Mulchen im Garten

Mulchen ist eine gute Möglichkeit Ihren Garten Nährstoffe zuzuführen und Unkraut zu vermeiden.

MulchenAls Mulchen bezeichnet man das flächige Abdecken des Bodens mit unverrottetem organischen Material. Geeignet wären zum Mulchen etwa zerkleinerte und befeuchtete, abgestorbenen Pflanzen, welker Rasenschnitt, Rindenmulch, Kompost oder Stroh. Diese Materialien verrotten innerhalb kurzer Zeit und gehen als wertvolle Nähstoffe in den Boden und päppeln ihn zu noch fruchtbarerer Erde auf.

Da die meisten Unkrautpflanzen Lichtkeimer sind, vermindert eine Mulchschicht auch das Ausbreiten der ungewollten Pflanzen. Zusätzlich wird durch eine gute Mulchschicht der Boden vor Auswaschung bewahrt. So hat das mulchen gleich mehrere Vorteile!

Beim Verrottungsprozess wird CO2 frei, dass gern von den Pflanzen genommen wird. Sie werden durch das Mulchen insgesamt widerstandsfähiger. Wer eine schnelle Verrottung wünscht, kann noch etwas nachhelfen, indem er Brennesseljauche über das Mulchmaterial gießt. Die Mulchschicht darf jedoch nicht stärker als 2-3 cm sein, damit sich keine Mäuse einnisten.

Damit keine Fäulnis entsteht, ist es wichtig die Mulchdecke locker zu halten.

Übrigens: Das Mulchbeet schafft ein Klima und Nahrungsangebot, in dem sich Regenwürmer wohl fühlen. So werden diese auf natürliche Weise angelockt und belüften dann Ihren Boden.

MulchbuchMehr über die weiteren Vorteile des Mulchens, was man noch unbedingt beachten sollte und welche verschiedenen Mulcharten es gibt, erfahren Sie in Dettmer Grünefeld’s Mulchbuch.

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