Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

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Claridad_Sol
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Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Claridad_Sol »

Hallo liebe Wurmfreunde!

Ich würde gerne meine eigene kleine Wurmzucht aufbauen - geplant ist, dass später um die 5000 Würmer pro Monat "produziert" werden. Ich habe mich bereits viel zu dem Thema eingelesen und würde die Würmer drinnen in selbstgebauten, übereinandergestapelten Boxen halten, durch deren Boden sie die Etagen wechseln können, ähnlich dem "Wurmcafé". Es soll ein sogenanntes "continous flow system" werden, also eins, in dem stetig Futter dazugegeben wird. Größere Wurmzüchter verwenden wohl eher Rein-Raus-System, da das vom Arbeitsaufwand ökonomischer ist. Jedoch ist bei erstgenanntem die Wurmreproduktion höher, und ich denke, dass sich das in so einem kleinem Rahmen noch gut handeln lässt. Nun zur eigentlichen Frage: Was kriegen die Wurmis in solchen Mengen zu fressen und wie stelle ich sicher, dass keine Schädlinge über das Futter in die Wurmzucht gelangen?! Klar, meinen privaten Wurmkomposter füttere ich mit Bioabfällen, zellulosehaltigen Material (Zeitung, Karton etc.) und Gesteinsmehl. Bei den größeren Wurmzuchten, die dann draußen in einer Art langgezogenen Mistaufen stattfinden, kriegen die Würmer genau das zu fressen - nämlich Tiermist und Stroh. V.a. Pferdeäpfel sollen den kleinen ja prima schmecken und vom Nährstoffgehalt sehr gut passen. Jedoch habe ich selbst schon in meiner privaten Wurmkiste regelmäßig Probleme mit Dungmücken :x Und im Sommer legen die Fliegen gefühlt ja schon nach 10 Sekunden ihre Eier in frische Pferdeäpfel. Und mich begeistert auch nicht die Idee, diese vorher in den Backofen zu tun, um alles abzutöten... Wisst ihr also, wie kommerzielle Wurmzüchter sicherstellen, dass in den versendeten Würmern sich keine Schädlinge befinden?
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Wurmcolonia
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Claridad_Sol,

zunächst einmal ein herzliches (willkommen) auf dem Forum der Wurmfreunde und Wurmverrückten.

Die Sache mit dem Aufbau einer professionellen Wurmzucht ist nicht so einfach, wie du ja selbst bereits gemerkt hast. Wurmzüchter haben oft eine Futterrezeptur für ihre Würmer entwickelt, damit sie eine gleichbleibende Qualität erreichen. Solch eine Rezeptur geben sie natürlich nicht preis. Das ist ein Geschäftsgeheimnis, da sie nicht selten jahrelang daran gearbeitet haben. Bei diesem Futter haben sie in der Regel auch die Sicherheit, dass sie keine ungebetenen Gäste in ihre Wurmkisten eintragen.

Es ist unwahrscheinlich, dass dir hier ein Wurmprofi seine Tricks verrät, zumindest nicht solche, die du nicht sowieso schon im Internet finden kannst.

Wo man relativ viel über Wurmzucht erfahren, bzw. abgucken kann, ist in englischsprachigen Videos auf YT. Im englischsprachigen Raum ist die Wurmzucht sehr viel weiter verbreitet als hier. Dort wird auch schonmal das eine oder andere Futterrezept verraten. Du musst nur darauf achten, für welchen Zweck es gedacht ist. Viele Tipps gibt es für die Mast von Würmern fürs Fischen. Dieses Futter ist für eine Dauergabe oft nicht geeignet.

Herzliche Grüße
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Claridad_Sol
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Claridad_Sol »

Hallo Wurmcolonia,

vielen Dank für dein Willkommen und die nützlichen Tipps (danke) Ja, ich habe auch bereits gemerkt, dass das Thema Wurmzucht in Amerika schon deutlich etablierter ist und v.a. auch von vielen Privatpersonen betrieben wird, die sich nebenbei noch was dazuverdienen wollen. Für Interessierte: in dem Buch "The Worm Farmer's Handbook" von Rhonda Sherman findet man neben umfangreichen Informationen zum Thema viele Beispiele, wo Würmer tatsächlich aktiv mit in der Abfallentsorgung von Gemeinden, Schulen, Restaurants etc. mit eingebunden werden, um einfach zu verhindern, dass dies nicht alles auf einer Mülldeponie landet. Wobei ich mich da tatsächlich schon fast um das Wohlergehen der Wurmis sorge, da bestimmt vieles der Materialien in irgendeiner Weise von Chemikalien und Schwermetallen (in Drucktinte) belastet ist.
Naja, zurück zum Thema: Ich hatte auch nicht erwartet, hier eine genaue Rezeptur zu bekommen. Vielmehr geht es um die generelle Frage, wie Wurmzüchter, die ab einer gewissen Größe einfach draußen oder in großen Lagerhallen produzieren müssen, sicherstellen, dass in den verkauften Würmern oder Wurmhumus keine Schädlinge drin sind. In den Videos, die ich bisher gesehen habe, gibt es nämlich keinerlei sichtbaren Schutzvorrichtungen und auch kein weiteres Reinigen der Würmer nach dem Aussieben, wie z.B. hier https://www.youtube.com/watch?v=mVUwOSkaQ3Q...? Und ich habe schon mit Dungmücken in meinem privaten Wurmkomposter in der Küche zu kämpfen :shock:
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Claridad_Sol,

um ungebetene Gäste aus einer Wurmfarm herauszuhalten, hilft am ehesten, diese unerwünschten Mitbewohner von dem Raum fernzuhalten, in dem die Wurmkisten stehen. Hilfreich sind dafür Fliegengaze vor den Fenstern und eine Fliegentür am Eingang. Das Video, das du verlinkt hast, lässte tatsächlich keine solchen Schutzmechanismen erkennen.

Wenn man Würmer im Freien in Wurmmieten hält, kann man ungebetene Gäste nur relativ schwer verhindern. Ich könnte mir daher vorstellen, dass die Würmer gebadet werden, bevor sie in eine Halle umziehen.

Mich wundert allerdings tatsächlich, dass Frau Sherman in ihrem sogen. "Handbuch" kein Kapitel diesem weit verbreiteten Problem gewidmet hat. Vielleicht ist dieses Kapitel den Kursen und Beratungen vorbahalten, die sie auf ihren vielen Reisen gibt.

Ich habe übrigens seit Jahren mit Trauermücken in meinen beiden Wurmkisten zu kämpfen. Kein Mittel hat bislang wirklich endgültig diesen frechen Biestern den Garaus gemacht.

Außerdem hatte ich ebenfalls mal überlegt, mir mit einem kleinen Wurmbusiness ein zweites Standbein aufzubauen. Deswegen, aber auch weil ich das Thema Wurmfarm wirklich interessant finde, habe ich unzählige Videos gesehen und viel darüber gelesen. Wenn du mal Zeit übrig haben solltest, empfehle ich den Bericht über diese Projekt zu lesen: http://www.jetcompost.com/burrow/tbp1.htm "How To Breed, Raise, and Maintain A 100-Pound Stock of Worms in a Single Room" Dieser Bericht ist wirklich lesenswert. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass "ungebetene Gäste" darin vorkamen.

Herzliche Grüße
Wurmcolonia
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Claridad_Sol »

Hallo Wurmcolonia,

nochmal ganz vielen Dank!! Ich muss zugeben, dass ich das Buch auch erst ca. zur Hälfte durchhabe, da ich parallel über mehrere Kanäle recherchiere, wenn noch was erwähnt werden sollte, kann ich ja mal ein Update geben ;-) Und den Bericht werde ich mir auf jeden Fall mal durchlesen.

Bei Trauermücken haben bei mir tatsächlich einfach Nematoden am besten geholfen. Ich hatte diese hier https://www.amazon.de/gp/product/B079BZ ... UTF8&psc=1, die, glaube ich, sogar mit einem Kühlpad verschickt wurden, damit sie lebendig bei uns eintrafen. Kurz darauf war keine einzige mehr zu sehen. Nur einige Monate später tauchten nochmal kleine schwarze Fliegen im Wurmkomposter wieder auf - ich dachte, das seien wieder Trauermücken, habe nochmal Nematoden bestellt, aber es wurde überhaupt nicht besser. Bis ich dann den Tipp bekommen habe, dass das wahrscheinlich Dungmücken seien, gegen die die Nematoden nicht helfen. Seitdem habe ich schon zweimal das Substrat inklusive Würmer abwaschen ausgetauscht, aber nach einigen Wochen waren die Mistviecher dann doch wieder drin :evil: Naja, inzwischen probiere ich es seit ein paar Tagen mit Raubmilben, mal gucken, was die so schaffen...

Und ja, die Wurmzucht soll im Keller stattfinden, da sollte der Schädlingsdruck von außen denkbar gering sein. Wahrscheinlich werde ich die Behälter der Würmer auch alle mit Frühbeetfleece o.ä. versiegeln, damit wirklich nichts außer das Futter hineinkommt. Bleibt dann nur noch diese Schwachstelle - nämlich das Futter. In Frau Shermans Buch ist das Beispiel einer Biologin, die sich zum Ziel gemacht hat, den besten Wurmhumus herzustellen (Texas Worm Ranch in Garland, betrieben von Heather Rinaldi). Diese lässt das Futter, bestehend aus Gartenabfällen, Blättern und Bioabfällen aus veganen Restaurants und Saftbars sogar erst einige Zeit draußen vorkompostieren, bevor sie es den Würmern gibt, die in offenen Holzboxen in einer Lagerhalle gehalten werden. Mein Gedanke: Da muss es doch nur so vor Fliegen wimmeln!! :shock:
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Claridad_Sol,

gegen die Traumermücken habe ich schon soooo viel unternommen: Abdeckung mit dicker Sandschicht (sind aber die Würmchen durchgekrochen, so dass auch die Trauermücken durchgekommen sind, um ihre Eier abzulegen), mit Kaffeesatz, da Trauermücken angeblich von Kaffee abgeschreckt werden, wurde aber wohl von den Würmchen gefuttert, mit SF-Nematoden und Hypoaspis Miles Raubmilben, dadurch wurden es seeeeehr viel weniger, aber ganz weg waren sie dann doch nicht, mit Neem-Öl, was sie eine Weile lang nach wiederholtem Einsatz deutlich reduziert hat, wobei ich irgendwann keine Reduktion mehr feststellen konnte (sind sie dagegen etwa resistent geworden :o :?: ).
Zuletzt hatte ich es wieder mit Raubmilben versucht, was aber (so gut wie) nichts gebracht hat. Mit dem Staubsauger bin ich im Übrigen mindestens einmal täglich hinter den kleinen Biestern her (bat) .
Seit ein paar Tagen vermehren sie sich wieder ganz deutlich :evil: . Jetzt will ich etwas probieren, was speziell auch in Wurmkisten helfen soll. Dafür muss ich aber noch etwas besorgen. Falls es wirklich helfen sollte, werde ich in diesem Forum ganz sicher berichten.

Was deine Dungmücken angeht, weiß ich leider keinen Rat für dich. Ich drücke dir die Daumen, dass die Raubmilben gegen diese fliegenden, kleinen Biester helfen werden.

Herzliche Grüße
Wurmcolonia
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Claridad_Sol »

Hallo Wurmcolonia!

Ich bin wirklich erstaunt, wieviele Menschen hier im Forum schon einen Leidensweg mit Trauer- und Dungmücken hinter sich haben. Vor allem die nachhaltige Entfernung (und nicht nur Reduzierung) dieser Tiere ist scheinbar unmöglich. Generell ist mir von Resistenzen in Trauermücken weder gegen biologische noch chemische Mittel nichts bekannt, und auch meine kurze Internetrecherche hat nichts ergeben - aber wer weiß, vielleicht ist deine Population ja die erste;)

In einer meiner Kisten haben sich die Dungmücken über das Wochenende auch explosionsartig vermehrt - ich vermute, dass das an den wärmeren Temperaturen liegt... Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und hoffe, dass die neue Methode funktioniert!
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von TheFool »

Das hoffe und wünsche ich auch… und bin gespannt auf den ultimativen Tipp… mir gehen die inzwischen auch ganz schön auf den Geist… in der Wurmkiste geht es noch, aber meine Kräuter… (wall) (wall) (wall)
Wurmige Grüße
Klaus
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MinnaS.
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von MinnaS. »

ich kann leider nicht so genau sagen, welche Art von Zweiflügler ich vor ein paar Wochen zu Hause eingeschleppt habe ... der Beschreibung nach dürfte es sich um Trauer- bzw. Dungmücken handeln. Scheinbar haben wir einen Sack Blumenerde mit allerlei Insekten erwischt ... schön (wall) (ironie) .
Jedenfalls hab' ich mal gegoogled & hab' ein paar Gläser mit je einem Corega-Tab aufgestellt. Und siehe da ... die Viehcherl werden davon magisch angezogen, fliegen rein & (ja, tut mir eh irgendwie ein bissl Leid) ... ersaufen.

Aktuell würde ich sagen, fliegt gerade nichts oder stark dezimiert herum. Vorher waren sie in jedem Pflanzentopf, für den wir diesen Sack Erde verwendet hatten :-(.

Vll einmal zum Ausprobieren???

Ganz viel Erfolg! Lieben Gruß, Minna.
"Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt."

"Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken." (Novalis)
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Minna,

gerade habe ich deinen Bericht über die Wirkung einer Falle mit einem Corega-Tab gelesen. Wenn deine ungebetenen Gäste Trauermücken waren, sind die recht einfach zu identifizieren: Sie sind unglaublich aufdringlich und frech uns Menschen gegenüber, fliegen zickzack und immer nur kurze Strecken. Die kann man sich auch leicht mit Blumenerde einfangen.
Wie bist du eigentlich auf die Idee mit dem Corega-Tab gekommen? Im Netz habe ich diesen Trick nicht gefunden. Wenn der gegen diese kleinen Biester helfen würde...

Wenn man Trauermücken im Blumentopf (ohne Würmchen, mit Judels hätte man eine Situation wie in einer Wurmkiste und die Tricks würden nicht funktionieren) hat, hilft es, die Erde mit einer dickeren (ca. 1,5 - 2 cm) Schicht von Quarzsand abzudecken. Die Trauermücken können dann keine Eier mehr ablegen und sich somit nicht mehr vermehren. Zusätzlich kann man noch einige Streichhölzer mit dem Kopf nach unten in die Erde stecken. Die Trauermücken mögen den Schwefel nicht, der den Pflanzen aber nicht schadet. Schließlich könnte man die Erde, wenn möglich, mit einem alten Nylonstrumpf abdecken, so dass die Mücken nicht mehr an die Erde kommen. Nach wenigen Wochen sollten die Trauermücken Geschichte sein.

Herzliche Grüße
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