Der Natur zuliebe – schonende und professionelle Reinigungen von Steinböden und Co.





Kaum steht der Herbst vor der Türe, da fegen Laub, Schmutz und jede Menge Dreck und Unrat durch die Luft und vor allem über Böden und Dächer im Außenbereich. Hinzu kommen dann auch noch dauerhafte Feuchtigkeit und Nässe und schon bildet sich auf Terrassen, Wegen und Steinböden jeglicher Art Moose und Flechten, die sich mit einem gründen Film auf diese Böden breit machen.

Steinböden sind grundsätzlich wunderschöne anzusehende Böden, doch wehe, wenn sie sich dadurch und durch andere Umwelteinflüsse verfärben. Dann heißt es Ärmel hochkrempeln und loslegen, um die Flächen professionell zu reinigen. Aber Vorsicht! Wer hier mit starken und für Umwelt und Tierwelt schädlichen Chemikalien daran macht, muss sich nicht wundern, wenn ringsum die Natur die Flügel hängen lässt. Denn besonders für Tiere und Pflanzen sind diese Reinigungsmittel für Steinböden nicht selten hoch giftig und tödlich. Sanfte Reiniger sind hierbei immer die bessere und auch gesündere Alternative zum Reinigen der Steinböden – auch den Würmern zuliebe ist dies eine sinnvolle Maßnahme.

Regelmäßige Reinigung

Wichtig ist, dass man dem Grundsatz folgt, desto öfter und regelmäßiger man reinigt, umso einfacher und leichter wird es am Ende. So gelingt eine gute Terrassenreinigung beispielsweise sehr leicht und spielerisch, ohne mit starkem Geschütz aufzufahren. Denn dies muss nicht immer zwangsläufig angewendet werden, um zu reinigen. Leichte Reinigungsmittel, die leicht wasserlöslich und dementsprechend auch ohne Weiteres abbaubar sind, können gleiche Effekte erzielen. Auch Reinigungen mit Essigessenzen sind manchmal hilfreicher und effektiver als so manch andere Reiniger. Wichtig ist grundsätzlich, dass man regelmäßig reinigt und die Abstände der Reinigungen so gut es geht einhält. Vor dem Herbst sollte man auf jeden Fall loslegen und mindesten einmal eine Reinigung mit einem leichten Reinigungsmittel, welches umweltverträglich und auf natürlichem Weg abbaubar ist im Vorfeld erledigen. Dann sind weitere Säuberungsmaßnahmen nur noch halb so schlimm und intensiv.

Insekten und Kleintiere im Garten schützen

Besonders viele Insekten tummeln sich im Garten. Und zwar eine ziemlich große Anzahl an unterschiedlichen Tieren. Denn mittlerweile sind sich Experten und Naturschützer sicher, dass insbesondere Kleingärten und Vorgärten, die mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen und Blumen oder Sträuchern bestückt sind, die mit letzten Zufluchtsorte und wichtige und unverzichtbare Nahrungsquellen für Insekten und Kleintiere sind. Allein durch die enorme Vielfalt an verschiedenen Blütenstauden und Sträuchern, die in diesen Gärten gepflanzt werden, finden Insekten und Kleintiere wichtige Zufluchtsorte und Nahrungsquellen. Igel, Regenwürmer, Käfer, Falter, Asseln, Mücken, Bienen, Wespen, Hornissen, Hummeln und viele mehr tummeln sich in diesen kleinen, noch völlig intakten Oasen und Lebensräumen.

Starke Reinigungsmittel und Chemikalien sein hier immer fehl am Platz und würden wichtige und lebensrettende Lebensräume für viele Tiere für immer zerstören. Der Schutz dieser Tiere ist zudem wichtig, das viele von ihnen wiederum die Nahrung für weitere Tiere wie für viele Vogelarten, wie Meisen, Spatzen, Amseln, Drosseln, Finken, Stare, Elstern, Krähen und Raben, Spechte, Falken und sogar auch Bussarde und Eichelhäher und Habicht darstellen. Denn in der Kette dieser Kleintiere, wenn man diese bis zum Ende durchdenkt, kann man schnell feststellen, wie wichtig jeder einzelne Regenwurm und jede einzelne Mücke sein kann. Und Regenwürmer sind für den Garten generell unverzichtbar, um das Erdreich aufzulockern und die Luftdurchlässigkeit im Mutterboden zu zulassen. Nur so schließt sich ein ganz intakter Lebensraum und Kreis mit uns für viele Tierarten auf ganz natürliche Weise.

Regenwürmer benötigen gesundes Erdreich

Bei Reinigungen von Steinböden und Terrassen im Außenbereich kommt es immer wieder dazu, dass das Reinigungswasser nebst Chemikalien ungesichert ins Erdreich absickern kann. Die Folgen sind schwerwiegend für alle Lebewesen, die sich ihren Lebensraum im Erdreich suchen. Regenwürmer leben unterhalb der oberflächigen Erdschicht und graben sich kleine Röhren, die einige Zentimeter tief ins Erdreich reichen. Sie leben und schlafen oder überwintern sogar in diesen Röhren und suchen Schutz vor Frost und Kälte. Sickert das Reinigungswasser nach dem Reinigen mit Chemikalien der Steinböden ins Erdreich ab, kommen sie ungehindert in Kontakt mit diesen Mitteln und sterben in der Regel. Regenwürmer sind Grundnahrungsmittel für viele Vögel und schon wird diese Nahrungskette unterbrochen, nur weil unbedacht gehandelt wurde. Besser sind umweltfreundliche Reinigungsmittel, die absolut unbedenklich für Natur und Umwelt sind und dementsprechend auch für die gesamte Tierwelt drumherum.

Mit Hochdruck

Die einfachste und sicherste Methode Steinböden zu reinigen und dabei der Natur absolut keinen Schaden zuzufügen, ist mit einem Hochdruckreiniger und reinem Wasser zu arbeiten. Denn unter hohem Druck lassen sich Steinplatten generelle mit Wasser gut reinigen und vom Schutz beseitigen. Doch hier sollte man schon etwas vorsichtig arbeiten und vorgehen, da die Stärke und der Druck des Wassers dabei auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. Schädigungen können schnell entstehen, wenn man die vorgeschriebenen und empfohlenen Abstände beim Reinigen nicht einhält.

Über den Autor:

Jasper hat Wurmwelten.de im Jahr 2006 gegründet. Nach einer Ausbildung im Kompostieren und einem Buch über Wurmkisten, widmet er sich in letzer Zeit neben dem Versandhandel, der Forschung über Regenwürmer und Komposttee.
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