Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

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MinnaS.
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von MinnaS. »

einen wunderbaren guten Morgen :-).

Oh, Wurmcolonie, bitte entschuldige ... ich hab' den Beitrag erst jetzt gelesen :-( ... Dabei hab' ich erst gestern an dich gedacht & gehofft, dass sich deine Trauermückenpopulation dezimiert hat (bat) & wollte meine Glasinhalte fotogratieren, um dir zu zeigen, dass es wirklich funktioniert :-D. Dann beim nächsten Mal.

Also, es steht immer ein Glas mit ca. 0,3l & zwei Corega-Tabs direkt neben der betroffenen Pflanze. Bei uns im Wohnzimmer gibt es keine andere Wasserquelle, so dass sie daraus trinken müssen. Und das tun sie auch. Sie sterben aber auch, wenn es keine Frischluftzufuhr gibt (so geschehen im Urlaub).
Im Esszimmer sieht es derzeit (leider) bissl anders aus. Da könnten sie theoretisch in die Küche fliegen, aber auch hier stehen zwei Gläser mit der Brause, die sie ebenfalls gut nutzen. Aber die Palme ist derzeit schlimm befallen :-(. Ich stellte sie gestern auf den Balkon, in der Hoffnung, dass das Fliegegetier die Hitze nicht mag ... doch da hab' ich mich wohl SEHR geirrt :-(. Das Getränkeglas, welches gleich daneben steht, ignorieren sie seit gestern. Also, das Ganze scheint draußen nicht gut zu funktionieren.
Ich gebe etwa jeden zweiten Tag zwei Tabletten in das Wasser, welches ich nicht jeden Tag wechsle (viel zu schade!!).

Ich drücke dir weiterhin die Daumen. Eventuell haben sie bei dir im Badezimmer zu viele Ausweichmöglichkeiten, zu trinken (auch wenn du meintest, du würdest alles trocken wischen) :?:

Mit oder ohne explodierender Population wünsche ich dir & allen anderen Würmchenfans einen herrlichen Start in die neue (Arbeits-)Woche :-). Lieben Gruß, Minna.
"Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt."

"Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken." (Novalis)
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Wurmcolonia
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo Minna,

vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort.

In Köln gibt es einen Spruch, der da lautet: "Jeder Jeck ist anders." Das scheint wohl auch für Trauermücken zuzutreffen. Meine verschmähen, bis auf ganz wenige Ausnahmen, die Corega Tabs-Brühe, die ich wie du zubereitet habe. Dafür fliegen sie inzwischen auf die klebrigen Gelbtafeln und werden so zumindest ein Stückchen dezimiert.

In meiner Palme habe ich auch schon Trauermücken gehabt. Die konnte ich mit einer ca 2 cm dicken Schicht Quarzsand und einigen Streichhölzern, die ich mit dem Kopf nach unten in die Erde gesteckt habe, innerhalb von ein paar Wochen loswerden. Der Sand verhindert, dass Trauermücken in der Blumenerde Eier ablegen können und den Schwefel aus den Streichhölzen mögen und/oder vertragen sie nicht. Ich habe die Pflanze in der Zeit so wenig wie möglich gegossen und wenn, dann dafür den Sand ein wenig beiseite geschoben. Außerdem muss man noch verhindern, dass die Trauermücken durch das Loch im Pflanztopf in die Blumenerde eindringen können (bat) .

Der Palme schaden Sand und Streichhölzer nicht. Ein paar Wochen nachdem ich sicher war, dass der Befall vorbei ist, habe ich den Streichhölzer und den Sand so gut wie es geht wieder entfernt.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Bekämpfung der kleinen Plagegeister.

Herzliche Grüße
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MinnaS.
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von MinnaS. »

einen wunderschönen guten Morgen & einen tollen Start in's Wochenende :-) (wave) !

Liebe Wurmcolonia, gestern bin ich endlich dazu gekommen, meine Palme mit Sand zuzuschütten :-D. Die Trauermücken waren gar nicht begeistert :lol: Mal sehen, wie's weitergeht. Aus dem Esszimmer haben sie sich weitgehend verzogen ... da gibt es für sie wohl iM nicht viel zu holen ;-).
Die Lage im Wohnzimmer muss ich noch abchecken.

Wie läuft's bei dir? *Daumen drück* Wie bereits geschrieben, vermute ich, dass sie bei dir im Badezimmer genau das richtige Klima vorfinden, um sich munter zu reproduzieren (wall) (bat) (bat) (bat) .

Ich schlage vor, wir teilen uns das Glück für unser gemeinsames Problem :-D!?!

Ganz lieben Gruß, Minna.
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Wurmcolonia
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo, liebe Minna,

zunächst mal drücke ich dir ganz fest beide Daumen, dass du die kleinen Biester mit dem Sand aus der Palme fernhalten kannst. Nach meiner Erfahrung mit meiner Palme klappt das sehr gut :D .

Was das Klima im Badezimmer angeht, ist dies für die kleinen Biester offensichtlich tatsächlich vorzüglich. Was aber noch viel schlimmer ist, hat mir mal eine Expertin für Nützlige gesagt: Die Umgebung in einer Wurmkiste ist so optimal wie in einer Zucht für Trauermücken. Da haben sie genau die Umgebung, die sie für ihre bestmögliche Vermehrung benötigen. Deshalb ist es auch so schwer, sie aus einer Wurmkiste wieder loszuwerden. Ich frage mich nur, wer benötigt Trauermücken und wofür :?:

Sie sollen angeblich für die Dezimierung des Laubs im Laubwald nützlich sein, habe ich mal gelesen. Da würden sie, bzw. ihre Larven natürlich, eine wichtige Arbeit leisten.

Ja, vielen Dank, liebe Minna, Glück kann ich wirklich brauchen, bei der Lösung des Problems (danke) .

Herzliche Grüße
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MinnaS.
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von MinnaS. »

ich muss gestehen, ich hoffe, sie nisten sich bei mir nicht in der Wurmkiste ein :-(. Ich hab' schon genug damit zu tun, meine Babys vor dem Austrocknen zu retten (wall) (wall) (wall) . Massensuizidgefährdet, die kleinen Dummerchen.

Soweit ich das beurteilen kann, gibt es mehrere Tierarten, die eigentlich für nichts gut sind & mehr schaden ... Mai-, Juni- & Julikäfer, zum Beispiel. Aber ich bin trotzdem jedes Mal glücklich, einen von ihnen zu sehen, weil es so wenige geworden sind.
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MarionS
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von MarionS »

Wurmcolonia hat geschrieben: Sa 3. Jul 2021, 09:54Ich frage mich nur, wer benötigt Trauermücken und wofür :?:
Ich finde da so auf Anhieb auch nichts drüber, aber ich gehe davon aus, dass sie als Futtertiere einen gewissen Nutzen haben können für entsprechend kleine Tiere wie Spiderlinge (Spinnenbabys), Echsen, Chamäleons, Frösche, Fische o.ä.
Es gibt auch in der Wissenschaft verschiedene Insekten, die als Anzeiger für irgendwas benutzt werden (jetzt so grob aus dem Gedächtnis, könnte auch für Fruchtfliegen gelten).

Im Badezimmer ist es wohl in der Regel etwas feuchter als in anderen Räumen und es gibt immer Wasser in den Siphons der Abflüsse (die Tasse Wasser im Siphon verschließt das Abflussrohr und verhindert, dass Gerüche aus der Kanalisation durchkommen).

MinnaS. hat geschrieben: Sa 3. Jul 2021, 10:12 Soweit ich das beurteilen kann, gibt es mehrere Tierarten, die eigentlich für nichts gut sind & mehr schaden ...
Ich weiß nicht, ich tendiere dazu, immer erst mal davon auszugehen, dass alles in der Natur seinen Nutzen und seinen Platz hat. Wir Menschen sind da reichlich kurzsichtig und ichbezogen und wissen so unendlich viel nicht.

Problematisch wird es, wenn von einer Art zuviele da sind, z.B. Buchsbaumzünsler oder Eichenprozessionsspinner. Und warum sind von denen zweien so viele da? Weil von ihren natürlichen Feinden zu wenige da sind, nämlich den Kleinvögeln wie Meisen oder Spatzen.
Und warum das? Ist doch massig Futter da? Na, weil wir Menschen gern einen ordentlichen Garten, Park oder Grünstreifen haben - wo die Vögel nichts mehr zum Nisten finden...
Hängt man z.B. jede Menge Meisenkästen auf, ist der Eichenprozessionsspinner kein Problem.
Eine Twitterin berichtete davon, dass sie die ansässige Spatzenkolonie mit Futtergaben über den Winter gebracht hatte und diese es ihr "dankte", indem sie den Buchsbaum putzte.
LG,
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von MinnaS. »

liebe Marion,

das hast du jetzt wunderschön dargelegt ... & das ist mir natürlich alles vollkommen bewusst. Darum bin ich ja bissl verrückt, wenn es darum geht, diesen Kreislauf möglichst zu erhalten. Die Trauermücken dürfen genaus existieren wie alles & jede/-r Andere auf dieser wunderbaren Welt ... nur halt nicht in Scharen in meinem Esszimmer ;-).

Ich sammle permanent irgendwelchen Müll ein, den irgendwelche Idioten fallen lassen;
ich füttere im Herbst/Winter die Eichhörchen;
deshalb hab' ich jetzt den Worm Bag;
ich benutze höchstselten ein Auto;
ich sammle nach dem Regen die Schnegel & Regenwürmchen ein, um sie in Sicherheit zu bringen;
ich pflanze eine "Schmetterlingswiese" am Balkon;
etc. etc.

Letztlich bleibt uns gar nichts Anderes übrig, als bei uns selbst anzufangen & zu tun, was auch immer (uns) möglich ist, um die Welt zu retten.
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von MinnaS. »

hallo, liebe Alle mit einem hoffentlich fröhlichen & unbeschwerten Start in die neue (Arbeits-)Woche :-).

Ich hab' jetzt aus der Not eine Tugend gemacht ... & fühle mich wie im Urlaub :lol: ... die Fliegeviecher sind nach wie vor da & sehr irritiert.

Wurmcolonia, kannst du das Massengrab :-( erkennen?

Einen wunderbaren Nachmittag & lieben Gruß, Minna.
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Wurmcolonia »

Hallo, liebe Minna,

oh ja, die dahingeschiedenen kleinen Biester kann ich sehr gut erkennen. Wenn das so weitergeht, werden es bald weniger werden und eines schönen, nicht allzufernen Tages, werden sie alle von uns gegangen sein.

Mit Sand in den Blumentöpfen und den Cocktailschirmchen sieht es bei dir wahrlich nach Urlaub aus. Jetzt fehlt nur noch das Meer. Wenn es wieder wärmer wird, könntest du dir ja eine große Schüssel oder einen Eimer mit kühlem Wasser daneben stellen und deine Füße darin baden. Dann hättest du eine (fast) perfekte Urlaubsatmosphäre :D .

Das wäre Entspannung pur.

Herzliche Grüße
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Claridad_Sol
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Re: Eigene Wurmzucht starten - Futter und Schädlinge?!

Beitrag von Claridad_Sol »

Hallo ihr Lieben!

@MinnaS., deine Palme mit dem Sand lässt wirklich Urlaubsstimmung aufkommen :D Da ja so viel über die Corega Tabs diskutiert wurde, habe ich diesen Wundertrick auch gleich selbst ausprobiert. Allerdings habe ich anstatt der Markentabs erstmal günstigere Zahnspangenreiniger von Dontodent ausprobiert, die wir hier noch rumfliegen hatten, da ich mit dachte "wird schon dasselbe sein" ;) Naja, ihr könnt es euch denken: Es ist in drei Tagen gerade mal eine Mücke ersoffen, obwohl ich das extra schon in eine gelbe Schüssel getan habe, während in der Fruchtfliegenfalle daneben Dutzende das Zeitliche gesegnet haben :o Meine Güte, die Viecher sind aber auch wählerisch! Deshalb wollte ich nochmal nachfragen, bevor ich jetzt also extra die originalen Dinger kaufe und Kleinigkeiten einen großen Unterschied zu machen scheinen: Es gibt die Corega Tabs in verschiedenen "Sorten", z.B. mit Bioformel oder rapid/3 Minuten. Welche davon hat hier den Erfolg gebracht?

Außerdem wollte ich auch dich, Wurmcolonia, nochmal fragen, ob du schon neue Erkenntnisse sammeln konntest? ;)

Ganz viele Grüße
Claridad_Sol
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