechseln um das Übertragen von Krankheiten zu verhindern. Diese schwarze Vogeltränke ist abwaschbar und sehr stabil.

Material: Vogeltränke (∅27cm)  schwarze Keramik

Aufstellort: Die Vogeltränke wird am besten so aufgestellt, dass nur Vögel sie erreichen können.

Waldkauzkasten

Tier: Waldkauz

Beschreibung: Der Waldkauz bevorzugt einen ruhigen Standort, der frei ist von Störungen. In 5-6 Metern Höhe ist der Nistkasten am besten platziert. Er sollte frei von Ästen oder anderen Hindernissen sein, da der Waldkauz freie Flugflächen bevorzugt. Zusätzlich hilft eine Einstreu mit Rindenmulch, der ca. 5cm dick im Nistkasten aufgetragen wird dabei, dass der Nistkasten angenommen wird. Da der Waldkauz früh zu brüten beginnt, sollte der Nistkasten bereits im Dezember angebracht werden.

Material:  Waldkauzkasten, Größe: 47,5×47,5×59,7 cm, Material: Kiefernholz, Zink

Aufstellort: 5-6 m Höhe, frei von Ästen und Hindernissen

Eichhörnchenhaus

Tier: Eichhörnchen

Beschreibung: Eichhörnchen haben in der freien Natur besonders mit Katzen und Mardern zu tun. Daher sollte ein Eichhörnchenhaus in 4-5 Metern Höhe in der Baumkrone aufgehängt werden. Eine Astgabel bietet sich dabei als bester Zugang an. Aufhängen sollte man den Kobel am besten vor der Paarungszeit der Eichhörnchen im Februar oder Juni. Dabei kann das Häuschen mit oder ohne Einrichtung aufgehängt werden. Da Eichhörnchen sich gerne die Nester aussuchen, sollten mehrere Nester für die kleinen Gartenbewohner aufgehangen werden.

Material:  Eichhörnchenkobel, 28x26x25cm, 3 Ausgänge, 100% FSC zertifiziertes Holz, verzinktes Dach

Aufstellort: 4-5m Höhe, in der Baumkrone

Steinkauz Nistkasten

Tier: Steinkauz

Beschreibung: Der Nistkasten für den Steinkauz sollte in 3m bis 5m Höhe angebracht werden, entweder an einem Baum oder auch an einer Hauswand. Dabei sollte vermieden werden, dass die Öffnung der Röhre nach Westen zeigt. Auch sollte darauf geachtet werden, dass der Nistkasten nicht über Gewässern aufgehängt wird. Passende Unterschlüpfe in der Nähe des Nistkastens, z.B. Büsche oder Bäume, ermöglichen es Jungvögeln leichter Deckung zu suchen bei den ersten Flugversuchen.

Material:  Steinkauz Bruthaus, 34 x 80 x 52cm, Loch Ø: 7cm, Holz mit Zinndach

Aufstellort: 3-5m Höhe, im Baum oder an einer Hauswand

Nistkasten „Bienenkorb“

Tier: diverse Vogelarten

Beschreibung: Der Nistkasten Bienenkorb ist für diverse Vogelarten geeignet. Meisen, Rotschwänzchen und andere Vogelarten finden hier ein schönes Zuhause. Der Nistkasten sollte in mindestens 1,5 m bis 2 m Höhe aufgehängt werden. Eine Ausrichtung nach Norden, Nordosten oder Osten wird dabei von den meisten Vögeln bevorzugt. Wer gerne mehrere Nistkästen in seinem Garten anbringen möchte, sollte darauf achten, dass diese zwischen 3 m und 10 m auseinander hängen.

Material: Nistkasten „Bienenkorb“, 16,5x20x26cm, Stroh, Fichte

Aufstellort: 1,5 – 2m Höhe

Nistkasten „Camouflage“ für den Zaunkönig

Tier: Zaunkönig

Beschreibung: Bei dem hier angebotenen Nistkasten handelt es sich um einen halboffenen Höhlenbrüterkasten. Zaunkönige nisten nicht so hoch wie andere Vögel. Ihre Nistkästen sollten nicht höher als 2 m über dem Boden aufgehängt werden. Sie bevorzugen eine Ausrichtung ihrer Nistmöglichkeiten Richtung Süden, Südost oder Osten. Der Nistkasten sollte so aufgehängt werden, dass Katzen oder Marder keine Möglichkeit haben, diese zu erreichen. Wer gerne mehrere Nistkästen in seinem Garten aufhängen möchte, sollte diese im Abstand von 10 m aufhängen.

Material: Nistkasten „Camouflage“, 16,2 x 13 x 24 cm, Tannenholz | Rattan | Metall

Aufstellort: 1,5 – 2m Höhe

Nistkasten Rotkehlchen

Tier: Rotkehlchen

Beschreibung:

Das Rotkehlchen schätzt für die Anbringung seiner Nistkästen dichte Hecken oder Dornenbüsche. Dazu mag es am liebsten eine bodennahe Nistmöglichkeit, die eine Höhe von 2m – 3m über dem Boden nicht überschreiten sollte. Der Platz für den Nistkasten sollte unbedingt regengeschützt sein. Auf eine Ausstattung kann verzichtet werden, da sich das Rotkehlchen sein Nest gern selber einrichtet.

Material: Vogelkasten für Rotkehlchen, 23 x 18,5 x 32,8cm, Holz mit Zinndach

Aufstellort:  2m – 3m Höhe

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Wurmhumus
Komposthaufen

Komposthelfer: Bessere Komposterde ist leicht zu mischen

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um über gute Komposterde nachzudenken. 1000 Kompostwürmer, ein paar Liter Pflanzenkohle, etwas Urgesteinsmehl und Bentonit waren in den letzten Jahren die beliebtesten Mittel um die Qualität der fertigen Komposterde, bzw. des Wurmhumus zu erhöhen. Hornspäne kam als natürlicher Stickstofflieferant dazu.

Pflanzenkohle

pflanzenkohle_kleinDabei hat gerade die Pflanzenkohle an Beliebtheit gewonnen. Ihre Fähigkeit die Nährstoffe und positiven Mikroorganismen auf Ihrer großen Oberfläche zu speichern, macht sie als langfristigen Bodenverbesserer ideal. Es sind nur 5-10% Pflanzenkohle nötig, um die fertige Komposterde um ein Vielfaches zu verbessern. Da die Pflanzenkohle etwas Zeit benötigt um sich mit den Nährstoffen „aufzuladen“, ist es am besten, diese jetzt in den Kompost einzubringen. So sind die Nährstoffe bereits enthalten, wenn Sie die Komposterde später als Dünger ausbringen. Achten Sie auf den Einsatz reiner, zertifizierter Bio-Pflanzenkohle um Schwermetalle zu vermeiden!

Kompostwürmer

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Kompostwürmer

Sollten Sie noch keine Kompostwürmer im Komposthaufen haben, können Sie jetzt welche preiswert einsetzten. Nur 1000 dieser speziellen Regenwürmer reichen aus, um sich innerhalb weniger Monate auf zehntausende Würmer zu vermehren. Die Würmer setzten dann Ihren Komposthaufen für Sie um und verwandeln das organische Material in wunderbaren Wurmhumus. Ihre Kalkdrüsen passen dabei den pH-Wert der Erde für Ihre Pflanzen an.

Einmal gekauft, müssen die Würmer nicht nachbestellt werden. Solange etwas organisches Material in Ihrem Komposthaufen oder Garten zu finden ist, werden die Würmer auch den Winter überdauern.

Urgesteinsmehl

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Urgesteinsmehl

Urgesteinsmehl liefert Spurenelemente und Mineralien, die besonders beim Anbau von Gemüse und Obst geschätzt werden. Urgesteinsmehl besteht aus gemahlenen Blöcken besonders mineralhaltiger Gesteinsschichten. Diese Mineralien und der hohe Kieselsäurenanteil regenerieren ausgelaugte Böden und versorgen Pflanzen mit Magnesium und vielen weitere Stoffen (SiO2, Al2O3, Fe2O3, CaO, MgO, Na2O). Das verbessert nachweislich den Geschmack und die Lagerfähigkeit des damit gedüngten Gemüses und Obstes. Probieren Sie es aus!

Bentonit

Bentonit ist ein besonders feines Tonmineral, welches den Kompostwürmern hilft, die Nährstoffe Ihres Komposthaufens in sogenannte Ton-Humus-Komplexe zu verarbeiten. In diesen Verbindungen aus Sand, Ton und Humus sind die Nährstoffe so eingebunden, dass Sie gegen ein Auswaschen geschützt sind.

Bentonit Tonmineral
Bentonit Tonmineral

Die krümelige Struktur dieser Ton-Humus- Komplexe belüftet den Boden und speichert Feuchtigkeit. Pflanzen nutzen die Hohlräume um mit ihren feinen Wurzel die Nährstoffe dort direkt abzunehmen. Dank der Humusverbindungen werden diese Nährstoffe langsam und über einen langen Zeitraum abgegeben. So liefert die Komposterde langfristig Dünger.

Direkt im Garten eingebracht verbessert Bentonit vor allem die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. Besonders für sandige Böden ist Bentonit ein echter Gewinn.

Hornspäne

Hornspäne
Hornspäne

Stickstoff ist die Nahrungskomponente die am meisten im Garten verbraucht wird. Daher ist eine regelmäßige Gabe von Stickstoff unerlässlich. Hornspäne sind dazu besonders geeignet, da Sie kaum etwas anderes als Stickstoff liefern. So wird der Boden nicht mit zu viel Kalium oder Phosphor belastet und Ihre Pflanzen stehen alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander wieder zur Verfügung.

Im Komposthaufen dienen Hornspäne in 2 Arten. Der Stickstoff wird die Heissrotte ankurbeln, das sorgt für höhere Temperaturen und somit ein verlässlicheres Sterilisieren der Unkrautsamen. (Bitte setzten Sie Hornspäne nur ein bevor sie Kompostwürmer einsetzten). Im fertigen Kompost dienen die Hornspäne dann als Stickstofflieferant für Ihre Pflanzen. Für den besten Effekt setzten Sie Hornspäne entweder beim Aufsetzten oder Umsetzten des Komposthaufens ein.

Natürlich finden Sie alle diese Komponenten in unserem Kompost-Shop.

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Hornspäne
Naturgarten

Hornspäne als natürlicher Stickstoff Dünger

Viele Gärten und Balkonpflanzen sind durch regelmäßige Kompostgaben mit Phosphor und Kalium überversorgt. Nur der Stickstoff ist aufgebraucht. Das ist problematisch da laut Minimumgesetz immer eine Grundversorgung zwischen den Hauptnahrunsgstoffen bestehen muss, damit eine Pflanze gut gedeiht.

Hornspäne
Grobe Hornspäne

Eine Unter- oder Überversorgung mit Stickstoff, Phosphat oder Kalium stört das Wachstum erheblich und führt zu kränklichen Pflanzen und schlechten Erträgen. Bei Stickstoffmangel werden die Blätter gelblich und das Wachstum der Pflanze stockt. Hornspäne – oder das schneller wirkende Hornmehl – sind ein einfaches Mittel dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Sie setzten sehr langsam fast nur Stickstoff und wenig Phosphat frei.

(Daher empfehlen wir übrigens ausdrücklich alle 2-3 Jahre eine  Bodenprobe mit Düngeempfehlung durchzuführen um den Bedarf Ihres Bodens mit einer professionellen Düngeempfehlung zu bestimmen. Oft reicht es dann, nur eine Düngerkomponente zu geben, anstatt einen Volldünger zu kaufen.)

Was sind Hornspäne?

Hornspäne werden aus gemahlen Hörnern oder Hufen von Tieren wie Rindern gewonnen. Es ist ein organisches stickstoffreiches Material, welches sich deshalb universal zum Düngen im Garten hervorragend eignet.

Aber auch Hornspäne müssen sinnvoll eingesetzt werden, damit sie wirkungsvoll sind. Sie verrotten langsam und setzten dabei fast nur Stickstoff und ein wenig Phosphat frei. Das macht Sie ideal für die jährliche Grunddüngung (Ist eine Grunddüngung nötig?) um Ihren Garten zu versorgen. Da sie aber erst von Bodenlebewesen langsam zersetzt werden müssen, sollten Hornspäne früh im Gartenjahr eingesetzt werden.

Die Wirkungszeit von beträgt mehrere Wochen, bzw. Monate. Das ist von der Geschwindigkeit des Verrottungsprozesses Abhängig, also der Feuchtigkeit und Temperatur im Boden, sowie der feinheit des Hornmehls.

Warum haben Hornspäne so eine lange Wirkung ?

Hornspäne sind ein rein natürlicher und organischer Dünger. Der Stickstoff bzw. die Nährstoffe werden erst nach und nach dem Boden zugeführt. Der Verrottungsprozess – je nach Qualität der Hornspäne, Temperatur und Feuchtigkeit unterschiedlich kann sich über mindestens 1-2 Wochen aber auch Monate hinziehen. So ist ist ein Verbrennen Ihrer Pflanzen durch Überdosierung in der Regel nicht möglich. (Achtung, dass bedeutet nicht, das es nicht möglich ist, Ihren Garten überzuversorgen)

Hornspäne als Dünger

Sie können die Hornspäne ganzjährig als Dünger benutzen.

Saatgut

Wenn es möglich ist, empfehlen wir Ihnen den Dünger vor der Saat bzw. vor der Anpflanzung in den Boden einzuarbeiten und damit eine frühzeitige Wirkung zu erzielen. Die Nährstoffe werden so parallel zum Wachstum der Pflanze zur Verfügung gestellt. Der Boden sollte beim Einarbeiten am besten etwas feucht sein.

Wollen Sie eine Pflanze setzen, so heben Sie wie gewohnt ein Loch aus und geben Sie etwas von dem Hornspäne-Dünger (und Wurmhumus ) in das Loch. Dann geben sie einfach etwas Wasser hinzu, setzen die Pflanze ein und schütten das Loch mit der ausgegrabenen Erde wieder zu. Jetzt wird der den Boden leicht festgedrückt.

Tipp:

Hornspäne-Dünger können Sie auch an ihrem Kompost beimengen. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen wird so der Verottungsprozess des Komposthaufens beschleunigt und zum anderen erhöht sich der Nährstoff-Gehalt in der fertigen Komposterde. Soll es schneller gehen, kann Hornmehl eingesetzt werden. Dieses ist viel feiner gemahlen und zersetzt dadurch schneller. Die Depotwirkung entfällt allerdings.

Was benötigen Ihre Pflanzen? Mangelerscheinungen leicht erkennen.

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Kanadischer Tauwurm
Angler Infos

Tauwürmer sammeln

Es gibt viele Arten Tau- und Regenwürmer selber zu sammeln. Manche sind gefährlich (Ihr wisst, welche ich meine), bei manchen ist es nötig Nachts im Garten herum zu schleichen. Hier stelle ich mal die – meiner Meinung nach – einfachste Art vor Tauwürmer zu fangen. Die Kaffee Methode.

Es ist nicht viel nötig für diese Falle:

Regenwurm Falle
Etwas Kaffeesatz ist völlig ausreichend
  • Kaffeesatz
  • ein Stück Wellpappe
  • Steine zum beschweren

Jetzt braucht man nur nur eine Stelle von der man weiß, dass es dort Tauwürmer gibt. Das ist gar nicht immer so einfach. Am besten versucht man es unter Laubbäumen, oder in der Nähe eines Komposthaufens. Dort wird man dann allerdings auch Kompostwürmer mit „fangen“, welche den Kompost umsetzten. Die Regenwurm Haufen verraten die Würmer dann schon.

Regenwurm Haufen
Regenwurm Haufen

Wenn man die Stelle ausgemacht hat, verteilt man den Kaffeesatz auf einer etwa Tellergroßen Fläche. Der Kaffeesatz sollte am besten nass sein und kann ruhig schon etwas älter sein. Manche mischen ihn mit etwas Komposterde, aber das ist nicht zwingend nötig.

Tauwurm Falle

Jetzt wird die Wellpappe über dem Kaffeesatz gelegt und mit den Steinen beschwert. Jetzt heist es sich etwas in Geduld üben.

Tauwürmer sammeln

Nach 2-3 Tagen (manchmal auch etwas länger) kann man schon mal kontrollieren. Mit etwas Glück finden sich jetzt ein paar Tauwürmer unter der Wellpappe. Das ist ein gutes Zeichen! Schnell die Würmer aufsammeln und die Pappe wieder hinlegen. Ab jetzt kann die Pappe jeden Tag kontrolliert werden. Wenn der Kaffeesatz regelmäßig erneuert wird, lassen sich so eine gute Menge Tauwürmer mit wenig Aufwand fangen.

Tauwürmer sammeln

Unser Tip: Tauwürmer haben einen Vermehrungszyklus von 2 Jahren. Also suchen Sie am Wegesrand, an Alleen und an Teichufern nach guten Stellen. Dem eigenen Garten die Population von Tauwürmer zu dezimieren wirkt sich auf Dauer schlecht auf die Beete aus.

Natürlich kann man die Tauwürmer auch bei uns bestellen .

Für weitere Anglertips und Rabatte, tragt Euch für den Angler Newsletter ein und erhaltet einen 10% Gutschein für den nächsten Einkauf.

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