Hagebutten im eigenen Garten






Hagebutten im eigenen Garten – optisch und kulinarisch ein Genuss!

Hagebutte

© Uwe Kunze – Pixelio

Keine Frage: die Hagebutte hat viele Fans! Wer sie nicht „nur“ aus dem Glas genießen, sondern auch im eigenen Garten anbauen möchte, sollte einige Punkte beachten. Vor allem gilt: Hagebutte ist nicht gleich Hagebutte! Hier sind bei den verschiedenen Arten unter anderem Unterschiede mit Hinblick auf die Anzahl der ausgebildeten Früchte zu verzeichnen.

Welche Hagebuttensorte ist die „beste“?

Gartenbesitzer, die Wert auf eine besonders reiche Ernte legen, sollten sich beispielsweise für die Richard Strauss-Hagebutte oder die Wilhelm-Hagebutte entscheiden. Für den Fall, dass Ihr Garten nicht sonderlich groß ist, bietet sich unter anderem auch das Anpflanzen der „Snow Star“-Hagebutte an.

Mit Hinblick auf das Einpflanzen verfügen Sie -bei allen Arten- über drei Möglichkeiten.
1. Sie entscheiden sich für den Kauf eines Setzlings im Fachhandel.
2. Sie nutzen einen Wurzelausläufer eines bestehenden Strauchs.
3. Sie sähen aus. (klarer Nachteil: eine vergleichsweise lange Keimzeit. Daher greifen nur wenige Gärtner auf diese Variante zurück.)
Ideal auch für Garteneinsteiger

Nach dem Einpflanzen stellt die Hagebutte in der Regel keine großen Ansprüche. Über eine besonders reiche Ernte dürften Sie sich freuen, wenn Sie sich für einen sonnigen Standort auf/ in einem kalkhaltigen Boden entscheiden.

Bitte beachten Sie auch das vergleichsweise starke Wachstum der Hagebutte und halten Sie einen ausreichenden Pflanzabstand (zwischen 1,50m und 2,00m) ein. Viele Gartenbesitzer zeigen sich auch von der Höhe der Sträucher überrascht. 2,50m sind hier keine Seltenheit. Zur Unterstützung kann hier beispielsweise mit einem Spalier gearbeitet werden.

Alles Wichtige zum Einpflanzen der Hagebutte

Der ideale Pflanzzeitpunkt für die Hagebutte ist der Herbst. Wichtig ist, dass Sie den Boden vor dem Einsetzen auflockern und im Idealfall mit der Zugabe von Kompost oder Wurmhumus arbeiten. Somit schaffen Sie die perfekte Basis für ein schnelles, gesundes Wachstum. Nach dem Einsetzen ist es wichtig, dass Sie den Strauch großzügig bewässern.

Einen wichtigen Punkt stellt auch das Zurückschneiden dar. Haben Sie den Strauch eingesetzt, lassen Sie lediglich ein paar der Knospen stehen. Mit der passenden Schnittvariante haben Sie die Möglichkeit, die letztendliche Form des Strauchs zu bestimmen. Am besten ist es hier, wenn die oberen Knospen nach außen zeigen.

Interessieren Sie sich auch für die heilsame Wirkung von Hagebutten?

Über den Autor:

Jasper hat Wurmwelten.de im Jahr 2006 gegründet. Nach einer Ausbildung im Kompostieren und einem Buch über Wurmkisten, widmet er sich in letzer Zeit neben dem Versandhandel der Forschung über Regenwürmer.
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