Pferdemist Entsorgen

Was will mein Pferd mir sagen?

Pferde sind unglaublich sensibel und weitaus empfänglicher für bewusste und unbewusste Botschaften als im Allgemeinen angenommen wird. Doch wie ist es eigentlich möglich, mit dem Pferd zu kommunizieren?

Die gute Nachricht ist, dass es sich in der Regel immer lohnt, in die Interaktion mit dem Tier Zeit zu investieren. Denn: viele Reiter berichten, dass das Pferd besser und intensiver mitarbeitet, wenn vermittelt wird, dass der Mensch bereit dazu ist, eine liebevolle, innige Beziehung aufzubauen. Ein schlechtes Verhältnis zum Pferd kann auch bei Pferden zu einer Depression führen.

Die folgenden Details können weiterhelfen, die Tiere besser zu verstehen:

Pferde agieren meist wie ein Spiegel

Pferd mit Besitzerin
Pferde reagieren wie Spiegelbilder

Hierbei handelt es sich um keinen abgedroschenen Spruch, sondern vielmehr um die klare Realität: Pferde bemerken sehr schnell, wer es gut mit ihnen meint. Genau das wurde in verschiedenen Studien schon oft untersucht.

Die Tiere realisieren, ob der Reiter gute oder schlechte Laune hat, ob er nervös oder entspannt ist usw. . Und exakt hierin liegt die Spiegelfunktion. Denn: die Pferde reagieren auf die entsprechenden Signale. Ist der Reiter gestresst, überträgt sich dies schnell auf das Pferd. Doch genau dieses Phänomen kann auch als Vorteil genutzt werden. Denn: wer sein Pferd liebt, wird im Umkehrschluss auch oft „zurückgeliebt“.

Wie zeigt mir mein Pferd, dass es mich mag?

Hier lohnt es sich, ein wenig genauer hinzuschauen. Denn: suchen Pferde die Nähe zu anderen (sowohl zu anderen Pferden als auch zu anderen Menschen), zeigt dies oft, dass sie tiefe Zuneigung empfinden. Auch eine freundliche Begrüßung, beispielsweise dann, wenn der Reiter die Koppel betritt, zeigt: „Hey! Ich freue mich, dass du da bist!“.
Wer seinem Tier umgekehrt eine große Portion Liebe zurückgeben möchte, kann es am Kopf streicheln. Auch die Macht der Stimme sollte nicht unterschätzt werden. Der Tonfall ist bei der Kommunikation mit Pferden von entscheidender Bedeutung.

3 Tipps für eine bessere Kommunikation mit dem Pferd

Tipp Nr. 1: Einfühlsam bleiben
Auch wenn sich viele Menschen selbstverständlich jeden Tag und ausdauernd um ihr Pferd kümmern, sind sie leider oft nur „halb bei der Sache“. Dabei ist es besonders wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, dass die Zeit mit dem Pferd auch tatsächlich als „Pferdezeit“ genutzt werden sollte. Gespräche am Handy oder ähnliches können warten. Wenn geputzt wird, wird geputzt.

Tipp Nr. 2: Atemübungen in den Alltag integrieren
Wer gestresst ist, kennt das Gefühl, wenn das Herz schneller schlägt. Manchmal – bei einem geringen Stresslevel – erhöht sich jedoch der Herzschlag, ohne dass dies selbst allzu deutlich bemerkt werden würde. Pferde sind hier deutlich sensibler. Sie bemerken meist genau, wenn „etwas anders ist“. Regelmäßige Atem- und Meditationsübungen tun nicht nur dem Körper und der Seele, sondern auch dem Verhältnis zum Pferd gut. Wer stressresistenter ist, überträgt genau diese „Relaxtheit“ meist auch auf das Tier.

Tipp Nr. 3: Freundlich bleiben
Das Pferd bleibt zum x-ten Mal stehen oder geht vorwärts anstatt zurück? Schimpfen bringt hier meist nicht wirklich viel. Wie wäre es stattdessen mit einem netten „Bitte?“. Was sich ein wenig unglaubwürdig anhören mag, hat den Effekt, dass die Haltung dem Tier gegenüber freundlicher wird. Auch wenn das Pferd sicherlich keinen Wert auf Höflichkeitsfloskeln legt: da sich die Einstellung des Reiters durch das freundliche „Bitte“ verändert, verändert sich unweigerlich auch die Gesamtsituation. Natürlich sollte das richtige Verhalten dann auch wieder gelobt werden. Hier kann es helfen, sowohl mit Worten als auch mit einem Kraulen zu agieren. Viele Tiere empfinden das Streicheln im Ohrbereich als besonders angenehm.

Salzleckstein für Pferd
Salzleckstein für Pferd

Besonders wenn ein Pferd krank wird, bedarf es der besonderen Aufmerksamkeit des Reiters. Und das gilt nicht nur bei großen Krankheiten, sondern schon beim Umgang mit kleinen Kratzern. Hier können ein paar mehr Streicheleinheiten schon Wunder bewirken.

Fotos ©Dreamstime

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Naturgarten
Bokashi Komposter

Den Boden im Garten mit Mikroorganismen verbessern

Wer sich schon immer gefragt hat, wie er den Pflanzen in seinem Garten etwas Gutes tun könnte, könnte im Einsatz von Mikroorganismen die passende Lösung gefunden haben. Hierbei gilt es, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass ein nährstoffreicher Boden die Basis für das (hoffentlich) prachtvolle Gedeihen der Pflanzen darstellt.

„Helfer“, die von immer mehr Gärtnern genutzt wird, sind die „EM“, die effektiven Mikroorganismen.

Was sind EMs eigentlich?

Bei Effektiven Mikroorganismen handelt es sich, wie der Name schon sagt, um Organismen, die den Gärtner bzw. die Pflanzen in seinem Garten unterstützen sollen. Ihre Geschichte begann schon vor mehreren Jahrzehnten. Damals versuchte ein Wissenschaftler aus Japan, die Qualität seines Bodens mit den effektiven Mikroorganismen zu verbessern. Entstanden ist dabei der sogenannte Bokashi-Eimer, den man im Haus zum Fermentieren einsetzen kann. Der fertige Bokashi wird dann im Garten eingesetzt als Dünger.

Bokashieimer
In einem Bokashi Eimer lassen sich effektive Mikorrogaanismen gewinnen

Die Mischung, die er hierzu verwendete, bestand aus mehr als zehn Bakterienstämmen. Mit ihrer Hilfe sollte die Fruchtbarkeit des Bodens erhöht werden.

Wie könnten die Effektiven Mikroorganismen den Boden unterstützen?

Viele Gärtner nutzen die effektiven Mikroorganismen, um unter anderem dafür zu sorgen, dass Nährstoffe im Boden besser umgewandelt werden.

Weitere Ziele sind:

  • eine optimierte Bodenstruktur
  • eine verbesserte und intensivere Wurzelbildung
  • ein stärkeres Wachstum
  • ein Schutz vor Schädlingen, unter anderem auch vor Schnecken, und Krankheiten.

Kurz: die Aufgabe der Organismen ist es, Bakterien, die sich gut auf das Wachstum auswirken, zu unterstützen und alles Schädliche zu unterdrücken. Hierzu müssen sie nicht aufwendig eingearbeitet werden. Es reicht aus, sie einfach an den entsprechenden Stellen mit Wasser zusammen auszugießen.

Damit eine Basis für ein (hoffentlich) gutes Gelingen geschaffen werden kann, sollten die Effektiven Mikroorganismen etwa fünfmal im Jahr zum Einsatz kommen.

Als ideal gilt eine Lösung, auf die je Liter (und Quadratmeter) 20 Milliliter effektive Mikroorganismen Lösung kommen. Im Idealfall ist es am Tag des Ausbringens weder zu warm noch zu kalt. Etwa 20 °C und nur wenig bis keine direkte Sonnenstrahlung gelten hier als ideal. So können die die effektiven Mikroorganismen – so zumindest die Theorie – optimal arbeiten.

Bokashi Starter Set

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Effektiven Mikroorganismen im Garten

Es gibt noch viele andere Einsatzbereiche für die effektiven Mikroorganismen und andere Mischungen, die je nach Bedarf und Ziel eingesetzt werden können. So ist zum Beispiel Mikroveda Folio eine Mischung aus effektiven Mikroorganismen und scharfen Gemüsen und Kräutern. Geeignet ist das Produkt für alle Gemüsepflanzen und Böden im Freiland und unter Glas und Folie, Kartoffeln, Obstgehölze, Weinreben, Kübel- und Zimmerpflanzen, Blumen, Stauden, Zier- und Sportrasen, Rosen, Ziergehölze sowie Forstpflanzenkulturen. Hier geht es zu den Produkten rund um effektive Mikroorganismen: https://wurmwelten.de/shop/bokashi

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Eisenia Würmer Hand
Produkte

Die Ordnungshüter unserer Gärten – Würmer als Retter unserer Böden

Der effektivste Mitarbeiter für die Auflockerung des heimischen Gartenbodens? Er ist relativ klein, bewegt eine Menge Erde und arbeitet bevorzugt unter Tage. Seine äußere Form schreckt viele Gartenbesitzer ab und dennoch ist er seit Jahrhunderten einer der zuverlässigsten Garten- und Bodenarbeiter. Der Regenwurm, dass vielleicht meist unterschätzte Tier im heimischen Garten.

Die fleißigen Helfer aus dem Erdreich – der Bestand sinkt

Forscher beobachten seit Jahren einen stetigen Rückgang des Bestands des hiesigen Regenwurms. Allein in Deutschland sind derweil 46 verschiedene Regenwurm Arten bekannt. Die Arbeit, der kleinen Helfer in Zahlen auszudrücken ist kaum bezifferbar. Experten schätzen den Arbeitsaufwand weltweit auf 250 Milliarden Euro. Das wäre die Summe, die alle Regenwürmer auf der Welt den Landwirten, Kleingärtner und Gartenbesitzern in Rechnung stellen könnten.

Natürlich sind das alles nur theoretische Rechenbeispiele. Aber die Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig die kleinen lichtscheuen Helfer doch sind. Doch die Anzahl der Regenwürmer sinkt weltweit beängstigend schnell. Und wer trägt hier die Schuld? Natürlich ist der Mensch auch hier nicht unbeteiligt. Unkrautvernichtungsmittel und Verdichtung des Bodens sind der Hauptgrund für den weltweiten Schwund der Erdwürmer. Und auch Monokulturen im Anbau sind kein natürlicher Lebensraum mehr für Regenwürmer.

Regenwürmer im Boden

Warum sind Regenwürmer so wichtig?

Regenwürmer produzieren wichtige Nährstoffe, die für die Pflanzenwelt unverzichtbar sind. Der natürliche Dünger entsteht durch die Verdauung und am Ende stehen die Nährstoffe, die übrigens auch den Wurm durch den hinteren Teil wieder verlassen. Ein Kreislauf wird angestoßen und der Regenwurm ist ein beachtlicher Teil des Systems.

Nachhaltig produzieren und leben, das ist der Ansatzpunkt der letzten Jahre. Wer zum Beispiel Möbel aus Holz kauft, der setzt ebenfalls ein ökologisches Ausrufezeichen. Sehr beliebt sind hier die praktischen Alltagsgegenstände aus Holz. Ein Massivholzbett zählt zu den beliebtesten Möbelstücken, gefolgt vom Esszimmertisch und dem platzsparenden Regal.

Das System der Nachhaltigkeit beginnt bereits im Garten und endet in der heimischen Wohnung. Holz als Baumaterial aus der Natur ist ein perfektes Beispiel. Was wären die Böden der Wälder ohne den Einsatz der Regenwürmer. Also sollten wir alle beim nächsten Umgraben einfach auf die kleinen Helfer in der Erde achten, denn letztendlich hilft es uns allen.

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Wurmkisten

Die Wurmtruhe mit Sichtfenster – Ideales Lernobjekt für Kinder jeden Alters

Wurmkomposter sind immer mehr im Trend und das aus gutem Grund. Ein Wurmkomposter ist ein System aus Holz oder Plastik, das in der Küche, im Keller, Garten oder dem Balkon aufgestellt wird. Im Inneren werden dann die Küchenabfälle von Kompostwürmern kompostiert und zu wertvollem Wurmhumus umgewandelt, der dann im Garten, dem Balkon oder auch den Zimemrpflanzen als Dünger eingesetzt werden kann. Die Wurmtruhe ist so ein System, in dem Kompostwürmer eingesetzt werden können. Bestehend aus nicht behandeltem Holz dient sie besonders in Innenräumen dem Recycling von Küchenabfällen.

Wurmkisten gibt es in vielen verschiedenen Formen und Materialien

Die Wurmtruhe – die natürliche Art des Recycling

Im Gegensatz zu Wurmfarmen aus Plastik wird in der Wurmtruhe nicht in Schichten kompostiert, sondern in Kammern, die durch ein optionales Gitter getrennt werden können. Das macht das System etwas herausfordernder als eine Wurmtruhe aus Plastik. Die Wurmtruhe verfügt außerdem auch nicht über einen Wasserhahn, über den Wurmtee abgelassen werden kann. Das im System vorhandene Wasser muss durch die Wände hindurch verdampfen. So kühlt sich das System besonders im Sommer automatisch ab und wird nicht zu heiß. Dafür ist es wichtig, dass das Holz unbehandelt ist und völlig naturbelassen ist.

Die Wurmtruhe für Kindergärten und Lehreinrichtungen

Bei uns können Sie diese Wurmtruhe in zwei Ausführungen erwerben: eine Standard Version in einer sehr schlichten Variante oder eine Version mit Sichtfenster. Hier wurden zwei Plexiglasscheiben installiert: eine fest fixierte in transparent und eine herausnehmbare in rot.

Wurmtruhe mit Plexiglas und Rollen

Das Sichtfenster ermöglicht das Leben der Bodenlebewesen direkt live zu verfolgen. Dank des roten Filters kommen Bodenlebewesen bis an die Scheibe um dort zu leben. Der Rote Filter kann entfernt werden um eine noch bessere Beobachtung zu erlauben. Das hellere Licht wird aber auf Dauern dazu führen, dass die lichtempfindlichen Lebewesen wie z.B. Kompostwürmer sich in den hinteren Teil der Kiste zurückziehen.

Mit der Wurmtruhe mit Sichtfenster lassen sich Kompostwürmer artgerecht halten und trotzdem beobachten. Diese Truhe ist ideal für Schulklassen, Messen und Schullabore.

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Rasen kompostieren
Komposthaufen

Unkraut kompostieren, ohne es wachsen zu lassen: So geht’s!

Ein Komposthaufen auf dem eigenen Grundstück kann unglaublich praktisch sein. Immerhin bietet sich so eine wunderbare Möglichkeit, ein kleines Ökosystem zu schaffen und gleichzeitig organische Abfälle zu entsorgen und in wunderbaren Kompost oder Wurmhumus zu verwerten.

Löwenzahn Unkraut
Löwenzahn

Das Ergebnis: Nährstoffreiche Erde, die dann wiederrum dem Garten zugeführt werden kann. Wer jedoch schon einmal frische Komposterde verwendet hat, kennt auch die Sorge davor „Unkraut“ zu verteilen. (Unkraut steht hier für Pflanzen die man an dieser Stelle nicht pflanzen wollte). Viele Beikräuter haben leider die Eigenschaft sich auf dem Komposthaufen wohl zu fühlen und Wurzel zu ziehen.

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder stellt: Ist es überhaupt möglich, Unkraut zu kompostieren? Oder müssen die Gräser vorher aussortiert werden? Wie kann verhindert werden, dass das Unkraut auf dem Komposthaufen erneut Wurzeln schlägt?

So lässt sich Unkraut kompostieren

Vorweg: Ja, es ist möglich, Unkraut zu kompostieren. Allerdings sollte hier eine wichtige Grundregel beachtet werden. Diese lautet: Unkraut mit Wurzeln kann sich wieder in der Erde „festkrallen“. Daher ist es wichtig, die Wurzeln vor dem Kompostieren des Unkrauts zu entfernen. Danach sollten die Wurzeln auch nicht separat auf dem Komposthaufen, sondern im Müll entsorgt werden.

Wer keine Lust auf diese Art von Kleinstarbeit hat, kann sich auch für eine Alternative entscheiden und das Unkraut mit den Wurzeln über ein paar Wochen auf einer Eisenplatte in die Sonne legen. (Wichtig! Auch hier dürfen die Wurzeln nicht mit dem Boden in Berührung kommen). Die Hitze sorgt dann dafür, dass die Wurzeln ausdörren und in der Regel nicht mehr im Kompost wachsen können. Es funktioniert auch, die Wurzel in schwarzen Müllsäcken eingewickelt der Sonne auszusetzten.

Diese Unkrautsorten sollten generell nicht kompostiert werden

Mit Hilfe der oben genannten Tipps lassen sich viele Unkrautsorten vergleichsweise einfach kompostieren. Es gibt jedoch auch einige Arten von Pflanzen, die ihren Weg nicht auf den Komposthaufen finden sollten. Einige klassische Beispiele hierfür sind unter anderem:

Komposthaufen
  • Kanadische Distel
  • Prunkwinden
  • Johanniskraut
  • Hundszahngras
  • Sauerklee
  • Kriech-Quecke
  • Fingerhirsen.

Diese Arten von Unkraut sind derart resistent und stark, dass sie es auch mit weitestgehend verbrannten Wurzeln schaffen würden, sich auf einem Komposthaufen zu vermehren.

Wer das Risiko dennoch eingehen möchte, sollte zumindest darauf achten, dass der Komposthaufen zumindest vergleichsweise warm ist. Hier besteht dann noch eine (vergleichsweise geringe) Chance, dass das Unkraut keine Wurzeln zieht. In der Regel sind die Temperaturen eines klassischen Komposthaufens jedoch zu niedrig. Daher gilt: Sicherheitshalber auf das Kompostieren der oben erwähnten Unkrautarten verzichten.

Was ist mit Samen auf dem Komposthaufen

Auch hier gilt das die Hitze entscheiden ist. Möchte man verhindern, dass z.B. kompostierte Tomatensamen wieder aufgehen, sollten die Samen für mindestens 24 Stunden Temperaturen über 40°C erfahren, um zu denaturieren, also nicht mehr keimfähig zu sein. Das ist in einem Komposthaufen, welcher 2-3 mal umgesetzt wird, durchaus zu erreichen.

Wollen Sie ganz sicher gehen? Dann verwenden Sie Schnellkomposter um die nötige Hitze zu erreichen.

Unkrautfrei?

Einen komplett unkrautfreien Kompost bekommen Sie nicht, denn manche Samen überdauern sogar mehr als zehn Jahre im Boden. Aber die positiven Auswirkungen guter Komposterde auf das Bodenleben wiegen den Nachteil des geringen Sameneintrages völlig auf.

Übrigens wird die alte Praxis, keimendes Unkraut im Kompost mit Kalkstickstoff abzutöten nicht mehr empfohlen. Dieses Vorgehen tötet genau die Mikroorganismen und Bakterien, welches einen reifen Kompost so wertvoll machen.

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Hochbeet Schubkarre
Produkte

Beete richtig planen, anlegen und umsetzen

Der Frühling steht vor der Tür und es wird höchste Zeit, sich nach den kalten Monaten wieder um die Gartenarbeit zu kümmern. Neben den obligatorischen Arbeiten wie Rasenpflege, Zurückschneiden von Kübelpflanzen und Rosen, Boden mulchen und Unkraut jäten, bietet es sich jetzt vor allem an neue Beete anzulegen.

Um diese ganz nach den eigenen Vorstellungen umzusetzen, braucht es nicht viel, außer einer sorgfältigen Planung. Was sollte man also beim Anlegen neuer Beete beachten und welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?

Garten Quadratmeter
Garten Quadratmeter

Allgemeines

Beete lassen unterschiedlichste Gestaltungsmöglichkeiten im Garten, Schrebergarten oder auch rund um das Gebäude zu. Neben rein optischen Aufwertungen des Außenbereichs, lassen sich auch Kräuter oder Gemüse für die eigene Küche ohne viel Aufwand selber ziehen oder kleine Ökosysteme für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer oder andere nützliche Insekten schaffen. Generell kann grob man zwischen vier verschiedenen Arten von Beeten unterscheiden:

– Kräuterbeete
– Gemüsebeete
– Staudenbeete
– Blumenbeete

Weiterhin unterscheiden sich die einzelnen Beetarten in ihrem Aufbau. Sie können nicht nur als klassisches Bodenbeet, also auf derselben Ebene wie der Gartenboden angelegt werden, sondern auch als Rahmenbeet oder Hochbeet. Zu den Vorteilen eines Bodenbeets zählt vor allem, dass diese ganz einfach innerhalb der Gartenfläche angelegt werden können und ausschließlich von Unkraut freigehalten werden müssen.

Für Personen, die allerdings Probleme mit gebücktem Arbeiten oder dem Arbeiten in der Hocke haben, ist ein Hochbeet die komfortablere Alternative, denn hier kann problemlos im Stehen gearbeitet werden. Einen Kompromiss zwischen beiden Varianten eignet sich ein Rahmenbeet, bei der sich das Beet ebenfalls oberhalb des Bodenniveaus des Gartens befindet.

Der Standort entscheidet über Bepflanzung

Unabhängig von Beetart und Bauform ist zunächst einmal der passende Standort relevant für das Anlegen eines neuen Beetes. Hier kommt es vor allem darauf an, welche Bepflanzung geplant ist, da unterschiedliche Pflanzen vor allem auf unterschiedliche Lichtverhältnisse angewiesen sind. Der Standort des Beets ist also maßgeblich dafür entscheidend, welche Pflanzen anschließend eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang sollte man die Anforderungen der einzelnen Beetarten berücksichtigen.

Kräuterbeet

Die allermeisten Küchenkräuter bevorzugen einen sonnigen Standort und magerem, durchlässigem Boden. Unter Umständen kann es jedoch sein, dass bestimmte Kräuter gesonderte Anforderungen an Standort und Boden stellen. Wichtig ist, ausreichend Platz zwischen den Kräutern zu lassen, um diese nicht in ihrem Wachstum einzuschränken.

Gemüsebeet

Gemüse Hintergrund

Ein Gemüsebeet benötigt in der Regel mehr Platz als ein Kräuterbeet, auch sind die Ansprüche, die Gemüse an den Boden stellt meist höher. Je nachdem, ob man plant, Starkzehrer, Mittelzehrer oder Schwachzehrer anpflanzen möchte, muss der Boden eine passende Nährstoffzusammensetzung aufweisen. Gemüsebeete benötigen sonnige bis halbschattige Lagen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Staudenbeete

Bunte Farben und üppige Blüten sind die Charakteristiken eines typischen Staudenbeets. Auch hier sind die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig, sodass man seiner Kreativität bei der Planung vollen Lauf lassen kann. Je nach favorisierten Stauden muss das Beet an einem sonnigen, halbschattigen oder schattigen Standort angelegt werden, die individuellen Ansprüche unterschiedlicher Stauden müssen in jedem Fall berücksichtigt werden.

Neben sogenannten Leitstauden wie etwa Rittersporn, Fingerhut, Prachtkerze oder Wasserdost, sollten vor allem auch Begleitstauden wie Schafgarbe, Frauenmantel, Spornblume oder Storchschnabel gepflanzt werden, um ein ausgeglichenes Wuchsverhalten zu gewährleisten. Weiterführende Informationen und viele inspirierende Anregungen zum Thema Staudenbeet finden sich hier bei petra-pelz.com.

Vorbereitungen für Bodenbeete

Sofern es sich um ein klassisches Bodenbeet handelt, wird zunächst einmal die Beetfläche und der Boden vorbereitet. Hierbei gilt es die gesamte Fläche von Unkraut zu befreien, sofern es sich um eine Rasenfläche handelt, wird der Boden mit einem Spaten umgegraben. Anschließend wird der Boden mit einer Grabegabel aufgelockert und Kompost oder Naturdünger eingearbeitet.

Bei Bedarf kann das Beet zusätzlich eingefasst werden, zwangsläufig notwendig ist das allerdings nicht. In einem letzten Schritt wird dann die Beetfläche mit einer Harke glatt gezogen und ist fertig für die Bepflanzung.

Vorbereitungen Rahmenbeet

Für ein Rahmenbeet eignen sich witterungsbeständige Holzbohlen, etwa Gerüstbohlen. Diese werden in den gewünschten Abmessungen mittels Winkeln zusammengesetzt und lassen sich prinzipiell direkt auf eine bestehende Rasenfläche aufsetzen.

Es empfiehlt sich allerdings, diese zumindest mit Holzpfählen an den Innenwinkeln des Rahmens zu stabilisieren. Der Boden wird nun mit einer Schicht Pappe bedeckt, sodass das Gras und Unkraut keine Chance haben durchzuwachsen. Anschließend kann das Rahmenbeet abhängig von den jeweiligen Pflanzen mit Erde und Kompost befüllt werden und ist bereit für die Bepflanzung.

Vorbereitungen Hochbeet

Ein Hochbeet kann entweder als Bausatz gekauft werden, oder auch in Eigenregie gebaut werden. Wichtig ist zu beachten, dass es mindestens 80 cm hoch ist, um ein rückenschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Bei der Befüllung des Beets darauf zu achten, welchen Nährstoffbedarf die spätere Bepflanzung benötigt.

In der Regel schichtet man ein Hochbeet, wobei neben Kompost und Hochbeet-Erde auch Äste, Laub oder Stroh zum Einsatz kommen kann. Wenn Kräuter oder Gemüse im Hochbeet gezogen

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Rasen kompostieren
Naturgarten

Grüngut richtig entsorgen

Wer einen eigenen Garten hat, der weiß: Bei der regelmäßigen Pflege fällt sehr viel Abfall an. Die Frage, die sich viele Gartenfreunde in diesem Zusammenhang stellen: Wie lässt sich dieser Abfall kostengünstig, aber dennoch umweltgerecht entsorgen? Die Antwort: Das kommt ganz auf die Art und die Menge des Abfalls an.

Was genau ist Grüngut?

Grüngut ist grundsätzlich pflanzliches Material. Es wird als Sammelbegriff für Rasenschnittgut und Gehölzrückschnitt mit und ohne Laub verwendet. Je nach Bundesland gibt es für den Begriff Grüngut unterschiedliche Definitionen. Am besten lässt sich Grüngut deshalb an ein paar einfachen Beispielen erklären. Zum Grüngut gehören beispielsweise:

  • Grünschnitt (Rasenschnitt, Laub, Stauden, Heckenschnitt bis 50 Zentimeter)
  • Strauchschnitt (Schnitt von Bäumen, Sträuchern und Hecken ab 50 Zentimeter)
Grassschnitt
© Cebas1 | Dreamstime

Nicht zum Grüngut gehören hingegen:

  • Fallobst
  • Speisereste
  • Wurzeln
  • Baumstubben
  • Pflanzen mit Anhaftung von Steinen

Wo kann das Grüngut entsorgt werden?

Zunächst sollte darauf geachtet werden, die Entstehung von Grüngut zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise, Laub und Mähgut einfach liegenzulassen, bis es verrottet oder den englischen Rasen zur bunten Blumenwiese umzuwandeln.

Ist das nicht möglich, sollte das Grüngut wiederverwendet oder verwertet werden. So kann es beispielsweise im Winter als Frostschutz für Kübelpflanzen eingesetzt oder gemeinsam mit anderen Gartenabfällen kompostiert und als Düngemittel verwendet werden. Wer selbst gerade keinen Dünger für seinen Garten benötigt, kann sich in der Nachbarschaft erkundigen, ob eventuell jemand entsprechenden Bedarf hat.

Muss das Grüngut tatsächlich entsorgt werden, darf das keinesfalls im nächstgelegenen Wäldchen geschehen. Denn dadurch wird der Waldboden geschädigt und es siedeln sich eventuell fremde Arten an, die die natürliche Flora verdrängen.

Wer große Mengen an Grüngut zu entsorgen hat, kann schon im Vorfeld bei einem darauf spezialisierten Unternehmen einen Container bestellen, das sich in weiterer Folge um die fachgerechte Entsorgung des Grünguts kümmert.

Kleine Mengen werden am besten zerkleinert in der Bio-Abfalltonne entsorgt. In manchen Bundesländern ist das kostenlos möglich, in anderen werden hierfür Gebühren in Rechnung gestellt.

Rasen kompostieren
Grasschnitt

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Grüngut auf den nächsten Wertstoffhof zu bringen. Auch hierfür wird in der Regel eine kleine Gebühr fällig. Da die Bestimmungen bundesweit nicht einheitlich sind, ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld beim nächstgelegenen Wertstoffhof über die genauen Entsorgungsbedingungen zu erkundigen.

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Fahnpflanze
Allgemein

Pflanzen, Gewächshaus und Wintergarten: Auf engstem Raum alles unter einem Hut bringen

Wer einen Garten vor der Türe hat und diesen selbst gestalten darf, kann sich glücklich schätzen. Denn besonders in den vergangenen Jahren hat sich durch die klimatischen Veränderungen das Outdoorfeeling und Gardening verstärkt. Wir halten uns gern und ausgiebig im Garten auf und tun alles, damit wir uns dort aufhalten und wohl fühlen. Da werden Blumenbeete angelegt, kleine Teiche für Seerosen und Goldfische ausgehoben, oder große Schwimm- und Naturteiche. Aber auch schönste Wasserläufe mit Terrassen und Brücken, Gemüsebeete, Gewächshäuser und Co. gestaltet.

Die Vielfalt der Möglichkeiten ist besonders in diesem Bereich größer denn je. Und selbst wenn der Garten noch so klein ist, die Platzmöglichkeiten für fantasievolle Gestaltungen nicht wirklich großzügig angelegt werden können, so sind dieser für viele keine Grenzen gesetzt und echte Hobbygärtner krempeln dann erst recht die Ärmel hoch und legen los. Möglich ist alles, denn es bedarf nur der richtigen Planung und cleveren und effektiven Lösungen.

Der Wintergarten als Wohlfühl-Oase

Auch dieser kann als erweiterter Wohnraum dienen und dennoch gleichzeitig ein kleines, tropisches Paradies darstellen. Denn wer die Möglichkeiten hat, aus seiner Terrasse einen Wintergarten zu zaubern, der es in sich haben wird, sollte nicht zögern. Am besten gleich beginnen und planen. Denn mit ein wenig handwerklichem Geschick lässt sich dieser herrliche, zusätzliche Raum im Grünen schnell auf die Beine stellen. Sobald man alles Materialien zusammengetragen hat, kann man loslegen. Und auch hier lohnt es sich selbst bei nur geringem Platzangebot einen Wintergarten aufzubauen. Denn zum Einen kann man sich hier selbst in den Wintermonaten gut aufhalten, wenn die Sonne draußen scheint und den Raum aufwärmt. Zum Anderen kann man den Wintergarten mit tropischen Pflanzen bestücken und auch mit ungewöhnlichen Sträuchern und Gemüsepflanzen.

Wer dann auch noch dafür sorgt, dass die Pflanzen auch in den dunklen Jahreszeiten, wie Herbst und Winter dennoch genügend Licht durch bestimmte Beleuchtungssysteme, wie diverse Growlampen sorgt, der kann das ganze Jahr auf verschiedene Gemüsesorten zurückgreifen und zudem sich auch täglich an der Schönheit der blühenden Orchideen und Co. erfreuen.

Tipp: Man sollte die Möglichkeit nutzen, sich die Grow Lampen im Test anzuschauen und sich dann erst für die Passende entscheiden. Denn hier gibt es viele verschiedene Größen und auch Stärken der jeweiligen Lampensysteme.

Gewächshaus und Garten

Wer nicht viel Platz im Garten hat, muss nicht zwangsläufig auf den Aufbau eines Gewächshauses verzichten. Denn diese gibt es schon in kleinsten Ausführungen und Macharten. So kann selbst das begehbare Gewächshaus dennoch nicht viel Platz einnehmen müssen. Die schmalen Bauweisen der unterschiedlichen Häuser können angelehnt an Hauswänden beispielsweise wunderbare Raumwunder für das Anpflanzen und Pflegen von Gemüsen aller Art darstellen. Vor allem für ranken Gemüsesorten wie Kirschtomaten beispielsweise. Aber auch die kleineren Pendants zu den begehbaren Häusern lassen sich auf engstem Raum aufbauen und auch unter ihnen wächst und gedeiht so einiges prächtig. Wintergarten auf der Terrasse und nebenan das Gewächshaus. Diese Variante ist ebenfalls möglich und kann sich durchaus als kleines, grünes Paradies darstellen.

Ein kleiner Teich gefällig?

Wer nur auf geringstem Raum seine kleine grüne Oase gestalten möchte, kann und muss nicht auf einen Teich verzichten. Denn eine halbierte Regentonne tut es hier durchaus auch. Man nehme eine solche Standardtonne, schneidet sie mittig durch, lässt sie an der gedachten Stelle im Garten für den Teich ein, füllt sie zuerst mit Kieselsteinen, dann Sand auf dem Boden in drei Schichten, füllt sie mit Wasser und begrünt sie anschließend mit Wasserpflanzen, wie verschiedenen Gräsern und Teichrosen, fertig! Wer dann auch noch einige Goldfische einsetzt, hat eine kleine Teichoase erschaffen, die sich Jahr für Jahr verändern und selbst begrünen wird.

Tipp: Die Fische können bei zu geringer Teichtiefe nicht draußen überwintern. Daher sollten bestimmte Bereiche des Teiches auf jeden Fall tief genug sein, wenn man dies vor hat.

Blumen und Gemüse

Eine kleine Rasenfläche in der Mitte, auf der man dann seinen Liegestuhl aufbauen kann, dazu die Terrasse, die als Wintergarten überdacht ist und am Ende dann an der Hauswand entlang das Gewächshaus. Viel Platz ist hierfür nicht notwendig. Einzig und allein die richtige und durchdachte Planung. Denn besonders dann, wenn man eben wenig Platz zur freien Gestaltung zur Verfügung hat, muss man umso genauer und minimalistischer denken und handeln. Blumen und Gemüse finden sich dabei immer wieder und lassen sich eigentlich überall mit einbringen. Das Gute an einem sehr überschaubaren Platzrefugium ist, dass man relativ schnell mit der Pflege des Gartens fertig ist. Während dies in einem großen Garten schnell einmal in ärgerliche und ungewollte Arbeit, inkl. Lärmbelästigung der Nachbarn, ausarten kann, die man stets gerne vor sich herschiebt. Besonders in der kalten Jahreszeit.

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Mineral Futter für Kompostwürmer
Produkte

Das neue Mineral Futter für Wurmkisten (ehemals Mineral Mix & Wurmfutter)

Wurmkiste im Urlaub mit Zeitung
Fast volle Wurmkiste

Bevor wir erklären, wie dass das neue Mineral Futter für Wurmkisten entstand und warum es den bisherigen Mineral Mix und das Wurmfutter ersetzt, sollten wir erklären warum Mineral Futter überhaupt in Ihrer Wurmkiste nötig ist.

Es wird oft empfohlen eine Wurmkiste mit 1000 Kompostwürmern zu starten. Wenn diese Wurmkiste oder Wurmfarm dann mehrere Monate in einer warmen Küche steht und regelmäßig gefüttert wird, vermehren sich die Würmer rasant. Steht die Wurmfarm optimal, können pro Woche über 2 Kg Küchenabfälle und Kartonage zu Wurmhumus verarbeitet werden. Dabei kommen dann bis zu 15,000 Kompostwürmern in allen Größen zum Einsatz.

Die hohe Dichte an Kompostwürmern in einer Wurmkiste bedarf aber auch ein mehr an Spurenelementen, z.B.: Kies und Kalk als im durchschnittlichen Küchenabfall enthalten sind. Um eine optimale Vermehrung der Kompostwürmer zu gewährleisten, ist ein Zufüttern von Mineralien und Protein nötig, sonst droht auf Dauer ein Streik in der Wurmkiste. Um dies zu verhindern haben wir im Jahr 2006 das Wurmfutter für den schnelleren Start einer Wurmkiste, sowie den Mineral Mix für das langfristige Wohlergehen der Würmer in der Wurmkiste entwickelt.

Es gilt die Kompostwürmer optimal zu versorgen, den Kompostvorgang zu beschleunigen und die beim Kompostvorgang entstehenden Säuren zu neutralisieren. Im Laufe der Jahre hat sich unser Mineral Mix oft verändert. Immer wieder haben wir langfristige Versuche, den neuesten Forschungsstand und Kundenfeedback in unseren Mischungen berücksichtigt.

Jetzt kommt mit dem Mineral Futter eine komplette Neu- Entwicklung: Mineral Mix und Wurmfutter in einem: Das Mineral Futter als Mehl.

Kompostwurm Futter speziell für Wurmkiste

Wir waren im Jahr 2006 die ersten, die ein Zusatzfutter speziell für den Einsatz in der Wurmkiste hergestellt haben. (Nicht zu verwechseln mit dem Wurm-Wachs-Pulver für fette Würmer. Dies kann nicht dauerhaft gefüttert werden.)

  • 2006 Mineral Mix und Wurmfutter mithilfe Uni Göttingen erstmals entwickelt
  • 2008 von Papier auf Drucktüten gewechselt, weil der Energieverbrauch niedriger ist
  • 2011 Steinmehl Anteil erhöht und zu regionaler Melasse gewechselt
  • 2016 fast ausschließlich aus regionaler Herstellung
  • 2022 Mineral Mix und Wurmfutter werden zu „Mineral Futter“ & Neue Verpackung & völlig GVO frei

Mineral Futter für Kompostwürmer

Das Mineral Futter liefert pflanzliches Protein durch die Getreidearten Roggen und Triticale (Getreide mit denen unsere Familie schon länger zu tun hat). Das Protein unterstützt das Wachstum der Würmer, ohne für schlechten Geruch zu sorgen.

Wurm Kokons
Wurmkokons

Rohasche und Steinmehl liefern wichtige Spurenelemente für die Fortpflanzung der Würmer, sowie Kleinstteile, welche bei der Verdauung helfen. Kalk hilft den pH-Wert des entstehenden Humus zu stabilisieren und ist nötig bei der Bildung von Wurmkokons. Gleichzeitig wird der Nährwert des entstehenden Wurmhumus erhöht.

Melasse und Traubenzucker unterstützen den Kompostvorgang und die Bakterien der Kompostwürmer. So wird der Kompostvorgang beschleunigt.

Kompostwurm Mineral Futter als Mehl

Neu ist, das wir es mithilfe einer Futtermühle mit viel Erfahrung, geschafft haben die aktiven Zutaten des Wurmfutters so zu mischen, dass wir die Vorteile beider Mischungen erstmals in einer Mischung anbieten können: Das Mineral Futter, der neue Mineral Mix für die Wurmkiste. Dabei ist der Preis für eine Jahresversorgung fast gleich geblieben!

Bisher waren der Mineral Mix und das Wurmfutter pelletiert. Dieser Vorgang ist recht energieintensiv und sollte der besseren Dosierung und dem zusätzlichen Entfeuchten der Mischung dienen. Die letzte Jahre haben gezeigt, dass viele Kunden den „Vorteil“ der Pelletierung gar nicht als solchen wahrnehmen. Daher lassen wir seit Februar ’22 das Pelletieren weg.

Mit diesem Wechsel konnten wir auch endlich einen weiteren Traum wahr machen: Einer noch nachhaltigeren Verpackung:

Das neue Mineral Futter ist ab nun in einem wiederverschließbarem Standbodenbeutel aus beschichteter Kartonage ohne Aluminium erhältlich. Das spart viel Energie, ist wiederverwendbar und ist leicht zu entsorgen.

Harz Weser Werke
Harz Weser Werke

Abgefüllt wird Ihr Mineral Futter übrigens von den Mitarbeitern des Hilfswerks „Harz Weser Werke“. Mit dem Kauf unterstützen Sie eine soziale Einrichtung mit langer Tradition im Herz des Harzvorlandes.

Wir hoffen Ihnen etwas Einblick in die Geschichte des Mineral Mix / Mineral Futters gegeben zu haben. Wir arbeiten weiter daran es immer nachhaltiger und besser zu machen! Wir sind gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Dieser Text wurde definitiv nicht durch einen KI erstellt. Wie fanden Sie diesen Beitrag? Kommentieren Sie unten. Wir empfehlen Ihnen auch unseren Newsletter in dem es einmal im Monat um Wurmfarmen und Kompostwürmer geht.

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Allgemein

Welcher Pflanzenkübel ist wofür geeignet?

Pflanzenkübel tragen sowohl im Außen als auch im Innenbereich zu der Gemütlichkeit bei und sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag verraten, worum es sich bei einem Pflanzenkübel überhaupt handelt, aus welchen Materialien diese bestehen und wofür diese geeignet sind. 

Was ist ein Pflanzenkübel?

Pflanzenkübel sind Gefäße, in die Pflanzen eingesetzt werden können. Diese werden hierzulande unter anderem auch als Blumenkübel oder Pflanzentöpfe angeboten. Diese unterscheiden sich von einem herkömmlichen Blumentopf vor allem durch ihre Größe, da in einen Pflanzenkübel mehrere Pflanzen eingesetzt werden können. Dadurch eignen sich Pflanzenkübel zum Beispiel auch ganz hervorragend zum Anlegen von einem Hochbeet

Unterschiedliche Ausführungen und Materialien

Die erhältlichen Pflanzenkübel sind in vielen verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich. Somit finden Sie nicht nur hohe Pflanzkübel in diversen Materialien, sondern diese sind auch in einer kompakteren Ausführung erhältlich. 

Im Folgenden möchten wir Ihnen die unterschiedlichen Materialien, aus denen Pflanzenkübel gefertigt werden, ein wenig genauer vorstellen. 

Kunststoff

Die erhältlichen Kübel aus Kunststoff sind äußerst beliebt, da diese sowohl in Innen- als auch in Außenbereichen eine gute Figur machen. Darüber hinaus sind diese nicht nur unempfindlich gegen Feuchtigkeit, sondern auch vor Frost und UV-Strahlung bestens geschützt. Pflanzenkübel aus Kunststoff sind einfach zu pflegen und halten das Gewicht einer Füllung mit Leichtigkeit aus.  

Fiberglas

Pflanzenkübel aus Fiberglas werden aus einem mit Glasfasern verstärkten Kunststoff gefertigt, wodurch diese äußerst robust und pflegeleicht sind. Zudem zeichnen sich Pflanzenkübel aus Fiberglas durch ihre Wetterbeständigkeit aus. 

Polyrattan

Die erhältlichen Pflanzenkübel aus Polyrattan bestehen aus einem Kunststoffgeflecht aus Polyethylen und erinnert optisch an natürliches Rattan. Allerdings zeichnet sich Polyrattan durch eine höhere Belastbarkeit und Langlebigkeit aus. Denn das Material ist wetterbeständig und verblasst nicht im Sonnenlicht. 

Holz

Pflanzenkübel aus Holz sind relativ schwer, fügen sich aufgrund der natürlichen Optik allerdings hervorragend in jeden Garten ein. Zudem sind die Pflanzen in einem Kübel aus Holz perfekt geschützt und können durch die Beschaffenheit des Holzes besser atmen. Zwar sind Kübel aus Holz ebenfalls sehr langlebig, zumindest sofern diese vor der Witterung geschützt und regelmäßig imprägniert werden. Denn andernfalls verrottet Holz sehr schnell, wenn dieses mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt. 

Terrakotta

Terrakottakübel bestehen aus Terrakotta, einer Mischung aus rotem und gelblichem Ton, wodurch diese Kübel ihre Farbe bekommen. Terrakottakübel sind nicht nur langlebig und witterungsbeständig, sondern auch atmungsaktiv, lassen sich allerdings aufgrund ihres Gewichts nur schwer transportieren. Und sofern Wasser in das Innere gelangt, können sich im schlimmsten Fall Risse bilden, wodurch der Kübel in der Folge platzen kann.  

Zink

Kübel aus Zink besitzen eine verzinkte, rostfreie Oberfläche aus Metall, wodurch Zinkkübel sämtlichen Wetterbedingungen trotzen. Darüber hinaus machen diese auch optisch eine Menge her, ganz gleich, ob im Innen- oder Außenbereich. Und aufgrund der Tatsache, dass Zinkkübel äußerst leicht sind, können diese einfach transportiert werden. 

Roststahl

Roststahl wird häufig auch als Cortenstahl bezeichnet. Dabei handelt es sich im Prinzip lediglich um ein Stahlblech mit einem Rosteffekt, bei dem eine darunterliegende Schutzsicht verhindert, dass der Stahl zu rosten beginnt. Zwar werden Pflanzenkübel aus Roststahl zumeist im Außenbereich verwendet, doch diese machen auch im Innenbereich eine gute Figur. 

Edelstahl

Pflanzenkübel aus Edelstahl zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Stabilität und Wetterbeständigkeit aus. Allerdings sollte zum Bepflanzen ein Einsatz verwendet werden, da es andernfalls passieren kann, dass Metallionen in die Erde übergehen und den Pflanzen in der Folge schaden. 

Wasserhyazinthe

Bei der Wasserhyazinthe handelt es sich um eine südamerikanische Pflanze, die getrocknet zur Herstellung von Pflanzenkübeln verwendet wird. Zu diesem Zweck werden die getrockneten Pflanzen zunächst gemangelt und anschließend zusammengeflochten. 

Beton

Betonkübel werden zumeist im öffentlichen Raum verwendet und diese bestehen aus einem Verbund aus Zement, Sand, Kies und Wasser. Der Nachteil dieser Kübel ist das enorme Gewicht des Betons, was es fast unmöglich macht, diese zu transportieren. Dafür sind Kübel aus Beton witterungsbeständig und benötigen nur wenig Pflege. 

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