zu trocken, zu nass...

Gibt es Probleme in der Wurmfarm? Möchtest Du Deine Can-o-Worms verbessern oder Dein Wurm Cafe säubern? Hier gibt es Tips und Fragen auf häufige Antworten!
Antworten
kiko63505

zu trocken, zu nass...

Beitrag von kiko63505 »

Moin in die runde,

Immer wieder kommt dieses thema in verbindung mit wurmfarm/humus zur sprache, das gleiche problem gibt es bei den kompostern. Anscheinend ist ein optimaler zustand, betreffend der feuchtigkeit, eine gratwanderung. Beschreibungen wie das substart sein sollte gibt es eine menge, von ähnlich einem ausgewrungen handtuch bis hin zur pressprobe in der hand und dennoch werden diese interpretationen von jedem anderst verstanden/ausgelegt. Sicherlich ist die erwartung auf wurmtee ein guter grund das substrat feuchter zu halten als es eigentlich sein soll. Fakt jedenfalls ist es das mir keine passende beschreibung/vergleich zum testen der feuchtigkeit im humus einfällt. All diese probleme gibt es in der natur nicht, mal ist alles klatsche nass mal ist alles trocken. In der natur allerdings kann sich ein wurm in bereiche zurückziehen die ihrem naturell am nächsten kommen.
Oft erlebt man das blumen/pflanzen in töpfen "totgeliebt" werden, man hat es einfach zu gut gemeint. Wurzelverbrennung durch zuviel dünger, eingehende pflanzen weil die wurzel durch zuviel wasser verfaulen. Wobei das wasser nicht alleine die ursache ist, sondern der fehlende sauerstoff. Das alles kann durch zuviel liebe zu den pflanzen ausgelöst werden. Oftmals ist weniger mehr, eine pflanze die wegen wassetmangel den kopf hängen lässt erholt sich sehr schnell durch wasserzugabe, zuviel wasser allerdings lässt sich nur sehr schwer rückgängig machen. Das gleiche gilt für das düngen, zu wenig dünger kann schlechteres wachstum mit sich bringen, zuviel ist meistens der tot der pflanze.
Ich denke das man diese tatsachen auch auf eine wurmfarm anwenden kann/sollte. Zu wenig futter führt kurzfristig nicht zum hungertot der würmer, man kann ja jederzeit nachfüttern, zu trocken kann auch kein großer nachteil sein, kurzfristig jedenfalls, man kann ja nachbefeuchten. Der aufwand für befeuchten und nachfüttern ist sehr gering, zuviel feuchte und zuviel futter hingegen lassen sich nicht so einfach korrigieren. Die schäden/verlust durch zuviel sind oftmals nichtmehr gutzumachen und können durch neuanschaffung auch noch unnötige kosten erzeugen.
Der geliebte wurmtee lässt sich zB. durch entnommen wurmhumus mit wasser gemischt leicht und zeitnahe herstellen. Möglicherweise ist dieser wurmtee, da er frisch hergestellt wird, besser als die abgestandene brühe aus der farm.
Auch das sind nur ein paar meiner gedanken die ich mir zu problemen mache die ich lese, sehe und höre. Ich übe keine kritik sondern ich hinterfrage und versuche im vorfeld schon mögliche ungereimtheiten zu erkennen und nach möglichkeit zu vermeiden.
In diesem sinne, schönen tag allen
kiko
Benutzeravatar
Wurmmann
Administrator
Beiträge: 1620
Registriert: So 13. Dez 2009, 19:02
Wormery: Wurm Cafe
Wohnort: Stadtoldendorf
Kontaktdaten:

Re: zu trocken, zu nass...

Beitrag von Wurmmann »

Meine Reden seit langem! Lieber geduld walten lassen. Lieber etwas zu wenig als zu viel...
Antworten