Rasenpflege mit Effektiven Mikroorganismen ist leicht

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Gerade dann, wenn sich auf einem Rasen schon Moos gebildet hat, ist es wichtig, mit Hilfe der entsprechenden Pflegemaßnahmen möglichst rasch entgegenzuwirken. Viele Hobby- und Profigärtner vertrauen in diesem Zusammenhang auf den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen. Je nach Ausmaß des Problems und abhängig von der jeweiligen Gesamtsituation bieten sich unterschiedliche Vorgehensweisen an.

Bodenaufbereitung
Bodenaufbereitung

Die folgenden Abschnitte zeigen auf, wie es unter der Nutzung von Effektiven Mikroorganismen eventuell möglich sein kann, den Zustand des Rasens zu optimieren.

Fall Nr. 1: Moos

Wenn sich Moos im Rasen breitgemacht hat, erweist sich dies als besonders ärgerlich. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich das Problem oft beheben lässt. Die folgenden Schritte können weiterhelfen:

  1. Boden auflockern, Moss durch Vertikutieren entfernen und die Fläche mit Hilfe von EM aktivieren. Je nach Ausgangssituation kann parallel dazu auch mit organischem Dünger gearbeitet werden. Auf diese Weise ist es oft möglich, den Aufbau von Humus zu unterstützen.
  2. Auch der pH-Wert spielt bei der Entstehung von Moos eine Rolle. Dieser sollte sich im Idealfall auf einem neutralen Niveau einpendeln, so dass die Pflanzen (bzw. der Rasen im Speziellen) die Nährstoffe aufnehmen kann.
  3. Sollte ein Nährstoffmangel im Boden vorliegen, was oft im Zusammenhang mit einem intensiven Moosbefall vorkommt, sollte mit dem oben genannten Dünger entgegengewirkt werden.

Fall Nr. 2: Klee

Auch Klee kann aufzeigen, dass dem Rasen Nährstoffe fehlen. Sollte der Kleebefall noch nicht allzu stark ausgebreitet sein, hilft es meist, den besagten Klee zu entfernen und die Fläche anschließend zu düngen. Auf diese Weise kann der Nährstoffmangel oft ausgeglichen werden.

Rasen kompostieren
Grasschnitt

Handelt es sich nicht nur um einen einfachen Nährstoffmangel, sondern bewegt sich der pH Wert im niedrigen Bereich und/ oder ist der Boden verdichtet, kommt der Klee mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder. In diesem Fall ist es wichtig, den Ursachen auf den Grund zu gehen und (meist) im ersten Schritt den pH Wert zu regulieren.

Beim Entfernen von Klee handelt es sich in gewisser Weise um eine Art „Fleißarbeit“. Denn: wer in regelmäßigen Abständen vertikutiert, beobachtet oft, dass die Pflanzen meist weniger stark nachwachsen.

Auch eine weitere Alternative, das Abdecken der Kleenester mit einer lichtundurchlässigen Folie und das vorherige Ausbringen von Bokashi erfreut sich mittlerweile einer großen Beliebtheit.  Nach einigen Wochen geht der Klee ein. In der „Nacharbeit“ muss die betreffende Fläche geharkt und so belüftet werden.

Fall Nr. 3: Pilzkrankheiten und Co.

Um Pilzkrankheiten und Co. vorzubeugen, kann es helfen, den Boden mit Effektiven Mikroorganismen „robuster“ zu machen. Auf diese Weise – und unter dem regelmäßigen Einsatz der Effektiven Mikroorganismen – kann vielen Befällen, unter anderem auch mit Schimmel, vorgebeugt werden.

Tigerschnegel
Tigerschnegel auf Moos

Übrigens: wie effektiv sich Effektive Mikroorganismen in den einzelnen Fällen nutzen lässt, ist im Wesentlichen auch von der Außentemperatur abhängig. Bei mehr als 10°C steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das „Projekt EM“ erfolgreich verlaufen wird. Ist es kälter, kann es sein, dass die Organismen nicht oder weniger intensiv anschlagen.

Zusatztipp: Sollten bestimmte Bereiche des Rasens besonders stark befallen sein, sollten sie am besten zweimal in der Woche mit Effektiven Mikroorganismen behandelt werden.

Fazit

Der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen wird von vielen Hobby- und Profigärtnern nicht nur „zwischendurch“, sondern auch oft bei akuten Problemen, wie zum Beispiel Moos, Klee oder Pilzkrankheiten, geschätzt. Unter dem regelmäßigen Einsatz von Effektiven Mikroorganismen lässt sich der Bodenhaushalt manchmal auf unkomplizierte Weise wieder ins Lot bringen.

Das Hauptproblem liegt zuvor oft in einem vorherrschenden Nährstoffmangel. Dieser sorgt dafür, dass Boden und Pflanzen angreifbarer werden. Damit Effektiven Mikroorganismen sowohl zwischendurch als auch „im Notfall“ helfen können, ist es wichtig, auf die richtige Dosierung zu setzen. Als „Faustregel“ gilt: je sichtbarer das Problem ist, desto höher sollte in der Regel auch die Dosierung sein.

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