Pferdemist Entsorgen

So schützen Sie Ihr Pferd vor der Sommerhitze

Der Gedanke an einen Ausritt über blühende Felder erzeugt bei passionierten Reitern oft ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Jedoch sollten gerade bei sommerlichen Ausritten einige Regeln beachtet werden. Denn: auch Pferde empfinden zu hohe Temperaturen oft als unangenehm.

Mit ein paar Tricks ist es jedoch möglich, auch diese Zeit schonend zu überstehen, ohne sich im heimischen Stall verkriechen zu müssen.

Tipp 1: Reittouren in der Mittagssonne vermeiden

Zur Mittagszeit ist es -wie allgemein bekannt- im Sommer besonders warm. Daher eignen sich Morgen- und Abendstunden weitaus besser, um einen Ausritt anzutreten.

Tipp 2: eine optimale Wasserversorgung

Pferd in der Sonne

Nicht nur Menschen, sondern auch Pferde schwitzen, wenn das Thermometer eine bestimmte Gradmarke geknackt hat. Um diesen Flüssigkeitsverlust auszugleichen, braucht es eine entsprechende Wasserversorgung. Achten Sie daher darauf, dass Ihren Tieren immer ausreichend Wasser (selbstverständlich auch beim Weidegang) zur Verfügung steht. Als Grundregel gilt in diesem Zusammenhang, dass ein ausgewachsenes Pferd an einem sommerlichen, heißen Tag circa 80 bis 90 Liter Wasser trinkt.

Tipp 3: Schattenplätze sorgen für Erholung

Auch Pferde sind übrigens durchaus dazu in der Lage, einen Sonnenbrand zu bekommen. Es ist dementsprechend wichtig, einen Weideplatz zu wählen, der unter anderem die Möglichkeit bietet, sich in den Schatten zurückzuziehen. Bei hohen Temperaturen entscheiden sich die Tiere in der Regel schnell selbst dazu, an einem schattigen Plätzchen eine Pause einzulegen.

Tipp 4: Beobachten Sie Ihre Pferde!

Auch wenn Pferde meist von ganz allein mehr trinken, sobald es die äußeren Umstände (wie zum Beispiel hohe Temperaturen) erfordern, ist es dennoch wichtig, die Tiere im Sommer nicht komplett ihrer eigenen Verantwortung zu überlassen. Das heißt: Pferdebesitzer sollten immer mit einem wachsamen Auge auf den Gesundheitszustand ihrer Tiere achten. Erste Anzeichen dafür, dass es dem Pferd nicht gut geht, sind ein Hin- und Herschwanken und eine gelbliche Verfärbung der Schleimhäute. In diesem Fall ist es wichtig, das Tier direkt aus der Sonne zu führen und -falls keine Besserung des Zustands eintreten sollte- einem Tierarzt vorzustellen. Gesunde Pferde erholen sich in der Regel jedoch schnell von Kreislaufproblemen, die im Zusammenhang mit Hitze entstehen. Sollte besagte Regenerationsphase länger als 30 Minuten anhalten, ist ärztliche Hilfe erforderlich.

Tipp 5: der Salzleckstein

Beim Schwitzen verlieren die Tiere nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wertvolle Mineralien. Um diese wieder „ganz nebenbei“ aufzufüllen, empfiehlt es sich, den Pferden einen Salzleckstein zur Verfügung zu stellen.

Dieser wird in der Regel gern in Anspruch genommen und kann einfach in der Box (oder auf der Weide) fixiert werden.

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Pferdemist Entsorgen

Mag mein Pferd mich eigentlich?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die sich sicherlich jeder Pferdebesitzer schon einmal gestellt hat. Irgendwie hat es manchmal den Anschein, als könne man dem eigenen Pferd doch nur vor den Kopf schauen, oder nicht?

Glücklicherweise gibt es jedoch einige Anzeichen, die aufzeigen können, dass die Verbindung zwischen Tier und Mensch (hoffentlich) so eng ist, wie insgeheim gehofft. Dennoch sollten sich Reiter immer wieder in Erinnerung rufen, dass Pferde Zuneigung höchstwahrscheinlich anders empfinden als Menschen. Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass mit „pferdischer Zuneigung“ ein positives Gefühl mit einem hohen Vertrauensfaktor verbunden ist, das jedoch nicht mit der menschlich empfundenen Liebe verglichen werden kann.

Die folgenden Anzeichen sprechen dafür, dass das Pferd sich bei „seinem Menschen“ wohlfühlt.

Anzeichen Nr. 1: die Suche nach Nähe

Hier ähneln sich Mensch und Tier ungemein. Denn: wenn das Pferd offensichtlich Wert darauf legt, bei seinem Besitzer zu sein und gern neben ihm läuft bzw. seine Nähe sucht, kann dies als „Liebesbeweis“ (oder zumindest als Zuneigungsbeweis) angesehen werden.

Selbstverständlich kann dies nur dann gelten, wenn sich das Pferd vollkommen freiwillig genähert hat. Übrigens: ist die Zuneigung besonders stark ausgeprägt, haben besonders mutige Tiere auch kein Problem damit, ihre Reiter ohne Strick und Co. auf unebenes Gelände zu begleiten. Sollte ein Pferd jedoch ZU anhänglich werden, kann es auch sein, dass ihm ein adäquater Sozialpartner fehlt. In diesem Fall ist es wichtig, die Haltungsbedingungen zu checken und in Frage zu stellen.

Anzeichen Nr. 2: ein entspanntes Tier

Pferde sich Fluchttiere und dementsprechend schnell in Alarmbereitschaft. Kann sich das Tier aber bei seinem Besitzer entspannen, zeugt dies von einem besonders hohen Vertrauen. Äußerlich lässt sich ein relaxtes Pferd an seiner leicht herabhängenden Unterlippe erkennen. Einige Tiere knicken auch eines der beiden Hinterbeine ein und stehen entsprechend „angeknickt“.

Achtung: Tiere, die nie entspannen, wenn der Reiter in der Nähe ist, könnten sich tatsächlich gestresst von ihrem „zweibeinigen Kumpel“ fühlen. Umso wichtiger ist es, regelmäßig Trainingspause in den Alltag zu integrieren, um dem Pferd zu zeigen, dass es vollkommen in Ordnung ist, seine (tierische) Freizeit zu genießen.

 Anzeichen Nr. 3: die Begrüßung

Ob ein Pferd auf der Wiese stehen bleibt oder dem Besitzer freudig entgegenläuft, kann auch aufzeigen, wie stark die Zuneigung von Seiten des Tieres empfunden wird. Im Idealfall nähert sich das Pferd dem Besitzer, stupst es leicht an und schnuppert an der Hand. Hier gilt es jedoch klar zu differenzieren: Freut sich das Pferd darüber, dass sein Besitzer da ist oder darüber, dass dieser so gut wie immer Leckerchen dabei hat?

Zudem gibt es auch Zeichen, die fälschlicherweise als Zuneigung interpretiert werden, aber eher unnatürlich sind. Ein Pferd, das sich an seinem Reiter reibt, möchte in der Regel keineswegs sagen „Ich fühle mich bei dir wohl!“. Oft handelt es sich hierbei um ein konditioniertes Verhalten, das – so lustig es klingen mag – oft lediglich der Fellpflege dient.

Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, klar Grenzen zu setzen und zu zeigen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist. Ein sanftes Zurückschieben kann hier schon helfen, um die Situation langfristig zu klären.

Fazit

Auch wenn Pferde Zuneigung anders interpretieren als Menschen, gibt es durchaus Wege, wie beide miteinander kommunizieren und sich zeigen können, dass sie sich mögen.

Die drei genannten Anzeichen können wunderbar als Interpretationsgrundlage genutzt werden. Um jedoch schlussendlich wirklich festzustellen, wie stark das Band zwischen Pferd und Reiter ist, müssen natürlich auch noch weitere Details beachtet werden. Jede Beziehung zwischen Lebewesen ist individuell.

Wussten Sie, dass sich Pferde im Stall auch schnell langweilen können?

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Was sollten Reiter NICHT tun?

Wer sich als Reiter mit Ratgebern auseinandersetzt, stößt oft auf verschiedene Tipps und Ratschläge. Doch was sollten Reiter eigentlich NICHT tun? Gibt es No Go’s im Umgang mit Pferden, die die Beziehung zwischen Mensch und Tier nachhaltig schädigen können? Ja! Und genau auf diese soll in den nächsten Abschnitten eingegangen werden.

Punkt Nr. 1: das Bandagieren

Beim Bandagieren handelt es sich um eine Technik, auf die vor allem dann zurückgegriffen wird, wenn die Pferdebeine anschwellen. Der Schein trügt jedoch! Denn: ein Bein, das bandagiert wurde, wirkt im ersten Moment nur schlanker, ist es jedoch nicht wirklich. Zudem wird der Lymphfluss behindert und Giftstoffe können dementsprechend nicht aus dem Gewebe abtransportiert werden.

Die bessere Alternative: Bewegung!

Punkt Nr. 2: die Gamaschen

Gamaschen werden oft mit dem Wunsch verbunden, Verletzungen vorzubeugen. Wirklich starke Stöße können mit ihrer Hilfe jedoch nicht abgefangen werden. Leider sammeln sich unter den Gamaschen auch auf kleine Steine, die zu schmerzhaften Kratzern führen können. Vor allem bei hohen Temperaturen sollten Gamaschen nicht getragen werden, da sie einen Hitzestau verursachen können. Übrigens: Gamaschen, die mit Eis versehen wurden, um die Beine zu kühlen, sind ebenfalls eine schlechte Idee. Sie können sogar das Gegenteil bewirken und einen Hitzestau hervorrufen.

Punkt Nr. 3: zu wenig Auslauf

Auch wenn viele Pferde einen Großteil des Tages stehen und fressen, bedeutet dies nicht, dass sie keinen Bewegungsdrang verspüren würden. Im Gegenteil! Über einzelne Tobe-Einheiten, werden Stress und Co. abgebaut. Wer seinem Pferd diesen Freiraum nicht bietet, läuft Gefahr, dass das Tier seinen Bewegungsdrang beim Reiten abbaut. Regelmäßige Ausflüge zu den tierischen Freunden auf die Koppel sind dementsprechend Pflicht für einen ausgeglichenen Charakter. 

Punkt Nr. 4: ein zu schneller Start

Damit Pferde sicher und gesund geritten werden können, braucht es – gerade in den kälteren Monaten – eine ausreichend lange Aufwärmzeit. Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte immer etwa 30 Minuten zum klassischen „Warm Up“ hinzurechnen. Dabei ist es egal, in welcher Art von Stall das Tier steht und wie wettergeschützt die Umgebung ist.

Mit einer ausreichend langen Aufwärmzeit kann Verletzungen oft vorgebeugt werden.

Punkt Nr. 5: Ausruhen, ausruhen, ausruhen? Bitte nicht!

Manche Menschen sind der Meinung, dass auch Pferde den berühmten „Day off“ gerne genießen. Hierbei handelt es sich aber um einen Trugschluss. Denn: die Tiere bzw. ihr Bewegungsapparat sind auf regelmäßiges Reiten bzw. Spazierengehen und Toben auf der Koppel angewiesen. Ansonsten drohen unter anderem Probleme mit der Verdauung und der Durchblutung.

Doch auch das Gegenteil, ein zu intensives Training, kann dem Tier schaden. Hier steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sehnen überlastet und verletzt werden. Daher sollte einer Überreizung hier unbedingt vorgebeugt werden.

Punkt Nr. 6: zu viel Futter

Zugegeben: ein Pferd, das „ein wenig mehr“ auf den Rippen hat, mag knuffig aussehen. Gesund sind die Extra-Kilos jedoch auf keinen Fall. Denn: unter ihnen werden die Gelenke zu stark belastet. Hier drohen Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Arthrose. „Ganz nebenbei“ empfinden viele Tiere das Reiten mit der Zeit als sehr schmerzhaft, was wiederrum zu Bocken und sogar zu Abwürfen führen kann. 

Punkt Nr. 7: den Untergrund vernachlässigen

Wer regelmäßig joggt, weiß, dass der Untergrund eine entscheidende Rolle beim Laufen spielt. Dementsprechend stellt es auch eine schlechte Idee dar, unbedacht und – im wahrsten Sinne des Wortes – über Stock und Stein (oder über Beton) zu galoppieren. Je nach Untergrund können die Gelenke Schaden nehmen. Daher gilt: bitte ihm Zweifel immer „nur“ Schritt reiten.

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Was will mein Pferd mir sagen?

Pferde sind unglaublich sensibel und weitaus empfänglicher für bewusste und unbewusste Botschaften als im Allgemeinen angenommen wird. Doch wie ist es eigentlich möglich, mit dem Pferd zu kommunizieren?

Die gute Nachricht ist, dass es sich in der Regel immer lohnt, in die Interaktion mit dem Tier Zeit zu investieren. Denn: viele Reiter berichten, dass das Pferd besser und intensiver mitarbeitet, wenn vermittelt wird, dass der Mensch bereit dazu ist, eine liebevolle, innige Beziehung aufzubauen. Ein schlechtes Verhältnis zum Pferd kann auch bei Pferden zu einer Depression führen.

Die folgenden Details können weiterhelfen, die Tiere besser zu verstehen:

Pferde agieren meist wie ein Spiegel

Pferd mit Besitzerin
Pferde reagieren wie Spiegelbilder

Hierbei handelt es sich um keinen abgedroschenen Spruch, sondern vielmehr um die klare Realität: Pferde bemerken sehr schnell, wer es gut mit ihnen meint. Genau das wurde in verschiedenen Studien schon oft untersucht.

Die Tiere realisieren, ob der Reiter gute oder schlechte Laune hat, ob er nervös oder entspannt ist usw. . Und exakt hierin liegt die Spiegelfunktion. Denn: die Pferde reagieren auf die entsprechenden Signale. Ist der Reiter gestresst, überträgt sich dies schnell auf das Pferd. Doch genau dieses Phänomen kann auch als Vorteil genutzt werden. Denn: wer sein Pferd liebt, wird im Umkehrschluss auch oft „zurückgeliebt“.

Wie zeigt mir mein Pferd, dass es mich mag?

Hier lohnt es sich, ein wenig genauer hinzuschauen. Denn: suchen Pferde die Nähe zu anderen (sowohl zu anderen Pferden als auch zu anderen Menschen), zeigt dies oft, dass sie tiefe Zuneigung empfinden. Auch eine freundliche Begrüßung, beispielsweise dann, wenn der Reiter die Koppel betritt, zeigt: „Hey! Ich freue mich, dass du da bist!“.
Wer seinem Tier umgekehrt eine große Portion Liebe zurückgeben möchte, kann es am Kopf streicheln. Auch die Macht der Stimme sollte nicht unterschätzt werden. Der Tonfall ist bei der Kommunikation mit Pferden von entscheidender Bedeutung.

3 Tipps für eine bessere Kommunikation mit dem Pferd

Tipp Nr. 1: Einfühlsam bleiben
Auch wenn sich viele Menschen selbstverständlich jeden Tag und ausdauernd um ihr Pferd kümmern, sind sie leider oft nur „halb bei der Sache“. Dabei ist es besonders wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, dass die Zeit mit dem Pferd auch tatsächlich als „Pferdezeit“ genutzt werden sollte. Gespräche am Handy oder ähnliches können warten. Wenn geputzt wird, wird geputzt.

Tipp Nr. 2: Atemübungen in den Alltag integrieren
Wer gestresst ist, kennt das Gefühl, wenn das Herz schneller schlägt. Manchmal – bei einem geringen Stresslevel – erhöht sich jedoch der Herzschlag, ohne dass dies selbst allzu deutlich bemerkt werden würde. Pferde sind hier deutlich sensibler. Sie bemerken meist genau, wenn „etwas anders ist“. Regelmäßige Atem- und Meditationsübungen tun nicht nur dem Körper und der Seele, sondern auch dem Verhältnis zum Pferd gut. Wer stressresistenter ist, überträgt genau diese „Relaxtheit“ meist auch auf das Tier.

Tipp Nr. 3: Freundlich bleiben
Das Pferd bleibt zum x-ten Mal stehen oder geht vorwärts anstatt zurück? Schimpfen bringt hier meist nicht wirklich viel. Wie wäre es stattdessen mit einem netten „Bitte?“. Was sich ein wenig unglaubwürdig anhören mag, hat den Effekt, dass die Haltung dem Tier gegenüber freundlicher wird. Auch wenn das Pferd sicherlich keinen Wert auf Höflichkeitsfloskeln legt: da sich die Einstellung des Reiters durch das freundliche „Bitte“ verändert, verändert sich unweigerlich auch die Gesamtsituation. Natürlich sollte das richtige Verhalten dann auch wieder gelobt werden. Hier kann es helfen, sowohl mit Worten als auch mit einem Kraulen zu agieren. Viele Tiere empfinden das Streicheln im Ohrbereich als besonders angenehm.

Salzleckstein für Pferd
Salzleckstein für Pferd

Besonders wenn ein Pferd krank wird, bedarf es der besonderen Aufmerksamkeit des Reiters. Und das gilt nicht nur bei großen Krankheiten, sondern schon beim Umgang mit kleinen Kratzern. Hier können ein paar mehr Streicheleinheiten schon Wunder bewirken.

Fotos ©Dreamstime

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Naturgarten
Bokashi Komposter

Den Boden im Garten mit Mikroorganismen verbessern

Wer sich schon immer gefragt hat, wie er den Pflanzen in seinem Garten etwas Gutes tun könnte, könnte im Einsatz von Mikroorganismen die passende Lösung gefunden haben. Hierbei gilt es, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass ein nährstoffreicher Boden die Basis für das (hoffentlich) prachtvolle Gedeihen der Pflanzen darstellt.

„Helfer“, die von immer mehr Gärtnern genutzt wird, sind die „EM“, die effektiven Mikroorganismen.

Was sind EMs eigentlich?

Bei Effektiven Mikroorganismen handelt es sich, wie der Name schon sagt, um Organismen, die den Gärtner bzw. die Pflanzen in seinem Garten unterstützen sollen. Ihre Geschichte begann schon vor mehreren Jahrzehnten. Damals versuchte ein Wissenschaftler aus Japan, die Qualität seines Bodens mit den effektiven Mikroorganismen zu verbessern. Entstanden ist dabei der sogenannte Bokashi-Eimer, den man im Haus zum Fermentieren einsetzen kann. Der fertige Bokashi wird dann im Garten eingesetzt als Dünger.

Bokashieimer
In einem Bokashi Eimer lassen sich effektive Mikorrogaanismen gewinnen

Die Mischung, die er hierzu verwendete, bestand aus mehr als zehn Bakterienstämmen. Mit ihrer Hilfe sollte die Fruchtbarkeit des Bodens erhöht werden.

Wie könnten die Effektiven Mikroorganismen den Boden unterstützen?

Viele Gärtner nutzen die effektiven Mikroorganismen, um unter anderem dafür zu sorgen, dass Nährstoffe im Boden besser umgewandelt werden.

Weitere Ziele sind:

  • eine optimierte Bodenstruktur
  • eine verbesserte und intensivere Wurzelbildung
  • ein stärkeres Wachstum
  • ein Schutz vor Schädlingen, unter anderem auch vor Schnecken, und Krankheiten.

Kurz: die Aufgabe der Organismen ist es, Bakterien, die sich gut auf das Wachstum auswirken, zu unterstützen und alles Schädliche zu unterdrücken. Hierzu müssen sie nicht aufwendig eingearbeitet werden. Es reicht aus, sie einfach an den entsprechenden Stellen mit Wasser zusammen auszugießen.

Damit eine Basis für ein (hoffentlich) gutes Gelingen geschaffen werden kann, sollten die Effektiven Mikroorganismen etwa fünfmal im Jahr zum Einsatz kommen.

Als ideal gilt eine Lösung, auf die je Liter (und Quadratmeter) 20 Milliliter effektive Mikroorganismen Lösung kommen. Im Idealfall ist es am Tag des Ausbringens weder zu warm noch zu kalt. Etwa 20 °C und nur wenig bis keine direkte Sonnenstrahlung gelten hier als ideal. So können die die effektiven Mikroorganismen – so zumindest die Theorie – optimal arbeiten.

Bokashi Starter Set

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Effektiven Mikroorganismen im Garten

Es gibt noch viele andere Einsatzbereiche für die effektiven Mikroorganismen und andere Mischungen, die je nach Bedarf und Ziel eingesetzt werden können. So ist zum Beispiel Mikroveda Folio eine Mischung aus effektiven Mikroorganismen und scharfen Gemüsen und Kräutern. Geeignet ist das Produkt für alle Gemüsepflanzen und Böden im Freiland und unter Glas und Folie, Kartoffeln, Obstgehölze, Weinreben, Kübel- und Zimmerpflanzen, Blumen, Stauden, Zier- und Sportrasen, Rosen, Ziergehölze sowie Forstpflanzenkulturen. Hier geht es zu den Produkten rund um effektive Mikroorganismen: https://wurmwelten.de/shop/bokashi

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Eisenia Würmer Hand
Produkte

Die Ordnungshüter unserer Gärten – Würmer als Retter unserer Böden

Der effektivste Mitarbeiter für die Auflockerung des heimischen Gartenbodens? Er ist relativ klein, bewegt eine Menge Erde und arbeitet bevorzugt unter Tage. Seine äußere Form schreckt viele Gartenbesitzer ab und dennoch ist er seit Jahrhunderten einer der zuverlässigsten Garten- und Bodenarbeiter. Der Regenwurm, dass vielleicht meist unterschätzte Tier im heimischen Garten.

Die fleißigen Helfer aus dem Erdreich – der Bestand sinkt

Forscher beobachten seit Jahren einen stetigen Rückgang des Bestands des hiesigen Regenwurms. Allein in Deutschland sind derweil 46 verschiedene Regenwurm Arten bekannt. Die Arbeit, der kleinen Helfer in Zahlen auszudrücken ist kaum bezifferbar. Experten schätzen den Arbeitsaufwand weltweit auf 250 Milliarden Euro. Das wäre die Summe, die alle Regenwürmer auf der Welt den Landwirten, Kleingärtner und Gartenbesitzern in Rechnung stellen könnten.

Natürlich sind das alles nur theoretische Rechenbeispiele. Aber die Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig die kleinen lichtscheuen Helfer doch sind. Doch die Anzahl der Regenwürmer sinkt weltweit beängstigend schnell. Und wer trägt hier die Schuld? Natürlich ist der Mensch auch hier nicht unbeteiligt. Unkrautvernichtungsmittel und Verdichtung des Bodens sind der Hauptgrund für den weltweiten Schwund der Erdwürmer. Und auch Monokulturen im Anbau sind kein natürlicher Lebensraum mehr für Regenwürmer.

Regenwürmer im Boden

Warum sind Regenwürmer so wichtig?

Regenwürmer produzieren wichtige Nährstoffe, die für die Pflanzenwelt unverzichtbar sind. Der natürliche Dünger entsteht durch die Verdauung und am Ende stehen die Nährstoffe, die übrigens auch den Wurm durch den hinteren Teil wieder verlassen. Ein Kreislauf wird angestoßen und der Regenwurm ist ein beachtlicher Teil des Systems.

Nachhaltig produzieren und leben, das ist der Ansatzpunkt der letzten Jahre. Wer zum Beispiel Möbel aus Holz kauft, der setzt ebenfalls ein ökologisches Ausrufezeichen. Sehr beliebt sind hier die praktischen Alltagsgegenstände aus Holz. Ein Massivholzbett zählt zu den beliebtesten Möbelstücken, gefolgt vom Esszimmertisch und dem platzsparenden Regal.

Das System der Nachhaltigkeit beginnt bereits im Garten und endet in der heimischen Wohnung. Holz als Baumaterial aus der Natur ist ein perfektes Beispiel. Was wären die Böden der Wälder ohne den Einsatz der Regenwürmer. Also sollten wir alle beim nächsten Umgraben einfach auf die kleinen Helfer in der Erde achten, denn letztendlich hilft es uns allen.

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Wurmkisten

Die Wurmtruhe mit Sichtfenster – Ideales Lernobjekt für Kinder jeden Alters

Wurmkomposter sind immer mehr im Trend und das aus gutem Grund. Ein Wurmkomposter ist ein System aus Holz oder Plastik, das in der Küche, im Keller, Garten oder dem Balkon aufgestellt wird. Im Inneren werden dann die Küchenabfälle von Kompostwürmern kompostiert und zu wertvollem Wurmhumus umgewandelt, der dann im Garten, dem Balkon oder auch den Zimemrpflanzen als Dünger eingesetzt werden kann. Die Wurmtruhe ist so ein System, in dem Kompostwürmer eingesetzt werden können. Bestehend aus nicht behandeltem Holz dient sie besonders in Innenräumen dem Recycling von Küchenabfällen.

Wurmkisten gibt es in vielen verschiedenen Formen und Materialien

Die Wurmtruhe – die natürliche Art des Recycling

Im Gegensatz zu Wurmfarmen aus Plastik wird in der Wurmtruhe nicht in Schichten kompostiert, sondern in Kammern, die durch ein optionales Gitter getrennt werden können. Das macht das System etwas herausfordernder als eine Wurmtruhe aus Plastik. Die Wurmtruhe verfügt außerdem auch nicht über einen Wasserhahn, über den Wurmtee abgelassen werden kann. Das im System vorhandene Wasser muss durch die Wände hindurch verdampfen. So kühlt sich das System besonders im Sommer automatisch ab und wird nicht zu heiß. Dafür ist es wichtig, dass das Holz unbehandelt ist und völlig naturbelassen ist.

Die Wurmtruhe für Kindergärten und Lehreinrichtungen

Bei uns können Sie diese Wurmtruhe in zwei Ausführungen erwerben: eine Standard Version in einer sehr schlichten Variante oder eine Version mit Sichtfenster. Hier wurden zwei Plexiglasscheiben installiert: eine fest fixierte in transparent und eine herausnehmbare in rot.

Wurmtruhe mit Plexiglas und Rollen

Das Sichtfenster ermöglicht das Leben der Bodenlebewesen direkt live zu verfolgen. Dank des roten Filters kommen Bodenlebewesen bis an die Scheibe um dort zu leben. Der Rote Filter kann entfernt werden um eine noch bessere Beobachtung zu erlauben. Das hellere Licht wird aber auf Dauern dazu führen, dass die lichtempfindlichen Lebewesen wie z.B. Kompostwürmer sich in den hinteren Teil der Kiste zurückziehen.

Mit der Wurmtruhe mit Sichtfenster lassen sich Kompostwürmer artgerecht halten und trotzdem beobachten. Diese Truhe ist ideal für Schulklassen, Messen und Schullabore.

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Rasen kompostieren
Komposthaufen

Unkraut kompostieren, ohne es wachsen zu lassen: So geht’s!

Ein Komposthaufen auf dem eigenen Grundstück kann unglaublich praktisch sein. Immerhin bietet sich so eine wunderbare Möglichkeit, ein kleines Ökosystem zu schaffen und gleichzeitig organische Abfälle zu entsorgen und in wunderbaren Kompost oder Wurmhumus zu verwerten.

Löwenzahn Unkraut
Löwenzahn

Das Ergebnis: Nährstoffreiche Erde, die dann wiederrum dem Garten zugeführt werden kann. Wer jedoch schon einmal frische Komposterde verwendet hat, kennt auch die Sorge davor „Unkraut“ zu verteilen. (Unkraut steht hier für Pflanzen die man an dieser Stelle nicht pflanzen wollte). Viele Beikräuter haben leider die Eigenschaft sich auf dem Komposthaufen wohl zu fühlen und Wurzel zu ziehen.

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder stellt: Ist es überhaupt möglich, Unkraut zu kompostieren? Oder müssen die Gräser vorher aussortiert werden? Wie kann verhindert werden, dass das Unkraut auf dem Komposthaufen erneut Wurzeln schlägt?

So lässt sich Unkraut kompostieren

Vorweg: Ja, es ist möglich, Unkraut zu kompostieren. Allerdings sollte hier eine wichtige Grundregel beachtet werden. Diese lautet: Unkraut mit Wurzeln kann sich wieder in der Erde „festkrallen“. Daher ist es wichtig, die Wurzeln vor dem Kompostieren des Unkrauts zu entfernen. Danach sollten die Wurzeln auch nicht separat auf dem Komposthaufen, sondern im Müll entsorgt werden.

Wer keine Lust auf diese Art von Kleinstarbeit hat, kann sich auch für eine Alternative entscheiden und das Unkraut mit den Wurzeln über ein paar Wochen auf einer Eisenplatte in die Sonne legen. (Wichtig! Auch hier dürfen die Wurzeln nicht mit dem Boden in Berührung kommen). Die Hitze sorgt dann dafür, dass die Wurzeln ausdörren und in der Regel nicht mehr im Kompost wachsen können. Es funktioniert auch, die Wurzel in schwarzen Müllsäcken eingewickelt der Sonne auszusetzten.

Diese Unkrautsorten sollten generell nicht kompostiert werden

Mit Hilfe der oben genannten Tipps lassen sich viele Unkrautsorten vergleichsweise einfach kompostieren. Es gibt jedoch auch einige Arten von Pflanzen, die ihren Weg nicht auf den Komposthaufen finden sollten. Einige klassische Beispiele hierfür sind unter anderem:

Komposthaufen
  • Kanadische Distel
  • Prunkwinden
  • Johanniskraut
  • Hundszahngras
  • Sauerklee
  • Kriech-Quecke
  • Fingerhirsen.

Diese Arten von Unkraut sind derart resistent und stark, dass sie es auch mit weitestgehend verbrannten Wurzeln schaffen würden, sich auf einem Komposthaufen zu vermehren.

Wer das Risiko dennoch eingehen möchte, sollte zumindest darauf achten, dass der Komposthaufen zumindest vergleichsweise warm ist. Hier besteht dann noch eine (vergleichsweise geringe) Chance, dass das Unkraut keine Wurzeln zieht. In der Regel sind die Temperaturen eines klassischen Komposthaufens jedoch zu niedrig. Daher gilt: Sicherheitshalber auf das Kompostieren der oben erwähnten Unkrautarten verzichten.

Was ist mit Samen auf dem Komposthaufen

Auch hier gilt das die Hitze entscheiden ist. Möchte man verhindern, dass z.B. kompostierte Tomatensamen wieder aufgehen, sollten die Samen für mindestens 24 Stunden Temperaturen über 40°C erfahren, um zu denaturieren, also nicht mehr keimfähig zu sein. Das ist in einem Komposthaufen, welcher 2-3 mal umgesetzt wird, durchaus zu erreichen.

Wollen Sie ganz sicher gehen? Dann verwenden Sie Schnellkomposter um die nötige Hitze zu erreichen.

Unkrautfrei?

Einen komplett unkrautfreien Kompost bekommen Sie nicht, denn manche Samen überdauern sogar mehr als zehn Jahre im Boden. Aber die positiven Auswirkungen guter Komposterde auf das Bodenleben wiegen den Nachteil des geringen Sameneintrages völlig auf.

Übrigens wird die alte Praxis, keimendes Unkraut im Kompost mit Kalkstickstoff abzutöten nicht mehr empfohlen. Dieses Vorgehen tötet genau die Mikroorganismen und Bakterien, welches einen reifen Kompost so wertvoll machen.

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Hochbeet Schubkarre
Produkte

Beete richtig planen, anlegen und umsetzen

Der Frühling steht vor der Tür und es wird höchste Zeit, sich nach den kalten Monaten wieder um die Gartenarbeit zu kümmern. Neben den obligatorischen Arbeiten wie Rasenpflege, Zurückschneiden von Kübelpflanzen und Rosen, Boden mulchen und Unkraut jäten, bietet es sich jetzt vor allem an neue Beete anzulegen.

Um diese ganz nach den eigenen Vorstellungen umzusetzen, braucht es nicht viel, außer einer sorgfältigen Planung. Was sollte man also beim Anlegen neuer Beete beachten und welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?

Garten Quadratmeter
Garten Quadratmeter

Allgemeines

Beete lassen unterschiedlichste Gestaltungsmöglichkeiten im Garten, Schrebergarten oder auch rund um das Gebäude zu. Neben rein optischen Aufwertungen des Außenbereichs, lassen sich auch Kräuter oder Gemüse für die eigene Küche ohne viel Aufwand selber ziehen oder kleine Ökosysteme für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer oder andere nützliche Insekten schaffen. Generell kann grob man zwischen vier verschiedenen Arten von Beeten unterscheiden:

– Kräuterbeete
– Gemüsebeete
– Staudenbeete
– Blumenbeete

Weiterhin unterscheiden sich die einzelnen Beetarten in ihrem Aufbau. Sie können nicht nur als klassisches Bodenbeet, also auf derselben Ebene wie der Gartenboden angelegt werden, sondern auch als Rahmenbeet oder Hochbeet. Zu den Vorteilen eines Bodenbeets zählt vor allem, dass diese ganz einfach innerhalb der Gartenfläche angelegt werden können und ausschließlich von Unkraut freigehalten werden müssen.

Für Personen, die allerdings Probleme mit gebücktem Arbeiten oder dem Arbeiten in der Hocke haben, ist ein Hochbeet die komfortablere Alternative, denn hier kann problemlos im Stehen gearbeitet werden. Einen Kompromiss zwischen beiden Varianten eignet sich ein Rahmenbeet, bei der sich das Beet ebenfalls oberhalb des Bodenniveaus des Gartens befindet.

Der Standort entscheidet über Bepflanzung

Unabhängig von Beetart und Bauform ist zunächst einmal der passende Standort relevant für das Anlegen eines neuen Beetes. Hier kommt es vor allem darauf an, welche Bepflanzung geplant ist, da unterschiedliche Pflanzen vor allem auf unterschiedliche Lichtverhältnisse angewiesen sind. Der Standort des Beets ist also maßgeblich dafür entscheidend, welche Pflanzen anschließend eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang sollte man die Anforderungen der einzelnen Beetarten berücksichtigen.

Kräuterbeet

Die allermeisten Küchenkräuter bevorzugen einen sonnigen Standort und magerem, durchlässigem Boden. Unter Umständen kann es jedoch sein, dass bestimmte Kräuter gesonderte Anforderungen an Standort und Boden stellen. Wichtig ist, ausreichend Platz zwischen den Kräutern zu lassen, um diese nicht in ihrem Wachstum einzuschränken.

Gemüsebeet

Gemüse Hintergrund

Ein Gemüsebeet benötigt in der Regel mehr Platz als ein Kräuterbeet, auch sind die Ansprüche, die Gemüse an den Boden stellt meist höher. Je nachdem, ob man plant, Starkzehrer, Mittelzehrer oder Schwachzehrer anpflanzen möchte, muss der Boden eine passende Nährstoffzusammensetzung aufweisen. Gemüsebeete benötigen sonnige bis halbschattige Lagen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Staudenbeete

Bunte Farben und üppige Blüten sind die Charakteristiken eines typischen Staudenbeets. Auch hier sind die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig, sodass man seiner Kreativität bei der Planung vollen Lauf lassen kann. Je nach favorisierten Stauden muss das Beet an einem sonnigen, halbschattigen oder schattigen Standort angelegt werden, die individuellen Ansprüche unterschiedlicher Stauden müssen in jedem Fall berücksichtigt werden.

Neben sogenannten Leitstauden wie etwa Rittersporn, Fingerhut, Prachtkerze oder Wasserdost, sollten vor allem auch Begleitstauden wie Schafgarbe, Frauenmantel, Spornblume oder Storchschnabel gepflanzt werden, um ein ausgeglichenes Wuchsverhalten zu gewährleisten. Weiterführende Informationen und viele inspirierende Anregungen zum Thema Staudenbeet finden sich hier bei petra-pelz.com.

Vorbereitungen für Bodenbeete

Sofern es sich um ein klassisches Bodenbeet handelt, wird zunächst einmal die Beetfläche und der Boden vorbereitet. Hierbei gilt es die gesamte Fläche von Unkraut zu befreien, sofern es sich um eine Rasenfläche handelt, wird der Boden mit einem Spaten umgegraben. Anschließend wird der Boden mit einer Grabegabel aufgelockert und Kompost oder Naturdünger eingearbeitet.

Bei Bedarf kann das Beet zusätzlich eingefasst werden, zwangsläufig notwendig ist das allerdings nicht. In einem letzten Schritt wird dann die Beetfläche mit einer Harke glatt gezogen und ist fertig für die Bepflanzung.

Vorbereitungen Rahmenbeet

Für ein Rahmenbeet eignen sich witterungsbeständige Holzbohlen, etwa Gerüstbohlen. Diese werden in den gewünschten Abmessungen mittels Winkeln zusammengesetzt und lassen sich prinzipiell direkt auf eine bestehende Rasenfläche aufsetzen.

Es empfiehlt sich allerdings, diese zumindest mit Holzpfählen an den Innenwinkeln des Rahmens zu stabilisieren. Der Boden wird nun mit einer Schicht Pappe bedeckt, sodass das Gras und Unkraut keine Chance haben durchzuwachsen. Anschließend kann das Rahmenbeet abhängig von den jeweiligen Pflanzen mit Erde und Kompost befüllt werden und ist bereit für die Bepflanzung.

Vorbereitungen Hochbeet

Ein Hochbeet kann entweder als Bausatz gekauft werden, oder auch in Eigenregie gebaut werden. Wichtig ist zu beachten, dass es mindestens 80 cm hoch ist, um ein rückenschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Bei der Befüllung des Beets darauf zu achten, welchen Nährstoffbedarf die spätere Bepflanzung benötigt.

In der Regel schichtet man ein Hochbeet, wobei neben Kompost und Hochbeet-Erde auch Äste, Laub oder Stroh zum Einsatz kommen kann. Wenn Kräuter oder Gemüse im Hochbeet gezogen

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Rasen kompostieren
Naturgarten

Grüngut richtig entsorgen

Wer einen eigenen Garten hat, der weiß: Bei der regelmäßigen Pflege fällt sehr viel Abfall an. Die Frage, die sich viele Gartenfreunde in diesem Zusammenhang stellen: Wie lässt sich dieser Abfall kostengünstig, aber dennoch umweltgerecht entsorgen? Die Antwort: Das kommt ganz auf die Art und die Menge des Abfalls an.

Was genau ist Grüngut?

Grüngut ist grundsätzlich pflanzliches Material. Es wird als Sammelbegriff für Rasenschnittgut und Gehölzrückschnitt mit und ohne Laub verwendet. Je nach Bundesland gibt es für den Begriff Grüngut unterschiedliche Definitionen. Am besten lässt sich Grüngut deshalb an ein paar einfachen Beispielen erklären. Zum Grüngut gehören beispielsweise:

  • Grünschnitt (Rasenschnitt, Laub, Stauden, Heckenschnitt bis 50 Zentimeter)
  • Strauchschnitt (Schnitt von Bäumen, Sträuchern und Hecken ab 50 Zentimeter)
Grassschnitt
© Cebas1 | Dreamstime

Nicht zum Grüngut gehören hingegen:

  • Fallobst
  • Speisereste
  • Wurzeln
  • Baumstubben
  • Pflanzen mit Anhaftung von Steinen

Wo kann das Grüngut entsorgt werden?

Zunächst sollte darauf geachtet werden, die Entstehung von Grüngut zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise, Laub und Mähgut einfach liegenzulassen, bis es verrottet oder den englischen Rasen zur bunten Blumenwiese umzuwandeln.

Ist das nicht möglich, sollte das Grüngut wiederverwendet oder verwertet werden. So kann es beispielsweise im Winter als Frostschutz für Kübelpflanzen eingesetzt oder gemeinsam mit anderen Gartenabfällen kompostiert und als Düngemittel verwendet werden. Wer selbst gerade keinen Dünger für seinen Garten benötigt, kann sich in der Nachbarschaft erkundigen, ob eventuell jemand entsprechenden Bedarf hat.

Muss das Grüngut tatsächlich entsorgt werden, darf das keinesfalls im nächstgelegenen Wäldchen geschehen. Denn dadurch wird der Waldboden geschädigt und es siedeln sich eventuell fremde Arten an, die die natürliche Flora verdrängen.

Wer große Mengen an Grüngut zu entsorgen hat, kann schon im Vorfeld bei einem darauf spezialisierten Unternehmen einen Container bestellen, das sich in weiterer Folge um die fachgerechte Entsorgung des Grünguts kümmert.

Kleine Mengen werden am besten zerkleinert in der Bio-Abfalltonne entsorgt. In manchen Bundesländern ist das kostenlos möglich, in anderen werden hierfür Gebühren in Rechnung gestellt.

Rasen kompostieren
Grasschnitt

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Grüngut auf den nächsten Wertstoffhof zu bringen. Auch hierfür wird in der Regel eine kleine Gebühr fällig. Da die Bestimmungen bundesweit nicht einheitlich sind, ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld beim nächstgelegenen Wertstoffhof über die genauen Entsorgungsbedingungen zu erkundigen.

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