Eisenia Würmer Hand
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Die Ordnungshüter unserer Gärten – Würmer als Retter unserer Böden

Der effektivste Mitarbeiter für die Auflockerung des heimischen Gartenbodens? Er ist relativ klein, bewegt eine Menge Erde und arbeitet bevorzugt unter Tage. Seine äußere Form schreckt viele Gartenbesitzer ab und dennoch ist er seit Jahrhunderten einer der zuverlässigsten Garten- und Bodenarbeiter. Der Regenwurm, dass vielleicht meist unterschätzte Tier im heimischen Garten.

Die fleißigen Helfer aus dem Erdreich – der Bestand sinkt

Forscher beobachten seit Jahren einen stetigen Rückgang des Bestands des hiesigen Regenwurms. Allein in Deutschland sind derweil 46 verschiedene Regenwurm Arten bekannt. Die Arbeit, der kleinen Helfer in Zahlen auszudrücken ist kaum bezifferbar. Experten schätzen den Arbeitsaufwand weltweit auf 250 Milliarden Euro. Das wäre die Summe, die alle Regenwürmer auf der Welt den Landwirten, Kleingärtner und Gartenbesitzern in Rechnung stellen könnten.

Natürlich sind das alles nur theoretische Rechenbeispiele. Aber die Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig die kleinen lichtscheuen Helfer doch sind. Doch die Anzahl der Regenwürmer sinkt weltweit beängstigend schnell. Und wer trägt hier die Schuld? Natürlich ist der Mensch auch hier nicht unbeteiligt. Unkrautvernichtungsmittel und Verdichtung des Bodens sind der Hauptgrund für den weltweiten Schwund der Erdwürmer. Und auch Monokulturen im Anbau sind kein natürlicher Lebensraum mehr für Regenwürmer.

Regenwürmer im Boden

Warum sind Regenwürmer so wichtig?

Regenwürmer produzieren wichtige Nährstoffe, die für die Pflanzenwelt unverzichtbar sind. Der natürliche Dünger entsteht durch die Verdauung und am Ende stehen die Nährstoffe, die übrigens auch den Wurm durch den hinteren Teil wieder verlassen. Ein Kreislauf wird angestoßen und der Regenwurm ist ein beachtlicher Teil des Systems.

Nachhaltig produzieren und leben, das ist der Ansatzpunkt der letzten Jahre. Wer zum Beispiel Möbel aus Holz kauft, der setzt ebenfalls ein ökologisches Ausrufezeichen. Sehr beliebt sind hier die praktischen Alltagsgegenstände aus Holz. Ein Massivholzbett zählt zu den beliebtesten Möbelstücken, gefolgt vom Esszimmertisch und dem platzsparenden Regal.

Das System der Nachhaltigkeit beginnt bereits im Garten und endet in der heimischen Wohnung. Holz als Baumaterial aus der Natur ist ein perfektes Beispiel. Was wären die Böden der Wälder ohne den Einsatz der Regenwürmer. Also sollten wir alle beim nächsten Umgraben einfach auf die kleinen Helfer in der Erde achten, denn letztendlich hilft es uns allen.

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Wurmkisten

Die Wurmtruhe mit Sichtfenster – Ideales Lernobjekt für Kinder jeden Alters

Wurmkomposter sind immer mehr im Trend und das aus gutem Grund. Ein Wurmkomposter ist ein System aus Holz oder Plastik, das in der Küche, im Keller, Garten oder dem Balkon aufgestellt wird. Im Inneren werden dann die Küchenabfälle von Kompostwürmern kompostiert und zu wertvollem Wurmhumus umgewandelt, der dann im Garten, dem Balkon oder auch den Zimemrpflanzen als Dünger eingesetzt werden kann. Die Wurmtruhe ist so ein System, in dem Kompostwürmer eingesetzt werden können. Bestehend aus nicht behandeltem Holz dient sie besonders in Innenräumen dem Recycling von Küchenabfällen.

Wurmkisten gibt es in vielen verschiedenen Formen und Materialien

Die Wurmtruhe – die natürliche Art des Recycling

Im Gegensatz zu Wurmfarmen aus Plastik wird in der Wurmtruhe nicht in Schichten kompostiert, sondern in Kammern, die durch ein optionales Gitter getrennt werden können. Das macht das System etwas herausfordernder als eine Wurmtruhe aus Plastik. Die Wurmtruhe verfügt außerdem auch nicht über einen Wasserhahn, über den Wurmtee abgelassen werden kann. Das im System vorhandene Wasser muss durch die Wände hindurch verdampfen. So kühlt sich das System besonders im Sommer automatisch ab und wird nicht zu heiß. Dafür ist es wichtig, dass das Holz unbehandelt ist und völlig naturbelassen ist.

Die Wurmtruhe für Kindergärten und Lehreinrichtungen

Bei uns können Sie diese Wurmtruhe in zwei Ausführungen erwerben: eine Standard Version in einer sehr schlichten Variante oder eine Version mit Sichtfenster. Hier wurden zwei Plexiglasscheiben installiert: eine fest fixierte in transparent und eine herausnehmbare in rot.

Wurmtruhe mit Plexiglas und Rollen

Das Sichtfenster ermöglicht das Leben der Bodenlebewesen direkt live zu verfolgen. Dank des roten Filters kommen Bodenlebewesen bis an die Scheibe um dort zu leben. Der Rote Filter kann entfernt werden um eine noch bessere Beobachtung zu erlauben. Das hellere Licht wird aber auf Dauern dazu führen, dass die lichtempfindlichen Lebewesen wie z.B. Kompostwürmer sich in den hinteren Teil der Kiste zurückziehen.

Mit der Wurmtruhe mit Sichtfenster lassen sich Kompostwürmer artgerecht halten und trotzdem beobachten. Diese Truhe ist ideal für Schulklassen, Messen und Schullabore.

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Rasen kompostieren
Komposthaufen

Unkraut kompostieren, ohne es wachsen zu lassen: So geht’s!

Ein Komposthaufen auf dem eigenen Grundstück kann unglaublich praktisch sein. Immerhin bietet sich so eine wunderbare Möglichkeit, ein kleines Ökosystem zu schaffen und gleichzeitig organische Abfälle zu entsorgen und in wunderbaren Kompost oder Wurmhumus zu verwerten.

Löwenzahn Unkraut
Löwenzahn

Das Ergebnis: Nährstoffreiche Erde, die dann wiederrum dem Garten zugeführt werden kann. Wer jedoch schon einmal frische Komposterde verwendet hat, kennt auch die Sorge davor „Unkraut“ zu verteilen. (Unkraut steht hier für Pflanzen die man an dieser Stelle nicht pflanzen wollte). Viele Beikräuter haben leider die Eigenschaft sich auf dem Komposthaufen wohl zu fühlen und Wurzel zu ziehen.

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder stellt: Ist es überhaupt möglich, Unkraut zu kompostieren? Oder müssen die Gräser vorher aussortiert werden? Wie kann verhindert werden, dass das Unkraut auf dem Komposthaufen erneut Wurzeln schlägt?

So lässt sich Unkraut kompostieren

Vorweg: Ja, es ist möglich, Unkraut zu kompostieren. Allerdings sollte hier eine wichtige Grundregel beachtet werden. Diese lautet: Unkraut mit Wurzeln kann sich wieder in der Erde „festkrallen“. Daher ist es wichtig, die Wurzeln vor dem Kompostieren des Unkrauts zu entfernen. Danach sollten die Wurzeln auch nicht separat auf dem Komposthaufen, sondern im Müll entsorgt werden.

Wer keine Lust auf diese Art von Kleinstarbeit hat, kann sich auch für eine Alternative entscheiden und das Unkraut mit den Wurzeln über ein paar Wochen auf einer Eisenplatte in die Sonne legen. (Wichtig! Auch hier dürfen die Wurzeln nicht mit dem Boden in Berührung kommen). Die Hitze sorgt dann dafür, dass die Wurzeln ausdörren und in der Regel nicht mehr im Kompost wachsen können. Es funktioniert auch, die Wurzel in schwarzen Müllsäcken eingewickelt der Sonne auszusetzten.

Diese Unkrautsorten sollten generell nicht kompostiert werden

Mit Hilfe der oben genannten Tipps lassen sich viele Unkrautsorten vergleichsweise einfach kompostieren. Es gibt jedoch auch einige Arten von Pflanzen, die ihren Weg nicht auf den Komposthaufen finden sollten. Einige klassische Beispiele hierfür sind unter anderem:

Komposthaufen
  • Kanadische Distel
  • Prunkwinden
  • Johanniskraut
  • Hundszahngras
  • Sauerklee
  • Kriech-Quecke
  • Fingerhirsen.

Diese Arten von Unkraut sind derart resistent und stark, dass sie es auch mit weitestgehend verbrannten Wurzeln schaffen würden, sich auf einem Komposthaufen zu vermehren.

Wer das Risiko dennoch eingehen möchte, sollte zumindest darauf achten, dass der Komposthaufen zumindest vergleichsweise warm ist. Hier besteht dann noch eine (vergleichsweise geringe) Chance, dass das Unkraut keine Wurzeln zieht. In der Regel sind die Temperaturen eines klassischen Komposthaufens jedoch zu niedrig. Daher gilt: Sicherheitshalber auf das Kompostieren der oben erwähnten Unkrautarten verzichten.

Was ist mit Samen auf dem Komposthaufen

Auch hier gilt das die Hitze entscheiden ist. Möchte man verhindern, dass z.B. kompostierte Tomatensamen wieder aufgehen, sollten die Samen für mindestens 24 Stunden Temperaturen über 40°C erfahren, um zu denaturieren, also nicht mehr keimfähig zu sein. Das ist in einem Komposthaufen, welcher 2-3 mal umgesetzt wird, durchaus zu erreichen.

Wollen Sie ganz sicher gehen? Dann verwenden Sie Schnellkomposter um die nötige Hitze zu erreichen.

Unkrautfrei?

Einen komplett unkrautfreien Kompost bekommen Sie nicht, denn manche Samen überdauern sogar mehr als zehn Jahre im Boden. Aber die positiven Auswirkungen guter Komposterde auf das Bodenleben wiegen den Nachteil des geringen Sameneintrages völlig auf.

Übrigens wird die alte Praxis, keimendes Unkraut im Kompost mit Kalkstickstoff abzutöten nicht mehr empfohlen. Dieses Vorgehen tötet genau die Mikroorganismen und Bakterien, welches einen reifen Kompost so wertvoll machen.

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Rasen kompostieren
Naturgarten

Grüngut richtig entsorgen

Wer einen eigenen Garten hat, der weiß: Bei der regelmäßigen Pflege fällt sehr viel Abfall an. Die Frage, die sich viele Gartenfreunde in diesem Zusammenhang stellen: Wie lässt sich dieser Abfall kostengünstig, aber dennoch umweltgerecht entsorgen? Die Antwort: Das kommt ganz auf die Art und die Menge des Abfalls an.

Was genau ist Grüngut?

Grüngut ist grundsätzlich pflanzliches Material. Es wird als Sammelbegriff für Rasenschnittgut und Gehölzrückschnitt mit und ohne Laub verwendet. Je nach Bundesland gibt es für den Begriff Grüngut unterschiedliche Definitionen. Am besten lässt sich Grüngut deshalb an ein paar einfachen Beispielen erklären. Zum Grüngut gehören beispielsweise:

  • Grünschnitt (Rasenschnitt, Laub, Stauden, Heckenschnitt bis 50 Zentimeter)
  • Strauchschnitt (Schnitt von Bäumen, Sträuchern und Hecken ab 50 Zentimeter)
Grassschnitt
© Cebas1 | Dreamstime

Nicht zum Grüngut gehören hingegen:

  • Fallobst
  • Speisereste
  • Wurzeln
  • Baumstubben
  • Pflanzen mit Anhaftung von Steinen

Wo kann das Grüngut entsorgt werden?

Zunächst sollte darauf geachtet werden, die Entstehung von Grüngut zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise, Laub und Mähgut einfach liegenzulassen, bis es verrottet oder den englischen Rasen zur bunten Blumenwiese umzuwandeln.

Ist das nicht möglich, sollte das Grüngut wiederverwendet oder verwertet werden. So kann es beispielsweise im Winter als Frostschutz für Kübelpflanzen eingesetzt oder gemeinsam mit anderen Gartenabfällen kompostiert und als Düngemittel verwendet werden. Wer selbst gerade keinen Dünger für seinen Garten benötigt, kann sich in der Nachbarschaft erkundigen, ob eventuell jemand entsprechenden Bedarf hat.

Muss das Grüngut tatsächlich entsorgt werden, darf das keinesfalls im nächstgelegenen Wäldchen geschehen. Denn dadurch wird der Waldboden geschädigt und es siedeln sich eventuell fremde Arten an, die die natürliche Flora verdrängen.

Wer große Mengen an Grüngut zu entsorgen hat, kann schon im Vorfeld bei einem darauf spezialisierten Unternehmen einen Container bestellen, das sich in weiterer Folge um die fachgerechte Entsorgung des Grünguts kümmert.

Kleine Mengen werden am besten zerkleinert in der Bio-Abfalltonne entsorgt. In manchen Bundesländern ist das kostenlos möglich, in anderen werden hierfür Gebühren in Rechnung gestellt.

Rasen kompostieren
Grasschnitt

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Grüngut auf den nächsten Wertstoffhof zu bringen. Auch hierfür wird in der Regel eine kleine Gebühr fällig. Da die Bestimmungen bundesweit nicht einheitlich sind, ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld beim nächstgelegenen Wertstoffhof über die genauen Entsorgungsbedingungen zu erkundigen.

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Mineral Futter für Kompostwürmer
Produkte

Das neue Mineral Futter für Wurmkisten (ehemals Mineral Mix & Wurmfutter)

Wurmkiste im Urlaub mit Zeitung
Fast volle Wurmkiste

Bevor wir erklären, wie dass das neue Mineral Futter für Wurmkisten entstand und warum es den bisherigen Mineral Mix und das Wurmfutter ersetzt, sollten wir erklären warum Mineral Futter überhaupt in Ihrer Wurmkiste nötig ist.

Es wird oft empfohlen eine Wurmkiste mit 1000 Kompostwürmern zu starten. Wenn diese Wurmkiste oder Wurmfarm dann mehrere Monate in einer warmen Küche steht und regelmäßig gefüttert wird, vermehren sich die Würmer rasant. Steht die Wurmfarm optimal, können pro Woche über 2 Kg Küchenabfälle und Kartonage zu Wurmhumus verarbeitet werden. Dabei kommen dann bis zu 15,000 Kompostwürmern in allen Größen zum Einsatz.

Die hohe Dichte an Kompostwürmern in einer Wurmkiste bedarf aber auch ein mehr an Spurenelementen, z.B.: Kies und Kalk als im durchschnittlichen Küchenabfall enthalten sind. Um eine optimale Vermehrung der Kompostwürmer zu gewährleisten, ist ein Zufüttern von Mineralien und Protein nötig, sonst droht auf Dauer ein Streik in der Wurmkiste. Um dies zu verhindern haben wir im Jahr 2006 das Wurmfutter für den schnelleren Start einer Wurmkiste, sowie den Mineral Mix für das langfristige Wohlergehen der Würmer in der Wurmkiste entwickelt.

Es gilt die Kompostwürmer optimal zu versorgen, den Kompostvorgang zu beschleunigen und die beim Kompostvorgang entstehenden Säuren zu neutralisieren. Im Laufe der Jahre hat sich unser Mineral Mix oft verändert. Immer wieder haben wir langfristige Versuche, den neuesten Forschungsstand und Kundenfeedback in unseren Mischungen berücksichtigt.

Jetzt kommt mit dem Mineral Futter eine komplette Neu- Entwicklung: Mineral Mix und Wurmfutter in einem: Das Mineral Futter als Mehl.

Kompostwurm Futter speziell für Wurmkiste

Wir waren im Jahr 2006 die ersten, die ein Zusatzfutter speziell für den Einsatz in der Wurmkiste hergestellt haben. (Nicht zu verwechseln mit dem Wurm-Wachs-Pulver für fette Würmer. Dies kann nicht dauerhaft gefüttert werden.)

  • 2006 Mineral Mix und Wurmfutter mithilfe Uni Göttingen erstmals entwickelt
  • 2008 von Papier auf Drucktüten gewechselt, weil der Energieverbrauch niedriger ist
  • 2011 Steinmehl Anteil erhöht und zu regionaler Melasse gewechselt
  • 2016 fast ausschließlich aus regionaler Herstellung
  • 2022 Mineral Mix und Wurmfutter werden zu „Mineral Futter“ & Neue Verpackung & völlig GVO frei

Mineral Futter für Kompostwürmer

Das Mineral Futter liefert pflanzliches Protein durch die Getreidearten Roggen und Triticale (Getreide mit denen unsere Familie schon länger zu tun hat). Das Protein unterstützt das Wachstum der Würmer, ohne für schlechten Geruch zu sorgen.

Wurm Kokons
Wurmkokons

Rohasche und Steinmehl liefern wichtige Spurenelemente für die Fortpflanzung der Würmer, sowie Kleinstteile, welche bei der Verdauung helfen. Kalk hilft den pH-Wert des entstehenden Humus zu stabilisieren und ist nötig bei der Bildung von Wurmkokons. Gleichzeitig wird der Nährwert des entstehenden Wurmhumus erhöht.

Melasse und Traubenzucker unterstützen den Kompostvorgang und die Bakterien der Kompostwürmer. So wird der Kompostvorgang beschleunigt.

Kompostwurm Mineral Futter als Mehl

Neu ist, das wir es mithilfe einer Futtermühle mit viel Erfahrung, geschafft haben die aktiven Zutaten des Wurmfutters so zu mischen, dass wir die Vorteile beider Mischungen erstmals in einer Mischung anbieten können: Das Mineral Futter, der neue Mineral Mix für die Wurmkiste. Dabei ist der Preis für eine Jahresversorgung fast gleich geblieben!

Bisher waren der Mineral Mix und das Wurmfutter pelletiert. Dieser Vorgang ist recht energieintensiv und sollte der besseren Dosierung und dem zusätzlichen Entfeuchten der Mischung dienen. Die letzte Jahre haben gezeigt, dass viele Kunden den „Vorteil“ der Pelletierung gar nicht als solchen wahrnehmen. Daher lassen wir seit Februar ’22 das Pelletieren weg.

Mit diesem Wechsel konnten wir auch endlich einen weiteren Traum wahr machen: Einer noch nachhaltigeren Verpackung:

Das neue Mineral Futter ist ab nun in einem wiederverschließbarem Standbodenbeutel aus beschichteter Kartonage ohne Aluminium erhältlich. Das spart viel Energie, ist wiederverwendbar und ist leicht zu entsorgen.

Harz Weser Werke
Harz Weser Werke

Abgefüllt wird Ihr Mineral Futter übrigens von den Mitarbeitern des Hilfswerks „Harz Weser Werke“. Mit dem Kauf unterstützen Sie eine soziale Einrichtung mit langer Tradition im Herz des Harzvorlandes.

Wir hoffen Ihnen etwas Einblick in die Geschichte des Mineral Mix / Mineral Futters gegeben zu haben. Wir arbeiten weiter daran es immer nachhaltiger und besser zu machen! Wir sind gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Dieser Text wurde definitiv nicht durch einen KI erstellt. Wie fanden Sie diesen Beitrag? Kommentieren Sie unten. Wir empfehlen Ihnen auch unseren Newsletter in dem es einmal im Monat um Wurmfarmen und Kompostwürmer geht.

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Allgemein

Welcher Pflanzenkübel ist wofür geeignet?

Pflanzenkübel tragen sowohl im Außen als auch im Innenbereich zu der Gemütlichkeit bei und sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag verraten, worum es sich bei einem Pflanzenkübel überhaupt handelt, aus welchen Materialien diese bestehen und wofür diese geeignet sind. 

Was ist ein Pflanzenkübel?

Pflanzenkübel sind Gefäße, in die Pflanzen eingesetzt werden können. Diese werden hierzulande unter anderem auch als Blumenkübel oder Pflanzentöpfe angeboten. Diese unterscheiden sich von einem herkömmlichen Blumentopf vor allem durch ihre Größe, da in einen Pflanzenkübel mehrere Pflanzen eingesetzt werden können. Dadurch eignen sich Pflanzenkübel zum Beispiel auch ganz hervorragend zum Anlegen von einem Hochbeet. 

Unterschiedliche Ausführungen und Materialien

Die erhältlichen Pflanzenkübel sind in vielen verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich. Somit finden Sie nicht nur hohe Pflanzkübel in diversen Materialien, sondern diese sind auch in einer kompakteren Ausführung erhältlich. 

Im Folgenden möchten wir Ihnen die unterschiedlichen Materialien, aus denen Pflanzenkübel gefertigt werden, ein wenig genauer vorstellen. 

Kunststoff

Die erhältlichen Kübel aus Kunststoff sind äußerst beliebt, da diese sowohl in Innen- als auch in Außenbereichen eine gute Figur machen. Darüber hinaus sind diese nicht nur unempfindlich gegen Feuchtigkeit, sondern auch vor Frost und UV-Strahlung bestens geschützt. Pflanzenkübel aus Kunststoff sind einfach zu pflegen und halten das Gewicht einer Füllung mit Leichtigkeit aus.  

Fiberglas

Pflanzenkübel aus Fiberglas werden aus einem mit Glasfasern verstärkten Kunststoff gefertigt, wodurch diese äußerst robust und pflegeleicht sind. Zudem zeichnen sich Pflanzenkübel aus Fiberglas durch ihre Wetterbeständigkeit aus. 

Polyrattan

Die erhältlichen Pflanzenkübel aus Polyrattan bestehen aus einem Kunststoffgeflecht aus Polyethylen und erinnert optisch an natürliches Rattan. Allerdings zeichnet sich Polyrattan durch eine höhere Belastbarkeit und Langlebigkeit aus. Denn das Material ist wetterbeständig und verblasst nicht im Sonnenlicht. 

Holz

Pflanzenkübel aus Holz sind relativ schwer, fügen sich aufgrund der natürlichen Optik allerdings hervorragend in jeden Garten ein. Zudem sind die Pflanzen in einem Kübel aus Holz perfekt geschützt und können durch die Beschaffenheit des Holzes besser atmen. Zwar sind Kübel aus Holz ebenfalls sehr langlebig, zumindest sofern diese vor der Witterung geschützt und regelmäßig imprägniert werden. Denn andernfalls verrottet Holz sehr schnell, wenn dieses mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt. 

Terrakotta

Terrakottakübel bestehen aus Terrakotta, einer Mischung aus rotem und gelblichem Ton, wodurch diese Kübel ihre Farbe bekommen. Terrakottakübel sind nicht nur langlebig und witterungsbeständig, sondern auch atmungsaktiv, lassen sich allerdings aufgrund ihres Gewichts nur schwer transportieren. Und sofern Wasser in das Innere gelangt, können sich im schlimmsten Fall Risse bilden, wodurch der Kübel in der Folge platzen kann.  

Zink

Kübel aus Zink besitzen eine verzinkte, rostfreie Oberfläche aus Metall, wodurch Zinkkübel sämtlichen Wetterbedingungen trotzen. Darüber hinaus machen diese auch optisch eine Menge her, ganz gleich, ob im Innen- oder Außenbereich. Und aufgrund der Tatsache, dass Zinkkübel äußerst leicht sind, können diese einfach transportiert werden. 

Roststahl

Roststahl wird häufig auch als Cortenstahl bezeichnet. Dabei handelt es sich im Prinzip lediglich um ein Stahlblech mit einem Rosteffekt, bei dem eine darunterliegende Schutzsicht verhindert, dass der Stahl zu rosten beginnt. Zwar werden Pflanzenkübel aus Roststahl zumeist im Außenbereich verwendet, doch diese machen auch im Innenbereich eine gute Figur. 

Edelstahl

Pflanzenkübel aus Edelstahl zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Stabilität und Wetterbeständigkeit aus. Allerdings sollte zum Bepflanzen ein Einsatz verwendet werden, da es andernfalls passieren kann, dass Metallionen in die Erde übergehen und den Pflanzen in der Folge schaden. 

Wasserhyazinthe

Bei der Wasserhyazinthe handelt es sich um eine südamerikanische Pflanze, die getrocknet zur Herstellung von Pflanzenkübeln verwendet wird. Zu diesem Zweck werden die getrockneten Pflanzen zunächst gemangelt und anschließend zusammengeflochten. 

Beton

Betonkübel werden zumeist im öffentlichen Raum verwendet und diese bestehen aus einem Verbund aus Zement, Sand, Kies und Wasser. Der Nachteil dieser Kübel ist das enorme Gewicht des Betons, was es fast unmöglich macht, diese zu transportieren. Dafür sind Kübel aus Beton witterungsbeständig und benötigen nur wenig Pflege. 

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Naturgarten

Mit Ollas Beete einfach und sicher bewässern

Sie sind der neue Trend, der in keinem Garten fehlen darf: die Ollas (gesprochen: Ojas). Diese porösen Tongefäße dienen der einfachen Bewässerung von Beeten und sparen sehr viel Wasser und Arbeit. Doch neu ist das System nicht.

Die Ollas bewässern die Umgebung automatisch

Ein altes System neu entdeckt

Die Bewässerung von Beeten im Garten kann mit Schlauch und Gießkanne zu einer täglichen Qual werden. Immer hin und her schleppen und dann kann doch nur von oben gewässert werden. Da bleiben die Wurzeln trocken und bilden sich nicht richtig aus. Ein neue entdecktes Bewässerungssystem kann dabei Abhilfe schaffen. Mit Ollas kann wasser- und kraftsparend gegärtnert werden.

Olla, das ist spanisch (gesprochen: Oja) und bedeutet etwa soviel wie „Töpfe“. Die Tongefäße werden im Garten eingesetzt und dienen der Bewässerung von Beeten. In vielen anderen Ländern gehört die Olla seit Jahrtausenden zur Gartenkultur dazu. Sie kann in allen Bodenarten eingesetzt werden.

Einfaches bewässern ohne viel Arbeit

Olla im Boden

Ollas sind Tongefäße, die bei niedrigen Temperaturen gebrannt werden. Dadurch bleibt der Ton porös und lässt Wasser kontrolliert entweichen. Damit dienen sie der einfachen Bewässerung von Beeten, denn sie müssen nicht täglich wieder aufgefüllt werden.

Die Ollas werden mit Abstand zu den Pflanzen in Hochbeeten oder Gemüsebeeten eingegraben und mit Wasser befüllt. In der Regel reichen 2 Ollas um eine Ganzes Hochbeet zu wässern. Ein Deckel oder Korken sorgt dafür, dass sich keine kleinen Insekten wie etwa Mücken in die Olla zurückziehen.

Wasser sparen, Zeit sparen

Der Vorteil von Ollas ist, dass diese nicht einfach unkontrolliert Wasser an ihre Umgebung abgeben. Wenn der Boden eine gewisse Feuchtigkeit erreicht hat, wird kein Wasser weiter an die Umgebung abgegeben.

Nun gibt die Olla über mehrere Tage das Wasser ab. Dies hat den Vorteil, dass die Bewässerung von oben wegfällt. Somit entstehen weniger Blattfäule und andere Krankheiten. Die Pflanze wird widerstandsfähiger und die Wurzeln wachsen durch die unterirdische Bewässerung tiefer in der den Boden. Das Bodenlebenprofitiert von einer feuchten Umgebung und gibt so besser Nährstoffe ab.

Olla mit Korken
Olla mit Korken

Nach 3 – 5 Tagen muss die Olla wieder neu mit Wasser befüllt werden. So kann den ganzen Sommer über wassersparend gegärtnert werden. Im Herbst werden die Tongefäße ausgegraben, abgespült und über den Winter eingelagert, da sie nicht winterfest sind.

Ollas richtig einsetzten

Damit Sie das beste aus Ihrer Olla rausholen, graben Sie gleich mit den Pflanzen im Frühling ein. Nachdem Sie die Olla bis zu Hals eingeraben haben, schütten Sie die Seiten gut mir Erde zu. Beginnen Sie die Olla zu füllen sobald es keinen Frost mehr geben wird. Das führt dazu, dass die Wurzeln der naheliegenden Pflanzen um die Olla wachsen. So können die Pflanzen mehr Wasser über die Olla aufnehmen, als wenn Sie erst kurz vor der Hitze im Sommer eingegraben werden.

Setzten Sie immer den Deckel, bzw. den Korken ein. Das vermeidet:

  • Wasserverlust durch verdampfen
  • Ertrinken von nützlichen Insekten
  • Das Mücken Ihre Larven im Wasser ablegen

Sobald der erste Frost kommt, sollten Sie die Olla ausgraben, grob abbürsten und frostfrei lagern. Sollte Sie im Beet bleiben, besteht große Gefahr, dass sich das frierende Wasser in den Wänden ausdehnt und die Olla zerstört.

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Produkte

Die besten Geschenkideen für Gartenfreunde, Wurmkistenbesitzer, Reiter und kleine Entdecker

Die besten nachhaltigen Geschenkideen für Naturfreunde

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Für Kinder, Lehrkräfte und neugierige Entdecker

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Gemeinsam bauen, im Frühjahr aufstellen und beobachten, wer einzieht. Ein schönes Naturprojekt für Familien und Schulen.

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Wurmhumus in Säcken gelagert
Wurmhumus, Allgemein

5 Tipps für richtiges Düngen – darauf kommt es an


Pflanzen sind für ihr Wachstum auf Pflanzennährstoffe angewiesen und aus diesem Grund sollte kein Hobbygärtner auf regelmäßiges Düngen verzichten. Wie bei anderen Gartenaufgaben ist es jedoch wichtig, richtig vorzugehen und man sollte daher wissen, worauf es beim Düngen ankommt. Aus diesem Grund haben wir in diesem Artikel 5 Tipps für richtiges Düngen zusammengetragen. Wenn Sie sich daran halten, dürfte eigentlich nichts schiefgehen!

Beim Düngen spielt auch die Pflanzenart eine Rolle

Wie richtig gedüngt wird, hängt auch von der jeweiligen Pflanze ab und wenn Sie beispielsweise eine Thuja düngen möchten, sollten Sie anders vorgehen, als wenn Sie portugiesischer Kirschlorbeer düngen. Informieren Sie sich daher vor dem Düngen, was es bezüglich der jeweiligen Pflanze zu beachten gilt, denn auf diese Weise erzielen Sie das beste Ergebnis.

Mangelerscheinungen können wichtige Hinweise liefern

Phosphor Mangel
Phosphor Mangel. Die Blätter färben sich rot.

Es gibt einige Indikatoren, die auf Mangelerscheinungen hinweisen können und viele Probleme lassen sich mit Düngemittel angehen. Was für Dünger sich letztendlich anbietet, hängt auch davon ab, was den Pflanzen fehlt. Hellgrüne bis gelbliche Verfärbungen bei jungen Blättern können beispielsweise ein Zeichen für Eisenmangel sein und natürliche Eisendünger sind in solchen Fällen eine gute Lösung.

Kompostdünger eignen sich wunderbar zur Grunddüngung

Düngemittel gibt es viele, aber zumindest auf Kompostdünger sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Kompostdünger enthalten viele organisch gebundene Mineralien und infolgedessen sind sie äußerst flexibel, weswegen sie sich für fast alle Gartenpflanzen eignen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Düngemitteln müssen Sie Kompostdünger nicht einmal extra kaufen, sondern Sie können ihn sogar selber mit Kompostwürmern herstellen. Kompostwürmer sind in der Lage, große Mengen an organischem Material schnell zu verarbeiten und hochwertigen Dünger herzustellen.

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Natürlich sollten Sie möglichst auf hochwertige Düngemittel zurückgreifen, aber der Dünger allein ist nicht alles, sondern es kommt auch auf den richtigen Zeitpunkt an. Grundsätzlich ist die beste Düngezeit von Ende März bis Ende August, denn zu dieser Zeit befinden sich die Pflanzen in der Wachstumsphase und sind infolgedessen auf Nährstoffe angewiesen. Sollten Sie erst danach düngen, können sich die Pflanzen nicht rechtzeitig auf den Winter vorbereiten und werden wahrscheinlich frostempfindlich. Im Frühjahr sollten Sie hingegen darauf achten, dass die Pflanzen genügend Stickstoff bekommen und im Spätsommer brauchen sie Kalium. Der richtige Zeitpunkt ist also ausschlaggebend für den Erfolg beim Düngen.

Korrekte Lagerung ist auch bei Düngemitteln wichtig

Viele Hobbygärtner fragen sich, ob Düngemittel gesundheitsschädlich sind, aber das trifft höchstens auf minderwertige Dünger zu und selbst dann ist nicht von einem nennenswerten Risiko auszugehen, denn in Deutschland verkaufte Dünger dürfen keine negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben. Das heißt jedoch nicht, dass Düngemittel keine Risiken mit sich bringen und korrektes Lagern ist ein Muss. Einige Dünger zersetzen sich bei Feuer und bilden aufgrund von enthaltenem Chlor sowie Stickoxiden giftigen Rauch. Daher ist es wichtig, Düngemittel nicht in der Nähe von Brennstoffen oder Wärmequellen aufzubewahren. Zudem sollten Dünger selbstverständlich nicht oral aufgenommen werden. Abgesehen davon gibt es jedoch keine größeren Risiken.

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Wurmkisten Mitbewohner
Wurmkisten

Die häufigsten Mitbewohner einer Wurmkiste und Ihre Funktion

Zusätzlich zu den hier bereits ausführlich besprochenen Kompostwürmern und Ihrer vielen Vorteile, leben noch viele anderen Tierarten in der Wurmkiste. Die meisten davon sind erwünscht (Enchytraen, Milben, Springschwänze, etc.) andere sind unerwünscht (Fruchtfliegen / Trauermücken) und weitere können als Indikator für die Gesundheit der Wurmkiste genutzt (Enchytraen, Ameisen) werden.

Springschwänze

Springschwanz

Springschwänze sind ein wichtiger Teil der „Destruenten Familie“, als der Organismen, welche das Kompostmaterial verkleinern und teilweise fressen. Sie sind 1-3 mm groß meistens weiß, bis grau-weiß.

Die kleinen Tiere leben in fast allen Böden weltweit und zerkauen Kompostmaterial zu Humus. Damit schaden sie erwachsenen Pflanzen nicht und sind auch kein Problem in der Wurmkiste.

Sollte man dennoch die Menge an Springschwänzen reduzieren wollen, oder Springschwänze als Futtertiere ernten möchten, finden Sie hier eine Anleitung.

Ameisen

Einige Wurmfarmer haben vielleicht schon Ihre Bekanntschaft gemacht: Ameisen in der Wurmkiste. Ob nun vereinzelt oder gar in Nestern sind diese kleinen Krabbeltiere gelegentlich anzutreffen und meist keine gern gesehenen Besucher.

Wie kommen Ameisen in die Wurmkiste und wie wird man sie los?

Ameise
Ameise

Zum einen sind Ameisen eine wichtige Indikatorspezies für eine zu hohe und lang andauernde Trockenheit in der Wurmkiste. Ist es trocken, fühlen sich Ameisen wohl.

Die Kompostwürmer mögen es etwas feuchter, also mischen Sie die Wurmkiste einmal durch und befeuchten Sie das Substrat mit einer Sprühflasche wenn es krümelig wirkt. Das Substrat ist am besten zwischen krümelig und matschig.

Zum anderen werden Ameisen von (viel) süßem Obst in der Wurmkiste angelockt; denn Apfel, Pfirsich und Co. sind für sie wahre Leckerbissen.

Wurmkisten Bein
So kommt keine Ameise mehr in die Wurmkiste

Obwohl es sehr vereinzelte Berichte gibt in denen die Ameisen Wurm Kokons wegtragen, stellen sie für die Kompostwürmer (Eisenia) keine Gefahr dar. Das Hauptproblem ist, das beide Arten das gleiche Futter mögen, so dass die Ameisen Futterkonkurrenten für die Kompostwürmer darstellen.

Um Ameisen zu vermeiden stellen Sie die Wurmfarm in Dosen mit Wasser. Möchten Sie Ameisen bekämpfen, welche mit der Wurmkiste von draussen ins Haus kommen (im Winter etwa), empfehlen wir diese Köder mit natürlichem Wirkstoff.

Assel

Kellerassel

Einheimische Asseln werden zwischen 0,3 und 1 cm groß. Ihr Körper ist vom Rücken bis zum Bauch abgeplattet und besteht aus mehreren Körpergliedern, die wie ein Kettengerüst wirken. Bei Gefahr können sie sich zu einer Kugel zusammenrollen.

Asseln kommen nur dann in der Wurmkiste vor, wenn sie entweder bewusst eingeführt wurden oder wenn sie aus Versehen über Laub und Gartenabfall in die Kiste gelangen. Die kleinen Krebstiere atmen mit Kiemen, die sie beständig feucht halten müssen, daher verlassen sie die Wurmkiste innerhalb einer Wohnung nicht.

Da Asseln mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen auch frische und zähe Pflanzenabfälle gut zerstückeln und verdauen können, sind sie für die Humusbildung hoch bedeutsam. Ihr Auftreten stellt somit kein Problem dar und kann ignoriert werden.

Milben / Raubmilben

Milben in einer Wurmfarm
Milben in einer Wurmfarm

(Horn)Milben gehören zu den häufigsten Mitbewohnern einer Wurmfarm. Größe, Färbung und Beweglichkeit können sich bei den unterschiedlichen Arten stark voneinander unterscheiden.

Sie gehören zusammen mit den Weberknechten, den echten Spinnen, den Skorpionen und einigen anderen Gruppen zur Gruppe der Spinnentiere. Daher haben sie einen zweigeteilten Körper und acht Beine. Besonders schnelle Arten der Milben sind sogenannte Raubmilben, welche sich teilweise von anderen Milben, z.B. den Spinnmilben ernähren.

Die Larven der Milben haben dagegen 6 Beine, das kann manchmal etwas zur Verwirrung führen. In der obersten Bodenschicht tragen Milben zusammen mit Springschwänzen, Asseln und Regenwürmern entscheidend zum Abbau von organischem Material bei. Auch zerfallender Holzmulm wird von einer Unmenge von Milben besiedelt. Ein Kubikdezimeter Boden kann zwischen 100 und 10.000 Milben beherbergen. Neben den Springschwänzen gehören Hornmilben und Raubmilben daher zu den individuen reichsten Bewohnern in der Wurmkiste. Horn und Raubmilben sind nicht mit den Pflanzenschädlingen Wurzelmilben zu verwechseln!

Flüchtlige Milben vertrocknen in der trockenen Luft unserer Wohnungen in kürzester Zeit. Man kann diese Winzlinge also ganz entspannt beobachten. Sollte es aufgrund von einseitigem Futter zu Situationen kommen, in denen sich die Milben sehr stark vermehren, kann man die Population reduzieren, indem man eine Scheibe Toastbrot über Nacht in die Wurmkiste legt. Am nächsten Tag wird diese dann zusammen mit den draufsitzenden Milben entsorgt. Starke Schwankungen in der Bevölkerung sind zum Beispiel direkt nach dem Starten der Wurmkiste völlig normal.


Hornmilben (auch bekannt als Raubmilben) und Wurzelmilben sind zwei verschiedene Arten von Milben, die in unterschiedlichen Umgebungen vorkommen und unterschiedliche Auswirkungen auf Pflanzen haben.

Hornmilben vs. Wurzelmilben

Hornmilben (Raubmilben):

  • Hornmilben gehören zu den Raubmilben und sind Nützlinge im Gartenbau.
  • Diese Milbenarten ernähren sich von anderen schädlichen Milben, Insekten oder deren Larven, die Pflanzen schädigen können.
  • Hornmilben können dazu beitragen, das ökologische Gleichgewicht im Garten aufrechtzuerhalten, indem sie Schädlinge natürlicherweise kontrollieren.
  • Sie sind für Pflanzen in der Regel nicht schädlich.

Wurzelmilben:

  • Wurzelmilben hingegen sind Schädlinge, die sich auf den Wurzeln von Pflanzen festsetzen.
  • Sie können Pflanzen schwächen, indem sie sich von den Nährstoffen in den Wurzeln ernähren oder Krankheiten übertragen.
  • Wurzelmilben können zu Gelbfärbung, Welken und einem allgemeinen Rückgang der Pflanzengesundheit führen.
  • Einige Arten von Wurzelmilben können schwerwiegende Schäden an Pflanzen verursachen und erfordern Maßnahmen zur Bekämpfung.

Insgesamt sind Hornmilben nützliche Organismen, die helfen können, den Befall schädlicher Insekten oder Milben zu kontrollieren. Wurzelmilben hingegen sind Schädlinge, die direkt die Wurzeln von Pflanzen angreifen und ernsthafte Schäden verursachen können. Bei der Pflege von Pflanzen ist es wichtig, zwischen Nützlingen und Schädlingen zu unterscheiden, um angemessene Maßnahmen zur Erhaltung der Pflanzengesundheit zu ergreifen.

Enchytraen

Enchytraen

Enchytraen sind sehr kleine Würmchen mit einer Körperlänge von 0,5 – 3 cm. Sie sind weiß bis hellgelb gefärbt und wesentlich dünner als Kompostwürmer, sodass sie sich deutlich von diesen unterscheiden. Auch sie ernähren sich von abgestorbener Materie, bevorzugen jedoch ein eher saures Milieu. Enchytraen sind zu schwach um sich selbst Gänge im Boden zu Bohren.

Wenn sich in Ihrer Wurmkiste wirklich sehr viele Enchytraen einfinden, ist das Substrat zu sauer. Hier können Sie Abhilfe schaffen, indem Sie Kalk oder Mineralmischungen (Mineral Futter) zugeben.

Enchytraen werden übrigens oft als Futtertiere für die Aquaristik und Terraristik gezüchtet. Dies ist auch in einer Wurmkiste möglich, wenn spezielles Futter eingesetzt wird.

Trauerfliegen

Trauerfliegen gehören zur Gattung der Mücken. Sie werden bis zu 7 mm groß und sind dunkel gefärbt mit einem schlanken Körper. Ihre Flügel sind charakteristisch dunkel, deren die Mittelader sich glockenförmig aufteilt. In eine Wurmfarm kommen sie meist über Blumenerde und können sich von dort aus in der ganzen Wohnung ausbreiten. In der Wurmfarm erfüllen sie keine sinnvolle Funktion.

Am einfachsten wird man die Plagegeister mit Neemöl oder Nematoden wieder los. Auch Gelbtafeln können helfen, bei einem akuten Befall die Plage einzudämmen. Bitte vermeiden Sie Erde aus unbekannter Quelle (Baumarkt, Gärtnereien) in die Wurmkiste zu geben.

Fruchtfliegen

Fruchtfliege

Die kleinen Fliegen können schnell mal zur Plage werden. Sie können schon mal vorkommen (auch in einer Wurmfarm), sind aber leicht zu beseitigen. Fruchtfliegen kommen bereits in der Schale von Obst in die Wurmfarm und sind somit schwer zu vermeiden.

Es gibt aber ein paar Möglichkeiten das Risiko einer Invasion sehr zu reduzieren. Die beste Waffe im Kampf gegen die Fruchtfliegen ist die Hanfmatte, der Gelbstecker und die Fruchtfliegen Falle (mehr dazu in diesem Beitrag).

Hundertfüßer/Tausendfüßer

Äußerst selten kommen im Kompost auch Hundertfüßer vor, die zu der Familie der Tausendfüßer gehören. Sie haben jedoch längere Fühler und Beine als die Tausendfüßer und können zudem sehr schnell rennen, womit sie sich ebenfalls von den langsamen Tausendfüßer unterscheidet.

Hundertfüßer leben räuberisch und schnappen sich hin und wieder auch mal einen jungen Regenwurm. Dies stellt jedoch keine ernsthafte Gefahr für die gesamte Wurmbevölkerung dar und gehört in der Natur zum Lebenskreis dazu.

Ohrenkeifer

Ohrenkeifer Forficula auricularia
Ohrenkeifer Forficula auricularia

Ohrwürmer (Dermaptera) sind eine Ordnung der Insekten und gehören zu den Fluginsekten (Pterygota). Ohrwürmer bevorzugen warme Gebiete und Habitate. Sie ernähren sich von Pflanzenteilen und Bestandsabfall, einige Arten sind jedoch auch Räuber und jagen kleinere Insekten. Die Zangen werden, je nach Art, bei der Jagd auf kleine Insekten, zur Flügelentfaltung und zur Verteidigung genutzt, nicht zum Kneifen in Ohren, wie der Name Ohrkneifer suggerieren könnte.

In der Wurmkiste sind sie selten zu finden und gelten höchsten als Futterkonkurrenten. Ein Entfernen ist nicht nötig.

Kompost aus der Kiste
Kompost aus der Kiste

Möchten Sie noch mehr über Wurmkisten erfahren? Dann lesen Sie das Buch „Kompost aus der Kiste“ von Jasper Rimpau, welches bereits in der zweiten Auflage im Ulmer Verlag erschienen ist. Wer jahreszeitlich passende Information per email bevorzugt., trägt sich hie rin den Wurmpost Newsletter ein.

Bildnachweise: Wurmwelten.de, Werner David, Wikimedia
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