Hochbeete – die neue Art des Gardenings





Das klassische Beet im Garten hat noch immer Hochkonjunktur und wird von Hobbygärtnern jedes Jahr aufs Neue liebevoll gepflegt. Da wird Unkraut gejätet und fein säuberlich das Erdreich gepflügt und geharkt. Da werden erste Blumenzwiebeln im Frühjahr gesetzt und Gemüse gepflanzt, das dann später geerntet wird und im Kochtopf landet. Wer dazu einen Garten hat, kann sich glücklich schätzen. Doch was ist mit denjenigen, die gerne etwas Gärtnern würden, aber im Großstadtdschungel und der Enge der Städte keine Möglichkeiten dazu haben? Neuerdings tut sich für Hobbygärtner im kleinen Stil eine ganz andere Möglichkeit auf: Das Hochbeet. Es ist nicht nur einfach, überschaubar und sehr hübsch anzuschauen, sondern dank seiner Konstruktion auch noch sehr rückenschonend und äußerst pflegeleicht zugleich.

In der Höhe liegt die Kraft

Hochbete anlegen
Hochbeete schonen den Rücken

Die Kraft der Schönheit, mit unterschiedlichen Blumen, Sträuchern und Pflanzen in einem Hochbeet zu trumpfen und dabei noch in einem sehr überschaubaren Rahmen das Gardening selbst auf kleinstem Raum vollziehen und durchführen zu können: Das ist es, was die Hochbeete ausmacht. Zudem liegen sie quasi mehr oder weniger auf Augenhöhe. Das bedeutet in erster Linie, dass man ohne Weiteres ganz einfach im Stehen mal eben ein kleines Blumenparadies anrichten kann. Denn die Hochbeete sind so konzipiert, dass sie in einer sehr angenehmen Standposition eingerichtet und angebracht werden können. Im Beet selbst kann alles gepflanzt und gepflegt werden, was man gerne vor seiner Nase im Hochbeet haben möchte: Von Gemüsearten aller Art bis hin zum kleinen Treibhaus mit Sprösslingen, die liebevoll im Hochbeet mit Dach über dem Kopf vorgezogen werden können, oder auch den prachtvollen Blumen für den Sommer, den blühenden Stauden, die hochwachsen, Gräsern und anderen Arten. Rankpflanzen, die dann am Hochbeetrahmen selbst herunterhängend wachsen, werden sich über die gute Position dafür freuen. Die Vielfalt der Möglichkeiten, sich mit Hochbeeten als kleiner Gärtner zu beschäftigen und zu erfreuen, ist grenzenlos.

Das Grundmaterial und die Anfertigung

Das Außen- und Grundmaterial der Hochbeete kann unterschiedlich sein. Während die einen Hochbeete aus Holz bestehen, sind andere aus reinem Kunststoff konzipiert. Wichtig ist bei beiden Varianten, dass im Innenbereich das Hochbeet entweder mit einer luftdurchlässigen Folie ausgelegt wird oder eine Drainage angelegt wird, die aus unterschiedlichen Steinen und Erdreich besteht. Denn das Regenwasser sollte immer reibungslos abfließen können. Die Hochbeete selbst gibt es in unterschiedlichen Größen und sie lassen sich fast überall aufstellen: auf Dächern, Terrassen, Balkonen, in Vorgärten, im Garten selbst und Co. Der Untergrund sollte allerdings schon wasserfest sein. Das Hochbeet findet immer Platz und lässt sich als Komplettsortiment bestellen und mit wenigen Handgriffen nach Anleitung aufbauen. Auch aneinandergereiht als nahezu natürliche Grundstücksbegrenzung und als Sichtschutz und mehr wird es häufig gern genutzt. Somit erübrigt sich oftmals die Anbringung von nüchtern wirkenden Zaunelementen und Hochbeete sind im Gegenzug weitaus kostengünstiger. Doch das große Plus dieser kleinen Minigärten ist, dass selbst in dicht besiedelten Städten und dort, wo kaum noch Luft zum Atmen vorhanden zu sein scheint, das Hochbeet immer einen ganz besonderen Platz findet.

Über den Autor:

Jasper hat Wurmwelten.de im Jahr 2006 gegründet. Nach einer Ausbildung im Kompostieren und einem Buch über Wurmkisten, widmet er sich in letzer Zeit neben dem Versandhandel, der Forschung über Regenwürmer und Komposttee.
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