Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Fragen zu Komposthaufen? Haben Sie einen Haufen Pferdemist der entsorgt werden muss?
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Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von chrissy73 » Mo 29. Apr 2019, 16:37

Hallo Gemeinde,

mein vorhaben ist einen kleine Wurmzucht für den Hausgebrauch (Angeln,Terrarien,Vögel und Garten).
Ich stelle mir das so vor grossen Mörtelkübel zum vermehren und den Überschuß für denn Kompost. :o

Da wir 3 Volieren haben mit Sittichen wäre es natürlich Interessant ob man das Einstreu mit Futter und Kotresten auch verfüttern kann?

Welche Sorte Würmer würdet Ihr Empfehlen mit Tauwürmern hatte ich schon mal guten Erfolg im Kompst gehabt aber ließ es leider zu lange schleifen und sie sind abgewandert. (ironie)

Ich hoffe es weiß jemand Rat.

LG Christian
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Re: Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von Worma » So 5. Mai 2019, 17:48

Hallo Christian
(willkommen) hier im Forum!!!
Will mal ein paar Gedanken zu deinen Fragen beisteuern
  • Tauwürmer lassen sich - gemäß den Berichten hier im Forum - nicht in Kisten vermehren, sie brauchen andere Bedingungen wie die Möglichkeit, sehr tief zu graben oder einzelgängerisch zu leben. Deshalb sind die Bewohner der Kisten und Eimer verschiedene Eisenia-Sorten: Eisenia fetida, Eisenia Andrei und Eisenia hortensis (Denrdros). Das sind die Mist- oder Kompostwürmer, die in den obersten Schichten des Komposthaufens leben, gut in Massen zu halten sind und sich auch gut vermehren.
  • Bei frischem Vogelkot in größeren Mengen wäre ich sehr vorsichtig, denn vermutlich besteht hier die Gefahr der Heißrotte. Dabei entstehen Temperaturen, die den Würmern zu hich sind, sie mögen maximal 30°. Als dünne Schicht auf eine eingelaufenen Kiste ist sicher nichts dagegen einzuwenden.
  • Bei Wurmzucht in Mörtelkübel musst du mit der Feuchtigkeit aufpassen. Da nichts ablaufen kann, musst du sehr darauf achten, dass nicht zu viel Nässe entsteht, sonst fängt der Inhalt von unten her an zu faulen. Aber mit entsprechendem Augenmerk kann das trotzdem gutgehen und wird auch von einigen so gemacht.
Vielleicht bekommst du ja auch noch andere Antworten :D
Viel Erfolg und sonnige Grüße
Worma
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Re: Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von Trulllla » So 5. Mai 2019, 18:51

In den Mörtelkübel kann man auch auch unten Löcher reinbohren...
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Re: Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von Pfiffikus » So 5. Mai 2019, 21:37

Trulllla hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 18:51
In den Mörtelkübel kann man auch auch unten Löcher reinbohren...
Die Kübel würde ich nicht auf diese Weise entwerten.

In die von mir verwendeten Kübel habe ich vor dem Befüllen ein Standrohr eingestellt. Das ist in meinem Dendrobena-Thema zu sehen. Weiterhin befindet sich am Boden der Kübel eine Schicht aus Nussschalenbruch zur Drainage.
Und wenn sich am Boden der Rohre eine Pfütze bildet, wird nicht mehr bewässert - fertig.
Das geht natürlich nur, wenn die Kübel nicht im Regen, sondern in einem trockenen Millieu stehen.


Pfiffikus,
der lieber keine Löcher in seine Gefäße machen will
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Re: Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von Wurmpiercer » Di 7. Mai 2019, 19:17

Entsorgt nicht Flomaxx Kaninchenmist über seine Farmen? Er kann vielleicht mehr sagen. Ich vermute aber dass Vogelkot zu sauer ist.
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Re: Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von chrissy73 » Do 9. Mai 2019, 07:44

Ich danke Euch für die Antworten,

Der Kübel würde unten ein Loch mit Sieb bekommen wegen dem Entwässern.
Was mir eigendlich mehr gedanken macht sind die Hirseschalen sind ja relativ hart.

Die menge an Vogelkot darin ist bei Wellis nicht das meiste und ist ja gemischt mit Hobelspäne, Sand, Grünfutter, Rinde und alles was die Vögel so fressen.
Aus Erfahrung kann ich sagen das es nicht scharf wie Hühnermist ist.

Es würde auch nie Frisch eingebracht werden.

LG Christian
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Re: Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von Pfiffikus » Do 9. Mai 2019, 14:21

Hallo Christian,
chrissy73 hat geschrieben:
Do 9. Mai 2019, 07:44
Was mir eigendlich mehr gedanken macht sind die Hirseschalen sind ja relativ hart.
das halte ich weniger für ein Problem.


Pfiffikus,
der die Würmer für so clever hält, dass die sich daran weder kratzen, noch schneiden werden
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Re: Voliereneinstreu für Wurmzucht nutzen

Beitrag von Wuseline » Di 18. Jun 2019, 13:27

Ich kompostiere das Wachteleinstreu. Das besteht als Holzpellets und Kleintierstreu. ( tiefstreu, deep litter, kompostiert im Stall schon vor). Was wandert in den normalen Kompost, auch die dreckigen Sandbäder und was im Gadten so anfällt. Den ältesten Kompost verwende ich für einen seperaten Kompost geimpft mit 2000 würmer, den ich damit befüllt habe und schichtweise weiter Kompost darauf geben will, immer den ältesten verfügbaren.

Die Würmer lieben den Kompost.
Obwohl unser Tiefstreu der Wachteln vorkompostiert ist, ist der ph ca 3-4. Daher muss es erst vererden.
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