Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Gibt es Probleme in der Wurmfarm? Möchtest Du Deine Can-o-Worms verbessern oder Dein Wurm Cafe säubern? Hier gibt es Tips und Fragen auf häufige Antworten!
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Kolinahru »

Ich schmeise auch den Aufgefegten Ataub aus meinem Wohnzimmer mit rein. Und das Papier sind eigentlich Zeitungen
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Kolinahru »

Update! mein Wurmtee hat immer einen PH wert von 6. Ich glaub ich muss mal wieder ein Omlett essen. Gartenkalk hilft irgendwie nicht so schnell wie Eier.

Auf jeden Fall hab ich BABIES!

Naja, nicht ich, hach, ihr wisst was ich meine. Dieses Gefühl, wenn man zum ersten Mal in die Box guckt und so ganz junge Würmlies findet :)
Babies!.jpg
Die Orangen Pfeile deuten jeweils auf den jungen Wurm, das Ende eines älteren Wurms und ein Kokon.
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Kolinahru »

Aber der halbtote Wurm ist wohl wirklich gestorben, hier sehen wir wie die Kugelmilben (die sich sehr vermehrt haben) ihn auffressen.
DSC08456.JPG

und aus irgedeinem mir unverstandlichen Grund ist der Romanasalat nicht fähig gewesen auf dem Teller zu keimen, aber von innen in einer Wurmfarm an eine Scheibe gequetscht, da gehts. Grrr.
DSC08538.JPG
Das war der Salat vor drei Tagen.
DSC08395.JPG
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Wurmofant »

Kolinahru hat geschrieben: Di 26. Mai 2020, 10:00 Ich schmeise auch den Aufgefegten Ataub aus meinem Wohnzimmer mit rein. Und das Papier sind eigentlich Zeitungen
Hausstaub kommt bei mir niemalsnicht in die Wurmkiste, sondern in den Hausmüll. Ich weiß ja nicht wie du lebst, aber der Standard-Hausstaub enthält eine Menge Microplasik und das will ich ganz sicher nicht verfüttern und die Erde damit anreichern. Der Staub, der da über die Luft reinrieselt reicht schon völlig, da muss man nicht noch absichtlich was reinkippen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hausstaub

Tolle Bilder, interessant anzusehen so ein Glaskasten :)
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Kolinahru »

ICh habe es mir gut überlegt:
Ob der nun in meine Wurmkiste kommt oder in die Natur, wo er auch auf Feldern landet, ist mir egal. Aber ich werde dann bald mal anfangen nur noch biologisch abbaubare Kleidung zu kaufen. Bin ja sowieso so ein Kleiderkaufmuffel :)
und solange ich nifht von Cola in PET Flaschen loskomme, bin ich eh Weichmachervorbelastet.
Ich habe ausserdem sehr viel Erde im Staub, durch meine kleine Balkonfarm. deswegen bin ich überhaupt auch auf die Idee gekommen, wenn ich Sägestaub oder Plastikpartikel vo bohren habe mache ich das natüröich auch nicht.
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Pfiffikus »

Wurmofant hat geschrieben: Fr 29. Mai 2020, 21:17 aber der Standard-Hausstaub enthält eine Menge Microplasik und das will ich ganz sicher nicht verfüttern und die Erde damit anreichern.
OK, in der Müllverbrennung ist Hausstaub auch gut aufgehoben, keine Frage.
Doch ebenso gut kann der im Wurmhumus endgelagert werden. Das trifft vor allem für die Menschen zu, die ihre Würmer nicht gerade für den Eigenverzehr züchten.


Aber was hast Du denn eigentlich gegen Microplastik einzuwenden? Hast Du Dir solche Studien, die es hin und wieder mal in die Presse schaffen, mal genau durchgelesen und vor allem in Ruhe auf Dich einwirken lassen?



Pfiffikus,
der weiß, dass wir diese Geschichte auch schon hier im Forum diskutiert hatten
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Wurmofant »

Diese Kunststoffe machen im besten Fall nichts mit/in einem Organismus. In den anderen Fällen, richten sie mehr oder weniger, schnell oder langsam Schaden an. Ich denke, der beste Fall ist nicht der wahrscheinlichere. Wie relevant diese Mengen sind oder wie schwach/stark die Auswirkungen sind ist für mich nebensächlich. Es geht um Minimierung und diesen Teil kann man wirklich mit Null Aufwand minimieren.

Fast niemand wird seine Würmer essen, aber die Würmer wollen auch kein Microplastik, die essen das aus Versehen, nehmen villeicht ein paar lösliche Stoffe auf und geben sie beim Tod wieder an die Erde ab, usw. Dann nehmen die Pflanzen das beim Wachsen auf, und dann der Mensch, usw. Muss letztlich jeder für sich entscheiden, ob er es bewusst zusätzlich in den Nahrungsmittelkreislauf bringen will oder nicht.
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Pfiffikus »

Wurmofant hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 11:18 Diese Kunststoffe machen im besten Fall nichts mit/in einem Organismus. In den anderen Fällen, richten sie mehr oder weniger, schnell oder langsam Schaden an.
Das sind solche Stoffe, die üblicherweise nicht wasserlöslich sind.
Im Staubsaugerbeutel wird man den den Abrieb von verschiedenen Gegenständen finden, die im Haushalt verwendet werden.
  • Abrieb von Kleidung aus Kunstfasern
    Wenn diese Fasern lösliche Stoffe abgeben, dann haben sie diese gewiss schon bei der letzten Runde in der Waschmaschine abgegeben.
  • Abrieb von Teppichen
    Diese werden zwar nicht gewaschen, doch es werden hier in Deutschland nur Bodenbeläge zugelassen, auf denen Kleinkinder mal krabbeln und sabbern können, ohne Schaden zu nehmen. Welche Mengen da im Wurmhumus landen könnten, kannst Du Dir selbst ausmalen.
  • Abrieb von Haushaltgegenständen
    Solange Du nur Geräte mit CE-Kennzeichnung verwendest, gibt es auch hier keine nennenswerte Gefahr.
  • Mikroplastik aus Zahnpasta und Kosmetikartikeln
    Bei diesen Partikeln bin ich besonders überrascht, dass es den Medien gelang, leichtgläubigen Menschen Angst einzureden.
  • Plastikflaschen
    Absolute Entwarnung! Diese Stoffe sind so ungiftig, dass man die darin gelagerten Flüssigkeiten gefahrlos trinken kann und sogar die Flasche mit feuchten Lippen direkt berühren kann, ohne Schaden zu nehmen.


Wurmofant hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 11:18 Ich denke, der beste Fall ist nicht der wahrscheinlichere. Wie relevant diese Mengen sind oder wie schwach/stark die Auswirkungen sind ist für mich nebensächlich.
Nun ja, üblicherweise ergibt sich die Relevanz einer Gefahr aus dem Schadenspotential, multipliziert mit der Eintrittswahrscheinlichkeit.
Da kommt hier nicht viel raus.

Wurmofant hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 11:18 Es geht um Minimierung und diesen Teil kann man wirklich mit Null Aufwand minimieren.
Einverstanden. Solange Du genügend andere Materialien zum Verfüttern hast, ist es selbstverständlich akzeptabel, wenn Du den Staub zur Müllverbrennung schickst.

Wurmofant hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 11:18 Fast niemand wird seine Würmer essen, aber die Würmer wollen auch kein Microplastik, die essen das aus Versehen, nehmen villeicht ein paar lösliche Stoffe auf und geben sie beim Tod wieder an die Erde ab, usw.
Mit oder ohne Würmer wäre dann egal, ein Nullsummenspiel.
Praktisch darfst Du davon ausgehen, dass Mikroplastik schon zu Lebzeiten des Wurmes wieder ausgeschieden wird, wenige Stunden nach der Aufnahme.

Hilfreich ist der Wurm dabei, dass die Partikel in einem anaeroben Milieu innerhalb des Wurmkots wieder ausgeschieden werden. Wir dürfen davon ausgehen, dass darin Denitrifikationsprozesse stattfinden. Und überall, wo diese stattfinden, können solche Plastikpartikel sogar abgebaut und unschädlich gemacht werden.

Wurmofant hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 11:18 Dann nehmen die Pflanzen das beim Wachsen auf, und dann der Mensch, usw. Muss letztlich jeder für sich entscheiden, ob er es bewusst zusätzlich in den Nahrungsmittelkreislauf bringen will oder nicht.
Da Du keinen Zusatzaufwand damit betreibst, ist das schon in Ordnung.
Unlösliche Stoffe wie Mikroplastik können die Pflanzen nicht aufnehmen.
(Bei mir wandert der Staub auch nicht in die Wurmfarm. Der einzige Grund dafür ist aber nicht die Mikroplastik, sondern der damit verbundene Extraaufwand, mit dem ich das Zeug abgetrennt staubsicher in den Keller transportieren müsste.)



Pfiffikus,
dem nur nicht gefällt, wenn hier gegen manche Dinge, beispielsweise Mikroplastik, Panik verbreitet wird
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Kolinahru »

Hallihallo!
Ich hatte heute beim Kochen der Kartoffeln eine Idee:
Das Wasser kocht ja hinterher fast noch und die Schalen brauchen immer so lange zum vergehen in der Wurmfarm. Also hab ich die Kartoffeln rausgenommen als sie fertig waren und den Herd ausgemacht, die Schalen in das stärkehaltige Wasser geschmissen und sie etwa zwei Stunden im Topf mit gut schliessenden Deckel abkühlen lassen.
(Heiss war der ja eh schon, also kein weiteren Energieaufwand)
Dabei sind sie langsam gar geworden und liegen jetzt aufgeteeilt auf zwei Wurmfarmen. mal sehen was das gibt.

An Wurmofant: Das Problem sehe ich beim Mikroplastik, wenn es in Kontakt mit verschiedensten Chemikalien kommt- wie auf einer Deponie. Oder in der größten Deponie der Welt: dem Meer. Dort kann es sich mit richtig viel Gift vollsaugen (DDT zum Bleistift)

Aber dieses hier hat bisher nur wenig Chemie gesehen. Und dazwischen hängen auch noch Erdkrümel und Essenskrümel, um die es schade wäre. Ausserdem jede Menge gut verdauliche Teile die ich selbst produziere, Schuppen o.ä. Im Staubsauger werden die nur zur Brutstätte für Hausstaubmilben, weil der ja meist wochenlang im Schrank steht und dann beim Wiederverwenden jede Menge Milbenfeinststaub rauspüstert, wodurch ich jedes Mal nach dem Staubsaugen aussehe als hätte ich mich geprügelt. (Dicke Augen, Rote Nase und Ohren, Heiserkeit)) Solange ich den Staub mit den Händen Auffege und zerschneide und in die Wurmfarm gebe, hab ich nur kurz dicke Hände. Wenn ich nass Wische und den Lappen dann Anfassen muss, jucken meine Hände Stundenlang.

Da die Wurmfarm nass ist, bindet sie den Staub ganz hervorragend und ich muss nochnichteinmal einen Beutel aus dem Staubsauger Fummeln oder Müllsäcke runterbringen, die mich zum niesen bringen, o.Ä.
Zuletzt geändert von Kolinahru am So 31. Mai 2020, 18:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glaskasten Flowthrough Wurmfarm

Beitrag von Kolinahru »

Pfiffikus: Beim Mikroplastik aus Zahnpasta frage ich mich eher: WARUM machen die das, aber die Antwort wird wohl "billiger" heißen. Das muss ja trotzdem extra produziert werden dafür.

Und hier ist einer Kurz vor dem Schlupf
Babies kurz vor dem Schlupf.jpg
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