Was macht einen guten Häcksler aus?






Viele Gartenbesitzer haben ihn in der Garage oder im Schuppen stehen: den Häcksler. Bei genauer Hinsicht fällt jedoch auf, dass es das klassische Modell hier überhaupt nicht gibt. Vielmehr unterscheiden sich die verschiedenen Produkte unter anderem nicht nur mit Hinblick auf den Preis, sondern auch im Zusammenhang mit der Funktionsweise.

Wichtig ist es damit unter anderem, dass der Häcksler selbst zum Anspruch des Nutzers passt. Um sich hier für das passende Modell entscheiden zu können, spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

Welche Vorteile bringt ein Häcksler eigentlich mit sich?

© Graham Corney | Dreamstime.com

Wer seine Sträucher oder Bäume zurückschneiden -und einen hohen Nutzerkomfort genießen- möchte, greift zum Häcksler. Je nachdem, wie groß der eigene Garten ist bzw. wie viele Pflanzen hier beschnitten werden müssen, kann vergleichsweise viel Grünschnitt anfallen. Um diesen dann zu zerkleinern und besser entsorgen zu können, ist der Häcksler das Mittel der Wahl.

Die Suche nach dem passenden Modell

Das Sortiment der Häcksler lässt sich in Messer- und Walzenhäcksler einteilen. Wie der Name schon sagt, arbeitet der Messerhäcksler auf der Basis von Messern. Vor allem dann, wenn Sie das Ergebnis zum Mulchen nutzen möchten, sind diese Modelle vorteilhaft. Besonders gut arbeitet der Messerhäcksler mit eher weichen bis mittelharten Materialien, wie Gras und Busch-Grünschnitt. Diese Modelle sind in der Regel übrigens meist günstiger und leichter als die Walzenhäcksler. Dafür sind sie meist lauter und bieten keinen klassischen Einzug. Das bedeutet, dass Sie selbst das Häckselgut einschieben müssen.
Walzenhäcksler nutzen einen Quetschvorgang, um den Grünschnitt zu zerkleinern.

Falls Sie das Ergebnis also im Zusammenhang mit einem Komposthaufen verwenden möchten, sollten Sie sich für diese Modelle entscheiden. Die Geräte bearbeiten auch mittelharte bis harte Materialien, wie Holz, in der Regel problemlos und charakterisieren sich zudem durch einen vergleichsweise niedrigen Geräuschpegel.

Auch die Tatsache jedoch, dass diese Modelle meist weniger schnell verstopfen und der hohe Stabilitätsfaktor müssen jedoch bezahlt werden. Die Geräte erweisen sich als deutlich teurer als die Messerhäcksler.

Generell gilt: um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sollten Messerhäcksler nicht mit zu harten und Walzenhäcksler nicht mit zu weichen Materialien „gefüttert“ werden.

Benzin oder Elektro Häcksler?

Sowohl Messer- als auch Walzenmodelle werden mit Benzin- oder Elektromotor angeboten. Die höhere Flexibilität bietet hier der Benzinmotor, da es hier bekanntermaßen für die Inbetriebnahme keine Steckdose braucht.

Über den Autor:

Jasper hat Wurmwelten.de im Jahr 2006 gegründet. Nach einer Ausbildung im Kompostieren und einem Buch über Wurmkisten, widmet er sich in letzer Zeit neben dem Versandhandel, der Forschung über Regenwürmer und Komposttee.
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