Kompostwürmer als Angelköder Teil 2

Seit Jahrhunderten werden Würmer als Köder zum Angeln benutzt. Dies passiert aus zwei Gründen. Die Würmer bewegen sich unter Wasser und ziehen somit Raubfische besser an als starre Köder. Außerdem sondern Würmer einen bestimmten Geruch ab, der die Raubfische anzieht.

Bestimmte Fischarten sind ganz wild auf Würmer (zum Beispiel die Regenbogenforelle, Barsche und Hechte), da Würmer für sie eine gute Quelle an Protein darstellen, die sehr leicht zu „erlegen“ ist da Würmer sich nur langsam unter Wasser bewegen können.

Traditionell wird der Regenwurm (Lumbricus terrestris) als Köder verwendet. Da es kaum möglich ist diesen Wurm kommerziell zu halten werden Regenwürmer per Hand gesammelt. Die meisten handgesammelten Regenwürmer im deutschen Handel kommen aus Kanada.

Alternativ werden oft Kompostwürmer als Köder angeboten. Diese haben den Vorteil dass sie einfach zu halten sind und großen Mengen zur Verfügung stehen.

Bei der Wahl des richtigen Angelwurms gibt es eines zu beachten:

Der Mistwurm (Eisenia foetida) hat die Eigenschaft unter Stress, also beim Aufziehen, eine übel riechende Substanz auszuscheiden. Foetida heißt im lateinischen „stinkend“.

DAngelköderies kann auch die Wahl des Raubfisches beeinflussen. Ein besserer Köder ist der Kompostwurm Dendrobaena veneta oder Eisenia andrei. Diese haben alle Vorteile anderer Kompostwürmer (Dicke und Lebhaftigkeit) aber sondern unter Stress keinen Geruch ab. Da Dendrobaena veneta grösser und quirliger als Eisenia andrei sind, bieten wir extra handverlesene Exemplare an die perfekte Köder sind.

Da die Diskussion um den besten Köder unter Anglern ein uraltes Hobby ist möchten wir Folgendes klarstellen:
Man kann natürlich mit allen Würmern erfolgreich Fische fangen. Mit Dendrobaena veneta fängt man nur mehr 😉

Alle Wurmköder sind hier zu finden. Haben Sie Fragen über Regenwürmer als Angelköder? Dann besuchen Sie unser Forum.

  Weitere Artikel