Kompostierbare Becher

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Wurmpiercer
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Wurmpiercer »

Für mich ist das ganze Müllsystem in Deutschland total gaga. Eine Folie, die als Lebensmittelvepackung verwendet wird darf in die gelbe Tonne weil der Hersteller für sie an das DSD die Gebühr abgeführt hat. Wird diese Folie in der Industrie als Umverpackung genommen wird sie einfach verbrannt weil keine Gebühren gezaht wurden. Böses dem der böses dabei denken mag.(wall) (irre)
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Gao
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Gao »

Verbrannt = 100% Recycelt
Nicht mehr im Land = 100% Recycelt
Denn die Unternehmen müssen lediglich nachweisen, dass der Abfall ordnungsgemäß verwertet wurde, nicht aber wo. Sie selbst recyceln nur relativ reinen Plastikmüll, etwa aus dem gelben Sack. Probleme machen hingegen Kunststoffabfälle aus dem Gewerbe oder dem Haushaltsmüll. Die werden in riesigen Ballen ins Ausland verschifft - und dürfen trotzdem in die Quote mit eingerechnet werden.

So erscheint die Statistik natürlich gleich viel besser :lol:

(ironie)

Bei sowas wird mir immer schlecht..
https://projekte.sueddeutsche.de/artike ... a-e590969/
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Wurmtraum
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Wurmtraum »

Mann und Frau können und wollen gar nicht glauben, wie Gao bereits erwähnt hat, welche "Müllmafia" dahinter steckt.
Es ist für uns alle nicht vorstellbar wie mit Müll, jeglicher Art, Unsummen an Geld bewegt wird.
Pofit, Profit und nochmals Profit.
Wer bezahlt das alles mit Geld?
Wir alle!
Wer sind die Leid tragenden dieser Geschäfte?
Die Natur und die Ärmsten der Armen!
Recycling ist zum aller größten Teil eine reine Lüge, nur damit irgendwer wieder ein Geschäft macht zum Geld scheffeln! Müllmafia!

Wie gut das wir unsere Würmlein haben. Die sind nicht auf Profit aus und recyceln unsere Bioabfälle. Sie halten auch das was man ihnen nachsagt und beschenken unser eins mit wertvollem Wurmtee (wenns denn mal irgendwann einen geben sollte??) und Wurmhumus.
Oder hat einer von Euch eine Wurmmafia daheim?
Eberhard
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Eberhard »

was macht man mit der Gurkenbrühe? Ab ins Klo! Aber da waren ja noch Senfkörner drin!
Bei mir kommt die Brühe (vereinigt mit vielen anderen Resten wie Nudelkochwasser, Ausspülung von Quark und Joghurt usw.) auf meinen reichlich bemessenen Komposthaufen.
Da sind nicht nur Senfkörner drin, sondern weitere Gewürze, Zucker, lebensmitteltauglicher Essig usw.
Alles also wertvolles Futter für die Mikroorganismen. Das ist wertvoller Rohstoff - wenn man mal vergleichsweise realisiert, was für die Würmchen alles gekauft, gemacht, gemischt, gekocht usw. wird.
Neben der stofflichen Bereicherung hat man dann auch noch eine mikrobiologische - Vielfalt ist besser als Einfalt.
Also geschlossene Kreisläufe statt des Gedankens an "Entsorgen" und dann womöglich noch zusätzlich Kompostbeschleuniger kaufen.
Recycling ist zum aller größten Teil eine reine Lüge, nur damit irgendwer wieder ein Geschäft macht zum Geld scheffeln! Müllmafia!
Richtig. Der Gedanke an Recycling ist schon richtig. Vorher sollte man sich auch Gedanken dazu machen, dass Gebrauchsgüter wieder langlebiger sein sollten und nicht nach erstem Anfasen oder spätestens nach Ablauf der Garantie wegzuwerfen sind.
Früher war Kaffeetrinken Kultur. Man trank Kaffee aus Porzellan, und zwar oft aus feinem Prozellan. Teilweise ging man ins Kaffeehaus, das war ein Ereignis. Heute rennt man mit Plastikbechern durch die Gegend und füllt die Müllkörbe und ist stolz auf den eigenen Stand der Zivilisiertheit. Wer gläubig ist: Der Schöpfer hat vom Kopfschütteln bestimmt schon Kopfschmerzen.

Bei Plastik ist Recycling schwierig und problematisch. Die wenigen Lösungen werden gehypt ohne Ende.
Wenn man sich dann vor Augen hält, dass nach wie vor gewaltigen Mengen an Öl und Gas direkt zur Energiegewinnung verbrannt werden, wäre ein "Austausch" eigentlich naheliegend. Plastik hat ja seinen thermischen Wert behalten, und man könnte es einfach zur Energiegewinnung einsetzen. Verfahren und Infrastruktur sind vorhanden, um das auch sauber zu erledigen. Neues Plastik kann man aus eingespartem Öl/Gas herstellen. auch da weiß man, wie das geht.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Pfiffikus
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Pfiffikus »

Gao hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 00:50 Kollege arbeitet im örtlichen Klärwerk konnt ich kaum glauben was die da alles rausfischen.
Wie zb ein ganzer Katzenkadaver.. wie kriegt man das überhaupt runtergespült?!? (irre)
Hier dürfen wir davon ausgehen, dass der durch einen Gully oder einen schnell mal angehobenen Gullydeckel in die Kanalisation eingegeben worden ist. Bei uns in der örtlichen Anlage sollen auch schon ein Kinderfahrrad und Verkehrsleitkegel angespült worden sein. OK, alle diese Dinge werden die Anlage garantiert nicht passieren und das Meer verseuchen.

Gao hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 00:50 Da gehört zumindest für mich nur das rein was aus mir raus kommt.
Glaube ich nicht.
Die meisten Chemikalien, die Du in der Drogerie erwirbst, gehen durch den Abfluss wieder aus der Wohnung raus. Zusätzlich noch Abwaschwasser. Wenn Du Gemüse abwäschst, geht das Zeug in den Abfluss. Und wenn Du in Deiner Wurmfarm gearbeitet hast, haftet noch Wurmhumus und Mikrobenbrei an Deinen Händen. Mutmaßlich wirst Du Dir vor dem Betreten des Wohnzimmers erst die Hände waschen - mit Seife!
Das sind Dinge, die nicht aus Dir raus kommen, doch in den allermeisten Fällen völlig unbedenklich.

Gao hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 00:50 Selbst in Malaysia findet man deutschen Müll.
Naja iwo müssen sie ja damit hin nachdem China die Einfuhr von von stark verschmutzen/schlecht sortierten Abfällen gestopt hat.
Aus diesem Grunde sollten die Vorschriften für die Müllverbrennung gelockert werden.



Pfiffikus,
der dafür wäre, den Export von Plastikmüll total zu verbieten
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Pfiffikus
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Pfiffikus »

Wurmpiercer hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 08:20 Für mich ist das ganze Müllsystem in Deutschland total gaga. Eine Folie, die als Lebensmittelvepackung verwendet wird darf in die gelbe Tonne weil der Hersteller für sie an das DSD die Gebühr abgeführt hat.
In dieser Beziehung ist der hier ansässige Entsorger sehr fortschrittlich. Wir haben die Gelbe Tonne PLUS. Hier ist es erlaubt, alle Plastikabfälle sowie allen Schrott, der in die Tonne hinein passt, einzuwerfen. Eine gebrauchte Plastikschüssel oder ein verbogener Löffel wird also hier auch abseits der schwarzen Tonne entsorgt. Das finde ich sehr vernünftig.


Wurmtraum hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 10:52 Recycling ist zum aller größten Teil eine reine Lüge, nur damit irgendwer wieder ein Geschäft macht zum Geld scheffeln! Müllmafia!
Ja selbstverständlich!
Oder denkt hier noch irgendwer, es ginge hier um den Schutz der Umwelt?



Eberhard hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 12:36 Bei mir kommt die Brühe (vereinigt mit vielen anderen Resten wie Nudelkochwasser, Ausspülung von Quark und Joghurt usw.) auf meinen reichlich bemessenen Komposthaufen.
Da sind nicht nur Senfkörner drin, sondern weitere Gewürze, Zucker, lebensmitteltauglicher Essig usw.
Bei mir wären es vier Etagen, die ich wegen der Brühe zur Wurmfarm laufen müsste. Dafür bin ich zu faul. Und bei einem solchen Aufguss würde ich befürchten, dass der pH-Wert durch diese saure Brühe einen oder zwei Werte ins Saure rutscht, bis die Essigsäure abgebaut worden ist. Den Würmern schmeckt essighaltiges Elixier ganz sicher nicht, das habe ich bereits ausprobiert! (wave)
Dein Kompost ist wahrscheinlich groß genug, dass sich die Würmer eine essigfreie Ecke suchen können.

Auch hier waren noch Gewürze in der Brühe. Ob das saure Zeug den Ratten schmeckt? Keine Ahnung. Letztendlich hatte ich die Senfkörner nur als starkes Indiz dafür hergenommen, dass auch kleine Partikel von einer deutschen Kläranlage zurück gehalten werden müssen, so dass Wattestäbchen sehr sehr sicher zurück gehalten werden.





Die Älteren, denen noch nicht so die eigene Meinung neu geBILDet wurde, werden sich wahrscheinlich noch an die Zeit vor 2018 erinnern.
Damals, ja da war Plastik noch ein preiswerter, universell einsetzbarer, sehr hygienischer Werkstoff. Plastiktüten waren umweltfreundlich, weil damit Papiertüten eingespart werden. Schließlich galt es damals, möglichst vielen Bäumen das Leben zu retten, statt sie für die Zellstoffproduktion abholzen zu müssen.

Kuriosität am Rande: Die Grünen verteilen zu Wahlkampfzwecken Baumwollbeutel. Die unterschlagen doch tatsächlich den ökologischen Fußabdruck von den Dingern. Die haben vergessen, wie viel Wasser man für die Produktion eines solchen Beutels benötigt. Und zwar Wasser in Gegenden, in denen Wasser knapp ist! Der Aralsee ist zum Beispiel wegen der Baumwollproduktion ausgetrocknet.




Aber die Zeiten haben sich geändert. Die Borkenkäfer haben sich darum gekümmert, dass wir derzeit ein Überangebot an Holz haben. Und seit Anfang 2018 wollen die Chinesen keine Plastikabfälle mehr von uns importieren. Also mussten die Leute umerzogen werden.
(Es gibt aber tatsächlich immer noch Leute, die denken, dass macht man für den Umweltschutz.)

Eberhard hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 12:36 Bei Plastik ist Recycling schwierig und problematisch. Die wenigen Lösungen werden gehypt ohne Ende.
Wenn man sich dann vor Augen hält, dass nach wie vor gewaltigen Mengen an Öl und Gas direkt zur Energiegewinnung verbrannt werden, wäre ein "Austausch" eigentlich naheliegend. Plastik hat ja seinen thermischen Wert behalten, und man könnte es einfach zur Energiegewinnung einsetzen.
Du sprichst mir aus dem Herzen!
Die gängigen Müllverbrennungsanlagen erzeugen heute Strom und Wärme. Jede Tonne Plastik, die in unsere Müllverbrennungsanlagen kommt, erspart die Verbrennung einer viel größeren Menge Braunkohle, weil die Müllverbrennungen mehr Energie liefern würden. In Plastik ist mehr Wasserstoff als in Kohle enthalten, aus diesem Grunde würde für dieselbe Energiemenge bei Plastikverbrennung weniger CO² emittiert.
Leider stehen die Vorschriften des DSD dagegen, dass mehr Plastik verbrannt werden darf. Wenn das Zeug als Wertstoff deklariert nach Asien geht, gilt es als "stofflich recycelt".
Aber diesen Gesichtspunkt brauchen wir nicht näher beleuchten, denn es geht ja nicht um Umweltschutz und Klimarettung, sondern ums Geld.



Eberhard hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 12:36 Früher war Kaffeetrinken Kultur. Man trank Kaffee aus Porzellan, und zwar oft aus feinem Prozellan. Teilweise ging man ins Kaffeehaus, das war ein Ereignis. Heute rennt man mit Plastikbechern durch die Gegend und füllt die Müllkörbe und ist stolz auf den eigenen Stand der Zivilisiertheit.
Naja, das war wohl auch damals schon ein gewisser Luxus.
Aber heute haben die Leute, die mal schnell etwas Kaffee schlürfen möchten, weder die Zeit, noch das Geld, um sich in ein Café zu setzen, sich für 3 Euro einen Kaffee in einer Porzellantasse servieren zu lassen. Der Kaffee im Becher spart da Zeit und Geld. Wer will es den Leuten verdenken?


Pfiffikus,
der sich nach dem Aufstehen selbst und noch zu Hause Kaffee brüht, wobei nur die Filtertüte und der Kaffeesatz Wegwerfprodukte (für die Wurmfarm) sind
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Gao
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Gao »

Ja das mit der Seife etc is klar hät ich noch dazuschreiben können :oops:
Pfiffikus,
der dafür wäre, den Export von Plastikmüll total zu verbieten
Wenn die bereits bestehenden EU-Regel auch umgesetzt werden würden wär das schon Hammer.
Besonders müste die Nachverfolgbarkeit deutlich verbessert werden.
Die 700'000t die wir jährlich aus grenznahen deutschen Gebieten in die Schweiz importieren würden unsere KAV's
schmerzlich vermissen. 8-)

Wir haben ja keine getrennten Tonnen wie bei euch sondern nur den "Kericht" der zu fast 100% in den Verbrennungsanlagen landet.
Sicher keine perfekte Lösung aber um Welten besser als den Mist iwo zu deponieren oder ins Ausland abzuschieben.
Ist noch kein halbes Jahr her da hab ich eine Tour durch eine der neuen Anlagen gemacht.
Mittlerweile verwerten die auch die anfallende Schlacke zum grossen Teilen gleich intern um daraus Edelmetalle etc rückzugewinnen.
Gerade mal ~5% sind nicht mehr weiter zu verwenden und müssen dann am Ende doch noch deponiert werden.

PET/Batterien/Alu usw werden natürlich noch kostenlos seperat gesammelt.
Wird auch fleissig getrennt die Kerichtsäcke sind einfach viel zu teuer um da alles reinzustopfen.
Wenns ums sparen ghet werden auch die nicht Ökos sehr motiviert :lol:
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Wurmpiercer »

Zum Thema Müllmafia findet man unter “Kölner Spendenaffäre“ was sehr interessantes in den Suchmaschinen. Da muss man nicht bis nach Italien😤
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's Biberweibchen
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von 's Biberweibchen »

Ein Bekannter aus den USA hat eine kkleine kompostierbare Plastiktüte in seine stabile Wurmkiste gegeben. Nach 4 Monaten war sie immer noch intakt und zahlreiche Würmchen lagen darin tot.
Nur weil etwas kompostierbar ist, ist das keine Aussage bezüglich der Kompostierdauer. Heute werden viele Produkte, vor allem Verpackungen, als biologisch abbaubar angeboten, aber das sagt weder etwas über die Dauer, noch über die dafür notwendigen Prozesse aus. Vielleicht solltest Du Deinen Becher eher für etwas anderes wiederverwenden bis er tatsächlich unbrauchbar geworden ist. ;-)
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Pfiffikus
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Re: Kompostierbare Becher

Beitrag von Pfiffikus »

Hallo, sei uns willkommen im Forum!
's Biberweibchen hat geschrieben: Fr 11. Okt 2019, 21:55 Ein Bekannter aus den USA hat eine kkleine kompostierbare Plastiktüte in seine stabile Wurmkiste gegeben. Nach 4 Monaten war sie immer noch intakt und zahlreiche Würmchen lagen darin tot.
In der Tat ist dieser Begriff "kompostierbar" vor allen Dingen etwas fürs Marketing.

In der vergangenen Woche habe ich die Gelegenheit gehabt, ein Recyclingunternehmen und eine Müllverbrennungsanlage zu besuchen, um mich dort aus erster Hand über die derzeit interessanten Fragen zu informieren.
Dort wurde und bestätigt, dass weder die Tüten aus PE, noch die kompostierbaren Tüten während der in dieser Anlage durchgeführten Rotte zersetzt werden. Sie würden viel länger benötigen. Nach der Beendigung des Rotteprozesses werden die Tüten abgesiebt und der Müllverbrennung zugeführt. Und dort sind sie gut aufgehoben.

's Biberweibchen hat geschrieben: Fr 11. Okt 2019, 21:55Nur weil etwas kompostierbar ist, ist das keine Aussage bezüglich der Kompostierdauer.
Wenn jemand diese Dinger klein schnippelt und in seinem Wurmkompost verwertet, sehe ich trotzdem keine Probleme, außer mit der Ästhetik. Was spricht denn sonst noch dagegen, dass die Schnipsel nach der Wurmfarm noch zwei oder drei Jahre im Erdreich unter dem Rosenstrauch lagern und sich erst dann im Laufe mehrerer Jahre zersetzen? Man sollte nur nicht von der langen Frist überrascht sein und sich immer wieder dran erinnern, dass da keine unzersetzlichen PE-Schnipsel im Garten vergraben liegen.


Im Wesentlichen sind die Produkte aus Mais und Bambus in der Entsorgung fast gleichwertig.


Pfiffikus,
der sie trotzdem den Plastikmaterialien vorziehen würde, weil für diesen Plastikersatz weniger fossile Rohstoffe verwendet werden
der die
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