Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Dieses Forum ist dazu gedacht Eure Wurmfarmen Erfahrungen auszutauschen. Bitte haltet Euch an Daten, so das es übersichtlich bleibt.
Cpt_Falcon
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Cpt_Falcon »

Hallo Cornex,
ja danke für den Tipp - ich hatte selbst schon mal an so etwas gedacht, aber da es den Würmern jetzt soweit gut zu gehen scheint und die untere Schicht nicht schlimmer riecht, also vorher, belass ich es fürs erste mal so wie's ist.
Die Kiste ist jetzt wieder im Keller.

Ein neuer Fund aber: MADEN.
Also auf jeden Fall eine. Iiiieh. Wie befürchtet.
Die Frage aber: Panik schieben oder lieber gelassen bleiben? Habe mich vorerst auf Gelassenheit eingegroovt. Es war nur eine, ich hab sie weggemacht. Im Deckel habe ich auch einige wenige Fruchtfliegen-Puppen gefunden, die ich ebenfalls entfernt habe. Fruchtfliegen gehn ja auch gerade noch.

Ich habe nebenbei langsam die Fütterung wieder aufgenommen, auch wenn ich fast befürchte, dass es zu viel sein könnte. Wollte mich jetzt eisern auf einmal die Woche beschränken und v.a. viel Papier-Shredder hinzufügen, auf dass es sich schön vermischt. Beschränke mich bei Bio-Abfällen auf Kaffeesatz und Tee, Gemüse (von meiner Warte aus unkritisches: Gurkenschalen und Zwiebel-Außenschalen (braun)) sowie Bananenschalen (kleingeschnitten - ich nehme an, so kommen auch die Fruchtfliegen hinein).
Hui hui hui.
Und dann noch eine Admin-Frage, die mir kam: Kann man eigentlich den Titel eines Threads ändern?
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Wurmcolonia
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Cpt_Falcon,
mit dem Futter solltest du dich tatsächlich weiter zurückhalten, da die Farm ja noch nicht "eingelaufen" ist und daher auch noch nicht die volle Kapazität erreicht hat. Das dauert durchaus einige Monate. Immer beobachten, ob schon ausreichend aufgefuttert worden ist, bevor du neues Futter gibst. Da du ihnen ja auch immer Papier dazu gibst, können sie auch nicht verhungern. Mit Papier kannst du sie auch nicht überfüttern, die Farm könnte allenfalls zu trocken werden.

Bin zwar kein Admin, aber den Titel des Threads müsstest du ändern können. Ich habe beabachtet, dass das schon häufiger gemacht worden ist. Die neuen Beiträge im Thread erscheinen dann mit dem neuen Titel.

Ein schönes Wochenende wünscht mit wurmigen Grüßen
Wurmcolonia
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Otto, der Kompostwurm, erzählt von seinem Leben in der Wurmkiste auf https://wurmcolonia.blogspot.de
Cpt_Falcon
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Cpt_Falcon »

Hi wurmcolonia, danke für die Antwort.
Bevor ich das letzte Futter gab, hab ich immerhin Würmer in der obersten Ebene gesehen, die das vorherige Futter angenommen hatten. Auch waren auf den Gaben zuvor kleine dunkle Wurmhinterlassenschaften aufgetaucht, der Stoffwechsel ist also aktiviert.

Aber jetzt nehm ich mal mit, dass ich die Intervalle lieber zu lang als andersrum wählen sollte, um nicht wieder in Schwierigkeiten zu kommen. Fällt mir schwer, aber besser ist das wohl :)
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Wuseline »

Wieso so lange Zeiträume? Dachte irgendwo gelesen zu haben, dass man Futter verschiedenen Alters braucht und es dauert bis es verfügbar ist ? Wäre es nicht besser täglich sehr wenig oder alle 3 bis 4 Tage etwas rein zu geben ( 1 EL?) Wenn man wartet bis es aufgefressen ist, dauert es ja teilweise lang, bis es wieder verfügbar ist , von den Würmern aufgenommen werden kann. Je nachdem was es ist.
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Wuseline »

Schau mal hier, das hab ich hier im Forum gefunden, hier steht alle drei Tage eine Hand Salatblätter und Kartonage immer auf eine andere Stelle.
Sos Wurmbox erste Hilfe was ist zutun wenn.. ( ist von Wurmwelten )

https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 2r7L3fA1Fs
Cpt_Falcon
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Cpt_Falcon »

Hi Wuseline,

ich sammle potenzielles Wurmfutter in der Küche in einem lufticht verschließbaren PE-Container, da geht knapp ein Liter rein, ca. 60% Kaffee- und Teesatz, und kleingeschnittenes.

Der ist nach 1 Woche zum Bersten voll, ich habe mal gewogen und ca 800g waren das (ist aber auch ganz gut feucht).

Kleingeschnittenes ist nach meinem Worst Case jetzt auch eher "braunes", also Zwiebel-Außenschalen, pulverisierte Eierschalen; Gurken- und Obstschalen kommen kleingeschnippelt dazu. Im Behältnis findet schon ein wenig Fermentierung statt (es beginnt auf jeden Fall, (Milchsäure-)säuerlich zu riechen) und ein wenig milchige Flüssigkeit bleibt nach dem Entleeren im Behältnis und dieser Bakteriensud nimmt sich die nächste Woche über direkt der nächsten Ladung an. (Bin kein Biologe, aber so erklär ich mir das auf jeden Fall.)
Dieses vorgegorene Futter geht dann in die Wurmfarm, zusammen mit einer Handvoll (trockenem) Papiershredder. Aber eben nur einmal die Woche bzw. je nach meiner Disziplin in Zukunft auch seltener (das war ja eben das Thema.)

Wurmfutter bzw. Mineralmix hab ich immer mal al Gusto hinzugefügt. Ich denke, im End' kommt es auf die Menge und Intervalle drauf an. :)
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Wuseline »

Soweit ich weiß kriechen die Würmer über das neue Futter, um die notwendigen Bakterien dort hin zu bringen. Ich hab keine Erfahrung bin auch Neuling. Ich weiß dass jeder Wurmhalter anders füttert. Fütterungsintervall länger als eine Woche hm weise nicht obs sinnvoll ist.
Ich weiß nicht wie dein Behälter aufgebaut ist , wo du es sammelst, obs eher dann auch unter Luftausschluss ist, dann fermentiert es , wie beim Bokashi und wird sehr sauer. Ob gegorenes gut ist für die Würmer, keine Ahnung.
Gären/ fermentieren tuts in der Wurmfarm das Futter eigentlich nicht, es wird durch die Bakterien jedoch zersetzt.

Es wunderte mich nur, da auf diesem Wurm Sos Blatt eher dazu geraten wird , alle 3-4 Tage was rein zu bringen in die Farm an Futter.
Cpt_Falcon
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Cpt_Falcon »

Oh stimmt, das mit der Sauerfermentierung macht Sinn! Daran hatte ich in meiner Begeisterung gar nicht gedacht. (Ja, es ist luftdicht)

Ich stimme zu, das sollte ich lieber im Auge behalten.
Ich habe noch Algenkalk, den werde ich vor dem nächsten Mal Raubtierfütterung mit dazugeben.
Note to myself: Futtersammlung und -vorbereitung optimieren.

Im Forum stand auch irgendwo, dass man Wurmfutter im Tiefkühlfach "vorbereiten" könne, das wäre für mich dann noch eine gangbare Alternative. Puh, ganz schön kompliziert das ganze...

Immerhin stabilisiert sich meine Wurmfarm jetzt zusehends.
Ich habe keine Ausreißer mehr, dafür mehr Aktivität auf allen Ebenen.
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Idefix100 »

Ich sammel momentan auch einiges an Futter im Tiefkühler. Immer portionsweise. Das finde ich ganz praktisch und speziell schwer zersetzbares wird auch etwas weicher nach dem Auftauen
Cpt_Falcon
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Re: Ups&Downs - die ersten 3 Wochen

Beitrag von Cpt_Falcon »

Es bleibt weiter spannend:
Gestern habe ich beim Reingucken einige keimende Papaya-Kerne bemerkt (in der untersten, dunklen Ebene). Natürlich rausgenommen und nur die Schalenhülsen drin gelassen.

Note to myself:
Von Papayas in Zukunft nur noch die Schale. (Die schienen aber bisher gut angenommen zu werden)

In meinen Futtervorrat-Fermentier-Eimer habe ich jetzt der Einfachheit halber mal Mineralmix hinzugegeben, Hoffnung: Vielleicht neutralisiert der enthaltene Kalk das saure Milieu.
Vor dem nächsten Füttern werde ich den pH-Wert messen.

Und Melonenschalen von gestern sind jetzt kleingeschnitten in den Tiefkühler gewandert - ein bisschen mehr Auswahl für das kalte Buffet demnächst.
Mit Füttern lass ich mir weiterhin Zeit, es ist noch ausreichend Material vorhanden.
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