Laubblätter und unbedruckte Pappe

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Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Qutu » Do 12. Jul 2018, 17:03

Hallo Wurmfreunde,

ich versuche mich seit neustem auch an der Wurmhumusproduktion. Meine Würmer fressen schnell und fleissig die Gemüsereste, aber Pappe und Laubblätter sind noch vorhanden.

Ich habe eine längliche Kiste und will auf der linken Seite neues Futter ausbringen und auf der rechten Seite irgendwannmal den Humus ernten.

Meine Frage daher: Setzen die Würmer noch die Laubblätter und die Pappe um oder soll ich ernten und die Pappe und das Laub entfernen?

Vielen Dank und Gruß
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Wurmmann » Do 12. Jul 2018, 19:53

Hallo Qutu,
wenn du etwas Protein in hinzugibst, werden sie die restelichen kohlenhydrate (sprich Blätter) leichter verdauen. Wenn das Verhältnis immer so sein wird, dann entweder Mineral Mix zu füttern, oder mehr Küchenabfälle geben.
Viel Erfolg!
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Qutu » Do 12. Jul 2018, 20:15

Hallo Wurmmann,

danke für den Tipp. Ich werde mal morgen Fotos posten. Ich gebe mal Gemüsereste in die Kiste und nehme gleichzeitg etwas Laub und Pappe raus um den Erntezeitpunkt etwas zu beschleunigen.
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Qutu » Sa 14. Jul 2018, 17:49

Gibt es eigentlich eine Videoempfehlung? Ausführlich. Die einen vom Start bis zur Ernte die Schritte erklärt. Danke
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Qutu » So 15. Jul 2018, 19:05

Wie groß sollten die Pappestücke sein?
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Wurmcolonia » Mo 16. Jul 2018, 10:52

Hallo Qutu, (wave)

ein herzliches (willkommen) im Forum.

Videoanleitungen gibt es eine große Anzahl auf Youtube. Suche dort mal und Du bekommst jede Menge Infos. Wenn du des Englischen mächtig bist, findest du noch sehr viel mehr, da vermicomposting, worm farming etc. im englischen Sprachraum noch sehr viel weiter verbreitet ist als bei uns.
Qutu hat geschrieben:
So 15. Jul 2018, 19:05
Wie groß sollten die Pappestücke sein?
Ich reiße die Wellpappe auf gut Daumennagelgröße. Das nehmen die Würmer ganz gut an. Noch besser soll es funktionieren, wenn du einen Schredder hat, mit dem du die Pappe klein kriegen kannst.
Wurmige grüße
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Qutu » Mo 16. Jul 2018, 16:08

Danke Wurmcolonia. Ich habe Viel zu große Stücke rein. Handtellergroß ungefähr. Ich weiss dann jetzt Bescheid.

1) Kann ich eigentlich Fadenalgen aus dem Naturteich füttern?

2) Wieviel mm sollte ein Holzrandsieb haben? Hab an 5mm oder 10mm gedacht.

Gruß
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Wurmcolonia » Mo 16. Jul 2018, 17:01

Zum Thema Teichalgen gab es mal einen Thread hier auf dem Forum (über Google gefunden):
http://wurmwelten.de/forum/viewtopic.php?t=118
Qutu hat geschrieben:
Mo 16. Jul 2018, 16:08
2) Wieviel mm sollte ein Holzrandsieb haben? Hab an 5mm oder 10mm gedacht.
Willst Du mit dem Sieb bei der Humusernte Würmer oder Kokons aus dem Substrat sieben? Oder was hast Du damit vor? :?:
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Pfiffikus » Sa 21. Jul 2018, 09:49

Hallo Qutu,
Qutu hat geschrieben:
Mo 16. Jul 2018, 16:08
1) Kann ich eigentlich Fadenalgen aus dem Naturteich füttern?
grundsätzlich möchte ich zu dieser Frage JA sagen. Ich nutze das Zeug auch kiloweise.

Praktisch ist das nicht ganz ohne Gefahren. Wenn Du die Fadenalgen wickelst, entsteht erst einmal ein großer Batzen. Wenn dieser einfach so gelagert wird, dann wird sich bereits nach einigen Stunden ein sehr anaerobes Millieu im Inneren herausbilden. Du wirst das merken, wenn Du einen solchen abgelagerten Batzen mal aufreißt und daran schnüffelst. Einen solche Batzen kannst Du auch noch nach Monaten in der Wurmfarm vorfinden.

Demnach sollte die erste Maßnahme sein, dass Du den Algenspieß sofort nach der Ernte sehr kräftig auswringst. Wenn Du wieder loslässt, saugen sich die Poren, die zuvor wassergefüllt waren, mit Luft voll.
Wenn es die Menge der geernteten Algen und der vorhandene Platz und die Ästhetik gestatten, dürfen die Algen gerne getrocknet werden.

Wenn die Algen in die Wurmfarm eingebracht werden, darfst Du dem Eimer nicht einfach so in die Farm reinkippen. Vielmehr solltest Du versuchen, die Algen über die ganze Fläche der Farm struktiriert einzubringen. Du solltest also versuchen, die Fäden in vielen hübschen Locken in die Wurmfarm einzubringen. Wenn Dir das gelingt, werden die Algen nicht so schnell anaerob.

Und im letzten Schritt werden die Locken noch mit ein wenig Wurmtee oder Sickerwasser ganz leicht angefeuchtet. Dieser Schritt dient dazu, die richtigen Mikroben gleich auf den Algen anzusiedeln.


Pfiffikus,
der es trotzdem nicht schafft, die komplette Ernte eines Jahres in der Farm zu verarbeiten
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Re: Laubblätter und unbedruckte Pappe

Beitrag von Trulllla » Sa 21. Jul 2018, 10:45

Pfiffikus hat geschrieben:
Sa 21. Jul 2018, 09:49
Hallo Qutu,
Qutu hat geschrieben:
Mo 16. Jul 2018, 16:08
1) Kann ich eigentlich Fadenalgen aus dem Naturteich füttern?
grundsätzlich möchte ich zu dieser Frage JA sagen. Ich nutze das Zeug auch kiloweise.

Praktisch ist das nicht ganz ohne Gefahren. Wenn Du die Fadenalgen wickelst, entsteht erst einmal ein großer Batzen. Wenn dieser einfach so gelagert wird, dann wird sich bereits nach einigen Stunden ein sehr anaerobes Millieu im Inneren herausbilden. Du wirst das merken, wenn Du einen solchen abgelagerten Batzen mal aufreißt und daran schnüffelst. Einen solche Batzen kannst Du auch noch nach Monaten in der Wurmfarm vorfinden.
.........
Schreit das nicht geradezu nach Bokashi? Habe aber keine Ahnung, um welche Mengen es sich handelt.
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