Kompostbehälter selbst bauen – So geht es





Jegliche biologisch abbaubaren Abfälle aus Küche und Garten wandern auf den Kompost. Im Alltag handelt es sich um eine simple Lösung, die bares Geld spart und mit großartigem Düngemittel überzeugt. Als günstige Alternative zu fertigen Produkten erweist sich der Kompost der Marke Eigenbau. Wir werfen einen Blick auf wichtige Tipps, mit denen auch wenig erfahrene Heimwerker die Konstruktion meistern.

Das Material

Um mit dem Bau des Komposts beginnen zu können, ist zunächst solides Holz notwendig. Für einen Behälter mit durchschnittlicher Größe werden 20 Bretter benötigt, die einen Meter lang, zehn Zentimeter breit und vier Zentimeter stark sind. Bereits bei der Wahl des Holzes ist es von Bedeutung, auf einige ausschlaggebende Faktoren Acht zu geben. So sollte ein Holz gewählt werden, welches robust und witterungsbeständig ist. Gut geeignet ist etwa Lärchenholz, welches nicht mehr nachträglich imprägniert werden muss. Zudem ist es notwendig, in etwas Maschendraht und ein paar Kanthölzer zu investieren.

Wenig erfahrene Heimwerker werden nun nicht alle notwendigen Werkzeuge bei der Hand haben. Ein Baumaschinenverleih kann Abhilfe schaffen, um dennoch handlungsfähig zu sein. Bei der Baumaschinenvermietung ist etwa eine Stichsäge erhältlich, die eine Bearbeitung der Bretter möglich macht. Ansonsten reichen Metermaß und Bleistift für die Konstruktion des Behälters aus. Das Baumaschinen Mieten bietet wiederum den Vorteil niedriger Kosten und entfallenden Aufbewahrung nach Verwendung. Sie können zum Beispiel Baumaschinen bei Boels mieten und sich direkt im Internet über das Angebot informieren.

Vier Schritte zum Erfolg

Nun sind es im Wesentlichen vier Schritte, die bis zum fertigen Komposter zu gehen sind. An erster Stelle steht das Zuschneiden der Bretter. An der Unterkante müssen 18 der 20 Bretter einen kleinen Ausschnitt erhalten, der 4 cm hoch und 2,5 cm breit ist. Dabei ist auf den Abstand zu den Außenkanten von jeweils 5 cm zu achten. Mit der Stichsäge ist es möglich, hier zu einem sauberen und geraden Schnitt anzusetzen, der natürlich vorgezeichnet sein sollte.

Im Anschluss ist bereits ein großer Teil der Holzarbeit geschafft. Für die Konstruktion werden die beiden nicht bearbeiteten Bretter in Längsrichtung auf dem Boden platziert. Die zwei nächsten Bretter folgen quer, die Ausschnitte sollten dabei einrasten. Nach diesem Prinzip ist es nun möglich, die Konstruktion nach oben zu führen, bis schließlich alle 20 Bretter verbaut sind.

In einem dritten Schritt folgt die Platzierung der Kanthölzer mit einer Stärke von 5 cm. Diese helfen dabei, dem Komposter noch mehr Halt zu verleihen. Während dies im Rohzustand noch unwichtig erscheint, macht es der von innen nach außen wirkende Druck des Inhalts schon bald notwendig, zu dieser Maßnahme zu greifen. Durch das Aussägen der Ausschnitte, in die weitere Hölzer eingefügt werden, ist insgesamt kein Verschrauben des Gestells mehr notwendig.

Der Maschendraht ist nun dazu geeignet, um den Inhalt des Komposts zu schützen. Damit die Kompostwürmer dort ihre Arbeit verrichten können, wird ein Eindringen von Wühlmäusen verhindert, die es besonders auf Abfälle aus der Küche abgesehen haben. Durch den Draht ist es für sie nicht mehr möglich, bis an den Inhalt des Komposts zu gelangen. Das Gitter kann mit ein paar einfachen Nägeln an den Seiten des Holzes fixiert werden.

Über den Autor:

Jasper hat Wurmwelten.de im Jahr 2006 gegründet. Nach einer Ausbildung im Kompostieren und einem Buch über Wurmkisten, widmet er sich in letzer Zeit neben dem Versandhandel, der Forschung über Regenwürmer und Komposttee.
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