Wurmkiste mit Kompostwuermern
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Kompostieren mit Würmern richtig geplant

Jeder Hobbygärtner weiß, wie wichtig fürs Gedeihen von Blumen und Gemüse oder Pflanzen generell das Erdreich ist. Dass alle wichtigen Nährstoffe aus dem Boden, in dem die Pflanzen gedeihen sollen, auch wirklich enthalten sind und sich der Boden grundsätzlich gut eignet. Denn zwar gibt es etliche Blumen und Pflanzen, die einen kargen Boden bevorzugen um zu wachsen, doch das Gros im Garten möchte richtig guten Humus und Muttererde.

Doch ständig in den Baumarkt zu fahren und Muttererde und Humus zu kaufen ist auf Dauer nicht nur ein lästiges Unterfangen, sondern kann auch, je nach benötigter Menge, richtig teuer werden. Natürlicher und auch umweltbewusster und leichter ist es vielmehr, dass man sich seinen ganz eigenen Kompost selbst machen lässt. Im eigenen Garten und durch die Mitarbeit von Regenwürmern. Denn sie sind die Stars des Kompostes und schlussendlich auch diejenigen, die dafür sorgen dass es am Ende einen guten und nährstoffreichen Boden für den Garten gibt.

Kompost selbst gemacht

Schon immer bevorzugten Hobbygärtner einen Komposthaufen und die dadurch entstehende, gute Komposterde, um ihre Pflanzen damit zu beglücken. Im kleinen Rahmen, in einer Ecke des Gartens wurde einfach oftmals nur ein bloßer Haufen, meist ohne Einrahmungen oder Begrenzungen aufgeschüttet und man brachte dort Gemüsereste, Obstreste, sowie vor allem Kaffeemehl und Eierschalen hin. Manchmal sogar auch der Abfall der Nachbarn, die vom Kompostieren des Gärtners wussten. Auf diese Weise entstand ein gutes und nährstoffreiches Erdreich.

Noch heute wird auf diese Weise kompostiert, allerdings behilft man sich mittlerweile einiger cleverer Entwicklungen in Sachen Kompostier-Möglichkeiten (hier dazu mehr). Da wären dann aber auch die fleißigen, natürlichen Helfer, die Regenwürmer. Sie sind es, die für Durchlüftungen innerhalb des Kompostes sorgen und auch fürs Auflockern der Erde. So können die Fäulnis- und Zersetzungsprozesse noch besser in Gang gebraucht werden und wichtige Nährstoffe werden auf diese Weise quasi schon so vorbereitet, dass sie den Kompost zusätzlich mundgerecht beliefern können. Diese kleinen Helfer sind also Gold wert bei der Anlage eines Kompostes und ein wichtiger Bestandteil im Kreislauf der Natur.

Humus und Kompost

Als Humus bezeichnet man die eigentliche Gesamtheit aller abgestorbenen Substanzen, die rein organisch sind. Heruntergefallene Äste und Zweige im Wald, Moose und Laub und mehr. Somit ergibt sich beim Humus ein sehr nährstoffreiches Gemisch aus vielen organischen Stoffen aus pflanzlicher, tierischer und mikrobieller Konsistenz. Humus kann aber zunächst auf dem Kompostier-Haufen entstehen. Denn auch hier unterliegt das Ganze des permanenten abbauen der Substanzen und auch vieler Aufbauprozesse. Organische Überreste, wie man sie auf dem Komposthaufen findet unterliegen letztlich der gleichen Verwertungsform. Doch: Während die Komposterde teils noch nicht völlig zersetzt ist und viele Bestandteile und Nährstoffe noch erhalten sind, so sind sie beim natürlichen Humus gänzlich so zersetzt, dass am Ende das besondere, nährstoffreiche Substrat entsteht, dass durch den durchgängigen Kompostier-Prozess als Konzentrat quasi übrigbleibt. Da man aber die Erde als solche vom Kompost zu Hauff für seine Pflanzen benötigt, wird dieser Vorgang teils nicht bis zum Schluss durchgeführt, was aber den Nährstoffgehalt des Kompostes nicht im Geringsten verändert.

Wo kompostiert man am besten und warum mit Würmern?

Es sollte ein schattiges Plätzchen sein. Denn zu viel und zu starke Sonneneinstrahlung trocknet schnell das Ganze aus. Zwar benötigt der Kompost für den Zersetzungsprozess auch die Wärme, doch Hitze eher weniger. Damit das Erdreich sich im Laufe der Nutzung nicht nach außen seitlich verschiebt, sollte man auf jeden Fall einen eingerahmten und manchmal sogar verschlossenen Kompost einrichten.

Wurmkisten Auswahl

Nun kommen die Würmer ins Spiel: Jeder weiß, dass Regenwürmer im Garten immer gute Helfer sind, um das Erdreich auflockern zu können und dadurch mehr Sauerstoff und auch Nährstoffe hinein gelangen können. Der rein natürliche Ablauf des biologischen Prozesses beim Kompostieren mit Würmern ist ein Segen für jeden Kompost und beschleunigt den Zersetzungsprozess um ein Vielfaches. Die Würmer ernähren sich von den Zutaten im Erdreich des Kompostes und geben dem Ganzen am Ende dann das I-Tüpfelchen auf, indem sie den wertvollen Wurmhumus herstellen. Sie durchdringen dabei den ganzen Komposthaufen bis zum Boden und können dort prima überlegen. Eine Art Schlaraffenland für Würmer und für den Hobbygärtner die besten und auch einfachsten Mitarbeiter des Gartens.

Die Wurmfarm

Man kann als Gärtner, mit dem Vorhaben zu kompostieren und dabei auf den Einsatz der fleißigen Würmer zu setzen, ohne Weiteres eine Wurmfarm einrichten. Auch hier sind Kompostboxen sehr hilfreich, denn eine gut funktionierende Wurmfarm besteht in der Regel aus mehreren Ebenen. So werden teils Kisten übereinander aufgesetzt, im oberen Bereich werden die Kompostabfälle eingegeben, unten befindet sich am Ende der von den Würmern schon verarbeitete, fertige Kompost. So hat man schon den Grundstein für die perfekte Wurmfarm gelegt, im kleinen Stil geht es auch anders: Als erste Schicht von unten nutzt man eingeweichtes Papier, Papp- oder Eierkartonschnipsel. Auch Strohmist von Pferden kann genommen werden. Als zweite Schicht legt man die erste Kompostwurm-Population. Bei der dritten Schicht legt man eine dünne Schicht Gemüsereste einfach on top, fertig.

Dieser Beitrag wurde von uns geschrieben und von KI formatiert. Unsere KI Richtlinie.

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Pferdemist in Schubkarre
Pferdemist Entsorgen

Kompostwürmer sparen Zeit und Geld …

… wenn Sie einen Pferdemisthaufen haben

Egal ob Sie bereits eine Mistplatte besitzen auf der Sie den Mist lagern oder den anfallenden Mist abfahren lassen: Kompostwürmer sparen Ihnen Geld.

Egal, ob Sie bereits eine Mistplatte besitzen, auf der Sie den Mist lagern, oder ob Sie den anfallenden Pferdemist in einer Mist-Kompost-Wanne (MiKoWa) kompostieren: Kompostwürmer können Ihnen nicht nur den Arbeitsaufwand erleichtern, sondern auch Kosten sparen.

Die Fähigkeit dieser fleißigen Regenwürmer (Eisenia fetida Wikipedia), organisches Material schnell zu Erde zu verarbeiten, können sich alle Pferdehalter zunutze machen.

Pferdemist in Schubkarre
Pferdemist in Schubkarre

Kosten sparen: Weniger Abholung oder Dünger selbst herstellen

Wenn Sie langfristig Kosten sparen möchten und die große Menge an Pferdemist weniger häufig entsorgen wollen, empfehlen wir, Ihren Misthaufen mit einer Mindestmenge von 6000 Kompostwürmern (Eisenia-Mix) zu versorgen – eine Art „Booster“ für Ihren Misthaufen (bei bis zu 36 Pferden; besser 6000 Stück pro Pferd damit die Vermehrung optimal abläuft).

Kompostwürmer: Aktiv und pflegeleicht

Die Investition lohnt sich bereits im ersten Jahr (abhängig von den Abholungskosten). Binnen kurzer Zeit beginnen die Kompostwürmer, die Hinterlassenschaften Ihrer Pferde zu verarbeiten und in wertvollen Wurmhumus zu verwandeln. Sobald sich die Würmer an die neue Umgebung gewöhnt haben und mit der Vermehrung beginnen, geht der Kompostierungsprozess erstaunlich schnell voran.

In den ersten 9 Monaten lässt sich das Volumen des Misthaufens um ca. 10 % reduzieren. Ab dem zweiten Jahr sind die Würmer so fleißig, dass das Volumen phasenweise kaum noch wächst.

So funktioniert die Wurmkompostierung von Pferdemist

Damit die Kompostwürmer effektiv arbeiten, sollte der Misthaufen eine große Oberfläche haben, und der neu hinzugefügte Mist sollte flach geschichtet werden, da die Würmer hauptsächlich in den obersten 20 cm aktiv sind. Lassen Sie die Würmer dort ungestört arbeiten. Dank ihrer natürlichen Vermehrung müssen Sie nur einmal investieren.

Die Vorteile der Wurmkompostierung

Mit Kompostwürmern profitieren Sie in vielerlei Hinsicht: Während die natürliche Fermentation in den tieferen Schichten weiterläuft, verarbeiten die Würmer in den oberen Schichten den Mist, was eine schnelle Volumenreduktion ermöglicht. Dadurch muss der Mist seltener abtransportiert werden, was Ihnen Zeit und Kosten spart.

Kompostwürmer verwandeln den Mist mit Hilfe von Rottebakterien in wertvollen Humus – ein konzentrierter Bio-Dünger, der ohne störenden Geruch entsteht.

Kosten sparen durch Wurmkompostierung

Wie viel Geld Sie tatsächlich sparen können, zeigen wir in unserer interaktiven Tabelle. Damit können Sie die Kosten anhand Ihrer individuellen Werte kalkulieren.

Pferdemist Entsorgen Kosten errechnen
Kosten für die Pferdemistentsorgung berechnen

Wenn Sie im Frühjahr rund 6.000 Kompostwürmer einsetzen, haben Sie bis Ende September bereits um die 50,000 dieser fleißigen Helfer in Ihrem Misthaufen. Im darauffolgenden Jahr vermehren sich die Würmer auf hunderttausende und verarbeiten wöchentlich viele Kilo Mist. So können jedes Jahr zwischen 10 und 25 % des Pferdemistes allein durch Wurmkompostierung zersetzt werden – das bedeutet, dass bis zu jedem fünfter Abholtermin entfallen kann!

Die Kompostwürmer über den Winter erhalten

Um sicherzustellen, dass Sie bei der Entsorgung des Mistkompostes keine Würmer versehentlich entfernen, empfiehlt es sich, die obere Schicht – in der sich die Würmer befinden – zur Seite zu schieben und diese später als Startsubstrat wieder auf die geleerte Fläche auszubringen.

Eisenia Kompostwürmer sind verwandt mit Tauwürmern
Kompostwürmer sind verwandt mit Tauwürmern

In der mitgelieferten Anleitung steht, wie Sie die Würmer über den Winter bringen, das Abfahren vereinfachen und die Arbeit der Würmer noch weiter optimieren können. Würmer sind sehr hilfsbereit!

Die Vorteile von Wurmhumus aus Pferdemist als Dünger

alls Sie den Pferdemist als Wirtschaftsdünger auf landwirtschaftlichen Flächen nutzen, erhalten Sie durch die Wurmkompostierung einen hochwertigen, nährstoffreichen Dünger. Dank der aeroben Kompostierung (mit Sauerstoff) durch die Würmer sind die Nährstoffe im Wurmhumus stabiler gebunden und für die Pflanzen besser verfügbar als bei fermentiertem Mist. Dies führt zu einer Verbesserung der Bodenqualität, des pH-Werts und der Ernteerträge.

Wurmhumus Kompost aus Pferdemist
Wurmhumus: Kompost aus Pferdemist

Die Vorteile vom Kompostieren mit Würmern

  • Kostenersparnis: Weniger Abholtermine durch reduzierte Mistmenge.
  • Effiziente Volumenreduktion: Jährliche Reduktion des Misthaufens um 10–25 %.
  • Geruchsneutraler Bio-Dünger: Wurmhumus entsteht ohne störende Gerüche.
  • Hohe Nährstoffqualität: Stabil gebundene Nährstoffe im Wurmhumus, ideal für Pflanzen.
  • Nachhaltige Bodenverbesserung: Bessere Bodenqualität und Ertragssteigerung durch Wurmhumus.
  • Geringer Pflegeaufwand: Würmer vermehren sich von selbst und benötigen keine Zusatzpflege.
  • Einfache Handhabung: Einmalige Investition und flaches Aufschichten des Mistes genügt.
  • Ganzjährige Nutzung: Würmer überleben den Winter und setzen ihre Arbeit fort.

Am schnellsten wird der Pferdemist in der MiKoWa kompostiert

MiKoWa Pferdemist Komposter mit Pferd auf Wiese
MiKoWa Pferdemist-Komposter

Wenn Ihnen die Pferdemistverwertung per Wurmkompostierung gefällt, dann legen wir Ihnen außerdem unsere MiKoWa ans Herz: ein ausgeklügeltes System zur schnellen und ökologischen Nutzbarmachung von Pferdemist. Dabei entsteht kein Geruch und zu 100 % Wurmhumus. Mehr dazu, wie man Pferdemist mithilfe der MiKoWa kompostiert, finden Sie hier.

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Tigerschnegel
Naturgarten

Was sind Tigerschnegel eigentlich?

Bei Tigerschnegeln handelt es sich nicht etwa um Tiger oder mit ihnen verwandte Artgenossen, sondern ganz im Gegenteil!… und viel kleiner. Tigerschnegel sind mit Nacktschnecken verwandte Weichtiere, die sich in Gärten als äußerst effektive Nützlinge einsetzten lassen – zum Beispiel unter anderem als Schneckenjäger.

Der Tigerschnegel, oder auch lateinisch als Limax maximus bezeichnet, ist im Volksmund auch als großer Schnegel, große Egelschnecke oder aber auch einfach als Tigernacktschnecke bekannt. Seinen Namen verdankt er vermutlich seiner Erscheinung.

Auffällig ist hier vor allem das gut erkennbare Leopardenmuster. Beim Tigerschnegel handelt es sich nämlich um eine zehn bis 20 Zentimeter lange Nacktschnecke aus der Familie der Schnegel. Wer jetzt allerdings auf die Suche nach Tigerschnegeln gehen möchte, muss an dieser Stelle leider enttäuscht werden. Denn Tigerschnegel bekommen die Menschen nur vergleichsweise selten zu Gesicht. Dies liegt unter anderem daran, dass ihre Population zumeist sehr gering ist und sie dazu noch nachtaktiv sind. Den Tag verbringen sie am liebsten an schattigen und vor allem kühlen und gut geschützten Stellen unter Pflanzen oder Holzbrettern und Steinen.


Interessanterweise gehört der Tigerschnegel zu den beliebtesten Nacktschnecken. Genau das wird auch an der Auszeichnung zum „Weichtier des Jahres 2005“ deutlich, die er Tigerschnegel erhielt.
Doch wieso ist dieses Tier eigentlich so viel beliebter als seine Verwandten, die einheimischen, bekannteren Nacktschnecken? Dieser Umstand liegt vor allem daran, dass Tigerschnegel am liebsten totes oder faules Pflanzenmaterial verspeisen und auch nicht davor zurückscheuen, sich parallel dazu auch von toten oder lebendigen Nacktschnecken, Kot, Pilzen, Moos und Algen zu ernähren. Dies alles macht den Tigerschnegel zu einem mehr als nützlichen Helfer in Ihrem heimischen Garten oder Biotop, der dem Befall von Schädlingen vorbeugen oder zumindest entgegenwirken kann.

Merkmale von Tigerschnegeln

Die Zahl der Tigerschnegel in Deutschland geht derzeit leider stark zurück, da sie durch uns Menschen vernichtet werden oder als Vogelfutter verenden.
Sollten Sie dennoch einmal einen Tigerschnegel erblicken, dann erkennen Sie ihn vor allem an seinem extravaganten Kleidungsstil. Mit ihrem auffälligen und fast schon bedrohlichen Leopardenmuster müssen Sie zwar keine Angst vor dem Schnegel haben, dennoch sollten Sie den Kontakt mit dem Tier meiden, damit Sie dem Tigerschnegel nicht zu viel Stress zumuten.
Immerhin steht die Tierart kurz vor der Aufnahme in die Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Möchten Sie dennoch einmal eines dieser Exemplare zu Gesicht bekommen, dann sollten Sie sich vor allem nachts auf die Suche begeben, da Tigerschnegel nachtaktive Tiere sind. Sie sind heute auch oft klassische Zivilisationsfolger und fühlen sich gerade in Menschennähe sehr wohl. Dennoch: bei Tigerschnegeln handelt es sich eigentlich sogar um Wildtiere, die im Wald beheimatet sind. Zu finden sind die Schnegel in erster Linie in Ihrem Komposthaufen, aber auch an morschen Bäumen unter Rinden, Laub oder holliegenden Steinen, aber auch in Kellern und Industrieruinen. Wenn Sie also sich und Ihrem Garten etwas Gutes tun wollen, dann holen Sie sich diesen Entsorgungsspezialisten auf Ihr Gelände!

Der Limax maximus, oder auch der Tigerschnegel, erreicht durchschnittlich und voll ausgestreckt eine Länge von circa 13 Zentimetern, kann aber auch insgesamt eine Maximallänge von 20 cm erreichen. Die Tiere weisen am ganzen Körper, aber vor allem im Bereich des Mantelschildes ein unregelmäßiges und auffälliges Fleckenmuster auf. Dabei schwankt die Zahl der Flecken von Tier zu Tier sehr stark.


Auch einfarbige und fleckenlose Tiere sind durchaus keine Seltenheit. Diese werden dann vom Laien vergleichsweise schwer erkannt. In einem solchen Fall spricht man von der „Varietät unicolor Heynemann“ oder Varietät candda Lessona Pollonera“.

Der Mantelschild nimmt, gemessen an der Gesamtlänge des Tieres, ungefähr ein Drittel der Körperlänge ein. Auch das Atemloch des Tigerschnegels findet sich direkt an der rechten Seite hinter der Mitte des Mantelschildes. Erkennbar ist es daran, dass es oft etwas dunkler als seine Umgebung umrandet ist. Als Verwandter der heimischen Nacktschnecke sondert auch der Tigerschnegel Schleim ab. Dieser ist dann allerdings farblos und relativ zäh.
Wie bei allen Schnegeln handelt es sich auch beim Tigerschnegel um ein Zwitterwesen, d.h. das alle Exemplare sowohl über einen männlichen und auch einen weiblichen Genitaltrakt verfügen. Dabei ändert sich nicht nur die Größe, sondern auch die Farbe der Zwitterdrüse mit dem Alter oder aber auch der sexuellen Aktivität des jeweiligen Tieres. Während sie bei jüngeren Tieren eher groß und braun erscheint, ist sie bei älteren Artgenossen eher klein, zungenförmig und beinahe schwarz.


Besonderheiten des Tigerschnegels

Wie schon erwähnt, handelt es sich beim Tigerschnegel zwar um einen Artgenossen bzw. Verwandten der einheimischen Nacktschnecke, dennoch gibt es ein paar Besonderheiten zu beachten.

Der eher wärmeliebende große Tigerschnegel war nämlich nicht immer in unseren Breiten beheimatet. Ursprünglich stammt er aus wärmeren Regionen in Südeuropa. Mittlerweile hat er sich doch in ganz Mitteleuropa ausgebreitet, steht allerdings dennoch fast vor der Aufnahme in die Liste der bedrohten Tierarten.

Sollten Sie also Tigerschnegel, ganz deutlich an ihrem Leopardenmuster zu erkennen, in Ihrem Garten bzw. Komposthaufen entdecken, dann ist das kein Grund zur Sorge. Vielmehr können Sie sich freuen, denn Tigerschnegel sind ausgesprochene nützliche und effektive Helfer. Sie sind nicht nur besonders effektive Schneckenjäger, die ihren artverwandten Nacktschnecken in Ihrem Garten an den Kragen gehen, sondern auch echte Entsorgungsspezialisten. Bei ihrer Jagd auf andere Schnecken scheuen sie auch nicht davor zurück, größere Exemplare zu überwältigen.


Sollten Sie also aktuell ein Schnecken-Problem haben, könnten Tigerschnegel ein natürliches Mittel dagegen darstellen. Sie fressen nämlich nicht nur ihre Artgenossen -ganz gleich welcher Größe-, sondern reduzieren auch effektiv die Population der anderen Schnecken, da sie sich sogar von den Eiern der Nacktschnecken ernähren. Aber auch Aas, abgestorbene Pflanzenteile sowie Pilze stehen auf ihrer Nahrungsliste. Bestellen Sie sich ganz einfach und bequem von Zuhause aus die Tigerschnegel online. Doch bitte beachten Sie, dass Schnecken immer noch Wildtiere sind und Sie nicht als Kuschel oder Haustiere geeignet sind. Auch wenn Kinder hier oftmals anderer Meinung sind: Schnecken, egal, welcher Art, gehören nach draußen.

Sollten Sie weiterführende Fragen bezüglich des Umgangs mit Schnecken haben, dann finden Sie im Web oder in den vielen und einschlägigen Fachlektüren umfassende Informationen zum Thema. Wenn Sie Tigerschnegeln in Ihrem Garten ein Zuhause bieten und deren positive Eigenschaften nutzen möchten, um beispielsweise einer Schneckenplage entgegenzutreten, dann beachten Sie bitte folgende Regeln.

Lebensraum für den Tigerschnegel schaffen – so geht’s!
Tigerschnegel sind absolut standorttreu. Damit sie mit der Zeit auch Kolonien gründen, ist es wichtig, dass man den Tigerschnegeln geeignete Unterschlüpfe und Rückzugsmöglichkeiten einrichtet. Also keinesfalls einfach nur im Gartenaussetzen und darauf warten, dass die Tiere der Lage alleine Herr werden!
Was kann ich tun, damit ich einen geeigneten Lebensraum für Tigerschnegel schaffe?
Geeignete Unterschlüpfe sind vor allem schattige und feuchte Stellen unter Gehölzen, die Sie mit locker aufgeschichteten Hochlochziegeln oder alten Holzbrettern versehen. Diese können Sie dann mit Reisig oder verrottendem Laub überschütten und so ein „flauschiges“ Plätzchen zu schaffen. Hier werden sich Ihre Tigerschnegel sicherlich besonders wohlfühlen und niederlassen.

Achten Sie auch darauf, dass die Tiere nur einen begrenzten Aktionsradius einhalten. Dieser liegt in der Regel im Umkreis von fünf bis zehn Metern um ihren Bau bzw. die Heimat oder das Quartier. Hier ist also eine strategische Platzierung der Unterschlüpfe von Vorteil.
Suchen Sie sich also am besten einfach eine zentrale Stelle in Ihrem Garten aus und fangen Sie mit der Schaffung der idealen Bedingungen an. Sind die Lebensumstände in Ihrem Garten optimal, dann wird sich der Tigerschnegel kontinuierlich vermehren.
Mit gut eineinhalb Jahren erreichen die Tiere ihre Geschlechtsreife und können sich fortpflanzen. Sie werden im Durchschnitt bis zu drei Jahre alt. Da es sich bei dem Tigerschnegel um ein Zwitterwesen handelt, kann jeder von ihnen zwei Mal im Leben Eier legen.

… und dann auch sogleich 100 bis 300 Stück, die sich auf zwei bis vier Gelege verteilen. Nach einer relativ kurzen Entwicklungszeit von drei bis vier Wochen schlüpfen die neuen Jung-Schnegel aus ihren Eiern. Zunächst sind sie nur weiß und erhalten nach ungefähr einer Woche ihre ersten Flecken und die bekannte Optik. Damit sich die Tigerschnegel in Ihrem Garten gut vermehren, sollten Sie darauf achten, dass Sie die neu angesiedelten Tiere mit ausreichend eiweißreicher Nahrung füttern. Am besten zerschneiden Sie hierfür Champignons, die Sie dann ausgiebig um den Unterschlupf der Tiere verteilen. Ansonsten fressen Tigerschnegel aber auch gerne:


• Pilze und Blätter
• Algen und Moos
• tote und lebendige Nacktschnecken
• Gemüse: beispielsweise Kohlrabi, Gurken, Möhren, Salat, Zucchini, Auberginen, Tomaten und vieles mehr.

Sind die Bedingungen optimal erfüllt und fühlt sich der Tigerschnegel wohl in seinem neuen Zuhause, dann sollten Sie mit der Zeit einen raschen Anstieg in der Population und einen Rückgang der ungeliebten Nacktschnecken feststellen können. Die Tigerschnegel Nachkommen werden dann für ein angemessenes, ökologisches Gleichgewicht zwischen einheimischen Nacktschnecken und Tigerschnegeln sorgen.

Beachten Sie aber, dass Sie nach der Ansiedlung von Tigerschnegeln auf sämtliche Produkte zur Bekämpfung (wie beispielsweise Schneckenkorn) Ihres Schneckenproblems verzichten sollten, da diese nicht nur für Nacktschnecken, sondern auch für Ihre Tigerschnegel giftig und tödlich sind.

Ebenfalls zu beachten ist, dass Sie die Schnecken bzw. Tigerschnegel nicht direkt mit Ihren Händen berühren sollten. Dies hat nicht nur den Grund, dass Sie die Tiere vor eventuellen Stresssituationen bewahren, sondern auch, dass Sie sich selbst vor schädlichen Keimen schützen.

Wenn es unbedingt sein muss, dann nutzen Sie jedoch hierzu immer Handschuhe. Eine weitere Alternative, für den Fall, dass Sie die Tigerschnegel umsetzen müssen: versuchen Sie es am besten mit Holzbrettern, auf denen Sie die Schnecken hin und her wandern lassen. Die Schleimschicht der Tigerschnegel, die in erster Linie der Fortbewegung der Tiere dient, ist aber auch zusätzlich noch ein empfindlicher Schutzfilm, der idealerweise möglichst unberührt bleiben sollte. Nicht nur, weil der Schleim mit Keimen versetzt ist, sondern auch weil sich der Schleimfilm nur recht schwer von der eigenen Haut wieder entfernen lässt, sollte ein Hautkontakt unbedingt vermieden werden.

Schützen Sie also sich selbst und das Tier. Sollte es allerdings doch einmal zum unfreiwilligen Hautkontakt gekommen sein, dann versuchen Sie am besten die zähflüssige Masse mit Spülmittel (und nicht mit Seife) von Ihrer Haut abzuwaschen.

Da Tigerschnegel nicht nur die idealen Helfer bei Schnecken-Problemen darstellen, sondern auch nützliche Entsorgungshelfer für Ihren Kompost sind, sind sie auch in Fachkreisen sehr beliebt. Wenn Sie sich nun auch Tigerschnegel für Ihren Garten vorstellen können, dann haben Sie zwei Optionen:

  1. Sie kaufen sich die Tigerschnegel beim Händler vor Ort/online
  2. Sie züchten sich selbst ein paar Tigerschnegel in einem heimischen Terrarium. Doch im Gegensatz zu Reptilien, die Sie in Terrarien halten können, sollten Sie die Tigerschnegel nur zur Zucht in dem Glaskasten halten und die Tiere schnellstmöglich in Ihrem Garten aussiedeln. Denn die Haltung in Terrarien bekommt den meisten Schnecken auf Dauer nicht wirklich gut. Hier ist vor allem zu beachten, dass die Tiere aus einem weitgehend ausgeglichenem Ökosystem entstammen. Die Zucht im Terrarium sollte allerdings nur als Nachzucht in Betracht gezogen werden, wenn Sie im Garten nicht über die nötigen Möglichkeiten verfügen. Im Terrarium sind allerdings Sie alleine für die klimatischen und weiteren Bedingungen verantwortlich, damit die Tiere nicht verenden.

Fazit – Tigerschnegel im Garten ansiedeln?

Nacktschnecken können für Hobbygärtner und Gärtner zum Problem werden und diese zur Verzweiflung bringen. Wenn Sie also Ihren Salat und andere Kostbarkeiten vor diesen kleinen Räubern schützen wollen, Ihnen die „chemische Keule“ zu rabiat ist, dann könnte diese einfache und natürliche Lösung Abhilfe schaffen. Es gibt zwar viele Bekämpfungsmittel unterschiedlicher Arten mit verschiedenen Erfolgsquoten, aber der Tigerschnegel stellt von allen das natürlichste und vielleicht auch effektivste Mittel dar.
Auch Organisationen wie der NABU raten mittlerweile bei besonders starkem Befall zur Ansiedlung von natürlichen Fressfeinden. Und der Tigerschnegel macht seinem Raubtier-Look dabei auch alle Ehre.

Nach relativ kurzer Zeit ist der Schnegel geschlechtsreif und pflanzt sich dann fort. Zwar stellt diese Methode der Schädlingsbekämpfung nicht unbedingt die schnellste Möglichkeit dar, Ihrem Problem entgegen zu treten, aber auf lange Sicht sorgt sie für ein ausgeglichenes Ökosystem in Ihrem Garten und bekämpft wirkungsvoll Ihr Schneckenproblem.

Für den Fall also, dass Ihnen Nacktschnecken auf den Pflanzen das Leben schwer machen, könnte das Ansiedeln eines natürliches Fressfeindes, wie dem Tigerschnegel, Ihr Mittel der Wahl sein.

Dieser Beitrag wurde von uns geschrieben und von KI formatiert. Unsere KI Richtlinie.

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Amberbaum
Naturgarten

Das geheime tun der Würmer

Die Würmer, oft als einfache Kreaturen betrachtet, sind in Wirklichkeit Gartenhelden. Diese kleinen nützlichen Kriechtiere spielen eine entscheidende Rolle für die Bodengesundheit. Wie können also Pflanzen und Bäume in den Garten integriert werden, um diesen kleinen Freunden ein wahres Paradies zu bieten? Machen wir uns auf eine spannende Reise!

Amberbaum
Amberbäume un Würmer vertragen sich gut

Amberbaum – ein Hingucker mit Mehrwert

Ohne Zweifel ist der Amberbaum (Liquidambar styraciflua) eine der schönsten Ergänzungen zu jedem Garten. Aber wusstest du auch, dass er für Würmer unglaublich vorteilhaft ist? Mit seinen tiefen Wurzeln lockert dieser Baum den Boden, wodurch die Würmer leichter durchkommen können. Darüber hinaus fallen seine Blätter im Herbst ab und bieten so eine großartige Nahrungsquelle für die Würmer.

Doch der Amberbaum ist nicht nur für Regenwürmer ein Segen. Für jeden Gartenliebhaber ist er eine wahre Augenweide, besonders im Herbst, wenn die Blätter in einem spektakulären Farbspiel von Rot, Orange und Purpur leuchten. Ein kleiner Tipp: Plant den Amberbaum an einem sonnigen Standort, um sein volles Potenzial zu entfalten!

Blumenparadies für kleine Kriecher

Blumen sind nicht nur für die Augen eine Freude, sondern auch ein Fest für Würmer. Insbesondere tiefwurzelnde Blumen wie die Königskerze oder der Wiesenknopf können den Boden durchbrechen und es Würmern ermöglichen, sich leichter zu bewegen. Zusätzlich bieten abgefallene Blätter und Blütenreste Würmern eine köstliche Mahlzeit.

Du fragst dich, welche anderen Pflanzen in diesem Kontext nützlich sind? Pflanzen wie Ringelblume, Kornblume und Schafgarbe sind nicht nur äußerst attraktiv, sondern locken auch andere nützliche Insekten an und sind leicht zu pflegen. Pflanze sie in Gruppen und schaue zu, wie sie deinem Garten Leben und Farbe verleihen, während sie gleichzeitig den Boden für deine wurmartigen Freunde beleben.

Baumlieferservice für den wurmfreundlichen Garten

Bäume sind essentiell für jeden Garten, und ein Baumlieferservice kann dabei helfen, genau die richtigen Bäume auszuwählen und zu pflanzen. Während viele vielleicht denken, dass alle Bäume gut für Würmer sind, gibt es einige, die besonders nützlich sind.

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Wurm Cafe Wurmkiste mit Rettungsinsel für Kompostwürmer
Wurmkisten

Alarm in der Wurmfarm? Kompostwürmer in der Sickerwasserebene

Immer wieder einmal erreicht uns folgende Frage: „Ich finde Würmer in der unteren Auffangebene und teilweise ertrinken diese sogar. Was kann ich tun?“
Um das zu beantworten, erklären wir, warum das passieren kann und wann Handlungsbedarf besteht. Lesen Sie außerdem, wie Sie solche Probleme lösen können und was Sie auf keinen Fall tun sollten.

Das sollten Sie nicht tun!

Sehen Sie bitte davon ab, die Wurmfarm „ausbruchsicher“ zu gestalten. Moskitonetze, Organza-Schichten oder Klebebänder verhindern eine ausreichende Luftzufuhr und bringen unter Umständen schädliche Stoffe in die Kiste. Beispielsweise sind viele Moskitonetze mit Insektiziden behandelt, die nicht nur dem Wurm zu schaffen machen, sondern auch im Sickerwasser und Wurmhumus landen und deren Qualität hochgradig vermindern bzw. sie unbrauchbar machen.

Zudem setzen sich die Öffnungen in den Netzen unweigerlich mit Dreck zu und verschärfen das Problem mit der Luftzufuhr. Wird der Sauerstoff in der Wurmfarm aufgebraucht, beginnt diese, zu stinken und die Kompostwürmer fliehen wirklich. Die hält dann auch kein Klebeband auf.

Warum wandern die Würmer nach unten?

Würmer, die sich in der untersten Ebene befinden, haben sich aus einem bestimmten Grund dorthin begeben. Prinzipiell könnten sie dank des speziellen Designs von allein wieder nach oben wandern!

Warum sie sich aus ihrem Wohn- und Essbereich herausbewegen, kann unterschiedliche Gründe haben.

Szenario 1 – aller Anfang ist schwer
Sie haben die Wurmfarm erst vor kurzem in Betrieb genommen und finden immer wieder dutzende Würmer im Sickerwasserbereich. Sie sehen aus, als seien sie ertrunken und stinken.

Problem: Die Würmer sind noch in der Akklimatisationsphase und gewöhnen sich an die neue Umgebung. Sie sind damit beschäftigt, das neue Substrat für die Kompostierung vorzubereiten und ihre Bakterien überall gut zu verteilen. Das gilt auch für alle anderen Kleinstlebewesen in der Kiste (z. B. Milben, Enchyträen usw.). Der pH-Wert schwankt und es ist alles noch nicht gut eingependelt. In dieser Zeit kann es vorkommen, dass die gefräßigen Würmer nicht genügend geeignetes Futter finden oder es im Substrat zu trocken ist. Auf der Suche nach Futter wandern sie nach unten und sind möglicherweise geschwächt.

Zudem sind die Würmer vom Transport gestresst. In den ersten Wochen kommt es vor, dass bis zu 5 % (also etwa 50 Stück bei einer Startmenge von 1000 Kompostwürmern) frühzeitig sterben. Einen Teil davon findet man typischerweise im Wasser; umgeben von Kameraden, die aufgeregt umherkriechen. In der Regel sind diese Würmer jedoch nicht ertrunken, sondern sie waren so geschwächt, dass sie keine Kraft mehr hatten, sich wieder nach oben zu begeben. Würmer fühlen sich in Wasser wohl, solange dieses genug Sauerstoff enthält. Hungrige und geschwächte Würmer wirken manchmal leblos. Setzt man sie wieder nach oben ins Futter, beginnen sie nicht selten, sich wieder zu regen.

Lösung: Stellen Sie ein geeignetes und ausreichend großes Gefäß unter den Ablasshahn Ihrer Wurmkiste und öffnen Sie diesen. Für die nächsten Wochen lassen Sie den Hahn offen und sorgen so dafür, dass die unterste Ebene trocken bleibt. Das hat zwei große Vorteile: Es kommt mehr Sauerstoff von unten an das Substrat und die Würmer merken, dass hier kein geeigneter Lebensraum für sie ist. Die Neigung, nach unten zu wandern, lässt nach.

Wurm Cafe Wurmkiste mit Rettungsinsel für Kompostwürmer
Unterste Ebene einer Wurmkiste mit mehreren Etagen (Beispiel: Wurmfarm „Wurm Cafe“). Die „Rettungsinsel“ in der untersten Ebene ermöglicht das Hin- und Herwandern zwischen den Etagen.

Szenario 2 – ein guter Standort ist alles
Die ideale Temperatur für Kompostwürmer liegt zwischen 15 und 25 Grad. Sie bevorzugen Dunkelheit. Die Wurmkiste sollte am besten schattig stehen und außerhalb stark beheizter Räume, z. B. auf dem Balkon, im Keller, in der Küche oder im Garten. Wenn plötzlich viele Würmer in die unterste Ebene abwandern, kann dies darauf hindeuten, dass der Standort noch nicht passt bzw. sich daran etwas geändert hat.

Lösung: Ändern Sie den Standort Ihrer Wurmkiste oder ergreifen Sie Maßnahmen, um diesen zu optimieren, zum Beispiel durch gezielte Beschattung.

Wasserhahn Wurmfarm
Der Hahn ermöglicht ein leichtes Ablassen des Sickerwassers/Wurmtees (Modell: Wurm Cafe)

Szenario 3 – auch Würmer haben Gefühle
Sie betreiben die Wurmfarm schon länger und haben einen ganzen Haufen Würmer in der untersten Schicht. Die Würmer wirken dünn und kleiner als sonst. Folgende Ursachen können hier eine Rolle spielen:

  • Eine Gewitterfront ist in der Nähe. Lösung: einfach abwarten
  • Die Würmer haben Hunger. Lösung: mehr füttern
  • Die Würmer suchen Mineralien. Lösung: Zugabe von Mineralfutter
  • In der Nähe vibriert etwas: Waschmaschine, Photovoltaik-Anlage, Festplatten, Motoren … Lösung: abwarten oder (bei andauernder Vibration) Wurmfarm umstellen

Haben Sie Geduld mit Ihren Würmern

Betrachten Sie Ihre Kompostwürmer wie ein Haustier als vollwertige Familienmitglieder und sorgen Sie für optimale Lebensbedingungen. Kontrollieren Sie regelmäßig alle Bereiche der Behausung und haben Sie Geduld, wenn es mal nicht so gut funktioniert. Suchen Sie dann in aller Ruhe nach der Ursache.

Ein paar Würmer, die sich im Sickerwasserbereich aufhalten, sind völlig normal und kein Grund zur Sorge. Auch wenn Sie immer wieder mal einen toten Wurm im Wasser finden, ist das kein Problem. Setzen Sie ihn einfach wieder nach oben in die Kiste, um zu vermeiden, dass er anfängt zu stinken. Im oberen Bereich wird er mitsamt den organischen Abfällen verwertet.

Wir wünschen viel Erfolg mit der Wurmkiste!

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Allgemein

So legen Sie einen Mini-Bienengarten an – Schritt für Schritt

Keine Frage: Bienen fühlen sich meist auf bunten Blumenwiesen mit heimischen Pflanzen besonders wohl. Aber auch dann, wenn Sie „nur“ einen vergleichsweise kleinen Garten Ihr Eigen nennen, haben Sie die Möglichkeit, die Tiere zu unterstützen.

Ein Mini-Bienengarten passt auch auf eine vergleichsweise überschaubare Fläche, zum Beispiel auf einem Balkon. In ihm finden Honig- und Wildbienen dann eine wunderbare Anlaufstelle, wenn es darum geht, Material zum Nisten und/ oder Nahrung zu finden. Bienen brauchen mehr als ausschließlich Blumen. Ein Mini-Bienengarten kann dementsprechend zu einem kleinen Paradies werden.

Löwenzahn Unkraut
Löwenzahn

Was braucht man, um einen Mini-Bienengarten anzulegen?

Bei einem Mini-Bienengarten handelt es sich um ein tolles DIY Projekt, für das es keine außergewöhnlichen Materialien oder viel Aufwand braucht. Dennoch sollten Sie sich natürlich etwas Zeit nehmen, um sicherzustellen, dass Sie auch über einen langen Zeitraum hinweg Freude an Ihrem Garten haben.
Die folgenden Materialien sind unerlässlich:
• ein Pflanzkasten (etwa 20 cm breit und 15 cm hoch, aus schwerem Material, wie zum Beispiel Ton)
• ein etwa 25 cm langer Hartholzscheit
• ein Brett als Regenschutz
• Erde
• ein Schälchen/ Untersetzer
• Stöcke
• Kieselsteine
• Pflanzen, für die sich die Bienen begeistern können
• Bohrmaschine
• Schrauben.

Zusatztipp: Überlegen Sie sich vorher, wo sie Ihren Mini-Bienengarten platzieren möchten und passen sie die Bepflanzung entsprechend an.
Nun kann es auch schon losgehen:


Schritt Nr. 1: Das Bohren der Nisthöhlen
Bohren Sie mit Hilfe der Bohrmaschine Löcher in das Hartholz und achten Sie hierbei auf unterschiedliche Durchmesser. Auch die kleineren Tiere benötigen hierbei mindestens zwei Millimeter. Bohren Sie die Löcher nicht komplett durch, achten Sie aber auch gleichzeitig auf eine ausreichende Tiefe. (Die Löcher müssen später in Richtung Sonne zeigen.) Wenn Sie alle Löcher gebohrt haben, ist es wichtig, alles glatt zu schleifen. Somit reduzieren Sie Verletzungsgefahr die Tiere.


Schritt Nr. 2: Das „Regendach“
Damit die Bienen möglichst vor Regen geschützt sind, braucht ein Mini-Bienengarten auch einen Regenschutz. An dieser Stelle kommt das oben erwähnte Brett ins Spiel. Es wird mit Schrauben an der oberen Seite des Hartholzscheits befestigt. Selbstverständlich sollte es für einen optimalen Schutz ein Stückweit abstehen.

Schritt Nr. 3: Das Befüllen und Bepflanzen

Jetzt ist es auch schon an der Zeit, den Pflanzkasten zu befüllen. Stellen Sie hierzu das Holz mit den Löchern zunächst in den Kasten an den Rand. Achten Sie auch hier wieder darauf, dass die Löcher in Richtung Sonne zeigen. Das Dach sollte parallel zum Boden stehen. Füllen Sie die Erde ein und drücken Sie alles fest. Platzieren Sie die Schale mit etwas Wasser und sorgen Sie dafür, dass sie nicht zu leicht umkippen kann. Sicherheitshalber sollten Sie immer ein paar Äste oder Blätter in die Schale legen. Dies verhindert meist, dass Bienen, die sich zu weit ins Wasser gewagt haben, ertrinken. Nun muss der Mini-Bienengarten nur noch mit „bienenfreundlichen“ Pflanzen bestückt werden. Besonders gut eignen sich hier unter anderem:

• Schnittlauch
• Hornveilchen
• Sonnenhut
• Lavendel
• Ringelblumen.

Meist sind Sie mit heimischen Blumenarten auf der sicheren Seite. Diese sind den Bienen bereits bekannt. Achten Sie zu guter Letzt auch darauf, die Größe der Blumen auf die Größe des Pflanzgefäßes abzustimmen.

Zusatztipp: Entfernen Sie verblühte Pflanzenteile nach dem Herbst nicht direkt. Sie werden von den Bienen gern als Nistunterschlupf genutzt.

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Naturgarten
Allgemein, Naturgarten, Lehrkraft Archiv

Unsere Schulgartenaktion

Schon seit vielen Jahren bietet Wurmwelten mit seiner Schulgartenaktion Unterstützung für viele Schulen an (Hier für ein Schulgarten Paket bewerben). Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur schulischen Bildung. Das Projekt besteht bereits seit 2015. In den Corona-Jahren mussten wir die Aktion leider aussetzen, doch nun sind wir bereit, 2024 in eine neue Runde zu starten.

Ein Schulgarten bietet eine Vielzahl von Vorteilen für Schüler, Lehrer und die gesamte Schulumgebung. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

  1. Praktisches Lernen: Ein Schulgarten ermöglicht Schülern praktische Erfahrungen im Bereich der Pflanzenzucht, Gartenarbeit und Umweltwissenschaften. Dadurch können sie abstrakte Konzepte aus dem Unterricht in der realen Welt anwenden und ein tieferes Verständnis für naturwissenschaftliche Prinzipien entwickeln.
  2. Umweltbewusstsein: Durch die direkte Interaktion mit der Natur lernen Schüler den Wert von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Sie werden sich bewusster über ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung des Schutzes der natürlichen Ressourcen.
  3. Gesundheit und Wohlbefinden: Aktive Gartenarbeit fördert körperliche Bewegung, erhöht die Vitamin-D-Produktion durch Sonneneinstrahlung und reduziert Stress. Ein Schulgarten kann somit zur Gesundheit und zum allgemeinen Wohlbefinden der Schüler beitragen.
  4. Interdisziplinäres Lernen: Ein Schulgarten bietet eine interdisziplinäre Lernumgebung, in der verschiedene Fächer wie Biologie, Chemie, Mathematik, Kunst und sogar Sprachen miteinander verknüpft werden können. Schüler können komplexe Zusammenhänge zwischen diesen Fächern besser verstehen.
  5. Ernährungsbildung: Schüler können den gesamten Prozess der Nahrungsmittelproduktion vom Anbau bis zur Ernte verfolgen. Dies fördert ein besseres Verständnis für gesunde Ernährung, saisonale Lebensmittel und den Wert von frischem Obst und Gemüse.
  6. Gemeinschaftsbildung: Ein Schulgarten fördert die Zusammenarbeit und das Teamwork zwischen Schülern, Lehrern, Eltern und sogar der örtlichen Gemeinschaft. Gemeinsame Gartenprojekte stärken die Bindungen und schaffen eine positive soziale Dynamik.
  7. Kreativität und Problemlösung: Schüler werden ermutigt, kreative Lösungen für Gartenherausforderungen zu finden, wie beispielsweise Schädlingsbekämpfung, Bewässerung und Bodenverbesserung. Dies fördert ihre Fähigkeit zur Problemlösung und zur Anpassung an unterschiedliche Situationen.
  8. Verantwortungsbewusstsein: Die Pflege eines Schulgartens erfordert regelmäßige Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Schüler lernen Verantwortung für ihre Aufgaben zu übernehmen und entwickeln ein Gefühl der Verantwortung für ihre Umgebung.
  9. Naturbeziehung: Ein Schulgarten bietet Schülern die Möglichkeit, eine tiefere Verbindung zur Natur aufzubauen und eine Wertschätzung für die Schönheit und Vielfalt der natürlichen Welt zu entwickeln.
  10. Langfristige Fähigkeiten: Die Fähigkeiten, die Schüler im Schulgarten erlernen, wie z. B. Gartenarbeit, Planung, Organisation und Zusammenarbeit, sind Fähigkeiten, die sie ein Leben lang nutzen können, unabhängig davon, ob sie sich später für eine berufliche Laufbahn im Gartenbau entscheiden oder nicht.

Insgesamt bietet ein Schulgarten eine bereichernde und ganzheitliche Lernerfahrung, die über das Klassenzimmer hinausgeht und Schülern wertvolle Fähigkeiten und Einsichten vermittelt.

Hier gibt es ein paar Artikel über unsere vergangenen Aktionen:

Schulgartenaktion 2015
Schulgartenaktion 2016
Schulgartenaktion 2017

Dieser Beitrag wurde von uns geschrieben und von KI formatiert. Unsere KI Richtlinie.

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Wurmkisten

Kundenprojekte: der Wurmwanderkasten im Garten

Immer wieder erreichen uns E-Mails von Kunden, die gute Ideen in die Tat umgesetzt haben. So auch in diesem Fall:

Wurmwanderkasten mit geschlossenem Deckel

Manche Gärtner möchten mehr als Lebensmittelabfälle in der Wurmfarm zu verarbeiten. Einen Wurmwanderkasten im Garten zu haben, kann eine wunderschöne Sache sein: es lassen sich Küchen- und Gartenabfälle zu wertvollem Wurmhumus verarbeiten. Die fleißigen kleinen Helfer setzen im Garten so einiges um und können sich dabei optimal vermehren. Im Gegensatz zur Wurmkiste steht es den Würmern frei im Wanderkasten zu bleiben, oder sich im Winter in die Warme Erde zurück zu ziehen.

Wurmwanderkasten im Garten eines Kunden gefüllt mir Gaartenabfällen

Haben Sie Lust bekommen, sich auch einen Wurmwanderkasten im Garten zuzulegen? Dann haben wir hier die passende Anleitung für Sie!

Sie können die Größe des Wanderkastens ganz bequem an die Größe Ihres Gartens anpassen. Dort können Sie dann nach belieben die Küchen- und Gartenabfälle entsorgen.

Der Wurmwanderkasten im heimischen Garten

Kompostwürmer mit Äpfeln im Wurmwanderkasten

Bestückt wird der Wurmwanderkasten wie auch die Wurmkiste mit speziellen Kompostwürmern, den Eisenia foetida. Diese spezielle Wurmart hat sich auf das verspeisen von organischem Abfall spezialisiert. Es werden aber auch Würmer aus dem Boden ihren Weg in den Wanderkasten finden, da es dort so gute Bedingungen gibt und sie dort vor Fressfeinden geschützt sind.

Äpfel im Wurmwanderkasten

Der Wurmwanderkasten wird mit Steinen ausgekleidet, die ein durchschlüpfen der Würmer erlaubt, Fressfeinde wie Mäuse, Ratten oder Maulwürfe aber abhält. Dazu kommt, dass man in einem Wurmwanderkasten mehr einseitiges Futter, also zum Beispiel auch große Mengen an Obst einsetzen kann, ohne dass der Kasten „kippt“.

Ernte des Wurmhumus aus dem Wanderkasten

Ernte des Wurmhumus aus dem Wurmwanderkasten

Zudem kann man bei einem Wurmwanderkasten in der gleichen Zeit, die eine Wurmkiste benötigt, um Humus zu produzieren, ebenfalls Wurmhumus produzieren und entnehmen. Unser Kunde kann bei seinem Wanderkasten bis zu 6 Schubkarren im Jahr an Wurmhumus „ernten“. Dies hängt aber auch immer mit der Größe zusammen, den der Wurmwanderkasten aufweisst. Kleinere Kästen können nicht so viel produzieren, die Größe des Wanderkastens hängt aber auch immer mit der Größe des Gartens zusammen.

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Naturgarten

Nisthilfen sicher & sinnvoll einfach selber bauen

Bienen sind nützliche Helfer in der Natur. Leider finden unsere Bienen jedoch nur noch selten eine richtige Nistgelegenheit. Das ist sehr schade, aber hier kann mit einer Nisthilfe Abhilfe geschaffen werden.

Honigbiene

Viele käufliche Nisthilfen sind für die Bedürfnisse der nützlichen Bienen jedoch ungeeignet und werden kaum besiedelt. Daher bietet es sich an, eine Nisthilfe selber zu bauen und so einen ganz eigenen Beitrag für das Überleben von Wildbienen zu leisten. (Wildbienen schützen ist einfach)

Wie baue ich am besten eine Nisthilfe?

Bambus Bienenhotel mit zwei bewohnten Röhren – ID 173899939 © Linda Lombardo | Dreamstime.com

Am besten schaut Ihr Euch nach getrocknetem Bambus ohne Mark um. Dieses bietet sich am besten als Material für eine Nisthilfe an. Lehm und Bambusstangen oder Nisthülsen reichen aus. Es sollte in jedem Baumarkt zu finden sein.

Ihr könnt dies mit einer Metallsäge bearbeiten, wenn Ihr es vorher in einen Schraubstock spannt. So ist es für eine Bearbeitung am besten fixiert. Aber bitte seid vorsichtig, wenn ihr mit der Säge umgeht. Wir haften nicht für unsachgemäßen Gebrauch!

Mit beiden Händen direkt hinter dem Knotenpunkt jeweils absägen und am Schleifstein entgraten. Das ist wichtig, damit sich die Tiere beim krabbeln in die Öffnungen nicht verletzen. Das Bündeln wird dann mit Draht und einer Heißklebepistole fixiert. Dann einfach das Bambusbündel in das Nisthilfengestell hineinlegen. So kann jedes Kind mit Stolz behaupten, einen eigenen Beitrag geleistet zu haben. 

Wir empfehlen das Bambus zu benutzen, da es für die Bienen den passenden Durchmesser hat und weil das Absägen und Kleben deutlich schneller geht als Löcher zu bohren. Wenn ihr fertig seid, müsst ihr die Nisthilfe nur noch an einem geeigneten Ort anbringen. Möchtet Ihr möglichst viele Wildbienen Arten gleichzeitig unterstützen, dann sollten unterschiedliche Durchmesser in die Bienennisthilfe einbohrt sein.

Aufstellung der Nisthilfen

Am besten aufgestellt ist die Nisthilfe etwa auf Kniehöhe. Die Insekten Nisthilfe am besten an einem sonnigen, aber vor Wind und Regen geschützten Ort aufstellen. Der Standort sollte in der Nähe von Blüten und Kräutern sein, so dass es die Nützlinge nicht weit haben. Wenn ihr die Möglichkeit habt, legt am besten einen kleinen Bereich in eurem Garten an, wo ihr Wildkräuter sät oder den Garten einfach so wachsen lassen könnt. Haben wir Ihnen Lust auf mehr gemacht? Dann schauen Sie sich unsere Samenbomben und Mini-Gärten an.

Fledermäuse helfen gegen Mücken? Schwalben helfen im Garten mit? Hier gehts weiter…

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