Welche Vorteile bringen Würmer im Garten?

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Würmer gehören nicht gerade zu der Spezies, mit der man sich gerne auseinandersetzt. Haben will sie erst recht keiner. Sie sehen nicht sonderlich schön aus und haben allgemein ein schlechtes Image. Dabei ist Wurm nicht gleich Wurm! Klar gibt es Kandidaten, die auch Schaden anrichten können, wenn sie dort landen, wo sie nicht hingehören. Aber um die geht es hier nicht. Bevor Sie also bei der Anlage Ihres Gartens zur Spitzhacke greifen, um die vermeintlich unliebsamen Gäste zu eliminieren, lesen Sie erstmal weiter …

Kompostwürmer

Würmer sorgen für einen fruchtbaren Garten

Würmer spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung eines nährstoffreichen Bodens. Im Zuge der sogenannten Kompostierung werden organische Abfälle mithilfe von Würmern und anderen Bodenlebewesen sowie Sauerstoff aus der Luft in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt. Auf diese Weise recyceltes organisches Material, auch Humus genannt, besitzt nicht nur hervorragende Eigenschaften zur Verbesserung der Bodenstruktur, sondern enthält auch eine Fülle an wertvollen Nährstoffen und ist ein effektiver Dünger auf natürlicher Basis. Würmer sind ein Teil dieser Wertschöpfungskette und sollten nicht als Last angesehen werden. Ob Sie einen Komposthaufen anlegen oder für einen effektiven Nährstoffkreislauf im Beet sorgen wollen – Würmer spielen dabei eine gewichtige Rolle. Es gibt viele verschiedene Arten von Würmern in unseren Gärten – die beiden bekanntesten sind Regen- und Kompostwürmer.

Welche Funktionen erfüllen Würmer im Garten?

Würmer ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenresten. Bakterien und Pilze helfen bei der Zersetzung und Verdauungsarbeit. Was die Würmer anschließend ausscheiden, ist Dünger pur für die Pflanzen. Da Würmer unermüdlich graben – je nach Art in unterschiedlichen Tiefen –, sorgen Sie zudem für eine gute Verteilung des wertvollen Stoffes. Die Freisetzung und Rückführung zuvor gebundener Nährstoffe ist nur einer der Vorteile, die Gartenwürmer für das Pflanzenwachstum bieten. Des Weiteren belüften sie mit ihrer Grabungsaktivität den Boden und sorgen so für einen Anstieg des Sauerstoffgehalts. Vor allem der Regenwurm ist bekannt für eine effektive Lockerung des Bodensubstrats, was für eine gute Belüftung sorgt. Je mehr Sauerstoff zu den Wurzeln der Pflanzen gelangen kann, desto besser ist es für die Pflanzen. Sie danken es mit gesundem Wachstum. Würmer erfüllen durch ihre Lebensweise eine gewisse Art von Kultivierungsfunktion. Wenn Sie dazu regelmäßig, aber moderat gießen, dann fühlen sich nicht nur die fleißigen Helfer wohl, sondern auch die Pflanzen. Und sie sorgen mit dem Wässern zusätzlich dafür, dass sich die Nährstoffe lösen und von deren Wurzeln aufgenommen werden können.

Tauwürmer sammeln
Würmer sind die perfekten kleinen Gartenhelfer

Wenn Ihr Gartenboden eine verdichtete Oberfläche mit Trockenrissen aufweist, könnte das ein Hinweis sein, dass Bodenlebewesen fehlen. Sie müssen dann gar nicht unbedingt selbst anfangen, Ihren Garten komplett zu durchpflügen. In unseren Wurmwelten finden Sie jede Menge Tipps, wie Sie mithilfe der kleinen Gartenhelfer wie von Zauberhand einen perfekten Boden erhalten. In unserem Wurmshop können Sie Wurmkisten, Startersets für die eigene Wurmzucht und neben vielen weiteren Dingen natürlich auch unseren eigens produzierten, hochwertigen Wurmkompost erstehen.


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Nadine

Über den Autor

Nadine ist seit 2019 bei Wurmwelten tätig. Seitdem beschäftigt sie sich intensiv mit den Themen Kompostwürmer und Kompostierung. Ihre Lieblingswurmfarm ist die WormWorks, da diese auch für kleine Singlehaushalte genutzt werden kann. Damit kann jeder kompostieren!


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