Neues Wurmcafé – Update

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Peterle
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Peterle »

Wurmcolonia hat geschrieben: So 20. Sep 2020, 12:08Wenn man kein "Schmatzen" hören kann, muss das nicht heißen, dass kein Wurm herumkriecht. Das Substrat kann vielmehr einfach die falsche Konsistenz haben, so dass sich beim Kriechen keine Luftblasen bilden und somit auch keine platzen können.
Bedeutet für mich also automatisch, dass ein deutlich vernehmbares "Schmatzen" eher bei (zu?) feuchtem Substrat auftreten sollte, und je trockener das Substrat ist, desto weniger können sich technisch überhaupt Luftblasen bilden, die von den Judels zum Platzen zu bringen wären.
Oder ist da noch irgendwo ein Denkfehler qua fehlender Hintergrundinformation drin?
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Kolinahru »

Danke für die Infos- ich musste sehr lachen. Das mit dem Alkohol kennt man auch von anderen Spezies, Elefanten, Makaken, die Spezies die das Internet erfand, sogar Eichhörnchen können besoffen sein.
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Pfiffikus
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Pfiffikus »

Wurmcolonia hat geschrieben: So 20. Sep 2020, 17:32 Beispiel: Wenn man ihnen z.B. angegorenes Obst gibt, fangen sie an, verrückt zu spielen, indem sie recht wilde "Tänzchen" vollführen.
Bitte nicht den Hinweis vergessen, dass auch Fruchtfliegen das angegorene Obst ganz dolle mögen, als Kinderstube.


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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Wurmcolonia »

Peterle hat geschrieben: So 20. Sep 2020, 17:37
Wurmcolonia hat geschrieben: So 20. Sep 2020, 12:08Wenn man kein "Schmatzen" hören kann, muss das nicht heißen, dass kein Wurm herumkriecht. Das Substrat kann vielmehr einfach die falsche Konsistenz haben, so dass sich beim Kriechen keine Luftblasen bilden und somit auch keine platzen können.
Bedeutet für mich also automatisch, dass ein deutlich vernehmbares "Schmatzen" eher bei (zu?) feuchtem Substrat auftreten sollte, und je trockener das Substrat ist, desto weniger können sich technisch überhaupt Luftblasen bilden, die von den Judels zum Platzen zu bringen wären.
Oder ist da noch irgendwo ein Denkfehler qua fehlender Hintergrundinformation drin?
Dass Substrat, in dem man die Judels "Schmatzen" hören kann, regelmäßig zu feucht ist, ist mir noch nicht aufgefallen. Ich glaude das auch nicht. Wenn es aber "knochentrocken" wäre, könntest du damit Recht haben, dass sich dann keine Luftbläschen bilden. Dann könnte man praktischerweise hören, dass es für die Judels zu trocken ist? Wobei es dann aber auch noch auf das Material des Substrats ankommen würde. Meine Erfahrung ist z.B., dass man die Judels im Kokossubstrat nicht hören kann, obwohl es ausreichend aber auch nicht zu feucht ist.

Wenn man das genauer herausbekommen wollte, müsste man wohl mit verschiedenen Materialien bei unterschiedlichen Feuchtegraden experimentieren.
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Peterle
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Peterle »

Wurmcolonia hat geschrieben: Mo 21. Sep 2020, 14:41
Peterle hat geschrieben: So 20. Sep 2020, 17:37
Wurmcolonia hat geschrieben: So 20. Sep 2020, 12:08Wenn man kein "Schmatzen" hören kann, muss das nicht heißen, dass kein Wurm herumkriecht. Das Substrat kann vielmehr einfach die falsche Konsistenz haben, so dass sich beim Kriechen keine Luftblasen bilden und somit auch keine platzen können.
Bedeutet für mich also automatisch, dass ein deutlich vernehmbares "Schmatzen" eher bei (zu?) feuchtem Substrat auftreten sollte, und je trockener das Substrat ist, desto weniger können sich technisch überhaupt Luftblasen bilden, die von den Judels zum Platzen zu bringen wären.
Oder ist da noch irgendwo ein Denkfehler qua fehlender Hintergrundinformation drin?
Dass Substrat, in dem man die Judels "Schmatzen" hören kann, regelmäßig zu feucht ist, ist mir noch nicht aufgefallen. Ich glaude das auch nicht. Wenn es aber "knochentrocken" wäre, könntest du damit Recht haben, dass sich dann keine Luftbläschen bilden.
Ich hab mit meiner Vermutung notgedrungen auf meine sicher nicht repräsentative Einzelstichprobe in Form meiner eigenen jungen Wurmkiste zugegriffen. Nach rund anderthalb Wochen ging es los, dass ich das "Schmatzen2 hören konnte, und dann habe ich ja nach genau drei Wochen wie in meinem Thread beschrieben die Reissleine gezogen und das nasse Papier rausgefischt und alte Erde untergemischt und damit die Feuchtigkeit in den Griff bekommen - und nun höre ich eben wieder kein Schmatzen mehr, gleichwohl meine Judels aktiver sind als je zuvor. Der Feuchtigkeitsgrad ist aber genau der empfohlene gemäss Faustprobe.
Damit sich Bläschen bilden können, braucht es (viel) Feuchtigkeit, is ja in einem Kuchenteig auch nicht anders.
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Mr.Ed »

Nach nunmehr fast vier Monaten bin ich mit der Entwicklung der Wurmpopulation in meinem „Wurmcafé“ sehr zufrieden. Gerade in den letzten Tagen habe ich vermehrt junge Tiere gefunden, die auch häufig fluchtbereit waren. Ich musste sie dann ins Substrat zurückschubsen. Ich höre immer noch diese „Schmatzgeräusche“ und fürchte daher, dass das Substrat vielleicht zu feucht ist.

Faustprobe möchte ich nicht machen, weil ich fürchte, dabei auch vorhandene Tiere zu erdrücken.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, meinem Wurmcafé eine zusätzliche Ebene hinzuzufügen? Wenn die Abstandshalter im „Erdgeschoss“, also der ursprünglichen ersten Ebene erreicht sind? (Das ist bei meinem Wurmcafé noch nicht so weit.) Oder schon früher?
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Wurmofant
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Wurmofant »

Ich würde länger warten und höher befüllen, weil das Material noch lang Zeit absackt. Wenn du dann später zu viel hast, nimm einfach was davon raus und leg es in die neue Ebene. Dadurch wird diese auch schneller "akzeptiert".
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Mr.Ed »

Hallo zusammen! Lange nichts mehr hier geschrieben. Den Judels geht es wohl einigermaßen gut. Allerdings nehmen sie Lebensmittelreste (zerkleinert und zwischenzeitlich tiefgekühlt, wie empfohlen) nur zaghaft an, bin immer noch auf der ersten Ebene („Erdgeschoss“) vom Wurmcafé. – So ein paar Fragen, die sich mir mittlerweile gestellt haben:

(1) Wie ist es mit zerkleinerten und gemörserten Eierschalen? Alles von gekochten Eiern, sollte also frei von Salmonellen sein.
(2) Soll man die Wurmerde regelmäßig wenden (durcharbeiten, umgraben)? Oder lieber in Ruhe lassen?
(3) Wie ist es mit Eierkartons? Ich dachte, diese Kartons (Bio-Eier) seien besonders schadstoffarm, weil sie ja zur Verpackung von Lebensmitteln gehören. Nun lese ich hier, dass diese Kartons ganz besonders „dreckig“ seien.
(4) Wie wende ich den Gartenkalk an, den ich mir jetzt von Wurmwelten besorgt habe? Welche Menge? Wie einarbeiten?

Ich weiß, es wäre vielleicht besser, diese Fragen einzeln zu stellen. Aber wenn ihr Antworten habt, könnt ihr die vielleicht anhand der Nummerierung gezielt adressieren.

Jedenfalls schon mal vielen Dank!
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Wurmofant
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Wurmofant »

Hallo, ich kann von meinen Erfahrungen schildern.
1) Gebe ich seit langem hinzu. Jedesmal bevor ich den Deckel wieder auflege, mahle ich mit einer alten Pfeffermühle ein-zwei TL zerstoßene Eierschalen über die Oberfläche. In der Küche steht ein Eimerchen zum Sammeln und Trocknen der Schalen. Habe nix Negatives bemerkt, nur dass die weißen Krümelchen beim nächsten Mal nicht mehr zu sehen sind.
2) Mache ich hin und wieder, aber mehr aus Interesse was sich dort im Inneren so abspielt. Oft mische ich dabei dann geschredderte Kartons unter. Stört sie nicht weiter, das Erdbeben haben sie schnell vergessen und gehen wieder zur Tagesordnung über ;)
3) Eierkartons verfüttere ich mit anderer Pappe auch schon seit langem. Ich entferne aber von allen Kartons ganz penibel jeden Kleberest und Farbtupfer - nur die reine braune Pappe bzw. Eierkarton kommt rein.
4) Gebe ich nach gut Dünken hinzu, indem ich es dünn über die gesamte Oberfläche streue - alle paar Wochen ne kleine Hand voll. Wer sich unsicher ist macht den ph Test und entscheided danach - gibt sehr günstige papier-test-streifen.

Hoffe das gibt ein wenig Aufschluss.
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Mr.Ed
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Re: Neues Wurmcafé – Update

Beitrag von Mr.Ed »

Hallo und vielen Dank, Wurmofant! Sehe das alles sehr ähnlich. Die Mengen- und Zeitangabe mit dem Kalk gibt mir eine gute Orientierung. Ohne den Tipp hätte ich vielleicht übertrieben. Natürlich: PH-Test muss ich unbedingt mal machen!
LG
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