Mehlwurm-Zucht

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Pfiffikus
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Pfiffikus » Sa 11. Jan 2020, 18:55

Es wird Zeit für ein kleines Update.

Das Stück Styropor hat schon ganz schön gelitten. Die Mehlis knabbern fleißig. Inzwischen sieht es so aus.
Styropor_6554.jpg


Einen anderen Fressversuch habe ich gestartet. Da gerade der Geschmack nachließ, war ich schon geneigt, einen gebrauchten Kaugummi auf herkömmliche Art und Weise zu entsorgen. Habe ich aber dann doch nicht gemacht. Vielmehr wurde das (nun nicht mehr) gute Stück einer Kohorte Mehlwürmern zum Fraße vorgesetzt, die ja erfahrugsgemäß so ziemlich alles Fressbare fressen. Warum nicht mal Kaugummi probieren?
KG_6641.jpg

Kaugummi scheint den Mehlis nicht zu schmecken. Sie zeigen kein Interesse für dieses Nahrungsangebot.
KG_6645.jpg

Soeben war ich wieder im Keller. Es gibt nichts Neues. Der Kaugummi stößt auf Desinteresse, jedoch ist bisher noch kein Mehlwurm verhungert. Fraßspuren sind auch nicht zu entdecken.
Naja, es kann ja sein, dass sie noch Hunger bekommen.


Inzwischen habe ich mich in Unkosten gestürzt und mir eigens für den Keller ein Thermometer gekauft. In dem Keller, den ich eigentlich für die Wurmzucht nutzen wollte, herrschen derzeit zwischen 13 und 14 Grad. Da wachsen die Mehlis nur langsam.

Eine Kohorte habe ich dazu vorgesehen, dass neue Käfer daraus werden. Dieser Kohorte, in der das Alter nur um eine Woche schwanken kann, konnte ich seit Monaten hin und wieder mal eine Puppe entnehmen. An manchen Tagen waren es gleich drei.
Diese Kohorte durfte in den Heizungskeller umziehen, auf dem Abzug für Abgase des Heizkessels ist noch Platz.
Waerme_6584.jpg
Weil das orangefarbene Blech zu heiß wird, habe ich eine Eierpackung darunter platziert. Das oben auf der zweiten Schachtel liegende Thermometer zeigte 22°C an. In den Schachteln dürfte es noch wärmer sein. Plötzlich ging es ab! Täglich verwandelten sich 50 bis 80 Mehlwürmer zu Puppen! Inzwischen ist von denen keine Larve mehr da.
Fazit: Für Mehlwurmzucht sollte man schon 20°C haben, sonst geht es zu langsam.

Ein Problem gibt es aber im Heizungskeller - die trockene Luft! Es ist zwingend erforderlich, den Mehlis in diesem Klima wasserreiches Futter anzubieten, zum Beispiel etwas Möhre. Zum Schutz vor Austrocknung habe ich die Deckel dieser Plastikpackungen ordentlich verschlossen. Es sammelt sich Kondenswasser an den Deckeln und an den Wänden. Um Schimmelbildung zu vermeiden, habe ich die Kleie alle zwei bis drei Tage gewechselt, auch wenn sie noch nicht vollständig zerkaut waren. Die Reste werden eben nicht entsorgt, sondern einer anderen hungrigen Kohorte vorgeworfen. Einen Tag später haben die daraus ein schönes gleichmäßiges Pulver gemacht, wie es sein muss.



Pfiffikus,
der noch weitere Kohorten umziehen lassen muss, obwohl es dann sehr eng wird
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Stadtfarmerin » Di 14. Jan 2020, 09:48

Hallo Pfiffikus,

ich muss dir absolut recht geben, dass die Mehlwurmzucht erst so ab 20 Grad was wird. Ansonsten ist die Entwicklung viel zu langsam. Bei mir kommen jetzt auch viele verkrüppelte Puppen und Käfer raus, das kann ja nicht Sinn der Sache sein...

Außerdem scheinen die Käfer sich nicht fortzupflanzen. Jedenfalls habe ich noch keine einzige junge Larve entdeckt, in dem Substrat, das ich regelmäßig von den Käfern trenne und extra stelle.

Ich war wohl auch etwas zu optimistisch, was die Temperatur in dem neuen Kellerraum betrifft, wo die Tiere seit ein paar Wochen stehen. Wahrscheinlich sind es so 16 - 18 Grad da drin, und nicht 20, wie ich erst dachte. Ein Thermometer habe ich da unten aber nicht.

Das war wohl eine richtig doofe Idee, so eine Zucht bei diesen Temperaturvoraussetzungen im Herbst zu starten. Naja, wieder was gelernt. Ich werde die verbliebenen Tiere wohl meinem Bekannten mit den Hühnern bringen, die freuen sich bestimmt über die unverhofften Leckerlis.
Viele Grüße
Christina
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Pfiffikus » Di 14. Jan 2020, 23:08

Hallo Christina,
Stadtfarmerin hat geschrieben:
Di 14. Jan 2020, 09:48
Jedenfalls habe ich noch keine einzige junge Larve entdeckt, in dem Substrat, das ich regelmäßig von den Käfern trenne und extra stelle.
die jungen Larven selbst erkenne ich auch meist nicht.
Wenn man allerdings mit einem Plastiklöffel in der Schale herum stochert und die Kleie an einer Seite ein wenig anhäufelt, muss man etwa eine Sekunde warten. Dann sieht man die Kleie wackeln, weil winzig kleine Babies darunter wuseln.

Wahrscheinlich sind es so 16 - 18 Grad da drin, und nicht 20, wie ich erst dachte. Ein Thermometer habe ich da unten aber nicht.
Als ich letztens im Elektronik-Markt etwas zu erledigen hatte, machte ich einen Abstecher zu den Wetterstationen und Funkthermometern. Und zwischen diesen ganzen Geräten fand ich ein Thermometer ohne irgendwelche Elektronik für 2,45 Euro. Da habe ich zugeschlagen und dieses wandert nur zwischen den Kellerräumen hin und her.

Bei 13 bis 14 Grad wachsen die Mehlwürmer auch, nur eben langsam und sie neigen auch nicht zu Verpuppungen. Die Puppen, die doch entstanden, lieferten Krüppelkäfer.

Eine Nacht lang habe ich das Thermometer in die unterste Schachtel auf der Abgasklappe gelegt. Dort wird 32°C angezeigt. Das scheint die Obergrenze zu sein, was sie mögen. Dort kann man die Schachteln auch nur abgedeckt hinstellen, am Deckel sammelt sich Kondenswasser. Und die Mehlis müssen immer ein Stück Möhre o.ä. zur Verfügung haben. Wenn man das nicht beachtet, gibt es mehr Tote, als normal.

Die Puppen lagere ich auch im Heizungskeller, aufbewahrt in kleinen Schachteln vom Fleischsalat. Neben den Puppen liegt ein Stück Möhre oder Apfel in den Schachteln. Diese dienen den Puppen selbstverständlich nicht als Futter, sondern als Regulator für die Luftfeuchtigkeit in der Schachtel. Nach zwei Tagen wird die Möhrenscheibe gewechselt, damit sie nicht beginnt, zu schimmeln. Man muss diese Reste nicht entsorgen, die gefräßigen großen Mehlwurmkohorten kümmern gerne sich darum.

Stadtfarmerin hat geschrieben:
Di 14. Jan 2020, 09:48
Das war wohl eine richtig doofe Idee, so eine Zucht bei diesen Temperaturvoraussetzungen im Herbst zu starten. Naja, wieder was gelernt. Ich werde die verbliebenen Tiere wohl meinem Bekannten mit den Hühnern bringen, die freuen sich bestimmt über die unverhofften Leckerlis.
Du wirst doch jetzt nicht aufgeben, um dann in wenigen Monaten mit neu gekauften Tieren zu beginnen?

Eventuell findest Du ein wohltemperiertes Eckchen in Deiner Wohnung? In der Besenkammer?
Alternativ kannst Du die verbliebenen Larven richtig kühl über den Winter bringen, wobei sie sich sehr langsam weiterentwickeln. Wenn es dann im April warm wird, gehen die dann richtig ab!


Pfiffikus,
der so eine Verzweiflungstat nicht übers Herz bringen würde
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von LeckerInsekt » Sa 18. Jan 2020, 13:17

Wer Interesse an einer Mehlwurmzucht hat, kann gerne bei mir auf Instagram vorbeischauen.
Würde mich sehr freuen.
https://www.instagram.com/leckerinsekt/
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Pfiffikus » Mo 20. Jan 2020, 00:41

Glückwunsch zu Deinen Zuchterfolgen!

Gegenwärtig würde ich mir aber nicht trauen, so ein Stück Tomate zu füttern. Zweifellos wird das gerne genommen, aber gewiss nicht sofort in der hier gezeigten Menge. Wie lange haben die Mehlis denn gebraucht, um dieses Stück zu verzehren?

Abgesehen scheiden die Mehlwürmer bei zu viel Obst als Nahrung feuchteren Kot aus, als normal. Der bildet dann Klumpen oder eine Kruste am Gefäß. Das muss ich nicht haben.


Pfiffikus,
der zur Zeit wegen übermäßiger Gabe von Apfelstücken eine Plage von Obstfliegen im Keller beobachtet
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Pfiffikus » Mo 20. Jan 2020, 00:52

Bekanntlich habe ich mich im Sommer dazu verleiten lassen, statt der nicht vorrätigen Kleie lieber Schrot in der Futterhandlung zu kaufen. Nun stehe ich vor dem Problem, den Nachwuchs, der in diesem Zeug aufgewachsen ist, von den relativ großen Spelzen zu trennen. Feinere Teile und Kot sind bereits abgesiebt worden. Vorhanden ist nur noch dieses Grobzeug, durchsetzt mit Mehlwurmbabies.

Bewährt hat sich zu diesem Zwecke mein Sieb.
Trennung_6536.jpg
Das Substrat wurde dünn auf dem Sieb ausgebreitet, hin und wieder mit einem Plastiklöffel vorsichtig drauf geklopft und natürlich einige Stunden lang intensiv beleuchtet. Die Kleinen gerieten in Panik und haben sich in den darunter stehenden Eimer verkrümelt, wie ich es vorgesehen habe.
Die Separation hat zwar einige Tage lang gedauert, weil immer nur wenig Schrot auf dem Sieb Platz fand, doch nun bin ich fertig damit.

Der Nachbar hat mir erzählt, er wird sich im Frühjahr Hühner zulegen. Dem werde ich den übrig gebliebenen Schrot schenken, vielleicht freuen sich die Hühner über einen vergessenen Mehlwurm?



Pfiffikus,
der damit die meisten Babies für die eigene Zucht retten konnte
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Stadtfarmerin » Mo 20. Jan 2020, 13:50

Hallo Pfiffikus,

hm, wärmer kann ich die Mehlis nicht halten. In der Wohnung hab ich definitiv Haltungsverbot vom Herrn Gemahl.

Bliebe ja noch, die Larven kalt zu überwintern, aber wo? Im Kühlschrank, wie man das mit Schildkröten macht?

Die Käfer (also die, die noch im Herbst geschlüpft und nicht verkrüppelt sind) kommen mir fitter vor als die Larven, sie fressen auch mehr. Ich denke aber nicht dass die sich zur Zeit vermehren. Sonst hätte ich ja in dem Substrat, von dem ich sie ca. alle 2 Wochen absiebe und das ich dann gesondert aufbewahre, irgendwann mal Babywürmchen entdeckt. Ich bewahre dieses Substrat dann schon so 6 Wochen auf und untersuche es immer wieder nach Leben....

Würde es denn Sinn machen die Käfer weiter zu pflegen wie bisher und zu hoffen, dass sie sich ab Frühling vermehren, wenn's wärmer wird? Wie lange leben bzw. vermehren sich die Mehlkäfer überhaupt?
Viele Grüße
Christina
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Eberhard » Mo 20. Jan 2020, 14:02

@Stadtfarmerin:
Abhängig von den verwendeten Dimensionen Deiner Haltung könntest Du außen eine Isolierung vorsehen und innen mit einer Aquarienheizung im Wasserbad für Temperatur sorgen.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Pfiffikus » Mo 20. Jan 2020, 20:54

Hallo Christina,
Stadtfarmerin hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 13:50
In der Wohnung hab ich definitiv Haltungsverbot vom Herrn Gemahl.
da gibt es ja bei Euch eine ganz moderne Rollenverteilung der Geschlechter.

Stadtfarmerin hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 13:50
Bliebe ja noch, die Larven kalt zu überwintern, aber wo? Im Kühlschrank, wie man das mit Schildkröten macht?
Im Fall der Fälle würde ich die Larven einfach mit einer reichlichen Menge Kleie in der Garage frostfrei lagern. Immerhin muss der Schwarzkäfer, wenn er in freier Wildbahn lebt, in Rindenspalten und Vogelnestern überwintern. Es entzieht sich meiner Kenntnis, welche Entwicklungsstadien in der Lage sind, strengen Frost zu überleben. Unter Umständen könnten das die Eier sein.

Weiterhin halte ich es aus diesem Grunde für möglich, dass nur die Eier der Mehlis dazu geschaffen sind, zu überwintern. Unter Umständen schlüpfen die neuen Generationen erst dann, wenn es wieder warm genug ist und der Sommer heran naht.

Stadtfarmerin hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 13:50
Die Käfer (also die, die noch im Herbst geschlüpft und nicht verkrüppelt sind) kommen mir fitter vor als die Larven, sie fressen auch mehr. Ich denke aber nicht dass die sich zur Zeit vermehren.
Jetzt lese ich mal ein wenig im Kaffeesatz, was bei Dir passiert sein könnte. Deine Käferlein waren fleißig und haben Eier produziert, wie es sich gehört. Unter Umständen hast Du mal einige Tiere bei der Kopulation beobachtet? Aber wenn es bei Dir zu kalt ist, befürchten die Eier den bevorstehenden Winter und zögern das Schlüpfen lieber hinaus, wie in der freien Wildbahn. Es ist gut möglich, dass Du in dem Substrat mit der guten Hoffnung im Frühjahr, wenn es wärmer wird, plötzlich ein richtiges Gewusel beobachten wirst. Es ist außerordentlich schwierig, irgendwelche Informationen über Mehlwürmer und Mehlkäfer in freier Natur zu googeln. Ende der Kaffeesatzleserei!

Stadtfarmerin hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 13:50
Würde es denn Sinn machen die Käfer weiter zu pflegen wie bisher und zu hoffen, dass sie sich ab Frühling vermehren, wenn's wärmer wird?
Ich würde es nicht übers Herz bringen, die Pfleglinge, um die man sich monatelang gekümmert hat, einfach so abzumurksen. Also JA.

Stadtfarmerin hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 13:50
Wie lange leben bzw. vermehren sich die Mehlkäfer überhaupt?
Die Tiere, die bei mir im Sommer zu Käfern geworden sind, verabschieden sich in diesen Wochen reihenweise. Du kannst also ein knappes halbes Jahr Käferleben kalkulieren, wenn Du sie bei 20 Grad hältst.



Pfiffikus,
der nicht ausschließen möchte, dass sie bei kälteren Temperaturen länger durchhalten können
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Re: Mehlwurm-Zucht

Beitrag von Pfiffikus » Mo 20. Jan 2020, 21:03

Hallo Eberhard,
Eberhard hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 14:02
Abhängig von den verwendeten Dimensionen Deiner Haltung könntest Du außen eine Isolierung vorsehen und innen mit einer Aquarienheizung im Wasserbad für Temperatur sorgen.
im Falle von Christina halte ich das für eine sehr zielführende Idee. Spontan fallen mir da die Kisten aus Styropor ein, in denen Essen und Pizza ausgeliefert wird. Darin könnte ein Marmeladenglas als Miniaquarium zum Heizen untergrbracht werden. Daneben lassen sich gewiss einige Plastikschalen mit Mehlwürmchen deponieren.

Die Wassergläser sollten aber weitgehend geschlossen sein, denn bei zu hoher Luftfeuchtigkeit ist eine Schimmelbildung bei Kleien zu befürchten.

Auf Grund der guten Isolierung dieser Kisten werden sich die Stromkosten in engen Grenzen halten, so dass diese Mehlwürmer wahrscheinlich gar nicht so teuer werden. Ich glaube, ich werde mich mal nach den Preisen und Abmessungen für solche Heizstäbe erkundigen müssen.


Pfiffikus,
der eine Erprobung dieser Variante mal in Erwägung zieht, weil mir die Katze zu viel Platz im warmen Heizungskeller vereinnahmt
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