Gartenzäune bauen und pflegen






Kaum ein anderes Gartenaccessoire steht so sehr für friedliche Kleingartenidylle wie der Gartenzaun. Dieser sollte selbstverständlich nicht nur dem Besitzer gefallen, sondern noch dazu zum Gesamtbild des Grundstücks passen.

Besonders beliebt ist hier nach wie vor der klassische Holzzaun. Wer möchte, kann sich diesen übrigens weitestgehend problemlos selbst bauen. Es gibt jedoch noch weitere Varianten, die dabei helfen können, das eigene Grundstück von der Straße oder dem Bereich des Nachbarn abzugrenzen.

Wichtig! – Bevor es losgeht…

Ja, der Entschluss, der eigenen Fantasie mit Hinblick auf den passenden Gartenzaun freien Lauf zu lassen, kann -je nach Gemeinde- durchaus problematisch werden. Gegebenenfalls gilt es, bestimmte Voraussetzungen mit Hinblick auf die erlaubte Zaunhöhe und die allgemeine Beschaffenheit einzuhalten. Der richtige Ansprechpartner ist hier immer die zuständige Gemeindeverwaltung.

Im Idealfall machen Sie sich hierbei im Vorfeld Gedanken über…:

  • die Länge des Zauns
  • das Material
  • die Farbe
  • die Höhe

und klären dann ab, ob die Idee umgesetzt werden kann.

Ein Klassiker: der Holzzaun

Holzzäune kommen im Alltag (oder besser gesagt: im Garten) in den unterschiedlichsten Variationen, beispielsweise als Jägerzaun, daher. Doch egal, für welches Design Sie sich entscheiden: Holz braucht Pflege. Ein verlässlicher Holzschutz sorgt dafür, dass das Material von äußeren Faktoren nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und über einen langen Zeitraum hinweg gepflegt aussieht. Auch mit Hinblick auf die Witterungsbeständigkeit spielt der Holzschutz eine tragende Rolle.

Wann und wie oft der Schutz aufgetragen werden sollte, entnehmen Sie immer den Angaben der jeweiligen Hersteller. Hier gibt es teilweise deutliche Unterschiede.

Besonders stabil: der Zaun aus Metall

Für Sie steht eine lange Haltbarkeit im Fokus? Dann ist ein Metallzaun die passende Wahl! Dieser sollte auch mit Hinblick auf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten nicht unterschätzt werden. Hier finden beispielsweise weitere Elemente wie kleinere Blumenkübel oder ähnliche Accessoires ihren Platz.

Ein schneller Aufbau: der Maschendrahtzaun

Wer nicht viel Zeit (und Geld) in die Umzäunung seines Grundstücks investieren möchte, entscheidet sich für einen Maschendrahtzaun. Der Nachteil: dieses Modell bietet absolut keinen Sichtschutz, sondern dient allein oder optischen Abgrenzung des eigenen Grundstücks.

Daher entscheiden sich viele Grundstücksbesitzer dazu, den Zaun durch das Anpflanzen von Efeu und Co. zu ergänzen. Mit der Zeit entsteht damit ein natürlicher Sichtschutz, der jedoch selbstverständlich auch gepflegt werden muss.

Über den Autor:

Jasper hat Wurmwelten.de im Jahr 2006 gegründet. Nach einer Ausbildung im Kompostieren und einem Buch über Wurmkisten, widmet er sich in letzer Zeit neben dem Versandhandel, der Forschung über Regenwürmer und Komposttee.
  Weitere Artikel
  • No related posts found.