Tretmistkompost

Bokashi: Das kompostieren mit effektiven Mikroorganismen (EM)
Antworten
Benutzeravatar
Trulllla
Moderator
Moderator
Beiträge: 500
Registriert: Do 26. Apr 2018, 20:18
Wormery: DIY Wormery

Tretmistkompost

Beitrag von Trulllla » So 23. Jun 2019, 20:14

Ich mache dafür mal ein neues Thema auf.
Wuseline hat geschrieben:
Di 18. Jun 2019, 13:02
Tretmistkompost
Im Herbst bis Februar gab ich es ins Beet, spatentiefe Gräben, gefüllt mit Bokashi und oder Wachtelmist, fest getreten, mit EM besprüht, mit Erde gedeckelt und angegossen. Hier fermentiert es dann weiter unter Luftabschluss und kann dann direkt vererden. Die Eimer hierfür ließ ich mind. 14 tage bei Raumtemperatur stehen.
Ist so tolle waldähnliche Erde geworden! Das werde ich im Herbst jetzt immer so machen, auf jede freie Beetfläche.
Das klingt spannend, obwohl ich es noch nicht ganz verstehe. Was gibst du in den Boden: Bokashi oder Küchenabfälle, die dann dort erst fermentieren und im Anschluss gleich vererden?
Ist der zwingend Mist notwendig - im Namen steht er ja - und was für Voraussetzungen muss er erfüllen?
Wuseline
Schon länger dabei
Schon länger dabei
Beiträge: 164
Registriert: Fr 24. Mai 2019, 11:47
Wormery: None (yet)
Kontaktdaten:

Re: Tretmistkompost

Beitrag von Wuseline » Mo 24. Jun 2019, 01:28

Hi
Nein, ich gab in den Boden:
Bokashi oder Wachtelmist, der mist ist vorgerottet und reich an Mikroorganismen ( tiefstreu deep litter methode)
Oder mischte beides.

Man kann sowohl bokashi als auch Mist, festtreten jede Lage mit EM besprühen, dadurch es unter Sauerstoffabschluss fermentieren lassen und mit Erde abdecken

Man kann aber auch, mal irgendwo gelesen, das hab ich aber nicht ausprobiert, den Bokashi in der Erde anlegen, befeuchten mit Mikroorganismen , fest treten und wenn das Loch voll ist mit Erde abdecken. Ist ja nichts anderes wie im Eimer. Und dann kann es da direkt vererden. Ich würde es abhängig von den Temperaturen machen, im Herbst wäre vorfermentieren im Eimer besser, bei niedrigeren Temperaturen. Das es dann leichter fertig fermentieren kann um dann zu vererden, um diese Vorgänge einfach kürzer zu halten, wegen der Außentemperatur.

Ich gab es hauptsächlich in die Erde, um es dort weiter noch fermentieren zu lassen und an Ort und Stelle gleich vererden zu lassen. Die Idee kam , da ich im Komposter nicht so viel Platz hatte und diese inaktiver sind im Winter.

Ich gab es von oktober bis anfang Februar in den Boden. Umgegraben im mitte ende April. Bei mitte ende April frühester Pflanzung wars schon ausreichend vererdet. Dadurch dass es schon recht kalt draußen war, ließ ich die Eimer mind. 14 tage bei Raumtemperatur gefüllt und geschlossen fermentieren, ( sonst mache ich mind. 4 wochen) damit es schon mal gut in Gang kommt, dann erst gab ich es in den Boden, bei niedrigen Temperaturen läuft das ja langsamer ab, ab 5 Grad ist Aktivität da, wenn auch reduziert. Angegossen hab ich das Ganze auch. Es sollte feucht bleiben, das hat der Regen schon erledigt, über Sommer sollte man es auch mal gießen. Ich lege es erst wieder im Herbst an, wenn die Beete leerer sind.


Nein ich denke es ist nicht zwingend Mist notwendig. Ich gab nicht überall Mist hinein. Ist aber eine gute Möglichkeit, wenn man ihn da hat. Deshalb heißt das so, halt ihn feucht, tret ihn feste, das ist für den Mist das Beste! Es ist , wenn man EM zufügt und mit Erde abdexkt, oder Folkee, nicht anderes wie Bokashi. Man kann ja viele Dinge fermentieren, Gras, Küchenabfälle, Kot, Fäkalien, Grünzeug, Mist etc.

Es ist sinnvoll jede Lage mit EM besprühen und fest zu treten, nicht alles auf einmal , habe auch die Erde oben darauf nochmal fest getreten, dann gewässert.

Mein "EM" ist ähnlich brottrunk, selbst gemacht.
Antworten